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Full text of "Werke;"

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5. Söanb 
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Weimar 

.frevmann 355l)lau§ 9tatf)fota,ev 
1910. 



v Jiad)brucf Her boten. 



I n h a 1 1 s v e r z e i c h n i s s. 

Seite 

Lesarten zu Band 4 7 

Lesarten zu Band 5 1. Abtheilung 234 

Textverbesserungen zu Band 4 und 5 1 327 

Nachträge und Berichtigungen zu den Lesarten in 

Band 5^ 333 

Nachträge-. 

Das Tagebuch 345 

Xenien 352 

Paralipomena 354 

Alphabetisches Verzeichniss dnr Gedichtanfänge . . 425 

Schlusswort 503 



Lesarten 



4. und 5. Bande der Gedichte. 



©octljeä fflScrtc. 5. 33b. 2. 9tbt6. 



Die Herausgabe der Gedichte hat durch Gustav von 
Loepers Tod (f 13. December 1891), der für unsere Arbeiten 
überhaupt einen schweren Verlust bedeutete, eine Unter- 
brechung erfahren. Er selbst hat noch den vierten Band 
besorgt; für den kritischen Apparat desselben fanden sich 
in seinem Nachlasse wohl zahlreiche einzelne Notizen vor, 
aber keinerlei fertige Vorarbeit. An v. Loepers Stelle trat 
Carl Redlich, nachdem er in das Redactoren - Collegium 
gewählt war, als Herausgeber. Er hat des fünften Bandes 
erste Abtheilung — mit Ausnahme der „Xenien" — be- 
arbeitet; die Lesarten zu beiden Bänden herzustellen, 
hinderte ihn in den letzten Jahren sein Gesundheitszustand. 
Auch er ist nun schon aus der Reihe der Mitarbeitenden 
geschieden (f 27. Juli 1900). Was noch übrig war zu thun, 
hat das Archiv auf sich genommen, und zwar hat Julius 
Wähle die nachprüfende Durchsicht und Ergänzung von 
Redlichs Arbeit geleistet, eine Nacharbeit, die in vielen 
Partien der Mühe einer Neubearbeitung gleichkam. Als 
Redactor ist Bernhard Suphan betheiligt. 

Der vierte Band entspricht keinem der Ausgabe letzter 
Hand. Aus dem vierten Bande der letzteren ist hieher 
übernommen die Abtheilung „Inschriften, Denk- und Sende- 
Blätter" mit den dazu gehörigen „Aufklärenden Bemer- 
kungen". Der übrige Inhalt des Bandes ist übergegangen 
in Band 3 dieser Ausgabe („Zahme Xenien"), Band 16 



4 Lesarten so Band 4. 

l Maakeuog l"-i All'-rliTk-listiT Anwesenheit Ihro Ma, 
der Kaiserin Mutter Maria 1' "dorowna in Weimar" , Band lo 
(»Nausikaa"), Band 13 (,8chlnss so Palaophron und Neo- 
terpe*, »Prolog ni Eröffnung des Berliner Theaters in 

M.ii 1 V- J1". „Finalr zu Johann von Pari* 4 ', „Zu Wallen- 
iteini Lager"), Band 14 („Zu Faust"), Band 15 1 („Helena"). 
Was der vorliegende Band sonst enthalt, hat Loeper zu- 
meist aus dem 7. Bande der Nachgelassenen Werke herflber- 
genommen und in eine neue Ordnung gebracht, bei der ihn 
der Gesichtspunct leitete, Gedichte, die durch Ähnlichkeit 
d.r Form oder der dichterischen Absicht zusammengehören, 
möglichst in Rubriken zusammenzustellen. Vor allem ist 
es die grosse Masse der Gedichte an Personen und der 
Gelegenheitsgedichte, die den Band hauptsächlich füllt und 
ihm dadurch eine gewisse Einheitlichkeit verleiht. Einen 
nur geringen Theil des Bandes bilden Gedichte, die in C 
noch nicht gestanden haben, so die Mehrzahl der Gedichte 
in der Rubrik „Übersetzungen und Nachbildungen" und 
die Abtheilung „Jugendgedichte in fremden Sprachen", die 
überhaupt noch in keiner Gesammtausgabe zu finden war. 
Darfiber sowie über die in der letzten Abtheilung zu- 
sammengestellten „Gedichte zweifelhaften Ursprungs" geben 
die Lesarten Auskunft. 

Ebenso wie der vierte entspricht auch der fünfte Band 
1. Abth. keinem Bande der Ausgabe letzter Hand. Sämmt- 
liche Gedichte, die er enthält — mit Ausnahme der Haupt- 
masse der Xenien — gehören dem Nachlass an, sind also 
von Goethe selbst in keine Sammlung seiner Werke auf- 
genommen worden: sie stehen theils im 7. und 16. Bande 
der Nachgelassenen Werke, theils in Zeitschriften, Alma- 
nachen und sonstigen Sammlungen aus Goethes Lebzeiten, 
theils sind sie erst nach seinem Tode bekannt geworden. 
Die beiden Abtheilungen „Zahme Xenien", die dieser Band 
entliält, sind zusammengestellt aus Band 7 und 16 der 
Nachgelassenen Werke, theilweise mit Beibehaltung der 



Handschriften. 5 

Reihenfolge, die sie in diesen Bänden haben. Die Lesarten 
geben das Nähere über die ersten Drucke an. 

Text und Lesarten der „Xenien" sind von Erich Schmidt 
bearbeitet. 

Die Siglen, die im Folgenden zur Verwendung kommen, 
sind dieselben wie in den vorhergehenden Gedichtbänden; es 
bedeutet also C die Octavausgabe, C 1 die Taschenausgabe 
letzter Hand, Q die Quartausgabe in zwei Bänden (1836 f.), 
endlich E Einzeldrucke und J den Abdruck in Journalen 
und sonstigen Sammlungen. 

Oursivdruek bedeutet lateinisch Geschriebenes, Scf/tna» 
bacber Ausgestrichenes der Handschrift, g eigenhändig mit 
Tinte, g x eigenhändig mit Bleistift, g- eigenhändig mit 
Röthel und g 3 eigenhändig mit rother Tinte Geschriebenes. 

Die Handschriften 

sind gezählt im Anschluss an H 270 (Bd. 3, 446). Sie be- 
finden sich, wenn nichts anderes gesagt ist, im Goethe- und 
Schiller -Archiv. Viele sind in auswärtigem Besitz zerstreut, 
und nicht alle, deren Besitzer bekannt sind, waren für die 
Bearbeiter der Lesarten zugänglich. Doch war es durch 
freundlich erwiesenes Entgegenkommen von vielen Seiten, 
denen hier der Dank ausgesprochen wird, möglich, die 
meisten Handschriften entweder in den Originalen oder 
durch getreue Abschriften und Collationen kennen zu lernen. 
Besondere Förderung haben in dieser Hinsicht der Arbeit 
zu Theil werden lassen Dr. Max Jahns in Berlin (f 1900) 
und die Direction des Kestner- Museums in Hannover, die 
ihre reichen Sammlungen dem Archiv zur Benutzung dar- 
liehen. 

H" 1 ist die Druckhandschrift zum 4. Bande der Aus- 
gabe letzter Hand, die in diesem Bande nur für die Ab- 
theilungen „Inschriften, Denk- und Sende -Blätter" und 
„Rhein und Main", sowie für die dazu gehörigen „Auf- 



Lesarten zu Band 4. 

klärenden Bemerkungen" in Betmehl kommt. 8ie besteht 
in der grossen Masse aus Qnartbl&ttern, meiatentheili von 
Eckermann, ausserdem von John und Schuchardt geschrieben 
und von Göttling ram Zwecke des Druckes durchcorrL'irt. 
Andere Theile dieser Handschrift sind unter anderen S 
in den Bänden angeführt, wo die oben angeführten Theile 
von C 4 abgedruckt sind, so 3, 377 als IP* 1 *; eine ein- 
gehende Beschreibung dieser Druckhandscbrift von C 4 
enthalt Band 13. 2. Abth., S 105 ff. 

// ::la : Druckhandachrifl zum 7. Bande der Nachge- 
lassenen Werke. Die Hauptmasse dieser Quarthandechrift 
ist nach Goethes Tode von einem Schreiber abgeschrieben, 
rdem finden sich darin Abschriften von der Hand 
Augusts von Goethe, Johns, Riemers und Eckermanns. Die 
Hand des Dichters selbst ist selten vertreten; nur wenige 
Blätter tragen Gedichte. Überschriften oder Correcturen von 
seiner Hand. Diese Blätter sind von dem Kedactor des 
Bandes, Eckermann, aus anderen Beständen oder Zusammen- 
hängen herausgenommen und hier eingelegt worden. Da 
die ganze grosse Masse der von dem Schreiber verfertigten 
Abschriften handschriftlich werthlos ist, so werden dieselben 
in den Lesarten nicht berücksichtigt ausser in den wenigen 
Fällen, wo Eckermann aus eigener Machtvollkommenheit 
den Gedichten Überschriften zugefügt oder die älteren Über- 
schriften geändert hat. Auch die wenigen Blätter, die von 
anderen Händen, ausser Goethe, geschrieben sind, werden 
nur dann für die Lesarten herangezogen werden, wenn es 
wahrscheinlich ist, dass sie noch zu Goethes Lebzeiten ge- 
schrieben sind; in diesem Falle könnten sie immerhin den 
Werth von Documenten haben, die Goethe noch gesehen 
und gebilligt hat. 






Lesarten zu Band 4. 
Snftfjriften, £>enf= unb Senbe=93 tätter. S 1 — 62. 

1. Sfyxo Äaiferlidjen -Ipobeit ber grau ©rbgrofjljeraogin 
tion ©acbfen = 2Beimar unb = @ifenaä). S 3. 

ff 271 : Quartblatt, Eckermanns Hand. 

Erster Druck. 1827 C 1 4,87. 

Tagebücher 1813, 13. März: 5fteue§ ^ortefeutöe bon 3bro 
pöbelt. [Geschenk des Prof. Meyer.] ©onett. 14. und 
15. März: ©onett in baZ Portefeuille ber £)orjeit. Vgl. auch 
Goethes Brief an Heinrich Meyer 15. März 1813 (Weim. 
Ausg. Abth. IV 23, 299). Dieses Portefeuille war eine Fest- 
gabe zum 16. Februar, dem Geburtstage von Maria Paulowna. 
Es war geschmückt mit der Inschrift : Gage de l'eternel 
attachement du Prince Alexandre Kourakin, Vienne Fevrier 
1813. Darin lag, wie Preller (Ein fürstliches Leben 2. Aufl. 
S 109 f.) erzählt, ein Heft , auf dessen erstem Blatt Goethes 
Gedicht stand , links unten mit dem Datum : Söeimar b. 
15. 3Mrj 1813., rechts die Unterschrift: untertbämgft ©oetfje. 
Vgl. auch Zum 24. Juni 1898. Goethe und Maria Paulowna. 
S 160 f. 

2. 3um 2. gebtuat 1824. S 4. 

H 212 : Handschrift g im Grossherz. Sachs. Hausarchiv 
(Signatur: CG, le) in der ursprünglichen Enveloppe in 
Form eines Riesenknallbonbons mit Goldfranzen an beiden 
Enden. Unter dem Gedicht: gutn 20ten gebr. 1824. 

H 213 : Abschrift von Johns Hand aus Kanzler v. Müllers 
Archiv, datirt: 3um 20. gebruar 1824. 

jff 271 : Quartblatt, Eckermanns Hand. Überschrift: Qum. 
20. gebruar 1824; 20. hat Eckennann gestrichen und mit 
Blei darüber geschrieben: 2ten. 



8 Lesarten zu l!;iii(l 4. 

Briter Druck. 1827 C 4,88 mit der bischen Über- 
schritt gsn 2. Qfebtitat If 

i fettfan nnd) bet] [onbetfarei // 7,J * beim] auc& 7/ m 
i ftiiiciil frommen // 

bflcher 1824, 18 Februar: 2toit}e für bctt Sorforra. 
20. Februar: Den Rebouteitfdjerj eingeleitet «fterr (anglet uon 
l'iulier, toegen eine* 8ebid)t§ ben bietet (Beledenheit Die Um= 
liülhmg bei Sebtdjtei für bic ßfrou tibgro§$erjogin. Dadurch 
•■rwfist sich die Correctui dei Datums, der Loeper ge- 
folgt ist, als irrig. Am 20. Februar 1*24 war Redoute, 
wohl zu nachträglicher Feier des auf den 16. fallenden 
Geburtstages der Krbgrossherzogin (vgl. Dflntzer, Charlotte 
von Stein 2, 495). 

3. 3hro Äaifcrlidjen Roheit GSrofefürftin ^Uejanbra. 

H il1 : Quartblatt, Eckermanns Hand. 

Erster Druck. 1827 C 1 4,89. 

Tagebücher 1821, 8. Juni: ©tofjfürft 9ttcoIfiUä unb feine 
Öcmaülin. 8. Juni: 2:as Stnmmbud] für bie ©tofcfürftin 
9Ucranbra beforgt. 

Über den Besuch des Grossfursten Nicolaus und seiner 
Gemahlin bei Goethe s. Bd. 36, 187 und Briefwechsel 
zwischen Goethe und Staatsrath Schult/ 8 234. 

4. Söetfinachten. S 6. 

fl 1 " : Quartblatt, Johns Hand. 

Erster Druck. 1827 C« 4,90. 

u g aus 5lfle bie bir beigepflichtet i? 271 

Das Gedichtchen eröffnete eine dem Grossherzog Carl 
August von seinem Enkel Weihnachten 1822 überreichte 
Sammlung von Gedichten auf die Gründung der neuen 
Bürgerschule: £em £anbe*t>ater 311m SBcihnacfctcn bort Seinen 
ftinbern. 1822. Vgl. v. Müller in Weimars Album zur 

4. S&cnlarfeier der Buchdruckerkunst S 257 ff. und Carl 
August an Goethe 25. December 1822 (Briefwechsel 2, 208 y : 
„Den schönsten Dank für den lieben reichen, wohllautenden 
Heiligen Christ, den mir mein Enkelchen gestern Abend 






Inschriften, Denk- und Sende -Blätter. 9 

5. $t)xo |)of)eit ber $rin,jeffin 'Diaria Don £ad)fen = 

SBeimar unb = 6ifenad) mit 3taphaels Partnerin jum 

3. ftebruat 1820. S 7. 

i/ 27i : Foliostreifen g\ ohne Überschrift. 

# 271 : Folioblatt, Johns Hand. 

Erster Druck. 1827 C 1 4, 91. 

H 21i hat zuerst Strophe 2 und 3 in folgender Fassung: 

Senn ba* ßeben ift 3 er f treuuit 9 
Sie fid) in fid) jelbft ^erfcfjetlt 
2öenn§ non innen bie Grneuung 
Sieblid) nid)t jujammenbält. 

2BiH e§ gar ju bunt beginnen 

£) [aus llnb] fo roenbe beinen 2?(id 

©o nertrauenbod nad) [nad) fehlt] innen [über 

lüic nacb beinern eignen Re^en] 
5Iuf ba» holbe 33ilb 3urütf. 

Dann folgt das Gedicht in der jetzigen Fassung mit fol- 
genden Abweichungen: i Sanftes] 5 T0mme * darüber Sanftes 
8ü[b] 2 roibmet] nähert vor 9 Wxü es 

5a. 3f)to Jpoheit ber Sßrinjeffin Slugufte non ©ad)fen= 

SBeimat unb =6ifenad) mit (Sljfjeimerö üftorgen. 

Aurora, aum 30. ©eptember 1820. S 8. 

.H 271 : Folioblatt, Johns Hand. 
Erster Druck. 1827 C' 1 4, 92. 
Überschrift mit g über Kupferfticb il 271 

6. Sem 30. Januar 18—. S 9. 

i? 275 : Quartblatt (Wasserzeichen: Medaillon mit dem 
lorbeerumkränzten Kopfe Napoleons und der Unterschrift: 
Napoleon Empereur des Francais Roi d'Italie), g, lateinisch, 
früher im Besitz des 1898 verstorbenen Geheimraths Robert 
Schnitzler in Köln. Das Gedicht steht hier in folgender 
Anordnung: 



10 Leeartea ra Band -J. 

x\x. SKmuot 
MDCOCXTV 



Bon Offen 

astn bn-> boibc gtdji 

Km gläii}cnb 

Uni vereinen 

Hub fdjöurc Stunbe 

fäub c* nid)t 

al9 bicjoiii log 

\n jdjeiiicit. 

//- :l : Quartblatt, Johns Hand, zusammen mit den 3 fol- 
genden Vierzeilern. 

Erster I»ruck. 1827 C 1 4,94. Q 1,175 ergänzt du 
Datum der Überschrift irrig lein 30. Januar 1818. Die 
Kaiserin kam am 28. Januar 1*14 an und reiste am 31. 
wieder ab (vgl. Tagebücher 5, 

7. Söorüber führt ein herrliche* ftcjrijirf. 
7/ 276 : Octavblatt, g lateinisch, in folgender Anordnung: 

9bn XVI. gebt. MDCCCXIV. 

Vorüber für)rt 
(*in t)crrlitl)es ©ejehief 

Erhabne gelben 

£)ochtierehrte grauen 

9iun fejjett urt» 

SM heutgen Xages Ölücf 

£td) unter uit* 

2Ilä SBIeibenbe 

3u fdjauen. 

Z/ 271 : Quartblatt, Johns Hand. 

Erster Druck. In derselben Anordnung wie in i/' 7 * 
ist das Gedicht auf rosa Atlas gedruckt worden. Diesen 
Druck hat S. K. Hoheit der Grossherzog Carl Alexander 
aus dem Nachlass seines Vaters dem Goethe- und Schiller- 
Archiv geschenkt. - 1827 C 1 4, 94. 



Inschriften, Denk - und Sende - Blätter. 1 1 

8. ©oll audj ba§ Sßort fich hüten (äffen? S 9. 
.H 271 : Quartblatt, Johns Hand, zusammen mit 6 und 7. 
Erster Druck. 1827 (7 1 4, 94. 

9. 3ntn 16. ftebruat 1812. S 10. 

.H 271 : Quartblatt, Eckermanns Hand, Überschrift: gum 
15. ^frruar 1812, zusammen mit dem folgenden Gedicht 
Nr. 10. Der Geburtstag der Grossfürstin Maria Paulowna 
war der 16. Februar. 

Erster Druck. 1827 C 1 4,95. 

10. 2)ie Blumen in ben SBintettagen. S 10. 

.ff 211 : Auf demselben Blatt mit dem vorigen, Ecker- 
manns Hand. 

Erster Druck. XVI. Febr. MDCCCXII. Streifen mit 
gemalter Umrahmung (vgl. Bürzel, Verzeichniss einer Goethe- 
Bibliothek 1884 S 72). — 1827 C 1 4, 95. 

Tagebücher 1812, 6. Februar: Sqx. con Spiegel tocgen 

bem ©eb. %. bex Roheit. 7. Februar: ßteine§ ©ebtäjt. 2)rud 

beffelben. 

11. Eleonore. S 11. 

-ff 271 : Quartblatt, Eckermanns Hand. 

Erster Druck. 1827 C 1 4, 96. 

Diese Stanze sollte, nach Goethes Anmerkung, am 
Schluss einer dramatischen Vorstellung in Teplitz von der 
Gräfin Josephine O'Donell gesprochen werden. Da in der 
Zeit von Goethes Teplitzer Aufenthalt (14. Juli — 11. August 
1812) eine Aufführung des damals entstandenen Lustspiels 
„Die Wette" vor der Kaiserin von Österreich geplant war 
(vgl. Tagebücher 28. Juli — 6. August), so ist, da in diesem 
Stück eine Leonore vorkommt, sehr wahrscheinlich, dass 
die Gräfin O'Donell als Darstellerin dieser Leonore am 
Schluss die Kaiserin mit dieser Stanze begrüssen sollte. 
Jedenfalls ist diese Annahme (vgl. Werner, Goethe und 
Gräfin O'Donell S 51 ff.) viel wahrscheinlicher als die 
andere, dass die Verse als Schluss einer Aufführung des 
ersten Tasso-Acts bestimmt waren (vgl. Düntzer, Goethes 
Verehrung der Kaiserin von Österreich Maria Ludovica 
Beatrix von Este S 46). 



l ' Leearten ra Bond 4. 

12. In .fvrnt Hbbate ©onbi. 8 18. 
// ' : Quartblatt, Eckermanna Sand. 
i.-r Drnok. 1827 ( i 97. 
.-KihIht 1812, 5. Magnat: 3onct für 3?onbi. 
demente Bondi, geb iti_'. gest. 20. -111111 1822, war 
Lebrer der K ; 1 i - • • r i r i Ifaria Ludovica gewesen. Seine -!'■- 
warei Wien bei Degen and Armbraater in drei 

Prachtbanden ' trosaoctav erachienen vgl. Werner a.a.O. 

13. «n GJräfin DbonelL 
ÄarUbab bcit 8, Ingnfl 1818. S 13. 

// : : Qroaaoctavblatt quer beachrieben <i. im Beaita 
von Moritz Qrafen O'Donell in Lehen bei Salzburg (vgl. 
Werner a.a.<>. S 167). 

// ■'■■-. Quartblatt, Eckennanne Hand. 

Erst.-,- Druck 1827 C 1 4, 98. 

2 3m 3hl // 

Tagebücher 1818, 9. August: Qemabltet i^ccljcr 011 öröfiit 
O'Donell burcb Dein). v .'ln biefetbe tfkbidjt, burcb bie <ßoft. 

14. «Tn Dief elfte. 
ÄarUbob bcit LSRai 1820. 8 14. 

// M : Quartblatt, Eckermanna Hand. 

Kister Druck. 1827 C 1 4.99. 

Tagebücher 1820, 7. April: ©ebicfit ber ©raftit Z'lomü. 
4. Mai: 33ricf an Oirnfiit D'Dmteu' mit einem flcincn ©ebicbte 
,uim finbenftn ber ftaifertn. Vgl. Werner a.a.O. S 171.) 

Das in den erläuternden Anmerkungen erwähnte Zu- 
sammentreffen mit der Gräfin in Franzensbrunn hatte dem 
Tagebuch zufolge am 25. Juli 1818 stattgefunden. Ein da- 
mals gegebenes Versprechen ward fast zwei Jahre später 
erfüllt. Die Kaiserin war am 7. April 1816 gestorben. 

15. -£)errn <5taat6 = 9Jlinifter bon 33oigt 
311t geier be* 27. September? 1810. 8 15. 
//"': Doppelquartblatt. Eckennanna Hand. 
Erster Druck. J : Intelligenzblatt der Jenaischen 
allgemeinen Litteratur- Zeitung, November 181*3, Nr. 75. — 
1827 C' 1 4, 100. 



Inschriften, Denk- und Sende- Blätter. 13 

Tagebücher 1816, 25. September: ©ebidjt jur freier bc§ 
2>ienft--3ubiläum3 (b. 27. ©eptbr. 1816) beS £ertn Staats* 
mimfter» öon 3]oigt (SsceHenj. 30. September: %n (Stdjftäbt nad) 
3ena (2Jtit bem 33otgttfd)en ©äcular = ©ebid)t). [Briefe an Eich- 
städt S 201 ist als Datum irrig der 20. September angegeben.] 

16. 2>em dürften ^arbenberg. 
3um 70. ©eburt§tag. S 17. 

jff 278 : Quartblatt quer beschrieben g 1 , erster Entwurf 
von Strophe 1 und 3. 

H 21i : Quartblatt, Eckermanns Hand. 

Erster Druck. Grossfolioblatt mit dem Porträt des 
Fürsten, unter demselben das Gedicht mit der Überschrift: 
6arl s Äuguft fjürft uott £)arbenberg , ßönigt. ^Preufj. ©taatS 
ßanjler geboren ben 31ten ^JJJat) 1750. Unter dem Gedicht: 
bon ©oetbe jum 31ten Wlcty 1820. Das Blatt ist auf Kupfer 
lithographirt von den Gebrüdern Henschel in Berlin (vgl. 
Hirzels Verzeichniss 1884 S 89). — 1827 C l 4, 10. 

4 ©oldjer Strahl nad)3ufimien über ^lüdjtig bas Deraebue 
fitttien If 278 9 ©o über Da -f/ 278 jeber ©tunbe aus jebem 
Sage H- lh 10 ©lücfUd) folgenbe über Die unjäbjigen i? 278 
12 frifcbe] neue Jff 278 

Tagebücher 1820, 26. März: ©ebidjt für Berlin. 10. April: 
%n bie ©ebrüber ^enfdjel mit bem ©ebirf)t. 

17. Sin Sorb Storon. S 18. 

H 279 : Quartbogen, Johns Hand, auf der ersten Seite 
des Bogens; links unten das Datum Sßeimar b. 22. 3unt) 1823, 
rechts g ©oetfje. 

jH" 271 : Quartblatt, Eckermanns Hand." 

Erster Druck. J: 1824 Äunft unb SUtettbum V, 1 S 5. — 
1827 C 1 4, 103. — Medwin, Conversations of Lord Byron. 
London 1824. Appendix p. XIV mit dem Datum „Weimar 
den 22. Juni 1823." K. W. Müller, Goetbes letzte litterarische 
Thätigkeit, Jena 1832, S 40. 

Tagebücher 1823, 23. Juni : ©ebtcbt an Sorb Styron. 

Soret übersetzte das Gedicht in's Französische und 
sandte seine Übersetzung am 17. December 1824 Goethe zu, 
vgl. Uhde, Goethes Briefe an Soret, Stuttgart 1877, S 15. 



\ 



14 Lesarten zu Band 4. 

18. Cttitien Don foetfce. ~ 
H 1 "* : Qnartblatt, Elckernuuuu Hand. 
Erster Drnck. /•.': l^'-'l Wilhelm Meisters Wander- 
jahre Bl. 1 hint.r dem Titel. — 1827 C 4, 104. 

19. 2lu ©cbetmcrath Don Söillemet. S 20. 

// :8 °: g lateinisch in einer von dem Weimarischen 
Zeichenlehrer Lieber mit Goldtinte gezeichneten Blumen- 
einfaasnng, datirt vom 12. Februar 1815, jetzt im Besitz des 
Herrn Karl Andrea* in Müttelherwigsdorf Schlesien), vorher 
im Besiti der Frau von Elolbach, geb. Andres in Frankfurt, 
einer Enkelin Willemen (vgl. Creizenach, Briefwechsel zwi- 
schen Goethe und Marianne Willemer, 2. A. S 41). 

//- ' : Qnartblatt, Eckermanna Hand. 

Erster Druck. 1827 C 4, 105. 

Tagebücher 1815, 12. April: ©ebidjt füt SBittemer. 
24. April: 2n-> ©cbirht an SÖtUemer, an bcn Sßagemeiftet nad) 
granfjurt am ÜJl. ©. 9t SBUfonei HbiBbrüf bc3 obigen. 

Den Begleitbrief vom 26. April 1815 s. im Goethe- 
Jahrbuch 1, 250. 

20. «n ©rafen «Poor. 
ßatUbab ben 12. ?tuguft 1818. 8 21. 
H* n : Quartblatt, Eckermanns Hand. 
Erster Druck. 1827 C 4. 106. 

21. 9ln Senjetben. 
ÄatUbab am 16. Sluguft 1818. «Radjt§. S 21. 
i? 271 : Quartblatt, Eckermanns Hand. 
Erster Druck. 1827 <7 l 4, 107. 

Tagebücher 1818, 16. August: 2tt>fd)teb bes ©rafen [5j3aar]. 
93ronje Statue bet 23e(tatinn. ©ebidjt jum Sande. 18. August: 
©rafen ^aar ©ebicfct. 

22. Ter ©räftn litinne Cbonell, 
bie eine meiner Sdjreibfebern Verlangte. S 22. 
H 281 : Grossoctavblatt, g quer beschrieben, im Besitz 

der Familie O'Donell (vgL Werner a.a.O. S 160); datirt 

Söctmar b. 9. Cctbr. 1816. 



Inschriften, Denk- und Sende - Blätter. 15 

.H" 271 : Quartblatt, Eckermanna Hand. 

Erster Druck. 1827 C 1 4, 108. 

i fttfclen i? 281 9 &ax] Unb H™ 1 n ©c6emmel=©tute, ff 281 
12 aöarltd) -ff 281 

Tagebücher 1816, 9. October: ©ebidjt unb ©enbung an 
©räfin ©'Sonett. 

23. S)te abgeftubten, angetansten. S 22. 

H 282 : Quartblatt grünen Conceptpapiers bei einer Ab- 
schrift des Maskenzuges von 1818 , g quer beschrieben, 
im Grossh. Sachs. Hausarchiv, Abth. C, Litt. E, Nr. 7, in 
einem Fascikel, der Egloffsteinsche Familienpapiere enthält. 
Die Adressatin wird also nicht, wie die „Aufklärenden 
Bemerkungen" und ihnen folgend Werner a.a.O. S 161 an- 
geben, die Gräfin Titine O'Donell sein, sondern Karoline 
von Egl offstein. 

-H 271 : Quartblatt, Eckermanns Hand. 

Erster Druck. 1827 C 1 4, 109. 

l angetaucbten] angefd)maud)ten darüber #' eingetauchten H 282 
5 nieberfdjreiben] aufäUjjeidjnen H^H 211 

24. Sin ©räftn 3arac3eto§fa. 
Äatttbab ben 5. September 1818. S 23. 
U 271 : Quartblatt, Eckermanns Hand. In der Über- 
schrift gestrichen: (Sin fefir äerlefertei? ©jemplar ber Unbine 
frifdj gebuuben jurütffenbenb. 

Erster Druck. 1827 C 1 4, 110. 

Nach einer Angabe von V. Russ (Hlawa£ek, Goethe 
in Karlsbad, 2. Aufl. bearb. von Russ S 97 Anm.) lautete 
die ursprüngliche Fassung von V 4 ff. nach einer durch 
Fr. Zarncke mitgetheilten Handschrift Hirzels: 
S)a§ Stikfdjen ganj com 8etb gertffen. 
SDarau» erroucbä ber 23ortheU mir 
(Um ben mid) mandje rcoljl beneiben) 
$a§ arme nadte 2Mbdjen ftier 
Sßon $opf ju Ruften neu $u. fteiben. 
In der Hirzelschen Sammlung auf der Universitäts- 
bibliothek in Leipzig befindet sich diese Handschrift nicht. 
Russ hatte die Notiz in Hlawaceks Papieren gefunden. 



1»; Lesarten KU Hand 4. 

Tagebacher 1818, 30. Angnet: •tflfrn 3aracjetoHfl, Untet= 
Ijnltttttfl über beiitfrije Literatur. 1er lame Öefdjmarf unb ffo 
üd)t tamnbett - ( M imt ftanjeftfä) uir .tyälftc gelcfea. 

31. Angtut: Ondim Dil ui (Wibe. Sbcnbfl O n ä m e nun 

9foa)biitbet. 5. September: Ondme iibcjcjciibet an ©räftn 
SotttCgttöta. 

Jl it Bfütfl Bixon i'on O'urlanb. 
ßarl*bab bcn 8. September 1818. 8 24. 
// J1 : Qneitblatt, K< kermanns Hand. 
Eriter Drnck. 1827 C 4, LH. 

Tagebücher 1818, 8. September: öSebidjt für SBirort. 
'Jluf ein killet bon Wrdfin ^aracjcluefa. 9. September: %n 
ißt. xyiron Wcbidjt burd) Gfcafta ^nraqcro-jfa. 

26. Stafen Statt .fiarrad). 

ÄarUbab ben 25. September 1819. S 24. 

jjtts . Octavblatt. g lateinisch, aus dem Nachlass des 
rbenen Kgl. Preuss. Regiernngsrath Weigelt zu Merse- 
bnrg in*s Goethe- ond Schiller» Archiv gekommen. Über- 
schrift: Örnfen Garl -ftarrad), Datum anter dem Gedicht: 
GarlSfab b. 25. Sept 1819 Unterzeichnet: &. 

II- ' : Quartblatt, Eckennanna Hand. 

Erster Druck. 1827 C 1 4. 112. 

Tagebücher 1819. 24. September: Äleinc GJebtcfite für 
föraf ^jarrod) unb fonft. 

27. 2er Dollfommenen ©tttfertn. 
EJarienbab am 28. Sluguft 1821. S 25. 
jS 28 * : Handschrift </, abgedruckt bei Creizenach a.a.O. 
2. A. S 159. 

//- :1 : Quartblatt, Eckermanns Hand. 
Erster Druck. 1827 C 1 4, 113. 
15 toerb'] toirb H i9i 

28. @ine €dja$tel Mirabellen. S 26. 
H 1 ** : Kreisrundes Blatt ff, datirt April 1819. am Boden 
einer Schachtel, die das von Schadow in Wachs bossirte 
.Mi'ilaillon-Bildniss Goethes enthielt. Das Gedicht war wie 



Inschriften, Denk- und Sende - Blätter. 17 

das vorige an Marianne v. Willeruer gerichtet (vgl. Creize- 
nach a.a.O. S 122 f.) und kam als Geschenk derselben an 
Hernian Grimm, der es 1861 in die Berliner Goethe -Aus- 
stellung schickte (Katalog der Berliner Goethe- Ausstellung 
S 72 Nr. 7) und 1872 dem Grossherzogl. Museum in Weimar 
schenkte. 

.H 286 : Quartblatt g, mit Datum : 2. 3tyr. 1819. 

JP 71 : Quartblatt, Eckermanns Hand. 

Erster Druck. 1827 C' 1 4, 114. 

Tagebücher 1819, 21. November: ©tftadjtel mit bem 
2£ad)»büb an (Sefyeimraff) t>. 2£iüemer tiad) ^ranffutt am 9Jtain. 

29. 9ln Sfreunb 9JMUfh. S 27. 

H 2il : Erster Entwurf der beiden ersten Strophen, ohne 
Überschrift g l auf der Rückseite eines Weimarer Theater- 
zettels vom 12. December 1821. 

II 21 ' : Quartblatt, Eckermanns Hand. 
Erster Druck. 1827 C l 4, 115. 

Überschrift: 3QZettifd£) H 21i -2 Säfcfigeit corrigirt in X&fc 
djett (Göttling) H 211 4 ^mmer bleibt er bod) berfelbe aus 
Smmer bleibet er berfelbe H 281 6 — s aus 
2ßo 6kroi'tr3 unb gute Sßeine 
ßub [? Suben ?] im fteßften ©onnen Scheine 
f^rerjfte GSegenb anjitfchnucn H 2S1 

30. 9t n gfräutein 6afimita 2ßoloro§ta. S 27. 

7i'- 88 : Handschrift g, eingetragen in das Album der 
Pianistin Casimira Wolowska (jetzt im Besitz des Grafen 
Constantin Przezdriecki in Warschau) im Anschluss an ein 
Testament und Epitaph, das Graf Fedor Rostopschin am 
19. Juli 1823 in dasselbe eingeschrieben hatte. Überschrift: 
91 n fj-räuletn ßaftmira Sßototoöfa. Unterzeichnet: 2ttarienbab, 
ben 18. 91uguft 1823. föocfbe. (Vgl. R. Falk, Graf Rostopschin 
und Goethe, Gegenwart 1886 Bd. 30 S 105 ff., Goethe- Jahrb. 
8, 298). 

i/ 271 : Quartblatt, Eckermanns Hand. 

Erster Druck. 1827 C 1 4, 116. 
©oetljel SBcrfc. 5. 53b. 2. Slbtft. 2 



l - Lesarten iu Band i. 

Obenehrift: SBototoSfi B I I in Folge einer anoh tob 
Goethe selbe! begangener Verwechslung des polnischen l 
mit i :i iind)| sttf H* M 4 jebct [einen jebe3 mit ein // " 

Dear Kanzler roo Müller berichtel in einem Briefe) an 
die Gräfin Jolie ron Egloffstein vom 25. September 
(Demhowski, Mittheilnngen über Goethe and -''inen Freun« 
deskreii ans bisher unveröffentlichten Aufzeichnungen <!.•- 
Graflich Egloffstein'schen Familien - Archivs zu Arklitten. 
aschaftliche Beilage zum Programm < 1 * - --■ Königl. 
Gymnasinms tu Lych für das Schaljahr 188£ „R 

[Goethe] bolte mir ans seinem Gartenzimmer ihre [der 
i Irafirj Szymanowska] Handschrift, aus der er ilm-n < lharakter 
demonstrirte, and las mir dann im höchsten Pathos sein 
Gedichl an rie vor, drej wunderschöne Stanzen. Wie 
strengte ich mich an sie su behalten, aber nur ohn- 
gef&hr L r ii>t die anläge sie wieder. Dagegen laute! das 
kleine Gedichl was er ihrer Schwester, Frlein Wodzeki 
(sie) ins Stammbuch schrieb, wörtlich also: (sie glaubt 
nämlich wegen eines <""■ t't «'r«ii Seitenschmerzes bald eu sterben 
and ■■in geistreicher junger Pohle hatte ihr scherzweise ein 
Testamenl aufgesetzt, worin ihre einzelnen Tugenden 

vii-1 M'isrliiiMli'in' Fivunde l«'^ r irt wurden) 

SBofil i)at Dein leftamcut jebtueben Xebj bcbudit, 

l)fit beut s Jiutut fo Ijmlid) lid) öolknbct 

llnb jebem gtcuiib ein teidjeä Iljcil ncvmadjt, 

Öro*mütbig jebe lugcnb aiilgefpenbet : 

lod) toemt Sit GHürflirije 311 madjeu tradjteft, 

60 tocix't nut bet, bem In 2id) ganj Dermac^teft." 

Goethi' machte den Eintrag in das Album des Fräuleins 
Wolowska zu Marienbad am 18. August 1823 und nbersetxte 
die Verse am folgenden Tag für die des Deutschen un- 
kundige Dame folgendennassen ins Französische: 

„Ton testament distribue les dons precieux 

Dont la nature perfectiona ton etre. 

Legs sur legs genereusement designes 

Chacun est tres content du lot qui lui est echn. 

Mai- BJ c'ebait 1' intention de rendre heureux 

Celui le serail a qui tu voudrais leguer 1' ensemUr.- 



Inschriften, Denk- und Sende - Blätter. 19 

Das von dem Grafen Rostopschin verfasste humoristische 
Testament ist abgedruckt bei Falck a.a.O. und im Archiv 
für Literaturgeschichte 15, 294. 

Tagebücher 1823, 18. August: ©ebidjte [Nr. 30 und. 38] 
in bic atoet) 5t(bum§ oollbradjt mtb geschrieben. SOtabame 
Sjrjmanorosfa beiudjte mid). Neugierig auf ben Stthalt be3 
3EG&umS. 

31. ©efenbet Don 9Jiaricnbab 

einer föefelljdjaft nerf ammelter 5 teu "^ e 

aum 28. Sluguft 1828. S 28. 

H 2 * 9 : Eigenhändige Eintragung im Stammbuch der Frau 
von Berkow auf der Bibliothek von Upsala, Geschenk 
Ottiliens. 

J7 271 : Quartblatt, Eckermanns Hand. 

Erster Druck. J : Journal für Litteratur, Kunst, 
Luxus und Mode. September 1823. Weimar, im Verlage 
des Gr. H. S. priv. Landes - Industrie - Comptoirs. Nr. 82. 
©tanacn Don ©oetfce, jut geier be§ 28. 2(ug. 1823 in äßeimar 
nu§ @ger eingefenbet. — 1827 C 1 4, 117. — Die Varianten des 
fehlerhaften Abdrucks im Briefwechsel und mündlichen 
Verkehr zwischen Goethe und dem Rathe Grüner, Leipzig 
1853 S 187 werden nicht aufgeführt. 

r. Sem — rjeiterm] %ud) bem gene*neu gleid) im böcfiften i/ 289 
©enefenen H 21i g erlej'ner] ber fcfjbnftcn H 289 7 2)a 
toei# i? 28 » 

32. 3>« fjatteft tängft mir'3 angetban. S 29. 

j/290 . Quartbogen, Johns Hand, Brief an Ottilie von 
Goethe, Marienbad 14. August 1823; am Schluss auf dem 
letzten Blatt Nr. 32, 34 und 35 (Eigenthum des Grafen 
Henckel von Donnersmarck, deponirt im Goethe- und 
Schiller -Archiv). 

-ff 271 : Quartblatt, Eckermanns Hand. 

Erster Druck. 1827 C l 4, 118. 

Tagebücher 1823, 13. August: einige Rente ©ebidjte. 

33. lobelt man bafe mir un§ lieben. S 29. 
H 2 ' 1 : Quartblatt, Eckermanns Hand, zusammen mit 
dem Vorigen. 

Erster Druck. 1827 C l 4, 118. 

2* 



Lesarten so Band l. 

In Sdjfllei $0toatbl, luiiubctlid). - 
// 

// i : Quartblatt, Eckermanns Hand, 
ber Druck. 1- ', I I 119. 

I Morgcnb.> //-"" I ob fiel ober // 

35. SBenn jid) (ebenbig Silber neigt. 831. 

// ' 8. Nr. 82. 

// ': Qnartblatt, Eckermanna Band, Rückseite des 
Vorigen. 

ter Druck. 1827 C 4, 120. 

Am 19. August 1823 dem Staatsrat!] Schultz geschickt 
mit der Überschrift: ,-',ii Ablehnung bc-> SBortourfd, all meint 
idj mid) }U fiel mit bem $immel abgab« imb bie (*tbe i>ctnodj= 
Willige. (Briefwechsel mit Schult 

36. Tu gingft botftbetl 3Bte! irf) fab, bid> nidjt. 8 31. 
//■"' : Quartblatt, Eckermanne Hand. 

Kr- in- Druck. 1827 <'■ 4, 121. 

Eine ehemals im Besitze von Ulrike \. Levetzow befind- 
liche Niederschrift dieses Gedichtes (vgl. Loeper im Goethe- 
Jahrb. 8, 166) ist keine Originalhandschrift, sondern eine 
Abschrift aus C 1 von der Band der Fran v. Levetzow. 

37. 3(m tjeifecn Cucll ocrbriugft bu bciitc Inge. 8 31. 
H 2 * 1 : Umrändertes Blattchen, g lateinisch, mit der Über- 
schrift: 8u8 ber gerne und datdrt: 10. ©. 1823, also Beilage 
des Briefes an Fran v. Levetzow von demselben Tage (vgl. 
Tagebücher 182:3, 10. September). Dieses Blättchen ist als 
Geschenk von Ulrike v. Levetzow mit den Briefen Goethes 
an sie 1887 ins Goethe- und Schiller-Archiv gekommen. 

i/- 71 : Quartblatt, Eckermanns Hand, unter dem Vorigen. 

Erster Druck. 1827 C 1 4, 121. 

Die Nrn. 32 — 37, die sämmtlich durch die Neigung zu 
Ulrike von Levetzow veranlasst sind, führen im Inhalts- 
verzeichniss von C l die gemeinsame Überschrift Sicbfcbctften 
und stehen Q 1, 188 mit zwei anderen: ?ln [yräuiein fiaffarita 
äüolom^ta (4, 2G5) und Sie ©egenroart roeife Hiebt« bon fid) 
(4, 262) unter der Überschrift ttitbeutuugeii. ÜlJaricnbab 1823. 
Vgl. v. Loepers Aufsatz im Goethe -Jahrb. 8. 1G5 — 186. 



Inschriften, Denk- und Sende -Blätter. 21 



38. 9tit SWabame SKorie ©a^monotoSfa. S 32. 

iZ 271 : Quartblatt, Eckermanns Hand. 

Das Gedicht ist zuerst gedruckt als 3. Gedicht in 
der Sritogte bcr Scibcnf$aft 1827 C 1 3,30 mit der Über- 
schrift: 31u§foftnitng und dann C 1 4, 122. Über die hand- 
schriftliche Überlieferung desselben vgl. Band 3 dieser Aus- 
gabe S 382 f. Zur Erklärung der Stimmung, aus der heraus 
Goethe dieses Gedicht geschaffen hat, vgl. Goethe an Zelter 
24. August 1823 (Briefwechsel 3, 328 ff.). 

2 2)td), bau jubiel Riemer aus ba% oIl3Ubicl H- 11 

Tagebücher, IG. August 1823: ©ebid&t für 9J?abame 
©äjjmanotoSfa. 

Eine Niederschrift dieses Gedichtes von der Hand Zelters 
(mit folgenden Abweichungen : 2 33efIommrte5 ^erj ba% aU^u- 
biel bevloren 10 eitriger IS reicfjftert) befindet sich unter den 
Papieren aus Zelters Nachlass im Goethe- und Schiller- Archiv. 
Derselben schliesst sich, von der nämlichen Hand, nach- 
folgende Erläuterung Zelters (vgl. Goethe - Zelter 3, 381 f.) an: 

„Zum Verständniss gewisser Gedichte aus den Jahren 
1822 und 23 ist zu wissen, wie eine leidenschaftliche Zu- 
neigung des Dichters zu einem jungen weiblichen Wesen 
in Marienbad leidenschaftlich erwiedert, so wenig verheim- 
licht worden dass man laut genug von einer ehelichen Ver- 
bindung des 75jährigen Greises sprach und daraus sogar 
eine Wirkung auf seine häusliche Umgebung erfolgte. 

Ein gleich nach der Trennung entstandenes gluterfülltes 
Gedicht an den geliebten Gegenstand giebt die Gewalt 
eben gereifter Jünglingskraft zu erkennen. In vollen Strömen 
fliesst eine überreiche gesunde Leidenschaft ins Unendliche 
dahin um sich des liebeschweren Gehalts zu entledigen. 

Hierauf bezieht sich das umstehende Gedicht an Mad. 
Szymanowska welche durch ihr munteres, fertiges, freies, 
anmuthiges Fortepianospiel das liebekranke Herz des gött- 
lichen Dichters zu beschwichtigen und den Verlust der ver- 
lornen Geliebten zu erlindern vermochte. 

Ein schweres Krankenlager erfolgte kurz darauf im 
Spätherbste 1823 und die weimarischen Aerzte erwarteten 
Goethe's Tod. 






Lcsarton ra Band i. 

Sohon sweymal hatte ich den Freund in ähnlichem 
dem Tode nahen Zustande angetroffen and ihn anter 
meinen Augen gleichsam wieder anflehen sehn. Diesmal, 
-.■im- Genesung gleichsam befehligend, sah ich ihn von 
Btnnd an, rar Verwundrung der aerzte so schnell rieh 
erheben, dam ich ihn , in Mitten K in völliger 

Munterkeit rerlassen durfte." 

39. 3n bn-? Stnmmburi) bet $rau .ftofmarfdjall 
bon Spiegel 3anuat 1821. - 

H 111 : DoppelquartUatt, Kekermanns Sand. Das Datuni 
um 2">. Qfebt. 1824 stand erst g am Schlüsse des Gedichts, ist 
aher dort gestrichen und von Eckermanna Hand dorthin 
gesetzt worden, wo es jetzt rieht. 

Erster Druck, 1827 C x 4, 123. 

Tagebucher 1824, 22. Februar: 9&enbS SrintterungSbudj 
bor Jtou boit Spiegel öebirijtc bciiclbcii. 2ln ein gleidje* 
benfenb. 2:!. Februar: Jrcnt bon Spiegel GJcbädjtnifebud). 2ic 
breb, $Otia§. 24. Februar: 3d) bereitete boi C^cbicfjt für gftOU 
bon Spiegel bor. 25. Februar: Doi 0ebid)t für Tyrau bon 
Spiegel abgefcfjrieben. Vgl. Gespräch mit Eckermann 85. I • 
bruar 1824 (Eckermann C. Aufl. 1, 85). 

Die Verse 9-ie und 21—24 hat Goethe aus dem Masken- 
zug zum 30. Januar 1810 $ie ftomautifdje s 4}oefic wörtlich 
herübergenommen (vgl. Bd. 16, 223). 

40. £et jietlidjften Unbine. S 34. 

H- 11 : Quartblatt, Ekermanns Hand. 

Erster Druck. 1827 C 1 4, 125. 

Q 1, 192 gibt der Überschrift den Zusatz: (gräulein 
aöitljelminc bon 2Jcünd)haufen) auf einem 3J(a§fenbaüe. 1817, 
dessen Datum gewiss falsch ist. x 

7 tfüfileborn] gütleborn iT 271 

Tagebücher 1822, 13. Februar: tteboutengebicht cm Uiibincn. 



/ 



41. SReidjthum unb aSIüthe. S 35. 
i/ :T1 : Quartblatt, Johns Hand, unter dem Vorigen. 
Erster Druck. 1827 O 4,125. 



Inschriften, Denk- und Sende -Blätter. 23 

42. 9)tt)tt' unb Sotbeer Ijatteu fidj toetbiutben. S 35. 

B 292 : Briefbogen in Quart, gelbgraues Papier, g, datirt: 
b. 18. Octbr. 1823, mit der eigenbändigen Aufschrift Goethes 
31t ©citc 279, wozu Marianne den Verweis „Eckermann" 
(auf Eckermanns Beiträge zur Poesie bezüglich) beigefügt 
hat. Die Handschrift befindet sich unter den nachgelassenen 
Papieren Mariannens und ist abgedruckt bei Creizenach 
a.a.O. 2. Aufl. S 186 und von Burdach in den Lesarten 
zum Divan 6, 458. 

H 2a3 : Quartblatt, Eckermanns Hand. 

H 211 : Quartblatt, Johns Hand. 

Erster Druck. 1827 C 1 4, 126. 

3 feiige* H 292 

43. 2)a§ fiolbe 2hal hat fdjon bie ©onne toieber. S 35. 

H 29i : Schmales Blatt, g deutsch. 

Ä 298 : Folioblatt, Johns Hand, mit 4,48 (Nr. 58). 49 
(Nr. 60). 50 (Nr. 61. 62). 

H 211 : Quartblatt, Johns Hand, unter dem Vorigen. 

Erste Drucke. J 1 : 1824. Kunst u. Alterth um V, 1, 200. 
— J 2 : Morgenblatt Nr. 172. 19. Juli 1827. — C l 4, 126. — 
Q 1,198 mit der Überschrift: Aufruf im gtühling. 

1 holbe £f)al aus ßrbenffcal H 29i 2 ^tühlingäülüt' aus 
ftrühlingäblüten H 29i 4 quillt] bringt H- 9i nach 6 HTay. 2^ 
(g gestrichen) H 29i 

Das Gedicht ist gerichtet an die jugendliche Marie 
Schmidt, die am 30. August 1823 als Ännchen im Freischütz 
zum ersten Mal die Bühne betrat und durch 35 Jahre hin- 
durch (auch als Frau Baum) dem Weimarischen Theater 
angehörte. August von Goethe überbrachte das Gedicht 
im Frühjahr 1824 der von seinem Vater geschätzten Künst- 
lerin in dessen Namen (Burkhardt, Goethe- Jahrbuch 10, 2351'.). 

44. Suiten GJräfin ©gloffftetn. S 36. 
7i 271 : Quartblatt, Johns Hand. 
Erster Druck. 1827 C 1 4,127. 
Tagebücher 1817, 16. März: ßeidjnung ber ©räfin @gloff* 
j'tcitt. 



r 



•j 1 Ln Kutan so Band l. 

15. Betf elften. ReiffCegen. - 

//•": Quarfblattquer beseh riehen,//, i lierschrift: 9teife= 
Seegen. DaiGedichi uri datirl SS. b 4 3 im 181'J and unter« 
■eicnnei 0. Das Blau trag! rechts oben <j x die Ziffer 42 als 
EteeJ einet Uteren Nummerirnng der in die Abtheilnng 
.Inschriften, Denk« and Bende-BIfttter" gehörigen Gedichte. 
Ferner aber der Oberechrifl g l : JJuIien, daran schliesst sich 
von einer fremden, späteren Hand: „v. Egloffstein Malerin, 
froher Hofdame bei der Grossh. v. Weimar*. Eine eigen- 
handige Handschrifl deeselhen Gedichts (ohne Abweichung 
vom Druck) unterzeichnet SBeimoi am 4. 3"«i 1819 öoethc 
i-t in der Lepkeschen Auction (8. December 1891) verkauft 
worden. 

H 21] : Quartblatt, Johns Hand, unter dein Vorigen. Über- 
schrift: 9teife*€>eegeiL 

Erster Druck. 1827 C l 4, 127. 

46. 91 h Julien. 3«t DteSbnet Steife. S 37. 

//- o: : Quartblatt, g lateinisch in drei vierteilige Strophen 
getheilt. Überschrift: Kn Julien, datirt Seiiti 22.«btfl 1830, 
im Besitz von Dr. Heinrich Schmidt in Berlin (erworben in 
der Lepkeschen Auction 8. Dec. 1891). 

// ': Quartblatt, Eckermanns Hand. 

Erster Druck. 1827 C 1 4, 128. 

Tagebücher 1820, 21. April: Steife Julien-;- nod) ShcettetL 

47. «n galten. S38. 
if 298 : Quartblatt. Johns Hand, lateinisch. 
H 211 : Quartblatt, Eckermanns Hand. 
Erster Druck. 1827 C l 4, 129. 

3 breitere H»*H"* 

Tagebücher 1822, 28. December: Gebidjt für Sulic cin= 

gefdjriebeu. 

48. £crfelben. S 38. 

S 299 : Octavblatt, g mit der Unter- -h ritt SB. 10. gebr. 
1823. ÖJoctfie. (Lepkesche Auction 8. December 1891 Nr. 252; 
der gegenwärtige Besitzer unbekannt.) 

JZ* 71 : Quartblatt, Eckermanns Hand. 

Erster Druck. 1827 C 1 4, 130. 

6 balbig] frcunblid; # 299 



Inschriften, Denk- und Sende - Blätter. 25 

Im Archiv befindet sich eine späte Abschrift der vier 
Gedichte an Gräfin Julie Egloffstein (Nr. 45 — 48) und des 
Gedichtchens (Stligft fegnenb (5, 77) von der Hand der 1869 
verstorbenen Gräfin Karoline von Egloffstein ; dazu von eben 
derselben Erläuterungen, welche hier als Ergänzung zu den 
von Goethe gegebenen „Aufklärenden Bemerkungen 11 (4, 81 f.) 
mitgetheilt werden sollen. 

Zu Nr. 45, die hier die Überschrift trägt: „Reise-Seegen. 
Zu einer Badecur nach Carlsbad 1817" (Q 1, 192 datirt das 
Gedicht 1819): 

„Reise -Seegen, 1817, zu einer Cur, die ihrer sehr lei- 
denden Gesundheit wegen nach Carlsbad und Schlesien 
verordnet worden war." 

Zu Nr. 46, die die Überschrift trägt: „Zu einem Aus- 
flug nach Dresden 1820": 

„Zu einer Reise nach Dresden, die nicht für die Kunst, 
sondern ihrer von Kindheit an sehr kranken Augen wegen, 
zu dem dortigen Augenarzt Dr. Schmalz in Begleitung ihrer 
Tante unternommen wurde. Der Arzt untersagte auf das 
strengste, sich mit Zeichnen und Schreiben zu beschäftigen, 
empfahl dagegen die Ölmalerei, womit sie sich ein paar 
Sommermonate in Dresden beschäftigte, und auch daselbst 
die Söhne Rubens copirte." 

Zu Nr. 47, datirt 1821 : 

„Nach ihrer Rückkehr aus Dresden Hess der hochselige 
Grossherzog Carl August ihr ein passendes Atelier anweisen, 
damit sie sich, statt mit den früheren kleinen Arbeiten, in 
einem guten Local abschliessend mit der Ölmalerei be- 
schäftigen konnte und ihre Porträts in Lebensgrösse zu 
behandeln vermochte." 

Zu Nr. 48, die hier die Überschrift trägt: „In ein 
Zeichenbuch bei der Abreise von Weimar nach Hildesheim 
geschrieben. 1823" : 

„Als sie Weimar verliess, um nach Hildesheim zurück- 
zukehren, woselbst sie bei unsrer Mutter verblieb, bis sie, 
zur Hofdame berufen, nach Weimar sich zurückbegab." 



H I.' -.11 1' ii ra Band -1. 

i'. viirtu (anglet uon SRüIlet, 

mar bcn 13. Kfctil 1«27. 
// : Qnartblatt, Eckermann« Sand. 

ter Druck. ls_>7 & l. 131. 
Tagebücher 1822, 12, April: RadjtS «cbidjt für borgen. 
13. April: (Sebuttstag bei öerrn (Vinjlct Iv Müller. 

50. 3 u Ii) a e xi 3 >i ^ c t f f ft, 

bcn 14. Mai 1824. S 40. 

//T"; Qnartblatt, Johne Sand, tragt von Eekennanns 
Band die BlattzahJ 58, gehörte also erst zu H* 11 . 

II -■« : Qnartblatt, John« Sand. 

Erster Druck. 1? \ l Festgaben, dem Königl. Preuss. 
Geh. Ober -Regiernngs -Käthe Herrn Albreclit Timer rar 
Feier Beines fünfzigjährigen Wirkens dargebracht von Seinen 
Freunden und Schülern. 4°. Freienwalde, den 16. Mai 1824.' 
Auf dem letzten der 16 nnpaginirten Blatter das (iedicht von 
Goethe mit der Überschrift ;-)nm 14. l'ioi 1824. (Sirzel 
S 94.) — K- : Qnartblatt, gedruckt bei A.W. Sehade in Berlin, 
mit 2 Vignetten, am Anfang (1. Seite Lyra mit 2 in dieselbe 
verschlungenen Lorbeerzweigen, am Schlnss (2. Seite) Füll- 
horn mit Feldfrüchten und Feldblumen. Überschrift: 3 um 
»icrjcbnten Mai 1824. (Fehlt bei Hirzel.) — 1827 C' 1 4, 132. 

Überschrift: x )it Ihaer* von Eckermanns Hand vor- 
gesetzt, „jubelfeft 9 nach 3 l, l , ''äum, oem Eckermann über 
§nm H 300 3 Qx E 2 (so immer, auch 3b m) 10 (5r ift auf 
einmahl ftill; Er u roirb] ift E"- is ber ^Befreite E* 
:u g aus llnb nun auf einmal hat er'» lo§ H 300 llnb nun! auf 
eiumaht hat Gr» lo§, E 1 n er <j über man H 300 man E- 
32 gesperrt E- In diesem Druck folgt dann, nach einem 
Trennungsstrich: 

Ghor. 

llnb mit unb für uns lebe 2hacr lange! lange! lange! 
lebe hoch!!! 
bficher 1824, 7. .März: SbenbS bie itinber fpiclcnb, 
inbefjcu id) ba* Öcbidjt ]u It)aer* geft jdjrieb. 



Inschriften, Denk- und Sende -Blätter. 27 

51. 2>ie geter be» a c^ t u n b 3 iu a n 3 1 g ft c tt Sluguft» 
banfbar 31t errotcbern. S 42. 

i/ 271 : Quartblatt, Eckermanns Hand. 

Erster Druck. E l : Ein Blatt Octav, mit der Über- 
schrift: STie geier be§ ad)tunb3roan3tgften 3tuguft§ banfbar 311 
ertotebern. Die Bibliothek der Goethe -Gesellschaft besitzt 
ein Exemplar dieses Druckes, das oben zwischen Überschrift 
und Gedichtanfang g die Widmung «Iperrn 2ftajor ü. Knebel 
trägt und unten, ebenfalls #: 

2113 Üttitarbetter im Sßeütberge. 
Garlöbab 

b. 15. Sept. ©oetfce 

1819. 
Ein anderes Exemplar, eigenhändig unterzeichnet Garlsbab 
b. 15. Sept. 1819. Soetfie besitzt die Hirzelsche Sammlung 
der Leipziger Universitätsbibliothek (vgl. Hirzels Verzeichniss 
1884 S 87). Über die Veranlassung des Gedichts vgl. Tag- 
und Jahreshefte 1819 (36, 152 f.) und Creizenach a.a.O. 2. Aufl. 
S 131. — E 1 : Ein Blatt Octav, umrändert, mit der Über- 
schrift: Siegeier beö fiebenten 9ioöember» 1825 banfbar 31t et= 
roiebetn. Die Bibliothek der Goethe-Gesellschaft besitzt ein 
Exemplar mit der Widmung g über der Überschrift £>errn 
Ifjeobor S$t\L und unterzeichnet Sßeimar. ©oetfie. Ein Exemplar 
mit derselben eigenhändigen Unterzeichnung gleichfalls in 
der Hirzelschen Sammlung (a.a.O. S 95 f.). — 1827 C 1 4, 134. 

Nach is ist übereinstimmend mit H 2 ' !1 E 1 E- Absatz zu 
machen. In C l C ist er, da mit Vers 19 eine neue Seite 
beginnt, nicht ersichtlich. 

Tagebücher 1819, 6. October: S£a§ Sanfgebtcbt com 33ud)= 
binber. 7. October: ©ebidjt unterfdjrieben. 22. October: 2ln 
(Seor. Döring, Sanfgebtdjt granffuxt am 2Jtam. 

52. £er grau öon 3i e 9 e f ar 9 e ^- bon ©tetn, 
3um föeburtötage. S 43. 

-H 271 : Quartblatt, Eckermanns Hand. 
Erster Druck. 1827 C 1 4, 136. 

Tagebücher 1820, 5. September: :Racbt§ ©eburtetag* 
2trtigfeit an grau öon 3i e 3 e f ar borberettet. 6. September : gut 






Lesarten so Band 1. 

^rtiu bon ^icgefar ttebttttitagl frfdjen! uorOereitct, nn flomptcrn 
überleben. 

ethe an Snlpiz Boisseree, Jena, 1 1 . September 1820: 
Beben fdjaff Beben. 3före frcunblicfjc Senbuitg am 28. ?luguft 
regte mid) au, ,yt einem Ijeiitc berlebenben Weburtsfcft einer gar 
biib'djett Qfton jene larftelliing fort.uiielicn, idj liefe itämlid) 31)" 
SRünjabbübung gnr jäiibcrtid) neryert auftragen imb fcfjtteb folgeube 
Keime boruntcr: ,°>mar bie bierunbjtoanjig Witter — Sic uerbicut 
gar Diele "Jiameu. Bei meiner Vuft )U Welegcnf)cit*gcbid)tcn macfjt 
r-> mir immer Vergnügen, toenn ein 33ilb |icfj auZ bem anberu, 
Sdjeq an! bem ftnfl imb Crnfl au-> bem Sdjcr.ic firf) eutmicfclt. 
Hub hier tritt gcrabe ber Jyall ein, ba|"; beibe genannte Familien 
onet) jarjlreidje !Radjfommenfd)afi baben, olle riifticj , mofttgebilbct 
imb nn .fiofc praieutabel. (Boisseree 2, 292f.) Goethes Hand- 
schrift mit Ausnahme der beiden letzten Verse l>ofindet sich 
im Album von Felix Mendelssohn- Barth oldy; B.Goethe und 
Felix Mendelssohn- Bartlmldv S - 20 Anni. 

53. kleinem ^reunbc Don ftnebel 
;uui 30. Robembet 1817. 8 44 

//■"': Handschrifl g, ans der Antographensanunlnng 
Herrn Professor K. Bickel in Kossieben, jetzt im (iorthe- und 
Schiller-Archiv, links unten das Datum: Xem 30. WoDem br. 
3eiw 1817. rechts unterzeichnet ©oetfje. 

J/ 302 : Abschrift von der Hand des Jenaischen Biblio- 
theksbeamten Mich. Ffixber, ohne Oberschrift, unter «las 
Datum: bem 30. Robembet 1817., eigenhändig unterzeichnet 
&., aus dem Nachlass Augusts v. Goethe. 

H 271 : Quartblatt, Eckermanns Hand. 

Erster Druck. 1827 C4, 137. 

g biStoetlefl H« 01 - teilen //"" feilen IP"- i Xa* 
JP 01 u Slam nnb Börne bis an'« 3id Ji ' 

Tagebücher 1817, 30. November: ftnebelä 8eburt§tog. 
Öebicfit an ibn. 2. December: Sa meinen Soljn, Jtnebeüfäjefl' 
ßeburt*tag*gebid)t. 1818, H.Januar: 3cttcr* Gompüfition auf 
Bttfhnm. 21. Juli: 3[n meine 2od)ter, Partitur Don A'uftrum 
ift ein frembei Sort". 

Au Zelter geschickt 31. December 1817 (vgl. Briefwechsel 
2, 423). 



Inschriften, Denk- und Sende- Blätter. 29 

54. 5tn SBernftorb uon ilnebel. 
aßeimor bcit 30. Wobember 1820. S 45. 
-H 271 : Quartblatt, Eckermanns Hand. 
Erster Druck: 1827 C l 4, 138. 

Tagebücher 1820, 28. November: ©tammbucbblätter für 
5ßentbarb uon triebet. 

55. 9ln ©täftn 9)tarie oon @infiebci, 
geboren 3iena ben 18. Dctober 1819. 

3um Üauftage ben 30. Dctober 1819 treuliche? 
©ingebinbc. S 45. 

H 303 : Oktavbogen mit Goldschnitt, aussen hellblau, 
innen weiss, auf S 1 in zierlicher Randpressung mit breiter 
Stirnleiste das Gedicht <7; ehemals im Besitz der Frau Marie 
von der Schulenburg, geb. Gräfin von Einsiedel zu Crossen 
(Reg. -Bez. Merseburg), jetzt durch Schenkung Eigenthum 
der Goethe -Gesellschaft (im Goethe- und Schiller -Archiv 
deponirt). 

H- 11 : Quartblatt, Eckermanns Hand. 

Überschrift 3um ^auftagc — ©ingebinbe steht (ohne die 
Jahreszahl) g nach dem Gedichte, darunter ebenfalls g ©oethe 
H 303 2 Siift] SEvoft H 3 " 3 

5G. äßtegenlieb bcm jungen DJiinerologen 

aßalter Don ©oetbe. 25en 21.9l}mi 1818. S'46. 

ZZ 271 : Doppelquartblatt, Eckermanns Hand. 

Erster Druck. E: ©eu frifd)en 9luiöminling äßolfgnng 
Uon ©oet^e begrüfjt, betest unb oerbünbet eine ©efetlfcbaft 3)Jiuern= 
logen ben 21. Slprit 1818. 2 Bl. kl. 4°. Jena, gedruckt bei 
Carl Wilhelm Theodor Joch. (Hirzel a.a.O. S85.) Wiederholt 
in Adelb. Kühn, Findlinge, betreffend die Weimarische 
Literatur-Epoche S IG. — 1827 C 1 4, 140. 

Überschrift SMter] Sßolgang i? 271 # l fie auf Rasur 
(aus bie?) Ä 271 

Tagebücher 1818, 17. April: ©ebtcht nadj Scna burdj einen 
33oten. 18. April: J?am baZ ©ebidjt oon Sena jur 9ieuifiou 
nebft SBericfit an ®r. SBefier. %n S)r. äBeüer bat ©ebicftt rebibtrt 
3urü(f. 20. April: ßom bo§ ©ebtdjt oon Senn. 21. April: Um 
11 Uhr Saufe. 









Im arten tu Band 1. 

r.7. 311111 Seputtltag, mit meinen (leinen Wcbirfjtcn. B 1- 
// '■"' .- Eigenhändige Eintragung Goethes in den ersten 
Theil seiner Qedichte ron 1818 mit dem Datum: Jena om 
\ \) t-17. dai lieh bereite Q 1. 192 findet, and der 
Widmung: vin gfraulein SBilbelmine ßerglieh. Eine Ab« 
Bchrifl davon bal Q. von Loeper genommen, ale er am 
6. Augnsl 1857 die damals 60jährige Wilhelmine Waich, 
geb. Benlieb, in ZflUichan besuchte; sie behauptete aussei 
diesen Zeilen nichts ron Qoethe ea besitzen. VgL auch 
Gaedertz, Goethes Ifinchen 8 121. 

// Quartblatt, Eckermanns Band, 
ter Dru< k. 1827 C 4, 142. 

gBen ein gntet Weift befeffen. 848. 
//--'■: Folioblatt, Johns Band, lateinisch mit Nr. 43. CO. 

i;i und (52 'vgl. S '_»:'» . 

H* 0L : Goldgerändertes Stammbuchsblatt, g\ links unten 
das Datum äBeiuurt l'iai). 1829., rechts die Unterschrift 
3S0 b Qtoettje (im Besiti des Beim Finanzraths Frede in 
Weimar). 

H iot ■. Blatt 1 eines Stammbuchs in Grossquart, dai 
nach Angabe des Besitzers, Berrn 0. I!. Beistand in Leipzig, 
ehemals Frau v. Mandelsloh, geb. v. Milkau, gehört hat, 
in reicher Blumenverzierung , mit Eckermanns Abschrifl 
Sbereinstimmend. Patirt Heimat b. 9. 3iuli 1819 und untt-r- 
zeichnet G5octt)e. 

7/- TI : Eckennanns Hand, unter das Vorige geklebt. 

Erster Druck. 1827 4, 142. 

a ift] lies jci 

In Goethes Tagebuch 1818, 8. Juli werden unter den 
Besuchen Ober -Camnierherr von Egloffstein und Fräulein 
.Milkau gemeldet. Clementine v. Milkau, Schwester der 
Frau von Staff, heiratete 24. November 1819 den Regierungs- 
rath von Mandelsloh. Befremdlich ist allerdings, dass dieses 
Stammbuch Einträge von Personen enthält (Goethe, August, 
Ottilie, v.Müller, Riemer, Henriette v. Egloffstein), die sich 
auch in ein anderes, ebenfalls im Besitze von 0. Reisland 
befindliches Stammbuch eingezeichnet haben, das zweifellos 
Frau von Mandelsloh gehört hat. 



Inschriften, Denk- und Sende -Blätter. 31 

59. $ur Erinnerung trüber Jage. S 48. 

H 211 : Quartblatt, Johns Hand mit dem Folgenden. 

Erster Druck. 1827 CA 4, 143. — Q 1, 191 mit der 
Überschrift: %n Sjtxxn ©ennft bei Abgabe feiner 9tegie, unter 
3toei £">anb}eid)nungen gefdjricben. Vgl. Aus dem Tagebuche 
eines alten Schauspielers. Von Eduard Genast. Leipzig 1862. 
1, 291. 

59a. Siel ©ebulbeteä, OJenoff'neS. S 49. 

H 301 : Octavblatt im Besitze von Dr. M. Friedländer 
(Berlin), g lateinisch mit der Überschrift: fixem Cberfammer^ 
herriun Caroline oon ßgloffftein, und der Unterschrift: Sßeimar 
25. See. 1816. greunblicfiem X'lnbencfen Öoetfje. 

H 211 : Quartblatt, Johns Hand mit dem Vorigen. 

Erster Druck. 1827 C" 4, 143. — Q 1, 191 mit dem 
richtigen Namen der Adressatin, aber falsch datirt: 27. De- 
cernber 1816. 

i Sielgebultetes H 30 ' a lautergofines IP 01 

60. ßieblid) ift'3 im grübling^Sarten. S 49. 

ff 295 : Folioblatt, Johns Hand mit Nr. 43. 58. 61 u. 62 
(vgl S 23). 

.ff 308 : Eröffnungsgedicht des Stammbuchs der Frau 
Antonie Brentano, eines Geschenks des Dichters an die 
»!astfreundin, zum neuen Jahr 1815, datirt: Söeimar am 
Wenjahrstage 1815, unterzeichnet: ben Sbrigen ©oetbe. (vgl. 
Briefwechsel mit Antonie Brentano 1813 — 1821. Herausg. 
von R. Jung. Weimar 1896. S 13.) 

II 309 : Im Stammbuch des Grafen Carl Brühl g lateinisch 
wiederholt. Weimar 10. November 1826 (Deutscher Musen- 
Almanach für das Jahr 1852. Herausgegeben von O.J.Gruppe, 
Berlin. S4; vgl. Hirzel a.a.O. S 143). 

H 21X : Quartblatt, Eckermanns Hand. 

Erster Druck. 1827 C l 4, 144. 

7 So, ju] 3a! 3fn i2 308 befennet JP 08 8 nennet H 3 <>» 

61. £)örft bu reine Sieber fingen. S 50. 
&*■•>: Folioblatt, Johns Hand mit Nr. 43. 58. 00 u. 62 
(vgl. S 23). 



Lew ten eh Band 4. 

// ': Qoartblatt, Johns Band mit dem Folgenden. 
Erster Druck 1827 C 4, 14:.. - i„ Q i. 198 die 
i berschrift : 3fn ein Rotttrijeft 

. Wirft bniu-->i Bif) bu bidj bti // 

» '•■2. 9 " ' r I* 1 ' ■ f i 1 l M ' » ;,{ ll " m c ii t f p v ii ti o, e ii. ~ 
// •■ : Folioblatt, Johnt Band mit Nr. 43. 58. 60 d. 61 
ig] - 

II ' : Quartblatt, Johna Sand mit dem Vorigen. 
Erster Drnck. Li 145. 

63. 3n ein Stammbuch, 
.•'.um Vilbel) cn Wuiiie .fmnftcin bei (Mott iitgeu. 351. 

7/ 31 ": Qoartblatt, Kupferstich desHansteins yon Wieder- 
bold, daranf g Lateinisch das Qedicht, unterzeichnet 
Weimar 17. Dia t) 1815., im Berits von Frl. Anna lült/. in 
Berlin. 

// : : Qoartblatt, Eckermanns Band. 

Erster Drnck 1827 C 1 4, 146. 

(Jberschrift ^anftetn] Dlef; H 111 C*C i nur bntion er^ 
baut H» w 

Tagebneher 1815, 17. Mai: Stammt). SHAttdjtii tfglofffteitt. 

Das Gedichtchen feiert offenbar die von Bofrath Meinen 
am IL». August 1801 veranstaltete Plessfahrt (Bd. 35, 107), 
deren Datomdorch Meiners'Einaerchnnng in August v. Goethes 
Stammbuch feststeht (Deutsche Bundschao 08, 79); vgl. 
Tagebflcher 1801, 12. August. Als Goethe 14 Jahr.- Bp&ter 
es fttr eifl Stammbuch niederschreiben wollte, war ihm wohl 
kein Bild der Plesse zur Hand, und er benutzte statt d 
ein Bild des Hansteins, den er nie besucht hat, sondern 
nur aus der Entfernung kannte (IV, Bd. 15 S 258). Ob 
Loeper Recht gethan hat, auf Grund des früher in seinem 
Besitz befindlichen üriginalmanuscripts, das er 1861 in die 
Berliner Goethe- Ausstellung gegeben hatte (Katalog Nr. 35 
S 18) und das von Albert Cohn Kat. CX< IV vgl. Goethe- 
Jahrbuch 11,207) der jetzigen Besitzerin verkauft ist, in 
der Oberschrift den Hanstein an die Stelle der Plesse zu 
setzen, ist zweifelhaft. Goethe schreibt eigenhändig im 
lnhaltsverzeichniss zu C l 4: 9iuine Sptefe. 



Inschriften, Denk- and Sende -Blätter. '■'>■'> 

64. %n ein Stammbnd). 
3unt SBilbdjen uon Ulrtdjä ©orten. S 52. 

H 311 : Quartblatt, g lateinisch, Katalog 183 von J. A. 
Stargardt, Berlin (vgl. Goethe- Jahrbuch 13,303). 

i7 271 : Quartblatt, Eckermanns Hand. 

Erster Druck. 1827 C 1 4, 147. — Nach dem Original 
wieder abgedruckt Augsburger Allgemeine Zeitung, Wochen- 
ausgabe Nr. 21, 21. Mai 1867. 

Tagebücher 1801, 7. Juni: 3« lHrid)§ ©arten 23ürgcr3 
9Jfonument. Darnach kann nur Ulrichs Garten , der jetzige 
Stadtpark in Göttingen gemeint sein (vgl. über dieses und 
das vorhergehende Gedichtchen den Separatdruck zum 
6. Dec. 1906 „Goethe und Göttin gen" von 0. Deneke; da- 
selbst auch ein Facsimile von H 310 ). 

65. 3fn eine ©amminng fünftlidj au§gefd)ntttener 
Sanbfäjaften. 8 52. 

J? 312 : Quartblatt grünlichen Papiers, g, ohne Über- 
schrift, datirt: Sßeimar am 21. Stpr. 1818, unterzeichnet 
©oethe, aus dem Nachlass von Ludwig Grafen Paar (Katalog 
Albert Cohn Nr. 1182) für das Goethe- und Schiller-Archiv 
angekauft. Wohl an Adele Schopenhauer, die Meisterin im 
Ausschneiden, gerichtet (vgl. S 144, zu 261 2In $• 9flenbe(3= 
fofot und Goethe -Jahrbuch 9, 72, 14, 155 und 19, 88 f.). 

.ff 271 : Quartblatt, Eckermanns Hand. 

Erster Druck. 1827 C 1 4, 148. 

66. ftloxa, toelche 3rena'§ ©auen. S 53. 

7/ 271 : Quartblatt, Eckermanns Hand. 

Erster Druck. 1827 C 1 4, 149. 

Die Überschrift im Register: 3»ena'§ ^ioxa macht die 
Beziehung auf den Sommeraufenthalt der Prinzessinnen 
Marie und Augusta in Jena unwahrscheinlich. Die Verse 
scheinen vielmehr auf neue Gewächshäuser im botanischen 
(»arten zu deuten. 

67. 2ßer ljat'3 getooüt? »er hat'§ getfcan? S 54. 
H 3U : Grünes Blättchen, g lateinisch, datirt: 

am 12. 3imi ^J™" am 12. Sali, von Marianne v. Willemer 

®oct()c§ SOßevfe. 5. 33ö. 2. 9U>tlj. 3 



I.. arten o Band \. 

auf <li>' Innere Beite dei Einbände der Wanderjahre *on 
[821 geklebt (vgl. II. Grimm, Fünfzehn I i - . ■ 

Creizenach a. a. 0. ä L55nndl58; Qoethe-Jahrbnch II 156). 
II ; : Quartblatt, Johns Hand mit dem Folgenden. 
ber Druck, l 150. -- Q I, 198 mit der 

brifl : QeitexeS 3Ri§nerß&nbni&. 
i gciüoüt, // ' i [öielt! H*" 

SetittteS 8fl (filein! fnnnft unfidjte Stritte. 
// :; : Blassrother Briefbogen mit gepreestem Bande 
U.oktav, Johna Hand, datirt: äßeimat ben 28. ftoofrr. 1821., 
g unterseicbnel Goethe., im Besitz von Er&ulein L. Heim- 

sm'th, diu- Tochter von Frau Professor Heimsoetfa geb. 
Mertem in Bonn, deren Mutter das Gedichtchen durch 
Adele 8chopenhauen Vermächtniss nebsl einem Bollenheft 
des Rfaskensuges von lsiy und einem Qoethischen Briefe eo 
eigen erhalten hatte (vgl. Goethe-Jahrbuch 14, 156, 19, 92 f.). 

II'-. Quartblatt, Johns Hand, anter dem Vorigen. 

Erster Druck. 1827 4,150. Im Register: Siebet» 
IjerfteUmtg. Q 1, 193: gfertdjHgt 

bttcher 1821, 12. Juni: Cttilie mar bei £rhopen= 
hauet* \u SbelenS SeouttStag. 28. Juni: An $ervn uon ftnebel 
nad) %cna mit ben Zauber ja breit. 24. Juni: Vlit (*5:Kath Do» 
äBtttemet. 9m Wvar llieiitharbt ebenbabin. x'lu #ofr. Jtocfclitj 
in Seipjtg, janitlid) mit ben SBaitbtrjafcxen. 28. Novembei 
bidjt nn Sbelen. "Uhtubireii bejjelbeit. 

Das Exemplar der Wanderjahn' mit der eigenhändigen 
Zuschrift: ^räulcin 2lbetc Sdppenhauer 31U freuublidjfteu 
S i Uwe t U BQ bec- 12. Sunt 1821. SBeintat. (üoettje. war also 
zugleich mit einem Briefe vom 22. Juni (Briefe 84, 296) 
durch ein Versehen heim Einpacken am 24. Juni an Willemer 
gesandt worden. Mit einem Briefe vom 12. Juli Briefe 35, 7 t) 
Bchickte Goethe den kleinen Vierzeiler Nr. 67 nach, den 
MarianDe später in das Buch einklebte. Am 17. Juni 1852 
gelangte das Buch durch Behenkung Mariannens in den 
Besitz von Herruan Grimm , der es 1861 in die Berliner 
Goethe -Ausstellung Katalog 11 Nr. 42 S 19) schickte und 
es nachmals ins Goethe-Archiv schenkte. Ebenda befindet 
sich auch das zweite Exemplar, he am 2£ 



Inschriften, Denk- und Sende -Blätter. 35 

vember 1821 Adele Schopenhauer verehrte mit der eigen- 
händigen Zuschrift: gräidein 9lbete ©djopenbauer 31t .freunb-- 
lidjem Wnbentfen guter traulicher ©tunben 2ßeimar b. 28. 9too. 
1821. ©oetfie. Die verspätete Übermittelung erklärt sich 
daraus, dass Adele mit ihrer Mutter schon am 9. Juli nach 
Carlsbad gereist war, während Goethe am 26. Juli nach 
Marienbad abreiste und von dort erst über Jena nach 
Weimar zurückkehrte. 

G9. 2ln 3hm ©ebtüber, eifrige junge ^atutfteunbe. 
«üiartenbab 182_. S 55. 

Ä 271 : Quartblatt, Eckermanns Hand, Überschrift Johns 
Hand. 

Erster Druck. 1827 CM, 151. 

8 Sßunbertoacbo .ff 271 Dieses dürfte nach der Druck- 
handschrift in den Text zu setzen und SBunbertoucfiä als 
als ein Druckfehler zu beseitigen sein. 

Tagebücher 1822, 21. Juli: ©ebicbt für bie «einen g. — 
Brief an August v. Goethe vom 11. Juli 1822 (Briefe 36,92): 
Sabet) fommen ©tabetmannS Jugeuben [als Mineraliensammler] 
3ur grfdjeinung, toeldjer auch fdjon ein paar recht tjübfcfje ßnaben 
atö öiotanb, ©bf)ne bei §errn bon ftixU, 3U ©thülern gefunben 
hat. 

70. Sooft 3um afabemifchen 2Jiittag§mah( 
am 22. 2lprü 1820- S 56. 
.ff 271 : Quartblatt, Eckermanns Hand. 
Erster Druck. 1827 C 1 4, 152. 

Tagebücher 1820, 21. April: kleine ©ebichte. Sooft für 
baZ afabenufdtje geft. 22. April: 2)ie §erren (Sichftebt, S^ter, 
Sent), ©tarcfe, ©ucfott) banfenb für ben Sooft. 

71. Sooft 3utn 28. Sluguft 1820 
bet'm afabemifchen ©aftmabl auf ber 3tofe. S 57. 
H 815 : Folioblatt, Abschrift von August v. Goethes Hand. 
f/ 271 : Quartblatt, Eckermanns Hand. 
Erster Druck: 1827 C 1 4, 153. 

72. Sooft 3um Sonbtage. S 57. 
-Z7 271 : ^aartblatt, Eckermanns Hand, Überschrift g: 3um 
^anbtage. 



Le ai i ii /.u Band l. 

bei Druck. 1827 ' ' i. 154 
Am 2. Februar 1~17 wurde der erste Weima 
Landtag eröffnet. 

7;;. SRaBtenaflfle. 8 
// ■ : Quartblati g, datirt: ffirhnoi am 18. Tecembcr 1818. 
Cttumeti an 28. Iliat) 1821, edngeklebl in ein Exemplar dei 
Klaskensugea ron 1818, das der Freifrau Benriette v. Fritach 
geb. ▼. Wolfskeel-Reichenberg gewidmet war. die in jenem 
Isaskensuge den (Tag 1 darstellte. Die Bandschrif) befand 
.sich spater im Besitz der Freifrau v. Fritscfa zu Weimar. 
(Vgl. Qoetbe-Jabrbucb 1, 383 f.; Düntzer, Goethes BAasken- 
B288.) 
// : ' : Quartblatt, Eckermanns Hand. 

i er Druck. 1827 C 4, 155. 
i fjcljitl 3iebn H 3lt 

74. S)e* Sotoefenbe betn 9Ra3!enfeft 
;luni 16. Bfebt. 18H 

7/ 317 : Quartblatt, g lateinisch, in Kanzler v. Mallen 
Archiv, mit der Überschrift von dessen Hand: „Goethes 
Gruss aus der Ferne an die Masken des 16. Februar 1818." 

// "' : Quartblatt, Eckermanns Hand. 

Erster Druck. E: ©ruft ou» bcr gfertte. Quartblatt 
(Hirzel 1884 S 84\ — J: Journal für Literatur. Kunst, Luxus 
und Mode. Jahrgang 1818, Februar. 8 124. — 1827 C 1 4, 156. 

6 freunblid) H 317 

Tagebücher 1818, 16. Februar: Stange für Sßcimar. 
Canjler ü. 3Jlüücr§ GJebictjt 311m ©eburtltage burdjgefehen itnb 
um 9 llbt abgefertigt. 23ote mit bem ©ebirht an 6an,jter D. Füller. 

August von Goethe hatte im Namen von 50 Theil- 
nehmenden seinen Vater um Stanzen zur Vorführung von 
7 Goethischen Stücken bei der Feier des Geburtstages der Erb- 
grossherzogin (16. Februar; ersucht. Goethe lehnte ab und 
achlug Kauzler von Müller zur Abfassung der Dichtung 
vor, dichtete jedoch die eine Stanze, die in den MfllleiBchen 
Maskenzug eingeschaltet werden sollte (vgl. Briefe an 
August v. Goethe vom 13. Febr. und an -Müller vom 16. Febr. 
1818, Briefe 29, 49 f., 52 und 841), und versah Müllers 



Inschriften, Denk- und Sende -Blätter. 37 

Manuscript mit eigenhändigen Änderungen. Dieser beant- 
wortete Goethes Stanze mit einem Gedicht „Der Maskenzug 
an Goethe". 

75. 33ilber=©ccnen. 
$ux gfciet be§ 2. ftebtuar 1817. S 59. 

H 318 : Foliobogen, Kräuters Hand. Dem Gedicht folgt die 
unter E abgedruckte Beschreibung der Bilder. „Allegorie nach 
Äristidea von Theben" ist von H.Meyer mit Bleistift zugesetzt. 

H 211 : Quartblatt, Eckermanns Hand. 

Erster Druck. E: 23ilber=©cenen. Slufgefühtt 3itr $ctjcr 
be§ 2ten gfcbruarS 1817. Blatt gr. Folio (Hirzel S 82). Dem 
Gedicht folgt die Beschreibung der Bilder: 

RetenMIb. @rftß8 £aUj)tfcUb. ftetenfitlb. 

f < f *f r SDte SEugenben: l lt ™ ia; 

md) SKapljael. D ' nach Sc ©ueur. 

©täfln ®gloff= m § 9tabbael. gr . ö . Vofl5 

f tcin b - '• äRftfjtflfett. Klugheit, ©tärfc. ©enfttt. ,uifd > b - ä> 

Sr. ö. gr. ö. ©r. ©<jloff= 

SJlicbccfcr. Stoicgct. ftettt b. j. 

«Rcbenbilb. otoCtte§ ^ClUptMlb. Rebenbitb. 

?«Met; ^[ ia ^ eru § unb ffißficr* mai>onna ' 
nad) 5RopI)act. - u J ll * utluy uuu M u J cl ; na $<R.$ 0U ffi„. 
b. ftönnettfc. »«dj 9£. Sßouffin. g v t. 0. SKitfau. 

ßfther erfdjeiut, gegen ba§ (Sebot, unaufgefovbctt 
Dor bcm Könige, um für ihre in großer ©cfahr 
fdjtocbeiibc ^la^ion 3U bitten. 2>a fie Ijerein tritt, 
crfdjrecEt fie tu ber föegenroart bcr 5DJajcftät über 
ihre Äüfmbcit unb finft in Ohmnadjt. 
2l^a§t)eru§. SDrei 2JMniftcr. ©ftfjer. SDrci bienenbe grauen. 
£. D. b. Bfrttfö. b. ©octfjc. gri. 0. stufet, grau ». Sinter, 

ö. ©ro&. grl. 0. SBaumbnd). 

ö. fcopfgavten. gftl. to. 3Mncf)f)iiuicn. 

Rebenbtlb. 2)ritte§ £>aitptb Üb. SRebenbtlb. 

•uÄ». *»% Samitie. «*••£», 

®r. b. Sritfci). na$ ftatfjaet. ^ on ^cBen. 

Ü. SPofecf. 

ÜKabonna. ^eilige (Slifabeth. 6briftu§. 3oh,anne3. 
2fr. ü. a>t&tl;iint. <*. ü. fcarftaH. §. b. ©bieget, u. ©gloffftciit. 






■ ' !• 1 ■( 



1 >i<- Namen der Du bellenden sind in einem Exemplar 

\><n K vi.ii .lohn- Hand antergeschrieben. - 1.157. 

316, 1. Februar: Stimme 311 bcn luorgenbcit 

5Wberfceucu. Vgl Qoethe an .1. II. Ifeyer 81. Jan. I - 1 T 

tu. 8ilbet*6cenen. 
Den 15. Kota L816 bei 0rteihettn t>. ftellborff. 860. 
// ': Quartblatt, g Lateinisch, mit der Oberschrift: 
^ÜberSieueu. anten link-: utrn 15. Kdtj 1816. Im Besitz 
Sern L Klempner in Rom. 

// ■ " : Folioblatl Conceptpapier, Krauters Hand: 23übcr= 
feciten. INit inufifnliid)eu StDtfdjettfpielen. Ten 1">. SRftq 1816. 
// ' : Quartblatt, Bekennann« Hand. 

■ r Druck: E: Eänblattdruck, wie die Kr.iut 
^rjschrift. - 1827 C 4. 158. 

2 fcbetnbcu — ein] [djetnfi bod) ift'* ein IP-" 6girc$ülfe] 
ui Reifen fl 

Qnter dem Gedicht folgi in II*-" and E die Beschrei- 
bung der l'ildor : 

Goriolatt, 
giebt auf bitten feinet Uiutter bcit Moment gf rieben; 

und) R. s |unitfiu. 
Gotiolan. Stattet. 3ftau be$ (üuiolau. SB&ttettn. Römerin. 
Stori Airicgcr. 

5 c i p i ., 

giebt bic fdjöiic öJcfcingenc ihrem Bräutigam jurücf; 

iiad) 51 Sßouffm. 
Scipio. oiuci Victoren, ^raiit. Bräutigam, gtoei Knuten. 
Victoria. 



beeilte, 
flcrbcitb tum beu ^tjrigcn umgeben, eingefeguet ; 

nad) 5t. |umi|ui. 
fiecilie. $apfi. SbxicuS. Drei grauen. 

Ädjilt, 

nutet bett lödjteiu bei Vncomebe;-, 0011 Muffe* ctfauitt; 

und) 5t ^LMtffin. 
'Jldjill. lUiiijefftuucit. Muffe*, liomebc*. 



Inschriften, Deni and Sende - Blätter. 39 

Sibyllen, 
aufeeicbnenb bic Söciffafliiufleit auf bcn 2ftejfia§; 

nad) 9iapbaeL 
ßumana. ipetftca. Sptjfljgia. Itbitrtina. ,3roci (Jugcl. ®tei Renten. 

Tagebücher, 1816, 11. März: 23otbereihmg <}U ben 
lablenuj; bei ^cttborf. 12. März: Wd 9ütguft rcegen ber 
lableanr. 13. März: «Kit 9luguft bic #eHbotffdjeu 33itber= 
fecnett, ©tanje bn3it. 14. März: ^eltborfifcbe 23überfccncn. 
15. März: SBarcn bie iöilberfccncn bei ^cEborf. 

77. SBobin er auefi bic SBIide fehrt unb roenbet. S 60. 

H : Die zu den Geheimnissen (16,436) erwähnte Hand- 
schrift im Besitz der Familie v. Stein in Kochberg, ehemals 
im Besitz von Charlotte von Stein. 

H 162 : Quartblatt, g, aus Hirzels Sammlung in der 
Leipziger Universitätsbibliothek; voran geht die ursprüng- 
lich gleichfalls für die Geheimnisse bestimmte Stanze 5 ur 
etoig (3, 387). v. Loeper wollte der Stanze nach V 304 der 
Geheimnisse ihren Platz anweisen. 

H 2 ' ' : Quartblatt, Eckermanns Hand. 

Erster Druck. 1827 C 1 4, 159. Im Register die Über- 
schrift : 2lujuroenben. 

78. 2>en 6. Sunt 1816. S 61. 

H 21 ' : Quartblatt, Eckermanns Hand mit dem Folgenden. 

Erster Druck. 1827 C 1 4, 160. 

An diesem Tage starb Christiaue. -H 231 (3, 436 f.) ent- 
hält g den Prosaentwurf: %d) fann weiter feinen ©eltnnit bc§ 
Scben» baben al3 ihren Söcrluft 3U bebauetn. 

79. Sebe roobl auf 2ötebetfehu! S 61. 
H 21i : Quartblatt, Eckermanns Hand, an das Vorige 
angeklebt. 

Erster Druck. 1827 C 1 4, 160. 

80. £af?t nad) tucl geprüftem Seben. S 62. 
Ä 271 : Quartblatt, Eckermanns Hand, mit dem Folgenden. 
Erster Druck. 1827 C 1 4, 161. 
l Safe IT 271 






10 Lei ii l'ii EU Band 1. 

Inschrift zu einem Gfrabetein für den Dichter <;. L. 
Th. Kosegarten 1818), die Goethe anf 

Bitten des Sohnes, dei Jenenser Orientalisten, s<rfasste 
Goethe an J. G. L Koeegarten 28. November 1819. Briefe 

LOS t. u. 81 

-i R eigen Beifall hnttcft bu extoovben. E 

//- 1 - 1 : Gebrochenes Oktavblati ans dem NachlassAugusts 
tlir, Johns Band, mit der Überschrift: '•Jcodjtuf, mit 
dem Datum: ocnn bcu 15. Cctober 1*19 und der eigen- 
bandigen Unterschrift ftocthc. 

// - : Oktavblatt, g lateinisch, im Besitz des Berrn 
rrnt'. Edmund Goetze eu Dresden; mit Überschrift, Datum und 
I ntiTsilirit't wie H** 1 . (Abschrift Goethes für Ifalcolmis 
Tochter Amalie Woltt'. die sie 1*4!) oder l*o0 Holtei schenkte 
Dieser schenkte sie 1808 Prof. Goetze.) 

H ::l : Quartblatt, Eckennanns Hand, an da- Vorige 
lebt. 

Erster Druck. 1827 0" I. 161. 

» gut] roobl H 

lücher 1819, 16. October: SJlalcolmi» lob erfahren, 
©ebtdjt. 



3i f) e i ii nnb Etatn. 8 63 — 71. 

82. 3u bc§ 9tbein§ geftreeften &ügeln. 5 
//- T1 : Quartblatt, Eckermanns Hand mit dem Folgenden. 
Erster Druck. 1817 Kunst und Alterthum I. 2 S 
Vorspruch zum St. Rochusfest zu Bingen. — 1827 C 1 4, 165. 

83. 2ßaS id) bott gelebt, genoffen. S65. 
//- : : Quartblatt, Eckermauns Hand, unter dem Vorigen. 
Erster Druck. 1817 Zur Naturwissenschaft überhaupt 
A als Vorspruch zum Aufsatz a Carlsbad <i . — 1827 
C 1 4, 165. 

84. (Stft (fmpftnbung, bann GJcbanfen. - 
//-"': Quartblatt, Eckermanns Sand, mit den beiden 
folgenden Gedichten. 



Rhein und Ifain. 41 

Erster Druck. 1827 C 1 4, 166. 

Rosette Stildel hatte Goethe zu seinem Geburtstage 
1815 mit einer Zeichnung (Grabstichelarbeit in Aquatintai 
überrascht, welche „die Aussicht aus Goethes Fenster auf 
die Stadt Frankfurt recht hübsch" darstellte (Boisseree 
1, 271), höchst wahrscheinlich die Nachbildung einer Sepia- 
zeichnung des Frankfurter Malers A. Radi, des Lehrers von 
Rosette (vgl. über ihn Gwinner, Kunst und Künstler in 
Frankfurt a. M. S 444 ff.), der in derselben Manier auch 
eine Ansicht der Gerbermühle zeichnete. Ein Facsimile 
der Radischen Zeichnungen findet sich in den Schriften der 
Goethe-Gesellschaft Band 10 Nr. 14, 15, eines der Städelschen 
in den Blättern zur Erinnerung an die Feier der Enthüllung 
des Goethe-Monumentes zu Frankfurt a. M. 1844. Die Radische 
Zeichnung von Frankfurt hat Goethe wohl in einigen Ab- 
drücken erhalten, von Rosettens Blatt Hess er eine grössere 
Zahl von Nachbildungen herstellen (an Rosette 21. Dec. 1815, 
Briefe 26, 196; an Willemer 6. Oct, 1816, Briefe 27, 194; 
Boisseree 2, 112). Beide Blätter, besonders das Städelsche, 
verschenkte er, mit Denkversen geschmückt, an Freunde. 
Ein Blatt mit obigen Versen erhielt Rosette selbst, ein 
anderes mit denselben Sulpiz Boisseree (Berichte über die 
Verhandlungen des Freien Deutschen Hochstifts 1864 S 101 ff. 
Creizenach S 81 f. ; Boisseree 2, 110; Ruland, Schriften der 
Goethe-Gesellschaft 10, 10) ; in diesen beiden Niederschriften 
lautet der letzte Vers : geige ftd) bct§ toafitc SSilb. 

85. 2Bcnn ifit'S hobt unb toenn ifit'3 toifjt. S 06. 
H 2 ' 1 : Quartblatt, Eckermanns Hand, mit Nr. 84 und 86. 
Erster Druck. 1827 C 1 4, 166. 

86. -giter fah td) fiin, fiier fah id) gtt. S 66. 
H 3 - 3 : Quartblatt, Abschrift von der Hand des Kanzlers 
v. Müller, mit der Überschrift: „An Reinhard unter eine 
Hand-Zeichnung, die Gegend an der Mainbrücke zu Frankfurt 
vorstellend"; unter dem Gedicht: „im August 1815". Goethe 
hatte Reinhard ein Exemplar von Rosettens Stich am 20. Fe- 
bruar 1816 zugeschickt (Briefwechsel zwischen Goethe und 
Reinhard S 155, Creizenach S 82). 



42 Lesarten zu Band 4. 

//■ ' Q , utblatt, Bckermanni Band, mit Nr.84 und B5, 
bei Druck. 1827 (" l. 166 

l ftol)| mit JI M 

-7. VnlfidjL B67. 
// ' Gblorirtet ESxemplar von Rosette Stadeli Bild 
von Frankfurt, daronter di' 1 Vene mit der Unterschrift: 
.■'.um ftttbenten! 28. gngufl 1815. Goethe. Das Blatt 
von (Goethe an Rosette geschenkt worden and i~t au dem 
Besitz ihrer Enkelin, Frau Max. von Weissenthurn (i Ireisenacb 
in den des Goethe -Nationalmnseuma übergegangen. 
// Q lartblatt enthält g Nr. -7. 88, 39; darunter ein 
Bchmales Blattohen aufgeklebt mit Nr. 90. gleichfalls g 
(Eigenthum des Kestner-Mnsenma in Hannover). 

7/ 1:i : Qnartblatt, Eckermanna Band, mit Nr. 88, 89 
und 90. 

Oberschrift fehlt H»« 4 i ta8] bic* // -' 
Unter ein von dem jüngeren Christian Georg Schütz, 
genannt Schiit/, der Vetter (vgl. Gwinner, Eunst und Künstler 
in Frankfurt a. M. 3 320 ff.), gezeichnetes Bild, das Innere 
der Burg Windeck bei Weinheim an der Bergstrasse vor- 
stellend, hat Qoethe für Marianne von Willemer die Verse 
in folgender Fassung 1 geschrirlien ('rcizenach B85; Goethe 
in einen Beziehungen zu Frankfurt a. M.. Katalog der 
Stellung im Freien Deutschen Bochstift 1895 B 134): 
£icl)ft bu bei luic id) e-5 fofi, 
lu magft bleiben ober gcljn, 
Sieh itnb ^rcuifbfdjaft finb bir ital) 
llub ein freubig SBiebetfefcn. 

88. S?tumenfcld)e, Stumcnglorfen. : 

// 3. Nr. 87. 

// "' : Quartblatt, Eckermanns Hand. 

Erster Druck. 1827 C 1 4, 167. — Q 1. 190 mit der 
Überschrift: %n ©räfiu Gonftanjc Don 3rritfd). 2^ci ^hjer :Kcife 
nad) ißetetibtttg. Söeimar, ben 12. Woreinbct 1815. Vgh 
v. Biedermann. Goethe -Forschung, a 

Überschrift SBalet B** Dalct IL 1 '' 4 eudjft bu mir 
koal Q mir] nur (Druckfehler) C 



Rhein and Main. 43 

89. «Ridjt ift alte§ ®olb toa§ gleißt. S 67. 
H MS s. Nr. 87. 

TP 71 : Quartblatt, Eckermanns Hand, mit Nr. 87, 88 u. 90. 
Erster Druck. 1827 C l 4, 167. 
l 9iid)t alle? ift B**> 

90. Sin bie ©teile be§ ©enuffeS. S 67. 

H 3 ™ s. Nr. 87. 

H 271 : Quartblatt, Eckermanns Hand. 

Erster Druck. 1827 C 1 4, 167. 

Unter Rosette Stadels Bild von Frankfurt, 28. August 
1815 geschrieben, später im Besitz ihrer Enkelin Frau von 
Weissenthurn (Creizenach S 86). Ferner hat Goethe diese 
Verse unter eine als von ihm gezeichnet geltende Abbildung 
des Altans vom Schlosse zu Heidelberg geschrieben (Creize- 
nach S 85), jetzt im Besitz des Herrn General v. Herff, See- 
heim. Diese Niederschrift hat folgende Abweichungen vom 
gedruckten Text: 2 fiotbcn] milben 3 Qu] Qux 

91. 2>en 15. Sluguft 1815. 
$en 16. Sluguft. S 68. 
il 32fi : Quartbogen, im Besitz der Königlichen Biblio- 
thek zu Berlin (aus Varnhagens Nachlass), auf dessen erster 
Seite der eigenhändige Bleistiftentwurf der beiden Strophen 
steht, der auch g x durchgestrichen ist. (Facsimile im Goethe- 
Archiv.) Um die wahrscheinlich stark verwischten Bleistift- 
züge zu retten, hat eine fremde Hand diese Züge ungeschickt 
nachgezogen. Auf der dritten Seite des Bogen steht von 
Kräuters Hand: gafitne -Ceniett VI. Der Bogen sollte also 
zuerst als Umschlag für eine Abtheilung des Manuscripts 
zum 3. Bande der A. 1. H. dienen. Göttling hat das Manuscript 
dieses Bandes Anfangs November 1825 revidirt: demnach 
kann die Niederschrift der beiden Strophen auf dem Bogen 
nicht vor dem September oder October 1825 erfolgt sein. 
Wahrscheinlich sind sie überhaupt erst in dieser Zeit ent- 
standen, vielleicht als Dank für einen sehr warmen, herz- 
lichen Gratulationsbrief, den die Herzogin Friederike von 
Cumberland, die Schwester der Königin Luise, Goethe zum 
28. August 1825 geschickt hatte. Das Datum des nächtlichen 
Besuchs, den die Herzogin Friederike von Cumberland, später 



44 ii t . ■ 1 1 .11 Band 4. 

EOnigin ron Bannoyer, mit ihrem Gatten Goethe auf dar 
Oerbennfihle abgestattet hatte, konnte di< einem 

Tagebuch entnehmen, 16. August 1815: 9tad)t8 -frcrjog, $e» 
jogin Cumbetlanb. Untetbtodjnes' Bfatbeffen. 

// : AI. -rlmitt eines Quartblattes, enthält von Cr&nten 
Band daa Bweite Gedicht. Das Blatt gehörte ursprünglich 
rar Druckvorlage Eni den 4. Band der Ausg. I. II. Auf der 
Elfickseite steht eine eigenhändige erste Aufzeichnung g l ) 
i!<t \ .in- Faust II. 8. Act (15, 1, 24(i . 

// •'■■ : Eigenhändige Reinschrift der beiden Strophen. 
1 >!<■ erste stehl anter einem Exemplar der oben zu Nr. 84 
erwähnten Bepiaseichnung von Anton Kadi. Ansicht von 
Frankfurt von der Gerbermflhle aus gesehen, and trägt die 
Unterschrift: mit 15. Sog. 1815. ßoetlje; die zweite Strophe 
steht anter der Bepiaseichnung desselben Künstlers: Die 
Gerbermflhle; darunter ^: b. 16. ?lug. 1815. ©octhc. Schon 
Oktober 1816 sollte eine der Wiederholungen von Bosetteni 
Zeichnung an die Herzogin abgehen, „um ihr zu sagen, wie 
hfibsch es da den andern Morgen war, wo sie sich zu Nacht- 
seit mit Laterne hin verirrte" (an Willemer 6. Okt. 1816, 
Briefe 27, 194). Die Blätter, in einer rothen Ledermappe 
liegend, befinden sich gegenwärtig in der Bibliothek des 
Herzogs Ernsl August von Cumberland in Gmunden (vgl. 
Festgabe zur Enthüllung des Wiener Goethe -Denkmales 
s 21 II. : es sind, nach Unlands Ansicht Schriften der Goethe- 
Gesellschaft 10, 10), in Weimar hergestellte Nachbildungen 
der Radischen Originale. Facsimiles bietet der Katalog 
„Goethe in seinen Beziehungen zu Frankfurt a. M." 8 1 18 f. 
Auf der ersten Seite eines beigelegten Briefbogens siebt 
eigenhändig die Widmung: 

Ter Turdjtaudjtigftcn 

gürftin unb grauen 

gribetifert 

A>r,oiiin tiott Oumbctlmtb 

Äöntg(irf)c ApoTjeit; 

\ü battrenbem Slttbeiifeit 

beS tuterroartet bcglücfcnbcn 

RadjtBefttdjS. 

Söcimnr b. 11 3hm. 1826 ©oetfie 



Rhein und Main. 45 

Auf der 4. Seite steht die Erläuterung: 

3u Slufflörung bel)fommenbcr Silber fei) bemcrft: bafj ba» 
länblidje ©ebäube bie Don ©ünbcrobifdje*) 2ftüt)(e bei) Oberrab 
am Wlatyi Dorftellt, toeldje ©eb. Üiath, Don äßiltemer feit mehreren 
labten Sommer» betüobnt. £urd) bie leiste Ercpöe gelangte 
ber belehrte 2>efudj in bie befdjrändten 3immer. 

23on biefem Wltait au» fieht man bie ©tabt grantffurt liegen 
am fytuffc, mit ber 33rüde bie barüber fübrt. 

äßeimar b. 18. Sunt SSerehrenb 

1826. 3 2B b. ©oetlje 

In einem Briefe an die Oberhofmeisterin der Herzogin, 
Frau von Berg-Haeseler. welche die Sendung zum 28. August 
1825 vermittelt hatte, schrieb Goethe am 18. Juni 1820: 
Senem unertoarteten, fo lieb= aU ehrenhaften 9iadjtbefud) toünfdjt' 
id) lange ein freunblicftes Senfmal ju ftiften. <Bo toenig unb teidjt 
ba» 5?ei)fommenbe fcbeinen mag, brad)te id) e>3 bod) erft jebj nach 
SBunfdj unb ©inn 3ufammen; eine gnäbig freunblidje 2iufnal)me 
barf id) trjofji bon 3ff}rer 33ermittetung fjoffen." (Berichte des 
Hochstifts 1864 S 103; Strehlke, Goethes Briefe 1, 53.) 
Über die Zusammenstellung des Geschenkes für die Her- 
zogin, zu dem auch ein Exemplar der Röselschen Zeichnung 
(Hof in Goethes Vaterhause) mit den Versen: 2tn biefem 
^Brunnen baft aud) bn gefpielt gehörte (Berichte des Hochstifts 
1864 S 103; Creizenach S 83), gibt Goethes Tagebuch unterm 
8., 10., 14., 17. und 18. Juni 1826 Aufschluss. 

I? 329 : Entwurf des zweiten Gedichtes, g, ohne Über- 
schrift, im gleichen Besitz wie ü 3 - 8 (facsimilirt in der Fest- 
gabe zur Enthüllung des Wiener Goethe -Denkmals S 24). 

H 271 : Quartblatt, Johns Hand. 

Erster Druck. 1827 C 1 4, 168. 

Überschrift des ersten Gedichts: 15. 51ug. 1815 darunter 
Zfifo luftig fab es aus (vgl. zu S 69). H 326 i -Ipclt erleuchtet 
aber mitbe ll 320 4 unter Dämmern*) brach bie ITacbt berein ü 326 

Überschrift des zweiten Gedichts: 16. 2lug. 1815. 22 326 
3um Slnbenfen bc§ 16. Sluguft 1815. iZ 327 vor i 2IIfo i? 320 



*) Irrthum Goethes; es muss heissen bie bon .£>otb,= 
fmufenfdje SDlühle. 



16 Lesarten su Band 4. 

i Dod) ei aberlUarbs am Dritten am [so] lag« H*" iüaib 
El bud) um EageQat! //'- : Letaterea aut 2.o luotb ei am Zage 
Bat! // ' 

92. Tu bift and) am :lil)oin c\t tue feit. 8 68. 

//'"': Mit der eigenhändigen überschrifl ttn /yiäuleiit 
lltatbilbr non Vi)ncfcr [richtig Linker] unter einem Exemplar 
Mm Bosette StadeU Bild von Frankfurt, unterschrieben ; j ,iiiii 
tobenden am 20. Juli 1*15. OJoctfyc: im Berits von Fräulein 
' ilga Jane! von • tränt, Weimar. 

// jT1 : Quartblatt, Eckermanns Band. 

Erster Druck. 1827 & 1. 169. 

i 8tp am :)ü)ciu unb DJaijn getoefen H* M i SRögefl Da 
im »üb« leioit y/ 33 " i luftig] Ijciter // 

Tagebücher 1815, ».Juli: Mittag »ieberidj mit l'mtrfer*. 
20. Juli: gfx. ti. Smtdrr uitb lodjtcr. 

93. lifo luftig fah ei att8. 8 69. 

//-■': Verkürztet Quartblatt Eckermanne Band an- 
geklebt an Nr. 92. 

Erster Druck 1827 & 4. L69. 

An Willemer 181»; unter der Radlschen Zeichnung der 
Gerbermühle (Creizenach S84). An Frau Louise Friederike 
von Niebeckr geb. \. Fritscb unter Bosettens Stich von 
Frankfurt mit dem Datum: 28. August 1816 (v. Biedermann, 
Goethe- Forschungen 1, 270). 

94. aßafferfüüc, Kaubcigrö&e. 8 69. 

H 331 : y unter Rosetten« leicht getuschte Zeichnung der 
Ansicht von Frankfurt für Frau Antonie Brentano geschrie- 
ben (vgl. zu Nr. 95). die wahrend Goethes Anwesenheit in 
Frankfurt mit ihrem Gatten auf dem Landgut Winkel im 
ßheingau weilte. Am Schluss: 2ß. b. 5. ÜJht) 1816. (iJocttjc. 
(Creizenach S 86 und Goethes Briefwechsel mit Antonie 
Brentano, herausg. von R. Jung 8 39 ff.) 

EP 71 : Quartblatt, Eckermanns Hand, mit Nr. 95. 

Erster Druck. 1827 t? 4. 170. 

i Jpeitein i/ 331 



Rhein und Main. 47 

95. gflufj uitb Ufer, Sanb unb £öheu. S 70. 

Ä 332 : Unter ein zart braun getuschtes Exemplar von 
Rosettens Zeichnung eigenhändig geschrieben. Darunter: 
äßeimar b. 5 Wat) 1816 ©oetlje. Die Verse sind gerichtet an 
Johann Isaac Freiherr von Gerning, wegen seines Lehr- 
gedichts auf die Heilquellen am Taunus in Frankfurter 
Kreisen „Taunus Dichter" genannt. Das Blatt befindet sich 
im Besitz des Frankfurter Hochstifts im Goethe-Haus. (Be- 
richte des Hochstifts 1864 S 102; Gwinner, a. a. 0. S418; 
Goethe in seinen Beziehungen zu Frankfurt a. M. S 137, die 
beiden letzteren mit dem Lesefehler ghttfi statt gtufj ; derselbe 
Fehler auch in der vom Hochstift zur Eröffnung des Frank- 
furter Goethemuseums am 20. Juni 1897 herausgegebenen 
Festschrift mit Goethes Briefen an Gerning S 26.) Goethe 
.schreibt an Gerning am 3. Mai 1816 (Briefe 27, 9) : S)a§ 
luftige 23lättchen, bet) bem idj mich fo gerne be§ äftatnt» erinnere, 
liegt bereit für @ie unb bie treffliche £ont [vgl. zum vorher- 
gehenden Gedicht], ber ich mich taufenbmal empfehle. 3)Jöge e§, 
wenn eö anfommt, an mich 31t erinnern bienen. Ein Facsimile 
von Bild und Unterschrift geben die „Blätter zur Erinne- 
rung an die Feier der Enthüllung des Goethe -Monuments 
zu Frankfurt a. M. Am 22. Oktober 1844." Nr. 6, wo aber 
das Original irrig als Hand Zeichnung Goethes aufgeführt ist. 
Eine Zeichnung mit diesem Gedicht aus dem Nachlass des 
Schauspielers Karl Laroche war im Berliner Tageblatt 1884 
Nr. 313 erwähnt (vgl. Anzeiger für deutsches Alterthum 11, 
218 f.). 

.ff 271 : Quartblatt, Eckermanns Hand, mit Nr. 94. 

Erster Druck. 1827 C 1 4, 170. 

4 3eid)en] 3 eu Q e tt # 332 Offenbar ist ,3eid)en ein Fehler, 
der sich in .ff 271 eingeschlichen und von dort nach CAG und 
in alle Drucke fortgepflanzt hat. Das allein richtige Mengen 
hätte hier wieder hergestellt werden müssen. 

96. pfeifen fiör' td) fern im »ufche! S 70. 
H 333 : In S. Boisserees Nachlass (Eigenthum der Uni- 
versitätsbibliothek in Bonn) befindet sich eine Niederschrift 
des Gedichts von der Hand des Sanitätsrathes Dr. Ehrmann 
in Frankfurt, der unter dem Namen Timander den Orden 



•I ■ ii t'ii zu l!;iinl 4. 

der verrückten Eofrfithe gestiftet hatte, in den auch Goethe 
aufgenommen worden ist. Auf ihn l >• * ^. i ♦ • 1 1 1 sich aachobigea 
Gedicht, als Bausfreund Willemen pfl< ae Ankunft 

auf der Gerbermflhle durch ein Pfeifchen anzukündigen und 
nicht eher einzutreten, als bis Willemer auf gleiche Wei 
antwortet hatte (vgl. Jügel, Du Puppenhaue B 288 f. Creize- 
oach a. a 0. 847). in einem Briefe an Ooethe (6. >.j.t . 
1816 schreibt Ehrmann: „Da ich in der Mitte des Octobers 
durch Weimar reise und es pfeift einer an ihrer II 
BO bin ich es." Oben erwähntes Blatt ist offenbar ein Brief- 
chen Ehrmanns an 8. Boisseree. Dem Gedichte geht Fol- 
gendes voran: 

„Das Goetheische Paquet wirst du durch den Post- 
wagen erhalten haben? 

refügte Bourbonsche Genealogie ist für die 'I 
Ordnung eine Seltenheit. 

Ex Goethe hat mir ein Geschenk eines Kupfer Stichs 
von Frankfurt gemacht mit folgender Unterschrift." 
Igt nun das Gedicht mit der Unterschrift (Aioctljc und 
darunter die Bemerkung Ehrmanns: ,wie Pfiffig!!!' 
// "': Quartblatt, Eckennanns Hand. 
Ki ater Druck. 1827 C* 4, 171. 
1 fern] bort // 333 a bcr] ein J7 333 i greifet] heUcr II 333 
4 Schelmen JI 333 

97. Sßenn too§ irgenb ift gefd)ef)cn. S 71. 

H 33i : Auf der letzten Seite des Briefes von S. Boisseree 
an Goethe vom 28. Mai 1821, g* niedergeschrieben, links da- 
runter das Datum äBetmOt b. 1. %M\ 1821 (vgl. S. BoÜ 
2,311). 

H 211 : Quartblatt, Eckermanns Hand. 

Erster Druck. 1822. Unpaginirtes Blatt hinter dem 
Titel von Schwab: „Die Legende von den heiligen drei 
Königen von Johann von Hildesheim. Aus einer von Goethe 
mitgetheilten lateinischen Handschrift und einer deutschen 
der Heidelberger Bibliothek bearbeitet und mit zwölf Ro- 
manzen begleitet"; mit dem Datum: SEBeimar b. 1. 3"'ii 1821. 
©oefhe. — 1827 C 4, 172. (Register: $Ugerttbe Äönige.) 

i man'i nodj <f aus man es" H : 4 Silod ll ' 



Rhein und Main. — Aufklärende Bemerkungen. 49 

98. 2Uorte finb bev Seele 23üb S 71. 

jjtan . Niederschrift von der Hand des Jenaischen Biblio- 
theksschreibers Michael Färber auf der letzten Seite des 
Briefes vom IG. Januar 1818; darunter g: am 10. 3San. 1818. & 
(Eigenthum der Universitätsbibliothek zu Bonn). Vgl. auch 
Boisseree 2, 209 f. 

Erster Druck: 1817 Kunst und Alterthum 13,61. — 
1827 & 4, 173 (Register: äßertfi be§ Sßorteö). - Q 1, 201 mit 
der Überschrift: Sßertfi be§ 2Öorte§. 3ena ben 10. Sanitär 1818. 

6 ift'g] ift ff 336 7 fliehn igf) aus fliehen # 336 

Im Goethe - Natioualmuseum befindet sich unter der 
Masse der handschriftlichen Compositionen Zelters von 
Goethischen Gedichten auch dieses als Quartett gesetzt, mit 
folgenden Änderungen des Textes: 

1.2 ©änge finb be§ SebenS Söilb. — 
SöiXber niä)t, fie finb nur ©cfmtten 

3 ©agen] Sötten 7 9cun toir fpredjen!] £önt ©efänge Die 
Zeltersche Überschrift Slpofheofe hat Goethe gestrichen und 
dafür gesetzt ©änger3 (Srmuthigung. Auf der Rückseite der 
von Goethe an Zelter gesandten Handschrift des Gedichtes 
Um Mitternacht (# 163 vgl. 3, 388) steht von derselben Hand 
(nicht Goethe sondern Färber) obiges Gedicht mit demselben 
Wortlaut, den die Zeltersche Composition hat; demnach ist 
wohl anzunehmen, dass die Umdichtung von Goethe selbst 
herrührt; sie ist mit der Überschrift 9Ipotheofe gedruckt in 
Zelters Liedertafel, Berlin 1818, S 364 f. 



2lufi(ävenbe 33emerf ungen. 

H a : Zehn lose Folioblätter grauen Conceptpapiers, g x 
foliirt, halbseitig von John beschrieben. Man kann aus 
diesen Blättern (sowie auch an H b und einigen Inhalts- 
verzeichnissen, von denen später die Rede sein wird) er- 
sehen, dass die unter dem Namen „Inschriften, Denk- und 
Sende -Blätter" vereinigte Sammlung von Gelegenheits- 
gedichten in der Zusammenstellung, wie sie im 4. Bande 
der Ausgabe letzter Hand erschienen ist, erst nach mehr- 
fachen Umordnungen zu Stande gekommen ist. Die Blätter 
©oetfceS Sfficrfe. 5. 93b. 2. Slbtf). 4 



Lernten zu B tnd 4. 

von //■' gehorten enfingtiefa nicht so zusammen wie 
jetzt, geordnet Bind, sondern bildeten ursprünglich Theile 
cbiedener Bandschriften, und zwar lassen sieb «Im 
ichten ontsracbeiden. Die Blätter 1 '■'< enthalten fol- 
gende Stficke: 1. Bemerkung zum Maskenzag l v l v '. der im 
16. Band dieser Ausgab« B07 gedruckt ist. I»i'- dort 

versehentlich wej ie Erläuterung zuerst gedruckte 

•1. 177 t'.) wird hin- nachgetragen: 

s 3Jin§fcn )UQ. 

iHci ollerljbdjftcr antoefenbeil 3bto l'iajejtiit ber sraifrrin 

Diutter Statin Aeobororonn in ilßeimar 1818. 
liefe in tjtftorifdjcm Ginn uub ^rocef an cinanber gercirjt 
folgeubeu jyeftgebidite herbieneu tuoljl Ijier yuuuberft aufzutreten ; '■> 
tu ift in biefer Vlrt bo-> Weirfjbaitigfte uub SoKfiänbigfU, RWl 
id) jnlekt her n o qn brinafa bemüht gciuefeu; and) motzte idi mid) 
motjl fdjtuerlid) je luieber einem folgen Safttag unterließen uub 
ein ätjiilidjf-:- Unternehmen longeu. 1er liorangeiducfte Prolog, 
fo roie eine iljm uorau-gebenbe Wnbcutung, gibt genugfamen i<> 
Jyiugerjeig über bic Sbfjcbt babei, unb bie Wcbidjte felbft belegen 
menigfteu* tute neu ihr \u entfpredjeu gcfudjt. Denn freilid) 
fiiun bnrd) Storni niri)t bargeftellt roerben, loie für eine fo grofje 
lliaffe gegebener Cbataftete Sßetfonen in fiuben gcrncfeit , beren 
^nbiuibuolität fie gemäfj Baten unb bie babei töefältigfeit genug is 
borten, fie uidjt nur ju übernehmen, fonbem and) mit nidjt 
uubebeuteubem .Hoftenaufmnnb burd) ba* gehbrigfte (>oftume fo 
genau al8 uortbeilhaft bavjnftcLleit. ?llle-> loar burd) bie höchft 
fmlbreidje aufnahmt uub hriebetboli betlangte Vorführung be= 
glücft uub beloljnt. SB 



Die Bemerkung fehlt in H h H c i ÜJJa^fenßug g 1 KdZ, 
dafür 3 nach SBeimar gestrichen // a 4 hiftorifdjem fi über 
höherem 10 ifjm R über bemfelbcu genugjamen />' aus 
genugfam il)m einen n über — babei B uR für was bie 2lbftd)t 
gemefen belegen R aR für beuten .... an 11 ih,r fi über 
berfelben ta mie — i^ barjuftellen 7»'aR für nrie eine fo große Blaffe 
Den Perfonen oen (Omrarter röHtg ihrer (o aus wollig itjrer) 
Perf3nlid)reil gemäß übernehmen uui< mgleicb, bnrd] bj* ac= 
bfcigfte Koftume ftd] fo genas alf. rortbeilkitt oarftellen mogelt. 



Aufklärende Bemerkungen. 51 

2. SBorftoiel 3iir (Eröffnung be* Sßeimarifdjen £heatcr§ am 
19. ©eötembet 1807 naä) glürflidjer Sßieberberfammtnng ber 
£)er3ogt. ^atntUc. 3. finale 31t Johann ü. 5part3 bet» 9iüdfet)t 
bcö dürften Hon Sßien. 4. 3» Sßollenftein» Saget, eingefcbattet 
bet) ©etegcnftcit bc3 ?hi*marfd)e* ber fjretjroiüigen. Darauf die 
nicht ganz ausgeschriebene, wieder gestrichene Überschrift 
£>erm ©taat§ DUuifter o. ißoigt 3U feinem SÜenftnibüänm und 
darauf (nachträglich als Nr. 7 bezeichnet) die später 
gestrichene Bemerkung zu dem Gedicht an die Erbgross- 
herzogin (jetzt Nr. 1) in derselben Fassung wie sie dann 
auf Blatt 4 steht (vgl. die Lesarten zu 75, 1 — s). Dann 
folgt als Nr. 8 der Anfang der jetzigen Nummer 3: Surcrj 
meine abfohlte (Sinfamfeit hatte ich mir — hier bricht das 
Blatt ab. Das nächste enthält 5. Prolog für 33erün und 
darnach die Überschrift 6. Übergang» - ÖJebtd)t. Dieses Ge- 
dicht, das offenbar einen Übergang von den dramatischen 
Scenen zu den Gedichten herstellen sollte, ist nicht aus- 
geführt worden. Die Bemerkungen Nr. 2, 3, 4 und 5 sind 
in Band 13, 2. Abth. S 213 — 215 abgedruckt. Blatt 4, 5 
(dieses nur einseitig beschrieben) und 6 enthalten die 
jetzigen Nummern 1 (alte Nummer 7), 3 (8), 11 (9), 12 (10), 
14(11), 15(12), 10(13), 19(14), 13(15; vgl. Lesarten nach 
78,9), 20(16), 21 (17), 22(18), die Ankündigung (vgl. Les- 
arten nach 78, 83) von 24 (19), 25 (20), 26 (21). Dahinter ist 
ein Dreiviertelsblatt aufgeklebt mit Nr. 24, ursprünglich be- 
zeichnet mit f). Dieses aufgeklebte Blatt, das folgende 
Blatt 7 und ein Theil von Blatt 8 sind aus einem älteren, 
wahrscheinlich dem ältesten Bestände der Bemerkungen 
herübergenommen, der dadurch charakterisirt ist, dass er 
hauptsächlich Gedichte enthält, die 1818 — 1820 in Karls- 
bad entstanden sind; das späteste Gedicht dieser Gruppe 
ist das auf Mendelssohn vom 20. Januar 1822. In dieser 
früheren Schicht waren die einzelnen Stücke nicht mit 
Zahlen sondern mit Buchstaben bezeichnet. Dieser Theil 
von // a ist im Folgenden unter der Sigle Ä al aufgeführt 
(vgl. Lesarten zu 78, 26 — 79, 5). Auf der inneren Seite 
des aufgeklebten Blattes stehen folgende Erklärungen: 14 
(alte Bezeichnung a), der obere Theil des Blattes ist ab- 
geschnitten, es beginnt mit unferer höd)ftfeligen ^errin, (,vgl. 

4* 



Lernten tu Band 4. 

unten tu 76,« und die folgenden Lesarten), b'> (alte Be 
eeichnung b)\ 22 [c)\, 20 (d])), Der Seblnss ron d) und 
die ganse Bemerkung 21 (e)) sind oben abgeschnitten; 
dam '/ nur Nr. 21 Mio kann, gehl hervor ans den unteren 
Bnchstabenresten der durchschnittenen Zeile, die liefet nu->- 
btucfti' erkennen Jessen*). Den Schrass des Blattes bildet 
prie oben angef&hrl 24 (/)). Das folgende Blatt T enthält 
. '_'•', ii)\. i) eine Erläuterung zu dem Gedieh! $errn 
ffttno'fl lhi<$banbluttg gnn eiferuea ftrenj (4, 254, vgl. Les 
arten oach 79,29). Blatt 8, nnmmerirt als 8 und !*, i.-t ra> 

-.im ogesetsi ans einem Bchmalen Streifen mit 27 (alte 

Nummer 2l'i, der einem zur ältesten Schichl gehörigen, 
unten beschnittenen Blatt vorgeklebt ist. Dieses alte Blatt 
enthalt /y, die Erlaniernng so dem Nachlassgedieht au9 
dem Westöstlichen Divau 0, 29* (vgl. Lesarten nach 79,29), 
28 t/r. BtJ (offenbar mit 27 identisch, vgl. Lesarten nach 
'J'.t id.. 40 (p) . die folgende Nummer p) ist abge- 
Bchnitten, 17,), Bemerkung zu dem Qedichl auf Felix Mendels- 
sohn 4, 261 (vgl. Lesarten nach 81. i:). Der Rest der Seite 
ist mit einer Bleistiftschlängellinie ausgefüllt. Blatt 9, 
einseitig beschrieben, paginiii als 10, enthält 41 (alte 
Nummer 27), darauf die in den Lesarten nach 81, 19 ab- 
gedruckten alten Nummern 28, 29 und 30, denen in der 
jetzigen Fassung nichts entspricht, ~>1 und 52 (nach der 
alten Nummerirung 31, 32; vgl. Lesarten zu 82, :tai. Der 
Inhalt von Blatt 10. nummerirt als 11, ist unten S 64 f. auf- 
geführt. Dieses Blatt repräsentirt die Zweitälteste Schicht 
der Bemerkungen und ist in den Lesarten als H* 2 bezeichnet. 
Die Zusammenstellung und Commeutirung der Gelegen- 
lieitsdichtungen beginnt dem Tagebuch zufolge im Mai 
1822 (vgl. Tagebuch 3., o., 6., 7., 19., 20. Mai) und wird 
dann nach einjähriger Pause im Mai des nächsten Jahres 
wieder aufgenommen, doch zeigen nur wenige Tage dieses 
Monats Beschäftigung mit diesem Theil der Vorbereitung 
für die geplante neue Ausgabe. Die letzte Mundirung des 
ManiiM ripts der Gedichte und Bemerkungen erfolgte am 

*) Bemerkung von A. Fresenius, von dem auch sonst 
einige Hinweise benutzt sind. 



Aufklärende Bemerkungen. 53 

3. März 1826. H*, namentlich in seinen ältesten Partien, 
dürfte wohl schon dem Jahre 1822 angehören. Die Hand- 
schrift ist von John geschrieben und r/ und g l sorgfältig 
durchcorrigirt. Im ersten Theil derselben, in den drama- 
tischen Sceneu finden sich auch Correcturen von Riemers 
Hand, wohl aus dem Mai 1823 stammend (vgl. Tagebuch 
16. Mai). Von Blatt 4 an sind alle Nummern mit Blei, 
Tinte oder Röthel quer durchgestrichen. Über die Art, wie 
Goethe die alte Numerirung durch eine neue ersetzt und 
am Rande Einschiebungen von noch fehlenden Stücken 
angedeutet hat, geben die Lesarten Aufschluss. Bei einer 
späteren Durcharbeitung der Gedichte und Bemerkungen, 
die wohl in den Jahren 1824 und 1825 vorgenommen wor- 
den ist, waren Riemer und Eckermanu betheiligt. Zeichen 
von Eckermanns Mithülfe (vgl. Tagebuch 1824 5. Januar, 
27. Februar, 24. und 26. März; 1825 9. Mai) sind die von 
ihm am Rande notirten Anfänge der Gedichte, auf die sich 
die Bemerkungen beziehen. 

Eine Erweiterung der in i7 a zusammengestellten Ge- 
dichtsammlung und somit einen Übergang zu der reicheren 
Gruppe der Gelegenheitsdichtungen in W> bildet das fol- 
gende von John geschriebene Verzeichniss. Die Nume- 
rirung von 1 — 28 sowie die Nummern 15, 18 und 24 sind 
g 1 am Rande nachgetragen. 

fteftlidje 8eben§ = (Sbocfcen unb Sicht = »liefe 
treulicher »erhältniffe bom Sichtet gefeiert. 
1. geftgebidjte. Sßcimar 18. £ecember 1818. 2. »orfpiet 
19. (September 1807. 3. finale ju Sohantt bon 5Pari§. 4. £u 
2ßaHettftein3 Sager. 5. Prolog für »erlitt. [6 fehlt, die Zahl 
steht g 1 aR] 7. ©onnett ber ftxau Srbgrofjhetaogtn. 8. ©rofj= 
fürftin 2Uerattbra. 9. |)öchftfeltge $at)fertn. 10. .£). 2lbbate Sonbt. 
11. ©räftn O'£ottell „füer fco nocf) etc." 12. ©eh. fftatf) b. SBoigt. 
13. prft £arbettberg. 14. ©eh. «R. b. SBillemer. 15. ©r. 
O'Sonell. 16. ©raf $aar mit ©ebirg^heft. 17. 3ln benfetbett, 
£attf für bie ©tatue. 18. 2itine O'SotteE. 19. ©räftn Saraqeroöfa 
wegen llnbittctt. 20. ftürft »hron b. (Surlanb. 21. (Sari ©raf 
£arracb. 22. $er boöfommenen ©titferin. 23. ütäthfel auf 
SRätbfel. L= 6, 298] 24. 2JUrabcücit. 25. ^rcuitb «DWlifö. 






'■} Lesart« n d Band 4. 

r ucrlidiften Uubiuc. 27. SUumrn utih Wölb. SB. TOit 
brm Tiömi. 89. In .frrrni b. lieh I 7. 222] 80. S* Web. 
\xifrutl) ^idjtjorii 6, 84, rgL Lesarten oaefa 81, n 

81. grf^CT bei 28. Idflnfll. 82. Qfcon b. Stegefot. 88. finri 
innren (^firt)iift-Mnoini. | : 6, 281 ; fgl unten B 64] .34. 2Biegen= 
lieb bem l'ünctnlogen. 35. .Rnebcl* ftebntt*tog. 86. Trüni 
Sohne. 87. fttftjlet b. füllet. 88. SRil meinen Öebid)tcn. 
89. filier lieben SrfjnuUüi'letin. [= 4, 2A2; Tgl. unten 

Brufen b. Botoen. [= 4,252; rgL Jhten 865] 41. 3ln 
Julien um neuen 3nbt.*) 42. Terjelbcn üteifefegett. 43. Serien 
prt lte*bncr .Rünhictreifc. 44. .<>aibmn*feuu"ige. 45. Ter v Jlb; 
toefeafe bm SRnstetujUQ. 4»'>. üMlbctfccnen. 47. Xctgl. 48-54. 
Stammbudj-jblättcr. 

Hin zweites Verseichnise (l Folioblatt von Johns Band) 
liru't wniii //'> /u Qrnnde. Ee stimmt in der Anordnung 
genau mit dieser Handschrift Bberein, die dort fehlenden 
Nummern fehlen aueb hier: 7. 11. 15, 20, 38, 39. 41, 42, 
54, 56 [dieser absal '. entsprechend, steht in //'■ 

aber angeschlossen an das Vorausgehende und daher ohne 
Nummer, vgL Lesarten zu 82, si], 62 — 66, jedoch hat das 
VeneichnisB als Nr. 64: Stoppelte* ©eburt*tng-jfeft [= 4, 249, 
vltI. S 55: at. b. 2t.]. 34-:'.7 von H* entsprichl hier: 
34. Walantcric unb Neigung. 35. £c*glcirf)cn. 37. Ccibcufdmft. 
38. Ceibcn. An Stelle der in H h fehlenden Nummer 28 
steht ftätbfel [= 6, 298], an Stelle der ehendort fehlenden 
Nummer -V2 hat das Verseichniss 8n Schiller [4,231]. Das 
Verzeichniss ist unvollständig, der Bogen endet mit der 
Nummer 67, hinter der ohne Nummer öraf Coetoen folgt. 



*) Ausführlichere Überschriften zu 41 — 47 gibt ein 
Blatt von Johns Hand: 41. 31n ©täfln 3ulie Cglorfftein. 
Abrcnt eutjehiebenen latente getoibmet. 42. föetfefegen bcrfelben 
ju Äunftübung unb ©enujj. 43. ÖlcidjfaUä beb einem entid)icbe= 
uetu Unternehmen. 44. 9Biebetl)oltc Waefcnjügc tton ganj ent; 
ictjiebencu Sidjtergeftnltcn befproeben toon .J?unft= unb £ebcn-:-gcnoffen. 
45. Da Nbroejcnbe feguet ein ätjnlidb.e^ 9Jca*fcnfcft. 46. Tic 
fehl beliebten SHlbcrfcencn merbcu im allgemeinen gefeiert. 
47. ©IcidjfaUs im ^cionbetn. 



Aufklärende Bemerkungen. 55 

Ein g l geschriebenes, unvollständig erhaltenes Ver- 
zeichniss scheint eine weitere Zwischenstufe der Anordnung 
zwischen i/ a und //'' darzustellen. Es stimmt in der 
Hauptsache mit dem eben aufgeführten Verzeichniss über- 
ein und beginnt mit Nr. 31: 2Bototo3fn. 32. 3(tt3 9JJoricubab. 
33. — . 34. Siebfdtjaft. [= 33 der jetzigen Ordnung] 35. 33aro= 
nietet 36. — 37. Überfein [= 36] Von Nr. 38— 61 ent- 
spricht die Anordnung genau der in dem vorherigen Ver- 
zeichniss, die dort und in H h fehlenden Nummern sind 
hier zum Theil mit Ziffern angegeben, aber statt der Über- 
schrift steht jedesmal ein Strich; es war also noch nicht 
bestimmt, was für Gedichte an diese Stellen kommen sollten. 
Die Überschrift von Nr. 64 lautet: $t. b. ©t. [= Frau 
v. Stein, 4, 249]. Darauf folgt: 65 ©r tfoetoett [4, 252] 66 2fl. 
SBoIf (4, 242] 67 #.S [= JQttlßeb, d. i. die jetzige Nummer 57, 
vgl. Lesarten dazu S 30] 68 ©enofl [4, 262] 69 gfoerftet 
[4, 257] 70 ftelir. [4, 261] 71 Sßalerian [4, 256] 

Der endgültigen Anordnung, wie sie in den Hand- 
schriften H c und H d sowie im Druck der Ausgabe letzter 
Hand zum Ausdruck kommt, entspricht ein Verzeichnis 
von Eckermanns Hand aus dem Juli 1825 (vgl. Tagebuch 
7. Juli 1825), das g 3 durchcorrigirt ist. Nach 10 war noch 
die Einschiebung einer Nummer 10« beabsichtigt, nach 
14 notirt Goethe am Rande: 14a 5ßttn,5 üigne [4, 240] 
Üb gricbrid)5 #anbfd&rift [4, 175]. 

H h : 11 Folioblätter grauen Conceptpapiers , r/ 1 foliirt 
2—12 (das 1. Blatt mit der Bemerkung zum Maskenzug 
1818 fehlt), halbseitig von John geschrieben. Die Hand- 
schrift enthält 111 Nummern, stimmt aber, da eine Anzahl 
von Nummern übersprungen ist (vgl. oben S 54), im Ganzen 
mit der endgültigen Anordnung überein. H b enthält nur 
ganz wenige eigenhändige Correcturen (g 1 ), dagegen sehr 
viele und einschneidende Änderungen von Riemers Hand 
(in den Lesarten mit B bezeichnet), die wahrscheinlich aus 
dem Juni 1825 (vgl. Tagebuch 28. Juni) herrühren. Sämmt- 
liche Blätter sind mit Blei durchstrichen. 

H c -. Reinschrift auf 4 Foliobogen grünlichen Schreib- 
papiers, von John ganzseitig beschrieben, in der die jetzige 
Anordnung bereits durchgeführt ist; sie wurde einer noch- 



tauten ra Band I. 

t«i.i 1 1 LT'-n Überarbeitung unterworfen und seigl Correcturen 
\.m Goethes, Johni und Kiemen Band 

//': Drackhandscbrift , die eigentlicfa einen Theil von 
//- 71 rgL oben B 5t) bildet; I Bogen desselben Papiers 

wir in //'' and »'in Vorsatzblatt mit dem Titel '.Mufflörenbe 
Oewt t fin iQtWi das Game //' darcbfoliirl a -/. Die Band- 
Bchrirl enthalt noch Correctnren von Goetbe and Riemer, 
-..wie g and .»/' einige Anweisungen Ar den Setzer. 

Kine anyollst&ndig erhaltene Abschrift der Betner- 
kungln (82,t Wegen v t, •.".'. vcin dir Band eines unbekannten 
Schreibers (Krause?), wird als anwichtig ausgeschaltet. Sie 
stehl swisoben //■ und 7/ c| und enthalt einige Correctnren 
von Riemer, die m den Texi von //'' schon aufgenommen 
sind. Nur 84, --. »9 luit die QestaU von 77 r . »on Riemer corri- 
giri in die Fassung, die in 7/ (1 vor der jetzigen gestrichen ist 

75,i—» fehlt //•' 1 g* v..r : 77 a i 3hro — « \oax] 

%\\ 3hro flaiferl. .VSotjcit bcr j^rnn (*rbgrofeher,mgin tton 3. 
üBJcimar uub (*tfcnad). 3hr mar /7 a i bcr <"vrau P-rbgrofjhcrmginu 
</' aK II h 6 gcfcbüjdcr] uub ehrroütbiget H« gcfdjötttct R 
über ebronroiger 77 b i rootbcn fehlt H»H* fi BdZ zu- 
gef&gl //'' tBorb fehlt EMI* B ndZ zugefügt ff« nach 
.mgcbacht ist morbeu R gestr. 7/ c 7 mgcbacht — - tin\n- 
rociben.l ber (*mmcihung yigcbacht, tncld>c beim burrl) Dorftchcnbe? 
Sonett ehrerbietig toollbracht tnotben. 77 a dieses gestrichen und 
dafür 22 aK die jetzige Fassung 77 b 9 — 13 fehlt 77», da- 
für ff aR nachgetragen : 2. föeboutc II im nach bicsttml 
[S gestr.) // b all — lebenbcn 7? aR für ?lbmcfcnbcn nach 
diesem g* Tichter* 7i' mit Tinte überzogen 77 b u 3 g x vor 
« 77 a beinahe 77 a betjnah 7? aus betmahe 77 b u. u auf — 
anfielt fehlt 77» 16 hat 77* ir bcr — n fühlte] roatb aber 
in 3elle unb ©arten höchft [3ellc — höchft g* für meiner (Ein- 
famfeit febr] geehrt unb erfreut 77* u mir uir fdhönften Sahrc-^ 
3cit ^roei 77 a 19. 20 unb ba§ freunbltchfte begegnen burch ba3 
mitgetheilte $cbirht ,m erroiebern erlaubt mar. 77 a 21 — TU, 10 
fehlt H« dafür o« aR: 4. ©eten. 6hriftgefcb. 5. ^1. 2lugufte 
6. T. .Uaiiicrin mm ©eburtstag. 8. 3roeier(cti Sluffäfec H ibrer= 
feit§ — ©trophenl bagegen W> 7? für baacaen 77c 76, 1 ber 
neuen 3*ürgerf(hulcl bei grofecn neuen Schulgebäubes 77 b jetzige 
Lesung R aus bc-S großen neuen Sdjulgcbäubc-j 77^ 3 ^ugenb, 



Aufklärende Bemerkungen. 57 

nebft [R aR für mit] beigefügten .iroetj mitgeteilten ©trogen. 
Hb nebft — ©trogen R gestr. fl c 3 fetilt H b g zwischen 
den Zeilen nachgetragen // c 9Jtarie H^H^ Diese Form 
müsste also im Text stehen. 4 5«.] 5. H b ha g aus 5 H c 

Ihrinjeffht H aus ^ßrinjefS H b 6 gefctjrieben H aus be= 
fd)tieben H b 7 6. 7. H b 7. E zugefügt 8 tegierenben fehlt 
i/b^/c r ücIZ H* y 9. 10] 8. H b 9. 10 ßatferltcben Roheit] 
.£>. H b ßaiferltdjen E aR H c u — 13 9. ^urje Slnrebe am 
©dttuf; einer Siebhaber 93orftettung in 65egentoart 3$xo ber 
höcbjtfel. $at)ferm [in döplit-,] s J3tajcftät in £öblik, gefbrod)en 
bon 3"tau ©räftn Dbonctt ©taatsbame. <£)icr müfcte nun im 
allgemeinen from Perbot] bon Sftrem SÖertb, com Verbot Sffjtet 
in Schriften 311 ermähnen [hier fehlt etwa: gebrochen roerben] 
in jo fern e3 ohne gebad)te§ ©ebot ju beriefen möglich fetin 
formte. H a 11 11] 9. H b m— 17 10. Sonett on Slbbate 
33onbi, 31t beffen Serftättbttifj bie ÖJefchichte au erhöhten, roie mir 
bie 2tu3gabe fetner 2Berfe 3U 2heil roarb. H a u 12] 10. H b 
is— 20 fehlt H a dafür g 1 aR 11. (§Ha§ gefanbt; vgl. nach 78,9 

21-24 einfchronfte.] 12 [r/ 1 vor \\.] 3m Frühjahr 1820 hatte 
ich, ba§ ©lücf f?rau ©räfin Dbonett, ©taat§bame ber £)öä)ftfel. 
ßaiferin bon Oefterretch unberfehen§ in ftxaxiftnbxumwn anju= 
treffen, unfere Unterhaltung beruht auf bergangnem ©lücf, H a 
21 14] 12. H h 25 ber §öd)ftfeligen] unfcrcr £)öchftfeligen .^errin 
H* l H* ihren fehlt H al g 1 üdZ H* & roo.m — laffen fehlt H al 
27 für roeläje? fie] rooju fie H al unb nun bafür g aR für mom 
fie H a unb nun bafür H b für meldte? fie B über unb nun 
bafür H c berlange] berlangte H al berlange g aus berlangte H a 
27. 2« fie motte — betreiben.] momtt fie bie intoenbige ©eite be§ 
^etfel? befleiben motte. H* l H*H h daraus R die jetzige Form Hc 
2s. 29 .£>ie,m — ©trobfjen] ^d) fenbete fotd£)e§ H^H* 29 über] 
näljer bon ber H al bon [nach näher H a ] ber H*H b über bie 
R aus über ber Hc 29. 30 über 93ebeutung] Da H c über bie 
33ebeutung hat, ist es wahrscheinlich dass bie versehentlich 
bei der Abschrift der Druckhandschrift (H d ) ausgefallen und 
im Text zu ergänzen ist. 30 barin ertoätmten fehlt H* l H* 
R aR H b !{?tahe§] 33latte§ H c das Richtige über Blattes H d 

nach 9Sed)er§ folgt in H ftl und H a beren ba3 3?ilb ermähnt, 
in H b bereit ba3 $ebid)t ermätmt R gestrichen 31 ba3 — er= 
fahren] nätjer [g üdZ H a ] benadjriöjttgt 31t ferjrt H al H»H b 



58 I warten bu Band l 

darana R die jetzige Form ff" i. » finbei Wcbidjtc] bcr febc 
bic In brm gtanb nehm SBerte, Seit« ' befhtblidjen barnuf 
bejfiglidjen Se bldfr t t //''//•' bcr tnitb in meinen SßerJen bic 
Darauf begflolidjen 0ebid)te jtitbcit. //'■ Letzteres /.' gestr. und 
dnrcb die jetzige Form eraetzi ff« 77. i 15] 18 g* für i: 
//' l:'. ff» i ^niammcntuirfeu* - 14 brol)c.| , ,uiamincn»t>irfcn^, 
unb modjtt Uiolil im .Wurden DOH biejem hjcrtljcu Hlnnnc uiib bem 
Tu-rijaltiüft au \\)\\\ einige! \\\ jagen fctjn, bomit ba3 (Mcbicht bem 
9etßänbni§ uäber heraugebradjt toürbc. ff" i Tic R Bber 
^u bcr ff" jtDeite brittc! fechte unb brittc (Stropl)c H 
am ^turnten unb britten SttoplK //'' daran- li die jetzige 
Lesung II C .s beuten [so] — « Wcfdjäftcu />' al! für n'irb Die 
(Erheiterung Den oft IdfKgen unb acfäbrlidn-n (Sefdydften hörbft 
gebttbeter grauen unb OTSnner angebentei ff" b bcr Schlufe 
— M ,°,cit B aus 3obann ber traurigen feinblidjcii Übcrfdjroem-- 
mutig gebadjt, \o luie bei) ber [zo] JcriegSlaufte unb cublirijer 
Sefxe^nng gebadjt; and) tote uotbig ba« 3»^inmeu()olteu qcpriif- 
ter gfte nnb e in bcr ueuften ^tit gcadjtct werben muffe II h 
13 BN) g x Bber ohne //'' n.u bie — broljc.l beu fo f)od)culti= 
turten 3i<ftnitb bei U'aterloub* umJUtD&bjeu broljc. |brohc B für 
im Segriff fey.] ff" daraus S die jetzige Form //•' is 16 //' 
für i -, B" lern 1 $e8 //•'//'' De» B Bber Des ff« 16 unter 
bcflen SBilbntfj rehll // ;i it mid) — fügte] um fo lieber nachgab 
77» is bcr ftürft] Sfyro Turdjtandjt // a 18. 19 bei— SBeimat 
febll ff" i"' erinnerten, ff« ». ll Iro — Ratten.] SBir hatten 
xugleidj bei) Defern Stunbe gehabt. II"- »—78,4 fehlt ff" 
dafür //' aR 17 8. SBhron 1* Cttilicti sa münblid) unb fcbtift= 
lief) II b ss.29 unb — bleibt li aB PQr unfebd^bar bleibt mobj 
besbalb feine fdjriftltdje (Ernriebernng Dem 24. 3 ll 'v {%-?'■ ff* 
so biefer Serbfilhriffe] biefe§ gjcrbältniifc* B aR 7/ b 78 
lieben 22 aB für trertben H h «.7 golbblumigen — einytfaiienl 
golbnen blumigen (Hnfafjungcn gn Heriiercn 77 3 daraus li die 
jetzige Form 77 b 7 biefe] unb biefe* 77 a biefe* 77 b an 
tiefem] tnit bem 77 a on biefem 7? aus an bem 7/ h r 7?reunb 77» 
'.• gettiibmetl wie ber Icrt jctbft giebt 77 a iiach 9 folgt in ff": 
1">. Sin farbig gemalte-:- unb uergotbetc* 3*cd)crgla-3 bcrfelbcn ju= 
fenbeub Sdjiller* cljrenbc 3Sorte leuchteten barauf in btiufcnbcm 



*) Zu ergänzen i>t : Hand 1"> von C Seite 230 und 231. 



Aufklärende Bemerkungen. 59 

'Tfleiaü, unb tonten hiet fjödjft gehörig angchtacht. Daran schliesst 
sich unmittelbar, entsprechend der Heihenfolge von /2 a \ 
g gestrichen, 78, 'ju — -ja an. Obige Bemerkung steht mit 
der Nomerirung bj auf dem Blatt H al (vgl. 8 51), folgte 
also in der ursprünglichen Anordnung auf Nr. 14 (nach 
76,39). io 20] 21 g x für 16 7/ : ' 21 i/ b 10. u Slbjutant 
— Sd)toar,3cuLierg] bcm dürften <}etbmatfd)aU Sdjtoatjcnbctg a\\- 
gehötig H* 1 !!» 13 biehet gatij] fonft H* X H* u ©cognofie] 
©eologic W al ©cognofie g aus (Geologie II 3 - u. is ich — 9fteim= 
gelten] auf ba* ihm ,311 übcttcidjcnbc £)eft bet 2üöhmifchen ©ebürge 
hatte td) bic toenigeit 3riten gcfdjrtebeii. H» 2t! aus auf ba§ ihm 
3U übctteichcnbc §eft auf böbmifdje ©cbitge bezüglich hatte id) 
bie toenigen 9tcimjeUcn gefdjtiebcn. H h ig 21] 22 g x für ir 

H* 22 H h 16. n abtetjenb mit] abteifeub mit H" 2^ 

aus mit abreifeub 2/ ,J ig höchft mctftoütbige] Dottrefflidjc unb 
a ift uidjt ,mütel gejagt einjige 7/ a 18 auf einem Gttoiebetung*; 
blatte] toie man lieft 22» ig. 19 9focb — ©ammtung fehlt 22* 
30 ©täfin fehlt 2T al 21 Saune] ©rille H* X H* Saune B aR 
für (5rillc 22 b 23 fotehen feilen] biefet SBemetfung H* 1 Ha- 
nach juidhirfte folgt in 22 a : NB. ©efcbidjte bet 33anfnotc. 
Goethes Erklärung des Gedichtes Nr. 22 beruht auf einem 
[rrthum vgl. Werner, Goethe und Gräfin O'Douell SBJOf. 
24. 25 fehlt 22» nach 23 steht daselbst: 19. ©iehe ©täfin 
Satafchetoöfa. 20. ©iehe gütft #iton ü. Gutlanb. 21. ©iehe ©taf 
(5art .£>attad). -'4 23] 23« H h 26 — 79, .=• auf einem auf- 
geklebten Blatt, das früher einen Bestandtheil von H al 
bildete (vgl. oben S 51) 26 24 g x für 19 letzteres John(?) 
für gestrichenes f) H* 1 @inc] ©täfin ^ataqctosfa eine JI^ 1 
87 polnifche fehlt H** 29 bciZ Original] ben SBetth bc§ Originals 
H &1 baö Original g 1 aR H h 30 unb] fie H* 1 mit — eigenet] 
3U meinet eigenen H^ 1 31 fanb] fah H^ 32 3 u f tnn ^ H &x H h 
79, 1 bic] unb bic H iX 3 beim fehlt i/ al 4. 5 jenen — 3 e ^ eit ] 
eingefdjtiebenen mitgethetlten keimen H &1 •; 25 g x über 20 
dieses g 1 für gestrichenes #j H* x 10 mäßigem] jiemltch gtofeem 
2/a" 12 auögetufcht unb augefätbt fehlt 22 al 12. 13 eine — 
üotftellcnb] ©ie ift ,31t (Shten Suthctä ausgebucht H b daraus B 
die jetzige Form H c 12 eine — 14 toitb.] et hatte fich bet 
luthetifchen Sehte etgeben, unb l)iet ficht man Suttjetn als -Ipetfules, 
bet bie Suflcub, bas ©etoiffeu, bat, SUotf beftetot, unb auf Ghriftum 



60 l ernten bo Band 4. 

hinbeutet. 3 m dürfen ift ber bnbftlidjc ffiittcr^olofj umgeftiirjt, 
hotte deichte uiib Zeremonien im Sofien erbriieft, einnlid)fcit, 
Gtol^ imb Weil« entfliehen, mIm opottoUoa auf einet flammenben 
^H utiic |//' MU in einen flamuicubcu SRttin] aU 3"M)tift [alä 
^'nfrhrift //' ro gosotz t]. [Absatz] Snbeffen alfo Cbrifhri in bet 
Witte Bttl einer leisten SBoItentbflte herbortritt, bcfcfjäftigctt 
fid) Wloubc, Siebe unb X>offnung mit einem Jyürftcn, ber ba* 
r dauert in ber •finub ouf bem 1 tjronfcffcl fit?t, unb tocldjcm bic 
Wercrhtigfeit, gleichfalls eine nricftc groyofe Wcftolt, iubem fie 
gleichfall* ouf Cfbriftum hinroeift, bic 2Mnbc bon ben Sagen ,m 
nehmen im Begriff ftcht. [im — ftcht. g % zugefügt] 7/ al i.i ficg= 
reich nach erfcheiut H h nach u folgt in l!^ll h : 3'nbem ich 
ben Engen fcbulbigcn [fdmlbigcit fehlt /M'| Tauf \q x üdZ 7/ a, l 
bagegen erftattete, [fo //*'| bebauerte [/7 1 aus bebaure // al ] id) 
bofj id) meinen WloubciK-gcuoffen [nicht 77 al ] jum Deformation^: 
fefte bamit fein [ein 77 a, l Wefd)cuf mad)cn fönnen [founte 77 al ], 
ba el mir |crft 77 al ) ein ^al)x fpäter in bic .ftänbc fam. Eine 
Keprnduction der Zeichnung vnii Peter Vischor befindet 
sich als Blatt 6 in der Sammlung „Die Schatze des Goethe- 
National- Museums in Weimar", Weimar and Leipzig 1887; 
«las Original trägt auf «Irr Rückseite die Widmung: „Warten- 
berg den 16. Juni 1818. B Curland dargebracht dem Edlen 
Goethe 28, August 1818." ü> 26 g* aus 21 dieses für ge- 
strichenes h) 77 al i6 ju] in 77 al in — Sage] glürflidje löge 
in Wefctlfchaft ber ©einigen 77 al n bcrlcbt 77 al berichte 7? aus 
beriebt 77'' n hatte — 19 hetborgcff)an.] ber [g 1 aR für unb 1 
fid) nachher burch eifrigem Stubium unb praftifche Übung ber 
Wcbiuu bemerfbar [g l aus bemerfbarer] unb erjrroürbig \g l aus 
chrroürbiger] gemadjt hatte, 77 1 rjatte fid) ber .£>eitfunbe getoibmet 
unb barin [ber — barin 7? aR für nachher] burd) eifrige? ©tubium 
unb proftifche Ausübung bebeutenb fjerborgethan b. h. TV aR für 
ber OTebrjin bemerfbar unb ebruniroig gemacht (über gemad , t //' 
and g* gestrichen jn machen)] 77»> ir gctrculichc] praftifche 77c 
getreulich^ John auf Riemer (dieser hatte zuerst fleißige com- 
gilt) für praftiftbc TT d 19 C*r fehlt TT" 8 ' 19. so an — Stelle] 
in ftatUbab T/ al n baJ — 22 Unterhaltung] ba beim bom 
bisherigen ^eben unb Irciben bic crfreulidjftc unb toirffomfte 
Unterhaltung marb. 77 al die jetzige Lesung R aus ba beim 
bei alte Vertrauen foglcidb tuieber eintrat unb bon bem bisherigen 



Aufklärende Bemerkungen. 61 

Sehen unb treiben bic erfreutichfie roirffamfte Unterhaltung in 
fjlufe tarn. 7/ b 21 e3 — fich R aus eröffnete H c 22 erfreu= 
licfyfte H c daraus erfreulid) H d Mit der Handschrift des 
Gedichtes an Graf Harrach (J/ 283 ) ist aus demselben Be- 
sitz eine offenbar auch an den Grafen geschenkte Haud- 
zeichnung Goethes (getuschte Federzeichnung) überliefert, 
die aber mit dem Gedichte keinen Zusammenhang hat; sie 
stellt eine romantische Gebirgslandschaft mit den Ruinen 
eines Bergschlosses vor. Nach 22 folgt in H* 1 eine auf 
das Gedicht £>erru ßimo'ä äSudjtjanblung 311m eifernen ihen3 
(4, 254) sich beziehende Bemerkung: 

i) ®er @igentl)ümer ber Suchjjanblung 311m eifernen Äteuj 
in $arl3bab, ber mir bet) meinem ^lufenttjalte in Äarlöbab ftetä 
greunblidjfeit erliefen, Verlangte ein 2Üort in» (Stammbuch, 
roetd)e5 ich bcnn and) wie üorfteht einfdjrieb. 
23—29 27. [g x für 22] 5)er boUfommenen ©tirferin; roa§ für ein 
brauchbarem tjöctjft uötbige» Äleibungöftüd fo üer^iert toorben, 
toirb root)l 3U errattjen fet>u. H* 25 in feltenem] im bödjften 
H b H c dafür die jetzige Lesung H d Nach 29 folgt in i/ al 
eine zu dem Nachlassgedicht aus dem Westöstlichen Divan 
<Sd)ön unb tüfiltd) ift bie &abt (6, 298) gehörige Bemerkung: 

28 [g 1 für 23, dieses für gestrichenes Je] Üiäthfeltjafter 
S)anf unb roie ^olge au^mie» motjlüerftanbne 9tacbforbernng. 
30 28] 29 g l für gestrichenes l) if al 29 H b 3u 2lu3 — 32 über* 
fanbt.] gufälüge ©egengabe beutlid) an» ber ©tropfte felbft, er= 
freulicft an» bem unerwarteten ©egenfah. H &1 Nach 32 folgt 
in Ä al folgende Bemerkung, die offenbar mit Nr. 27 iden- 
tisch ist: 

24. [John für gestrichenes m)] SBebeutung unb ©ebraueft 
be» ©efd)enfe§ ift an§ ben Steinbeilen toobt 31t enträfhjeln. 
80, 1 29] 30 g x für 25 dieses für gestrichenes n) ü al 30 i/ b 
1. 2 2)ie — 3ngebrad)tJ ©in greunb , mit bem man f ret) Ijeitere 
Ifret) heitere g l über manche treue hefte] 2M)re 3ngebracht H* 1 
daraus R die jetzige Fassung mit der Abweichung früher 
jugebraebt H h 2 ber — entferntj ber [g l üdZ] aber längft [g l 
aus längft aber] toeit entfernt i/ al ber nun aber längft entfernt 
R aus längft aber entfernt H b 3 lebte] lebt, darnach: fenbet 
feine tieben^roürbige Tochter H* x biefe R aus biefer H b au»= 
geftellten fehlt if al 4 ein — bem] ein £afd)enbud) ha* [ein 



Lesarten >u Band i. 

bal </' .iK für Me] ber //'' I gejdjeuft,] gefrijeult hatte. 
//•'' gefibentt, //'• i eignet t .ftoub! Wadibem fie fiel) foldje-:* 
f// 1 au foldiel ntaeeianet, bertangl fie einigt Starte Don ftt etwb ti 
$anb. //'' daraai (mit der Abweichung fubS für fid) [oldjei) 
/•' die jetzige Fassung //'■ i- 81, u tonnen fehll //•' 
::i /■'■ SBototoftttj //'■//■• SBotoMta ansffotsMttj //■' 

ber] uoii 7/W/< ber Bber Don //'' is Der mochte 7/ '•//- Der 
inadjt ans Dermadjte ff d ia. u tonnte .... qeltcn B über 
uvir .... tu od/ten ll b u ber Besäte fehll r7*fl ! ' aB n- 
gefugl //■' is nur Wäugel //' //' auf gestrichen EM auf 
gefteigerte //''//' an| gestrichen //'' u betfdben fehll //''//• 
ttdZ Dachgetragen //•' beutele //''//' darana onbeutetc //■' 

iil) idjrieb] fo fdjrieb id) // '< fdjrieb id) //'' daraus iri) frfjrieb //' 
11 in jener s Alorau*iejjuug /.' ans in bem erftgeuanuteu 8orja| //'■ 
i 31] 32 //'• 19 )U nach mummen (ffgestr.) Il h 91 ge= 
tobe B BdZ //'■ ». sa tonnten — roerbenj Dorgctrageu toerbeu 
formten //'• //■ daran.- die jetzige Form 77 ' m 82— 37) 
34— :M //'■ ..-••■ im ionßtd mit [trKffenfd>aft] äUeltteben — 
an B aB ff* as.9i mit auftritt fi aB für und als folcbe 
werben pe fubfenben Ejerjen nriUrommen feyu. ff* n bangen- 
ben fi in freiem Baum nachgetragen ff* 99 in Dorigem 77 b 
so btttft' ff*ff« darana batrftc ff d 81,a 39) 40 ff* $of> 
marföafl /■' al." ff* <\ Seiten B aR für Stätter ff* b jene* 
/.* aK für ba> initaetneüte //'• 10 ißriltAefftn Don iPn^aii] B 
in freiem Raum nachgetragen 7/ b ia Scfjabe 7» aB für 
Üetber ff* is 40 26 .</' neben w 77 al 43 //>> yerüd)fteu] 
nieblid)ften 7/ a ' 8X3 — gebornen fehlt 7/ al ben bellen B 
über Uieerfd>iuni 77 b ig einem] bem 77 al s Dia*feuball 
//ui//i.//,y/ci mflsste also im Text stehen. einen iteef ifdjen 
nerfifdjc 77 al Nach 17 folgte in 77»' eine Bemerkung /". 
die abgeschnitten ist; einige Reste der ersten Zeile sind 
noch sichtbar, aber nicht lesbar. Darnach folgt an! der 
n&chsten Seite, zum Theil überklebt, die zu dem Gedicht 
an Felix Mendelssohn (S261) gehörende Bemerkung: 

q) ,"yelir Dccnbelfou bo) in feinem Sohte, ein rounber= 
bouei latent, ergöbte midi mehrere läge eingeführt Don Rettern. 
3bm [enbete eine be-? StaSfcbneibeul tjödjft fertige gfreunbin [Adele 
Schopenhauer] ein geniale* Sterfenpferbcrjen, roorauf ihr eigene? 
latent fid) ergotit; [idj fdnieb folgenbe] id) fd;rieb Cbeufteb/ubeä. 






Aufklärend« Bemerkungen. 63 

is 41] 27 7T a is. 19 (*in f)crvürf)c-3 SMumengemciibc im bets 
viertelten golbueu ff 1 über nicht gestrichenem %m üerjierteftett 
s Jtat)meu darnach (mit) uiii) irgend einer (ßabe. Vi a l» an — 
bargebradjt fehlt H A nach 19 folgt in i/ a : 

28. <Düt bem £iüan [an fjerru (Geheim. ßofr.] g(eid)ermafjen. 

29. 3ln Gerrit o. £iet$ mit einem breiten prädjtigen bie 
Schrift befdjräufeiibeu orientalifdjen Stammen. 

30. W\i bem 2)ifcan an £)errn ©efjeime .£>ofr. (Sidjhorn nad) 
©öttiugen. 

29 bezieht sich auf das in den „Noten und Abhandlungen 
zum Divan" abgedruckte Gedicht (Werke 7, 222). :'>0 
scheint 28, das, so wie es da steht, unverständlich ist, zu 
wiederholen. Zu 30 hat Eckermann an den Rand ge- 
schrieben: „Ist zum Divan gelegt." Es ist wahrscheinlich 
das Divangedicht 3Jor ben Sßijfeuben fid) [teilen, mit dem 
Goethe den Divan an Eichhorn übersandte (vgl. 6, 392) und 
oben das Verzeichniss S 54 Nr. 28—30. 20 — 82, 27 fehlt 
7/ a 20 42J 44« H b 21 jum R gestrichen und aU darüber 
gesetzt H b 2 a 43] 45 H b u 44] 46 H*> 28 auftreten 
3U laffett R aus auftretenb ju machen H*> u 45] 47 ü b 
82, 3 46] 48 H b 6 47] 49 H b 7 gröfeereä] baö größere ü b # c 
daraus größere* H d erhoben ) emporgehoben H b H c daraus 
erhoben H d toorin] tno U ]) H C daraus rooriu H d ebenfaÜ^j 
eben wie üorfjer H h ll c daraus ebenfalls H d äüunfdj R aus 
äMnfchen H b 9 48] 50 H'' n 49] 51 Ii b hatte ich R aus 
3ch tjatte bemfetben H b ebenso John H c 13 ©eburtötag H b 
u ein %ai)X barauf 22 aR ü b John üdZ II C gebunbeit ß aR 
für aisbann H b ebenso John i/ c i< 50] 53 II h w bem 
7t" aus an bem i7 b ebenso John II c 19 oerfehten Ä aus 
fehlen ü b ebenso John H c 20 ihm 7i über bemfelbeu H b 
24 63] £as H b #c gg über Das # d 25 feit — fahren Ä aR 
für im Derlauf bes gegenwärtigen ~sabrfuiuberts H h ebenso 
John H c at» fehlt H b H c üdZ nachgetragen H d 26 öer= 
fafjt R aR JJ b ebenso i/ c ihm] unb itjm R aus utib ü b 
ebenso John ü c aus unb ifym II d v* toorben] mar H b H c 
daraus toorben H d 28 51] 31 77 a 55 T1 b fudht 77* 32 52 
fehlt H*H b 51 und 52 bilden hier eine Nummer. ergetj= 
liebe] ergö^tid) eintoirfenbe 7/* 83, 1. 2 bie — 9iitter] eine 
neuerer 3 ea 011 T ben finber=gejegneten [finber= y x üdZ) Sater 77 a 



64 Lesarten in Band 1 

bie in |bic in B Bber eine] neuerer ?,cit auf einen mit Sonnen 

gefegneten Mitter [einen Rittet />' aß für beu Sobnaefeaneten 

Dater] //'• ebenso John ff« i RebaiOe] Vrftnje //»//'//• 

mid) nun ff" i Danfeigrnfi Srufi ff* 6 im tuarb] in 

folgenbem 82) tos //" in folgenbem. 57) Starb R au in f olgen= 
ben • r i7i iWo ll h in folgenbem: Stoffe // c e.7 bem t>origen| 
jenem ll :i bem Hörigen B über jenem ff B ebenso John //• 
? allgemeinen beigefügter! allgemeinen Webidjt uub yigefügter 
// a allgemeinen (Mebid)t uub beigefügter \l\ aus ^gefügter //*'] 
H*H* nebft aK für nirt //•« tuiebaiUeu-Vlbbilbuug] WebaiUe 
//•' Hlebailleu^lbbilbiiug im befouberu ll h lh b als) ein // a 
öl- /i' Bber ein H" ebenso John H° tuabrer fetterer gleict>- 
faSi tjeiterer matjrcr aus Weiterer gleidjfallö rooljrer H* Bber 
Xndbrwl </' befonberer JI :i üou Xbeiluatjme fehlt //* s». is 
ber — überretetjt ] ber ausgebteitetften ,»at)lreid)fteu Tyojntlie jum 
©eburtetag überreidjt tuurbe. // a die jetzige Form B uns ber 
}ablrridj ausgebreiteten jyamilieu glcidjfall* überreicht nwrbe. //'■ 
ebenso John Ih Nach io, womit eine Seite schliesst (die 
Rückseite des Blattes ist leer) ist in // ;l ein Blatt ange- 
schoben, das ans einer anderen (wohl vorausgehenden) An- 
ordnung der „Aufklärenden Bemerkungen" herübergenommen 
ist. Die Lesarten der auf diesem Blatt stellenden Bemer- 
kungen werden im Folgenden mit // a - bezeichnet. Der An- 
fang dieses Blattes enthält 83, s Tiefe — io in folgender Form: 

lies gefdjat) beim and) im Wadjftefjeubeu. 

ad *i. äßo mit jenem allgemeinen ÖJebidjt nnb ÜiebaiQe ein 
heitere* gleichfalls roabre* ©ebidjt einer ausgebreiteten unb ia^U 
reichen Ofamilie, einem lieben»rt>ürbigen ©liebe getoibmet bar= 
gebracht rourbe. Der letzte Absatz ist nachträglich g x als 32 
bezeichnet. Darauf folgt 

7) [davor //' 38] An einen Jüngling aU er in fürftlittjen 
Tienften fid) einige 3 e 't ,D0 ^ erroiefen juin @eburt*tage. Vgl. 
oben S ">4 das Verzeichniss Nr. 38. Eckennann bat dazu 
an den Rand geschrieben: „Ist zum Divan gelegt." Die 
Bemerkung dürfte wohl auf das Werke fi, 281 gedruckte 
Nachlassgedicht Tafj be* .£>aufe3 ©lanj fid) mefyre zu beziehen 
sein. Darnach folgt in H* 2 is — M und n — u iD der Fassung: 

8) (davor o 1 34] (Siuem 91eugebornen aU ätUegenlieb im 
v Jiainen tiner ©efelljctjaft IJcineralogen. 



Aufklarende Bemerkungen. 65 

9) [davor g* 35] 2ttetnem greunbe b. ßnebel 3um ®eburt§= 
tag üon 3elter componirt. 

10) [davor g 1 36] 2tn beffen ©obn iöernfjarb, einige Safyre 
später, at§ Stufmunterung bei Sßateta fjefttag auf eine roütbige 
SBeife ju feiern. Hierauf folgt, bezeichnet als 11 [davor g l 
37], 82, ii—i6 mit den Varianten: n ba% bortge] Dorm 13 £er= 
felbe — 16 Serfetbe beehrte e§ mit einem fdjönen Sanbe, unb gab 
mir ben etften jurücf [jutücf g 1 üdZ] mid) aU föeber binein^ 
jujeicbnen. DüfeS uerjbgerte fid) bi» ju feinem fotgenben ©e= 
burtstag roobnrrf) benn bas ©cbidjt genngfam toerftänblid) fetm 
hritb. u 53] 58 H*> u 54] 59 H* %n R über Durd? 
M*> ebenso John H° 16. 17 fehlt IT* 2 ie 55] 60 fi" b 

5Patbengtu§ -ß aus %U ^ßaffjengefdjenf H*> ebenso John 2f c 
einem aus eines H c ia 56] 61 JZt> 21 57] 12 davor «j 1 

38 E &i 67 I? b 2i. 22 2ln eine greunbin mit ber ©ammlung 

meiner fteinen ©ebidjte. fl a ' 2 Darauf folgt hier: 

13. [davor g 1 39] Siner gebttbeten unb roohtuetbienten *8eb,= 

faß geniefjenben Sctjaufpieterin. [Diese Bemerkung gehört zu / 
dem Gedicht auf Frau Genast, 4, 262; vgl. auch oben S 54 
das Verzeichniss Nr. 39.] 

14. [davor g 1 40] -Iperr ©raf ßotoen brücfte feine 5tbfid)t mir 
etroa* ©d)meicf)etf)afte§ jn fagen in einem tootjlgelungenen ©ebtdjte 
[brücfte — ©ebidjte g x aus (jetdmete zu ergänzen) fid) in einem 
fef)t roohtgelungenen ©ebidjte mit ettoa» (EcfjmetcrjettjQftes 311 fagen] 
baburd) au* bajj er [es g l gestr.] auf mein -gnnfdjeiben baz Sßeitere 
[ba3 Weitere g x aR] betfdjob; id) etttrieberte 3U feinem 5 e f tw 9 c 
bie gegenwärtige Kummer. [Diese Bemerkung gehört zu dem 
Gedicht 4, 252 ; vgl. auch oben S 54 das Verzeichniss Nr. 40. 
Loebens Gedicht hat sich in Goethes Nachlass nicht erhalten.] 
23-84, 2 fehlt H** 23 58—66] 72-87 [-87 R für Hub fol* 
genbe] H h in nach Unb folgeube i?<= 25 beuten R für per» 
fteben H*> ebenso H° 26 67-68] 88 H*> 27 baburd) nach 
marcn H^H C 28 betantafjt R aR für norgefommcu fl b ebenso 
John U c freunblid)] fjeiter H h H c frennblicb, g über heiter H d 
30—84, 2 fehlt H b H c In letztem nur die Zahl 69 als letzte 
Zeile der Seite. 84, 3 Dafür in H**: 

15) Sooft äum afabemifdjen «DUttagsmafjl am 22. <ttpr. 1820, 
beb, toeldjem ber $id)ter nidjt gegentoärtig feön fonnte. 

16) Sooft aum 28. Sing. 1820. 

©oet^e? SSJetfe. 5. SJD. 2. Slbtb. 5 



Lesarten sra Band 4. 

17 Enaj? ,ui einen aH o ctne in en 6t&nbifd)en s JJtittag*mahl. 
70— 72J 98—100 [—100 li für Unb bie befben folgenben toofb] 
//'• SBeti aus bei) naefa Unb bie beyben folgenden Coof) H« 

(öaftmahlcu! bejeidjueten GJaftmatjlen // b 4 — 29 fehlt # at 
4 73-74] 101 uiib 102 [102 B für folgenbe inasfen3uge //'• 

jioifdjcn nach Hub folgenbe illasfeuuMe 7/ c 3Jta§fen,}üge R 
aR H* John QdZ ff« e 70-76] 103 u. 4 //b 8 77J lu:» //'< 
B ber — a luttb B aus bcm üenfenben fid) ergänzen luitb // b ehenso 
John H c 10 78—81 1 109 u. folgenbe Riemer hat u. folgenbe ge- 
strichen und — 108 darüber gesetzt, was offenbar ein Irrthuni 
ist ffb törabjehrifteu nach Unb folgenbe H c io.n bet ©atte — 
für] tiefe be* (hatten bev (Gattin, beö 23aters beut tfinbe, [bas Datei« 
lanb bem Didjtet bie wenigen B gestr.] für ff* ebenso John H c 
12 bernetymej glaube II h Uerneljme über glaube II C 18.14 ba3 
— gemeint dafür hat H h : 108) üheatetfreunbe bem Sdjaufpteler. 
eigentlid) bem guten alten Uialfolmi angepaßt. 13 bas publicum 
über üheaterfreuubc, letzteres ohne eigene Zählung einen 
neuen Absatz beginnend H c IS. u auf ben aus eigentlid) 
bem H c 14 gemeint für angepaßt H c u 82—90] 112—119 
[ — 119 R üdZ zugesetzt] H b Sei nach fotuobj biefes als 
bie folgenben R b H* ie mürben — ©ebichte R aR H b John 
üdZ H* 17 meift fehlt H b H* g üdZ H* tanbfehafttiche 
fehlt H b H* g aR W 18.19 Ulbfduebefarte Ä b //c 19.» 
oertheilt — haben [statt bertbeilt : gefchrieben] R aR für in 
großer §aljl acfdiriebcn H b John aR [bertljeilt g ergänzt] H c 
22 9tr. 91] 115 H b trotz neuer Numinerirung irrthümlich 
stehen geblieben H* 91 g über us 2f d 26 97] 121 H b 
28. 29 98 — SSMrfung] 111. [98. H* %U Apologie: [2113 Apologie: 
R aR H b John i/c] SBerth unb SBirfuug ber Sorte fo flüchtig 
aU bleibenb. H h H^ nach 98. lüertb, uuo EDrrfnng ber IVorte 
eben (0 als ßnebtig wie als bleibenb. H A 



Nachlass. Vermischte Gedichte. '»7 

2lu§ bem «Rad&lafj. 
SBermifc^te ©ebttfjte. S 85-115. 

gueigttung. S 87. 

Erste Drucke. J : Neue Lieder in Melodien gesetzt 
von Berah. Theod. Breitkopf, Leipzig 1770, S 43. Einen 
Facsimiledruck, mit Nachwort von A. Köster, hat 1906 der 
Inselverlag zu Leipzig veranstaltet mit Benutzung eines 
im Besitze des Herrn Dr. von Hase in Leipzig befindlichen 
Exemplars, in dem Goethe einige Druckfehler eigenhändig 
gebessert hat (Köster S 7); diese Berichtigungen waren 
schon von P. Zimmermann in seiner Schrift: Ernst Theod. 
Langer, ein Freund Goethes und Lessings, Wolfenbüttel 1883, 
S 7 f . nach demselben damals in Braunschweig befindlichen 
Exemplar bekannt gemacht worden. — Darnach in Ludwig 
Tiecks Neudruck „ Goethes ältestes Liederbuch" im Neuen 
Jahrbuch der Berlinischen Gesellschaft für Deutsche Sprache 
und Alterthumskunde, Band 6 (1844) S 287, und im Separat- 
druck dieser Sammlung (Berlin 1844) S 19. — Jahn, Goethes 
Briefe an Leipziger Freunde, 2. Aufl., Leipzig 1867, S 239. — 
Der junge Goethe 1, 109. 

a&- foHt'ä auä)] foE'3 eudj g corr. in dem genannten Exem- 
plar von J 30 auä)) eudj g corr. ebendaselbst; hier hatte 
schon Tieck einen Druckfehler vermuthet. Beide Lesungen 
gehören in den Text. 

aBafirex ©enufe. S 89. 

ff 12 : Zwei Quartbogen g, die im Januar 1818 (vgl. 
Tagebuch vom 18.) aus Behrischens Nachlass an Goethe 
zurückkamen (vgl. 1, 376 zu 2)ie fdjöne 3laä)t; Goethe-Jahrbuch 
7, 147). Der erste Bogen, das vorliegende Gedicht enthaltend, 
war am 4. December 1767 an Behrisch gesandt worden (Briefe 
1, 152, 6), der zweite Bogen, enthaltend: £ie 9kd)t, 5In 33enu», 
SDet ©djtnettetltng, mit dem Brief aus dem Mai 1768 (Briefe 
1, 160) an denselben. 

Erste Drucke. J: Neue Lieder S 4. (Tieck, Neues 
Jahrbuch S 274, Separatabdruck S 6. — Jahn S 220. — Der 
junge Goethe 1, 94.) — J 1 : Almanach der deutschen Musen auf 

5* 



/ 



Lesarten zu Band 4. 

Leipzig in der Schwickertschen Buchhand- 
lung, S 44 ivgl. I> Kugel, luM-tlirs Leipziger Liederbuch in 
ältester Gtestall in den Btodia Nicolai tana, Leipzig 1884, 
S 98f.). Dm Gedieht war in verändertet Paamng (wahr- 
BCheinlich schon in der über die erste Umformung hinaus- 
gehenden Überarbeitung in C 1 ) als vorletztes Stück der 
ersten Bammlnng der Vermischten Gedichte für den 8. Band 
der „Schriften* 1788 bestimmt, aber vorn Dichter noch vor 
der Drucklegung zurückgezogen worden (vgl. die Briefe an 
Göschen vom 6. und 22. November 1788, Briefe 9, 49 und 
60). Ks erschien in dieser Form C 1 47, 9. 

Überschrift 2er roaijxe Scnufe 7/ '-././' Tieck, Jahn. JJjQ, 
In der Handschrift und den Drucken (vgl. auch Goethejahr- 
buch 7, 147 haben die ersten drei Strophen (die 2. und 3. 
sind in der späteren Umarbeitung ausgelassen) folgende 
Fassung (hier wiedergegeben nach der Handschrift): 

llmfonft, baß bu ein £>er3 ju lencfen 
2er Sdjoncu Scfcoojj mit ©olbe füUft, 
O Surft, lag bit bie SBoIluft jdjentfen, 
2ikmt bu bie 2BoIluft fühlen nullit. 
5 ©otb fauft nur beu geringen Jjpaufen 
llnb niemals eble ©eelen bir, 
2 och rotttft bu eine 2ugenb faufen; 
(So geh unb gieb bein <£)erj bafüt. 

2öa» ift bie üuft, bie in ben Firmen 
10 2er SBubterinn bie äßoEuft fcbafft? 
2u roärft ein Söortourf 3um ©rbarmen 
@tn Zö\)x, roärft bu nicht laftertjafft. 



2 2er ©djönen] bei 2Jcäbgen» J—DjG a Behrisch wider- 
strebte der Anrufung ftüxft; Goethe (Brief an Behrisch 
15. Dec. 1767, Briefe 1, 155) entschied: bie 2lpoftrophe 3f** 
muß ftehen bleiben; Hess sich aber zu der dann doch nicht 
ausgeführten Änderung in greunb herbei (an Behrisch März 
1768, a. a. 0. 158; vgl. auch Goethejahrbuch 8, 237). 4 bie 
— füllen] fie tootjr empfinben J—DjG s nur — geringen] bie 
^unge ganzer J—DjG « ßein etnjig £>eri, erroixbt e3 bir; 
J-l> 



Nachlass. Vermischte Gedichte. 69 

©ie füffet bid) au§ fettem triebe, 
llnb ©tut nad) ©olb füllt ihr ©efid)t. 
15 llngtüdltd)er! 25u füf)tft nidjt Siebe 
llnb felbft bie SÖottuft fühtft bu nicht. 

©et) ohne £ugenb! bod) berfiere 
2>en Sorjug eine§ 9J}enfdjen nie! 
Senn Söotluft fügten alte £iere, 
20 2)er 2Jcenfdj allein toerfeinert fic. 
Saf? bid) bie Seiten nicht berbrieffen, 
©ie hinbern bid) nidjt am ©enufj, 
©ie lehren bid) tüte man geniejjen, 
Unb Sßottuft raürbtg füten mufj. 

13—16 Xlnb toenn bu beinen Söunfdj erfüttft; 
©o lafj bid) burd) bie Siebe binben, 
2Benn bu e§ burd) bie 5ßflid)t nid)t roiltft. H i2 

18 2Hägbgen J" Jahn 24 Mein] 9tidjt§ al§ H 12 29 SDafj — 
3eit] 2>amit bie 3eit bet ©tut H i2 30 fein — ©d)tt)aä)t)eit] 
niemal§ ein ütedjt mir J? 12 

31. 32 llnb heut mufe ihre ©unft nod) ©nabe 
2Bie an bem erften 9lbenb fetm. H 12 

nach 32 folgt in H i2 : 

2)er SJJäbgen t)öd)fte ©unft ift feine, 
Söenn ©d)toad)heit un$ ben 2öeeg berfürat, 
3>odj jebe fileinigfeit toirb eine, 
3ft fie burd) .grinbernif} getoürät. 
©ie tefjret mid) bie SöoHuft fdjäijeu 
3?e weniger fte mir ertaubt; 
2JHt Klugheit toetfj fie 3U erfetjen 
2Ba3 fie au% Klugheit mir geraubt. 

35 betmi J—DjG 36 ©djemmet E 12 —DjG 41 SBenn in ge= 
feEfdjaftlicher ©titnbe H i2 -DjG 46 2JHt — neuem] Unb fie mit 
neuem H 12 llnb und neuem sind unterstrichen zum Zeichen 
einer beabsichtigten Tilgung; als Ersatz ist g darüber ge- 
schrieben 3br gutes £erj 50 ©ehnfud)t] SMuft i? 12 — DjG 

ie Xlnb fetbftj ©ogar J-DjG 



70 Lesarten eu Band 4. 

91 n 5!enuä. S 92. 

//' : s. /um vorigen Gedirht (ioethe-Jahrbuch 7, 148 f.). 

//' : Lieder mit Melodien Mademoiselle Friederiken 
Oeser gewidmet von Goethen. Ein Heft von 7 Bogen kl. 
Folio von anbekannter Hand in der Hirzel'schen Sammlung 
der Universitätsbibliothek in Leipzig (vgl. 1, 366; Jahn 
a. a. 0. S 56 und 216; Hirzels Verzeichniss 1874 S 233; Vogel, 
Goethes Leipziger Studentenjahre, Leipzig 1899, S 68); das 
Gedicht im Neudruck dieses Heftes von Kögel in den Studia 
Nicolaitana S 105 (vgl. auch S 98). 

Krster Druck. ./ : Die Muse. Leipzig 1776, 2. Theil 
16. Stück S 126. — Jahn a. a. 0. S241. — Der junge Goethe 
1, 110. 

3 £u fjaft mid) nie H i2 5 (Stbe H X2 J i gereicht] gefdjencft 
J/ 12 io gejäugt] geträncft H 11 n Unb — ich] £nnn jetfloffen 
H l - u ©olben 7/ 12 ie Sh anein] Wut für bicfi IP 2 
21. 22 ©eh, erbitte bon bem ÜJitno» 

|: £enn ber 2ob ift @lenb gnung H 11 
24 $emt e§ ift] Smmer iftä fl 12 

Tleujahtätieb. S 93. 

H iiS : Quartbogen, Abschrift von Riemers Hand, mit 
dem Titel Weujafjtslieb. 1769 und der Nachschrift: ©einen 
greunben, j Um 3eugniß, bafj er noch lebt, betjm neuen 3tab,re 
ber franfe ÖJoetfje. Nach einer Anmerkung Riemers beruht 
diese Abschrift auf einer in Herders Nachlass gefundenen 
Copie der Karschin. Der 4. Vers fehlt, schon durch ein Ver- 
sehen in der 1. Abschrift. Mit J? 838 stimmen wörtlich über- 
ein : eine zweite Abschrift von Riemer (im Besitz des Freien 
Deutschen Hochstifts zu Frankfurt a. M.) und eine Abschrift 
von Riemers späterer Gattin , Caroline Ulrich (die aber V 4 
enthält), sowie eine alte Abschrift im Besitz von Herrn 
C. Meinert in Frankfurt a. M. (Jahn a. a. 0. S 106, 217 ff. 
und Kögel a. a. 0. S 91). 

Erste Drucke. J: Unterhaltungen. Achten Bandes 
sechstes Stück. Hamburg, December 1769, S 540; dazu ein 
Blatt mit der Composition dieses Liedes von Löhlein in 
Leipzig. Einen Abdruck von J gibt Kögel a. a. 0. S 109. 
Nach dem Brief an Käthchen Schönkopf vom 30. December 



Nachlass. Vermischte Gedichte. 71 

1768 (Briefe 1, 183 f.; Jahn a. a. 0. S 106) ist anzunehmen, 
dass Goethe das Lied, bevor es in J erschien, als fliegendes 
Blatt hat drucken lassen. — J 1 : Neue Lieder Nr. 1, s. zu 
S 87. — Tieck S 273. — Der junge Goethe 1, 93. — Jahn S 217. 
i fommt H 336 J 2 neue] gau$e H 336 e 2in] 51uf J 
« (*in] llnb H 33 « io toentg] btfjdjen H 33e J n erft] nod) 
H 3St J 12 Qu fommft fdjon toeiter ,7 u bijjcfien] toentg 
H 33t J 17 nod)] nur H 336 -n enger] eurer J 
25—30 2)te ibr be§ ©atten Job beflagt, 
llnb oller Söelt Salet gefagt, 
Slbteu ber greube [^rerjte J] 
@§ ift gar mandje 9tad)t im Siofor, 
Unb toenn bie erfte ruhig toar 
3p3 auch bie jtoetjte ! ff 336 J 
31 2Jiifogt)ne" ^ageftolje J 3ö ber thut] thut er H 336 36 2ßob,l] 
ftoch H 33 «J 

zi— *2 Wir Jüngling, jefet be§ 9J?äbchen§ <Bpott, 
mix tjetfe bocfo ber liebe ©ott 
3u meinen Sßaben, 

Sa mär' ich, toofjl nad) ©eef unb Seib 
2sn fünftgen ^afiren für ein 2ßeib 
ein fetter «raten. H 33r - 
Wh SIrmen, tijt ber 2Jtäbcfoen £>of)n, 
9JHr belfe bod) Gntberen* ©ofin, 
3u meinen SBaben, 
5£a nehm ich toohl auf meinen Seib 
3fm fünftgen ^ahr ein junge? 333cib 
2>a§ fann niefit fchaben. J" 

©ehnfucht. S95. 
Erster Druck. J: Urania für Kopf und Herz. Heraus- 
gegeben von Ewald. Hannover, Erstes Stück 1793 S 53. 
Wiederholt : S[aloruon]. H[irzel]. Fragmente aus einer Goethe 
Bibliothek. Zur Festandacht am 28. August 1849. Nr. 4. 

2 <£>er3 auf quillet J So oder bergauf quiltet sollte im Text 
stehen. 

3hr öerblübet, füfee ftofen. S 96. 

Erster Druck. J: Iris, des Zweyten Bandes drittes 
Stück, März 1775 S 192 im ersten Druck von Erwin und 



72 Lorarten zu Band 4. 

Kimire. Die gesammte Handschriften- und Drucküberliefe- 
mng ill in den Lesarten zu diesem Singspiel bereits dar- 
gelegl (Prosa&asnng 1775 : 88, 459 ff., Versfassung 1788 : 11, 
424 ff.). — C 1 47, 27. 

Absatz nach 8 zuerst in der Versfassung 12 ^offnuiigä: 
tooll bie ©cclc jcblug. ./ und in der ganzen Überlieferung der 
Prosafassung 

»leibe, bleibe bei mir. S 96. 

//.i3«„ : Sedezblatt g, aus dem Nachlass von Charlotte 
von Stein im Besitz der Familie von Stein auf Kochberg. 

Erster Druck. Scholl, Briefe und Aufsätze von Goethe 
aus den Jahren 1766 bis 1786. Zweite Ausgabe. Weimar 
1857, S 236. 

Sßarum gabft bu ttttS bie tiefen SBltcte. S 97. 

H*" : Quartblatt g, datirt b. 14 2lpt. 76 und @. unter- 
zeichnet, bei den Briefen an Frau v. Stein. 

Erster Druck: Goethes Briefe an Frau von Stein, 
herausgegeben von A. Scholl, Weimar 1848, 1, 24; 2. und 3. 
Ausgabe 1, 30 ff. 

I abnbung§boH fl* 37 vi lies unüerfebnem 22 und 24 
■flfotbung -H» 37 

feiger ©ebanfen. S 99. 

Erster Druck. Theater -Kalender auf das Jahr 1778. 
Gotha bey C. W. Ettinger, S 45, in einem längeren Aufsatz, 
betitelt: „Kurze Geschichte der dramatischen Dichtkunst 
vom vorigen Jahre"; kein authentischer Druck, daher werden 
die Abweichungen nicht verzeichnet. Eine Darlegung der 
handschriftlichen und Drucküberlieferung ist in den Les- 
arten zu Lila (12, 341 ff.) zu finden. - C 1 47, 41. 

2Ba§ mit in ßobf unb £erjen fttitt. S 99. 

H 33> : Umrändertes Sedezblättchen g, unterzeichnet ©., 
bei den Briefen an Frau v. Stein im Jahrgang 1777 ein- 
geklebt. 

Erster Druck. Briefe an Frau von Stein 1, 95; 2. Aus- 
gabe 1, 79; 3. Ausgabe 1, 76. 



Nachlass. Vermischte Gedichte. 73 

5llle§ geben bte ©ötter. S 99. 
Erster Druck. Goethes Briefe an die Gräfin Auguste 
zu Stolberg, herausgegeben von A. v.Binzer, Urania, Taschen- 
buch auf das Jahr 1839, Neue Folge erster Jahrgang, Leipzig 
F. A. Brockhaus, S 127 und zu gleicher Zeit in einem beson- 
deren Abdruck S 148; dann in der von W. Arndt besorgten 
zweiten Auflage, Leipzig, Brockhaus 1881 S 63. (Briefe 
3, 165). — Über die genauere Datirung des in einem Briefe 
vom 17. Juli 1777 enthaltenen Gedichtes vgl. v. Biedermann, ■ 
Archiv für Litteraturgeschichte 10, 562 und Goethe -For- 
schungen N.F. S407f. 

2)u modjft bte Sitten jung. S 100. 

-H 339 : Quartblatt von unbekannter Hand, mit der Über- 
schrift 3um neuen Srabr. 1779. in den Briefen an Frau von 
Stein. 

Erster Druck. Scholl a.a.O. 1, 211; 2. Ausgabe 1, 163; 
3. Ausgabe 1, 155. 

Tagebücher 1778, 30. December: ^cufcm. nod) Styolba mit 
©ecfenb[orf]. gefahren. 2Bar bie %aQb 5ßarn)ie betgnügt. nad)t3 
bt§ fialb 1. mit ©. bte ^euiafir^roünfdie gefdjmtebet. 1779, 
1. Januar: 2)ie 3ßoffe mü ben 9}euiahr3:2Mnfd)en bottfüfjrt. 

Die in der Nacht vom 30. zum 31. December von Goethe 
und Seckendorf producirten 22 Scherzgedichte — für ersteren 
sicher bezeugt ist nur noch das an Fräulein von Göchhausen 
(4, 364) — hat Burkhardt nach einer im Weimarer Staats- 
archiv befindlichen Handschrift von Philipp Seidel im 
Goethe -Jahrbuch Bd. 25 S53ff. veröffentlicht. 

<5§ toar ein fauler ©djäfet. S 100. 
Erster Druck. In Jery und Bätely in S: Goethes Schrif- 
ten. Siebenter Band. 1790 Leipzig bey G. J. Göschen S 186, in 
zwei sechszeiligen Strophen. Die sonstige Überlieferung in 
den Lesarten zu dem Singspiel 12, 315 ff. — C 1 47, 37. 

Um 2JHttetnacftt, toenn bte ÜJlenfdjen erft fdjlafen. 
S101. 
H**° : g in den Briefen an Frau von Stein, Brief vom 
12. 13. October 1780. Voraus gehen die Worte: 2)er 3Jlonb 






7 1 i ernten ra Band 4. 

ift itnenblid) frhon, ^d) bin bitrrf) bie neuen Söege gelaufen bn 
firljt bie 9c<i(i)t bimmlifrf) brein. Tie (*lfen fangen. 

Erstex Druck Bohöll a. a. 0. l. S60j 2. Ltngabc 
1, 283; 8. Ausgabe 1,266. 

e in iwei Zeilen H 

©ag id^'S end), geliebte Saunte. 8 101. 

//*": Quartblatt .'/, «latirt b. 10 $cj. 80. in den Briefen 
: 1 1 1 l'rnu von stein. 

Erster Druck. Scholl a. a. 0. 1, 378; 2. Ausgabe 
1, 295; :;. Ausgabe 1, 277. 

SBoher finb roir geboren? S 102. 

//' Ml : Dmrandertee Quartblatt, g, mit einem undatirten, 
wahrscheinlich in die 2. Hälfte Juni 1786 gehörigen Briefe 
Goethes an Frau von Stein. Das (ledicht bildet nach den 
Worten: Siebe mid) beim ei ftel)t gefdjricben. den Schluss des 
Blattes. 

Erster Druck. Tagebücher und Briefe Goethes aus 
Italien an Frau von Stein und Herder, herausgegeben von 
Plrieh Schmidt (Schriften der Goethe -Gesellschaft Band 2. 
Weimar 1886) S 1. 

Das Gedicht beruht auf Versen einer Cantate in Job. 
Valent. Andreaes „Chymische Hochzeit: Christiani Rosen- 
creiitz Anno 1459" Strassburg 1616 (E. Schmidt a. a. 0. 
S365f.t. 

Kit OTabrfjen fidj bertragen. S 103. 

Erster Druck. S: Goethes Schriften. Fünfter Band. 
1788 Leipzig bey G. J. (Jöschen S 226 als Wechselgesang 
zwischen Rugantino und den Vagabunden in der Versfassung 
der Claudine von Villa Bella. Die Prosafassung (1776) hat 
nur die erste Strophe als Anfang eines Liedes des Crugan- 
tino. Die sonstige Überlieferung s. 11, 417 ff. — C 1 47, 16 
mit der gewiss von den Herausgebern des Nachlasses her- 
rührenden Verfeinerung V i Wäbcben für l'iäbeln: letzteres 
hätte im Text wieder hergestellt werden müssen. 

(^upibo, tofer eigenfinniger flnabe! S 104. 
Erster Druck. S: Goethes Schriften 1788 5. 246—248 
in dir Vt Tsfassung der Claudine von Villa Bella als Gesang 



Nachlass. Vermischte Gedichte. 75 

des Rugantino (vgl. 11, 417 ff.); dann in der Italienischen 
Reise C 1 29, 218. — C 1 47, 22. Vgl. auch Goethes Gespräch 
mit Eckermann vom 5. April 1829 (Biedermann, Goethes 
Gespräche 7, 49). 

3$ bliebe gern betf troffen fit II. S 105. 

H 3t3 : Blatt mit eigenhändiger Niederschrift des Ge- 
dichtes, umrahmt von Randzeichnungen, die der Überliefe- 
rung nach von Goethes Hand herrühren : Dornen und 
Dornenkreuze, durchwachsen von Blumen und Schling- 
gewächsen, in denen sich Schmetterlinge wiegen. Das Ge- 
dicht trägt hier die Überschrift Siebe und unten das Datum 
SBerfa an ber 3?Im ben 8. Sfunt 1814 und Goethes Namens- 
unterschrift. Das Blatt war ursprünglich im Besitz des 
Generals Rühle von Lilienstern, nachmals im Besitz der 
Frau Präsidentin von Schleinitz. 

Erster Druck. Goethes Werke. Berlin, Gustav Hempel 
o. J. 5, 261. 

4 2>odj lies S)enn 

Die 5, 108, 353—356 gedruckten Verse, von Riemer (Briefe 
von und an Goethe S 208) im Anschluss an das folgende 
Gedicht zuerst mitgetheilt, scheinen eine erste breitere 
Fassung der Schlussverse unseres Gedichtes zu sein. Be- 
ziehung auf Karoline Ulrich dürfte nach der Überlieferung 
durch Riemer wahrscheinlich sein. 

2Bäre ber föubtn mir eigen. S 105. 

H 3ii : Quartblatt g, in Hirzels Sammlung in der Uni- 
versitätsbibliothek zu Leipzig mit Datum : SBerfa an ber %Xm 
b. 24 ^un. 1814 und Unterschrift. 

Erster Druck. Briefe von und an Goethe. Heraus- 
gegeben von F. W. Riemer. Leipzig, 1846, S 208. 

Der Ring, ein dünner Reif, aus zwei Schlangen bestehend, 
die zwischen ihren Zähnen einen mit kleinen Perlen um- 
gebenen Rubin halten, befindet sich bei der Handschrift. 
Er gehörte Caroline Ulrich, die damals als Gesellschafterin 
Christianens mit in Berka war und kurz darauf Riemer 
heirathete. Dieser beschrieb den Ring in einem Sonett, 
Briefe von und an Goethe S 207. 



Titmiton n Band i 

Strtrf Don f? n u ft , geronnbt im föath. 8106. 
// ■-< ■ Poliobogen, raf dem iwiscben Entwürfen ni den 
nr«hi-.cii.M Liebe-Bkolien 9, 484 g 1 der Entwurf sex 

.■rst.'ii Strophe des Gedichtes steht. Die als Nachruf an 
Byron gedichteten Verse sind also im Juni 1825 entstanden. 

// •'■: Quartblatt mit der ersten Strophe von Johns Hand. 

Enter Drnek. 1829 im Chaos 1. Jahrgang Nr. - 
linti'iv.i'irhn.'t mit einem Stern. — C x 47, 95. 

i geroanbt im' erst unb [Spatium] ton dann dieses ge- 
strichen und gcrooubt im ff darüber gesetzt E* ti I l'iebt 
er] 3ft er e 1 Hb« Unter H* M bte] ben H* 2i 3 erst an- 
gesetzt füllet //"« fcfaönc g> über ante tf" 1 

£er Bräutigam. S 107. 

H'** : Grosses Quartblatt g 1 ohne Überschrift, auf der 
\\i\i kseite g 1 die Lynceus -Verse Faust II, 9- ,l *9 — 9304, in 
der Hirzel'8chen Sammlung in der Universitätsbibliothek zu 
Leipzig (15", 71 als H a verzeichnet). 

Krster Druck. 1829 im Chaos 1. Jahrgang Nr. 8 BIO 
mit der Überschrift. — C 1 47, 67. 

4 2öq§ - er] Wim fehlt fie mir, roa* er nudj i/** 8 5 ja] 
mit IP" u 3Rittcrnadjt! H 3i * u 3n bolbem H u < 

Sßenn id) mir in [titlet ©cete. S 107. 

H** 7 : Octavblatt mit Concept g\ im Kestner- Museum 
zu Hannover. 

jjzts . Eigenhändiges Manuscript ohne Überschrift, 
datirt: b. L3. Cctbt. 1827, im Besitz des Herrn Professor Dr. 
Paul Hensel in Erlangen, eines Enkels von Fanny Hensel, 
geb. Mendelssohn-Bartholdy. 

H 3 * 9 : Quartblatt mit gepresstem Rand enthält die 
Composition des Gedichtes von Fanny Mendelssohn in deren 
eigenhändiger Niederschrift, durch Prof. Dr. Max Friedländer 
ins Archiv gestiftet. Vgl. Goethe und Felix Mendelssohn- 
Bartholdy 9 16; Friedländer im Goethejahrbuch 12, 116, 

Erster Druck. Q 1, 200. 

4 einzig mit] eiit3ig ou§ über mir fo iVbou H 3il mir etfot] 
ciuserfot Q h 2ftöd)t über Könnt H** 1 7 Stuft unb aus 
Sttfenä, das vorhergehende biefe3 ist stehen geblieben H 3 * 7 



Nachlass. Vermischte Gedichte. 77 

Tagebücher. 1827, 13. October: Äteineä GJebicbt für $amü) 
3Jtenbe£öfo^n. 1828, 4. März: SJon £)ottei, bie ßompofition tum 
gonnö 3Jienbelöfot)n bringenb. 

£em aufgetjenben SSollmonbe. S 108. 

.ff 350 : Folioblatt mit der Abschrift von Johns Hand, 
dem Briefe Goethes an Zelter vom 26. August 1828 bei- 
liegend; in der Überschrift fehlt 25. — Auch dem Briefe an 
Marianne Willemer vom 23. October 1828 war das Gedicht 
beigelegt; in diesem Briefe heisst es: 2Rit bem freunblicbften 
äßiHfomm bie heitere anfrage: too bin lieben tRetfenben am 
25. Sluguft fidj befunben? unb ob fie Dielletdjt ben ftaren 33oU= 
monb beacf)tenb be» ßntfemten gebacftt haben? ü8el)fommettbe3 
gibt, Don feiner Seite, ba$ nnmiberfpredjlichfte ^eugniß. 

6 als darüber g ein die beiden Worte rechts und links 
mit einer Klammer umschlungen H 3it) iu binan] beran 

JJ3&U 

Sotnburg, September 1828. S 109. 
Erster Druck. Deutscher Musenalmanach für das Jahr 
1833. Herausgegeben von A. von Chamisso und G. Schwab 
S 6. Das Druckmanuscript dazu (zusammen mit 4, 134, 5 — 8) 
im Besitz des Herrn Schulrat Dr. Fritz Jonas in Berlin. — 
C 1 47, 68. 

Ghxnefi}d) = 25eutfche 3atjte§= unb5tage§3eiten. S110— 115. 

H 851 : Vier Quartblätter, g 1 bezeichnet 2, 3, 6, 12, von 
Johns Hand {g x durchstrichen; diese vier Gedichte tragend, 
der Rest einer die ganze Gedichtgruppe umfassenden, von 
Goethe durchgesehenen Reinschrift. 

H ib2 : Stück eines Briefbogens mit dem Entwurf des 
5. Gedichtes g 1 . 

H 363 : Octavblatt mit der Abschrift des 5. Gedichtes von 
Johns Hand, g l und g corrigirt. 

E 36i : Stück eines Briefbogens, enthält g l niederge- 
schrieben, von einer anderen Hand mit Tinte nachgezogen 
das 9. Gedicht mit dem Datum ^juti 1830 und voller Namens- 
unterschrift des Dichters. Dieses Blatt war wohl bestimmt 
als Vorlage für einen Facsimiledruck, den dann Goethe mit 
anderen ähnlichen Facsimiles als Stammbuchblatt ver- 
schenkte (vgl. v. Biedermann, Goethe und Leipzig 2, 142 it.). 



78 I,. '-arten tu Band 4. 

Krater Druck. •/: Berliner Mneenalmanaefa für 

Jahr 1880, 8 1-lti. — <"' 47, 4."i— 48. 

Ji leidjte] licljto // 3M ./ leirtjte, das in (' l auftritt. i.->t also 
in Itdjtt zu Andern. .4 Ül>olfeiit()cilenb // 351 :vj statt Per 
glfibenoen ZIbenb Sonne Strahlen 7/ 36 '- nach :;6 aR rom 
(Srfinen i'"» ölanen H* M :t« Uttb ba [über ZTur roo] fie 
Itnl Seclieott fieljt H m Uiib lote fie ba äkrliebte fieljt, darüber 
theils John theile g (beide« auf//') die jetzige Fassung H aii 
38 rr-t Um ettooS titjntidje» ,yi jefoaucn daraus üffiirb fie toa§ 
ähnltd)Ca erfdjouen daraus (glaubt fie roa3 ähnlidjes ju fdjauen 
//" 2 5u mein // auf Rasur H* hl »l und .ss ©ie Jö 
g; am] im J Der aus C 1 stammende Fehler am ist also in 
im zu ändern. t.s Wun fieht man erft roas SRofe fei) Z/ 3 ** 
©Imnetttoelt] QfrftyltngSptt H" 1 n Ütojen] SBlumen i/ 381 

Tagebücher 1827, 31. Januar: Über ben (5l)arafter be* 
djinefifdjeu ©ebidjt-J. 2. Februar: ©tubium be* djinefifdjen ©e= 
birijt-:-. 3. Februar: Chinese Courtehip. 5. Februar: 5Jcit 3ohn. 
(Miiiieüfdje Sicfotetinnen. 15. Mai: 6inige3 an ben Gfoinefifdjen 
SfahteSjeiten. 1. August: Gtjincfifdje ^'djre^eiten fupplirt. — 
An Zelter 24. Octbr. 1827. (Briefwechsel 4, 425). v. Bieder- 
mann, Goethe -Forschungen N. F. S 426 ff. 



2tu8 beut «Rad&lafc. 
2(ntifer ftorm f t et) nätjernb. S 117 — 126. 

5ln ftnebcU Schreibtifd). B 119. 

H 10i : Niederschrift von Seidels Hand auf einem Blatt 
mit Seidels Niederschrift des Gedichts «pbilomete (2. 327), 
aus Knebels Nachlass stammend; Eigenthum der Gross- 
herzoglichen Bibliothek zu Weimar, auf dem Goethe- und 
Schiller-Archiv deponirt. 

H i02& : Niederschrift von Luise v. Göchhausen in einem 
Abschriften Goethischer Gedichte enthaltenden Sammelheft. 

j^io2b : Abschrift Herders auf einem noch andere 
Goethische Epigramme enthaltenden Quartblatt: Eigen- 
thum der Königlichen Bibliothek zu Berlin. 



Nachlass. Antiker Form sich nähernd. 79 

Erster Druck, (v. Loeper) Zur stillen Feier des Acht 
und Zwanzigsten August den Freunden. Berlin 1864. Nr. 5. 

Überschrift ©einem ©cftreibtifcb,e g, darunter von späterer 
Hand „an Knebel" H 10 * 5 ben Ueblidjen ©tunben entfaget 

Jji02ajji02b 

Fräulein von Göchhausen schreibt am 30. Mai 1782 an 
Knebel (Lewaids Europa 1840 Bd. 2, 582 f.): „Vorzüglich be- 
schäftigt er sich jetzt mit Inschriften ; eine auf Ihren Schreib- 
tisch, den er sich jetzt gezeichnet hat, wird er nächstens 
schicken". (Vgl. auch Hempels Goethe 1. Ausg. 3, 121.) 

©teile pöbelt. S 119. 
Erster Druck. J : Ephemeriden der Literatur und 
des Theaters. 4. Band, 36. Stück, Berlin den 9. September 
1786, S 154. An der Vorderseite eines Würfels , der nach J 
damals einer „Urne" als Basis diente; der Stein steht noch 
am obersten Pfade der „das Loh" genannten Anhöhe, deren 
Anlagen und Wege im Anfange der achtziger Jahre Knebel 
geschaffen hat. Diesem gehört auch höchst wahrscheinlich 
das Distichon, welches von Goethes Art und Kunst keine 
Spur trägt. In V 2 ist nach der Inschrift selbst herzustellen 
tocwbelt bie Siebe statt der von Boas in den Nachträgen zu 
Goethes Werken 1, 20 angegebenen falschen Fassung finbet 
bie Siebe. B. Suphan. 

£et3tich bat tä) bie 3Jiufe. S 119. 

if 365 : Quartblatt g, im 7. Manuscriptbande der Briefe 
an Frau von Stein Nr. 105; eine sorgfältige Reinschrift von 
der Hand der letzteren mit der Überschrift „Den 25. August" 
und der Unterschrift „Charlotte von Stein" befindet sich in 
Herders Nachlass (Suphan in den Preussischen Jahrbüchern 
1882 Bd. 50 S495 ff., der das Gedicht dem Jahre 1783 zuweist). 

Erster Druck. Scholl 3, 348; 2. Ausgabe 2, 134; S.Aus- 
gabe 2, 30. 

2ßa§ td) läugnenb geftebe. S 119. 

IZ 366 : g in Goethes Brief an Frau von Stein 23.— 25. Juni 
1784. 

Erster Druck. Scholl 3, 66; 2. Ausgabe 2, 193; 3. Aus- 
gabe 3, 91. 

3 TCitfje g über Icfe H as6 



SO Lesarten zu Band 4. 

Reifen tollten nicht greifen. B 120. 
//"• : In demselben Briefe wir < J a ~ vorige Gedicht. 
Bratet Druck Scholl :'.. 67; 2. Ausgabe 2, 194; 8. ä 
gäbe 8, 91. 

:: lies belebt 

tJfrage nid)t nad) mit. S 120. 

// 3 '' 7 : Schmales Blättchen g, aus dem Nachlass von 
Charlotte von Stein im Heeitze der Familie von Stein auf 
Kiiihberg. 

Erster Druck. Scholl, Briefe und Aufsätze von Goethe 
aus den Jahren 1766 bis 1768 S 234, auch in Schölls Aus- 
gabe der Briefe an Frau von Stein 3, 118. 

Wach bem i'ateinifdhen. S 120. 

fl" 8 : Schmales Blättchen g, aus dem Nachlass von 
Charlotte von Stein im Besitze der Familie von Stein auf 
Kochberg. 

Erster Druck. Scholl a. a. 0. S 233. 

Goethe übersandte die Verse Frau von Stein mit dem 
Briefe vom 22. November 1784. ©ine s #nefbotc liegt 311m 
(iJrunbe. 3d) glaube e* tnat ßömginn Ghtiftina ber ein ÜBettlet 
bie 9lnttt>ort f oll gegeben haben. Nach Zincgrefs Apophtegmata 
1 1688) 3, 336 wies Königin Elisabeth von England einen 
sie anbettelnden Dichter mit den Worten: „Pauper ubique 
iacet a (aus Ovids Fasti 1. 218) ab. Der Dichter entgegnete: 
„In thalamis, regina, tuis hac nocte cubarem 
Si foret hoc verum, Pauper ubique iacet." 
Dieselbe Geschichte wird auch erzählt in P. L. Bercken- 
meyers Neu -vermehrtem Curieusen Antiquarius, Hamburg 
1738 S 204 f. 

Sßetmar, ben 17. 2Jcäta 1785. S 120. 
fl 3S8 »: Octavblatt g< Datum Söeimar b. 17. 3Jcär,j 1785 
und Unterschrift am Schluss, im Stammbuch Fritz vun Steins, 
jetzt im Besitz von Frau Rosa Quehl geb. Howard von 
Zobeltitz auf Gustau (vgl. F. von Zobeltitz, Das Stamm- 
buch Fritz von Steins. Zeitschrift für Bücherfreunde 9. Jahr- 
gang, 1905/06, 2. Band S 296 ff.). — Lavater schrieb die 



Nachlass. Antiker Form sich nähernd. 81 

Verse seinem Sohne ins Stammbuch (Schriften der Goethe- 
Gesellschaft 16, 323). 

Erster Druck. Briefe von Goethe und dessen Mutter 
an Friedrich Freiherrn von Stein. Herausgegeben von 
Ebers und Kahlert. Leipzig 1846. S 28. 

6 bie ^röhlidjfeit R 3 ™*; bie im 1. Druck versehentlich 
ausgefallen, ist demnach in den Text zu setzen. 

21rm an ©eifte. S 121. 

fl S59 : Schmales Blatt g, aus dem Nachlass von Char- 
lotte von Stein im Besitz der Familie von Stein auf Koch- 
berg. 

Erster Druck. Scholl a. a. 0. S 236. 

2fugenb(td) fommt fie bom Fimmel. S 121. 

jj36o . Foüoboge^ auf der 1. Seite das Gedicht g, auf 
der letzten g die Adresse 5 tau ® en - ©iiüet. ^erber und ein 
Siegel mit G., im Besitz des Herrn Carl Meinert in Frank- 
furt a. M. 

Erster Druck. Aus Herders Nachlass. Herausgegeben 
von Düntzer und F. G. v. Herder 1 (1856), 177 nach einer 
eigenhändigen Niederschrift des Dichters, wohl ZT 360 . 

4 bulben] fdjauen H 360 bulben ist natürlich ein Fehler des 
ersten Druckes und fdjauen in den Text zu setzen. 

Die Verse beziehen sich nicht auf die Wahrheit, sondern 
sind nach Suphans Vermuthung Dankverse, mit welchen 
Goethe die Rücksendung der Handschrift von Herders Ab- 
handlung „Nemesis. Ein lehrendes Sinnbild" an dessen 
Gattin begleitete; da der Druck derselben in der 2. Samm- 
lung der Zerstreuten Blätter 1786 erschienen ist, dürften 
die Verse dem Anfang dieses Jahres angehören. (Suphan, 
Ältere Gestalten Goetbe'scher Gedichte, Goethe- Jahrbuch 
2, 115.) 

2üs ber llitbanfbare floh. S 121. 
H 361 : Schmales Blättchen g, aus dem Nachlass von 
Charlotte von Stein im Besitz der Familie von Stein auf 
Kochberg. 

Erster Druck. Scholl a. a. 0. S 234. 
@oetf)e§ SBerfe. 5.990.2.8(6«}. 6 



82 Lesarten m Band i. 

Sagt, foem gcb' id) bic>? 3<üdjlein I 8 121. 

7/ 6I> : Ein Blatt mit der Widmung der für Anna Amalia 
angefertigten Abschrift vun 74 venetianischen Epigrammen, 
im Grossherzoglich Sächsischen Hausarchiv befindlich (vgl. 
1, 439). 

Erster Druck. Burkhardt, Die ältesten venetiani- 
schen Epigramme Goethes, in den Grenzboten 1872 Nr. 40 
S 275. - Weim. Ausg. 1, 467. 

SBenn id) bcn hieben gebellt. S 121. 

JP t2 : Octavblatt, Eckermanns Hand. (Eine Handschrift, 
von Musculus geschrieben, die auch die Distichen Selbft 
erfinben ift fdjön — s J2id)t am ÜJiorgen allein S 124 f. entliält. 
wird als kritisch wertlos nicht aufgeführt.) 

Zuerst hier gedruckt. — Die Vorgeschichte des Motivs 
vom treuen Hunde gibt E. Schmidt, Archiv für das Studium 
der neueren Sprachen und Literaturen Bd. 99 (1897) 8 1 H. 

©tun ift ber Soben ber Sßo&nung. S122. 

H 36 * : Kleinfolioblatt, enthält g quer geschrieben dieses 
Gedicht, dem, gleichfalls//, das folgende vorangeht; auf der 
Rückseite jh Ulber fagt er un* aud) roa§ benn bem Äatjjer ge= 
hört. (Eine Reinschrift von fremder Hand, von Riemer 
überschrieben „Feldlager 1790" und eine Abschrift von 
Musculus, beide für den Druck von Q und C bestimmt, sind 
werthlos, ebenso gleichartige Niederschriften des folgenden 
Gedichtes.) 

Erste Drucke. Q 1, 205. — C" 56, 35. In beiden 
Drucken mit der Überschrift „Feldlager 1790". — Briefe 
9, 220 im Briefe an Herder vom 21. August 1790. 

3 ©tieften^] ©djleften? JH 363 und im Brief an Herder; die 
zur Verbesserung des Verses eingeführte Form ©ilcfiett« rührt 
von Riemer her (zuerst in der Abschrift von Musculus); 
©djleftenö hätte daher in den Text gesetzt werden müssen. 
4 gierigem] mufhigem im Brief an Herder 

gern Don gebilbeten 9Jlenfd)en. S 122. 
H***: Notizbuch von 1790 in der Hirzel'schen Sammlung 
(Kigenthum der Universitätsbibliothek in Leipzig), gedruckt 



Nachlass. Antiker Form sich nähernd. 83 

und beschrieben von F. Zarncke, „Goethes Notizbuch von 
der schlesischen Reise im Jahre 1790. Zur Begrüssung der 
deutsch-romanischen Section der 37. Versammlung deutscher 
Philologen und Schulmänner in Dessau am 1. Oktober 1884", 
S 13 f. und 24; wiederholt in den Goethe -Schriften von 
F. Zarncke, Leipzig 1897, S 168 und 179. Ins Fremdenbuch 
des Tamowitzer Bergwerkes (1790) ist das Gedicht von 
fremder Hand eingezeichnet (H.Wentzel, Goethe in Schlesien, 
Oppeln 1867, S 46). 

-H 363 : vgl. das vorige Gedicht. 

Erste Drucke. Schummeis Reise durch Schlesien im 
Julius und August 1791. Breslau 1792, S 80, mit der Über- 
schrift 2ln bie ftnapfdjaft ju £arnotoi£. Sen 4. ©eptbr. 1790. 
— Q 1, 205 mit der Überschrift SBielicafa. — C l 56, 36 mit 
der Überschrift wie bei Schummel. 

i hilft eud) g über meift euch, H 3e * 2 glüctüch nach bring 
H 36i 

SBtUt bu bie ÜBIüthett be§ frühen. S 122. 

2Z 365 : Beilage, von Schreiberhand, zu dem Briefe Goethes 
an F. H. Jacobi vom 1. Juni 1791 (Briefe 9, 271 und 374), im 
Besitz des Freien Deutschen Hochstifts zu Frankfurt a. M. 

Erste Drucke. J l : Deutsche Monatsschrift, Berlin 
Vieweg 1791, 2. Band, Juli, S 264 mit der Überschrift ©imu 
gebiefct. — J 2 : Herder, Zerstreute Blätter 4. Sammlung, Gotha 
Ettinger 1792, S 264 (Suphans Ausgabe 16, 84). - Q \, 205 
und C 1 56, 36 mit der Überschrift ©ofontala 1792. 

l Sßtüt bu] 2BiU id) H^J* SßtUft bu Q&C; ebenso V 2 
und 3 SSlüthen] »lumen i? 366 / 1 Slüffie J 2 QC l C fpätern J 1 

ürienfehe £>üget befjettfdjte 2:iont)fo§. S 122. 

ü 366 : Octavblatt g beschrieben. 

Erster Druck. Riemer, Briefe von und an Goethe. 
Leipzig 1846, S 219 im Brief Goethes an Riemer vom 19. Oct. 
1821 (vgl. Briefe 35, 348 zu 107). 

4 Zentren H 366 

©ett 25. ftobember 1798. S 123. 
H 3G1 : Schmales Blatte beschrieben, in Hirzels Samm- 
lung auf der Leipziger Universitätsbibliothek. 

6* 



84 Lesarten zu Hand 4. 

Erste Drucke. Gtoethee Werke, Hempel, 8, 204. — 

Nrn. -t. •- \ .r/.ri.-lmis.- eine ifche-Bibliothek (1767—1784). 

Leipzig 1874, 8 207. 

3cna, bcn 22. Wobember 1801. S 12:5. 

y/3«* . Eintragung ff in das Stammbuch Augusts von 
• loethe auf einem Octavblatt mit lithographirtem Rahmen, 
im Besitz des Herrn Dr. Walther Vulpius in Weimar; vgl. 
dessen Aufsatz in der Deutschen Rundschau 1891 Bd. 68, 
71 H. Im von Arnim'schen Familienarchiv auf Wiepersdorf 
ist eine Abschrift von Fritz Schlossers Hand mit der Variante 
in V i: bie§ SBudj. 

Erster Druck. Diary, reminiscences and correspon- 
dence of Henry Crabb Robinson. Selected and edited by 
Thomas Sadler. 1869, 1, 190. — (Hirzel) Zur Hausandacht 
für die stille Gemeinde am 28. August 1871 S 6, in einem 
Briefe Robinsons an Hirzel. 

ÜÜte bu Vertrauen ertuetfft, o ®eniu§ anbercr ÜÜelten. 
S123. 
Erster Druck. Jenaische Allgemeine Literatur- 
Zeitung 1804, Intelligenzblatt Nr. 14. Die Verse sind Goethes 
Antwort auf ein ihm anonym zugegangenes Gedicht, das 
betitelt ist: „Goethen dem Dichter von dem Genius anderer 
Welten. 1804." (Morris, Goethe -Jahrbuch 20, 265 f. und 
Goethe -Studien 2. Aufl., Berlin 1902, 2, 249 ff.) 

©ich! ba§ gebänbtgte Soll. S 123. 
Erster Druck. Jenaische Allgemeine Literatur- 
Zeitung 1804, Intelligenzblatt Nr. 93. Den Distichen voraus 
geht daselbst die Anzeige einer Berliner Denkmünze auf Kant, 
deren Rückseite den Genius der erhellenden siegreichen 
Philosophie auf einem von zwei Eulen gezogenen Wagen 
stehend darstellt. Die Umschrift, die wie auch die Idee 
von Böttiger herrührt, lautet: „Lucifugas domuit volucres, 
et lumina sparsit"; die beigegebene deutsche Übersetzung: 
T Lichtscheu Geflügel bezwang er und streuete strahlendes 
Licht aus." (Vgl. Biedermann, Goethes Briefe an Eichstädt 
S 259.) 



Nachläse. Antiker Form sich nähernd. 85 

6am|)e'§ ßaofoon. S 123. 
H 369 : Ein Blatt g besenrieben, als Beilage eines Briefes 
vom 25. Juli 1804 an Eichstädt gesandt, jetzt im Besitze von 
Rudolf Brockhaus in Leipzig; vgl. dessen Publication „Zum 

28. August 1899 S43ff., woselbst auch ein Facsimile der 
Handschrift sich findet. Diese ist offenbar identisch mit der 
im Katalog 183 von J. A. Stargardt, Berlin (Goethe -Jahrb. 
13, 303) und im Katalog List und Francke 1890 Nr. 2202 
aufgeführten. 

Erster Druck. Jenaische Allgemeine Literatur- 
Zeitung 1804, Intelligenzblatt Nr. 87. 

Offen aeigt fidj bit Pforte. S 124. 

H 370 : Schmaler Streifen g beschrieben, zwischen den 
zwei Distichen ein Strich. 

ü 871 : Quartblatt g beschrieben , zwischen den zwei 
Distichen ein Strich; Beilage zu dem Brief Goethes vom 

29. Juli 1804 an Eichstädt, jetzt im Besitze des Freien 
Deutschen Hochstifts in Frankfurt a. M. (identisch mit 
Katalog Cohen Nr. 97, Sammlung Posonyi, Sil Nr. 103). 

Erster Druck. Jenaische Allgemeine Litteratur- 
Zeitung 1804, Intelligenzblatt Nr. 91. 

3 fteigt c§ g über löft fieb/s fl 370 SBolfengebilb] 2Mfen= 
geftatt g aus 2ßotfengebunft H z ~° 

SBeimar, ben 27. S^ttl 1805. S 124. 

H 312 : Octavblatt g mit Datum 2ö. b 27 %px 1805 und 
Goethes Namensunterschrift (Eigenthum des Freien Deutschen 
Hochstifts in Frankfurt a. M.). 

Erste Drucke. Monthly Repository, New Series Vol. 
VII S 271»>, April 1833 von Henry Crabb Robinson veröffent- 
licht (Mittheilung von L. L. Mackall); dann in Robinsons 
Diary, Reminiscences and Correspondence. selected and edited 
by Th. Sadler, London 1869, 1, 215, nach einer Niederschrift 
Goethes, die aus dem Bande „Winckelmann und sein Jahr- 
hundert", den Anna Amalia eben von jenem erhalten hatte, 
herausfiel, als sie ihn Robinson zeigte. — (Hirzel) Zur Haus- 
andacht für die stille Gemeinde am 28. August 1871 S 7 in 
einem Briefe Robinsons an Hirzel. 



Leeartcn zu Band 4. 

3elbft crfinben ift fdjön. 8 124. 

H* 1 * Dm , Notizcnlnn h enthaltend Gedichte und 
Andern von Goethes Hand" (identisch mit //"'• in I 
// '" in :;. 480, fl MI m 8, 139; vgl. auch Schriften dax 
Goethe-Geeellschafl 21, 802) enthalt auf S 7 y dieses und 
die folgenden fünf Distichen. 

7/ 17 *: Eintragung g in ein Stammbuch Augusts von 
Goethe (Eigenthuni des Herrn Grafen Victor Henckel von 
Donnersmarck in Kopenhagen). 

Erster Druck. J : Chaos, 1. Jahrgang Nr. 27 S 1<i8, 
mit den folgenden fünf Distichen. — C 56, 37 ebenso. 

I bn§ bu lies bu bo> 

2Ö0'3 ben Jüngling ergreift. S 124. 
7/ 873 und J s. zu ©clbft crfinben. 

bittet gefettet fidj gern bie 3ugenb. S 124. 
77 873 und J s. zu Selbft crfinben. 

ftaltc ba§ SBitb ber Sttürbigen feft. S 124. 

H 878 und J s. zu ©clbft crfinben. 

7/ 875 : Eintragung g in das Stammbuch Augu.-ts von 
Goethe mit dem Datum ."palte, b. 12. 3Mi 18U5. ( Eigen th um 
des Herrn Dr. Walther Vulpius in Weimar; vgl. H*** und 
Deutsche Rundschau 68, 247.) 

i Jpolte — feft !] gfeft benmhre ber gBfttbtoen 33ilb; //'"" 
- Stritte] Säte # 878 

2ßet ift ber glücflidjfte SDtenfd)? S 125. 
77 373 und J s. zu <5elbft erfinben. 
i on frenibem H* 13 

23iele§ gibt un§ bie 3eit. 8 125. 

H 313 und / s. zu ©elbft erfinben. 

a 3*efitj lies ©enufj 

Auf einem in der Hirzel'schen Sammlung < .Universitäts- 
bibliothek Leipzig) befindlichen Blatte mit Aufzeichnungen 
F. A.Wolfs von seiner Reise mit Goethe 14. — 25. August 
1805 steht auch von seiner Hand dieses Distichon mit der 
Überschritt .(J. für August" und der Lesart 2?cfits, sowie das 
vorhergehende mit der Überschrift .G. in Stammbücher". 



Nacblass. Antiker Form sieh nähernd. 87 

9ltd)t am 5Diotgen allein. S 125. 

Erster Druck. 1836 Q 1, 207. 

V 2 geht nach Biedermann (Gespräche 5, 56; vgl. auch 
74) auf den Pentameter dvöfievog yäg oficog rjfoög loxiv eh 
zurück, den Goethe in der ihm gewidmeten Schrift von 
Uwarow, Nonnus von Panopolis der Dichter (St. Petersburg 
1817) fand. 

SJtyronä $ufc. S 125. 

Erster Druck. Kunst und Alterthum, 2. Band 1. Heft, 
1818, S 26 zugleich mit den unter derselben Überschrift 
vereinigten Distichen 5 1 , 46 in dem Jena 20. November 1812 
datirten Aufsatz „Myrons Kuh". Vgl. Tagebücher 1812, 
19. November, 11. 12. 16. December. 

3fd) befänft'ge mein §et3. S 125. 
Erster Druck. F. K. J. Schütz, Goethes Philosophie, 
Hamburg 1825, 2, 94. Voran geht das folgende Gedicht; im 
Inhaltsverzeichniss ist zu beiden angegeben: „Aus einem 
Manuscript." Loeper hat es hier entdeckt (vgl. Archiv für 
Litteraturgeschichte 5, 95 und Creizenach, Goethes Brief- 
wechsel mit Marianne Willemer, 2. Aufl. S 182). 

3um Slnbenf en be§ 28. 2luguft 1815. S 126. 

.ET 376 : Niederschrift g unter dem Bild von Frankfurt von 
Rosette Stadel (vgl. S 41), darunter Qum Slnbenfen be§ 
28. Sluguft 1815. ©oeffie, ein Geschenk an Marianne Willemer, 
jetzt im Besitz des Herrn General von Herff in Seeheim. 
Vgl. Düntzer, Goethe und Marianne v. Willemer, Wester- 
manns Illustrirte Monatshefte 1870 Sept. S 654; Creizenach 
a. a. 0. S 83. Marianne Willemer an Herman Grimm 
17. Januar 1852: sie wolle ihm „einen Vers von Goethe 
sagen, den er mir einmal unter ein Bildchen von Frankfurt 
schrieb: »Als die Tage noch wuchsen u. s. w.«" 

Erster Druck wie das vorhergehende Gedicht. 

£te neue ©irene. S 126. 
/Z 377 : Quartblatt g über verwischtem #\ von Riemer 
mit Bleistift corrigirt, auf der Rückseite Stück eines Brief- 
concepts an Cotta 26. Juli 1827. 



88 Lesarten su Band 4. 

Erster Drnek. Chaos, l. Jahrgang Nr. II S41; roroas 
geht QOttlings griechische Übersetzung (vgl. Goethe m 
Göttling 8. November 1829, Briefwechsel zwischen Goethe 
und Göttling 8 88). — C 47, 94. 

:t bic gcfälirlirijften Riemer aus gefährliche H 377 t gc-- 
fchmifterte Riemer aus nevfcfjtuiftert H* 11 nun Riemer über 
enthüllt tf S77 

Göttlings griechische Übersetzung lautet: 

/*.'/',- 7 '/>' >'''">' — finijva. 
'ff vorn; —nnT/ra;, 'O/.i'/iytübn; ffi'/.a irxva 

MeJbiOft&rT)$, .T/.FxrnTg xv6iöo)vth xöfitue, 
r Qr uir ano OTo/tarn; yXvxSQOOT&TT) fijijffv nvbtj, 

"Ooi'iiir dl y.aTio Xourdv n'y.ro firua? ; 
TaTchf rhj rif btijlihv idsiqpej, tjs ra xoöawna 

'EXXddos unrnanTFi iiFi/.i/oy «;•/«/'//)', 

Sefiva d' vxsßßogiqt tpigercu .-robi ■ t<7> fi'äo' äotdjj 

Uavtodeutä* ßt/.]Fi yiirr 'h'/.fytj itfoö.-Toy. 

*Ex rrjg ardoXoyiag ri}? yacouy.rjc. 

Loeper (Hempel 2. Ausg. 1, 406) wollte „Die neue Sirene" 
auf Henriette Sonntag, die durch ihren Gesang (6. September 
im Theater) Goethes Entzücken erregt hatte, beziehen und 
in den Versen mit Bezugnahme auf Goethes Unterhaltungen 
mit Müller 3. Aufl. S 150 (Biedermann, Gespräche 6, 178 
die Fortsetzung zu dem Gedicht auf sie 4, 272 sehen. Das 
Gedicht ist aber angeregt durch einen am 28. Juli ein- 
gelaufenen Brief Göttlings vom vorhergehenden Tage (Acta 
privata Vol. II 1 Bl. 11): 

„Ew. Excellenz 
übersende hierbei den vierten Band der Werke [C 4, der 
S 229 ff. die Helena enthält] nebst dem Manuscripte wieder 
zurück. Ich kann nicht sagen, wie immer neu mir das Ver- 
gnügen ist, welches mir bei wiederholter Lesung Helena 
gemacht hat. Wenn die Sirenen, nach der alten Mythe, 
der Melpomene Töchter sind, so wird mir erklärlich, wie 
die Muse auch diese Sirene Helena hervorbringen konnte, 
die in ihrer Doppelgestalt, oben antik und unten modern, 
eine in der Literatur höchst eigentümliche Erscheinung 
ist, aber eine so anziehende Kraft ausübt, wie nur irgend 



Nachlass. Antiker Form sich nähernd. 89 

eine homerische Sirene." Und am 16. Mai 1830 schreibt der- 
selbe: „Neulich habe ich mich sehr ergötzt, dass das Sirenen- 
epigramm auf die Helena, nach einer Nachricht in einer Zeit- 
schrift, von Ew. Excellenz eigentlich für die Sängerin Sonntag 
bestimmt gewesen sei, zu vernehmen. Das Publikum ist 
wirklich noch dümmer zuweilen als Treufreund es machen 
kann." 

Tagebücher 1827. 29. Juli: Helena al§ (Sirene. (Epigramm. 
21. August: 2lbenb§ 5ßrof. ffttemer. 2)ie Sßanberjahre. 2)ann 
tue neue ©itene. 3. September: 33ou ©ötfling, Überfettung tn§ 
©riethiftfie ber neuen ©irene. 4. September: 2lbenb§ 3ßrof. Otiemer. 
©riec&ifdje Überfettung ber neuen ©irene. 

©tfjmetälicf) trat ich herein. S 126. 
ü 378 : g in dem naturwissenschaftlichen Fascikel „ Wein- 
bau" fol. 8 (vgl. 2. Abtheilung 7, 131 ff.). Die Jahreszahl 
1828 steht dort hinter dem Gedicht. 
Zuerst hier gedruckt. 
i fjetetn lies hinein 
Tagebuch 11. Juli 1828: 

Gaudeal Ingrediens laetetur et aede recedens 
His qui praetereunt det bona cuncta Deus. 1608. 
So fjetfjt bie ^nfdjrift über ber STfiüre be§ @cfilöfed)en§, ba§ ich 
betoofjne. Es ist das Dornburger Schlösschen, in dem Goethe 
nach Carl Augusts Tode vom 7. Juli bis zum 11. September 
1828 weilte (Goethe -Jahrb. 2, 316 ff.). Eine Nachdichtung 
der lateinischen Inschrift ist S 338 dieses Bandes gedruckt. 



5tu§ bem 9tad)lafj. 

Jhtnftgebicrjte unb ©ebic&te au Silbern. S 127—146. 

Statut unb $unft fie fcheinen ficfo ju fliegen. S 129. 
2P 79 : 5—s hat Goethe mit dem Datum 28. August 1831 
und der Unterschrift $u geneigtem Erinnern $ 2B b (Soethe der 
Frau des Botanikers K. F. Ph. von Martius ins Album ein- 
getragen (vgl. Burkhardt, Archiv für Literaturgeschichte 
2, 511); eine Abschrift von Kanzler v. Müllers Hand in 



90 !■■ nrien ra Band L 

Nii«liliis>. Tagebuch ti. November 1*31: £>errn ftel). 
TCntt) non "Dlüücx, ^löttrticii für fixan Don Sflartiuä.) Dieselben 
Vene in der gleichen Fassung hat er auch dem Schau- 
spieler Winterborger mit dem Datum 22. Januar 1831 in's 
Album eingezeichnet; eine Abschrift von der Hand der 
Fürstin Caroline Wittgenstein liegt im Liszt-Museum zu 
Weimar. Eine Abschrift des ganzen Gedichtes befand sich 
in Herden Papieren (Aus Herders Nachlass 1, 177). 

Krster Druck. 1S<>2 in „Was wir bringen 14 . Tübingen, 
in der J. G. Cottaschen Buchhandlung, 1802, S 70 (Weim. 
Ausg. 13, 1. Abth. S 84\ — Als selbständiges Gedicht zuerst 
gedruckt in ./ : Zelters Liedertafel, Berlin 1818, S 230; die 
Abweichungen daselbst gehen sicher nicht auf Goethe 
zurück. — C 1 47, 102. 

3 £er — mir] £a§ Söiberftrebenbe ift Jcfoncll J i gleid) mich] 
jettt fid) J G§ — nur] ©efegnet fei H*™ r glüften] blühen 
H 3 " 9 and)] benn J 

gfünf ßanbjrhaftcn in ©epia. S 130. 

7/sro. FoHoblatt in Quart gefaltet; auf der ersten Seite 
7 ohne Überschrift das Gedicht, darunter 2Beimar jum 3. ?Dcai 
1814 und Unterschrift; die fünf Sepiazeichnungen Goethes, 
Landschaften darstellend, liegen bei. Jetzt in Hirzels 
Sammlung, Universitätsbibliothek zu Leipzig. Gedicht und 
Zeichnungen waren dem Schauspieler P. A. Wolff zu seinem 
Geburtstag gewidmet. 

Erster Druck. C 1 47, 101 mit der Überschrift $>itet= 
tant unb ßünftler; dann nach der Handschrift im Katalog 
der Berliner Goethe-Ausstellung, Berlin 1861 2. Abdr., S 42. 

Tagebücher 1814 3. Mai: 2Bolp ©eburtitag. 3etcbmtngen 
an benjelben. 

2Ibbitbung eine? flrijflallS. B 130. 

H" 1 : Quartblatt g, ohne Überschrift mit dem Datum 
SRätj 1816. (Eine mit H 381 gleichlautende Abschrift von 
Kräuters Hand ist werthlos.) 

77 982 : Quartbogen, enthält auf der ersten Seite g das 
Gedicht, darüber zwei krystallographische Zeichnungen des 
liranits und ist unterzeichnet 2B. ÜKätj 1816 ©. Dieser 



Naehlass. Kunstgedichte etc. 91 

Bogen war eine Beilage zu Goethes Brief an Boisseree vom 
5. März 1816 (Briefe 24, 284) und befindet sich jetzt im Be- 
sitz der Universitätsbibliothek zu Bonn. 

Erste Drucke. Katalog der Berliner Goethe -Aus- 
stellung, Berlin 1861, S 77. — S. Boisseree 2, 110 mit dem 
Druckfehler in V 9 bemerk für beben!. 

10 Suft auf ausradirtem Cuaal -H 382 n Cual uttb ^(agc 

JJ381 

Dem dürften 33Iücber bon SBahlftatt bie ©einen. 
S 131. 

Erster Druck. 1818 Kunst und Alterthum 2. Bandes 
1. Heft S 177. — C 1 47, 233. Die Überschrift und die Verse 
bilden je eine Inschrift für das Schadow'sche Blücherdenk- 
mal in Rostock, die Goethe mit dem Briefe vom 1. August 
1817 an Schadow schickte (Werke 49, 2. Abth. S 82 und 
Briefe 28, 209). 

Drei heilige Könige, gegen @in fchlafenb ^mtohdjen. 
8131. 
H 3S3 : Quartblatt g; dem Titel voran geht noch eine 
Überschrift 2Iu§taufcb. Am Schluss das Datum Wäxi 1818. 
Erster Druck. C 1 47, 178 mit der Überschrift 2lu§= 
taufch. ©in fchlafenb 9irjmbhchen gegen Drei fettige Könige. 

©djlofj aSeltiebete in ber Slbenbfonne. S 132. 

H 384 : Quartblatt mit dem Entwurf des Gedichtes g 1 ; 
auf der Rückseite der Spruch äßte haben fidj bie Deutfcben 
nicht gebärbet (Schriften der Goethe -Gesellschaft 21, 189). 

Erster Druck. C l 47, 156 mit der Überschrift 2fttt 
einem SBtlbchen: ©chlofj SBelbebere in ber 9Ibenbfonne, ohne 
Datum; dieses erscheint zuerst im Inhaltsverzeichniss des 
1. Bandes von Q. Das Gedicht ist an Maria Paulo wna ge- 
richtet. 

i hefjt — ©onnengolb] bon ber ©onne &olb -H 384 3 ß^eige 
g l über 23eroä'brc H 3si 

Slbler, mit einer Seiet nach oben fttebenb. S 132. 
ü 385 : Acht Streifen Grossfolio, von Johns Hand, ent- 
haltend die acht Cyclen Gedichte zu Bildern S 132 — 139 in 
folgender Anordnung: 1:132,1-8, 135,21—28, 133, 9— 16, 



'.i_' Lesarten «a Band 4. 

n-U, II: 131,i-i, U— so; III: 185,1—11; IV: 136,1—12; 
7,1— 11 ; VI: 138,1-8; VII: 138, l— s; VIII: 139,1-1«. 
Die Überschriften der einzelnen Cycleu fehlen (sie sind von 
den Herausgebern des Nachlasses eingeführt), jedem Cyclus 
gehl als eine Art Überschrift ein buntes Bildchen voran, 
welches das im Titel .^-gebene Motiv darstellt. Die Bilder, 
deren grössere Originale im (jioethe- Nationalmuseum auf- 
bewahrt werden, sind zum Theil Sinnbilder, die bei der 
Feier der Rückkehr des nunmehr zum Grossherzog erhöhten 
(iirl August aus England am 1. September 1814 an der 
Zeichenschule angebracht waren (vgl. die Erklärung in der 
zur Begrüssung des Fürsten veranstalteten Sammlung 
„Willkommen", Weimar 1814, Nr. 26 „Kunstschule"); ferner 
verwendete sie Goethe als decorativen Schmuck für sein 
Haus bei der .Tubelfeier Carl Augusts am 3. September 1825 
\ <_rl. Weimars Jubelfest am 3. September 1825, Weimar 1825, 
1. Abtheilung S 37 ff. und den poetischen Versuch einer Er- 
klärung ebendaselbst Beilage I S76; ein anderer mit Deutung 
der Symbole auf Goethe, gedichtet von W. Gerhard, findet 
sich in der Sammlung , Goethes goldner .Tubeltag. 7. No- 
vember 1825", Weimar 1826, SUlffA Die verkleinerten 
Nachbildungen der Originale, mit den die Symbole deuten- 
den Gedichten versehen, verschenkte Goethe an Freunde. 

Tagebücher 1826, 15. Januar: kleine ©ebitfite ju bcn h}tn= 
boltfdjen 5Mlbetd)en. 19. Januar: ßobe mit ben ittumirtirteit 
©Embolen. 22. Januar: kleine Silber ju ©tammbudjäblättern 
uorgenommen. 27. Januar: £ie f (einen ©tnmmbuthsbilber roeitet 
geförbert. 29. Januar: Sucfcbinbet IRüHer bte <Stammbud)*blätt= 
djen. 3. Februar: Sie Strophen 311 ben fmnbolifc&en 93übdjen 
untergefcfirieben. 

fl386 . 1—4 datirt Söeimar, ÜJlärj 1826 im Besitz von Frau 
Walther Simons in Elberfeld (Rheinische Goethe-Ausstellung 
1899, Leipzig 1899, S 252 Nr. 2304t. 

H igl : 5 — s g auf einem Grossoctavblatt mit dem Datum 
Wob. 26 in der Autographensammluug Annettens von Droste, 
die es wahrscheinlich von Adele Schopenhauer geschenkt 
erhalten hat 1 Goethe-Jahrbuch 14, 157 Anm.). 

//»sä . 5 — 8 g j m Stammbuch von Friederike Brun. Das 
Datum ßarUbab b. 20. 3>ul. 95 und die Namensunterschrift 



Nachlass. Kunstgedichte etc. 08 

rühren von ihrer Begegnung mit Goethe her; es fiel ihm 
damals kein passender Vers ein, das Gedicht ist viele Jahre 
später aus Weimar übersandt und über dem Datum ein- 
geklebt worden (Bobe, Aus Fr. Bruns Tagebuch, Deutsche 
Rundschau Mai 1905 S 240 f.). 

jj389 . 5 _ 8 au f e i n em Octavblatt, datirt SBetmar 9tobbr. 
1826, für das Album von Julie von Egloffstein. (Auctions- 
katalog 831 von Rudolf Lepke Nr. 255, Goethe- Jahrbuch 
13, 286; dann im Katalog Cohen 97 S 10 Nr. 97; jetzt im 
Besitz des Herrn Bankdirektor H. Otte in Lübeck.) 

H 390 : 9 — 16, erster Entwurf g auf einem Folioblatt. 

JJ391 . 9 — 16i ZW eiter Entwurf g auf einem Quartblatt 

Conceptpapier ; auf der Rückseite g x der Entwurf zu den 

Versen Üheüen famt id) nicht ba'4 Sehen (3, 369) bis 1842 tmdj 

(nach 1839 Unb bod? ift bas bj) und g l die Verse 

Sfntmetfort aunäcfeft im Often [aus immerfort im nahen Often] 

9Ut unb neuen [unter Unperfieaten] ©ong ju f offen ! 

H 39 * : 9 — 16 Reinschrift g auf einem Octavblatt mit dem 
Datum b. 11. aj«. 1827. 

üZ 393 : 9 — 16 auf einem aus zwei Blättchen zusammen- 
geklebten Octavblatt, auf dem oberen das Bild, auf dem 
unteren die Verse und das Datum Söetntar ben 21. Slpril 1827 
von Johns Hand, darunter Goethes eigenhändige Unter- 
schrift ; auf der Rückseite von unbekannter später Hand die 
irrige Notiz: „An Frau Schröder-Devrient." (Eigenthum des 
Kestner-Museums in Hannover.) 

i? 394 : .17 — 21 g auf einem Grossoctavblatt im Stammbuch 
Ottiliens von Goethe, im Besitz des Herrn Grafen Victor von 
Henckel - Donnersmarck in Kopenhagen, mit dem Datum 
Sßeimat. b. 3 ©etot. 1826 und Namensunterschrift. 

JJ395 . 22 — 25 auf einem Blatt an die Sängerin Wilhel- 
mine Schröder-Devrient mit dem Datum SCßetmar ben 24 StymI 
1830; sie hatte an diesem Tage bei Goethe den Erlkönig 
von Schubert gesungen (vgl. Tagebuch). Verbleib unbe- 
kannt. 

Erste Drucke, l— 4 Frankfurter Iris. Blätter für 
Unterhaltung Kunst und Wissenschaft. 13. Jahrgang Nr. 7 
(16. Januar 1829) in einer „Ungedrucktes von Göthe" über- 
schriebenen Mittheilung von Alfred Nicolovius. — C 1 47, 145. 



94 I>esarton zu Rand 4. 

Frankfurter Iris. — C* 17. 1 r>. » — u Kunst und 

Alt.Ttl.uin Band 8 L Hfl« 1891 S 199. - C" 46, 296 als 
Vorsprach zu dem Abschnitt .Yolkspoesie". i; — n C 47, 

145. Abend-Zeitung. 149. Mittwoche am 2'-'-.. luni 

— Theater-Journal. Heute am 1. Januar 1831. Köln, 
gedruckt in dn Langen'aehen Buchdruckerei. 

Überschrift Seiet] Sijra C X C 6 be» Sternenbeeres] ber 
Sterne etrij /i 399 l äöenn [darüber QBie] Jtönig [üdZ] ju ber 
£>arfe [taiijt Bit»] jang ü 390 M 3)as Sieb ber SBinjerin [bem 
robne beäug hcblut Rang] jum Ibrone Hang #* 90 Jas Vieb 
ber SBinjerin 3um Sotmc brang [aus bem Äöntgsfohne Hang] 
7/»»' £er SBinjerin Sieb aus Dal Sieb ber SBinjerin H*'* 
am über rom 7/ 392 lieblich # auf g l üdZ ü" s n M 
$etfrc8 3?ulbul um bie JRofe bongt [aus nadj ber 9iofe flogt] 
H**° lex Werfer Nachtigall unb Äofe pteift [darüber </' J^egt] 
Jl 3tx Otojenbufd) umbangt g auf g l aus um bie Dtoje bangt 
J/ ,9! u Jem SBilbea Schlangcnhaut ill Scbmurf besagt [dann 
äöilben gestrichen und vor Sdunucf gesetzt] U i9 ° Ter 2öilbe 
Sdjlangenbaut nnllfornmen heilt [darüber g l ali ^iexbt trögt] 
H itl ätfilbengürtel aus 2Bilbenjterbe H Mi n. U in H*" g l 
gestrichen, dafür unten g l £cm garten 3*ulbul um bie 9t oje 
bangt [Der IPtOic fcblanaen] Unb Scblangenhaut aU 2Bilben= 
3icrbe prangt u ©rgöjje bicb [diese Worte dann gestrichen 
und darüber 6tn 3pb,ären. so, unausgeschrieben] harmonifcbe* 
©etümmel. unten 2öte [über £iu] £pl)ärentanj [aus ©phären= 
Hang] harmonijd) im [aus harmonijche* (Getümmel] H l '° Erfreuet 
euch lyarmonifc^en ©etümmel* H i91 is Safct] Safe ans äöann 
jji»o 2ß e nn unter bem ©eroölbc gleichen ^pimmeU H** 1 ig Sieb, 
gleichen üichterglücfe erfreun if 390 Sie gleicher Sichtergabe ftdj 
erfreun if 391 Ml n 2icb unb bein ©ejdjlecht ju loben H 39 * 
^3 fort] nicht ü 39s (nach dem Abdruck in der Abendzeitung, 
vgl. Hirzels Verzeichniss 1884, S 106). 

Schtoebenber ©eniue über ber (Jrbfugel. S 134. 

// 3?s : s. oben. 

fl 3 * e : i — 4 Entwurf g r auf einem Octavblatt nach 135, 
i—4 ÜJlancbe! ^ertliche ber 2Belt. 

H 1 * 1 : i—4 g^ auf einem Blättchen, darnach 136,1.1 
(der Rest ist abgeschnitten : auf der Bfickseitfl 6, 90, si — m 



Nachlass. Kimstgedichte etc. 95 

Sßitft nid)t bei jebem 2Bcutber=©cb,ritt. (Eigenthum des Kestner- 
Museums in Hannover.) 

-H 398 : 1 — 4 g mit Unterschrift und dem Datum üßeimav, 
17. ©ept. 1826 im Besitz des Herrn Dr. Arnold Jacobi, Char- 
lottenburg (Rheinische Goethe -Ausstellung 1899 S 132 
Nr. 1312). 

H 399 : l — 4 g mit Unterschrift und dem Datum Sßeitnov, 
ben 30.ÜMtä 1826, gewidmet dem Kirchenrath H. E. G. Paulus 
in Heidelberg (Reichlin-Meldegg, H. E. G. Paulus und seine 
Zeit, Stuttgart 1853, 2, 291). Verbleib unbekannt. 

iZ 400 : l — 12 g mit Unterschrift und dem Datum SBeimav, 
23. 9hrt). 1826 gewidmet dem Grafen Moritz Brühl, jetzt im 
Besitze des Herrn Grafen Carl Brühl auf Seifersdorf. (Dar- 
nach gedruckt: Deutscher Musenalmanach für das Jahr 1852. 
herausgegeben von 0. F. Gruppe, S 3.) 

H i01 : 5 — 12 g mit der Unterschrift Erneuert. 2Betmar 
b. 14 2lug 1830. ®oetbe (Katalog der Berliner Goethe-Aus- 
stellung 1861, 2. Abdruck S 20 Nr. 56, daselbst ein Facsimile 
am Schluss des Bandes; im Lepke'schen Katalog von Auto- 
graphen aus dem Nachlass von J. H. W. Wagener Februar 
1878 Nr. 725. Verbleib unbekannt). 

H 402 : 13 — 20 muss G. von Loeper in einer Handschrift 
vorgelegen haben; er bemerkt Hempel 1. Aufl. 3, 166, das 
Gedicht habe handschriftlich das Datum „März 1826". 

Ji 403 : 21—23 g mit dem Datum SEßeimot b. 1. 5Wat) 1827 
und der Unterschrift Qu tooblrootienbem Slnbenfen ©oetfie für 
Heinrich Küstner in Leipzig (Biedermann, Goethe und Leip- 
zig 2, 136); Verbleib unbekannt. 

H i0i : 21—28 g für Hofrath Dr. Schütte in Bremen am 
28. August 1827 (dessen Dankbrief an Goethe vom 3. October 
ist noch erhalten). Gedruckt im Bremischen Unterhaltungs- 
blatt für Leser aus allen Ständen vom 5. October 1827 
Nr. 80; vgl. den Brief Goethes an Wagener 7. Sept. 1827, 
Strehlke, Goethes Briefe 2, 369. Verbleib unbekannt. 

Erste Drucke. 1—12 s. H i0 ° 1 — 4, 13—20 C l 47, 

146 f. 5—12 J 1 : Chaos 1. Jahrgang Nr. 52 S 208. — 

J 2 : Deutscher Musenalmanach für das Jahr 1833. Heraus- 
gegeben von A. v. Chamisso und G. Schwab, S 6 zusammen 
mit dem Gedicht Homburg, (September 1828. Die Vorlage 



90 Lesarten zu Band 4. 

zu diesem Druck s. zu dem letzteren Gedicht S 109 dieses 
Bandes. Sl — 2* im Bremischen Unterhaltungsblatt 

(s. H*»*) und G' 1 47, 147. 

1 oben über unten, unten über oben i/ 398 2 nach Beioes 
J»eutenl> i'duneb id? bui H 396 munterer H 3%b H 391 ?, und 4 
3d)] Uub 7/ 398 c duftiger] «Bunter Ji 401 ./ 1 ./- 

Sefcbübeter 3trm. S 135. 

i? 388 : s. oben. 

H 396 : 1 — 4 (7 1 zusammen mit 134, 1 — 4. 

H 397 : \.2 g l zusammen mit 134, 1—4. 

H iob : 9 — 12 g im Stammbuch von Ulrike von Pogwisch 
(Eigeuthum des Herrn Grafen Victor von Henckel-Donners- 
mark in Kopenhagen). 

H 406 : 1—4 g mit Unterschrift und dem Datum ÜÖeimat 
10. Woü. 1826, gewidmet dem Grafen Carl Moritz Brühl, jetzt 
im Besitz des Herrn Grafen Carl Brühl auf Seifersdorf. Auf 
der Rückseite ist eine Niederschrift der Verse ßiebüdj ift3 
im grübüngggatten (4, 49 : J? 309 ) angeheftet. 

Erster Druck. 1-8 C 1 47, 148. 9—12 C 1 47, 209 

mit der Überschrift 3ln graulem Ulrtfc t>. «ßogroifd). 2ttit 
einem Jßilbdjen. 

4 fdjönfte] gtofje # 396 

Regenbogen. S 136. 
H 38B : s. oben. 

H 407 : 9—12 g 3 zusammen mit 4, 280 2ln Kartete unb 
feine ©nttin (p 1 ) auf der ersten Seite eines Folioblattes, 
dessen zweite ein Stück Abschrift der „Novelle" von Johus 
Hand (18, 342, 25 — 343, 11) enthält. Auf der ersten Seite 
noch g 3 : 

SSIumen §errlid)feit 

Sbr fet)b febon einmal bagetoefen 
Unb toerbet hneberfommen. 
Zu Faust 2. Theil V 5098 f. gehörig? 
//los . 9 — 12 gi au f e j nem Quartblatt, auf dessen zweiter 
Seite g l 2Ba§ Diele fingen unb fogen (5, 91, 101 — 106) steht; 
ehemals im Besitze von W. von Biedermann (vgl. dessen 
Goethe-Forschungen, Anderweite Folge, Leipzig 1899, S 3 f.). 



Nachlass. Kunstgedichte etc. 97 

j/194 ( V gL 3^ 409): 13—in und 17—20 auf einem Folio- 
bogen von Johns Hand. 

H i09 : 17—20 g mit Unterschrift und Datum Sßeimar 
9-Närj 1826, dem Grafen Moritz von Brühl gewidmet, jetzt 
im Besitze des Herrn Grafen Carl Brühl auf Seifersdorf. 

Erster Druck. 1— ig (13— 16 an zweiter Stelle nach 4) 
C 1 47, 149. 17—20 ist hier zuerst gedruckt. 

10 über galtet fid? ber bunte Kreis [an letzterem Ansatz 
zu einer Änderung in ©onne] H i01 11 $n über 2lus H* 01 
2lu§ H^C l C 12 nach Spiegelt ftd? bes Ejtmmels Wonne fZ 407 
14 Raften darüber g l Stürmten i? 408 15. 16 g 1 vor 13 in der 
Fassung (Steig bocfi aflgemad) .giert ber Regenbogen -H 408 
ls ©ttirate] «raufte # 194 19 nun] jetjt -ff 194 20 ber] ein # 194 

©entu§. S137. 

fi 385 : s. oben. 

H* 10 : 1 — 4 g x in doppelter Niederschrift Ji 41 °a und 
jTjnob zusammen mit 3um ^Beginnen 3um SJollenben 138, 1—4 
und 139,15 — ig; auf der Rückseite eine (ungedruckte) Note 
zu dem Logengedicht ©djlufjgefang (3, 69). 

H* n : 1—4 g auf einem Octavblatt mit Unterschrift und 
dem Datum Sßetmat b. 3. Sept. 1826, in der Königlichen 
Bibliothek zu Berlin (Facsimile im Archiv). 

H 412 : 5— s g mit Unterschrift und Datum Söeimov b. 
30 9)Mt3 1826 in der Freiherrlich von Maulerschen Bibliothek 
in Schloss Ober-Herrlingen (Goethe -Jahrbuch 7, 275). 

jj266 . 5 — 8 m jt d er Überschrift SDem ©tymbolifer und 
Datum b. 2. Wax% 1826 (vgl. 3, 445) ; Verbleib unbekannt. 

H 19i (vgl. zu Regenbogen): 9 — 12 von Johns Hand. 

Erste Drucke. 5 — s C 1 4, 379 unter den Zahmen 
Xenien (3, 354). 1—12 C 1 47, 150; 9—12 auch C l 47, 245 

als Zahmes Xenion. 

1 SSletbe] 3ft bit H* 10 ^H* 10 ^ 2 ben-nidjt] bid) nidjt 
3ltm ©djaun ü 4) °a 3 ©pftinj] durchstrichenes unleserliches 
Wort J/ 410 * 4 hnnbert] taufenb i? 410a 

Urne. S 138. 
H 3S5 : s. oben. 

#413. 1 __ 4 fj m it Unterschrift und Datum äüeimar 3Rät3 
1826 für Nicolaus Meyer (Freundschaftliche Briefe von Goethe 
©oetf)c§ 28erfc. 5. SBb. 2. SlDtt). 7 






98 Lernten m Band 4. 

and Minor Frau an N. Meyer, Leipzig L856, B46). Verbleib 
anbekannt. 

I retex Druek. C 47, 151. 

Seuchtenber Stern. 8 1 

H 3it> : s. oben. 

y/uu . j — 4 g\ s> ben. 

H 414 : i — 4 ,</ mit Unterschrift und dem Datum 3üeimqr 
DJär3 1820 im Besitz der Loge Amalia zu Weimar; facsimilirt 
bei Döring, Goethes Leben, Weimar 1828 und Wernekke, 
Goethe und die königliche Kunst, Leipzig 1905, S 154 (vgl. 
auch A. Ott, Eine freimaurerische Zeichnung Goethes in der 
Hamburgischen Zirkel -Korrespondenz 1903 Nr. 182). Die 
Strophe steht auch auf dem Revers der von der Loge 
Amalia zu Goethes 150. Geburtstag geprägten Medaille. 

Erster Druck. CT» 47, 152. 

3um beginnen g 1 über So iictnärttcj H tlu 4 nach EPenn 
b\d) nicr/t bei Stern H« M 

$i«fel uttb fteber. S 139. 

H ii& : s. obeu. 

77*i6. i_ 6 g mit Unterschrift und dem Datum Süeimar, 
ben 30. ÜJtötj 1826, H. EL G. Paulus gewidmet (vgl. H 3tt ; 
Reichlin-Meldegg a. a. O. S 291). Verbleib unbekannt. 

f? 416 : 15 — is y mit Unterschrift und dem Datum Söeimar 
b. 3. ©ept. 1826, Friedrich Preller gewidmet (vgl. .T. Gensei 
in den Stunden mit Goethe 3, 110, daselbst auch ein Fac- 
simile des Blattes), jetzt im Besitz von Prellers Schwieger- 
sohn, Prof. Dr. Fritz Scholl in Heidelberg. 

H* xo : 15 — 18 g* s. oben. 

Erster Druck. C l 47, 153. 

6 freubtg] treulich J2 416 n ber geber] be§ ©rtffei! 7/ 410 // 416 
ig 2öiH] Unb H 41ü 11 reinert H 410 // 388 18 ßannft getroftj 
Sarfft bu froh i/ 41 " 

DtöjeU «Pinfel, 9töfel§ Atel. 8 140. 
7/ 417 : g, 1.2 über, das andere unter dem Bildchen 
„Pinsel und Feder von Lorbeer umwunden", mit Überschrift 
und dem Datum 91m 28. 9Iug. 1827. (Im Besitz des Herrn 



Nachlass. Kunstgedichte etc. 99 

Geh. Justizratli C. R. Lessing in Berlin; ein Pacsimile in 
C. G. Boerners 87. Auctionskatalog, Februar 1907.) 

Erster Druck. C 1 47, 213. 

nach s Spatium H il6 ; dieses Spatium ist auch im Texte 
herzustellen. 

Zelters langjähriger Hausfreund, der Landschaftsmaler 
Samuel Rösel (1768—1843) hatte zu Goethes Geburtstag 
1825 durch Vermittelung Ottiliens die Zeichnung des Höf- 
chens in des Dichters Geburtshaus und 12 Abdrücke des 
nach dieser Zeichnung von Rabe in Kupfer geätzten Blattes, 
zum 28. August 1826 durch Riemers Vermittelung zwei 
Zeichnungen vou Tasso's Geburtshaus in Sorrent und eine 
Zeichnung von Götz von Berlichingens väterlicher Burg 
Jaxthausen geschickt (Briefwechsel zwischen Goethe und 
Zelter 4, 345, 355). Als er sich nun zum 28. August 1827 
mit der Zeichnung einer Harzlandschaft einstellte, sandte 
Goethe ihm obiges Blatt (a. a. 0. 362, 370; vgl. auch 
Gaedertz , Samuel Rösel , Sonntagsbeilage zur Vossischen 
Zeitung 1903 Nr. 27-29). 

Tagebücher 1827, 30. August: 3etd)mtng Don üiöjel. 2trt = 
gelegte (Srtoieberwtg. 1. September: Igexxn ^ßrofeffor. gelter rtod) 
Berlin, ein aBIättdjen für. IRöfel. 

SBilb üon gfronlfutt o. M. S 140. 

JZ 418 : g unter einem farbig getönten Exemplar von 
Rosette Stadels Zeichnung von Frankfurt (vgl. S41), mit 
Unterschrift und dem Datum äßeimar b. 15. 3un. 1826, für 
den Bibliothekssecretär Kräuter bestimmt. (Katalog der 
Berliner Goethe- Ausstellung S 42 Nr. 34; Berichte über die 
Verhandlungen des Freien Deutschen Hochstifts 5. Jahrgang, 
1864, S 102; Creizenach, Goethe und Marianne Willemer S 83 
mit dem falschen Datum %an. ; 214. Autographenkatalog von 
Alb. Cohn Nr. 127. Jetziger Besitzer unbekannt.) Boxberger 
(Archiv für Litteraturgeschichte 3, 482) macht Mittheilung 
von einem Facsimile dieser Niederschrift, das den Zusatz hat: 
eingebenden an bn§ Siebe — 
©lütflidj toenn's lebenbig bliebe. 

2B. b. 12. Octb. 1828. ©oetfjc 



100 Lesarten m Band 4. 

iiml auf der Rückseite mit dem Datum: b. (>. 3nu. 1814 die 
Notiz tragt: Sic luftige Seaeub van Sftontffuti nm 9Jki)it cm= 
}.ificl)lt ui gnäbigem ÜiohlgefaUcii 3idj felbft aber 31t fottbaurcn= 
bem Üiu>l)la>oücn ein nnebcrgcbobuicr freier ^tctd^ibürflcr. Dal 
Datum man falscn sein, da die Zeichnung erst 1815 ent- 
stunden ist. In der Freiherrlich von Maulerschen Bibliothek 
in BchlosB Ober-Herrlingen befindet sich gleichfalls eine 
Niederschrift des Gedichtes (Goethe- Jahrbuch 7, 275), viel- 
leicht auch nur ein Facsitnile. 

Erster Druck. C 1 47, 155 mit der Überschrift: £u 
einem 23ilbe bou granffurt nm 9Jcain al§ ©efrfienf für Gerrit 
iöibliotfief:©ecrctär Äränter. 

Tagebücher 1820, 15. Juni: ^nfdjrift für Kräuter» ßanb= 
fdjaft. 

öilb be§ eltctlidjen #aufe8. S 141. 

H* i9 : (ioethe hatte das Bild des Höfchens in seinem 
väterlichen Hause nebst 12 Abdrücken zu seinem Geburts- 
tag 1825 von Rösel geschenkt bekommen (vgl. S 99) und 
einen Abdruck mit obigen Versen am 30. Januar 1826 an 
seinen Jugendfreund Klinger nach St. Petersburg gesandt. 
Am 31. Januar schreibt er an Gräfin Caroline von Egloff- 
stein: ©ine geftrige 9lbjenbmtg imd) ^Petersburg rottb unferm 
greunb ein ßädjeln abgewinnen. Die Handschrift — es ist 
unbekannt, ob sie noch und wo sie existirt — muss Max 
Rieger bei dem Abdruck des Gedichtes in seinem Werke 
„Klinger in der Sturm- und Drangperiode", Darmstadt 1880, 
S 20 vorgelegen haben. 

fl 420 : g auf der letzten Seite eines Briefes des Gross- 
herzogs Georg von Mecklenburg -Strelitz vom 26. Juni 1826 
an Goethe, mit der Überschrift Qux 33eantroortung mit Über* 
jeubmtg beä üerlangtcn 33ilbe». und dem Datum Söetmnr b. 
3 3uli 1826. In dem Briefe schreibt der Grossherzog: „Als 
ich im vorigen Sommer des unschätzbaren Glückes genoss 
Sie wiederzusehen, waren Sie so gütig, mir eine kleine 
Zeichnung Ihres väterlichen Hauses, von der Seite des Hofes 
aufgenommen, zu versprechen." Er mahnt Goethe an die 
Erfüllung seines Versprechens. „Sie wissen ja wie theuer 
das Haus, in dem Sie geboren wurden, mir schon war, ehe 



Nachlass. Kunstgedichte etc. 101 

ich Sie noch kannte, damals noch bloss Ihrer guten Mutter 
und der eben so bedeutenden als glücklichen Erinnerungen 
wegen, die ich für mein ganzes Leben aus den Epochen 
schöpfte, in denen ich es bewohnte. Urtheilen Sie demnach, 
was dieses Haus jetzt für mich sein muss . . . ." 

U* 21 : Ob die an den Herzog Georg gesandte Reinschrift 
noch vorhanden ist, ist unbekannt; jedenfalls liegt sie dem 
Abdruck in dem Büchlein „Zum 17. October 1866. Allen 
lieben Landsleuten gewidmet von einem Mecklenburger. 
Neustrelitz o. J." S 63 zu Grunde. Eine späte Copie der 
Originalhandschrift befindet sich in der Bibliothek S. K. H. 
des Herzogs von Cumberland in Gmunden; sie hat die Wid- 
mung : Sern §oä)t>erefirtcn, SHetgeltebten, £teugebenfenben, 2JHlb= 
entfdmlbigenben dürften unb Ferren ©corg (Srofcfietäog au 9JceciIeu= 
tmtg = <3freit3 ßöntgltdje ^ofiett roibmenb unb toetjfienb (SJoetfie 
Sßeimat- b. 6. %uli 1826. 

H iZi : Auch der Schwester des Herzogs Georg , der 
Herzogin Friederike von Cumberland, die als Kind mit ihrer 
Schwester Luise, der späteren Königin von Preussen, im 
Oktober 1790 im Goethehause am Hirschgraben gewohnt 
hatte , gingen Bild und Verse zu (vgl. S 45) , letztere von 
Schreiberhand; jetzt in der Bibliothek S. K. H. des Herzogs 
von Cumberland in Gmunden (Berichte des Freien Deutschen 
Hocbstifts 1864 S 103; Creizenach a. a. 0. S 83; Goethe in 
seinen Beziehungen zu Frankfurt a. M. 1895 S 119). 

Erster Druck. C l 47, 195 mit der Überschrift: 2tn 
■ßliuger, mit einem Silbe be§ elterlichen £mufe§ au grantfutt. 

3.4. j£en SBanberftab in'3 fetnfte 2euen§ ßanb 

9cafimft bu getroft au§ frommer -JJcuttet §anb 
g aus der jetzt gedruckten Fassung ff 420 in der richtigen 
Folge H 421 H i22 Die Eckermanniscbe Notiz „abgeschrieben" 
in H i2 ° zeigt, dass die Druck vorläge für C 1 47 von hier 
copirt ist. Der Abschreiber hat die Bedeutung des die Um- 
stellung der beiden Vershälften vorschreibenden Zeichens 
nicht erkannt; es ist daher die falsche Wortfolge auf Grund 
der Handschriften im Texte zu ändern; die richtige ist 
schon bei Rieger und in „Zum 17. October 1866" zu finden. 




102 Le nrteo m Band 4. 

Soetbe'fl U*J o l) ii l) o u.< in gBeimat. s 141. 
// 1 1 ... -i h.- sandte die eigenhändig unter einen Stics 
von seinem Hanse am Frauenplan gesehriebenen Verse mit 
Unterachrifl and Datum: 3an. 1828 zugleich mit den eigen- 
handig unter einen Stich dec < Entenhauses geschriebenen, 
in gleicher Weise mit Datum und Unterschrift versehenen 
ii Übcrmüthtg fiel)t'« nidht an* (8, 135, s — r) am 8. Januar 
1 V '2 S an Marianne Willemer für Kuschen Schärft (vgl. Creise- 
nach a.a.O. 9288; Goethes Beziehungen zu Frankfurt a. M. 
- L85); l'fide Ülätter befinden sich gegenwärtig im Be>it/. 
des Herrn General von Herff in Seeheim. 

Die Zeichnungeu waren von 0. Wagner im Sommer 
in Weimar gemacht worden, die Stiebe darnach von 
I.. Schfltse. Den Verlag hatte der Dresdner Kunsthändler 
Skerl (Morasch u. Skerl) übernommen; er schickte von jedem 
Stich zwei Exemplare an Goethe (21. Dec. 1827) mit der 
Bitte -um ein treffendes Wort zur Unterschrift*. D 
schrieb unter zwei von diesen Probedrucken die Verse 9 111 
und '■'>, 185 letztere eine Kürzung des folgenden achtseiligen 
Gedichts aus dem Jahre 1827) für Köschen Scharff, und 
schickte die zwei anderen Drucke mit denselben, zur Fac- 
Bimilirung bestimmten Versen an Skerl (1. Jan. 1828, Briefe 
13, 219 f.; Hirzel, Verzeichniss 1884 S 102). 
Erster Druck. Q 1, 102. — C 1 56, 76. 
F. Wagener, „Über Goethe. Skizze ans einem nachstras 
erscheinenden Werke" (Originalien aus dem Gebiete <ler 
Walirheit, Kunst, Laune und Philosophie. 1832 Nr. 83, 
Spalte 659) theilt die Verse in folgender Gestalt mit: 
2ßie fommeit mit bod) bie Seilte für! 
£>ot bo§ .f)au§ ntcfot Jfior unb 2(;üt? 
©ollen fommen nur ficrein, 
Sßctben l)od)totllfommen fein. 

©oetfte's ®attenfiau§. S 142. 

//""• : Colorirte Ansicht des Gartenhause:- mit gedruckter 

Unterschrift „Goethes Gartenhaus" (nicht identisch mit der 

beim vorigen Gedicht angeführten, Zeichner und Stecher 

unbekannt 1 ), darunter g die Verse mit Goethes Namenszug 



Nachlass. Kuns'tgedichte etc. 103 

und dem Datum: am 1. Wla\) 1827, aus dem Stammbuch 
Ulrikens von Pogwisch , das Eduard von Simson bei einem 
Besuch in Goethes Haus am 31. August 1829 von der Be- 
sitzerin gezeigt wurde (E. von Simson, Erinnerungen aus 
seinem Leben. Leipzig 1900, S 41); gegenwärtig im Besitz 
des Grafen Victor Henckel von Donnersmarck zu Kopen- 
hagen (vgl. 3, 409). 

H i2i : Quartblatt Conceptpapier, unterer Theil eines 
Folioblattes, mit den Versen 7. 8 g 1 in der Fassung von 
H 198 , die vorangehenden sind abgescbnitten, darauf nach 
grösserem Spatium 2 — 4 Sßarb; auf der Rückseite g 1 143, 
7—io und 142 die 4 Verse 2)iefer alte SBetbenbaitm. 

H i2b : Folioblatt Conceptpapier im Kestner-Museum zu 
Hannover, enthält von Johns Hand mit Correcturen g : 143, 
ii — 20, 142,1—8, 143,7—w; auf der zweiten Seite 142 SDicfer 
alte Söeibenbaum l — 4 und zum Schluss ganz eigenhändig 
143, 1—6, alle ohne Überschriften. Unter dem letzten Ge- 
dicht steht g die Verszeile Stömifdf) mag man'3 immer nennen, 
um anzudeuten, dass dieses Gedicht hinter 143, 1—5 zu 
stehen kommt. 

Erster Druck. C l 47, 159 mit den vorangehenden 
Versen 143, 11— 20 unter dem Titel: ©artenl)au§ am untern 
5ßarf. 

2 £or,e§] ©toi£c§ ff 195 3 Stilen bic] Mem toa§ i? 424 
bajelbft] bariu ff 19B 
7.8 2lber glaubt! un§ [un§ für e§ H i2i ] mar allbort 

©oldjer SSürfltng nidjt am Ort H i2i H i96 ; diese Fassung 
ist gestrichen und dafür g die jetzige gesetzt I/ 425 Der 
scherzhafte Schluss bezieht sich auf einen Spaziergänger im 
Bilde, der einer entgegenkommenden Dame einen tiefen 
Bückling macht. 

©iefer alte SBeibenbaum. S 142. 
H 424 : Entwurf g l s. oben. 
i? 426 : Johns Hand s. oben. 
Erster Druck. (7 1 47, 160. 
nach 4 ©tefit au§ graufem ©djutt fierbor 

bleuen S3au unb aßünfäe glor. H 424 



101 finwton in Band l 

Bilbni| bct $«in}effin Watte uou SBeimar. B 142. 
//' • : Schmalei Blattchen, datirl tteiaurc bcn 14. ^Ipr. 
:nii den ezBten swei Zeilen g\ die beiden anderen und 
abgeschnitten ; auf der Rückseite g Entwurf zu den \ 

"Jln ("yrnit ffTmfntiWf Uou ülanbcUlob S 282. 

Erster Druck C 1 47, 158 mit Überschrift: 3um 2Mlb= 
uifj bct ^ r i"3 c fe Üftaric. 

I>.ts Bfldniss der Prinzessin mit Goethes Versen war im 
x.iinmbuch des kleinen Wolfgang von Goethe (Gespräch mit 
Eckermann 20. Juni 1827, Biedermann, Goethes Gespr&ehe 
6, 1441 Prinzess Marie hatte sich am 26. Mai 1827 mit 
Prini Karl ron Pmnnoon vermählt. 

3n baä Sllbum bct ©täfin Caroline üon Gglofffteiit. 
8148. 

H* u : Entwurf g l der Verse 7 — 10 ohne Überschrift s. oben. 

H* 2b : l— e g, 7— in und n — jo von Johns Hand ohne 
Überschriften s. oben. 

H 4 " : Das Autographenalbum der Gräfin Caroline von 
Eglofistein, rother Lederband in 4°, ein Geschenk Qoethes; 
auf der Vorderseite das Bild des Römischen Hauses, auf der 
Rückseite das Bild der von Goethe erbauten Einsiedelei im 
l'ark zu Weimar. Das Album enthält auf fünf Blättern g 
die Verse l — 6 mit der Überschrift: £er geprüften ^freunbin 
Caroline ©väfin Ggloffflein am 1. 3San. 1828 und Unterschrift; 
7—2o; 3Bas bcm Sagt bar fid) fteKet (3, 52); Äetnen ^Blumenflor 
bencib' id) (5, 72) und den Vierzeiler an die Gräfin bei Über- 
sendung von Fouque's Zauberring (4, 259). (Katalog der 
Berliner Goethe -Ausstellung S 20 Nr. 55; R. Lepke's 381. 
Berliner Auctionskatalog Nr. 257 ; Goethe-Jahrbuch 13, 285. 
Der gegenwärtige Besitzer ist unbekannt.) — Über die 
Band 15, 2. Abth. S 13 als H*> aufgeführte Handschrift isi 
nichts bekannt. 

//* 28 : Abschrift des Kanzlers von Müller vgl. auch 
Burkhardt im Archiv für Literaturgeschichte 2, 519). 

Erste Drucke. 7 — i>o J : Frankfurter Isis. Blätter 
für Unterhaltung, Kunst und Wissenschaft. 13. Jahrgang 
Nr. 7, 16. Januar 1829. l— 6 ohne Überschrift C' 1 47, 160; 



Nachlass. Kunstgedichte etc. 105 

7 — 10 mit der Überschrift £a§ fogenaunte 9lömifc^e ^)ou§ im 
5ßarf C 1 47, 157; u— 20 mit der Überschrift ©artenb>u3 am 
5ßarf, die nur zu dem folgenden Gedicht Übermütbig fieftt§ 
uicbt nu§ passt, C 1 47, 159. 

Tagebücher 1828, 18. Januar: Sllbum ber Öräfiu Sine 
©gloffftein ausgefertigt. 

1 ßina,] grcunbin! H^H^&C 3 Seiner fcbönen glügel= 

berfe i2 428 5 # über Die (Empftnbuttg fdjafft es neu H i2S 

s ben SBetoofjnet «7 1 aus feinen Söobner -ff 424 ben 33efifeer H i2s 

14 anbre H i25 J 16 in] mitH 425 bem] ben H 428 17. is fehlten, 

g nachgetragen £T 428 fehlen J is ^mmer g nach Stets J/ 425 

fucbten] fudjenb H i28 19 frifdjem] retdjem H 428 frohem J 

20 2öie toir'3 and) getrieben haben, 

©el) e3 nun euch übergeben! -ff 428 

®en 25. Januar 1829. S 144. 

Ä 429 : Folioblatt Conceptpapier, Entwurf g 1 ohue Über- 
schrift und Datum; auf der Rückseite Concept zu den Wan- 
derjahren 25 l , 81. 

Erster Druck. C 1 47, 214 ohne Überschrift und 
Datum. 

Tagebücher 1829, 25. Januar: .(WeineS ©ebicbt an Utöfel. 
Üttit 91belcn§ fcbtoarj auigefcbnittener artiger Gompofition. (Vgl. 
auch S 33 zu Nr. 65.) 

vor 1 2Jmor fc^njar^ unb fcr/tnarj bic (Sra^icn H 429 5 ber 
Äünfiler g 1 über er H 429 ©arten nach Kimjtler # 429 1 llm= 
äubilben] ^luf^uftu^jert H i29 10 Die fo .verlier; Siebt utib Statten 
H i29 11 liefen tjolben g für Wub er biefen -ff 429 nach 11 
g 1 Sicht unb ©chatten eingefügt i/ 429 12 greunblidj] fiünftig 
H i29 

Silb bon Dbeffa. S 144. 

H i3 ° : Von Johns Hand auf einem umränderten Blätt- 
chen, aufgeklebt unter eine grosse Sepiazeichnung Goethes, 
im Besitz der gräflichen Familie Henckel von Donnersmarck. 

Erster Druck. C 1 47, 161 Überschrift: £u bem Silbe 
einer -fmfenftabt am febtoarjen OJceere. In der Vorlage zum Druck- 
manuscript (fl 27l a) stand erst: 3 U einem SBitbc bon Dbeffa für 
grau bon Sßogtoifd) in Seaug auf ©rafeu (Sbltng. 



106 Lesarten m Band 4. 

Tagebflcher 1826, 10. Deoember: BieBetn bcit Kufttog 

tucgen einer ; , ,eid)mmg uon Dbeffa. l w i'7. 16. Mai: So! (Mit 
bon Obeffo an Qfxau uon ^giu'id) [geb. Gräfin Benckel von 
Donnersmarck, die Matter ron Qoethei Schwiegertochter] 

nbgcfnnbt. 

;In ei ii ein Ülgctnälbc. S 145. 
Erster Druck. 0> 47, 154. 

(■her Kntstchungszeit und Besiehimg war oiehto zu 
ermitteln. 

3nfd)tift. 8 146. 

fl** 1 : Qnartblatt, Johns Hand, ohne Überschritt und 
Strophentheihrag. 

H* >2 : Quartblatt Johns Hand ohne Strophcntheilung; 
auf dorn oberen, angeklebten Theile des Blattes steht .'/ 'Ii-' 
Überschrift — doch ist 3nfd)rift von Eekermann mit Blei 
Bngefagt — and auf der Rückseite g der folgende Vierzeiler 
mit Oberschrift; auf der ersten Seite unten g: Sprit 1881. 

H* 33 : Abschrift von Schreiberhaud mit dem Datum 
2£eimnt ^rül)tiitg§ Anfang 1831 als Beilage eines Briefes von 
Goethe an Frau von Reutern vom 11. Juli 1831 im Besits 
der Frau Baronin von Guttenberg in Weissendorf bei Er- 
langen. 

Erster Druck. C 1 47, 215 und 216. 

i ©ebtlbet fcftt ihr l)iet genug H i3i i nodj] roohl H* sl 
B feljn] feboun II* 31 fehn g aus fehen H 132 s Sic höbe] $od) 
rocldjc H A3i 6 graufem] jenem H* 31 o Tod) roenn bo.* ?luge 
bad erbltcft H* Z1 10 2Birb c§ SBerounbrung 3cigen H* 31 

Tagebücher 1831, 1. April: ^)errn bon 9leutern* ^orte= 
feutßc eröffnet. 1k getoünfehte 3nfd)rift überlegt . . . £ie %n- 
fefirift für .P)errn uon Meutern uäber beftimmt. ÜJltttag Tr. (ftfer= 
mann. 3 c 'Ö te bemfelben bie 3nfd)rift cor unb nur ftmrben über 
bie SBcfianblung einig. 4. April : ^d) geigte [der Grossherzogin] 
be* Gerrit üon 5Reutern§ merfroürbige« 3?itb cor. 6. April: $n= 
febrift auf bie Don 9teutertfcfjc ülafel. 

Den Deutschrussen Gerhardt von Reutern, der in der 
Schlacht bei Leipzig den rechten Arm verloren und darauf 
das Schwert mit dem Zeichenstift vertauscht hatte, lernte 
Goethe bei dessen Besuch in Weimar 1814 kennen. Reutern 
legte dem Dichter wiederholt Früchte seiner künstlerischen 



Nachlass. Kunstgedichte etc. 107 

Bemühungen vor und dieser nahm wärmsten Autheil an 
denselben. Am 24. Februar schickte Reutern wieder eine 
Mappe mit Bildern, darunter eine Arabeske auf Goldgrund, 
die als Titelblatt zu einer Sammlung seiner Bilder aus dem 
hessischen Volksleben gedacht war. Die linke Seite der 
Arabeske war aufgebaut aus kleinen Bildern, die aus der 
hessischen Landschaft und dem dortigen Landleben ge- 
nommen waren, die rechte Seite gab Hauptmomente aus 
des Malers eigenem Leben, darunter auch die Verwundung, 
auf welche V 6 des Gedichtes anspielt. In einem beigelegten 
Brief gibt er über die Einzelheiten und die allgemeine 
künstlerische Idee des Blattes Auskunft (vgl. Gerhardt von 
Reutern. Ein Lebensbild, dargestellt von seinen Kindern 
und als Manuscript gedruckt zur 100 jährigen Gedächtniss- 
feier seines Geburtstages. St. Petersburg 1894, S 57 ff»). In 
der Mitte war ein Raum freigelassen für einige Zeilen von 
Goethes Hand. „Erheben Sie dieses Bild für mich und die 
Meinigen zu einem Denkmale dieser Zeit, in welchem auch 
die Nachwelt die Liebe und Verehrung erkennen wird, mit 
der ich Schriftzüge Ihrer theuren Hand verzierend umgab!" 
Goethe zeigte die Arabeske auch Eckermann und äusserte 
seine Scheu, das schöne Blatt durch seine Hand zu verderben 
(Biedermann, Gespräche 8, 75 f.). Am 22. April theilte er 
durch Vermittlung des Herrn von Radowitz (Goethe-Jahrbuch 
1, 283 f.) an Reutern die eingeschriebenen und die dem 
„herrlichen Blatte" nachgerufenen Verse mit (Goethe-Jahr- 
buch 5, 86 f.; G. von Reutern a. a. 0. S 75 ff.), die Arabeske 
selbst schickte er am 11. Juli an Reuters Gattin. In dem 
Begleitbrief (vgl. H i33 ; gedruckt a. a. 0. S 77 ff.) heisst es: 
3d) ficitte immer eine 3Irt bon ©djeu, ben, 3hrifd)en ben ficrtlidj= 
teinlidjen 2Irabe3fen geladenen 3taum buvdj ©cfirift p berunflnltcit, 
befonbet* ba tdj ber 2lbftdjt gemäfj fjtelt, felüft ^u fdjretben unb 
man benu bod) niemals bor Unglüct unb SJrrtfyum ber ^ebet getoifi 
fet)tt farnt. ©nblid) fiab id) mit ein §et3 genommen unb e§ fiefjt 
nun, rate e§ eben gelingen roottte. 






108 Lesarten m Band 4. 

AUS bcm 9lad)lafe. 

^arabolifd) unb ßpigrammatifcfa. 8 147 -176. 

Seruf bc§ Stotd)e§. S 149. 
K rster Druck. Q 1, 87. — C 1 56, 33. 

6in§ tote '3 anbtc. S 150. 
Erster Druck. C»47, 78. 

Sott toetn auf 2ebett§= ttttb Söüfciisbafyticit. S 150. 

H* 3 * : Quartblatt q* sehr flüchtig, voraus gehen die 
Verse (£itt neu Stojeft (5, 86), im Besitz des Kestner-Museums 
zu Hannover. 

Erster Druck. Deutscher Musenalmanach für das 
Jahr 1833. Herausgegeben von A. v. Chamisso und G. Schwab, 
S5 mit der Überschrift: Sßofiet hat c§ bet Stutot? Dieser 
Druck beruht auf einer nach Goethes Tod hergestellten 
Abschrift (im Besitz des Herrn Dr. Fritz Jonas in Berlin), 
der Riemer obigen Titel vorangesetzt hatte mit der Be- 
merkung, er sei problematisch von ihm gewählt und mache 
gern jedem bedeutenderen Platz. — C 1 47, 77 ohne Über- 
schrift. 

i toem? H i3i 7 Stäiidjfcitt darnach ein unleserliches Wort, 
vielleicht hnn 

ein ©tctdjntfe. B151. 

H lih : Quartblatt g, im Besitz des Herrn Dr. Fritz 
Jonas in Berlin. 

jjta« . Q U artblatt von Johns Hand, angeklebt an das 
für den 6. Band von Kunst und Alterthum bestimmte 
Druckmanuscript des Aufsatzes 9Bc3Üge ttad) aufjett (vgl. 
42 1. Abth. S 270). 

77* 37 : Quartblatt, Johns Hand, mit dem Briefe vom 
6. Juli 1829 an Carlyle gesandt (Goethes und Carlyles Brief- 
wechsel S 72), jetzt im Goethe- und Schiller-Archiv. 

jj4»7a . Niederschrift von Johns Hand am Schluss des 
Briefes an Zelter vom 21. Mai 1828 (Briefwechsel 5, 45). 

Erster Druck. Morgenblatt Nr. 69, 20. März 1828. — 
Kunst und Alterthum 6. Band 2. Heft (1828) S 271. — Die 



Nachlass. Parabolisch und Epigrammatisch. 109 

in Mailand erscheinende Zeitschrift L'Eco (vgl. 42 T , 328) 
brachte in ihrer Nummer 73 (18. Juni 1828) das Gedicht zum 
Abdruck mit der Bemerkung, sie besitze eine Zuschrift des 
Dichters vom 31. Mai 1828, „col quäle quel venerabile Maestro 
nou solo lo assicura del suo interessamento e della sua appro- 
vazione, ma si degna ancora di communicargli manoscritto 
una sua poesia relativa ad alcune traduzioni comparse in 
questi fogli". (Hirzels Verzeichniss 1884 S 101.) — C 1 47, 79. 
4 otte üdZ H 436 fie üdZ Ü 43E 

«ßarabel. S 152. 

H 438 : Folioblatt g, datirt: SB. b. 3. 3Rära 1830, im Be- 
sitz der Königlichen Bibliothek zu Berlin (Facsimile im 
Archiv). 

H 439 : Niederschrift von Johns Hand als Beilage zu dem 
Briefe an S. Boisseree vom 7. September 1830, im Besitz 
der Universitätsbibliothek zu Bonn. Boisseree sollte das 
Blatt Neureuther zustellen, damit dieser eine Zeichnung 
dazu mache. (S. Boisseree 2 , 541 f.) Das Tagebuch ver- 
zeichnet am 21. April 1831: 3)ie unfrt)ät$t>are 3eid)nung bon 
9ieureutfier toar angefommen, ©rojjformat, cotortrt: 2)er ©arten= 
befitjer unb feine gfreunbe. «Barabel. 

Erster Druck. Musenalmanach für das Jahr 1831. 
Herausgegeben von A. Wendt, S 1. — C 1 47, 76. 

u brimte JZ 438 IT 439 J is gort ! g 3 über IMfcbnnmbeu Ä 438 
gort! toobl] 3$ glaube i? 439 J §intertbür g 3 aus 2hür # 438 

5ln ben ©djtaf. S 153. 

ü 440 : Eigenhändige Niederschrift im Brief an die 
Schwester vom 15. Mai 1767. 

# 441 : Annette. Seip3tg 1767. Octavband, geschrieben 
von Goethes Leipziger Freund E. W. Behrisch, S 69 — 72. 
Das ganze Buch ist abgedruckt Band 37, 11—48. (Vgl. 
dazu 38, 216 ff. ; Suphan, Das Buch Annette. Deutsche 
Rundschau Juli 1895 S 139 ff. ; Leitzmann , Zu Goethes 
Liederbuch Annette. Euphorion 7, 794 ff.) 

Erster Druck. Goethe -Jahrbuch 7 (1886), 62; dann 
in Goethes Briefen 1, 95. 






Uli Lenzten eh Band 4. 

i Srlbft «iutcraiia.cn //»*■ i .f)ör' mirf)| ©ermann // 441 
13—1»; Cft Ijntte meinen Pfiffen 
Sie Wmor ,yigebrad)t, 
Tief; ©lud inufj id) Uernüjfen, 
Tic ftrenge «Dhittcr macht. //*»' 
w. i« ^>ent — itjr] Hm Stau triffft bu ruieber s ])iid) botl, /7 441 
2i 8ety blaffen 8id)tetfd)einen 7/ 4 * 1 u mein Htäbdjcuj Vlnncttc 
7/ 4 * 1 '.'i &a\\] — meinen] %n meinen gierten 7/ 441 

Ta£ £ freien. S 154. 
// 4 " : Stmetti 46). 

//' : (s. 1, 306 uud oben S 70) Nr. 7. (Kögel, Stndia Nico- 
lai!. ma S 96, 107.) 

Erste Drucke. J 1 : Neue Lieder in Melodien gesetzt 
von B. Th. Breitkopf (s. oben S 67) Nr. 4; wiederholt bei 
Tieck S 277 (im Separatdruck S 9 ; Der junge Goethe 1, 98; 
Jahn S 224. — >7 2 : Ahnanach der deutschen Musen auf 
das Jahr 1776, Leipzig, 8 152, unterzeichnet 2ß. — C 1 47, 5 
mit der Überschrift: 23erfchiebene Ttohung. 

Sdjrcfin 1P Wad) bem ^taliänifcfien fehlt //'./ I 
i C*inft ging] 3füngft fchüdj H*" 3üngft ging fl»J» 
8—4 Unb ohne £)inbernüf} 

Umfaßt ich fie im ^)ann; fie fpradj: 
Cafe mich, id) fchret) geroifj. 77 4 * 1 
nach 4 kein Absatz H* u 5 Ta tief] Ta brofit' 7/ 44 ' .fra! 
rief 7/'.7- B un-5] mich .7 2 I üfpelt — ©eliebter] roinft fie 
tk-pelnb, l'iebfter 77 441 b Tafe ja bich] Tamit bich WH*"J* 

Süunfd) eines jungen 2Räbd)en§. 8 155, 
77' : (s.1, 366 und oben S 70) Nr. 2. (Kögel a. a. O. 
S 103 f.) 

Erste Drucke. J l : Neue Lieder in Melodien gesetzt 
von B. Th. Breitkopf (s. oben S 67) Nr. 7; wiederholt bei 
Tieck S 280 (im Separatdruck S 11); Der junge Goethe 
1, 100; Jahn 8 226. — J l : Almanach der deutschen Musen 
auf das .Jahr 1773. Leipzig, SSO. — C 1 47, mit der Über- 
achrift SJcäbcfcenroünjdje. 

Überschrift jungen s Bcäbd)ens] Keinen ÜJcäbgen 77 1 i C] 
?(d) 77 1 ?. 10 Ta fchirft man 3um ©dmetber 

©leid) bringt ber uns JHeiber H 1 



Nachlass. Parabolisch und Epigrammatisch. 111 

ßinbetberftanb. S 156. 
Erster Druck. Neue Lieder (s. oben S 67) Nr. 9; 
wiederholt bei Tieck S 280 (im Separatdruck S12); Der 
junge Goethe 1, 101; Jahn S 229. 

Siebe unb 2ugenb. S 158. 

H' : (s. 1, 366 und oben S 70) Nr. 8. (Kögel a. a. 0. 
S 107.) 

Erster Druck. Neue Lieder (s. oben S 67) Nr. 12; 
wiederholt bei Tieck S 282 (im Separatdruck S 14); Der 
junge Goethe 1. 103; Jahn S 232. — C 1 47 mit der Über- 
schrift 23etoeggruub. 

7 S)o] ®o H 1 10 gute] fleirte H l u je aus ja II 1 

2er ÜJUfantfjroü. S 159. 

Erster Druck. Neue Lieder (s. oben S 67) Nr. 15; 
wiederholt bei Tieck S 284 (im Separatdruck S 16) ; Der 
junge Goethe 1, 105; Jahn S 234. — C l 47, 4 fortlaufend ohne 
die Überschriften 21. 33. 6. 

3 fommt WC c Sic fragen] 3$r fraget C l C 

Sie Siebe huber 2ßilten. S 160. 
Erster Druck. Neue Lieder (s. oben S 67) Nr. 17; 
wiederholt bei Tieck S 285 (im Separatdruck S 17) ; Der 
junge Goethe 1, 107; Jahn S 236. — C 1 47, 8 mit der Über- 
schrift Siebe hübet SBitten. 

2tuf 3Jtamfell 9t. 9t S 161. 

H ii2 : g auf der letzten Seite des Briefes von Goethe 
an G. F. E. Schönborn 1. Juni bis 4. Juli 1774; früher im 
Besitz von Alexander Meyer Cohn (vgl. Briefe 2, 323 f.), jetzt 
im Besitz von Herrn Louis Koch in Frankfurt a. M. Ein 
Facsimiledruck dieser letzten Seite, die auch den Puppen- 
spielprolog Sluf Slbter bid) 311t ©ontte jd)hmtg (16, 3 ff.) und 
das Gedicht ©in ©leidjmjj (2, 204) enthält, findet sich in 
C. G. Boerners Autographen-Auctionskatalog Nr. 87. 

Erster Druck. Goethes Sämmtliche Werke in 40 Bän- 
den, Stuttgart und Tübingen 1840, 2, 239. — C> 56, 33. 

3 gelabenen H*** 



US i teil ra Band 4 

.$nt allel feine Seit. B 181. 

//"' : Eigenhändige Reinschrifl des Concerto drama- 
bico ans I". B. Jaoobi'a Nachläse (jetzt im Besitz des Freien 
Deutschen Hochstifte) unter der Überschrift Motto andante 
iWVim. Ä.neg. 38, 1 

Krst.er Druck. „Aus Lavaters Tagebuch der Kmser 
Eteise" vom 20. Juli 1774 in: (S. Hirzel) Driefe von Goethe 
in helvetische Freunde. Zur Feier des 21. Mai 1867 in 
Brack gegeben, S 2i>. Jetzt im vollständigen Abdruck roii 
Lavaters Reisetagebuch, Schriften der Goethe -Gesellschaft 
16, :'>12. — Im ersten Druck des Concerto dramatico: Aus 
F. 11. Jacobi's Nachlass. Herausgegeben von R>. Zoeppritz, 
Leipzig 1869, 2, 270 f. 

G fehlt in Hirzels Abdruck 

Safe regnen teenn e§ regnen teilt. S 161. 
Erster Druck. „Aus Lavaters Tagebuch der Emser 
Reise", wie beim vorigen Gedicht. Schriften der Goethe- 
Gesellschaft 16, 313. Erich Schmidt hat die Verse in Crails- 
heims Liederhandschrift (um 1755) nachgewiesen (Zeit- 
schrift des Vereins für Volkskunde 5, 2:'.n . 

Nach Gartenlaube 1861 Nr. 33 S 517 einer englischen 
Dame ins Album geschrieben in der Fassung: 
©§ regnet teenn c3 regnen fott 
Unb regnet feinen Sauf, 
llnb teenn '» genug geregnet hat, 
©o hört e» teieber auf. 

3u ben Seiben be§ jungen äßertfyer*. S 162. 

Erster Druck. Die Leiden des jungen Werthers. 
Zweyte ächte Auflage. Leipzig, in der Weygandschen Buch- 
handlung. 1775. Auf dem Titelblatt des ersten Theiles 
steht die erste, auf dem des zweiten die zweite Strophe. — 
Q 1, 65 mit der Überschrift 2tuö ben Seiben be* jungen äßerthev. 
und der Jahreszahl 1775. — C 1 56, 32. 

8 nicht gesperrt im ersten Druck 

93or SöertfterS Seiben. S 162. 
7/*** : g im Briefe an F. IL .Tacobi (März 1775) mit der 
Überschrift StoSatfet (Briefe 7, 354 uud 368). 



Nachlass. Epigrammatisch. 118 

Erster Druck. Aus F. H. Jacobi's Nachlass. Heraus- 
gegeben von Zoeppritz 2, 284. 

®en Männern ju aeigen. S 163. 
Erster Druck. Iris, des Vierten Bandes zweites Stück, 
Düsseldorf August 1775, S 160, mit der Chiffre «ß. — C 1 47, 3. 

(Sin 9iei<$et. S 163. 

H' 1 : Eigenhändige Gedichtsammlung, Quartheft (s. 1, 366). 

H ii& : Quartheft mit Abschriften Goethischer Gedichte 
von der Hand der Frau von Stein, im Besitz der Familie 
von Stein auf Schloss Koehberg (vgl. Düntzer, Die hand- 
schriftliche Sammlung Goethischer Gedichte von Ch. von 
Stein, Archiv für Litteraturgeschichte 6, 96 ff), in früheren 
Bänden mit der Sigle St bezeichnet. 

Ä 446 : Quartblatt, Abschrift von Riemers Hand mit 
dessen Notiz: „Aus den 70er Jahren, s. altes Manuscript. " 

Erster Druck. .7: (v.Loeper) Zwei Inedita von Goethe. 
Berlin 1869 (vgl. auch Düntzer in der Beilage zur All- 
gemeinen Zeitung 10. August 1870 Nr. 222 und Heinpel 
5, 252) mit der Notiz: „Nach einer Abschrift der Frau von 
Stein vom Jahre 1778." 

l Sfljr toollt 7i 445 ihr. g aus tfjrg EP 6 Unb brum 
fäetfe # 2 7J 445 Ä 446 

Q SBotet alles toaftten <5tnn§. S 164. 

ü 447 : Octavblatt g, Eigenthum der Grossherzoglichen 
Bibliothek, im Goethe- und Schiller- Archiv deponirt. 

Erster Druck. Goethe's Werke. Hempel 3, 201 f. — 
(v. Loeper) Zur stillen Feier des 28. August den Freunden. 
Berlin 1864. 

7 das letzte Wort ausgeschrieben H ii7 

2Ba§ ift bet fcimmel, toaä ift bu SSßelt. S 164. 

H iiS : Folioblatt enthält g die erste Niederschrift des 
Gedichts, darunter von Riemers Hand: „S. Tagebuch von 
1777 d. 12. September" ; auf der 2. Seite g 1 drastische Be- 
obachtungen bei einem Bauerntauz und darunter aufgeklebt 
g die Verse an Julie von Egloffstein (5, 77). 

Erster Druck. §1,69. 
©octfjcä aSJerfc. 5. S3Ö. 2. Slbttj. 8 



1 1 1 Lesarten n Band 4. 

:i nnS] radj //"" Da die Drtiekvorlage Rix Q wen //*'* 
genommen iei (wie anefc Riemers Notiz wahrscheinlich 
macht), bo ist uni ein Abschreibefehler and, in uberein- 
Btimmang mit s, eudj in den Text zu setzen. :i -t gam 
ohne [nterpnnction H* 41 Die in Q eingeführte [nterpuno- 
tion, die anoh anaez Text hat, ist sicher falsch; sc mnM 
wohl interpnngirt werden: 

2Ba3 hilft cud) alle ^crtlidjft'it 
C ijnc Seelen = i8ct)agltd)fcit? 
Hub ot>itc bes üieibe» XitcbeSlebeu 
2Bo* hilft cud) aQcä ©treuen unb ©treben? 
? Vclir // 44 ' Conseqaenter Weise müsste auch diese Form 
ans der Handschrift eingeführt werden. 

Tagebücher 1777, 12. September: DÜftirt nm Mabefifi. 
Da Goethe in einem Briefe an Frau von Stein vmn selben 
Tage erwähnt, dass er angefangen habe, die komisehe Oper 
,Die Empfindsamen" zu diktiren, so ist die Vermnthnng, 
dass das Gedicht mit dieser Oper irgendwie im Zusammen- 
hang stehe (vgl. Schröer in Kürschners Xatioualliteratur 
6, 401 f.), nicht von der Hand zu weisen. 

©rabfdjrift. S 165. 

H*** : Im Brief an die Gräfin Auguste Stolberg vom 
17. Man 1778. Verbleib unbekannt. 

H 450 : Sedezblatt g, aus dem Nachlass der Frau von 
Stein, im Besitz der Familie von Stein auf Kochberg. 

Krster Druck. Goethes Briefe an die Grätin Auguste 
zu Stolberg in: Urania, Taschenbuch auf das Jahr 1839 
8 129 (Separatausgabe Leipzig 1839 S 153; 2. Aufl. Leipzig 
1881 S 65). 

In dem von Bäbe Schulthess angefertigten Register von 
Goethes Jugendgedichten (1, 366) ist als Nr. 63 verzeichnet: 
grabfdjtift 74. 

s ungetrübt H* i0 

3)Jnn lauft, man brängt, man reifet mief) mit! S 165, 
H* 61 : Quartblatt; g unter den Briefen an Frau von Stein, 
Mai 1782. 

Krster l»ru ek. Scholl a. a. 0. 2, 206; 2. Ausgabe 2, 50; 
■ '<. Ausgabe 1, 416. 



Nachläse. Epigrammatisch. 115 

ftach bem Sftalifinijd&eii. S 166. 
B ib2 : g in dem 31, 332 aufgeführten römischen Notiz- 
buch unter dem gleichfalls g eingezeichneten italienischen 

ll o ina " Cari figli non piangete 

perche nati voi non siete 
non lo polendo il caro paare, 
vostra madre vi fara. 
Erster Druck. C 1 47, 97 mit der apokryphen Über- 
schrift : Paulo post futuri. 

s (Sure Sfiränen, eure ©cfimeraen C l C i guten 93ater] 
SJater^erjen &C 5 9todj — ifjr] bleibt nur notf) &C g Un= 
gc3eugt &C i liebe] gute C l C 

©d)laffegen. 6 166. 

H iB3 : Im Brief an Fritz von Stein, Rom 16. Februar 
1788. Verbleib der Handschrift unbekannt. Dem Gedicht, 
das hier keine Überschrift hat, geht die Bemerkung voraus, 
es sei eine Abänderung des Abendsegens „Die Zwillinge 
sind in der Nähe" auf Fritz Bury, und darnach folgt die 
Aufforderung: „Recitire ihn Herders und dem Fräulein 
Göchhausen." 

JZ 102a : Abschrift von Fräulein Göchhausen (vgl. S 78). 

H 464 : Sieben Octavblätter mit Abschriften Goethischer 
Gedichte von Herders Hand (in den vorausgehenden Bänden 
unter verschiedenen Siglen aufgeführt) im Besitz der Königl. 
Bibliothek zu Berlin (vgl. Suphan, Goethes Gedichte aus 
den siebziger und achtziger Jahren in ältester Gestalt, in 
der Zeitschrift für deutsche Philologie Bd. 7 Heft 2, daraus 
separat gedruckt Halle 1876, und Ältere Gestalten Goethi- 
scher Gedichte, im Goethe-Jahrbuch 2, 103 ff., speciell 106 f.). 

i? 465 : Abschrift, zusammen mit der Abschrift von „Nicolai 
auf Werthers Grabe" (5, 159), von der Hand des Fräuleins 
von Göchhausen; Eigenthum der Grossherzoglichen Biblio- 
thek, deponirt im Goethe- und Schiller- Archiv. 

Erster Druck. E: Briefe von Goethe und dessen 
Mutter an Freiherrn Friedr. von Stein. Herausgegeben von 
Ebers und Kahlert, Leipzig 1896, S 49 (Weim. Ausg. Briefe 
8, 350). 

3 £tei] 2>ie E (Druckfehler ?) 

8* 



1 1<; Lesarten sa Band 4. 

Rfit$fet 8187. 

//'''': OetaTdoppelblatl g 1 ohne Überschrift, datiii Stobt 
ölui 26 ".'liui 1818 und ndre— irt .£>errn ^rof. Ziemer. 

Erster Druck. Briefe von und an Qoethe, heraus- 
gegeben von Riemer B 197, talschlich als Beilage zum Brief 
an letzteren vom 20. Juni 1818. Riemer gibt im gleichen 
Venmass die Auflösung: die Herbstzeitloseu. 

20 ihren J/* 58 dieses ist daher im Texte herzustellen. 

ßogogrtjph. S 168. 

H** 1 : Abschrift iu Hirzels Sammlung in der Universi- 
tätsbibliothek zu Leipzig, datirt SBerfa 21. Sfuni 1814 {ygL 
Neuestes Verzeichniss einer Goethe -Bibliothek 1874 S 219 
mit dem Fehler bringt statt gibt. 

Erster Druck. Archiv für Literaturgeschichte 7 

(1878, 588; Goethe- Jahrbuch 8, 272; vgl. auch Dflntzers 

Anagabe der Gedichte in der Deutschen National -Litteratnr 

'} - 274 

alter geiierfegen. S 168. 

7/ 4r>8 : Quartblatt von der Hand von Caroline Ulrich 

mit dem Vermerk von Riemer: „nach Goethes Dictat". 

Hier zuerst gedruckt. 

#an§ Ciebetlidj unb ber Gametabe. S 169. 

R* s * : Folioblatt g; die Überschrift fehlt, es stehen 
nur die Personenbezeichnungen vor l und 15. 

Erster Druck. Q 1, 17. 

zu 7 g aR bitfä borgen H l&a 13 meinem] feinem //**• 
dieses muss in den Text gesetzt werden ig füfj nach gut 
//4b« 19 e gnßein H ih9 

£a roäcftft ber Sßein roo'ä 0?afe ift. S 170. 
Erster Druck. C 1 47, 92. 

Gin Stber babei. S 170. 
H i6 ° : Quartblatt von Eckermanns Hand. 
Hier zuerst gedruckt. 

$ab' ich taufenbmal gefdjrooren. S 171. 
H 461 : Octavblatt g 1 ; als die Collation gemacht wurde, 
im Besitz des Herrn Robert Schnitsler in Köln. 
Erster Druck. C 47, 91. 
16 Salila II ltl Diese Form in den Text zu setzen? 



Nachlass. Epigrammatisch. 117 

Safet gefd&affne Dtitter fämüfeu. S 172. 
# 462 : Quartblatt g. 
H iei : Quartblatt Eckermanns Hand. 
Erster Druck. Hernpels Ausgabe o, 64 nach if 462 . 

£)ört mir 31t mit gutem SÖUlcn. S 173. 
i/ 464 : Zwei Octavblättcben g. 

Hier zuerst gedruckt; nach 2 sind beim Druck ver- 
sehentlich zwei Verse ausgefallen : 

6uer ©djreien, euer brüllen 
3fft mir lange fdjon Beffyafjt. 

66ronifa. S 174. 

H 465 : Quartblatt g. 

Hier zuerst gedruckt. 

An diesem Tage sah Goethe, von Jena zurückkehrend, 
zum erstenmal seinen am 9. geborenen ältesten Enkel; vgl. 
Tagebuch: 2)ie Sßödmerin fcefudjt. 

gfrüftttng 1818. S 174. 
Erster Druck. C 1 47, 96. 

©d)ut = $forta. S 175. 

H 194 (vgl. 3, 409) : auf einem Foliobogen von Johns 
Hand. 

Erster Druck. C 1 47, 189. 

Professor Gustav Kettner in Pforta vermuthet, dass 
Goethe, der nie in Pforta war, zu diesen Versen von aussen 
augeregt worden sei; in der That übersandte C. J. Olden- 
dorp, Zeichenlehrer an der dortigen Anstalt, am 26. April 
1825 Goethe eine lithographirte Ansicht der Schul -Pforta, 
„ woselbst Hochdieselben so verehrt werden 1 '. 

3u einer Jpanbfdjrift griebrid)? be§ ©rofjen. S 175. 
Ä 46B : g mit der Unterschrift Qtxxn bon 33rö[igf 3U ge= 
ueigtem 5lubenden. (Sger b. 28. Sluguft 1822 ©oetfje neben dem 
aufgezogenen Schreiben Friedrichs des Grossen an Kapitän 
von Brösigke vom 18. April 1765, in welchem der König 
sich zur Annahme der Pathenschaft bei dessen Sohn , dem 
nachmaligen Grossvater von Ulrike von Levetzow, bereit 



118 Leaartec in Band 4. 

erklärt Dieter hatte m Goethe 1822 in Marienbad L r 

rer nahm das übe] ragerichtete Blatt an si.-ii um ei 
zu reatanriren und ■chickte et denn Besitzer von Bgev am 

durch Grad! an 26. August zurück (Briefe 36, 12'Jf. und 
Tagebücher B, 288 ; jetzt im Berits dee Grostneffen \'>n 
Ulrike, dei Herrn Major Franz von Rauch ;tut' BehlOM 
Netlok in Böhmen (vgl. Loeper im Goethe-Jahrbuch - 
I.. Btettenheim, Neue Freie Presse 23. und 24. März 
Suphan, Allerlei Zierliches von der alten Excellenz, Berlin 
1900, S82ff.; Sauer, Ulrike v. Levetzow und ihre Erinne- 
rungen an Goethe, SonderabdrucB atu .Deutsche Arbeit" 
3 Jahrgang 4. Heft, - 

Erster Druck C 1 47. 183. 

i .fieil] 5Prei» 7/ 468 Letzteres ist, da .£>cil Irrthuin oder 
willkürliche Änderung der Herausgeber des Nachlasse- it. 
in den Text zu setzen. 

Tagebücher 1822, 22. August: griebrid) be3 ©rofictt .£>anb= 
billct reftautirt für £icrrn SBtoj i flfc. 24. August: ©ebidjt \u 
Jyriebrtd)3 .£>anbfd}rift. 

2>em 5^ö"£nt)crcii!. 8 176. 

Fr-ter Druck. Archiv für Literaturgeschichte 2 1872), 
511. Dieses Gedicht, sowie die Verse MM— »131 und siss— »tu 
ans Faust 2. Theil, jedes mit einem Blumenstrauß, stiftete 
Goethe in den Weihuachtsbazar des Frauenvereins: jedes 
Bouquet wurde mit 1 Carolin verkauft. 

Tagebücher 1825, 12. December: ©ebtdjtc }U ben ^ouquet*. 

Srtnrterung. S 176. 
7/* 67 : Octavblatt ff im Besitz von Frau Eisner in Berlin. 
Erster Druck. Chaos 1. Jahrgang Nr. 37 S 146. — 
Q 1.78. 

.-> ij aB für vEiu bcrr!idiftc5 Selbanber! H" 1 



Nachlass. An Personen. 119 



3lu§ bcm 9laä)U%. 
2tn ^erfonen. S 177 — 306. 

3n ba§ ©tammbudj bon ^riebttcb, ÜKarimiltan Üttoor*. 
S179. 

i? 468 : Eintragung g in das Stammbuch, jetzt im Besitz 
des Herrn J. Lindt, Frankfurt a. M., mit der Unterschrift 
ftranrfurt am 2ftal)n b. 28. 2lug. 1765. gq. ©oeffie. b. f. 2B. Sict3= 
b,abcr. (Hier wiedergegeben nach einer Abschrift des Be- 
sitzers.) 

Erster Druck. J: Didaskalia. Blätter für Geist, Ge- 
müth und Publicität (Beilage zum Frankfurter Journal) 
Nr. 244, den 3. September 1865, mit der Unterschrift ££rcmf= 
fürt ben 28. Sluguft 1765. ©oettje bet fcbötien äßiffenfdjaftcn 
ßtebfjaber. — Wiederholt : Jahn, Goethes Briefe an Leipziger 
Freunde 2. Aufl. S 62; Der junge Goethe 1, 85. 

9 abgebafetei lies abgefefcte§ nach IZ 468 nach 10, nicht 
nach 17 (JJaJinDjG), Risum te»eatis amici! Horatius. 7f 486 
12 ettoa§ lies toa§ nach i7 468 ba§] ttm§ JJahn 13 lies i£er 
%x\tb 30g aud) ben 2lleranber nach ff 468 die falsche Lesung 
des Textes nach Jahn u all bie lies alle nach /Z 468 

3n baZ geiftlidje ©djafcfäfUetn ber Butter. S 180. 
ü 469 : Kleines in schwarzes Leder gebundenes Erbauungs- 
büchlein der Frau Rath Goethe, betitelt: „Güldnes Schatz- 
kästlein der Kinder Gottes, deren Schatz im Himmel ist: 
bestehend in auserlesenen Sprüchen der Heil. Schrift, samt 
beygefügten Versen", Verlag des Hallischen Waisenhauses 
1745. In diesem zugleich als Stammbuch gebrauchten Bänd- 
chen sind gegenüber den Einsetzungsworten zum heiligen 
Abendmahl (Matth. 26, 26—28) die Verse des jungen Goethe 
eingetragen mit der Nachschrift: 3 ltm 3 e i<^ en & er •£>od)ad)tuTtg 
unb 6btfurd)t fefete btefe* jetner geliebteften ÜJhttter 3. 20. ©oetfje. 
und dem Datum gfurt b. 30 ©ept. 1765. Das Büchlein be- 
findet sich im Goethe -Nationalmuseum zu Weimar. 



120 Lesarten eu Band 4. 

Erster Druck. Goethe • Jahrbucfa 12, 1T'> durch 

C UuI.hkI. 

Die Oherschrifl mttsste nach der Handschrift lauten: 

3» ba-5 ©iilbne Sdjaitfäftlein ber OTuttcr. 

Ku8 einen Briefe an 3of)ann ^ofob Wie|c. S ISO. 
// ,7 ": Brief an Riese, Leipzig 28. April 170*3, gegen 
wärt ig im Besitz des Herrn Professor Alexander Biese EU 
Frankfurt a. M. 

Krster Druck. Jahn a. a. 0. S 92. — Wiederholt: 
Der junge Goethe 1, Li (Weim. Ausg. Briefe 1, 44.) 

3n ba§ ©tnminbud) Don SPjotflonb. S 181. 

// 171 : Stammbuch 8° in Leder gebunden mit Inschriften 
aus den Jahren 1766 und 1766, dem Skandinavier Björk- 
land gehörig, der sich in diesen Jahren in verschiedenen 
Universitäten, darunter auch Leipzig, aufhielt. Die eigen- 
händige Eintragung ist unterzeichnet: fieipjin, ben 24. <5cp= 
tratet 1T*>»'». ©oeffie. 1883 war das Stammbuch im Besits 
einer Breslauer Familie, der gegenwärtige Besitzer ist un- 
bekannt. 

H Ui : Handschrift des Buches ., Annette" (oben S 109; 
rgL 87, 45 und 38, 218). 

Erster Druck. R. Schuck, Ein Stammbuchvers Goethes 
aus dem Jahre 1766. im Magazin für die Literatur des In- 
und Auslandes 52. Jahrgang (1883) Nr. 35 S496f. — Darnach 
wiederholt im Goethe-Jahrbuch 5, 369 (vgl. auch 6, 363). 

3 Üftit — jnfcn] Sang fatjen i? 441 4 feb'n druckt Schuck, 
wohl nur versehentlich wie « madjten 6 jebod) fehlt //*" 
statt mncfjten lies mad)tcn'§ (nach H" 1 und Goethe -Jahr- 
buch) 

3tn bie «Kutter. S 181. 

H 472 : Im Brief an Cornelie Goethe, Leipzig 11.— 15. Mai 
1767, mit der Überschrift 5ln meine ÜJiutter, die auch in 
unserem Texte herzustellen ist. 

Erster Druck. Goethe-Jahrbuch 7, 59. — Weim. Ausg. 
Briefe 1, 92. 

l obglcid) üdZ II*' ■ l lies föimnt H"*- n> bie über 
au /i 47 - u Sie über 31m i/* 72 



Nachlass. Au Personen. 121 

2)tet Oben an meinen Qfreuiib 33efirifd). S 182. 

j/47 3 . j) re j Quartbogen (j , in einem Umschlag vom 
selben Papier mit der Aufschrift: Oben an meinen Q-rennb. 
1767. Dieses Heft mit den Briefen an Behrisch und den 
Gedichten 3)er roafire GJenufj, Set ©djmetterltng, Sie 9ind)t, 
2In $Benu§ (i? 12 , vgl. S 67) kaufte Goethe 1818 aus dem 
Nachlass seines 1809 gestorbenen Jugendfreundes Behrisch 
für 4 Louisd'or (vgl. Tagebuch vom 12. und 20. Januar 1818 
und Brief an A. von Rode vom 19. Januar, Briefe 29, 15 
und 334 f.). 

Erster Druck. $1,52. — C 1 56, 1. — Der junge 
Goethe 1, 88. 

28 33aum Q u fdjaurenb H il3 Q Diese Form müsste 
auch im Text stehen. vor 4i gtoeüe Q 57 9?ad)tqänge Q 
99 OJJitgefangnen H il3 Q So müsste auch im Text stehen. 

$elsroeif)e-(55efang an ^ftodje. S 187. 

Erster Druck. Briefe an Joh. Heinr. Merck heraus- 
gegeben von K. Wagner, Darmstadt 1835, S 115 nach einer 
Abschrift, irrthümlich Herder zugewiesen. Goethes Ver- 
fasserschaft dieses an Caroline Flachsland gerichteten Ge- 
dichtes ist zuerst dargelegt von Theodor Bergk, Acht Lieder 
von Goethe, Wetzlar 1857, S 57 ff. — Der junge Goethe 2, 14. 

Herders übellaunige Antwortverse in Suphans Herder- 
Ausgabe 29, 511 ff., vgl. auch 742 f. Goethes Erwiederung 
darauf im Brief an Herder Juli 1772 (Briefe 2, 18). 

45 lies traurenb 

(Hhfium. S189. 

ü m : g, ehemals in Mercks Nachlass (vgl. Briefe von 
und an J. H. Merck, herausgegeben von K. Wagner, Darm- 
stadt 1838, S38 Anm.); Verbleib unbekannt. 

Erster Druck. Wagner a. a. 0. S 38 ff. — C 1 56, 10. — 
Der junge Goethe 2, 22. 

Urania hiess in dem empfindsamen Darmstädter Kreis 
Henriette von Roussillon , Hofdame der verwittweten Her- 
zogin von Zweibrücken, gestorben April 1773. Lila (vgl. 
das folgende Gedicht) Luise von Ziegler. Hofdame zu Hom- 
burg (E. Schmidt, Richardson, Rousseau und Goethe S 281 ff.). 



188 Lernten ra Band 4. 

^ilgerd Worgciilieb. 8 192. 
//«:r, . Abschrift vnn Mercka Hand, ehemals in de 
Naehlasa (vgl. Briefe von und an ftferck, herausgegeben von 
v. Dannstadl 1838, S 38 Anm.); Verbleib anbekannt, 
bei Druck Wagner a.a.O. B 40f. - 956,8. — 
Der junge Goethe 2, 25. 

Wh ©otter. S 193. 

H"*: Abschrift von .Toh. Died.Gries, zuganglich in einer 
dem Archiv von Prof. Dr. K. Th. fiaedertz llbermittelten 
Collation. Vielleicht beruh! die Copie von Gries anf der 
Originalhandachrifl [Verbleib unbekannt), von der er durch 
.T.H.Voss in Jena Kenntniu erhalten konnte. 

Erster Druck. J: Zeitung für die elegante Welt 22. Mai 
Nr. 97, veröffentlich! von Theod. Creizenach. Wie 
Wi]h.<Yeiy.enaehniittheilt (Goethe-Jahrbuch 3, ^25 f.: Allgem. 
Deutsche Biographie 17. 552), hat sein Vater Goethes Epistel 
sowie fiotters ebenda gedruckte Antwort nach einer Vor- 
lesung des seither verschollenen Originalmanuscriptes aus 
dem Gedächtniss niedergeschrieben. Stricker (Im Neuen 
Reich 1880 I, 912 f.; vgl. Goethe -Jahrbuch 4. 373) erzählt, 
er habe die beiden Episteln als Schiller in Crenznacb aus 
Papieren von .T. H.Voss (vgl. v. Loeper bei Hempel 22. 327), 
die ihm sein Lehrer Abraham Voss vorgelegt habe, abge- 
sehrieben uud die Abschrift Theod Creizenach mitgetheilt. 
— O 56, 65. — Der junge Goethe 2, 34. — Briefe 2. 93; 
worauf dieser Abdruck, mit dem unser Text übereinstimmt, 
beruht, ist nicht zu erkunden. 

_• nun fehlt 77 478 t ^renb' fa mehr 77* 78 B gati3e§] grofte* 

10 Sei benen boeft] £a bodj tuohl 12 Sic hat ber lieben Tvrnu 
gemacht. 13. u fehlen JC l CDjG, tauchen zuerst (woher?) 
auf im Druck des 2. Brief bandes, stehen auch H 478 13 ?lubrc 

11 TOH] llnb Soeben] 28ehn unb n Säffftl Wagft auchl 
bann 19 Dor] unb so STrauerftücf] Sdjattenfpiel red)ten J 
ist in den Text zu setzen 1 1 Den gib Unb gib ihm l>6 Wit 
breitem] 3n $umpho3\ unb floi>m n Kit] Unb M ÜJiit] 
Unb :;o ?af; btd) 33 aü" — SEßörtcrl alle gatft'gen 2Borte 
34 ecfiei&ferl Sdjurfen 9lrfd) 36 bit — rooht] bu'3 rooht dy. 
mal* jdjon 



Nachlass. An Personen. 123 

31 n fleftner. S 194. 

7/ 477 : Eintragung g in ein für Kestner bestimmtes 
Exemplar des „Deserted village", früher im Besitz des 
Archivraths Kestner in Hannover (Katalog der Berliner 
Goethe-Ausstellung S 15 Nr. 11. daselbst auch, am Schluss, 
ein Facsimile), Verbleib unbekannt. 

Erster Druck. A. Kestner, Goethe und Werther, 
Stuttgart und Tübingen 1854 S 284 (2. Aufl. 1855 S 285). — 
Per junge Goethe 2, 35. 

%n «Kettf. S 195. 

7? 478 : g auf der Innenseite einer Zeichenmappe aus 
grauem Pappdeckel, zugleich mit dem ®enf unb Srofttytitdj- 
letn überschrieben en Gedicht '§ gfdjtefjt tootjl (2, 189) aus 
Mercks Nachlass in den Kunst- und historischen Samm- 
lungen des Grossherzogl. Landesmuseums in Darmstadt. 

Erster Druck. Main-Zeitung, Darmstadt 2. Septem- 
ber 1871 Nr. 206. — Der junge Goethe 3, 156. 

Sin Senfefoen. S 195. 

J7" 479 : g in Mercks Nachlass in Darmstadt. 

Erster Druck nach dieser Handschrift veranstaltet 
von Loeper: Zum 28. August 1880. Erster Druck einer ge- 
reimten Epistel Goethes. Berlin 1880. — Ooethe -Jahrbuch 
2, 225 ff. — Briefe 2, 9 f. 

f>ettn 3>octor ©d?Io?fet§ SBofjtgeBoren. S 197. 

H i8 ° : g in Gestalt eines Briefes ohne Datum . unter- 
zeichnet ©oetlje und adressirt §rn. £r. ©d)Ioffer§ 28of)Igeb., 
im Besitz der Erben des Freiherrn Alexander von Bernus auf 
Stift Neuburg (gest. 29. Jan. 1908); links über dem Gedicht 
wahrscheinlich von der Hand Rath Schlossers (des Sohnes) 
die Jahreszahl 1774 (mitgetheilt von .T. Frese, Beilage zur 
Münchner Allgemeinen Zeitung 30. Oct. 1874 Nr. 303; vgl. 
auch Goethe in seinen Beziehungen zu Frankfurt S 36). 

ErsterDruck. J" 1 : Hieronymi Petri Schlössen Poematia, 
Frankfurt a. M. 1775, S 86. Voraus geht ein lateinisches 
Carmen von Schlosser mit der Überschrift: „Goeteo, quum 
mihi umbellam, sive tabulam pictarn abigendi nimii caloris 
caussa ad fornacem ponendam, Virgilii capite et emble- 



IlM !.'■-. irt' ii zu Band 4. 

matis, Bstala, ense, nie, Innren, floribns, Bertis, ooronis 
adornandam, affabre ij>-e delineavisset. 1 Goethe« Antwort 
hat die Obenchrift : »Respondil sahnu ad ista." J 
Almanach der deutschen Binsen auf das Jahr lTT'i. Leipzig 
in der Weygandechen Buchhandlung 9 1"!' mit der Über- 
schrift Woctljc tut ScfjloHcr. (KU bcr testete bcm crfteu für ein 
Wciniübc in latcintfd)en iücrfcn gebanft hatte.) — Ql, 184. — 
( !» 56, 69. 

i ärger •/' » Wmer] ftid)ter ./'- C" beftreueft Q& 
6 lies Stdjterfreuben nach // 48ü Tidjterfrcube J 1 — C' 1 lcil)cft Q(? 

Ättf bcr Sahn. S 197. 

H iSl : In Layaten Tagebnch von der Emser Reise 
(lieft XI. Copie auf da Stadtbibliothek in Zürich (Hirzel, 
Briefe von Qoethe an helvetische Freunde, zur Feier des 
21. Mai 1867 in Druck gegeben, S 26 ; Goethe und Lavater, 
heraoBgegeben von H. Funck, Schriften der Goethe - Gesell- 
schaft 16. :!06, vgl. auch 380» ; dort stehen die Verse nach 
Reimereien anderer Theilnehmer bloss mit der Überschrift : 
©oetfte. 

Erster Druck. Allgemeine Monatsschrift für Wissen- 
schaft und Literatur. Braunschweig April 18ä4 S254. in 
einem Aufsatz von 0. Jahn. Goethe in Strassburg und 
Wetzlar (7 a irrthümlich führt). 

$n bah ßalenbcrlein bcr grau ^ofrätfiin Äämpf. 
S 198. 
Ä" 1 : s. oben; Schriften der Goethe- Gesellschaft 16, 
308. Lavater bemerkt dazu: „D. 18 Jul. 74. Goethe auf 
dem Kein am Mast geschrieben im Angesicht von Coblens." 
Erster Druck. (Hirzel) Briefe von Goethe an hel- 
vetische Freunde S 27. 

s lies forgteft nach J? 481 

2cm 5paifaDant= unb Scfcübtcrifcbcn Brautpaare. S 198. 
//*" 2 : Abschrift der Originalhandschrift, deren Verbleib 
unbekannt ist, von J. F. II. Schlossers Hand in Goethes 
Nachläse; eine gleichlautende von Bchnebardts Hand im 
Kanzler Müller- Archiv; in letzterer geht folgende, offenbar 
ans einem Briefe Schlossers an den Kanzler entnommene 



Nachlass. An Personen. 125 

Notiz voran: „Hier eine bis in Orthographie und Correc- 
turen diplomatisch genaue Abschrift aus einer eigenhändigen 
Göthischen Urschrift, welche, von den in diesem Carmen Be- 
sungenen als ein Kleinod aufbewahrt, mir neulich zufällig zur 
Kunde gekommen und, um eine Abschrift davon zu nehmen, 
mitgetheilt worden ist. Das spät gekommene Carmen war 
für die Hochzeit ("25. Juli 1774) wirklich zu spät gekommen, 
und konnte damals von den Geschwistern des Bräutigams 
nicht mehr benutzt werden, daher es denn auch nie gedruckt 
wurde. Ein Bruder des Bräutigams, der jetzige Pfarrer 
Passavant, bewahrte das Original - Concept auf. Fünfzig 
Jahre später, bei der goldenen Hochzeit des noch jetzt 
lebenden Brautpaares (25. Juli 1824), stellte ihnen der noch 
lebende Bruder das Original - Concept des noch lebenden 
Dichters — das also doch nicht zu spät gekommen war — 
zu Händen." 

Erster Druck. J : Goethes goldner Jubeltag. Sieben- 
ter November 1825, Weimar 1826 S 122 f. (vgl. dazu die 
Einleitung S 43 f. , auf Schlossers oben mitgetheilter Notiz 
beruhend). — Q 1, 184. 

Überschrift lies ©djübterifdjen jum — 1774 fehlt H iS - 
20 £a nach Wo E iS2 nach 40 ©pat [©pät J], bod} md)t 311 
fpat [fpät J] fjoff tdj. ©rufen ©te $afjab. llnb meinem Sßater 
bodj aud) einige ©jemplare biefe» ©armen». H i82 J 

3n bat ©tammbud) Sofjann $eter be gte$nter'§. S 200. 

H ii3 : Das Stammbuch ist im Besitz der gräflichen 
Familie Henckel von Donnersmarck. Das Motto steht auf 
der Rückseite des Titelblattes. Auf S 1 — 3 g die Verse 1— w 
mit Namensunterschrift am Schlüsse, auf S 4 g l 47 — ü2. Es 
folgen mehrere Blätter mit Goethischen Bleistiftzeichnungen, 
meist Frauenköpfe, auch eine vom 25. Dec. 1779 datirte 
Landschaftszei chnung. 

Erster Druck. Q 1,69. 

8 ©arba Q bei Boccaccio II 7: ©arbo 12 Üietmicre Q 
19 jugebadjt Q 51 fd)ön fehlt Q tj sind gemeint: der 
Aktuar des Kastenamts J. J. Riese und der Sohn des Hauses, 
Joh. Bernh. Krespel. Des letzteren Schwester hatte das alte 
Stammbuch ausgegraben (V 21). 



126 l. uten zu Band 4. 

In Bill S202. 
Erster Druck. Iris, des Zweyten Bandes drittes stink. 
Marx 1775, B 161, ohne Gberrchrift, auf dem Titelblatt des 
ersten Drnckee ?on Erwin und Blmire; wiederholt in den 
ersten Buchausgaben des Singspiels E* und K 1 (vgl. ■ 
und 459 f.) — C 1 57. 101. 

3tn ba§ (Stammbuch bou tfenj. S 203. 

// 1M : Das Stammbuch von Lenz mit Goethes eigen- 
händiger Eintragung befand sich im Jahre l^ s: '> im Besits 
einer Dame in Fellin. Im Felliner Anzeiger vom 12. Ok- 
tober 1^83 ist das Gedicht nach dieser Handschrift ab- 
gedruckt; die Lesung in 4 3" guten dürfte, wie schon der 
Rhythmus zeigt, falsch sein. 

Erster Druck. /*,': iv.Loeper) Aus Leu/..- Stammbuch, 
/um 28. August 1870. Nach einer von dem Livl&ndischen 
Dichter Karl Peterssen von dem Original genomineiM'ii 
Abschrift (vgl. auch Heuipel 5, 251). Loeper setzt die ohne 
Datum überlieferten Verse in die Zeit des Wiedersehens 
mit Lenz nach Goethes erster Schweizerreise. 

4 statt guten lies jtoei nach E 

X'ln ben £>er3og Garl Sluguft. S 203. 
JI*" r >: g im Briefe an den Herzog 23. December 1775. 
Erster Druck. Morgenblatt für gebildete Leser 1846 
Nr. 123. — Briefe 3, 8. 

In der Überschrift ist zu lesen: 23. 

tltt8ili S204. 
7/ 4 * 5 : g im Briefe an den Herzog 23. December 1775. 
Erster Druck wie beim vorigen Gedicht. 
In der Überschrift ist zu lesen: 23. 9 muss es, Dach 
JI'~\ heissen: meine £u[t 

2t n Siti. 3n ein eremplar ber ©teile S 204. 

j/486 . Exemplar der ersten Ausgabe von .Stella (Berlin 
177f. . ;nit dessen Vorsatzblatt </ das Gedicht mit der Über- 
schrift an Siti und GJ. unterzeichnet. Eigenthnm der G 
herzoglichen Bibliothek in Weimar, im Goethe- und Schiller- 
Archiv deponirt. 



Nachlass. Au Personen. 127 

Erster Druck. R(einholcl). K(öhler)., Ein bisher noch 
nicht gedrucktes Gedieht Göthes an Lili (Weimar 1868). 
Vgl. auch Scholl, Goethe in Hauptzügen seines Lebens und 
Wirkens S 560. 

Sin ben §"303 ^xl 51 u 9 u ff. S 205. 

Erster Druck. Ql, 174 mit der Überschrift: 5)em 
.^crjog 6atl Sluguft Bei beffen 23efitd) auf bern t>. ©teimfdjen 
9tittergute ßoäjberg überteid)t Uon ©oefbe, in ber 23erfleibung 
eined ßanbmnnu§. ((Sttoa um 1778.) Die Datirung des Gedichtes 
ist unsicher. Düntzer (Charlotte von Stein 1, 136) setzt es 
auf den 9. Oktober 1780, Pielitz (Goethes Briefe an Frau 
von Stein 2. Aufl. 1, 5 f.) verweist auf die Stelle in Gleims 
Brief an Bertuch vom 14. Februar 1776 (Goethe- Jahrbuch 
2, 386) „dass er dem Herzog in einen Bauer sich verstellt 
und ihn in Knittelversen regieren gelehrt hat", wornach das 
Gedicht vor Mitte Februar 1776 entstanden sein müsste. 

15 lies Muertfd) 26 lies beifammenhält 

Sin gerbet. S 206. 

i2 487 : Halber Bogen Grossoctav g ; die zweite Hälfte 
des Bogens ist abgerissen, so dass der Schluss des Gedichtes 
fehlt. Im Besitz der Königlichen Bibliothek zu Berlin. 
(Vgl. Briefe 3, 31 — mit dem Datum „kurz vor 20. Februar 
1776" — und 279.) 

Erster Druck. Aus Herders Nachlass 1, 57 ff. 

5 @§ aus undeutlichen Buchstaben H iH1 39 fdjtoarjeS 
aus ©cbroarjeg H iS7 42 2>a§ ttu feinet lang breiter trägt aus 
S)aa feiner ein länger^ trägt Ä 487 lies läng = breiter 43 <Scrjtcf 
ist abgerissen f.3 lies gaftuacfjtsfpiel nach J? 487 

Sin grau bon Stein. 2>en 29. Sunt 1776. S 208. 
H iss : g im Brief an Frau von Stein, 29. Juni 1776. 
Erster Druck. Scholl 1, 44; 2. Ausgabe 1, 44; 3. Aus- 
gabe 1, 43. 

Sin grau bon Stein. Slmeuau, ben 21.gttH 1776. 
S208. 
H 489 : Doppelquartblatt g mit dem Datum am Schlüsse. 
Hier zuerst gedruckt. Ein anderer Vierzeiler an Frau 
von Stein vom folgenden Tage 5, 65. 



i '- Lernten n Band l. 

VI it /"yrnu non Stein. Slgerftbutg, ben 7. Wngitft 1778. 
S208. 
//' : ii im Brief an Frau von Stein vom 8. Aogtui 1776 

Bratet Druck. Bchöll 1. 51; 2. Ausgabe 1. 47 
gäbe l. 48. 

Vi n (Jftau von Stein, fttanidjfelb, ben 2.September 1776. 
S209. 

//'" : Doppelort ;i\ lilatt aus einem Notizbuch; auf der 
ersten Seite //' das Gedieht mit der Überschritt: Aranidjfelb 
nn beiner $rürfc. b 2 Sept. 1770.. auf der dritten Seite g 1 < I i * • 
Zeichnung dar Blinke. 

Hier zuerst gedruckt. — Goethes Briete an Frau vuii 
Stein 3. Ausgabe 1, 49 und 496. 

I fief) aus mein nach :t ist versehentlich ausgefallen*: 
llnb toieber rein an ber 9tatur ju fühlen [rein nach was JI***] 

3ln grau bon Stein. £ornburg, ben 16. October 1776. 
S 209. 

H*"' 1 : Folioblatt, auf der einen Seite Goethes leicht 
getuschte Zeichnung der drei Dornburger Schlösschen 
(reproducirt in der 3. Ausgabe der Briefe an Frau von Stein 
zu 1, 54), auf der anderen Seite g das Gedicht mit Unter- 
schrift: Tornburg ltiOtbr 76 &.; im Goethe-Nationalmuseum 
(vgl. Goethe-Jahrbuch 14, 146). 

Hier zuerst gedruckt. 

2)er £eraogiu Siuife. S 210. 
Erster Druck. Olla Potrida, Berlin in der Wever- 
schen Buchhandlung, 1. Band 1778 S205f. als Widmung 
vor einem Abdruck der Gesänge aus Lila (vgl. 12, 341 f.). 
I ist abzutheilen: bringen roit 

5ln bem geliebten Jage bir 

3tn grau oon Stein. S 210. 

J?* 93 : Doppelquartblatt graues Conceptpapier in den 
Briefen an Frau von Stein; auf der ersten Seite ein Ge- 
dicht Carl Augusts, auf der dritten g Goethes Gedicht. 

Erster Druck. Scholl 1, 108; 2. Ausgabe 1, 871; 3. Aus- 
gabe 1,84 f. 



Nachlass. An Personen. 129 

91 n gfrau bon ©tein. S 211. 

H 494 : Quartblatt g in den Briefen an Frau von Stein 
überschrieben ÜKit einer ^riajtnithe, unterzeichnet &.b. 25 9tpr. 78. 

Erster Druck. Scholl 1, 163; 2. Ausgabe 1, 123; 3. Aus- 
gabe 1, 117. 

7 SDte lies Tiefe nach IZ 494 s 9iel>en über (Sleicb mit 
U 494 13 an H i9i 

9ln ben £eraog 6arl Sluguft. S 212. 

H i9b : Quartblatt mit blauen und rothen Umrandungs- 
linien, g, auf der Rückseite g : 2)urd)(cnuf)t bem ^jerjoge., im 
Besitz der Familie von Stein auf Kochberg. 

Erster Druck. Scholl, Briefe und Aufsätze, Weimar 
1846, S 235 f. 

8 lies ettoünfdjte nach H i95 

91 n grau Don ©tein. S 213. 

H i9e : Quartblatt g in den Briefen an Frau von Stein, 
unterzeichnet b. 19 Wpx 1779 @. 

Erster Druck. Scholl 1, 221; 2. Ausgabe 1, 170f.; S.Aus- 
gabe 1, 162. 

9ln biefelbe. S 213. 

IZ 497 : Quartblatt g in den Briefen an Frau von Stein ; 
unter die Schrift geklebt die gedruckte Devise: „Les plus 
ruses Sont attrapes", die auf einem dem Dichter von der 
Geliebten geschenkten Zuckerherz aufgeklebt war (vgl. den 
Brief an Frau von Stein vom 13. Mai 1779). 

Erster Druck. Scholl 1, 225; 2. Ausgabe 1, 173; 3. Aus- 
gabe 1, 164. 

9In grau Don ©tein. S 214. 

IZ 498 : x-i g l auf einem Quartblatt grauen Concept- 
papiers in den Briefen an Frau von Stein (eingeheftet im 
Jahrgang 1780). 

iZ 499 : Quartblatt g in den Briefen an Frau von Stein 
(eingeheftet im Jahrgang 1782). 

Erster Druck. Scholl 1, 99 und 311 f.: 2. Ausgabe 
1, 134 und 250 f.; 3. Ausgabe 1, 127 und 443. E. v. d. Hellen 
hat (Briefe 6,431 zu 1580) wahrscheinlich gemacht, dass 
©octfje§ Sffiettc. 5. 33b. 2. 2Ibtf). 9 



130 Loaarton ra Band 4. 

das vdii Bchöll and Ifieliti in den Juni 17*0 gesetzt«' aus- 
führlichere Gedieh 4 , in den Augur oder Beptembet 1782 

gehört. 

nach i Spatium 7/*'° 5 ftumpfe» lies butnpfcc- naeli 
i/ 4 * 9 7 in lies an nach 7i 4 " s bem .m> Ansatz su biefem 
i/*" ifi lies £urd)ftreid)e nach //'"" i- lies ui naefa //• 
nach 19 Bpatium /V 1 *" N nach ueriprodjen pp. Z/ 4 " 

9ln fjfrau Pon Stein. S 215. 

//' : Zwei schmale Blätter g in den Briefen an Krau 

von Stein (Jahrgang 1780). Das zweite trägt die Nach- 
schrift: SBon Gxföafftmg ber SBelt im 30033000 3ahr. Üb 
beide Strophen an Frau von Stein gerichtet sind, ist nicht 
sicher zu entscheiden; die 2. und 3. Ausgabe der Briefe 

i hreiben die 2. Strophe s 3tn Caroline non Sflten?, der 
Prinz Constautin damals eine leidenschaftliche Liebe weihte; 
aber die in beiden Strophen übereinstimmende Versform 
und die Thatsache , dass sie in den Briefen an Frau von 
Stein überliefert sind, macht wahrscheinlich, dass sie als 
Ein Gedicht zusammengehören. 

Erster Druck. Scholl 1, 337; 2. Ausgabe 1, 267 f.; 8. Aus- 
gabe 1, 251. 

13 lies anbren nach H 600 

91 n biefelbe. S 215. 

ff 501 : Quartblatt g in den Briefen an Frau von Stein, 
unterzeichnet b. 9 2*3 80. ©. 

Erster Druck. Scholl 1, 375; 2. Ausgabe 1, 293; 3. Aus- 
gabe 1, 275. 

4 lies anbren nach i7 501 

9ln Stau Pon Stein unb ihre Öefellfdjaft. B 216. 

.ff 502 : Foliobogen g in den Briefen an Frau von 
überschrieben b. 11. £e}. 1780., unterzeichnet ©. Die Adresse 
des Briefes hütet: »H gfreu Dberftaumeiftet Don Stein unb 
i()re Öcfetljdjafft nad) .ftötjdjau. 

Erster Druck. Scholl 1. 376; 2. Ausgabe 1, 293 f.; 
3. Ausgabe 1, 275 £ 



Nachlass. An Personen. 131 

2In grau bon (Stein. S 217. 

ü 803 : Kleines Blättchen g in den Briefen an Frau von 
Stein (Jahrgang 1780). 

Erster Druck. Scholl 1, 57; 2. Ausgabe 1,373; S.Aus- 
gabe 1,347. Scholl und Düntzer (Deutsche National- Litte- 
ratur 3 2 , 55) setzen die Verse in den Sommer 1776, Fielitz 
in den September 1781. 

2In grau Slmalie Don Stein. S 217. 

H &0i : Zeichnung Goethes in Sepia und Schwarz : See 
von kahlen Bergen umgeben , im Vordergrund Feld mit 
Kastanien. Auf der Rückseite von der Hand der Frau von 
Parry geb. von Stein: „Stammbuchblatt gez. von Goethe 
für Frau Amalie von Stein - Kochberg geb. von Seebach". 
(Eigenthum der gräflichen Familie Henckel von Donners- 
marck.) — Die Empfängerin war die Frau von Charlottens 
ältestem Sohne Karl. 

Hier zuerst gedruckt. 

l in lies ber nach H 501 

2)er Leiter fommt auf toeidjem ©runb geritten. S 217. 

H 505 : g, früher in Freiligraths Besitz; Verbleib unbe- 
kannt. 

Erster Druck. Bibliothek Freiligrath. Verzeichniss 
der von F. Freiligrath nachgelassenen Bibliothek, Catalog 
der Versteigerung durch 0. Gerschel, Stuttgart 1878, S 63. 

5tn ben £etäog Gatt Sluguft. S 218. 

H 508 : Quartblatt g, unterzeichnet b. 18 gebr. 81. &., 
auf der Rückseite g die Adresse: Serenissimo; im Gross- 
herzogl. Sächsischen Hausarchiv in Weimar (Fascikel A 
XIX, 42). 

Erster Druck. Briefwechsel des Grossherzogs Carl 
August mit Goethe, Weimar 1863, 1, 17. 

l lies ©o grofj al§ bie 33egierbe trat in mix 

Sin grau bon ©teilt. S 218. 
Erster Druck. Europa. Chronik der gebildeten Welt, 
Herausgegeben von A. Lewald, 1840 2. Band S 579, unter- 
zeichnet S)en 26. gebr. 1782. @arol. b. 3K, in einem Briefe von 

9* 



132 Lesarten ra Band 4. 

Fräulein von Qflchhanaen an Knebel woa 7. März 1782. — 
Wiederholt bei Bchöll 2, 160; 2. Ausgabe 2,5411; '.',. 
-.il..- 1. 007. 

Das Qediehl bezieht sich auf einen von Fräulein von 
Göchhausen sehr gescb&tzten und in der Gesellschaft 
empfohlenen Boman Ah quel conte!" des jüngeren Cre- 
billon, in welchem eine Gans in rosafarbenem Domino, 
eine von einer bösen Fee verhexte Prinzessin, eine Rolle 
spielt (vgl. Fielitz in der 2. Ausgabe der Briefe an Frau 
von Stein a. a. O. und in der 3. Ausgabe a. a. 0.). Die 
QOchhaosen hatte ein von einem gräflichen Conditor ver- 
fertigtes, in einen rosa Domino gestecktes Wachsgänschen 
für Caroline von Uten an Frau von Stein geschickt: „Das 
Gänschen wäre von seinen Reisen zurückgekommen und 
wäre des Glaubens: Qu'on ne pouvoit etre mieux qu'au 
Sein de sa famille." 

17 im ersten Druck: 6ie führte beim auf jenen tylan 

%n grau bon Stein unb ihre ©efelljcbaf t. S 219. 

Erster Druck. Europa 1840, 2. Band S 580 mit der 
Überschrift: 2tn bte Jfjeegefelljdjaft. Sftontag ben 4. s Uiai) [richtig: 
W&xi\ 1782. — Wiederholt bei Scholl 2, 162; 2. Ausgabe 
2, 543; 3. Ausgabe 2, 608 f. 

Der zu Ehren des rothen Gänschens geladenen Thee- 
gesellschaft bei Fräulein von Göchhausen Hess Goethe durch 
Frau von Stein einen Teller voll Hafer mit diesen Versen 
zukommen (vgl. Goethes Brief an Frau von Stein vom 
4. März 1782). Demnach ist die hier gebrauchte Überschrift 
falsch; sie müsste lauten: „An die Theegesellschaft" (wie 
im 1. Druck) oder „An Fräulein von Göchhausen und ihre 
Gesellschaft". 

11 lies auf ihre nach dem ersten Druck 18 lies hier. 

%n gerbet unb feine ©attin. S 220. 

.ff 807 : Quartblatt, Philipp Seidels Hand, ohne Über- 
schrift, g unterzeichnet 28. b. 17 3ul «2 ©. (Vgl. Briefe 
• i. 9 und 426.) 

Erster Druck. Aus Herders Nachlass. Herausgegeben 
von H. Diintzer und F. G. v. Herder. Frankfurt a. M. l*"'<i, 
1, 67. 



Nachlass. An Personen. 133 

1 Die Fischerin, die am Abend des 22. Juli 1782 im 
Tiefurter Park zum erstenmal aufgeführt wurde. ig lies 
Jammlenb nach üf 807 

^eier. ber ©eburt§ftunbe be§ ©rbprin^en 6arl grtebridj. 
S222. 

H 102a : Abschrift von Fräulein von Göchhausen (vgl. S 78). 

H 60s : Abschrift Herders zusammen mit ®ie toetblidjen 
£ugenben und 9lmor (16, 197—199), Eigenthum der König- 
lichen Bibliothek in Berlin ; Überschrift : ©eburtäftunbe 
$arl SFr. b 15. ^ebr. 83. gegen 9Jiorgett. 

Erste Drucke. E: Einzeldruck auf einem schmalen 
Blatt. — Darnach: Sammlung von Reden und Glück - 
wünschungs-Gedichten auf die . . . Geburth des Durchlauch- 
tigsten Fürsten und Herrn Carl Friedrich etc., Weimar o. J., 
S 39. — Litteratur- und Theater-Zeitung. Für das Jahr 1784. 
Berlin, 1. Theil S 63 f. - Q 1, 176. 

4 lies gugefcbloffnem nach H 102 *E und den folgenden 
Drucken IS benn -ff 508 

3n baZ ©tammbud) ber ©räftn Zina SSrühl. S 223. 

H 609 : Stammbuchblatt Octav, g mit Unterschrift 6arl§= 
bab b. 24 %\i\. 1785. ©oeffje, mit anderen Blättern in einer 
Kapsel, die die Aufschrift trägt: „Stammbuchblätter der 
Gräfin Christine Brühl geb. von Schleyerweber, geb. zu 
Maubeuge 1756 f zu Berlin 1816" jetzt im Besitz der Frau 
Gräfin Adelheid von Brühl geb. von Katte in Potsdam 
(Mittheilung des Herrn Grafen Carl Brühl auf Seifersdorf). 

B 510 : g im Besitz der Familie von Stein auf Kochberg, 
ohne Überschrift und Datum. 

Erste Drucke. J : W. G. Beckers Taschenbuch zum 
geselligen Vergnügen. Herausgegeben von F. Kind. Auf das 
Jahr 1827. Leipzig. S 323, ohne Überschrift, unterzeichnet 
6orI§bab, b. 24. Sfrlt 1785. ©oetbe. Diese Verse sind mit 
Versen von Knebel zusammengefasst unter der Überschrift : 
„Aus dem Stammbuche der verewigten Gräfin Tina Brühl". 
— Scholl, Briefe und Aufsätze S 233 (nach IT" ). — C 1 56, 70. 

i £itta g aus Sina H 610 3 be§] ber JC 1 4 jdjlurpfen 

JQ609QB10 



134 Lesarten zu Band 4. 

»Änlelfftnßetlieb. 8 3S& 

//■ : Drei Bahnen derbei blaues Karlsbader Papier 
ED einem langen Streifen zusammengeklebt, an den Längs- 
Seiten roth eingefasst; g, die letzte Zeile beinahe abgerissen. 
Im Besitz des Grafen Carl Brühl auf Seifersdorf. (Vgl. 
Suphan im Goethe-Jahrbuch 11, 124 0".) 

jjjiib : Abschrift des Grafen Moritz Brühl in einem 
„Miscelanea" bezeichneten Folioheft, im gleichen Besitz. 
(Suphan a. a. 0.) 

Erster Druck. J : Deutscher Musenalmanach für das 
Jahr 1851. Herausgegeben von 0. F. Gruppe. Berlin, S 20 ff. 
mit der Fussnote : „Offenbar als Erklärung zu einer Reihen- 
folge von Bildern". Diese Bilder, zwölf an der Zahl, führt 
Graf Moritz Brühl in einer selbst verfassten Schilderung 
der Feier seines Geburtstages auf (Suphan a. a. 0. S 126). 

3 befete» J 19 hüvflich] meiblid) J ia er eilt] unb tuill J 
28 machen] madjen J 35 e§ hcrrfd)t] er hajeht J ss it)n] bu .7 
ts fühlt] fügt J ben] bem J §s (>abinct*ftücf J :.i beu 
Jrcunbeu ./ M $anb J ei (?r,}ählt unb meint, unb finnt 
nnb flicht J 71 tocit] SEßeib J 

8a Caroline boit ©taupifc. S 226. 

fl 512 : Quartblatt, alte Abschrift von unbekannter Hand, 
unterzeichnet ßarläbab b. 7. Slitguft 1786 b. ®5the; auf der 
Rückseite von derselben Hand Karolinens Antwortgedicht 
vom 8. August. Das Blatt, früher Eigenthum von Frau 
Hauptmann Langerhanns, einer Verwandten von Karoline 
v. Staupitz , ist jetzt im Besitz von deren Tochter Fräulein 
L. Langerhanns in Leipzig. Karoline war die Tochter eines 
sächsischen Rittmeisters, nachmals die Frau des sächsischen 
Oberforstmeisters v. d. Pforte. 

Erster Druck. Deutsche Rundschau, herausgegeben 
von J. Rodenberg, November 1887, S303f., veröffentlicht 
von H. S(imon). auf Grund von H 612 ; daselbst ist auch das 
fast dieselben Endreime verwendende Antwortgedicht von 
Karoline von Staupitz an Goethe abgedruckt. — Wieder- 
holt im Goethe -Jahrbuch 9, 299. 



Nachlass. An Personen. 135 

Die „ Stäbe" sind leichte Alpenstöcke, welche die vor- 
nehmeren Badegäste bei der Brunnenproinenade trugen. 
10 statt bu botbe§ ist nach H 512 zu lesen geltebteä 

2tn ben £et3og 6orl «ußuft. S 227. 

Ä 613 : Quartblatt </, dem Papier und der Schrift nach 
Concept; die Überschrift 3tbfd)ieb an bcn -^erjog im Sabinen 
ber Grngelbäufer SBäuerirtnen g % nachgetragen; identisch mit 
der Handschrift im Katalog der Berliner Goethe- Ausstellung 
S 16 Nr. 17. — In Neapel traf Goethe mit einer Dame aus 
dem Karlsbader Kreise von 1786 (wahrscheinlich der Gräfin 
Lanthieri) zusammen, die das Gedicht, vielleicht in einer 
eigenhändigen Reinschrift des Dichters, besass (vgl. Italiä- 
nische Reise, Neapel 27. Mai 1787, Werke 31, 250). 

Erster Druck. Q 1, 174. 

33 © r; Q 

2ln ben £etäog 6arl Sluguft. S 229. 
Erster Druck. Krieg, Literatur und Theater. Mit- 
theilungen zur neueren Geschichte. Herausgegeben von 
W. Dorow. Leipzig 1845, S 201, mit der Überschrift 21n 
ben !>et3og toon SBetmot, unterzeichnet 2>en 28. Sluguft 1787. 
©oettje. Verbleib der diesem Druck zu Grunde liegenden 
Handschrift unbekannt. 

3n r-on 3Intfitng§ ©tammbud). S 229. 
IT 514 : Stammbuch J. F. von Anthings (vgl. H. A. 0. Rei- 
chards Selbstbiographie, herausgegeben von Uhde S 76 u. 
474), der einige Zeit Adjutant Suwarows und berühmter 
vielgereister Silhouetteur war. Sein Stammbuch ist mit den 
Schattenrissen gekrönter Häupter, merkwürdiger Männer 
Russlands und anderer vornehmer Herren und Frauen und 
mit ihren Inschriften angefüllt. Es ist jetzt im Besitz von 
Frau Dr. Schubart - Czermak in München. Goethes Schatten- 
riss ist gezeichnet in einem hellen, auf der Vorderseite 
eines Felsblockes ausgesparten Oval. Am Fusse des Blocks 
liegt eine Krone, durch die ein Dolch gesteckt ist, hinter 
demselben breitet sich eine Waldlandschaft aus. Unter der 
Zeichnung g Goethes Verse unterzeichnet : SBeimar b. 7. ©ept. 
1789. de Goethe. Rechts neben der Inschrift in einem dunklen 



L86 Lesarten zu Band 4. 

Oval 'Ü'' ausgeführte Zeichnung eines jungen Mannerkopfes. 
Bin Facrimiledruck des Blattei findet rieh in Karl Heiue- 
manna Qoethe, 1. Auflage 2, 52. 

Erster Druck. Kosmeli, Harmlose Bemerkungen auf 
einer Reise über Petersburg, Moskau, Kiew nach - 1 
Berlin 1822, S 85. Kosmeli bal die Anthingsche Sammlung 
in Petersburg gesehen. — Darnach wiederholt in der A 1 1 - 
gemeinen Modenzeitung h< M-ansgegeben von Dr. .1. A. Bergk, 
Leipzig 1827, 29. Jahrgang 8 439. 

3fn ba§ Stammbuch be§ ©d)aufpteler§ 23erf. S 229. 
H il6 : Eigenhändige Niederschrift für das Stammbuch 
des Schauspielers Heinrich Beck aus Mannheim, der im 
Januar 1791 bei Bellomo in Weimar gastirte, unterzeichnet 
SBeimat 31. 2inn. 1791. ©oettje. Das Stammbuch wird auf- 
geführt in Liepmannssohns Auctionskatalog einer schönen 
Autographensammlung zum Theil aus dem Nachlass des 
Dichters Eduard Mörike (1891) als Nr. 456 (vgl. auch Goethe- 
Jahrbuch 18, 278); sein Verbleib ist unbekannt. 

Erster Druck. Allerlei von Goethe. Zum 29. Decem- 
ber 1877 für Frau Professor Steinthal herausgegeben von 
G. Weisstein. Stuttgart 1877. 

%n ben ^etjog 6arl Stuguft. S 230. 
H 6ia : Erster Entwurf g l auf einem Streifen, auf dessen 
Rückseite g die Kantischen Kategorien aufgezeichnet sind, 
(vgl. V 12). 

II 517 : Quartblatt g, ohne Überschrift, unterzeichnet 
2ß. b. 24. 3)iörj 1791. Eigenthum des Grossherzogl. Säch- 
sischen Hausarchivs in Weimar (Fascikel A XIX, 42). 

Erster Druck. Briefwechsel des Grossherzogs Carl 
August mit Goethe 1, 166 (Briefe 9, 254 f.). 

s <5ducf id) bir manche (jarte 9?ufe ff 518 4 bir ebel] bainit 
bir// 616 '. ist unmittelbar ohne Spatium an 4 anzuschli> 
:. In roirft geroife Z/ 516 * 

9—i2 3fd) helfe mir tnbeffen audj 
Unb jetje bie ßategorien 
Wad) altem 3)f)ilofopben 33raucb // S18 
10 lies blühen, 



Nachlass. Au Personen. 137 

3n ba3 ©tammoud) be3 ©d)aufpielet§ ©äjtöbet. S230. 

R hl% : Handschrift im Privatbesitz zu Hamburg, un- 
zugänglich. 

Erster Druck. Jahrbuch für Theater und Theater- 
freunde herausgegeben von C. Lebrün, 1. Jahrgang Hamburg 
1841 S 18; Unterschrift: Sßetmat b. 25 2tytU 1791. (Soetfje. 

3n ba§ ©tammBud) be§ ©d)aufpietet§ Sfftanb. S 231. 
Erster Druck. Auszug aus Iffland's Stammbuch, jener 
Denkschriften, welche Göthe, Herder, Wieland etc. uud 
Friedrich Schiller, aus dem Stegreife verfasst, und in selbes 
eigenhändig eingetragen haben. (Wien) 1809, S 5. Unter- 
schrift: SBeimat ben 24. SIprtI 1796. ©oetfie. — Wiederholt: 
Duncker, Iffland in seinen Schriften als Künstler, Lehrer 
und Director der Berliner Bühne, Berlin 1859, S 3. 

2ln ©djillet mit einet, minetalogifdjen Sammlung. S231. 

H 619 : Quartblatt, Geists Hand, ohne Datum mit Über- 
schrift ()-. 31n ©Ritter 2ttit einet Heuten -Dtinetalogifdjen 
©ammhmg. 

H 620 : Quartbogen, Geists Hand, ohne Überschrift, mit 
Datum 3tena am 13. 3funi 1797 , g unterzeichnet & , in den 
Handschriften des Goethe- Schiller -Briefwechsels (Briefe 12, 
156). 

Erster Druck. Briefwechsel zwischen Schiller und 
Goethe, Stuttgart und Tübingen 1829, 3, 120, ohne Über- 
schrift. — C 1 47, 168. 

In der Überschrift ist f leinen einzusetzen nach H^C 1 

©tammbucplatt. S 232. 

H 521 : Octavblatt (Albumblatt mit Empire -Umrahmung 
von Wiedehold in Göttingen) g, mit Datum und Unter- 
schrift versehen, in der Hirzelschen Sammlung auf der 
Universitätsbibliothek in Leipzig. 

Erster Druck. (Hirzel), Neuestes Verzeichniss einer 
Goethe -Bibliothek, Leipzig 1874 S 209. 

2ln fttau ©enatot ©totf ju gtanffutt. S 232. 
.ff 822 : Stammbuchblättchen g, links unten das Datum 
Sßeimat b. 1. San. 1806, rechts unten die Unterschrift: ©einet 



[88 Lesarten zu Band 4. 

3iiflcttbfrcitnbinn bct ftvnu Senator Stocf fief) beflen-s einpfcl)(enb 
OSoeth/. froher im Beriti der Familie Stock, jetzt im I 
Deutschen Bochstifl zu Frankfurt a. M. 

Erster Druck. Briefwechsel zwischen Goethr and 
Marianne ron Willemer, herausg. von Th. Creizenai-h. Stutt- 
gart 1*77 S 88 (2. Aufl. S 34 . 

21n grau b. Sorg, geb. b. ©teber*. S 232. 

Ji 52S : Abschrift von Johns Band für August von Goethes 
Btammbuch, im Besitz der gräflichen Familie Henckel von 
1 'oiinprsmarck. 

Erster Druck. Das Inland, Dorpat den 9. April 1846 
Nr. 15, abgedruckt nach der Handschrift im Stammbuch 
von Frau von Berg (Verbleib unbekannt), in der dem Ge- 
dicht die Nachschrift folgte: fym Slnbcufen frböner läge 
in (HitU-bab 1808 ber bereiten ^efitserin fid) angelegentlidift 
empfet)tenb ßoetbe, 2Beimar b. 20. Juli 1809 (Hirzels Verzeich- 
• iner Goethebibliothek, Leipzig 1884, S 134). Frau 
von Berg war damals in Weimar; im Tagebuch notirte 
Goethe am 19. Juli 1809 : (Segen Slbenb ju -£>errn Don 3iegefar, 
too grau ©eueralin b. 93erg erjä^tte, tute e* biefe ^al)i in £atl& 
bab auegejefjen. Der auch sonst fehlerhafte Druck dec 
dichtes in Gruppe's Deutschem Musenalmanach für das Jahr 
1853 hat das Datum ü"arl*bnb 1808. Es muss also in der 
Überschrift heissen: Sükimar, ben 20. 3uli 1809, und dem 
zufolge sind die Verse hinter das Stammbuchgedicht für 
Bertha von Loder (S 238) zu stellen. 

3fit ein ©tammbuefi. S 233. 

H 6ii : g l in einem Notizheft, das auch 1807 in Karlsbad 
zu Eintragungen verwendet wurde; es enthält ein Schema 
zur Neut^n Melusine (25 ", 273). 

Ä 525 : Abschrift Johns für August von Goethes Stamm- 
buch, im Besitz der gräflichen Familie Henckel von Donners- 
luarck. 

J? m : g mit Datum 3ena, b. 5. Cct. 1806 und Namens- 
unterschrift, früher im Besitz des Herrn A. Cohn (vgl. Katalog 
der Berliner Goethe-Ausstellung S 17), Verbleib unbekannt. 



Nachlass. An Personen. 139 

Erster Druck. E : Einzelnes Blatt gedruckt in Berlin 
1858 durch Gustav von Loeper mit demselben Datum wie 
H r ' 2e , statt des Namens mehrere Puncte; wiederholt von 
Loeper in Herrigs Archiv für das Studium der neueren 
Sprachen und Literaturen 26. Band (1859) S 99 mit der 
Bemerkung: „zu einer Zeichnung in ein Stammbuch". 

In der Überschrift muss es heissen : 2jena, ben 5. Cf tobet 
1806. 

2 und 3 in umgekehrter Reihenfolge E, nicht aber im 
Druck in Herrigs Archiv 

SBibmung an ^tinjefjin fiatotine oonäöetmat. S 233. 

Erster Druck. C 1 47, 165 mit der Überschrift: 3u= 
etgnung an tyx. 6. o. ©. 20. ©ctobet 1807. Das Datum unserer 
Ausgabe beruht auf der Tagebuchnotiz vom 17. Januar 
1807: Sebicaticn be* Stammbuchs in Jhuttetoetfen. Da aber 
Goethe am 14. Juni 1807 aus Carlsbad an Frau von Stein 
schreibt (Briefe 19, 348), sie möge der Prinzessin sagen 
„dass das Stammbuch sich nach und nach füllt", während 
im Gedicht das ganze Buch bereits mit Zeichnungen gefüllt 
ist, so kann sich das Datum des Tagebuchs nicht auf die 
Überreichung des Albums beziehen, und das des ersten 
Druckes dürfte vorzuziehen sein. Auch hätte im Titel 
die Überschrift von C 1 3 ue t9 nun 9 an ^Pxin^efe Carotine oon 
©aä)jen SBetmat erhalten bleiben müssen. 

nach 6 Absatz C 1 , auch hier einzuführen 

3n baZ ©tammbud) bet Malerin Caroline Satbua. 
S235. 
Erster Druck. Morgenblatt für gebildete Leser 1862 
Nr. 28, 9. Juli 1862. 

2tn ©übte oon gtegefat. S 236. 

# 527 : Quartbogen g mit der Überschrift 3 um cut un0 
,3toan3igften 3uni Gatl§bab 1808., im Familienarchiv des 
Grafen von Werthern auf Beichlingen. 

Erster Druck. C 1 47, 111. 

10 längfte] liebe H 527 letzteres ist in den Text zu setzen 
2 ist Stauten zu lesen nach if 527 



140 Lernten zu Hand 4. 

T.igebücher 1818, 18. Juni: Qfrü^ baä Webicht ouf Sütüicits 
(McburtStag angefangen. 19. Juni: 2lm ®cbicht fortgefahren. 
20. Juni: Tie Ofeftepiftel auf morgen boQcnbet unb abgefdjricbeu. 
81. Juni: ©hjüicna ©eburt-Jtag. 1821, 8. April: #errnrmtcr= 
Cfpiflel. gfcflgebicfjt in bemfelbigen Jone. 

Goethes Gedicht ist im Ton und Charakter die Nach- 
ahmung einer Reimepistel, die der Herrnhuter Gregor aus 
Bethlehem in Nordamerika im Juni 1771 seiner Tochter 
zu ihrem 11. Geburtstage nach Herrnhut geschickt hatte. 
Eine Abschrift dieser Epistel von Riemers Hand, ans Silviens 
Nachlasa >tauunend, befindet sich gleichfalls im Familien- 
arehiv des Grafen von Werthern auf Beichlingen. Die 
Überschrift steht, von derselben Hand, auf einem blauen 
Couvert, dessen Rückseite von unbekannter Hand die Notiz 
tragt: „v Tümmel aus Amerika erhalten. Das Original hat 
Göthe und dafür diese Abschrift selbst gefertigt". (Letzteres 
ist ein Irrthum, die Abschrift ist von Riemer.) Die in 
Goethes Nachlass befindliche Niederschrift ist gleichfalls 
eine Copie. Eine Abschrift (Johns Hand) sandte Goethe 
auch an Varnhagen v. Ense (Brief vom 23. Sept. 1829, Briefe 
46, 83). Das r anmuthige" Reimstück ist wohl werth hier 
wieder abgedruckt zu werden. 

ÜJhiner lochtet ßfiriftiane GJregorin 

}U ihrem eilften ©eburt§tage ben 13. Dctober 1771, 

au§ SBetblebcm nach -fpertnhut. 



Weine liebe Cfhriftel, heuer friegft bu jroar 
fleine ^feftepiftet, nüe bie lebte mar, 
Xte ich bir Dorm 3ahre au* ber See gefanbt, 
2)enn bermalen fahre ich auf troefnem Canb; 
91ber beffentmegen foUft bu, menn ich fann, 
£och ,}um 3at)re*fegen einen 2?rief empfabn; 
Unb ben foUft bu Wegen burch biefj fchöne Statt 
Ta» bir jum Vergnügen bunte Stänber hat. 

(Srftlich grüfe' ich b»ß>3 &idj öon ©runb ber ©cet'n 
llnb narhbem fo miß ich bir auch toa» erja^'n 
Son bei $eüanb* Sache in Slmerica 
llnb roa§ idj fonft mache fjier unb bort unb ba. 



Nachlass. An Personen. 141 

93etb,Ieb,em fjierüben, über'm Dceon, 
©eb/ idj juft tote brüben unfer §errnf)ut an, 
2113 be» £eitanb§ Örtdjen ba§ im Sanbe leudjt't 
llnb fein 33lumengärtd)en ba$> ib,m lieblid) bändet. 
2lEe 6b,ör' unb klaffen fjaben baron £b,eil, 
llnb auf ifjren ©äffen fbürt man grieb' unb §eit; 
3luc£) biet liebe kleine finb £)iex gnabenreidj 
2)ie iä) in§gemeine fdjön gegrüßt bon eud). 
gelb unb Söalb unb ©egenb fief)t au§ toie ein Saub 
3>a§ ber -£>err gefegen't b,at mit milber -§>anb. 
^lajaretb, befjgleidjen, 6t)riftian§ = 33runn jumal 
§at fo ©egen§ = 3eidjen, toie aud) Knaben-- Zfyal; 
Sititj, beinah bierjig 2Reil' bon 93ett)lef)em, 
ÖJrünet unb formirt ftd) aud) redjt angenehm, 
llnb nädjft biefen lieben gibt'S nod) manche ©tabt 
llnb mand) Sanb fjierüben ba§ ©emeiubeu fjat. 
@in§ ift unter anbern too'3 ©ebirge raudjt 
Unb man ^injutoanbern ftarfe ^üfec braudjt, 
2In ber ©ugquefjanna, einem grojjen fflnfc, 
2Bo man inbifd) 5CRanna ftambft unb effen mufj: 
@3 fyeijjt griebenäfjütten in ber Reiben 8anb, 
2öo un§ Ijinäubitten man faum tfjunlidj fanb, 
2ßei( ber 2Beg befdjtoerlidj auf unb nieber gef)t 
llnb e§ oft gefafjrlid) um'» ©etoaffer fte^t. 
2>odj im 9Kat) boHfüfjrten id)'§ unb Soren<$ fdjnell, 
S)a| toir 'nauf marfdjirten mit 9?atb,anael, 
9lebft bier ^nbianern bie toir fjerbefamen 
llnb 3U Söegebalmem bantbar mit un§ nahmen. 
|>unbert fiebrig teilen fjat man hiZ baf)in 
Über mandjen [teilen $fab hinauf ju äietjn, 
llntoegfame ©änge bk bon gel§ unb ©tein 
-Ipolbridjt, toäff'rig, enge unb oft bunfel fetjn. 
Gine 2Mt bott SBerge too oft grofje §öf)n 
2)od) nur toie bie gtoerge gegen gröfjre ftefjn. 
^aufenbjäfjr'ge toilbe unb gctoifc nod) nie 
äßofjnbare ©efilbe ejiftiren f)ie. 
3mmertoäf)renb SBälber, bie fidj faum berlier'n, 
Offne §au§ unb gelber mufj man burdjbafftr'n. 
§irfd)' unb SBäre toofmen fjier burdj'a ganje $aljr 



1 1 1 Lesarten zu Band 1. 

llnb ju 9Jcillioncn roilber lanben ©djnar: 
^\ tciit .uiapperfdjiaugeu unb bn Hst 8 t f< $tt flnj 
.Stäben bd feil langen il)rc ftefibeng; 
Vlbler, luilbe ftatjen, ^ud)» unb Süblfc aud) 
Unb rons fonft nod) lajjen tjat jum lifdjgebraud) : 
X'lbcr s ]Neufd) unb Käufer trifft man nirgenbä an. 
2a l)olt man fid) Reifer brauf mau fdjtafeu fami, 
C *» "> c L j t l)icruäd)ft gcfdjroinbe bide ^äuinc fdjüt'u 
llnb baut auS ber SRiubc fid) ein -£)au» au? ^faljt'u, 
ÜJiadjt ein toaefre» geuer bor bie $interü)iir, 
£>ol,} bn* feinen Tretjer foftet ift g'nug t)ier; 
2>atn c* liegen iBränber fo bielfältig 'rum 
£afj fid) ganjc l'änbcr toärmen fonnten brum. 
2)can crridjt't fein £äd)el ju ber 2lbcnbftreu 
©ernc mo ein 33äd)el liebliri) raufd)t borbei, 
ü£af; man ÜEßaffer f)abe, tote man ^euex fjat, 
llnb fid) bamtt labe, roenn man müb' unb matt. 
Sßarm ©etriiuf unb Gffcn Ijangt aud) ual)e brau, 
jEafj man'» nicht bergeffen nod) entbehren fann: 
Xenu bon ©aftf)of*füd)cn ift auf biefer Seit' 
#eine ©pur ju riedjen bunbert Steilen loeit. 
grüf) toirb, roenn bas Äocbcn roarmen Xranf» borbei, 
Sßieber aufgebrochen bon ber 5ßilgerftreu, 
Unb man profequiret unter ßobgefnng, 
Ter bem £)crm gebüfjret, fröhlich feinen ©ang. 
2ßo auf mandjer ©tcEe ©tröm' im 2Bege fetot 
Stürjen 2Bafferfälte über ©tod unb ©tein; 
©olehe (man heifd'* Ärtjfen) roerben burchgeroat't, 
2\>eit man feine Sörüden toie in üeutfchtanb hat. 
3ll§ mir enblich bei ber ©usquebanna toax'n, 
©inb mir bollenb» toeiter im ßanot gefahr'n 
?tuf bei Strome» ÜJHtten biö jum fünften Zaq, 
£a un* griebenehütten bor ben klugen lag. 
9cun, ben 33lirf ber greuben, ja biefe geftgeftcht 
93on befetjrten Reiben, ba» bergeff id) nicht! 
2Hle* ftanb am ©tranbe, jung, alt, gro§ unb flein 
Hub hiefc un§ am Sanbe froh roiHfommen femt; 
Tann blieb bor Vergnügen über ben 3 u iP rucf ) 
Me Arbeit liegen, unb um ben $cfudj 



Nachlass. An Personen. 143 

5Red)t ju celcbriren fünf fed)§ Sage lang. 

llnb roir füllten xtjxtn fet'gen .^erjenSgang, 

Ralfen fie bebiencn taglid) auf bem ©aal, 

hielten aud) mit ifjnen fed)§ fjeü'g' 2tbcubma()L 

©rüfjten Södjter, ©öfync aud) apart nadjbem 

9tod) bon <£)errenf)ut fdjöne unb bon 33etf)(ef)em. 

6» ftub liebe Seute, Ijerrlid) bon $erfon, 

SBader unb gefdjeibte, braune Nation. 

SarauS fteflt ber -Jpeitanb ein Grr.empel bar, 

2öie e§ eben roeilanb bei'n Slboftelu roar. 

Un§ ging otjne 0' ra 9 e 9Jiunb unb ©eele auf 

llnb am 5pfingfifefttage mar aud) eine Sauf, 

Slkldje mir mit fjreuben an fünf unter ifnt'n 

Sdjon erroadjf'nen Reiben Ralfen mit boUjieb/n. 

Slntou mar ber eine, ben 9iatf)anael3 <£mnb, 

Sfacob, ben bie meine überftrömt, genannt. 

Stuf Sorenjen» 5ßarte fam Simotfyeus, 

Unb 5ßaulin' unb SJlartfje taufte ©djmibt 3um ©djlufj. 

9lud) ein braune» ßtnbel tauft' id) leihen Sag 

Sa§ in feiner äßinbel barauf roartenb lag, 

2öeld)eö id) Spanne nannt' unb, roie man folt, 

Unferm 2Rarter=2Jianne fjerälidj anembfofd. 

Sarauf 3og'n mir roieber roie hinauf borbem 

Unfern 2ßeg t)ernieber bis nad) Sßettjlefjem, 

Santbar unb jerfloffen über alleä ba§, 

2Ba§ toir bort genoffen in fo reifem 9Jtafj. 

Unb nun bin id) fertig mit (Srjatjl'n be§ alt'n, 
2lber aud) getoärtig, bafj bir'* mirb gefaü'n 
Unb bir SMafj geben, baß bu gern bon neu'n 
Unb burd)'§ ganse Seben roirft be§ Ferren febn: 
Senn roenn ^eibetdinber ifjrt gern lieb rooH'n friegeit, 
<5oW* @ud) roofjt nidjt minber an bem §er,^en liegen, 
Sie ü)r roinjig Heine fd)on bem -£>errn geroeüjt 
Unb bd ber ©emeinc in ber Pflege febb. 
9hin id) troff unb roünfdje bir 3U beinern $tft 
Safj bu bid) bie§ $nb'fd)e üieblein reijen (äfjt, 
3>t)m auf biefer ßrben alle Sage mefyr 
^um 5ßläfir 3U toerben; benn er liebt eud) fcfjx. 



144 rtea in Bd. 4. 

Seine iyiutftriem 1 regne aud) auf bid) herab 
Unb fein £>cqc jegne bid) bi* in baä ©tob. 
lliit bem iOuujd) Doli üiebe grüfet bid) bein ^tapa 
Unb an3 gleidjem I riebe tt>nt'e and) bie Ulama. 
©rufte b,übfdj bort brüben in .£>errnf)utö Gebier 
".'lue mtftt Bttfal järtlid) bon un» hier: 
X.'eiiel, hortet, ßiejet, Qxi^ unb roeu bu baft, 
3J?uhme Üflarthe ßiejel unb »er fonft nod) pa%t. 
Sdjließ' im Sdjmeftemhaufe unb im 2)läbd)euhau* 
■"Jiidjtö ohn' eine ^Jaufe allenthalben auä. 
Unb mm tt>ill ,jum ©djlujje %e\u ätfunbenhohl'n 
2Jht bem jartften ßuffe ich bir ancmpfehl'u. 
^Bethlehem, im ^unb, 1771. ©regor. 

3n bo^ Stammbuch ber j einjährigen 39ertr)a b. Cober. 
S238. 

H b ™ : g auf einem Stammbuchblatt, unterzeichnet 3ena. 
b. LS ÜJcab, 1809 ©oetfje, im Besitz von Frau Linda von Lützow 
in Wien. 

Erster Druck. Chronik des Wiener Goethe -Vereins 
1. Band Nr. 1 (1886) S 7. 

Supplement 3U ©dhillerä ©locfe. S 239. 

H 62 * : Folioblatt g mit der Überschrift (Supplement ju 
Sd)iller* ©lotfe. Das zusammengelegte Blatt trägt aussen 
(auf der 1. Quartseite) die Notiz g: 5lu§ bem Stegreife. 3 U 
©unften einer Schaufpiclerin bie in ber 2lu§theilung übergangen 
roar. — Für die Datierung ist aus der Handschrift nichts 
zu gewinnen. Die Verse sind von Loeper an diese Stelle 
gesetzt worden wahrscheinlich in der Annahme, dass die 
Gelegenheitsursache in die Zeit vor der Aufführung der 
Glocke am 9. Mai 1810 fällt. 

23 lies erfaßten 27 lies Üiub, 28 statt nährt lies mehrt 

2ln ben dürften Äarl bon ßigne. S 240. 

H 6i0 : Entwurf g auf der letzten Seite eines Briefes 

(Octavbogeni von Marianne v. Eybeuberg an Goethe vom 

6. Januar 1804 (abgedruckt im Goethejahrbuch 14. 4<> f.). 

Oberschrift: a. b. *ß. b. £. Die wohl schon am IG. Januar 



Nachlass. An Personen. 145 

1804 (vgl. Tagebuch) an Frau v. Eybenberg gesandten Verse 
sind die Antwort auf ein französisches Huldigungsgedicht 
des Prinzen an den von ihm verehrten „favori d'Apollon" 
(abgedruckt Schriften der Goethe -Gesellschaft 17, 115 f.), 
das ihm Frau v. Eybenberg in dem Briefe vom 6. Januar 
übermittelt hatte. Demnach ist die Angabe der Überschrift 
im Druck: Jetolttj, 3tugu[t 1810 zu ändern in: Söeimar, Üttitte 
3f<nutar 1804, und das Gedicht dem entsprechend einzuordnen. 

Erster Druck. C 1 47, 167. — In Q 1, 184 mit der 
richtigen Jahreszahl : 1804. Vgl. auch die späteren Abdrucke 
bei Riemer, Briefe von und an Goethe S 191, wo die Verse 
fälschlich zu einem Gedicht des Prinzen aus Teplitz vom 
August 1810 in Beziehung gesetzt sind, und in den Schriften 
der Goethe-Gesellschaft 17, 117. 

4 fragte g über trmftte H b30 ob g über ba% E i3 ° 
13 £ie§ — 2Jtann g aus 3)1 ein [zuerst stand £)] ebter fjürft 

JJS30 

2ln (Sfirtfttne bon Stgtte. S 241. 

H&3i . g q U er auf der Rückseite eines „Wiener -Stadt 
Banco- Zettels" im Werth von zwei Gulden, den Goethe bei 
einem Besuch bei dem Grafen Waldstein in Dux (vgl. Tage- 
buch vom 2. Sept. 1812) in einer Wette bei einem Pferde- 
rennen an Christine von Ligne, die Enkelin des Prinzen und 
nachmalige Gräfin O'Donell, verloren hatte; unterzeichnet 
2öbti£ b. 2 Sept. 1810. ©oetfje. Im Besitz der gräflichen 
Familie O'Donell von Tyrconell in Lehen bei Salzburg. 
(Vgl. R. M.Werner, Goethe und Gräfin O'Donell, Berlin 
1884, S 38 ; Schriften der Goethe-Gesellschaft 17, 122 u. 335, 
sowie den daselbst S 122 f. abgedruckten Brief Christinens 
an Goethe.) 

2J532 . Abschrift Augusts von Goethe mit der Notiz: 
„Folgende Verse schrieb mein Vater der natürlichen Tochter 
des Prince de Ligne [falsch; sie war seine Enkelin] auf 
einen 10 fl. Bankozettel, den er als Wette an sie verloren 
hatte, zu Teplitz 1810 im Sommer." 

Erster Druck. Goethe an Christine von Ligne. Zur 
kleinen Erbauung der stillen Gemeinde am 22. März 1860 
vertheilt von Woldemar Freiherr von Biedermann. Leipzig, 
©octfjcä SBerfc. 5. 33ö. 2. Stbtl). 10 



1 16 Lesarten in Band 4. 

Druck von J. B. Hirachreld. Wiederholt in den Goethe- 
Forschungen, 1>". 

3 lernt — tootjl] 2Bie uicl getninnft bu nicbt H" 1 

£aä Slumenc^or. S 241. 
Krster Druck. Umrändertes schmales Folioblatt (fehlt 
bei Hirzel); darnach bei Herupel 5, 261. — Goethe dichtete 
diesen Glückwunsch der Blumen an die Herzogin Luise lin- 
den Hofmarschall von Ende, der trotz grösster Anstrengung 
kein Gedicht zu Stande brachte (vgl. Charlotte von Schiller 
and ihre Freunde 1, 621). Verbleib unbekannt. 

2In bie ©djaufpieUtin Emalie Söolff. S 242. 

H' oi *:y, am Schluss die Initialen „C. U.* [Caroline 
Ulrich] und „A. G. u [August Goethe], in deren Namen die 
Verse gedichtet sind, früher im Besitz von Frau Birch- 
pfeitfer in Berlin (Katalog der Berliner Goethe-Ausstellung 
1861, S 17 Nr. 29), Verbleib unbekannt. 

Erster Druck. Folioblatt, oben und unten mit einer 
Vignette geschmückt; datirt und mit Initialen unterzeich- 
net wie H 6 ". Ausserdem gibt es noch einen Druck auf 
Folioblatt, links „U. u , rechts „G.* unterzeichnet. — C' l 47, 169. 

Tagebücher 1812, 8. December: 9lbenbö ißrofefjor Stiemcr. 
Übergab id) ihm ba§ ©ebtebt für ÜJlab. SBolff. 

Dieses Gedicht war höchst wahrscheinlich für die Ab- 
theilung „Inschriften, Denk- und Sendeblätter" vorgesehen; 
es ist demnach S 54 Nr. 39 der Hinweis auf 4, 262 zu ändern 
in 4, 242, und dem entsprechend S 65 Nr. 13 in: .Diese 
Bemerkung gehört zu dem Gedicht auf Frau Wolff, 4, -i'2.- 
(vgl. S 157). 

§erm Oberftlieutenant Don SBocf. S 243. 

Erster Druck. C 1 47, 170. 

Tagebücher 1813, 21. October: 3n bet 9tad)t flofofen .... 
Sie Gojafen brechen auf. 22. October: Cbriftl. ü. 23oa? feitbet 
eine Saunegatbe. 

Wn ©räftu 3ofcp6tne C'Sonell. 8 
H ,M : g auf einem Octavblatt mit Datum Sßeimar b. 
3 gebr 1814 und Unterschrift @ im Besitz der gräflichen 
Familie O'Donell von Tyreonell in Lehen bei Salzburg. 



Nachlass. An Personen. 147 

Erster Druck. Goethe und Gräfin O'Donell. Un- 
gedruckte Briefe nebst dichterischen Beilagen herausgegeben 
von R. M. Werner. Berlin 1884, S 142. 

Tagebücher 1814, 3. Februar: £age3retme. 

Die Verse begleiteten, worauf die Anspielungen darrte 
und 8teb' unb f^reunbfd^aft hindeuten, die Sendung des Taschen- 
buchs für Damen auf das Jahr 1814 und des Taschenbuchs 
auf das Jahr 1802, der Liebe und Freundschaft gewidmet. 

«Gerrit $egteruttg§rat Sßeucet. S 244. 

i? 635 : Ein rothes goldgepresstes Büchlein in Octav- 
format. Mit zartem rothem Seidenfaden sind 4 Blätter 
eingeheftet: zwei Blätter Umschlag, auf der ersten Seite 
steht g die Widmung: .Iperrtt 3)irector *ßeucer 31t fvobem @r= 
inncrn bebencfücfiet Sage. Sßetmat b. 28 31ug 1827. (SJoetfye. 
Die zwei innersten Blätter aus starkem Papier sind auf allen 
vier Seiten mit zierlichen farbigen Umrahmungen (Hand- 
malerei) geschmückt. Die erste Seite trägt g 3 die Widmung : 
§errn Ütegierung§rat 5ßeucer, die zweite Seite g 3 : Sic fulgent 
littara Rheni! In der Mitte des zweiten Blattes ist ein 
Kreis ausgeschnitten, in dem ein rheinischer Ducaten be- 
festigt ist, der auf dem nach vorne gekehrten Revers die 
Inschrift: „Sic fulgent littora Rheni Ad. norm, conv 1764", 
auf dem Avers das Bild Carl Theodors, des Kurfürsten von 
Pfalz-Baiern, mit der Umschrift „Car. Theodor. D: G. C. P. 
R. S. R. J. A. T. & El." trägt. Oberhalb des Reverses, der 
von einem gemalten, mit rothem Band umwundenen Lor- 
beerkranz umgeben ist, steht g 3 die erste Hälfte des Ge- 
dichtes, darunter das erste Datum; unterhalb desselben 
die zweite Hälfte, darunter das zweite Datum. Unser Druck 
gibt die Zeilenabtheilung genau wieder (vgl. Suphan im 
Goethe -Jahrbuch 13, 261); besser würden die Daten wie 
in der Handschrift zu setzen sein. Dem Büchlein liegt ein 
Briefchen von Eckermann (Weimar 12. März 1833) bei, wo- 
rin es heisst: „Es ist schade dass die grosse Anmuth womit 
die Sendung des Ducatens umgeben, durch gedruckte Worte 
nicht mitzutheilen ist." 

Erste Drucke. C 47, 171 mit der Überschrift: ^errn 
9tegterurtg§tatb 5ßeucer. Set Überfenbung etne§ rbetnlchtbtfdjcn 



1 1 8 Lesarten zu Band 4. 

Tncatcn. — F. Peucer, Weimarische Blätter. Leipzig 1884, 
S 605, wo auch dir ESntstehungraraache der Verse erzählt 
wird. Bei einem Gespräch in Dresden galt es die Frage, 
ob man Krieg oder Frieden haben werde. Goethe meinte: 
Frieden, Peucer: Krieg. Sie wetteten im Scherz um einen 
Ducaten. 

3 gib' C*C 

%n ©räfin 6onftan3e uort 3fritjdj. S 244. 

Hat . Octavblatt g, herausgenommen aus einer gemal- 
ten Umrahmung, mit Datum Sierra b. 21. 3un. 1814 und 
Unterschrift: im Besitz von Frau Wanda von Daliwitz in 
Berlin. Diese Niederschrift ist, wie schon das Datum zeigt, 
eine für eine andere Persönlichkeit bestimmte Wiederholung. 

Erster Druck. C 1 47, 180. 

l 9curt roirb bte teutjrhe ©prarhe rein H Bit 2 ^ertfe* fotl fl 5 " 

Tagebücher 1814, 27. Februar: £er ©räfin gritjeh baä 
Söeuteldjen. — Die Gräfin dankte Goethe (in einem undatirten 
Billet) „für den schönen und so lieblich mit Pens6es ge- 
schmückten Beutel". (Vgl. auch Goethes Brief an sie vom 
2. März 1816, Briefe 26, 282, 9.) 

SBillfommen bem ©Tofebetjog 6att Slugufr. S 245. 

IT 837 : Quartblatt trägt von der Hand von Caroline 
Ulrich l — 6 mit der Überschrift von Riemers Hand: „Motto 
zu der Gedichtsammlung Willkommen!" und dazu von dem- 
selben unten die Notiz: „Gemeinschaftlich von Goethe und 
dem Herausgeber [Riemer] Vers um Vers so zu sagen ge- 
schmiedet, dass sie wie Hammerschläge aufeinander trafen." 

Erster Druck. E: Willkommen! Weimar 1314. Diese 
Gedichtsammlung wurde zum Empfange des im August 1814 
aus England heimkehrenden Grossherzogs auf Goethes Ver- 
anlassung und unter dessen Redaction geraeinsam mit Riemer 
veranstaltet (vgl. Goethes Brief an Knebel 9. Juli 1814, Briefe 
24, 313; Tag- und Jahreshefte, Werke 36, 89; Werke 41 1, 90). 
Ausser Goethe lieferten Beiträge: Riemer, Peucer (Weima- 
rische Blätter S 12 f., 14f., 25 f., 597 f., 599f.), Minister v. Voigt 
(Jahn, Goethes Briefe an Voigt S 108 , Friedrich v. Müller, 
Bertuch. v. Einsiedel, Knebel, Riedel, Göttling, Schnauss, 



Nachlass. An Personen. 149 

Vulpius u. a. Die Grossherzogliche Bibliothek zu Weimar 
besitzt ein Exemplar, in das Kräuter nach einem Riemer 
gehörigen Druck zu den einzelnen Gedichten die Verfasser- 
namen zugeschrieben hat. (Vgl. auch die Eecension in der 
Jenaischen Allgemeinen Literatur- Zeitung 1815 Nr. 36, 37.) 
Hier ist l— 6 bezeichnet: „Goethe und Riemer" (vgl. oben), 7 — 18 : 
„Goethe", ebenso 19 — u; 35 — 40 ist die letzte Strophe eines 
Gedichtes von Peucer ohne Überschrift , dieser bezeugt 
(in den Weimarischen Blättern S 599 f.) , dass die Verse 
sowie die erste Zeile der ersten Strophe „Würdig Deiner, 
nicht vorbei zu eilen" von Goethe herrühren. Am Schluss 
des Bandes stehen unter dem Titel „Übersicht" kurze er- 
klärende Bemerkungen zu den Gedichten, die aus Goethes 
Feder stammen (Peucer a. a. 0. S 597) ; dieselben sind ge- 
druckt in der Weim. Ausgabe I. Abth. 42 1 , 71 ff. 

i—6 ohne Überschrift als Motto auf dem Titelblatt von 
E; die Überschrift ist demnach als apokryph zu beseitigen. 
4 lies ott! 8 lies ©auen; vor n Überschrift ©onmrtbtume. E 
12 lies toenbet; vor 15 Überschrift 23eild)en. E u lies 
$teube Auch die Überschrift vor 35 ist apokryph. Die 
Verse 38 und 39 sind aneinander zu rücken. 

2öa§ ber Stuguft ttidjt tf,ut. S 247. 

ü 538 : Albumblatt g, unterzeichnet: SBtesbaben b. 1. ©ept. 
1814. ©oetfje, früher in der Sammlung von J. H. Wagener in 
Berlin, die 1878 versteigert worden ist (vgl. Lepkes Katalog 
vom 26. Februar 1878 Nr. 722 und A. Cohn, Ungedrucktes 
zum Druck befördert. Berlin 1878, S 87). 

Erster Druck. Schnorrs Archiv für Litteraturgeschichte 
3 (1874), 483 aus dem Nachlass von Christian Wenig in 
Erfurt mitgetheilt von Boxberger. 

Söäte bod) ba§ 33Iättd)en gröfjet! S 247. 
_H 539 : Zettelchen von 6x3 cm Grösse, g, unterzeich- 
net: 2B. 9lpr. 1815. © 
Hier zuerst gedruckt. 

#ettn DBetft bon ®ei§mar. S 247. 
H si0 : Quartblatt g (Concept), überschrieben Gerrit 
Cbrift d. ©etsmar, datirt SB. am 21 Dctbr 9iad)mittag 3 Ufjr 1815. 



ISO i 4. 

ter Druck C 47, 178. 
gebfleher 1880, 7. Oktober: ©encral flcitaun ... f» 

iiiiienmg oii bie $filfe, bie er müfbtttt 1818 mit feinen Äofnfen 
gebraut. (Vgl auch Tagebücher 1813, 21. October: $n ber 
Wacht .ffofafen sowie das Gedicht an Oberstlieutenant von 
Bock 8 243.] 

9tn ftannü 6a§öer3. S 248. 

H m : Folioblatt g (Concept), ohne Unterschrift, datirt: 
3«0. b. 21 «Ron. 1815. 

//'♦- : auf einem rothgeränderten Blättchen, erst im 
Besitz von Fanny Caspers. die nach kurzer Bühnenlaufbahn 
in Weimar (1800 — 1^02 1 und nach einem Lehrjahr in einem 
Pensionat in Gotha (vgl. Erinnerungen und Leben der 
Malerin Louise Seidler, heraoag. von Uhde. S 12 ff.) als Ge- 
sellschafterin einer ungarischen Fürstin in Rom lebte 
idler S 185 ff., 222 ff); >ie beirathete 1828 einen Wiener 
Banquier Stanislaus Dore. Nach ihrem Tode ging das 
Blättchen in den Besitz ihrer Tochter, Frau Marie Stan- 
kiewicz de Moglia über (Vossische Zeitung vom 18. Decem- 
ber 1896). Verbleib unbekannt. 

// 84S : Quartblatt. Abschrift von Eckermanns Hand 
(nach ff«»\ 

Erste Drucke. Hempel 3, 63 „nach der Original- 
haudschrift" (wohl H stl , die Loeper bei dem damaligen 
Besitzer, Dr. Keil in Weimar, einsehen konnte). — Neue 
Freie Presse 5. November 1874. in einem Aufsatz von 
F. Raab über Fanny Caspers. nach H ili gedruckt. 

n ©ie fehlt H"* u «Häufchen fl" 1 ie fügten un§] 
fußten, unb H 5 * 1 J7 54S u micfett fte aus ftc micfett H 5 « 1 
i* mar] ift H Sil H 5 * 3 19 £ie — in g aus 9hin treibt fie fich 
im ff 541 

Tagebücher 1815, 18. December: 3In ^-annt) Qalpc: 
auch Tagebücher 5. 307,9: @a«per* ©ebidit . 

Fanny Caspers schickte im August 1815 ein für Goethe 
bestimmtes Autogramm von Fürst Kaunitz an .Herrn Regie- 
rungsrath von Schlosser" 1 wohl Fritz Schlosser, den sie Ende 
1814 in Wien kennen lernen konnte) mit der Bitte, Goethe 
möge ihr dafür einige Zeilen für ihre Handschriftensamm- 



Nachlass. An Personen. 151 

Jung schreiben. Am 3. Mai 1816 dankte sie Goethe aus 
Neapel für seine lieben Zeilen. 

2ln ein 2BetftnQd)t§ = ^tnb. S 249. 

H 6ii : Quartblatt g (Concept), ohne Überschrift, datirt: 
25 See. 1815. Der Schlussschnörkel, den Goethe gern unter 
die letzte Zeile von Gedichten machte, schon nach 8, daun 
unter den nachträglich hinzugefügten Versen 9. 10 wiederholt. 

fl B4B : Blauumrändertes Grossoctavblatt g, ohne Über- 
schrift, unterzeichnet: am 25 See. 1815. ©oetfje, unter den 
Briefen an Frau von Stein. 

Erster Druck. G 1 47, 212 nach ff 644 ; Scholl, Briefe 
an Frau von Stein 3, 449 nach i? 845 

Die Überschrift stammt aus C 1 C, ist demnach apokryph. 

1 Ijeil'gen H bii H bls dieses ist auch in den Text zu setzen 

2 biefem] Sinem B hih C l G 3 ©djlctnfe H 5ii H U5 so auch im 
Text zu ändern 

3ln ©ulptä SBoiffevee. S 249. 
fl 546 : Quartblatt g (Concept) mit der Überschrift: 2ln 
©. 39., unterzeichnet: (Sptpfj. 1816 ©. 
Erster Druck. (7 1 47, 174. 

31 tt grau »ofette ©täbel in gftonlfurt. S 250. 

B B4T : Umrändertes Octavblatt g, ohne Überschrift, 
unterzeichnet: 20. b. 5 9ttat) 1816. &, in der Parthey 'sehen 
Autographensammlung in der Königlichen Bibliothek zu 
Berlin. 

Erster Druck. Schorers Familienblatt 1890 Nr. 25 
S 399 mitgetheilt von K. Th. Gaedertz, -wiederholt von dem- 
selben in dem Bande „Bei Goethe zu Gast" Leipzig 1900 
S 357. (Vgl. Goethe-Jahrbuch 12, 283.) 

Goethe übersandte zugleich mit diesem Gedicht einen 
Ring mit 7 kleinen Steinen an Rosette, deren Anfangsbuch- 
staben (Rubin, Opal, Saphir, Emerode, Türkis, Topas, Eme- 
rode) den Namen der jungen Frau bildeten (vgl. Tagebücher 
1816, 5. Mai: 23riefe unb ©jpcbttionen , befonber§ Slrrangement 
be§ nad) $ranffutt beftimmten ^kernet» und Creizenach, Brief- 
wechsel zwischen Goethe und Marianne v. Willemer 2. Aufl. 
S87). 



152 Loroartan in Band 4. 

In Sleganbex bon ftumbolbt. S 850. 

H itH : Qaartblstl .'/ 'Voncept) mit der Überschrift 2tn 
Uegonbet b. .frumbolbt. datirt : SB. b. IS 3uit. 1816, im Besitz 
der Familie Brockhaus in Leipzig, darnach facsimilirt in 
Heinemanns Goethe 2, 314 (2. Aufl. S 654); vgl. auch Archiv 
für Literaturgeschichte 3, 483. Das durch Vermittlung 
Wilhelm v. Humboldts an Alexander gesandte Original (vgl. 
Goethe an W. v. Humboldt 24. Juni 1816) ist verschollen. 

Erster Druck. C l 47, 173. 

2 ju ist zu tilgen nach H ita C l C zu -gieft Verweisungs- 
zeichen und unten die Note Sur les Joix f/ 5 * 8 ; gemeint 
ist : „Sur les lois que Ton observe dans la distribution 
des forrnes veg£tales" in den Annales de chimie et de 
physique I, 1816. Das Heft war bei Goethe wenige Tage 
nach dem Tode seiner Frau eingetroffen (vgl. Tagebücher 
vom 20. Juni 1816 und Briefe an Boisseree vom 24., an 
W. v. Humboldt vom 26. Juni 1816). 

2tn ©räfin Gonftanae bon 3?tttfd). S 251. 

H 5 " : Quartblatt g (Concept), überschrieben : Sin ©täfin 
(Jonftanje, datirt: b. 6. 2). 1816 

H 850 : Widmungszeilen g, ohne Überschrift, unterzeichnet 
2ß. b. 6. ffi. 1816 ©oetfje, auf dem Deckblatt des „Almanac 
des Dames" von 1817 als Dank für ein aus Russland mit- 
gebrachtes Geschenk, im Besitz der gräflichen Familie 
Henckel-Donnersmark. 

Erster Druck. C 1 47, 182. 

$n ba§ ©tammbud) bon SBctnfjarb bon ßneoel. S 251. 

H** 1 : Quartblatt g (Concept) mit der Überschrift: £>eget3 
n. ©ohn (nachträglich mit Blei eingeklammert), datirt: 3ena 
b. 29 Wäxi 1817. 

H 56i : Eintragung g ins Stammbuch von Ludwig Fischer, 
Hegels natürlichem Sohne, datirt: 3ena ben 30. ÜJtärj 1817, 
im Besitz der Nachkommen des Herrn Commerzienrath Dr. 
Reichardt in Dessau (vgl. Goethe-Jahrbuch 15, 265). 

Erster Druck. Q 1, 192 ohne Überschrift. 

Die Überschrift wäre also zu ändern in: 31n -£)egelö 
natürlichen ©ohn. 



Nachlass. Au Personen. 153 

5tuf bie (Sängerin ßatatani. S 252. 

H* 63 : g im Brief an Carl August vom 15. August 1818 
(Briefe 29, 266), bezeichnet als „Impromptu das ihr Gesang 
einem enthusiastischen Verehrer ablockte". 

H 66i : Von Rehbeins Hand im Briefe an Knebel vom 
4. September 1818 (Briefe 29, 279), im Besitz der Königlichen 
Bibliothek zu Berlin. 

E 665 : Von Johns Hand im Briefe an Zelter vom 14. October 
1821 (Briefe 35, 140). 

Erster Druck. C 1 ^!, 177 mit der Überschrift 2flabame 
ßatalani und dem Datum: (Sarlibab, jum golbnen Skunnen, 
am 14. gfoguft 1818. 

2 feiner je ficb] man fid) nimmer H Sb3 — ff 685 Diese Fassung 
dürfte wohl gegen O-C (die in Band 47 vielfach nur auf 
späteren Abschriften fussen) herzustellen sein. 3 Senn] llnb 
-ET 565 man erfahrt] man begreift H'° 63 bu erfährft H ihi 

Tagebücher 1818, 1. August: Gonjert Wlab. Gatalani auf 
bem ^offbofe. 6. August: Set) fjrürft ©djmar^enberg bem reg. pr 
jTafel. ©räfin SombeHeg pp. ©te fang. $am Tl. Gatalam. ©ang 
gleichfalls. 

.gtettn ©rafen Soeben. S 252. 

Erster Druck. C 1 47, 175. 

Tagebücher 1818, 18. August: ©räfinn Soeben ©ebicftt. 

Das Gedicht sollte zuerst in der „Inschriften, Denk- 
und Sendeblätter" betitelten Sammlung von Gelegenheits- 
gedichten eine Stelle finden (vgl. S 65 Nr. 14; über die 
Veranlassung auch Gespräch mit Kanzler v. Müller 7. Sep- 
tember 1827, Biedermann, Goethes Gespräche 6, 198 f.). 

S)emfelben nacb feinem Zobe. S 253. 

H 558 : g l auf einem Streifen Conceptpapier, ohne Über- 
schrift und Datum, im Kestner-Museum zu Hannover. Auf 
der Rückseite: Sie ßnglänber werben un§ befdjamcn .... 
(Werke 42 n 238, 7 ff.; vgl. ebenda S 366 fi 136 ). 

Erster Druck. C 1 47, 176. 

2In gräutein bon ©djtUer. S 253. 
Erster Druck. Chaos I. Jahrgang (1830) Nr. 38 S 152 
mit dem Datum: 10. August 1829. — Wiederholt im Weima- 
rischen Sonntagsblatt 1856 Nr. 5. 



154 Lesarten zu Band 4. 

Qedichl i>t an Schulen jüngste Tochter Emilie, 
nachmals Freifrau von (Heirlien-Husswurm gerichtet. VgL 

auch Goetlies Brief an seinen Sohn 16. August 1819 (Briefe 

31. 868, 19). 

$errn Chuto'3 SBucbftanblung 3um eifcmcn flrcuv 
S 254. ' 

77 887 : Die Originalhandschrift, mit der Überschrift 
•fierni SttltoS SJuidjlKinblung umt etfernen $reit}. unterzeichnet 
6nrl*bab, «5nbe 5ftai 1820. Woetbe, fand v. Loeper in der Auto- 
graphensammlung eines englischen Lords; abgedruckt im 
Archiv für Litteraturgeschichte 5, 103. 

7JB68 . Quartblatt, Abschrift von Eckermanns Hand mit 
der Überschrift : £er 33ud)banb(ung 3um eisernen flreu3. (SaxU- 
bab b. 26. <Dtot) 1820. 

Erster Druck. Abend - Zeitung vom 10. Juli 1820 
(Nr. 163), datirt ßartabnb $nbe 9flat 1820, in einem Briefe 
aus Karlsbad. Vgl. auch S[alomon]. H[irzel]., Fragmente 
aus einer Goethe-Bibliothek. Zur Festandacht am 28. August 
1849 guten Freunden überreicht, 8 15. 

2 Söiegt] Wafjt Hirzel 4 9lud)l £)ier Hirzel B in Hirzel 

Tagebücher 1820, 27. Mai: ©ebtdtjt für Puno. 

Dieses Gedicht sollte zuerst in die Sammlung „In- 
schriften-, Denk- und Sendeblätter" aufgenommen werden 
(vgl. S6HJ). 

Hn Otttlien. S254. 

TT 869 : g auf einem kleinen umränderten Blättchen, ohne 
Überschrift, unterzeichnet: Scna. 20 3fun. 1820 ©, in einem 
blauen Couvert mit der Adresse f): 9ln f?rau Otttlie bon 
©oetbe geb. bon 5)}ogtoifd) ©naben -Jßeimar mit einer lerrine. 
Eigenthum der gräflichen Familie Henckel-Donnersmark. 

Hier zuerst gedruckt. 

©rofee Seibenfdjaft toaltet altba! S 255. 
H> eo : Quartblatt, Eckermanns Hand, ohne Überschrift 
und Datum. 

Hier zuerst gedruckt. 
16 lies treugemutlj 



Nachlass. Au Personen. 155 

2tn ©räftn ßatoltne bon (Sgloffftetn. S 256. 

Erster Druck. Q 1, 193. 

Karoline von Egloffstein hatte Goethe eine schlecht ge- 
prägte Silbermünze des Kaisers Valerian geschenkt, die auf 
dem Revers eine stehende unbekleidete männliche Figur mit 
einem Zweig in der rechten Hand und die Umschrift „Apol- 
lini conservaptori]" zeigt. (Schuchardt, Goethes Kunstsamm- 
lungen 2, 272 Nr. 532 und Noten und Abhandlungen zum 
Divan, "Werke 7, 29,28, wo Söalenttm ein Irrthum Goethes 
für ÜBaletian ist.) — (5inftebetet ist das Gartenhaus des bota- 
nischen Gartens in Jena. 

Sin grtebttd) fjfötfter. S 257. 

H 5 « 1 : g mit Datum: ^enn 27. ©ebb 1820. Als Eigen- 
thum Försters ausgestellt in der Berliner Goethe-Ausstellung 
1861 (Katalog S 19 Nr. 41); wohl identisch mit der in Liep- 
mannssohns 35. Autographen -Versteigerungskatalog 1905 als 
Nr. 62 verzeichneten Handschrift. Verbleib unbekannt. 

Erster Druck. Q 1, 193. — E 1 : Ost und West, 
Blätter für Kunst, Literatur und geselliges Leben. Prag 
1*37, Nr. 3 S 21 in einem Aufsatz „Göthes 83. Geburtstag 
am 28. August 1831. Eine Erinnerung an Weimar von 
Fr. Förster". — E 2 : In „Kunst und Leben. Aus Friedrich 
Försters Nachlass. Herausgegeben von H. Kletke", Berlin 
1873 S 169 ist das Gedicht nach der durch Zelter an Förster 
überbrachten Originalhandschrift gedruckt unter dem Titel 
„Drei Begegnungen". Förster hat in E l und E 2 die dritte 
Person durchwegs in direkte Anrede (zweite Person) über- 
tragen (vgl. dazu Goethe-Jahrbuch 13, 302). 

4 gut] bet E'E 2 s fieifeet E'E 2 6 gnäbtg E l E 2 9 ba$] 
bie§ E*E 2 10 2ttöge ®td) ©ott [(Sott 35t$ E 1 ] noä) lange be= 
toafyren! WW- 

Über die erste Begegnung in Meissen Ende April 1813 
vgl. v. Biedermann, Goethes Gespräche 8, 318 ff. — Die erste 
Fassung des Gedichtes, g auf einem schmalen Streifen, auf- 
geklebt auf die leere Seite eines Briefes von Förster, mit 
dem er den Druck eines Festgedichtes zu Goethes 70. Ge- 
burtstag übersandte, lautet: 



156 Lesarten zu Band 4. 

%U id) Sieb in SJleiften feguete, 
Tit in .frcibclbcrg begegnete, 
2Bci()etc getreue .£>anb, 
Tir Xid) unb bem 33aterlanb. 

2ln grau bon Söiltemer. S 257. 

J/ 582 : g ohne Überschrift, unterzeichnet SGßeimar 22. See 
1820 ©oetfie, auf rosa Briefbogen mit gepresstem Rand, im 
Besitz des Herrn Commerzienrath Jean Andreae in Frank- 
furt a. M. (vgl. Briefwechsel zwischen Goethe und Marianne 
von Willemer 2. Aufl. S 147 u. 149; Katalog der Ausstellung 
des Hochstifts „Goethe in seinen Beziehungen zu Frankfurt" 
S 188 f. Nr. 624 und 626). 

Erster Druck. Q 1, 200. 

Üflöftifdje @ttoiebetung. S 258. 
Erster Druck. C» 47, 184. 

91n Änebel. S 258. 

JT 583 : g auf einem langen , von unbekannter Hand an 
Knebel adressirten Briefumschlag. Eigenthum der Gross- 
herzoglichen Bibliothek in Weimar, deponirt im Goethe- und 
Schiller-Archiv. 

Erster Druck. Hempel 5, 257. Vgl. auch Scholl, 
Goethe in Hauptzügen seines Lebens und Wirkens S 563. 

Weshalb v. Loeper das Gedicht an dieser Stelle einge- 
ordnet hat, ist unbekannt. 

S'em ^rofeffor Söbetetner. S 259. 

Erster Druck. Extrablatt zu den Privilegirten Jena- 
ischen Wochenblättern, 1. September 1849, Nr. 38. 

Über die Einordnung gilt das zum vorigen Gedicht 
Gesagte. 

9In ©räfirt ßatoline bon gglofffietn. 8 259. 
i?*" (S 104) : g, ohne Überschrift und Datum. 
Erster Druck. Katalog der Berliner Goethe -Aus- 
stellung 1861 S 20. 



Nachlass. An Personen. 157 

gamilten = 65tu&. S 260. 
H 6ti : Octavbogen von Johns Hand, datirt $eita b. 
21. Octbr. 1821, g unterzeichnet ©. 
Hier zuerst gedruckt. 

»n gfelij 3nenbeI§fof)n=a3art rjolbtj. S 261. 

2£ 5eB : Von Johns Hand ohne Überschrift mit Datum 
äöetmat b. 20. Januar 1822., g unterzeichnet ©oetfje, auf 
Rosapapier unter zwei von Adele Schopenhauer gezeichneten 
Schattenrissen, von denen der eine ein geflügeltes Stecken- 
pferdchen darstellt, auf dem zwei beflügelte Genien reiten, 
der andere eine sich verbeugende männliche Figur mit 
dem Hut in der nach vorne gestreckten Hand, in deren 
Nacken ein kleiner geflügelter Genius hockt. (Vgl. K. Men- 
delssohn-Bartholdy, Goethe und Felix Mendelssohn Bartholdy 
S 20 und das Facsimile in Heinemanns Goethe 1. Ausgabe 
2, 323.) 

Erster Druck. C 1 47, 100 ohne Datum. — Q 1, 195 
datirt: „Im November 1821". 

Das Gedicht sollte zuerst unter die „ Inschriften, Denk- 
und Sendeblätter" aufgenommen werden; die „aufklärende 
Bemerkung" s. oben S 62. 

(Steine ftrtb ätoor f alt unb fdjtoer. S 261. 
Erster Druck. C l 47, 204. — Q 1, 197 mit der Über- 
schrift 5In * * *. 

5ln bie edjaufptelerttt $rau Senaft. S 262. 

Erster Druck. C 1 47, 205 ohne Überschrift und Da- 
tum. E. Genast, Aus dem Tagebuch eines alten Schau- 
spielers 1, 163 erzählt, dass seine Frau das Gedicht an 
ihrem Geburtstag, 31. Januar 1820, von Goethe erhalten 
habe. Die Handschrift ist verschollen. 

Die „aufklärende Bemerkung" S 65 Nr. 13 (vgl. auch 
S 54 Nr. 39) kann sich nicht auf Frau Genast beziehen, die 
erst am 22. April 1829 die Bühne betrat (Pasque, Goethes 
Theaterleitung 2, 293); sie passt am besten auf Amalie 
Wolff (vgl. S 146). 



I ■"•- L paarten in Band l. 

Tic ©cgcnluart tucife nidjtä Don fiel). 8 262. 

// '■"■ : Vom Johne Ilimd im Brief au Zelter vom 14. De- 
eembet 1822, angeschlossen an das hier titellose Gedicht 
»Uoutjnrfcn (8, '- >s und 383; Briefwechael zwischen Goethe 
und Zelter 3, 282, Üriefe 36, 235; vgl. auch ."Suphan. Goethe- 
Jahrb. 21, 51). 

//"" : \ un uubekaunter (nicht Johns) Hand, in gleicher 
Weise an das Gedicht X'lotöharfen angeschlossen, aber durch- 
gestrichen (3, 384). 

Erster Druck. C 1 47, 199. 

Sin £ergrat Seng. 8 263. 

Erste Drucke. Umrändertes Quartblatt ohne Über- 
s. hilft und o. 0. u. J. (Weimar 1822). — O 47, 117 mit 
der Notiz: „Das Gedicht begleitete einen Tafelaufsatz in 
Form einer Basaltinsel mit einem Vulkan, dessen Krater 
mit hundert Ducaten in Gold und der goldenen Verdienst- 
Bledaille gelullt war". 

Tagebücher 1822, 19. Juni : ©ebicht für ßenjenä Jubiläum. 
19. Juni: S)a» ©ebicht für £enj munbirt. 

Ein Foliobogen enthält folgende Aufzeichnung von Johns 
Hand: 

$hro ßöntgt. Roheit ber ©rofehcr^og bon Sßeimar, eröffneten 
Anfang Sommers: bafj .^ödjftbiefetben ben guten Öergrath. ßenj 
bet) feinem beborftehenben Jubiläum burch, eine gcftlidjfeit ju eljren, 
unb ihn jugtetch mit einigen fürftüdjert ©efchenfen 3U erfreuen bic 
s .Hb|uht hätten, toojn nadjftehenbe ©nben borläufig beftimmt fe^en: 

1) Sie golbne Serbicnft SflebaiEe. 

2) 6tne Summe bon ßinbunbert Tucaten. 

Tie 5eftlid)fett mar auf ben 25. October mit ber (Sinfoeihung 
bes neuen fdjön eingerichteten $aupt=9tubitorium$ berbunben au-:-= 
geführt; el roarb ein grofje* ©aftinat gegeben, roobet) jum Tefert 
mdfanifdje ©egenftänbe aufgefetjt unb fdjerjfiafte 9teim3eilen über= 
reicht unb ausgeteilt tourben. 

813 Drittel unb £>auptftücf mar ber S3efub bargeftcllt, eine 
[tarfe Xava ausgiefjenb, unter biefem fanb bie 2ttebaiHc ^lafj. 
3ur Seite eine ber fleinern ßiparifcfcen unfein bon etroa-:- 5Jcecr 
umgeben; hier fanben bie Sucaten '4-Ua^; fobaun bie 3ttfet Staffn, 
toclche bat, ©ebid)t enthielt. 



Nachlass. An Personen. 159 

©efdjicfte 5ßabbe=,Rünftter Ratten bie berjben erften gor gtüd= 
lief) berfertigt, jebocf) erhielt bie ^nfel ©taffa bcn allgemeiuften 
33erjfaH; fie mar in ber ©roBfieräogtidjen £)offonbitoreb, ganj 
eßbar gebilbet unb jeigte nad) borfianbenen fiubferfiidjen ben 
©egenftanb fo bödjft erfreulich bafj man faum roagte fie an= 
jutaften. 6ine umftänbige [so] 33efcfireibung be* gefteä tnirb toaf)r= 
fdjetnlid) im Srucf erfdjeinen. 

«n Mtife toon Setoefcoto. S 264. 

.H 667 : g auf dem ersten Blatt des in hellgrünen Saffian 
gebundenen Bandes „Aus meiuem Leben. Zweiter Abthei- 
lung Fünfter Theil" („Campagne in Frankreich" und „Be- 
lagerung von Mainz" enthaltend), unterzeichnet: 2Ji. 58. b 
24 3iuli 1822 &; im Besitz von Frau Baronin von Rauch 
in Ramholz. 

.H 668 : Quartblatt Eckermanns Hand, zusammen mit den 
zwei auf S 265 gedruckten Gedichtchen an Ulrike, beide 
ohne Überschrift und Datum. 

Hier zuerst gedruckt. — Vgl. auch Stettenheim in 
der Neuen Freien Presse vom 23. März 1898 und Sauer, 
Ulrike von Levetzow und ihre Erinnerungen an Goethe, 
SA. aus der Monatsschrift „Deutsche Arbeit" (3. Jahrgang 
4. Heft) S 9. 

In der Überschrift ist Sichtung unb Sikfirtjeit zu ändern 
in: 3-luä meinem Seben. 3 toe 'ter 21btt)ei(ung und darunter ein- 
zufügen: aHatienBab 24. 3uli 1822. 

2ln grau bon Sßiüemet. S 264. 

IZ 669 : g auf lila Octavbriefbogen mit gepresstem Rand, 
unterzeichnet: 18 *ftob. 1822 33. Eigenthum des Herrn 
Commerzienrath Jean Andreae in Frankfurt a.M. (vgl. Katalog 
„Goethe in seinen Beziehungen zu Frankfurt" S 134 Nr. 627). 

U 670 : Quartblatt Eckermanns Hand. 

Erster Druck. Creizenach, Briefwechsel zwischen 
Goethe und Marianne von Willemer (1877) S 161 ; 2. Aufl. 
S 170. — Zur Erklärung des Gedichts und der Unterschrift 
33. (Bakis) vgl. Mariannens Brief an Goethe vom 20. October 
1822, des letzteren Antwort vom 18. November und ihre 
Erwiederung darauf, sowie Creizenachs Note a. a. 0. 



100 Lesarten zu Hand 4. 

2ln Öfräulcin ßafimtra 2Boloh)äfa. S 265. 
Bratet Druck. C 1 47, 198 ohue Überschritt und Da- 
hmi. — Vgl. das Gedicht an dieselbe S 27. 

2ln illrife Don ßeoefeoro. 8 2G5. 

//'" 8 : s. oben. — Die Originalhandschrift von l. •_' hatte 
Ulrike dem Hausarzt ihrer Mutter Dr. Jaksch geschenkt 
ier a. a. 0. S 9), Verbleib unbekannt. 

Erster Druck von l. 2 im Goethe-Jahrbuch 8, 182; 
3. 4 sind hier zuerst gedruckt. 

i. | und wohl auch 3. 4 waren Beischrift zu einem 
Pfund Wiener Chocolade, das Goethe zwischen Steingattungen 
aus der Gegend von Marienbad für Ulrike aufgebaut hatte 
(Sauer a. a. 0. und Goethe -Jahrbuch 21, 45). 

«n ©tof Äo3pat ©tetnbetg. S 266. 

H bli : g in der Bibliothek des Museums des König- 
reichs Böhmen zu Prag. 

Erster Druck. Q 1, 199. — Briefwechsel zwischen 
Goethe und Kaspar Graf von Sternberg, herausg. von Bra- 
tranek, S 131; neue Ausgabe von Sauer S 85; Weim. Ausg. 
Br. 38, 158. 

Otttlien üon ©oetfie in ein englifdje» SBötterbudj. 
S266. 
H h " % : g mit der Unterschrift 3fm Mahnten ©tilienS bon 
©oetbe Söeimar Cctbr. 1824 auf dem ersten weissen Blatt des 
ersten Bandes von Dr. Samuel Johuson's Dictionary of the 
English Language (London 1785) ; aus dem Nachlass von 
Goethes Enkel Wolfgang in den Besitz der Universitäts- 
bibliothek zu Jena übergegangen (vgl. L. L. Mackall im 
Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Literaturen 
119. Band S 169). 

Erster Druck. Goethes Unterhaltungen mit dem 
Kanzler von Müller, herausg. von Burkhardt, Stuttgart 1870 
S 93 (3. Auflage S 118). 

i Sücber! H* n SSiffen! -BT«" 2 21(6,! J/ 67 * 
3. 4 äÖttl c3 nicht in fiopf hinein 

Ütng e§ bod) im SBudje fetm! # 572 



Nachlass. An Personen. 161 

Alle diese Lesungen müssen, da Müllers Niederschrift wohl 
nur aus dem Gedächtniss erfolgt ist, in den Text eingesetzt 
werden. 

2tn «Ratfi ©d)eIlf)orn. S 267. 

H 573 : g 1 auf kleinem Quartblatt (Concept), datirt: 
Sßetmar. b 3. See. 1824, in der Jähns'schen Sammlung im Be- 
sitz von Frau Oberstlieutenant Jahns in Berlin (vgl. auch 
Katalog der Berliner Goethe -Ausstellung 1861 S 19 Nr. 44). 

Erster Druck. C 1 47, 118. 

Tagebücher 1824, 4. December: (Sebidjt für ©d)eflhorn§ 
gefingert ^ubeltag. 5. December: Üiatf) Sdjellfjorn für ba% 
geftrige ©ebtdjt banfenb. 

3n ba§ ©tammbuet) bei (Snfeli. S 267. 

ü 574 : Octavblättchen g (Concept), zusammen mit 2ßo§ 
toir Siebter in's @nge bringen (5, 92) und 5(nftott bafj ihr be= 
bödjtig ftefjt (5, 98), im Kestner- Museum in Hannover. 

H 616 : Eintragung g in das Stammbuch, das Goethe mit 
der eigenhändigen Widmung versehen hat: ©einem lieben, 
guten, erfigebotjrnen rjeute fiebenjär)rigen @nfe[ Söalttjer Don ©oetfje 
treugefinnt 3 2ß ü ©oettje Söeimar b. [9.] Slptil. 1825. Die Verse 
stehen ohne Überschrift und Datum, unterzeichnet: SLer 
(Srofjüatet, unter dem Spruch von Jean Paul, den Emilie von 
Spiegel eingezeichnet hat. (Vgl. das Gespräch mit Kanzler 
von Müller 15. Sept. 1827, Unterhaltungen 3. Aufl. S 158.) 

Erster Druck. Q\, 194. 

3tt ba% ©tammbud) bei ©ot)ne§. S 268. 

.H 578 : l — 4 g auf der Rückseite eines Stückes von einem 
Theaterzettel (Concept). 

Il" 1 : l — 4 Eintragung g in das Stammbuch Augusts 
von Goethe mit dem Datum: Söeimar b. 5 3nni 1825 und der 
Unterschrift: ^. StB. (Uoethe. unter dem Distichon 5 e f* betrjat)re 
(£nlte bal «üb S 124), im Besitz des Herrn Dr. W. Vulpius 
in Weimar (vgl. dessen Aufsatz in der Deutschen Rundschau 
August 1891 S 266). 

IZ 578 : l — 4 g auf goldgerändertem Octavblatt mit dem 
Datum: 20. 5. 3un 1825 und der Unterschrift: 32B b ©oettje. 

IZ 579 : l — 4 Abschrift von Johns Hand. 
© o c t ö c ä SScrtc. 5. SBö. 2. 9lbtt). 11 



16S Lesarten zu Band 4. 

//■"": i—i Abschrift ron der Rand des Kanzlers r.Mnller; 

vor. ms gellt das Distichon Qfcft bclüüljte bct Süürbigen ÜMlb 
(.£)alte ba§ s lMlb 8 124), es folgt r. — r mit der Überschritt 
. Ebenfalls zugesetzt". 

Erster Druck, l — 4 C> 47, 192; 5 — s (nach //' 
von Burkhardt im Archiv für Litteraturgeschichte 2, 517. 

i Anteile fidj ein (jcitrer [unter frifdjer] unter Besinne unter 
liefen [V oder nun bas ?] neuer [neuen ?] // r,7B 

©oetbc§ @ebutt§tQ9 1825. S 268. 
H 6ax : Zum Geburtstag 1825 sandte Marianne Willemer 
drin Dichter einen auf weisse Pappe aufgeklebten Kran/, 
aus getrockneten kleinen Blumenblättern, in den sie ein 
Gedicht eingeschrieben hatte, mit der Überschrift (gleich- 
falls aus Blättern zusammengesetzt) ,1825", unter dem Ge- 
dicht in Schrift: „August" (Kigenthum des Goethe-National- 
museums in Weimar). Goethe hat in sein erst im November 
abgegangenes Dankgedicht Mariannens Verse mit leichter 
Umarbeitung und Weglassung einer Strophe unter der Über- 
schrift Sic aufgenommen. Mariannens Dichtung hat folgende 
Abweichungen : i letdjt] retd) -i floc&t 4 2Bar] 3ft s 3Mütheu= 
tanfeu 6 liebltdje nach 8 folgt: 

SBotte au» be» <£>cr3cn3 gülle 
©inb tüte £uft qu§ 23lumenhüüe 
SBlumen müfjen oft bejeigen 
2öci3 bie kippen gern oerjefetoetgen. 
12 in bunten] mit frifdjen Marianne hat Kranz und Gedieht 
später uoch oft Freunden zum Geschenk gemacht, wobei 
sie sich gelegentlich einige Änderungen Goethes zu Nutze 
machte, so an Frau von Weissenthurn (Creizenach a. a. 0. 
S 213), an Herman Grimm (Fünfzehn Essays, Berlin 1874, 
S 270), an Mathilde Boisseräe (H. Hüffer, Marianne von Wil- 
lemer, Deutsche Rundschau September 1878 S 424), an Frau 
Prof. Kleinschrod (M. Koch im Goethe- Jahrbuch 3, 363). 
Als Kanzler von Müller im Jahre 1826 die zu Goethes Jubi- 
läum eingegangenen Festgedichte für den Druck zusammen- 
stellte, wollte er irrthümlich auch Mariannens Gedicht in 
diese Sammlung einbeziehen; Goethe lehnte es ab. 9tur ba§ 
fdjönc uub mufterhafte $tän,}d)cn ttmr Utjache, bojj bie ßenntnifc 






Nachlass. An Personen. 163 

bauon aufjer bem inuerften Greife gelangte. (Briefe 40, 227 
und 437.) 

jjbsi . Entwurf der Verse 13 — 24 g 1 auf eiuem Folioblatt 
grauen Conceptpapiers, g" 1 durchstrichen. 

H 6S3 : Reinschrift g auf den Innenseiten eines halben 
Bogens Conceptpapier, darunter in der Mitte: „1825", an 
Marianne gesandt; Eigenthum des Herrn Jean Andreae in 
Frankfurt a. M. (vgl. Creizenach a. a. 0. S 213). 

Erster Druck. C 1 47, 138, das erste Gedicht ist über- 
schrieben: 2Jctt einem äterltdjft - aufgetrockneten SBlumenfranje ; 
das zweite : (Srtoteberung. 

13 SSunte g 1 über Steint bte H 682 in über icfi (versehent- 
lich) .ff 582 H Sendeten aus ßeudjtenb H 582 15 Slber leudjten] 
ßeudjten fie bodj # B82 ig 2)enn icfi mufj ber Siefiften hmten 
JH 682 n nun] bn fi 582 in über auf -H 682 Greifen über 
^Blättern (nicht gestr.) H h% - is über Die bte [Spatium] 
gepflücften fl 582 19 SDÖiEft bu äärttid) ß 582 w. 20 stehen 
zwischen zwei durch ein grösseres Spatium getrennten Versen, 
die nur theilweise zu entziffern sind , etwa : llnb bermafirt 
eingeben! ['?] ©tet) auf einmal gletdjen [?] jene [?] ü 582 23 über 
dem Zeilenanfang Hub bte JP 82 24 nach Slütjen farbig tuie 
bte frtfeben Ä 682 

Tagebücher 1825, 12. November: ^urjeä @rhnberung§= 
gebidjt auf bie ©enbung be§ firanje». 14. November: §erru 
©et). JRatfi ü. SBiUemer, ba3 SBedjfelgebicfit naefi granlfurt. 

3ur Jubelfeier be§ fiebenten Wobember 1825. S 269. 

.H 684 : Blättchen g, aufgeklebt auf einem Quartblatt unter 
einem Abdruck des nach Rauchs Goethe -Büste von Schwerd- 
geburth gestochenen Profilbildes (vgl. Tagebuch 16. November 
1825), mit der Überschrift: 9lm fiebenten 9cobember, unterzeich- 
net: 1825. ©oetfie. Im Goethe-Nationalmuseum zu Weimar. 

Erster Druck. Quartblatt mit Facsimiledruck nach 
-H 584 . Vgl. auch Creizenach, Briefwechsel zwischen Goethe 
und Marianne von Willemer 2. Aufl. S 215. 

Der in Gotha erscheinende Allgemeine Anzeiger der 
Deutschen (Nr. 253 vom 17. Sept. 1826) brachte eine drei- 
strophige Parodie des Gedichts, die in den Weimarischen 
Regierungskreisen grosse Entrüstung und Aufregung her- 

11* 



161 Lesarten m Band 4. 

vorrief. Die darauf bezüglichen Schrift .»türke sind in einem 
;kel des Kan/.lrr Mflller- Archivs vereinigt. 

2cm tljcurcn fcJcbeiiägeitof Jen Don Sintbel. S 270. 

i/ 888 : g l mit der Überschrift: 1cm Ihcurcit Vcbciic-gcnojfcn 
von Jhtcbcl am bret)fjigften Wooembcr 1825 auf der Aussenseite 
eines Liriefumschlags. 

if 886 : g auf einem Blatt mit demselben Bild wie 11 
oberhalb des Stiches : Sern tbeuern 8epen3geuoffen Uon ftncbcl, 
unterhalb desselben, anschliessend an die Unterschrift ©oetbc: 
311m brct)f}ig|tcn Wooembet 1825, unterzeichnet ÖJoetfjc; im Be- 
sitz von Frau Dr. Buchholz in Jena. 

Erster Druck. Jahresblüthen von und für Knebel. 
Gedruckt als Manuscript für Freunde und Freundinnen zur 
Feyer des 30. November 1825. Weimar. Überschrift: 2 cm 
tbeuern £eben3genoffen Don tönebel ©oethe 311m 30. Wooember 1825. 
(9Kt feinem SBUbm§.) 

1 2>ir g l aus 3)Hr H b%b mir 311m Ort g 1 über mir [aus 
bir] antjer H 6 * 6 

5Jiit ber 2JcebaUIe 3ur geier be* fiebenten 9ioöember3 
1825. S270. 
Erster Druck. C 1 47, 196 überschrieben: W\t ber 
Jubiläum» = ÜJJebaiüe. 

Stn grau Dberfammcrberrin Don ggloffftein. S 271. 

if 88T : g l (Concept) auf einem Blättchen blauen Concept- 
papiers, g corrigirt, ohne Überschrift; im Kestner- Museum 
zu Hannover. 

H 888 : g, unterzeichnet: 2B. 17.üftab,. 1826. &., in Rudolf 
Lepke's 831. Berliner Auctions-Katalog als Nr. 256 aufgeführt 
(Goethe - Jahrbuch 13, 285). Verbleib uubekannt. 

IZ 888 »: Abschrift des Kanzlers von Müller mit dem 
Datum: 10. Mai (vgl. Archiv für Literaturgeschichte 2, 519). 

Erster Druck. C 1 47, 187. 

1 «Utuftcrftuhl 9 über (Einen StnbJ ü 887 für] 31t fl 888 
(nach Lepkes Katalog). 

Den „MusterstuhT hatte ihm Frau von Eglofistein schon 
bei seiner schweren Erkrankung im Februar 1823 geliehen 
(vgl. Biedermann, Goethes Gespräche 4, 210). 






Nachlass. Au Personen. 165 

gut <Stantmbud)» = 2öett)e meinem lieben SCßölfdjeu. 
S271. 

.ZI 689 : g l überschrieben: 9tn , auf einem Folioblatt 
zusammen mit einem Stück aus einem Entwurf der Selbst- 
anzeige der Ausgabe letzter Hand (Werke 42 1 , 118, 22 — 27). 

J? 690 : g, ohne Überschrift, unterzeichnet: Söcimat 
1. Wob. 1827. 32Bb©oethe , im Stammbuch des Weimarischen 
Rechtsanwalts Karl Georg Hase, im Besitz des Herrn Geh. 
Justizrath Dr. Weber in Colmar i. E. (vgl. K. A. von Hase, 
Unsre Hauschronik, Geschichte der Familie Hase in vier 
Jahrhunderten, Leipzig 1898, S 61). 

iT 591 : g im Stammbuch der Frau Kammerherrin von 
Mandelsloh geb. von Milkau, unterzeichnet: Sßeimat 2öet)= 
nachten 1827 (Boetlje, zur Zeit der Collation im Besitz des 
Herrn 0. R. Reisland in Leipzig (facsimilirt in Firmery, 
Goethe, Paris 1890, S 187). 

H 692 : g auf einem Octavblatt gelben Glanzpapiers, dem 
inneren Deckel eines Stammbuchs, unterzeichnet: SBeimat 
Sunt) 1828 OTb@oert)e. 

Erster Druck. C 1 47, 188 mit der Überschrift: 
3n ein ©tammbucb, jur äßeihe. — Q 1, 194 mit der Überschrift: 
(Stammbuch? = Sßeihe. kleinem lieben 2öölfd)en. (äßolfgang t)on 
©oethe.) %m 28. «Wära 1826. Darnach ist in der Überschrift 
2Jiai in 2Mrj zu ändern. 

1 btefe] ba§ H 889 2 eilig] fchnelle§ iT 589 3 eilig] gteunb= 
lieh Ä 892 4 Sieben i? 890 — H 892 C# daher auch im Text 
gesperrt zu drucken fchneU] balb H 889 — H 592 5 gebet] 
©tiffel g l über ^eöcr ff 889 batf] foU i? 891 # 892 

©et ©ängettn $tau 9Jcübet in ein (Sjemblat bet 
Sbbigenie. S 272. 

BT 893 : Eintragung g in ein Exemplar des Abdrucks zur 
Feier des 7. November 1825, überschrieben : 2ln 2JJabame 2Jcilbet., 
unterzeichnet: SBeimat b. 12 3uni 1826 ©oethe (vgl. Die Auto- 
graphen-Sammlung Alexander Meyer Cohn's, Berlin 1905, 
1. Theil Nr. 1175), im Besitz des Herrn Albert Graeber, Kiel. 

Erster Druck. C 1 47, 202 mit der Überschrift: 2ln 
2Jiabame Silber, mit einem (Sremplar bet ^pbigcnie. 

3 ein] noch H 893 höheteä # 893 i SBctont tum ©lucf, # 893 



166 !•• Hurten in Band 4. 

Tagebücher 1896, 18. Juli: fertigte bof Ihcinplor Opbü 
geitien* für lltobame Hübet nu*. 

\»ht bie Sängerin Henriette Sontng. S 272. 

Erster Druck. C 1 47, 197 überschrieben: 9tit Xcinoifelle 
3 cm tag. 

Aus der Zeit, da die Sängerin in Weimar erwartet 
wurde \j, r l. an Ulrike v. Pogwisch, Briefe 41, 97; an Kanzler 
v. Müller, ebenda S106; an Zelter, ebenda 8 L15, 117. 121 j 
am 1. September sang sie im Theater und besuchte nach dem 
Cancer! eine Gesellschaft bei Goethe (Tagebücher 3. Juni 
und 4. September 1S26; Gespräch mit Kanzler von Malier 
vom 23. August 1827; an Zelter 6. September 1826, Briefe 
41, 142, 144; vgl. auch oben S 88). 

©oethei gebet ou S 273. 

Erster Druck. C 1 47, 201 überschrieben: © 1 

fjcbcr an 

Die Verse beziehen sich auf Puschkin. Mad. Szyina- 
nowska schrieb am 16./2S. Juni 1*28 aus St. Petersburg an 
Kanzler r. Müller: r Mr. de Joukofsky a apporte' en cadeau ä 
Mr. l'uschkinn, Poete Russe, une plume avec laquelle Mr. 
de Goethe avait cerit". Dadurch wird die von BarnacK 
- und Studien zur Literaturgeschichte S 233 f.) mit- 
tet heilte Überlieferung von Puschkins Biographen Annenkow 
bestätigt. (Vgl. auch unten S 184 f.) 

In 3tbolf Sttecffufe. S 273. 

H 69 * : g mit der Notiz: <B. Sonte XI. 98 und dem Datuni: 
äBetnot 9luguft 1826 auf dem Vorsatzblatt eines Exemplars 
von Manzonis „Adelchi", das Goethe durch Zelters Ver- 
mittlung an den Dante -Übersetzer Karl Streckfuss sandte 
(vgl. S 209 und Brief an Zelter vom 12. August 1826, Briefe 
41, 120 ff.); ehemals im Besitz von Dr. Streckfuss in Berlin 
(Katalog der Berliner Goethe-Ausstellung 820 Nr. 53 . Fer- 
bleib unbekannt. 

H h9i : Quartblatt von Johns Hand ohne Überschrift, von 
derselben Hand mit Datum: SB. b. 11. 2lug. 1826 versehen und 
& unterzeichnet, darunter der Hinweis: ©. laute XI. 98, 
wozu Kiemer „lTnferno" ergänzte. 



Nachlass. An Personen. 167 

I7 896 : Abschrift auf einem Quartblatt von derselben 
Hand, ohne Überschrift, Datum und Unterschrift, bloss mit 
der Notiz: ©.Spante XI. 98 versehen; Druckmanuscript für 
Kuust und Alterthum. 

Erster Druck. Über Kunst und Alterthum 6. Band 

1. Heft (1827) S 122 wie H™\ — C 1 45, 294 von den Heraus- 
gebern des Nachlasses unberechtigterweise an den Schluss der 
Besprechung von F. H. Jacobi's Auserlesenem Briefwechsel 
gestellt (vgl. Werke 42", 302). 

In der Überschrift wäre statt 2ibotf besser zu lesen: 
flarl. Der Dante -Übersetzer hiess Adolf Friedrich Karl; er 
selbst unterzeichnete seine Briefe mit Karl. 

Tagebücher 1826, 11. August: 2IriftoteIe§ im Original 
nadjgefefjen roegen einer ©teile be§ £aute. $feiue§ ©ebidjt in 
(Befolg beffen. 

2im adjt unb atoonjigften Stugnft 1826. S 274. 

H 597 : Quartbogen, Johns Hand, ohne Überschrift. 

Erster Druck. Breitumrändertes Grossoctavblatt mit 
der Überschrift 21m adjt unb jroanjigften Stugnft 1826. Das 
Exemplar in der Bibliothek der Goethe -Gesellschaft trägt 
g die Widmung: 5£em Urfreunbe b. flnebel und die Unter- 
schrift: SBeimar GJoetfie. Den letzten Glückwunsch der Frau 
von Stein zu seinem Geburtstage beantwortete Goethe mit 
einem Exemplar des Dankgedichts (unter den Briefen nicht 
erhalten) und den Zeilen vom 29. August, den letzten, die 
er an die Freundin gerichtet hat (Briefe an Frau v. Stein 

2. Ausg. 2, 484; 3. Ausg. 2, 464). Eine Anzahl unterzeichneter 
Dankblättchen ging an Zelter zur Vertheilung an Berliner 
Freunde (Briefe 41 , 144 f). Einen Neudruck Hess Goethe 
1827 herstellen (vgl. Brief an Frommann von Ende Oktober 
1827, Briefe 43, 139 und 361). Ein Exemplar erhielt auch 
der Maler Heinrich Kolbe (vgl. Gaedertz, Goethe und Maler 
Kolbe S 57 f.). — Abend-Zeitung vom 13. September 1826 in 
der Correspondenz aus Weimar. — C l 47, 119 überschrieben: 
£en gfreunben ant ad)t unb jroanjtgftcn Stuguft 1826. 

l £e§] $et C 1 (Druckfehler) 

Tagebücher 1826, 16. August: fliehte? ©ebidjt jum näcfjften 
geft. 27. August: Unterfdjrift be§ ©ebitfjtg für morgen. 21uguft§ 



II - Lesarten tu Band 4. 

Grannen jut (Anleitung. Augusts Niederschrift einer ein- 
leitenden und einer schliessenden Stanze ist g i überarbeitet, 
ebenso sine Abschrift von Johns Sand. In dieser über« 
arbeitung sind die beiden von August gedichteten Stanzen 
gedruckt bei Gaedertz a.a.O. S58£ 

2ln gtiebrid) Sßogcner. 8 275. 

ESrster Druck. .7: Originalien ans dorn Gebiete der 
Wahrheit, Kunst, Laune und Phantasie. 16. Jahrgang 
Nr. 84 Spalte 607. in einem Aufsatze des Schauspielers und 
Regisseurs Friedr. Wagener „Über Göthe*. Die Verse hatte 
(ic.ethe in ein Exemplar des Neudrucks der Iphigenie (vgl. 
/.u H* M ) eingeschrieben, das er Wagener als Dank für eine 
kleine Dichtung .Tioethes Ehrentag. Ein Festspiel zum 
28. August 1826" übersandte. — Wieder abgedruckt, mit 
Weglassung des 2. Verses, in dem Werke von F. Wagener, 
Ober den gegenwartigen Zustand der dramatischen Kund 
in Deutschland Nebst Einigem aus meinem Leben und 
Wirken. Magdeburg 1833. 8 69. 

nach l ist versehentlich im Druck ausgefallen: Unb toie 
fic gütig mein gebad)t l £nim lies £o nach J 

«n ftxau öon SÖiltcmet. S 275. 

i7 598 : g auf einer Karte mit gepresstem Goldrand ohne 
Überschrift, unterzeichnet: SB. 24. 0.26. ©. Eägenthum des 
Herrn Geh. Commerzienrath Jean Andreae in Frankfurt a. M. 
(vgl. Briefwechsel zwischen Goethe und Marianne v. Wille- 
mer 2. Aufl. S 218). 

Erster Druck. Chaos 1. Jahrgang (1829) Nr. 4 S 16 
mit der Überschrift: Kit einem buntgeftirften .Riffen. — ' 
185 mit derselben Überschrift; 3.4 in Anführungszeichen. 

2ln 0?rau öon SBiltemer. S 276. 
H i9t : Octavblatt (Concept), l— *g\ darüber g das ganze 
Gedieht, ohne Überschrift: Eigenthum des Kestner-Museums 
zu Hannover. 

H 600 : fi auf der ersten Seite eines Octavbogens grünen 
Glanzpapiers mit gepresstem Bande. 

Krster Druck. Q 1, 190. — C 1 56, 74; beide nach 
H 699 und mit der Überschrift : 2Rit einem s -}Mntt BryophyUum 
mim. 



Nachlass. Au Personen. 169 

3. 4 g x und g nach $ lad? geleert auf guten (5nmb mcfyrt 
es ftd? von Stunb ju Stunb H 599 5 ^flönjletn H™ 9 QWC 
7 nach ITtdjt 51t n>arm be [unausgeschrieben] fl 599 s $ft — 
foeilfnm nach fjier bas aller befte H 599 9 Stebrfjen] tbnen 
HM'Q&C Die Fassung von J7 800 ist wahrscheinlich, wohl 
wegen der in dem Ausdruck ßiet>cf)en steckenden zu persön- 
lichen Beziehung, nicht abgeschickt worden. 

Über diese Pflanzensendung vgl. auch den Briefwechsel 
mit Marianne Willemer 2. Aufl. S 219 ff., woselbst auch ihr 
Antwortgedicht abgedruckt ist, und den Brief Goethes 
an Willemers vom 28. Juli 1829 (ebendas. S 252; Briefe 
46, 25). 

91 n Qferbtnanb Rillet. S 276. 

fl 601 : 5—8 g 1 auf einem Quartblatt grünlichen Concept- 
papiers (Rückseite g x Concept zu Bd. 41 n , 197, in— 20). 

2J602 . g { n Hillers Album (Eigenthum des Stadtarchivs 
in Köln); i — 4 unterzeichnet: SBeimar, b. 10. gebr. 1827. 
$2Jßt>(§oefhe; 5—8 auf der Rückseite ohne Datum und Unter- 
schrift (vgl. Catalog der Rheinischen Goethe -Ausstellung 
in Düsseldorf 1899 S 210 Nr. 1772). 

Erster Druck. J : K.W. Müller. Goethes letzte litera- 
rische Thätigkeit, Verhältniss zum Ausland und Scheiden, 
Jena 1832, S 10, ohne Überschrift und Datum. — C 1 47, 193 
mit der Überschrift: igaxn gexbinanb Ritter. (©cbüler üott 
Rummel.) — Q 1, 199 mit derselben Überschrift, datirt 
vom 10. Februar 1827. 

4 Überall ift ber] gr tft überall H eo *J Diese Fassung 
muss auch gegenüber der von den Herausgebern des Nach- 
lasses eingeführten wieder hergestellt werden. 

Tagebücher 1827, 11. Februar: ©tammbud) an filier. 

9In grau £oftätbtn Stiemet. S 277. 

fl 603 : if- (H™ 3 *) und g 1 (fl 603 *) auf einem Quartblatt. 

H COi : g auf einem Octavbogen weissen Briefpapiers 
mit gepresstem Rand, ohne Überschrift, unterzeichnet: 
aBeimew b. 20. 2Rfita 1827 ©oetfje. 

Erster Druck. (7 1 47, 211 mit der Überschrift: 9ln 
grau 4?ofrätbm Stiemet mit ©tidmuftent 3U ifytcm ©eburtätag, 



170 arten n Band 4. 

licrtyätct. — Q 1, 10«; mit ähnlicher Überschrift, datiri \ 

XX Uli ■ i 

. Beim fie gWdj] .ftobeu fic //«''W/""»' | «icbcS - fiel 
Atben tiefte! 11'"** i am Anfang dea Verses statt .£wutc 
ein unleserliche! gestrichenes Wort, darnach oiinjctjou ans 
,1tüifd)iMt, nach diesem ein unleserliches Wort [5Rcify] DdZ 
//"'"• i i fic — Reitern] heute [Aber anleserlichem Lrestriehenen 
Wort] bciiicu !!••*■ heitren //* 04 , dieses in den Texl so setzen 

Tagebflcher 1S-J7. 10. März: »n Qfrau <Jkofcffor Ziemer 
einige Sticfmuftcr. 

Tcm ©djoufpiclct ßrüger. S 277. 

7/60-s. g\ (E n t wur f) au f einem Folioblatt zusammen mit 
dem Concepi (g l ) eines Stückes ans den Wanderjahren (24, 
316-::i7. 

]{«<>»■ y auf einem weissen Briefbogen mit gepn 
Kami, befestigt auf dem Titelblatt eines Exemplars der 
Jubiläumsausgabe von r l]>hi<, r enie auf Tarnis* (1825 : «las 
Gedicht isi unterzeichnet: SÖetmnr, ben 81. SRotg 1827. (Goethe. 
Der in dunkellila Papier gebundene Band tragt auf der 
Mitte des Deckels in Golddruck die Widmung: .Herrn 
Krüger, dem bewunderungswürdigen Orest". Im Besita 
der Nachkommen des Künstlers. (Catalog der Berliner 
Goethe -Ausstellung 1861 S 20 Nr. 54; H. Borkowski. Ein 
Gastspiel in Weimar in „Bühne und Welt" October 1905 
S58ff.) 

H* 01 : Quartblatt. Johns Hand, ohne Überschrift mit 
demselben Datum; darunter geklebt H* 08 . 

Erster Druck. M. G. Saphirs Berliner Kourier 1S"_'7 
Nr. «19 mit der Überschrift: .fterrn Ärüger bem betmmberti*; 
unirbigeu Crcft. — Q 1, 196 ohne Überschritt mit Datum. 

! ©lauhenb, hoffenb] ©laub' unb |)offnung§DOÜ #* os 4 ba§ - 
SKMrfcn] betn ßünftter ■- Silben J7« os .■> .franblen H 805 77 60, //*° 7 
(in letzterer für Q mit Blei in .f)anbeln corr.), ^)aitblen ist 
daher im Text wieder herzustellen 

Tagebücher 1S27, 31. Mars: Wein Sohn au* ber S3or= 
ftclliing ber Sphigenic, ben ©rfotg referirenb. L April: Über 
bie geftrige Horftefluitg uon ^Phigenic [mit Canzler vou Müller].... 
SbenbS Dt. Infcnnaim, über bie Aufführung ber 3pbigcuic. (Snt= 



Nachlass. An Personen. 171 

roitflurtg bc§ JMgenfdjen ©piclc§. (Vgl. Gespräche mit Ecker- 
mann 1. April 1827; Briefwechsel zwischen Goethe und 
Zelter 4, 273, 287, 292, 308.) 

2tn ben ©rofen $ct§par ©tetnberg. S 278. 
jjeoa . g omie Überschrift und Datum auf einem kleinen 
Blättchen, unter H 607 aufgeklebt. Das Heft „Kunst und Alter- 
thum" (6. Band 1. Heft), in das Goethe dieses Gedicht eigen- 
händig eingeschrieben und das er dem damals in Weimar 
befindlichen Grafen Sternberg am 12. Juni 1827 zugesandt 
hatte (Leben des Grafen Kaspar Sternberg, von ihm selbst 
beschrieben, herausgegeben von Franz Palackv, Prag 1868, 
S 139; Biedermanns Gespräche 6, 140; Briefwechsel zwischen 
Goethe und Sternberg herausg. von A. Sauer, Prag 1902, 
S 136 und 333 Nr. 50), ist nicht mehr erhalten. Das Datum 
13. Juni , beruhend auf einer sonst werthlosen Abschrift im 
Kanzler Müller -Archiv (Burkhardt, Archiv für Literatur- 
geschichte 2, 519), die auch das nächste Gedicht an Stern- 
berg (von Müllers Hand) enthält, ist nach dem Tagebuch 
in 12. Juni zu corrigiren. Sternbergs Erzählung, Goethe 
habe ihm das Heft am Tage nach einem Ausflug nach 
Tiefurt überreicht, ist ein Gedächtnisfehler; diese Fahrt 
fand am 16. statt. Biedermanns Datirung der Verse auf das 
Jahr 1824 (Goethe -Forschungen N. F. S 453) ist hinfällig. 
Erster Druck. Q 1, 196. 

Tagebücher 1827, 12. Juni: ßunftunb Slitcrfbum on ©rufen 
©tewberg. 

In verschiedenen neueren Goetheausgaben (auch bei 
Sauer a. a. 0. S 208) werden auch die folgenden Verse als 
von Goethe an Sternberg gerichtet abgedruckt: 

2Ber ba§ feltrte ©lud: erfahren, 

Sugenbfraft bei reifem Satiren, 

©cböner ftet§ rotrb ibm bie 2Mt; 

©ctiätje ber Statur, ergrünbett, 

(Betft mit (Clement nerbüttbett, 

3fft'3 roa§ etoig jung erbalt. 
Diese zuerst im Chaos 2. Jahrgang (1831) Nr. 15 S 60 
gedruckten Verse befinden sich auch in der erwähnten Ab- 
schrift des Kanzler Müller- Archivs ; sie sind überschrieben: 



Lernten n Band 4. 

„Einst lirift zu Goethe» goldenem [Jubel-] Tag an Graf £ 
berg" and unterzeichnet : ,▼. Müller", scheiden Bomil 
Goethes Gedichten aus. Dien Abschrift ist erat uacfa dem 
Erscheinen von Sauen Ausgabe des Briefwechsels gefanden 
worden. 

9n leufclben, bei je tu er 9lbreifc au« 2Pcimar. - 

J/B09 . Sedezbl&ttchen g, in 8 Zeilen gegliedert, ohne 
Überschrift, anterzeichnet: Wenncbmct. Söcimnr. 3un. 1827. 
@oetf)e, in den 1. Band der Taschenausgabe eingeklebt; 
im Besitz des Herrn Gottfried Bissler in Wien. 

7/ 6, ° : Schmaler 8treifen g, in 1 Zeilen gegliedert, llber- 
schrieben: 2>eB $ertn Örnfen Caspar Stenib. Sgcett., anter- 
zeichnet: Slkimar Sunt) 1827. ©; im Besitz des Herrn Stadt- 
obersecretär M. Bchflssler in Nürnberg. 

Erster Druck. C* 47. 203 mit der Überschrift: ftcrrrt 
©rofeu Caipar Stcruberg bei feinet 9lbreife aul 3Bciinat. — 
Q l. 107. — Bauer a a. 0. 8137 a. 388 Nr. 51. Müllen 
Abschrift hat in V 4: SBüdjIrin. 

Tagebücher 1827, 13. Juni: Tcm 3hid)binber bie Meine 
ffieifebibliotfief [die ersten fünf Bände der Taschenausgabe] nun 
ausfertigen überleben. 17. Juni: Tem .£>errn Gkafen ©ternberg, 
ber niid) um 10 llfjr befuebte, bie flciuc flicifcbibliothef überliefert. 
19. Juni: .£>crr Gkaf Sternberg roar morgen? abgereift. 

9n Gräfin 9tapp. S 279. 
Erster Druck. C 1 47, 191 mit der falschen Über- 
schritt: £n GJräfiu Sutie Don Cgioff ftein , die aus H 211 * (von 
Eckermann eingetragen") stammt. — Q 1, 196 hat die rich- 
tige Überschrift und das auch hier angenommene Datuni. 

an Carthle mib feine ©attin. S 279. 

H* 01 : g 1 zusammen mit 4, 136, 9— 12 (vgl. S 96), ohne 
Überschrift und Datum. 

7/ 611 : Goethes Niederschrift auf einer Karte (vgl. Goetii- 
und Carlyles Briefwechsel engl. Ausg. 8 29, deutsche Ausg. 
S 15£), datirt: äBeiotat b. 20. Suli 1827, ist verloren gegangen. 

Erster Druck. C 1 47, 206 mit der Ühen 
-l'inbome Sottyle und) Cbiuburg, auf eine jicrlidjc Sifttrnfarte. 

•- 3d)icfen greuube aus ©d)irft ber grennb bir H* 01 



Nachlass. An Personen. 173 

<Än grau ßarlljle. 2Nit einer SDrahtfette. S 280. 

IZ 812 : Goethes Niederschrift auf einer Karte (vgl. Goethes 
und Carlyles Briefwechsel engl. Ausg. S 30, deutsche Ausg. 
S 16), datirt: äßeimar b. 20. 3ttti 1827, ist verschollen. 

Erster Druck: C 1 47,207, überschrieben: 2ln Ssiefclbe, 
mit einer SLrathrette. Diese Drahtkette ist „ein schwarzes 
Halsband von feinem Schmiedeeisen, wie es die deutschen 
Damen, die ihren Schmuck in den Befreiungskriegen fort- 
gegeben hatten, zu tragen pflegten. Ein Gehänge daran 
zeigt den Kopf Goethes in farbigem Glase geschnitten mit 
Goldfassung" (a. a. 0. deutsche Ausg. S 16; vgl. auch S 15 
und Carlyles Antwort ebendas. S 17, engl. Ausg. S 31). 

Tagebücher 1827, 20. Juli : £a§ flofi$en nadj ©rinburg 
gepatft. 

2Rit einer toeiblidjen Arbeit. S 280. 

Die Handschrift hat sich nicht erhalten. In der Bei- 
lage zu dem Briefe an Carlyle vom 6. Juli 1829 fehlt das 
Gedicht (vgl. H i31 S 108); es ist in der deutschen Ausgabe 
des Briefwechsels S 72 irrthümlich angeschlossen, in der 
englischen S 148 fehlt es. 

Erster Druck. C 1 47, 208 ohne Überschrift. — Ql, 196 
überschrieben: üLev-fetben. 2JUt einer toeiblidjen Arbeit. 

Das Gedicht ist hier irrthümlich mit dem vorangehend<*n 
verbunden. Es ist zu überschreiben: 3ln fjfrau Sarlnle. 2Jlit 
einer toeiblidjen Slrbeit. SBeimar, ben 6. ^jutt 1829, und müsste 
demgemäss an anderer Stelle eingeordnet werden. — Die 
Arbeit bestand in einer sogenannten Semainiere. Goethe 
bezeichnet sie im Briefe vom 6. Juli 1829 (Briefwechsel S 71 ; 
Briefe 46, 11) als „eine Gabe, von meinen Frauenzimmern 
(d.i. Ottilie und Ulrike vonPogwisch) freundlichst gesendet". 

Tagebücher 1829, 31. Januar: £cr ähtdjbinber bradjte bte 
Semainiere. 

31 n Sobann ©ante! äöagcner. S 281. 
Erster Druck. Originalien aus dem Gebiete der Wahr- 
heit, Kunst, Laune und Phantasie. 16. Jahrgang 1832 
Nr. 84, Sp. 666 in einem Aufsatze Friedr. Wageners „Über 
Göthe" (vgl. S 168). Dieser, der Sohn Joh. Daniels, der ein 



1 7 1 Lesarten zu Hand 4. 

Leipziger Btndiongonoeeo Goethei war, hatte dem Dichtet 
ein Exemplar der 8. Auflage der ron leinem Vater verrawteo 
Spanischen Grammatik nberbracht; Goethe Bchickte ihn 
dafür ein Exemplar der Jubiläumsausgabe der [phigenie, in 
i eigenhändig das Gedicht eingetragen hatte (rgL aach 
Biedermann, (!<>cthe und Leipzig 2, GO; Jahn, Goethe« Briefe 
an Leipziger Freunde 2. Aufl. S 26). 

Vlu (vrnu O'lemcutinc Don DtanbcUlol). S 282. 

//'-'': 1—8, unvollständiger Fntwurf // (vgl. S 104). 

// 813 : .s— g (i—4 abgeschnitten) Entwurf// (H 6l3a i und 
gl (//«ub^ auf einem Quartblatt mit Versi'ii aus Faust 2. Theil 
1 Act (vgl. 15, 2. Abth. S 11 f.: i/ 1 . 

H 814 : g im Stammbuch der Frau Kammerherrin von 
Ifandelsloh, darunter: äBcinwr, am fiirjeftcn Jage 1827. 
(Buphan, Allerlei Zierliches von der alten Excellenz S 14); 
zur Zeit der Oollation im Besitz des Herrn 0. R. Baialand 
in Leipzig. 

Z/ 615 : In dem Brief warn 15. Januar 1828 an Oarlyle 
geschickt, überschrieben: £en lieben treuen (vbinburger ©atten 
3um Weuenjahr 1828, unterzeichnet: ©oethe (vgl. Brief>- 13, 
243, 19. 20 und Briefwechsel engl. Ausg. S 47, deutsche 
Ausg. 8 25). Die Handschrift ist verschollen. 

H 6ie : In dem von John geschriebenen Briefe an 
Marianne Willemer vom 3. Januar 1828 (Briefe 43, 227 f.), 
im Besitz des Herrn Geh. Commerzienrath Jean Andreae in 
Frankfurt a. M. 

ü 617 : Eintragung in das Album von Frau von Martins: 
das Original ist entwendet und durch eine Abschrift ersetzt 
worden (vgl. Suphan a. a. 0. S 12 und Goethe- Jahrbuch 28, 
84). Hier lautet das Gedicht: 

äßenn 5Bl)i)bud Stoffe fid) in Sturm unb SJebel ftürjeit, 
£a gilt e* roofyl 31t £au» ein frof) ©efpräd) 311 fdjfitgML 
(*rlifd)t aut Qfirmnment ber Sonne ^idjt, 
So leuäjtct uns bafür ein liebe? 9lngeftd)t. 

Zum Ersatz schickte Goethe durch Müller (dessen Brief 
vom 6. April 1832 Goethe-Jahrb. 28, 88) die Verse aus dem 
Sonett Natur unb ftunft (vgl. oben S 89 i/ 379 ). 



Nachlass. An Personen. 175 

Erster Druck. Chaos 1. Jahrgang (1829) Nr. 1 S 3. — 
Deutscher Musenalmanach für das Jahr 1833, herausgegeben 
von A. v. Chamisso und G. Schwab S 7, überschrieben: 3n 
baZ ©tammbud) einer SLame. 21m für^eftert läge 1827. — C 1 47, 
217 überschrieben: s 2tn ^rau ßfementine f. 2Jianbe(3lof), mit 
dem falschen Datum 1830. 

5 — s Unb toenn i>a% %dt)X fid) [folgt unleserliches Wort] 
£en (ängften SEag tierlängen, darunter unb toenn roieber ju bem 
ßtdjt ©ict) ©tunben Äreife brängen [darnach aR unb fjatmomren] 
ben (ängften Jag tierläugen i?" 6 6 Xie ©tunben eiljg über 
5id? Staut» an Stitnbe H 6i3h 7 liebet froh über frcmiMid? 
l]olb if 6,3a freunblidjfte» aus freunb(id)e» darüber hotb H 6nb 

Tagebücher 1827, 13. December: 3tn -iperm Geübter 
ti. 9M(Ier mit einem 5Podfet für 9)iüncf)en, enttjnltenb ba» 3Hbitm 
für ^)errn ti. ÜJlartinä (vgl. den Brief an Müller, Briefe 43, 
202). — 25. December: 21n S rait ü0n Dianbe(*(of) ba§ ©tammbud). 

SBafferftrafjfen retdjften ©djtoalleS. S 282. 

H 618 : Entwurf g 1 und # 2 auf einem Bogen zusammen 
mit Versen aus Faust 2. Theil 1. Act (vgl. 15, 2. Abth. 
S 12: .H* 8 ) und dem folgenden Gedicht an Frau Carlylc 
l — i und an den Grossherzog; l — 4 in zwei Fassungen: ff 6 ' 8 » 
und H« 18 t>. 

ff 619 : Reinschrift von Johns Hand auf einem schmalen 
Blatt, Vorlage für den 1. Druck, mit (später durchgestriche- 
nem) Datum: Söeimar b. 27. 2>ecbr. 1827. 

Erster Druck. Chaos 1. Jahrgang (1829) Nr. 9 S 36 
ohne Abtheilung in Strophen. 

l aus SQßafferftrafjl im reidjften ©anmaße über Zeilenanfang 
Dtefer 5prtngq[wett] if 618 » % £rofjn aus SErofjt H 6iSa - s ©amm= 
(ung [darnach 2 unleserliche Worte] hoffen Raffel über £s 
bcburfte fdirucrcn fiaücs .H 618 * 4 Um mit unä fo fjod) ju 
fteigen H 618a 8 ©oE unter (Srft H 618 

Tagebücher 1827, 27. December: kleine ©ebicfjte. 

2ln ftrau Garste. S 283. 
S 618 : 1—4 #>. 

-ff 820 : 1—4 unb 5—s g auf je einer Karte an Frau Carlyle; 
auf die Karte mit 1 — 4 war eine kleine Nadel aufgesteckt, 



Lei irten bu Band 4. 

Ironze-Medaillon von Goeth.ee Kopf auf einem 
Buntergrund von blankem Stahl in goldener I Brief- 

iel engl. Ausg. 8 46 nnd 151, deutsche A 
Beide Karten sind verschollen. 

Erster Druck. C 1 17. l'.U mit der Überschrift 8a .... 

i bhiitfem] (eidjtetn // 62 ° 2 bid) ans bir H ,u all über 

ein ll f,xn :< 9lcib — bic Ober fcy es eine 7/' ils 4 2Bo ober 

Wenn H" 1 baf; et] beij bet 7Z 8 -" (nach Briefwechsel engl. 

Ausg. S ir»l), so muß auch im Texl Btehen. 

Tagebflcher 1828, 28.December: ©ebidjtc 31t beu Xeujafcxfr 
gcfdjcufcit. 

lern Öro&hetjog 6otl Sluguft. S 2 

ff* 18 : <;' in umgekehrter stroi>henfolge. 

//'•'->: Coucept g, datirt: SReujabt 1828, auf einem Quart- 
blatt Conceptpapier, in der Bibliothek 8. K. EL des Herzogs 
vuii Cumberland in G munden; faesimilirt in der Festgabe /.nr 
Enthüllung des Wiener Goethe-Denkmals, Wien 1!»00, S 3. 

Erster Druck. Q 1, 175. 

4 3m 1 »" frtjd) aus immerfort 7/ 818 7 tocit] roemt // eis 

Die „Gabe" war die 2. Lieferung (Band 6 — 10) der Aus- 
gabe letzter Hand. 5£ie jtoctyte Lieferung an %\)xo .ftömglidje 
."pöbelten mit flehten ©cbidjten (Tagebücher 1827, 81. Decembcr; 
?gL auch Goethes Brief an Carl August vom 17. November 
und v. Müllers Brief an Reinhards Sohn vom 2. Jan. 1828. 
Chronik des Wiener Goethe -Vereins 23, 5). 

Sie erften ßrjeugnijje ber ©totternfjetmer ©atine. 
S 284. 

H ei - a : //' Entwurf der Überschrift und einzelner Zeilen- 
anfange (1 — 4) auf der Rückseite eines Weimarischen Theater- 
zettels (vom 19. Januar 1828). — H fi " b : g Reinschrift der 
Überschrift auf einem Folioblatt, auf dessen Rückseite g* 
Briefentwürfe stehen. 

II* 13 : Folioblatt, Coucept ^' von 1—22, mit Entwurf von 
1-4 und 9—12 (II ti3 *). 

H eii : Folioblatt, Concept g auf g* (letzteres meist aus- 
radirt) von M — r.o und auf der Rückseite g x 81. BS. 

H t - h : Anderthalb Foliobogen, Reinschrift von j5 — 92 
von Johns Hand mit Correcturen g. 



Nachlass. An Personen. 177 

H G2G : Zwei Foliobogen mit der Reinschrift des ganzen 
Gedichtes von Johns Hand mit Änderungsvorschlägen von 
Riemer mit Blei, g überzogen, zum Gesammtmanuscript des 
7. Nachlassbandes (H 2Tla ) gehörig. 

ü 827 : Zwei Foliobogen von Johns Hand, Reinschrift, 
am Schluß g unterzeichnet: ©oettje; Druckvorlage für den 
1. Druck (in der Hirzelschen Sammlung, Universitätsbiblio- 
thek Leipzig). 

jj628 . Zwei Foliobogen von Johns Hand, Reinschrift 
(im Besitz des Herrn Dr. A. Kippenberg, Leipzig). 

Erster Druck. J: Musenalmanach für das Jahr 1830. 
Herausgegeben von A. Wendt. Leipzig S 1 ff. Zwei Correctur- 
abzüge (1. und 2. Correctur) mit Interpunctionsänderungen 
von unbekannter Hand (Wendt?) im Archiv. — C 1 47, 123 ff. 

Überschrift : SDa§ | erfte Sraeugnifj | ber | ©totternbetmer 
©aline | begleitet | bon bicbterifcfien SDialogeu | überreicht | sunt 
30 San | 1828 | mit getroftem | ©lud auf | 6. ©tenfe | Salinen 
2>irector E* 223 - Sie | etften GErjeugniffe | bet | ©totternljeimer 
©aline | begleitet | bon birfjterifcfjem SDialog | äteifdjcn | bem ©no= 
mcn, bet ©eognofie | unb ber ^edjnif. | überteicbt | jum XXX Januar 
MDCCCXXIIX | mit getroftem | ©lud auf ! 6. ©lern! | ©alinen= 
SLitectot | untettbänigft. E e22b E e26 E 627 und in etwas anderer 
Zeilenabtheilung JC l G l — 3 die Versanfänge ohne Über- 
schrift 3n brauner Webelfapp | 2ßo ©lanj [2Bo ©lana unb 5J5runf 
ü«23a] | Untotttig h 622 *E 623 * x %n — Äutte] 3n brauner 
9cebetfapbe H 823 2 im] unb H« 23 (vgl. ©tanj unb $rnncf in 
jj«23a) 4 b a § jnai] toa§ hier H 822a H 823a 5 fernerer über 
fiuftrer fi 823 nach s kein Absatz JE? 823 

8. 9 «Ipabä immer gut mit bem ©efchlecbt gemelmt 
SBenn fie nur felbft bte fid) fo berrttct) brüften 
2ßa§ bte ftatur »erleibt au nü^en teuften i? 023a 
12 3crfiteu8 als ©taub in glüffen ©anb H 823a 3erftteu§ als 
©taub unb SSlätter [?] in ben ©anb, darunter 2ll§ ©taub äcrftrctt 
idj§ in ber gflüffe ©anb # 823 16 bäuft ben] legt in H 623 
bäuft ben g (über Riemer) aus bäuft» jum H 828 nach 16 
kein Absatz IZ 823 18. 19 §u eblcm §tt>ecf bas id? beloben 
fann, Die fletuftc (Sabe, darunter ©djneemeifje ©abe, darunter 
nochmals mit 17 beginnend E 623 19 5ll§ — tea§] Sie ©abc 

© o c t f) c S SSJcvfe. 5.SBÖ. 2. SU'K). 12 



178 Lesarten ra Band 4. 

bot bic Z/" 23 ii tljut] lljnt aus nun H ,M fic] e> H* 
in Btetfeaben] ^onbctimanii i/ 623 vur u tikagnofb nach 

ificolouic nbex HIagic //"-' 2:. .£mft — Sdjäi: . un bu 

audj cblc Sdjahe, dieses aus Qtoax eble Sdjiihc Ijoft bu // ; 
1 - - fiiib aus £od) Slienjdjeugcift tjnt H ,M *7 Jtfl — Nttiw 
aus KotttC i|'t fid) 7/ 62 * n crfcbutc aus eruninfdjte //' •' 
U mir tljiiu] 311 thun //'-'♦ a un* — ,JnfelgruBpc aus Sornco, 
Stonba, 3atM //"- 4 n Vertraut — id) aus iücrfidjert baf; td), dieaM 

Bebt ad)t tuic id) cudj Z/ 824 55 lies liefen 69 Cäfjt — bann] 

Staun [g über Hub] Unbegreiflich» [g aus unbegreiflich] löfjt fic 

so auch 7/ 628 , daraus g (über radirtcn Schriftzfigen 

Riemen) die jetzige Fassung 7. r , 9cun — <£)auch] @in leifer 

£)auch genügt H'^H'^&C dafür # auf«/ 1 die jetzig«- Fassung 

i/ 627 galt nad) g über [eifern J? 62B M ©rbohrc g aus (Srbohr 

bu J/ 62s 90 ereilt] erreicht 77 62R ereilt g aus erreicht i/ 926 

Bety&ttgt in fcmere[r] [darüber ftici»lid)er] ^Bereitung 

Sa biefc» läge» fidjrcr [unter fdiivcrcr] Sßorbcbcutuug II*-* 

lilenck an Goethe 11. Januar 1828: „Besonders hoch muß 
ich die wohlwollende Zusage empfinden, die beabsichtigt- 
Übergabe der ersten Salzprobe aus meinem hiesigen Unter- 
nehmen [an die Großherzogin Luise, an deren Geburtstag, 
dem 30. Januar] durch ein Gedicht verherrlichen zu wollen." 
(Vgl. auch Goethe an Glenck 20. Januar. Briefe 43. 2">5, und 
an Frommann 3. Februar, ebenda S 272 und die gestrichene 
Stelle an Sternberg 10. Juni, 44, 397 f.) 

Tagebücher 1828, 20. Januar: ©ebicfit 311m 3'». tgusdem. 
21. Januar: £a3 ©cbicht 311m 30. geförbert. 22. Januar: Dal 
©ebicht 3um 30. abgefchloffen . . . 9lbcnb» 9)cunbum be* (Seotdjtö. 
23. Januar: 23ölligc Stetnjdjrift be» ©ebicht» 3itm 30. Sanitär. 
25. Januar: Slbenb» SJJrofcfjor Otiemer. 2Bir gingen ba» ©ebicht 
für ben 30. burcfj. 26. Januar: 2a» Gkbidjt für Ölend burch= 
gefehen. $ur 2lbfdjrift gegeben. 29. Januar: Solinenbireftor 
ÜHenrf, bie erften ©a^proben bringenb; öon feinen fernereu lluter= 
nefjmuugen 9cachrid)t gcbenb; ba% ©ebicht auf morgen empfangcnb. 
•°. ( ». Januar: Slbfdjrift bou bem ©ebicht com heutigen Jage. Mittag 
2r. (? der mann .... Scnem communicirte nach Sifd) ba» Öcbicht 
für ben lag. 



Nachlass. An Personen. 179 

»Iumen fat) id), (Belfteine. S 288. 

i/ G29 : g 1 auf der llückseite einer Visitenkarte von 
Dr. Moriz Rapp aus Stuttgart, im Kestner- Museum zu 
Hannover; unter den Zeilen <f : MDCCCXXVI1I. May XVII. 

Erster Druck. Q\, 196 ohne Überschrift mit dem 
Datum: £en 17. ÜJtoi 1828. 

2 Doppelpunct fehlt ü 829 

Sin ©räfin Rapp, geb. bon SRotberg. S 288. 

H* 30 : g 1 ohne Überschrift auf einem Quartblatt, auf 
dessen anderer Seite g 1 ein Briefconcept steht; l. 2 in der 
Anordnung: Sßeimar | ba§ bon bielen greuben | toie ein ftxüfy 
Ung§ | ©arten grünt. 

IZ 631 : g 1 ohne Überschrift auf der Rückseite eines in 
der Mitte durchgerissenen Theaterzettels vom 8. November 
1828, in der Anordnung: Sßeimor! | £a» bon bielen fjreuben | 
toie ein | grüfjtttigsbäumdien | grünt, | 2ßarum gabft bu | Sför bic 
Seiben | 3br | Sie reinfte» ©lud | berbienf? 

Erster Druck. Ql, 196. — Weimarisches Jahrbuch 
für deutsche Sprache, Literatur und Kunst. Herausg. von 
Hoffmann von Fallersleben und 0. Schade, 5. Band, 1856, 
S 198, nach einer verschollenen Handschrift g, wohl dem 
der Adressatin gewidmeten Blatt. 

2 ftrübling§ ©arten H« 30 4 3br — tetnfleS] Sie bat fdjönftc 

Tagebücher 1828, 17. Mai: Wan beratoeifelt an bem %n\- 
fommen be§ ©räflid) Olapbtfcfjen fitnbe§. 

Sin ben Tta^Ux gtöfel. S 289. 

JET 632 : Erster Entwurf g 1 von i — 8 ohne Überschrift, auf 
einem Folioblatt zusammen mit einem Schema und einem 
Stück Concept zu den Wanderjahren (vgl. 25 n , 273, Paralip. 
LXIII). 

J3 633 : g 1 in zwei Entwürfen (IT 633 * — nur i bis 8 — 
und U 63 »b) auf einem Foliobogen mit (bisher unbenutzten) 
Aufzeichnungen zu den Wanderjahren. 

E e3i : Concept g 1 auf einem Folioblatt zusammen mit 
einem Stück Concept zu den Wanderjahren (vgl. a. a. 0. 
S XIII Nr. 11), ohne Überschrift, datirt: b. 4 9tob 1828. 

12* 



l -'i I Märten ro Band l. 

7/ 83t : I i t- i 1 1 s i • 1 1 r i 1 1 g auf einem Qoartbogen gelben Glanz- 
papiers, ohne Überschrift, datirt: äBeimot b 4. 9cou. I 
imteneiehnet: ein banrfbarcr 23cttcr. Darunter die Notiz g: 

;',eile :"> ftatt crrcidjt ju lefeu ereilt. Im Besitz des Bern 
('. MrvniTt in Frankfurt a. .M. 

//«sb . Abschrift von H m von Johns Hand (die Schlüss- 
let i/. fehlt hier und in V 3 ist erreicht zum Tlieil auaradirt 
und von ESckermann in ereilt geändert) auf einem Quartblatt, 
der Hälfte eines Bogens, der als Umschlag benutzt worden 
war; auf der Rückseite von Rösels Hand die Adresse: 
a Beiner Kxeellenz | dem Ikrrn Geheimen Staats | Minister 
von Göthe. | in Weimar. | hiebey ein Päckchen | mit sieben 
geretteten Sächelchen.* Darunter 7 Sternchen. 

Erster Druck« Zwei Goethe -reliquien. zum Jahres- 
wechsel in druck gegeben für herrn Dr. Salomon Hirxel von 
seinem aufrichtigen Verehrer Gotthilf Weisstein. Harburg, 
December 1876. (Vgl. Ungedrucktes zum Druck befördert 
von A. Cohn, Berlin 1878, S 87 f.) 

1 2öage] #at bod) II« 32 2rol)t man [?] über Übt fldj //«"* 

1 Sünbnifj mit bem] 3(rgcnb einen H« 32 Äfftfritt Dom //"'» 
s nach Unb bie n>enig taugen beyoc [?] ü 63 - Si-> Bber 
(DB 7/ 63S » il)it] fic H n *H m » ereilt] erreidjt /Z 635 (vgl. 
oben) 4. r. Sagt ['?] man [?mein?] tugcnblid)fter fetter ^htbet 
manchen [mandjen über and; geneigten] Setter daneben aR tml) 
unb ferne [fernen?] Setter; für diese 2 Zeilen vor 1: 33c)fer 
Hingt» ber eble fetter (yinbet nab, unb ferne [fernen?] Setter H« 3 - 
diese Fassung auch in H* 33 * SRühmet [aus üiüljmcn] bodj 
[über mir] ben fütjnen [über eblcit] Wetter Ö-3 befeligt mandjcn 
[über 2?ar/ unb fern Dernxmbter] Setter H 633b 6 2Bcnn] 

2 cm 77" - {Jfiinb nertljeilt nachträglich unter zwei unleser- 
lichen Worten [Ifiun ertbeitt?] H ez - vor 7 kein Absatz 
H* 3 *-H i33 R B3 * s Sabft, 3Refpa8] Sapft unb [bricht ab] 77 B3i 
^opfi unb 6fcrifl Z7 8 »« 9 fonber] ofjue i/ 6S3 b 11 <Sd}marf= 
haft über 3mmer roll H e33 *> btr üdZ .H««b l2 nac h U\u 
and] oer arrtire Sdfßrjfel [am Anfang des nächsten V 
leerer Raum] 511 Epmme(sreid}en 77 633b 11 ber] ein H" 33 ^ 

Reiben über foldjer [nicht gestr.] H 633b bai 2t)or H t33b 
Tagebücher 18-28, 5. November: ©ebid)t an Stofcl, abgc= 
jdjricbcn unb fortgefeubet. — 



Nachlass. An Personen. 181 

Die Deutung von Gaedertz (Sonntagsbeilage zur Vossi- 
schen Zeitung 12. Juli 1903 S 224) auf „ein sauberes Schild- 
lein von Benvenuto Cellini aus dem Museo Kircheriano in 
Rom, durch Hülfe eines uneigennützigen Custode gerettet 
im Jahre 1817" ist, wie Rösels Aufschrift (auf 7Z 636 ) zeigt 
nicht richtig; der Umschlag, in dem die das „Schildlein'' 
deckenden Pappen liegen, trägt die Aufschrift: „Dem 28. 
des Augusts 1831. von S. Rösel." 

3Rit ©oetfje§ SBetfen. S 290. 

-ff 637 : Concept g, auf einem schmalen Blättchen ohne 
Überschrift, am Schluss das Datum: 5Tcc. 1828. (die Tages- 
ziffer ist abgeschnitten); im Besitz des Herrn Flodoard von 
Biedermann in Steglitz. 

H 638 : g ohne Überschrift, mit dem Datum: SBcimar b. 
1. Seccmber 1828 auf dem vorderen Deckblatt eines Exemplars 
des ersten Bandes von C l , das früher im Besitz des Herrn 
Schmidt-Predari in Weimar war; dieser hatte es von seinem 
Schwiegervater Dominicus Predari, Kaufmann aus Como, 
geerbt, der mit Goethe in Verkehr gestanden und das 
Bändchen von diesem erhalten hatte; jetzt im Besitz des 
Herrn Dr. Paul Eltzbacher in Halle. 

Erster Druck. C 1 47, 190 ohne Überschrift, 

SStei gute Seljren ftefin in btefem SBud)e. S 290. 

H 639 : g, unterzeichnet: SBeimar, ben 26. SJMrs 1830. 
$• 2B- t>. (Soetfie, im Stammbuch von Auguste Jacobi; 1899, 
im Jahre der Düsseldorfer Goethe -Ausstellung, im Besitz 
des Herrn Nathanael Focke in Danzig (vgl. den Katalog 
der Rheinischen Goethe -Ausstellung, 1899, S 265 Nr. 2398). 
F. H. Jacobis Enkelin war im Winter 1829 auf 1830 zum 
Besuch beim Kanzler v. Müller in Weimar. Das Gedicht 
ist demnach mit selbständiger Überschrift: $n ba» ©tamm= 
Bild) uon Slugufte Sfacobt. SBeimar, ben 26. SMrj 1830 vor dem 
Gedicht an Marianne Willemer (S 296) einzuordnen. 

Erster Druck. C 1 47, 190, irrthümlich an das vorher- 
gehende Gedicht angeschlossen wie hier. 

3 SGohlmctynenb fdjau -H 839 Die Lesung des 1. Druckes 
dürfte eine eigenmächtige Änderung oder ein Versehen der 



[82 Lesarten va Band 4. 

Herausgeber dea Nachlassbandes Bein und die Lesung der 

llüiiilsclii il'l mfisste \\"lil in den Text gesetzt werden. 

Tagebücher 1880, 26. Mir«: Staimnbnd) bcr XciiioifcIIc 
3acobi JUW 9lbfd)icbe. 

Kn bie Samen Snual 31t Cattignt) bei Wenf. S 290. 

7/ 640 : Concept g l auf einem Quartblatt Conceptpapi<r, 
ohne Überschrift und Datum. 

Erster Druck. C 1 47, 210 überschrieben: 2ln bie Samen 
Sutoal be Gartignt) ju ©enf. 2Beit)nad)ten 1828. 

1 aHmo über wo bie H ti0 reijenbem über befferem II* i0 
t Dcrfüfjcn fl 840 

Tagebücher 1828, 3. December: ©egen 2lbenb . . . .£>ert 
Soret. ©cfoer,} über bie berjutferten Gebraten, barau§ entftanbened 
flcineB ©cbicht. Dieses war bestimmt für Sorets Cousine Marie 
Dural als Gegengabe für eine Sendung von Cedraten, die 
deren Mutter meisterlich zu bereiteu wusste (vgl. Burkhardt, 
Goethes Unterhaltungen mit Soret S 59 f., und die Umgestal- 
tung der Soretschen Aufzeichnungen von Eckermann in 
Biedermann, Goethes Gespräche 6, 356 f.; Uhde, Goethes 
Briefe an Soret S67; Goethe- Jahrbuch 23, 209 ff.). 

lifdjlieb 3U 3elter§ Jiebrigftem ©cbutUtage. S 291. 
Erster Druck. Gesänge am 11. December 1828, 4 IUI. 
8°, Nr. II: „Zelters siebzigster Geburtstag, von Goethe und 
Felix Mendelssohn-Bartholdy. — C l 47, 133. 

21 n Bit. S292. 

J7 641 : Quartblatt Conceptpapier g, g* unterzeichnet: 
6. 7. 8.; im Besitz von Frau Professor Carriere in Charlotten- 
burg. 

H 842 : Abschrift von Johns Hand auf einem Quartblatt, 
überschrieben: 3In Sie, unterzeichnet: 6. 7. 8. 

Erster Druck. Chaos, 1. Jahrgang (1829) Nr. 11 
S 43, überschrieben und unterzeichnet wie TP". — C l 47, 63. 

9 und 11 Sir mit grösseren Buchstaben geschrieben Z/ 841 
13 entbedfen über erfennen H 641 

Tagebücher 1829, 14. November: Cttüicn einiget für§ 
ClptoB gegeben. 18. December: ©cbidjt fn¥S Gfyao* an ben 
Sicbüdcur (Ottilie von Goethe). 



Nachlas*. An Personen. 183 

Dieser scherzhafte Angriff auf die Buntscheckigkeit und 
Vielsprachigkeit des Inhalts der Zeitschrift „Chaos" und die 
wohl kaum an eine bestimmte Dame gerichtete Heraus- 
forderung, den Angreifer zu entdecken, blieben nicht uner- 
widert. Goethe wurde als Verfasser der anonymen Verse 
erkannt. In Nr. 13 erschien eine Antwort „An Ihn", gleich- 
falls 6. 7. 8. unterzeichnet. Die Verfasserin war Auguste 
Jacobi. Das Gedicht lautet: 

Kann ich trösten? — darf ich necken? — 
Gut, so will ich Dich verstehen! — 
Ohne mich Dir zu entdecken, 
Auf der dunkeln Strasse gehen. 

Ob Dir's dann nach mir zu fragen 
Nur im mindesten behagte, 
Magst Du mir in Reimen sagen; — 
AVie ich's oft in Prosa fragte. 

Wie die andern Maskenbälle 
Will ich diesen rasch benutzen, 
Unbekannt auf alle Fälle, 
Dir Dich selber aufzustutzen. 

Und im buntesten Getümmel, 
Wo so manche schmachtend trachten, 
Will ich stets auf Dich, bei'm Himmel! 
Als auf mein Geheimniss achten. 
Goethe antwortete in dem folgenden Gedicht. 

21 n Sie. S293. 

H 6 * 3 : g, corrigirt g 3 , auf den beiden Innenseiten eines 
Quartbogens Conceptpapier, auf jeder Seite vier Strophen; 
die Überschrift 3ln @ie in der Mitte über beide Seiten 
reichend. Im Besitz des Kestner-Museums in Hannover. 

H 6ii : Reinschrift von Johns Hand auf den beiden Innen- 
seiten eines Quartbogens Briefpapier in derselben Anord- 
nung wie in H ei3 ; die Überschrift 3ln ©ie links. 

Erster Druck. Chaos, 1. Jahrgang (1829) Nr. 16 S 61, 
überschrieben 2ln ©ie, ohne Chiffre. — C l 47, 64 und 65 
ohne Grund in zwei Gedichte zerlegt. 



i -■ i t i-ii zu Band 1. 

g cö z/ 1 über fo H**" inid) //' ans uiirljö 7/ rn is Sem 
bi( Bfefh v 1 Bber llnt> Idj folg« //"" bid) entführten p 1 mm 
1 ir (viitfiidrtfn Z/"* 3 '-'0 ftolg' — Reitern </ s unter Purd? Mc 
lujtcrreatc //"* 

In Nr. 18 des Chaos folgten darauf zwei Antworten, 
beide llberBchrieben „An Ihn. Antwort", die erste unter- 
/ricliiii't 1. M.. die zweite wieder »i. 7. 8. In das der < • 

glichen Bibliothek Eil Weimar gehörende Exemplar des 
Chaos sind von alter Hand die hinter diesen Chiffren lieh 
verbergenden Namen eingezeichnet: zu dem ersten Karoline 
v. Kgloffstein, zu dem zweiten Auguste Jacobi. Daraus ist 
der Schluss berechtigt, dass das erste mit 6. 7. 8. bezeichnete 
Autwortgedicht aus derselben Feder stammt. Auf das zweite 
Gedicht von Auguste Jacobi bezieht sich wohl Goethe* Tadel 
gegenüber dem Kanzler v. Müller 11. Januar 1830, e 
B Tffiweiblich, abstract, ja arrogant" (Unterhaltungen 3. Aufl. 
S 165; Biedermann, Goethes Gespräche 7, 181). Nr. 23 des 
Chaos enthält ein Ciedicht n Die Dritte an Ihn", onterseichnet 
„Die Dritte", das ist Ottilie von Goethe. In Nr. 25 macht 
den Schluss dieser Neckerei „Die Huldgöttinnen. I. M. — 
6. 7. 8. und der Dritteu"; nach dem Exemplar der Bibliothek 
ist Auguste Jacobi die Verfasserin. Die Handschriften sämt- 
licher Antwortgedichte mit Ausnahme des von Ottilie haben 
sich in den Cbaospapieren (in Ottiliens Nacblassl erhalten; 
in denen zum 2. Gedicht in Nr. 18 und zum letzten in Nr. 23 
ist deutlich Auguste Jacobis Hand zu erkennen. Sämtliche 
Gedichte „An Ihn", „Die Huldgöttinnen" ausgenommen, sind 
von L. von Kretschman, Weimars Gesellschaft und das Chaos 
i Wettermanns Monatshefte Bd 71, S 255 f.), wieder abgedruckt 
(▼gl. auch A. Winter, Das Chaos, in Weimars Album zur 
vierten Säcularfeier der Buchdruckerkunst, 1840, S 212 ff.). 

«n ben ©fdjtet Slbam «Wirf ietoife. S 294. 

i? 615 : g auf schmalem Papierstreifen, Qberschrieben: 
5)!it einer angcfdjrielmcn fyeber.; zur Zeit der Collation im 
üesitz des Herrn A. Vasel in Beierstedt. 

Erster Druck. C 1 47, 186 mit derselben Überschrift,— 
( t > 1, 1*7 überschrieben: 2ln 9Jcnbame Waric Cpj /m t M Q'toSta. 
Kit einer ongefdjrielieneu f?cbcr. 1828. 

Die Jahreszahl ist in 1828 zu ändern. 



Nachlass. An Personen. 185 

Mad. Szymanowska, die in V 2 genannte „Freundin", 
schrieb in dem S 166 angeführten Brief an Kanzler v. Müller, 
anschliessend an die dort mitgetheilte Stelle: „Mr. Mitzkie- 
wicz donneroit la mortis de sa vie pour en obtenir une". 
Vgl. die unterdrückte Stelle in Goethes Brief an Müller 
vom 1. September 1828 (Briefe 44, 477 f.), sowie Zelter an 
Goethe 15. Juni und 5. Juli und Goethes Antwort vom 
20. August, Briefwechsel 5, 246, 249, 281; Bratranek, Zwei 
Polen in Weimar S 51 ff.; Karpeles, Goethe in Polen S 61 ff. 

2)n§ ßleinob, bat 33etgtfjmeinntcl)t. S 294. 
J/64B. gi au f e i nem Quartblatt Conceptpapier zusammen 
mit Versen aus Faust Tl. Theil 1. Act (vgl. 15" 10: 7/ 6 ). 

jj647 . gi (j — 3 un( j 5i f) ) un( j g au f einem Quartblatt 
Conceptpapier zusammen mit einem Entwurf zu Versen aus 
Faust II. Theil 1. Act V Mnoff. — Eine Handschrift hat 
auch Düntzer vorgelegen (Ausgabe in Kürschners Deutscher 
Nationalliteratur 3", 122). 

Erster Druck. Q 1, 200 ohne Überschrift und Datum. 
Das Gedicht lautet in den beiden Handschriften: 
The Bijou and fgestr. the H 6if> ] Bemcmher me 
3)o§ [aus 2Il§ ff 647 ] gegentoätttg [in # 646 die Endsilben un- 
deutlich] mtb ba§ [uttb bo§ fehlt H ei6 ] fünftige ©lücf 
©te feftren fjeut ju btr. jutrücf 
3h)el) ©tfjäfse finb§ hrir fdjäfcen fie. 

£odj [über Unb il 647 l toie baZ $leiuob un§ [£a§ ßletnob ^tttnt 

# 646 ] in§ 2luge ftid)t [zuerst Unb 2ßetd) ein ßletnob tf 647 l 

£a§ fd)önfte [£och fcfiöner, daraus fd)önftc§ # 646 ] bleibt 2kt= 

gifjmeinmdjt. 

Tagebücher 1827, 22. November: 9JUtff)etlungen non ©ere= 

uiffimo älterer neuen englifdjen 2nfd)eiibüd)er: ba* ßletitob unb 

ffiergifjj mein ntdjt. Carl August sandte Goethe an diesem Tage 

„zwey Engl. Niedlichkeiten, welche, wenn du sie sattsam 

genossen haben wirst, an Fr. v. Heigendorf zu senden bitte". 

(Briefwechsel zwischen Carl August und Goethe 2,308; die 

beiden Taschenbücher „The bijou or Anuual of Literature and 

the Arts" und „Forget me not" sind von Meyer besprochen 

in Kunst und Alterthum VI 2. Heft S 311 ff.) Tagebücher 

1S28, 1. Mai: £a§ geftern angefommene TJie Bijou abermals 



Lesarten zu Band 4. 

betrachtet. I demnach entweder an Carl A 

n Kran von Bergend' rt gerichtet und in den N 

lieht au J. D. Wagener 6 
einzuordnen. 

filc ju ihr. S295. 
//"* : g i auf einem Str.if.n Conceptpapi 
H* 1 * : Quartblatt mit Abschrift Eü derDrnck- 

vorla_ buflberf 1 : 10°, unten von Riemer: »Fräulein 

v. Münchhausen?* 

Ureter Druck. Q 1, 200. 

Die Beziehung des Gedichts ist unbekannt. 

Sil rajdier £inn, ber feinen 3 toe if c I fK9*- S 295. 
H* i0 : Folioblatt grünes Conceptpapier enthält 
und p* in verschiedenen Ansätzen den ersten Entwurf, und 
zwar: l— 6 g l und g (H* i0 *), l— 4 g (H* so *>), i. 6 g und g* 
(i7"° c ), 6—i2 g (fl*»° d ), alle vier durchstrichen ; dazwischen 
einzelne nicht weiter geführte, theilweise gestrichene V 

Pas HVUen, bas Pollbrinacn unb bie i'xcbe 
und im Ansehluss an n: 

9iun Xetneegleidjen pe umarmen bidb [über Die bir mm 
aleicf» finb üc umarmen] 
Dazu ein Streiten Conceptpapier, darauf g 1 n: Ertrug ge» 
toofmt bet SDirtfcbaft fdjtoere 2afl. 

.H* S1 : Folioblatt gleiches Papier mit einer Abschrift 
g; unter 12 der Ansatz zu einer dritten Strophe: 

9hm 2etne*g[eicben fle umarmen bidj 
Darunter der von Goethe sehr häufig angewandte Schluss- 
sehnörkel und unter diesem p: 

Ja ipradj [tefi] tfim jum Irojte mandjes tot 
Qx hatte midj inbem er eudj nerlohr 
Die 3 Verse sind mit Blei ^wahrscheinlich von den Heraus- 
gebern des Nachlasses) durchstrichen. 

Erster Druck. 01, 200 ohne Überschrift. — C 1 56, 78 
mit der aus der Ausgabe lS-f* übernommenen, unbegründeten 
Aufschrift: i H :: 3 ohne. 

i raidjer g üdZ fl* so » 3 £in \xcV)ti [freoel üdZ] £etj 
.. immer nimmt }o giebt H* i0 * toie] gleidj 



Nachlass. An Personen. 187 

darüber fo .H 680 t> fo] lttib H 960 * 4 35et)olt uub tnitttjeitt 

lebenb liebt darunter g l mit Freilassung des Zeilenanfangs 
unb immer liebt unb miß J7 850 » 

5. 6 9iid)t§ fiab id) ifjr unb fic mir nid)t§ uerfagt 
2em roertber roarft ber bid) allein gelaunt H e60 * 
s ^nbe aus t)ab H 660 ^H eil leibcnb] im ©titlen nach ricl 
//«so d leibenb über im Stillen H 651 9 nach 3 er / tuußt es 
woty (Eiidj eilt id? balbe nadj J2* 50d w balb — bu] balb 
[über ba fl 681 ] folg id) [folgft bu aus folg id) i? 051 ] H ts0 *H™ 
n. 12 erst in umgekehrter Reihenfolge H t60d 12 nur] 
nod) i? 68 °d 

Zur Erklärung ergibt sich aus den Handschriften nicht 
mehr, als dass das Vorhandene ein Fragment ist. Die erste 
Strophe ist, wie die Lesart von 5.6 in E 6b0A bekräftigt, aus 
dem Geiste eines Mannes gedichtet und bezieht sich auf 
seine verstorbene Gattin; die zweite aus dem Geiste dieser 
und bezieht sich, wie auch die beiden Verse in ü 681 , auf den 
Gatten und wahrscheinlich auf im Tode vorausgegangene 
Kinder. 

$a§ ©ute 3U befohlen ungebulbig. S 296. 

ü 682 : g auf einem Folioblatt grünlichen Conceptpapiers; 
nach 9 Schlussschnörkel, darunter: Gin unberührt fe(bftänbtge3 
öemüftj. 

Hier zuerst gedruckt. 

1 ungebultig H 652 nach 4 ist im Druck ausgefallen: 
Q-erit ©einer ©eele Seibenfcbaft unb ©I0I3 6 muss heissen: 
Unergriffenen, füll beftetjenben ©emüHj§. 7 getinbe aus getenef 
9 irbfd) # 652 

Sin grau bon 2Bülemer. S 296. 

2? 653 : Concept g auf einem Octavblättchen, mit Über- 
schrift: 2RU einem 33 tat Bryophyllum calycinum. Im Be- 
sitz des Freien Deutschen Hochstifts zu Frankfurt a. M. 
(identisch mit der Handschrift im Catalog Cohen Nr. 97 
S 11 Nr. 104). 

Erster Druck. Chaos 1. Jahrgang (1830) Nr. 38, über- 
schrieben: 2JHt einem Statt Bryophyllum calycinum. — Q 1, 
190. — Vgl. auch Briefwechsel mit Marianne Willemer 2 S 271. 

2 gxijdje über ileue i? 683 



uten n Band 4. 

Cttoiebetung bet fcftlirf)en Waben. 8297. 

// ' : v' Entwurf der dritten st r«>].ho aaf einem Folio- 
blatt Conceptpapier in swei Niederschriften // ,M ", //• Mb ); 
\..n der ersten sind die ersten drei Zeilen, wenn sie Qber- 
liaii|«t ed dem Gedicht gehören, kaum zu lesen. 

// ': ^ auf der Bückseite eines Briefumschlags (Quart- 
blatt), Concept der ersten und dritten Strophe, darunter g\ 
Ter raife r niCM thcucrn Jfacnnbiu 3ane SB. Pnrltilc mit frcnnb: 
lidiftcm ßnifi am 28 9tng. 1830, die Einzeiehnung, die Goethe 
in ein Exemplar der zweibändigen Ausgabe seiner Gedichte 
(1829 gemacht hatb pondenee between Goethe and 

Carlyle S 239, deutsche Ausg. S 128). 

//••'*: g x Entwurf der zweiten Strophe in zwei Nieder« 
schritten (Z/* 56 », 7/ 8581 ') auf einem Quartblatt Conceptpapier. 

jjtbi . Abschrift von John auf einem Quartbogen, g 
und g*, im Besitz des Kestner-Museunte zu Hannover. Die 

schrift Ten Hcrehrtcn | nltlmterftäbtiidicn I ÖJönncrn nnb 
jrrcnitbcit I bie fyel)cr | be>3 2S. ^tnqiift | 1830 | banfbar crroicbcriib | 
©oetbc. ist p* gestrichen und (j* ist darüber geschrieben: 
Orroiebcnmg | bet feftüdjen G5nben I angelangt | Don f^ranrffurt 
nach SQJetmar | b. 28 9lng 1830; dann ist angelangt g in ange- 
langten geändert und durch einen Schnörkel die vierte Zeile 
in die zweite hinaufgezogen, so dass die Überschrift lauten 
sollte: Srtoteberung ber t>cm ^rauffurt nach 2Betmar angelangten 
feftlidjcn @aben (so im Taschenbuch für Damen). 

JJ658 . Abschrift von John auf einem Quartbogen, nur 
Strophe 1 und 2 (vgl. J? 854 ) enthaltend, Beilage zu dem 
Briefe Goethes an Kanzler v. Müller vom 31. August 1830 
(Briefe 47, 201 f.): Tann mödjt e* benn auch roobt fchicflich nnb 
fteimblidj fetjn ben htefigen, roie ben JVrnnffnrtet felicrnben 
ftreunben ctroa§ freunblid) (?rroibernbe5 gu ctroeifen. fvtnben Sic 
bet)fommenbe§ lafonifdic 93Iättdien b,intetchenb , fo toofltc id) e? 
jroet)inal eigenhänbig fehtetben. Wahrscheinlich monirte v. Mül- 
ler, daßs in dieser Fassung des geschenkten Weines nicht 
Erwähnung gethan sei. und so dichtete Goethe noch eine 
Strophe, die jetzige zweite, dazu (vgl. J? 65 '). 

//' ,53 : Abschrift von John auf einem blau geränderten 
Quartbogen, alle drei Strophen enthaltend, mit der Über- 
schrift: Ten uerchrten | iicuüaterftnbtifdjen | ©ünnern unb gtcutu 



Nachlass. An Personen. 189 

ben | bie $cl)er | be§ 28. Stuguft | 1830 | bonlbat ertoicbctnb Gtocttjc 
[der Name g], Beilage zu dem Brief an Kanzler v. Müller 
vom 2. September 1830 (ebendas. S 203): Riebet) an bie al t= 
unb ncubaterftäbtifdjen fj-reimbe ba» G>ebid}t, toie e» toerbcn tooltte, 
311 gefälliger unb empfefjtenber SBefteltung. 

Erster Druck. Flora. Ein Unterhaltungsblatt, Mün- 
cben, 13. September 1830 in dem Artikel „Göthes Geburts- 
tag (den 28. August 1830)", mit der Überschrift wie sie 
zuerst J/ 857 hatte. — Taschenbuch für Damen. Auf das 
Jahr 1831. S23f., überschrieben (vgl. ü 657 ): grtoieberung 
ber bon granffurt nacb SBeimar ben 28. Sluguft 1830 angelangten 
fcftüd&en ©aben. — C 1 47, 136. 

Die hier nach C 1 gegebene Überschrift müsste denselben 
Wortlaut wie im Taschenbuch für Damen haben. 

vor l 93M. — ßreia k. fehlt in allen Handschriften ausser 
.fl 657 , wo es g eingefügt ist 2 ©djaum] Söein i? 658 ©djaum 
g über lüein H 6 ' 01 e ©itbern aus ©ilbernen -6T 685 reidj ber= 
gierten] fd)ön bewerten über (Scfdnnücftcu ü 665 9 3tetdjlid)= 
ftena gefpenbet aus 9teict)üd) au§gefpenbet IZ 68Ca 9leict)Iid)ftenij 
gefpenbet H eb6b 10. n aus 2ßie [über f?at] bie ^ülte biet bom 
s Uiarjn ©id) nad) Sorben toenbet i? 836 » 12 zuerst (Sud} gefegue 
baZ 33ebagen, dieses gestrichen, dafür unten 9M)t [über Bleibt, 
nach 9{ul)t: grof)] gefegnet im 23et)agen Ä 658 » die jetzige 
Fassung aus ©uer fröf)tid)e§ Sebagen E 6b6b \i ©ollen toir] 
äßerben toir unter £agt it^r boeb l? 656a SßoHen toir jH 680b 
u 2)antbar aR für lins and? H e ~° 6 * 15 Sleibe ©Über bleibe 
©olb g auf g 1 über Silber fo tnic audj bas (Solb H 66i *> Sßerbe 
beidemale über bleibe i? 685 16 zuerst ßaut unb t)ocb bereitet, 
dann Sitte SEßett bereitet H 664 >> 17 310er bleib ber ©eift H™*^ 
19 immerfort [?] uni 3U [aus an?] getoöfmen i? 85 *» 23oin ©e= 
meinen 311 enttoötmen H ebi ^ ©icb über lins B 688 21 9ted)t 
une] Un§ reebt # 684a Stef mtS, darunter £ücbtig # 684b lta§ 
reebt B 688 

Tagebücher 1830, 1. September: ®aä üDanffagung§gebid)t 
für biet unb f^ranffurt [vgl. oben zu -H 658 und IZ 889 ] au»ge= 
fertigt. — Mehrere Frankfurter Bürger hatten dem Dichter 
durch Vermittlung des Kanzlers v. Müller zu seinem Geburts- 
tage einen silbernen Pokal und 24 Flaschen des besten Stein- 
und Leistenweius dargebracht. In dem Begleitschreiben 



190 Lesarten n Band 4. 

Weil ei »bei von Jahr ni Jahr bei Hoffen, Sarren 
and Wünschen [den Dichter in seiner Taterstadt m be- 
d] bleibt, so reichen sie einstweilen über Wälder and 
Fluren, Marken and Baanthen einen schäumenden Pokal oacb 
der glficklichen [lmstadi binfiber, and bitten den verehrten 
Landsmann am die Qanst, in Gedanken mit ihm anal 
and singen n dürfen: 

Willst du Absolution 
Deinen Treuen geben, 
Wollen wir nach deinem Wink 
Unablässig streben 
Uns vom Halben zu entwöhnen, 
Und im Ganzen, Guten, Schönen 
Resolut zu leben!" 
Vgl. auch Goethe an Zelter 5. October (Briefe 47, 275 t) 
und Zelteis Antwort vom 21. (Briefwechsel 6, 35), sowie 
Goethe an Willemers vom 8. October (Briefe 47, 281). Bd 
dem Festmahl im Stadthause zu Weimar wurde der Pokal um 
dieselbe Stunde, da die Frankfurter Freunde des Dichters 
Gesundheit tranken, mit einer Rede des Kanzlers v. Müller 
eingeweiht. Tagebücher 28. August: ©cgcn Wbeitb Dbcrbnu= 
biiTÜor b'oubrat), ben filbctncu s ^cd)et toieber bringciib uub uon 
bem 5?cft auf bem ©tabtbauS 9iad)rid)t gebenb. 

2er £emoifellc Sdjmehltng. 
8n Üflabame 2Kara jum frofien 3abre3fefte. S 298. 

H teo : Abschrift beider Gedichte auf einem Folioblatt 
mit Nameusunterschrift und datirt vom 6. September 1831 
wie der Brief an K. Th. v. Küstner, dem sie beigelegt war 
(vgl. Biedermann, Goethe und Leipzig 2, 157); verzeichnet 
im Dresdner Auctionskatalog der Autographensammlung des 
Generalintendanten v. Küstner von Rieh. Schulze 1892 Nr. 390, 
Verbleib unbekannt, ebenso auch der der Gefeierten über- 
reichten Originalhandschrift. — Eine sonst wertlose Abschrift 
in v. Müllers Archiv hat in der Überschrift des zweiten Ge- 
dichts: SBeimat gebruat 1831. 

Erster Druck. Zwei einzelne Blätter in 8°, gedruckt 

in Keval (vgl. Zelter an Goethe 14. April, Briefwechsel 6, 173; 

I. Verzeichnis einer Goethebibliothek 1884, S 10 s ). — 



Nachlass. An Personen. 191 

St. Petersburger Zeitung vom 7. März 1831 in einem Bericht 
über die Feier, Reval vom 13. Februar. — C 1 47, 140, 141. 
Vgl. auch K.W. Müller, Goethes letzte literarische Thätigkeit, 
Verhältnis zum Ausland und Scheiden, Jena 1832, S 74f.; 
Biedermann a. a. 0. 2, 56 f. 

Tagebücher 1831, 17. Januar: £ert ©eh. 9tatrj cott «MHer, 
ein geftgebtdjt für ÜJtabame 3J(ara [deren 82. Geburtstag am 
23. Februar in Reval gefeiert v/erden sollte] fottteitirenb [im 
Auftrage von J. N. Hummel, der die Musik dazu schrieb; 
vgl. Biedermann, Goethes Briefwechsel mit Rochlitz S 475]. 
2sd) fcfitiefi foldjc» cor Schlafengehen, ba ein glüdüdje» 2Jcottö in 
ber 33ergangenf)ctt gefnnben war. 18. Januar: 2)hmbum be3 ©e= 
bid)te§ bnrd) %ot)\\ in £uüio .... Sgexxn ©efi. 9?atf) tion Wlültex, 
ba§ ©ebiefit für ÜJJabame 9ftara. 2. Februar: ©igenhänbige W>- 
fcörift bc§ ^eftgebic^tes für SJiabamc SDcara, gefenbet an glimmet [vgl. 
Goethe- Jahrbuch 4, 194 f., wo es heissen muss: 2. Februar]. — 
Die Jahreszahl 1771 in der Überschrift ist falsch; Goethe 
war damals nicht mehr in Leipzig. Die erste Aufführung 
des Oratoriums Sancta Helena, in der die Schmehling sang, 
fand Mitte April 1767 statt (vgl. Goethe-Jahrbuch 15, 223). 
Madame Mara war von dieser Aufmerksamkeit sehr gerührt; 
in ihrem Dankschreiben (18. März 1831) heisst es : „Mögten 
Sie, Hochverehrter! den segnenden Gruss den Sie mir 
sandten, eben so erfreut von mir annehmen, als ich ihn 
frohgerührt empfing." 

21 n grau bon SBtüemer. S 299. 
2Z 601 : g auf einem geränderten Stammbuchblatt in S°, 
unterzeichnet: äßeimnt b. 3. Tläx^ 1831. $. SB. u. ©oethe. Das 
Blatt, das bestimmt war, die Rücksendung von Mariannens 
Briefen zu begleiten, ist eingeschlagen in ein Stück blaues 
Papier mit der Aufschrift g: 
^rau 

©efieimrätfitn t>on ätftflemer 
©naben 

t x ^ *. ^ranffutt 

anfau&etoafrrcn. ' , 

10 am ÜJtaljn 

Die Sendung ging erst am 23. Februar 1832 an Marianne 

ab. Die Handschrift ist im Besitz des Herrn Geh. Coinmer- 



Lesarten ra Band 4. 

rienrath* Jean Andreae ra Frankfurt a. M. (Goethe in »einen 
Beziehungen ra Frankfurt a. M. 8 L35f Nr. 632; Briefwechsel 

mit Marianne Willemer •-'. Antl. 8 904 t. 

Erster Druck. C x 47, 219 überschrieben: SJcrmädjtittfj. 

3n ba3 Staminbud) bc3 Ofräitlcinö Hi c 1 a n i e Don 
Spiegel. S299. 

ii 862 : g auf einem Quartblatt, ohne Überschrift, unter- 
seichnet: VI in längften läge. 1831. ©., im Besitz derBodleian 
Library in Oxford. 

H"* 3 : Octavblättchen, Ottiliens Hand, überschrieben: 
3" ein Vllbuni., amSchluss: 21m längften Jage 1831. Vorlage 
für den Druck im Chaos. 

Erster Druck. J: Chaos, 2. Jahrgang (1831) Nr. 7 
S28, Überschrift und Schluss wie in H 6ii . — Deutscher 
Musenalmanach für das Jahr 1833, herausg. von A. v.Chamisso 
und (i. Schwab S 8, überschrieben: 3n ba3 Stammbuch, einer 
jungen Staate. 21m längften läge 1831. (Die von Riemer ge- 
BChriebene Vorlage zu diesem Druck ist im Besitz des Herrn 
Sehulinspektor Dr. P. Jonas in Berlin.) — C' 1 47, 218 über- 
schrieben: 3" ba3 Stctmmbud) bei Qrräulcin Melanie b. Spiegel. 

i 2Mrb' über Könnt' 7i 692 4 toon H M H M J, dieses 
wohl in den Text zu setzen 

3« bn§ Stammbud) ber 5 rau £uraub = @ugel§. S 30O. 

jpei- gi Entwurf auf einem Quartblatt, ohne Überschrift 
(auf der anderen Seite Sorets Abschrift eines Artikels aus 
den Annales des sciences naturelles, Fevrier 1831). 

7/665 . Abschrift des Kanzlers v. Müller, Überschrift wie 
in unserem Druck. 

Erster Druck. Archiv für Literaturgeschichte 2 (1872), 
512 nach 7i 068 . — Weimarische Zeitung vom 12. November 
1876. Abdruck von W. v. Maltzahn nach der seitdem ver- 
schollenen Originalhandschrift. 

2 ging'3 — äßodje] ging e§ weiter Ä 664 3 $enn — mar] 
2ßar e>3 boef) IZ 664 nach 4 kein Absatz in H 66 *ü* 85 und den 
I »rucken, daher auch hier zu ändern 5 Üben] äßagen ii 664 

Das Gedicht knüpft an an die Verse Die l'uftigcu Don 
äßeimat (1, 151) vom 15. Januar 1813 (vgl. Tagebuch von 



Nachlass. An Personen. 193 

diesem Tage); zu den, Lustigen" hatte auch die Schauspielerin 
und Sängerin Eruestine Engels, Christianens Freundin, ge- 
hört, die später den Regisseur Durand heirathete. Der 
Tagebucheintrag vom 7. Juli 1830: SJlabamc SDutanb banfenb 
für bie Slufmetffamfeit ju iftrem geffrigen 25. tfjcatralifcben 3ubel= 
fefte kann der Zeit nach mit dem vorliegenden Gedicht nicht 
zusammenhängen. 

3rt bo§ ©tammbucb bes Sßrofeffor ©öbler. S 300. 

Die Verse stehen mit dem Datum: äßeimar $uti 1831 in 
Facsimiledruck unter dem lithographirten Porträt des Presti- 
digitateurs Prof. Ludwig Döbler, Hofkünstlers S. M. des 
Königs von Preussen (vgl. Hirzel, Verzeichniss einer Goethe- 
Bibliothek 1884 S 111). 

Erster Druck. Goethes Werke, Hempel (1869) 3,365 
nach dem Facsimile. 

1 2Bo§ — e§] 93ebatf3 nod) Facsimile, darnach im Text 
zu ändern 

Tagebücher 1831 , 23. Juni: 5Ptofeffor Pöblet au* Söten, 
äßaltbern einige $unftftüd'e ju lebten. (Vgl. auch 14. und 
17. Juli.) 

2ln grau Don 9Jtattiu§. S 301. 

17 666 : g auf einem Octavbogen ohne Überschrift, datirt: 
2ß. b. 11 5lug 1831, in Hirzels Sammlung auf der Universitäts- 
bibliothek zu Leipzig. 

ErsterDruck. J: Weimarisches Jahrbuch für deutsche 
Sprache, Litteratur und Kunst, herausg. von HofFmann 
v. Fallersleben und 0. Schade 5 (1856), 198, nach einer seit- 
her verschollenen Handschrift, ohne authentische Überschrift 
(Überschrift des Herausgebers: „Bei Übersendung einer Arti- 
schocke"), datirt: 2ßeimar ben 11. Slugnft 1831. — Goethes 
Briefwechsel mit Marianne Willemer 2. Aufl. S 313. 

2 fdjmectticb/äattett J nach i Absatz H 6ee J, der auch 
in unserem Text einzuführen ist 7 25ie] S)er J 8 tief] 
liegt J 

Geigers Ansicht (Goethe-Jahrbuch 28, 88), dieses Gedicht 

habe Goethe mit dem Datum seines letzten Geburtstags durch 

Kanzler v. Müller an Frau v. Martius senden lassen, ist irrig ; 

Müller übersandte damals (6. Nov. 1831) die vier Zeilen 

©octl)c§ SBerte. 5. 93b. 2. 3lbtl). 13 



]'M fiowirtoD n Band 4. 

aus dem Sonett Hahn mib Ämift (Tgl. oben 88»s 7/ ,7, j. die 
Qoethe nun Ersats ttlr das gestohlene Blatt niedergeschrieben 
hatte rgL S 174). 

vin gftanlein Seim) uon Rappen t)ci m. B80L 
// ,T : Concept, Octavblatt // auf g 1 (letzteres radiii and 
nur theilweise noch zu lesen), aberschrieben: ,311 (.^tioicbcritug 
cinc-> gefHcften |ktntoffeI«$aate8 and datirt: 311m 28 Sog. 1- 1. 

in der Birselschen Pftt^mlnng ;ll ]f der Universitätsbibliothek 
zu Leipzig (Katalog der Berliner Goethe-Ausstellung 1861 
S 21 Nr. 57). 

//••»: g auf einem Bogen englischen Papiers in blanem 
Umschlag, adressirt : 5 r öutcin 3emUj lioit ^oppcntjciin, ohne 
Überschrift, onteneichnet: Su 28ten Sbtgnfl 1831 ber Mteftc 
SBmbret ^is^nCiJoctljc , im Besitz ?on Frea Uly Braun geb. 
V. Kretschman in Berlin (vgl. deren Buch „hn Schatten der 
Titanen", Brannschweig 1908 S 81, daselbst auch ein Facsi- 
mile der Handschrift, und Goethe- Jahrbuch 12, 183 f.) 

jfee» . Foliobogen enthält von Johns Hand das Qedicht 
von Jenny von Pappenheim. „Mit einem Paar gestickten 
Pantoffeln zum 28. August 1881", «larniit» r Goethes Verse 
mit der Überschrift Sanfbare (frnrieberuna,; Vorlage für den 
Druck im Chaos. 

Erster Druck. J: Chaos, 2. Jahrgang (1881) Nr. 14 B 
wie in i/ 609 . — Norddeutsche freie Presse vom 13. Oecember 
1N49 nach einer damals im Besitze des Fürsten von Carolath- 
Beuthen befindlichen Handschrift (Abschrift?); darnach 
wiederholt in den Blättern für literarische Unterhaltung 
L850 Nr. 1 S 4. Vgl. auch Roland in der Weimarischen 
Zeitung vom 23. Juli 1890 und Goethe -Jahrbuch 6, 172. 

5 an — liebe] ber holben lieben aus an jene liebe H" 7 
ber fjolben lieben 2?' 69 J 

l'as Gedicht von Jenny v. Pappenheim lautet nach der 
in Goethes Nachlass vorhandenen Niederschrift der Ver- 
fasserin : 

Nur ganz bescheiden nah' ich heute mich 
Wo so viel schön're Gaben Dich umringen 
Doch, Herr, Bedeutung hab' auch ich 
Denn Liebe und Verehrung soll ich bringen, 



Nachlass. An Personen. 195 

Drum wenn auch Höh're, Meister, Dich begrüssen, 
Mir gönne nur den Platz zu Deinen Füssen. 



„Zwar Engeln kann ich nicht Befehle geben, 
„Dass Seine Schritte sie mit Liebe führen; 
„Doch will ich weich mit Seide dich durchweben, 
„Dass Ihn kein Steinchen möge hart berühren. 
So sprach die Herrin, und so lass mich schliessen 
Und gönn 1 auch ihr den Platz zu Deinen Füssen. 

©en betefitten ad)t3efin granffutter geftfteunben. 
S302. 
-ff" 70 : Folioblatt, Reinschrift von John, g corrigirt, 
überschrieben : ®en bereiten Sldjtädjn granffurter gfefifreunben 
am 28. Sluguft 1831 ; links oben g 1 : 14. 

H 611 : Folioblatt, Reinschrift von John, im Besitz des 
Herrn Schulinspector Dr. F. Jonas in Berlin. 

jH 672 : 17—24 g auf einem Quartblatt mit Datum: 2Beimar 
am 28. 3lug. 1831 (aus späteren Tagen zurückdatirt), auf der 
Rückseite die Adresse „Fräulein Kirchner"; früher in Privat- 
besitz zu^ Weimar, Verbleib unbekannt. 
Erster Druck. Q 1, 181. 

2 tfiätig] frjättg g über rjcttcr -H 670 tüljrig if 8T1 7 S^te§= 
gäbe, H 6 ' 10 H e '' 1 das Komma auch in den Text zu setzen 13 auf- 
geklebt auf ßraft, berebelt, tooftl bemaltet # 071 nach ir, 
Trennungsstrich 1Z" 670 

17 — 24 $ebe§ teblidje SBemürjen 
Seife fid) erfräftigen mag; 
Satire fommen, Satjxe fliegen, 
©nbltdj melbe fidjä bem Sag. 
üTaufenbfad) nun am ©ehalte, 
Unbermutftet tret e§ bor; 
©effen freue fiä) ber 21lte 
greue fid) ber (Snfel ßfior. i? 670 # 671 , in i? C70 
mit Blei durchstrichen und durch die jetzige Fassung ersetzt 
„Die alten Freunde aus der Maynstadt" hatten dem 
Dichter, wieder durch Müllers Vermittelung, zum Geburtstag 
48 Flaschen verschiedene Sorten alten Weines dargebracht. 
Goethe schrieb am 3. September an Müller: . . . [idj] lege 

13* 



Lernten ra Band 4. 

ritt treu profaifdjc* 3rf)rctbeu (vom selben Tage, vgl. Strchlke, 
Qoetbea Briefe 1, 185 f. J an bic iucrttjen ^rautfurtcr gabcreidjcit 
Qfteunbc bei), mit itfittc foldjem guten (yingaug ju ucrjdjaffcn. 
;)n [anfüget {JfteimbtUfeieit ift mir nidjtö gelungen, baö öiujigc 
mar mir eingefallen, bafj auf 9ld}tnitbi)jer,tigcr fiel) lüHirjigcr 
gar Juotjl reimen mag; ba$ ift aber uod) fein ÜJebidjt uub fo mu§ 
mau c-> bei) ber ^h'ofa betaffen. — Tagebficher 1881, 4. September: 
Schreiben an bic grnnffurter ÖSoiiucr unb greunbc bnrd) (*infcrduf} 
au (&ch. Math Don ÜDtüller nad) gftattffuri a. S M. 29. September: 
Sn bie ad)t3el)it tyranfjurtcr ^rciutbe lanffaguug. 30. September: 
DaS Öebirijt an bie granffurtcr in'» Weine gebracht, Qtxxn ©cl). 
:Katl) Don "DJütler, hier, ba-3 letzte (huubcruug?gcbid)t an bie grauf: 
furter. Darnach muss das Gedicht nach GSeognoftijdjer lauf 
(8 304) eingereiht werden. 

3lrt bie fünfzehn Jyrcunbc in ßnglanb. 

//' 7 - : Quartbogen, auf der 1. Seite g das Gedicht, über- 
schrieben: Ten funfjehn 6nglifä)en 5 r f' l »ben, auf der 3. Goethes 
Brief an Carlyle vom 19. August 1831 (Johns Hand, nur der 
letzte Satz, Datum und Unterschrift g); von dem 1. Blatt 
ist das untere Viertel abgeschnitten. Der Brief wurde mit 
dem neuen Petschaft gesiegelt. Eine andere Niederschrift 
des Gedichts ging dem Briefe zufolge an Fräser, den Re- 
dacteur der Zeitschrift Foreign Review, einen der Theil- 
nebmer an der Schenkung. — Vgl. auch Müller, Goethes 
letzte literarische Thätigkeit S42tf. , woselbst auch zuerst 
der Brief der englischen Freunde mitgetheilt ist; Goethe 
und Carlyle engl. Ausg. S 295, deutsche Ausg. S 157 f., und 
daselbst S 287 ff. (152 ff.) Carlyles Brief an Goethe vom 
13. August. 

Erster Druck. Chaos, 2. Jahrgang (1831) Nr. 6 S 24 
mit der falschen Überschrift: Sin bie neunzehn grennbe in Sng« 
lanb und dem falschen Datum : 235. 28.9Iug. 1831. — C 56, 77 
mit derselben falschen Überschrift. 

8 die Überschrift müsste lauten wie in H 91i ihY* 
benn] 3&r e§ H 872 diese Lesung dürfte wohl in den Text zu 
setzen sein 

Tagebücher 1831, 18. August: 2ßar ba§ üerjierte ^etfcfcaft, 
©efrftenf euglifefcer greunbe, angefommen. 19. August: %n ßarltjle 



Nachlass. An Personen. 197 

in Gratgenlmttotf. 5tn SBilbelm gfrafer nadj Sonbon. — Goethe be- 
schreibt das Petschaft in dem Briefe an Zelter vom 20. August 
1831 (Briefwechsel 6. 258 f.); dieser hatte bereits durch eine 
in der ausserordentlichen Beilage zur Allgemeinen Zeitung 
vom 9. August 1831 abgedruckte Correspondenz aus London, 
die auch die Namen der Spender mittheilte, Kenntniss von 
der Schenkung (ebenda S 253 u. 255 ff.). 

©eognoflifd&er SDanf. S304. 

H 673 : Quartblatt g mit derselben Überschrift, unter- 
zeichnet: 2tug 1831. 

i? 674 : Quartblatt mit Abschrift von John mit derselben 
Überschrift. 

Erster Druck. J: Chaos, 2. Jahrgang (1831) Nr. 12 
S 47 mit derselben Überschrift. 

3 thät'ge J n geognoft'idjen J 

Über den bei Haslau vorkommenden Egeran vgl. Goethes 
Aufzeichnungen vom September 1821 (Werke 2. Abth. 10, 
69 f. und 250; dazu Goethe- Jahrbuch 27, 279). 

Sei Übetfenbung einet «Dtebailte mit Slbbilbungen. 
S305. 

H 875 : Quartblatt, Johns Hand mit Correcturen g l und 
g\ ohne Überschrift, datirt: «Bö. b. 4. ftob. 1831. 

U 676 : Quartblatt mit Abschrift von derselben Hand, 
mit gleichem Datum. 

Erster Druck. Weimarisches Jahrbuch für deutsche 
Sprache, Litteratur und Kunst, herausg. von Hoffmann 
v. Fallersleben und 0. Schade 5 (1856), 198 f., nach einer 
seither verschollenen Handschrift, ohne authentische Über- 
schrift (Überschrift des Herausgebers: „Bei Übersendung 
der Goethe-Medaille"), unterzeichnet : SBeimar ben 3. 5Joo. 1831. 
Sanfbat 32Bto@oet:&e. 

9. io Zuerst Unfte tüchtigen ^ftatgenoffen |)aben§ gar in 
@rj gegoffen, dafür g l oben 2öie aud) [über Raben] tüchtige 
Äintftgenojfen S)en ©enu§ in 6rj gegoffen , g 1 unten aR £eti 
©enufj an folcben ©oben Sßufjte man [aus Sßufetcn fie] in @r ( j 
ju graben, rechts aR quer g 1 und über der gestrichenen 
ersten g 3 die jetzige Fassung i? 675 



Lesarten zu Rand 4. 

Tagebücher 1831, 6. November: Kn TSFrait 3ifltt)in 23>angc= 
mann, ÜJicbnillc unb öcbidjt. Kath Christian Gotüieb 8alomo 

Wangemann war Besitzer einer vor dem Frauentlmr ^elege- 
n.ii Baumschule (vgl. Tagebuch vom 2. Juli 1831, Goethes 
Brief an ihn vom 14. August 1830, Briefe 47, 182 und 
II. ö. Graf, Ans Goethes Tagebüchern, Leipzig 1908, S 247). 
Die Medaille, die Goethe übersandte, war die 1881 erschienene 
Eweite Autlagc der Bovy'schen Medaille vom Sommer 1R24 
mit neuem Revers, auf dem ein Januskopf von zwei Füll- 
hörnern flankirt ist (vgl. Zarncke, Kurzgefasstes Verzeich- 
niss der Originalaufnahmen von Goethes Bildniss S101; 
P. v. Bojanowski und C. Rulanfl. Hundert und vierzig Jahre 
Wi'imarischer Geschichte in Medaillen und Medaillons, 
Weimar 1S98, S 25). Das Gedicht müsste demnach über- 
schrieben werden: 2In fjfrau Stathin SBattgcmann. 

91 n 3elter. S 306. 

TZ 877 : Octavblatt g , unterzeichnet: 3um 11. $ec. 1831. 
3c(tcrn. &. 

H 678 : Quartblatt Briefpapier mit gepresstem Band g, 
ebenso unterzeichnet, im Besitz des Freien Deutschen Hoch- 
stitts zu Frankfurt a. M. (identisch mit Catalog Cohen Nr. 97 
S 11 Nr. 100.) 

Erster Druck. Katalog der Berliner Goethe- Aus- 
stellung 18G1 S 21 (nach H« 77 ). 

Das Gedicht bezieht sich auf dieselbe Medaille wie das 
vorige, die auch an Zelter gesandt wurde. 

3n ein ©tammbud). S 306. 

H 679 : Quartblatt g, unterzeichnet: SEßetmar b. 7 2Jtär,} 
1832 32ÖD@octf)c. 

Erster Druck. Katalog der Berliner Goethe- Aus- 
stellung 1861 S 21 Nr. 60 nach H 679 . 



Nachlass. An Personen. 199 

5tu§ bem ^adjlafj. 

Soge. S 307 — 314. 

$em §et3og SBetnljarb bon ©aä)fen = 2Öeimar. S 309. 

H 680 : Foliobogen als Briefumschlag gebraucht, enthält 
g 1 Concepte zu Briefen aus dem September 1826 und den 
Entwurf zur Überschrift: SDem | ©Iüd*ttd) = bereid5ert [aus be= 
reiherten] SBieberfefyrenben I $ürft = 2Jtenfci)Iidjen ' Keifenbcn I 
§errn ! Sernfiarb ' §er,v b. © u. Grtfenadj [ $öntg(id)e ^>of>cit I 
bte | berbiwbenen Srüber ' ber Soge I 3tnna 2lntalta | am 

E 6B1 : Zwei aneinander geklebte Folioblätter, enthaltend 
den ersten Entwurf g 1 (H 681 ») und eine Abschrift g 1 (fl" 681b ). 

U 682 : Foliobogen g 1 mit 25 — 28 in der letzten Fassung 
(zum Unterschied von J? 681 a U nd i7 681b ). 

ZT 683 : Quartbogen mit der Reinschrift von Schuchardts 
Hand, auf der 1. Seite g 1 die Überschrift in derselben Fassung 
wie H 680 (Abweichungen: f ürfb menfcf)Iid) , ©adjf. 28. ©ifett., 
ßöntgltäien, am 15. ©ebt 1825, von Kanzler v. Müller corr. in 
1826), mit unwesentlichen Änderungen von Müller (aus 
dessen Archiv). 

Erster Druck. Morgenblatt für gebildete Stände 
25. Oktober 1826 Nr. 255 S 1017. mit der Überschrift: Sem 
gtütflidj = bereidjett Söieberfebrenben, itjrem Surdjtaucfitigften 23ruber 
föerrn föaxl Sernfyrrb, ^erjog bon ©ad)fen=2Betmar = ©ifenacI) 
^ofieit bte berbmtbenen Srüber bet Soge SImalia ju SEßetmar. — 
C 1 47, 120 mit der Überschrift: £em au§ 5Imerica g(üa*= 
Itdj u. s. w. 

3 9hm — 9J?anne§] 9tun toirb fein [über Des 3ii ,1 9l'"3S 
jjesia] ^eifex fi 68 iaH 681 »> 4 nur di e Worte ftod) ift zwischen 
3 und s eingerückt -H fl81a 5 SDßette fort aus roette Sßelt i7 681 » 
o fummt e§ über rübrt ficbs i7 G81 a u 2)e§ 9JlorgenB unter 
21m 21benb fl 681 » 13. 14 £ie ^lüffe jieben funftgered)t £urd) 
[unbctü] ueubetoobnte* Sanb, darnach die jetzige Fassung fl 681 » 

15 ftetgt — auf aus toirb 311m äßobngebäu IZ 681a 311t] a(§ ü 681b 

16 9U§ — im] ,3um ©arten toirb ber, daraus gutn ©arten 5ßfoI 
[oder 5Bful?] unb, daraus 3U8 ©arten grünt ber H 681a die letzte 



V>0 Lenrten n Band l. 

Form raon /f*" ,b w Ter Wrifefürfi aus 3m dürften et [f] 
//•8i a 21 c § fehlt J7 881 » 22 3m frifdjcul 3m "cuc" an- Bd 
neue 7/"* ,a 3m neuen H 88,b M fiel) Ober mit 7/""'» 
U — M Entgegen fommt irjm jung unb ott 

3^m löteten feböne ^rciun 

Sl jcigt fidf) nid)t im Jrm^e falt 

Woä) ntle§ ju befd)aun [9tod) (Palt) fäumig um* 
jufdjauu 7/ 8811 >] H*»**!!**^ 
M "}(iicb .Rricgcrn ift et angcroöbnt [ßtiegern — nngeroöljnt für über 
Kameraden freuen fidf] .H 881 » 30 2flit ©dyindjtl ÜJfit [aus Tcm] 
$rieg # 881a 31 unten aR für EDtt ebreu bid^ fogleidj ertönt 7/ 8 " 1 » 
ct)tenfeft Jf 88,a 33 6r füllet fo be§ ßonbe? ©lud aus Cr eignet 
fo bem ßanb fid) 311 77 681 » 34 6r eignet fid) ibm an 77 881 a77 88, i> 
SS bi>3 beute] bisher fdjon i/ 881 » non r)ter fdjon übor im Siegen 
H* 81b 37 £em fet) nun aber tote e§ Jet) H 88l8 > 2cm fei) e§ 
aber roie e§ fet) 77 881 b 

2)em roürbigen SBtuberfefte. S 311. 

JJ 68 * : Quartblatt g, überschrieben wie im Druck, unter- 
zeichnet: SDBeimar 32ö®0efhc. Das Original ist verschollen; 
es hat sich nur ein lithographirtes Facsimile der Hand- 
schrift (vgl. Hirzel , Verzeichniss einer Goethe -Bibliothek 
1884 S 106) erhalten, welches die Loge Amalia an alle mit 
ihr in Correspondenz stehenden Logen versandt hatte (vgl. 
Goethe-Jahrbuch 3, 330); ein neues Facsimile bei Wernekke, 
Goethe und die königliche Kunst. Leipzig 1905, S 163, vgl. 
auch S 59. (Daselbst auch S 56 das Facsimile des dem 
Dichter überreichten Ehrendiploms, für das unser Gedicht 
den Dank ausspricht.) 

Erster Druck. Berliner Musen -Almanach für 1831, 
herausgegeben von M. Veit, S 1. — Taschenbuch für Damen 
auf das Jahr 1831, S 25. — C« 47, 135. 

12 lies rooblfbät'gcm 



Nachlass. An Personen. 201 



5lu§ bem ftadjtafc. 
Überlegungen unb ^tacfiottbungen. S 313 — 338. 

5pinbar§ fünfte Dlhmfcifdie £)be. S 315. 

H es& : g auf einem Octavbogen, in Hirzels Sammlung 
auf der Universitätsbibliothek zu Leipzig. 

Erster Druck. Goethes Briefe an Friedrich August 
Wolf, herausgegeben von M. Bernays, Berlin 1868, S 122 f. 
— Bernays, Der junge Goethe, Leipzig 1875, 2,14, beide 
nach H 686 . 

u ©pringroffen nach bem U 685 20 neu lies nun 23 nach 
23efi .ff 685 25 Qanui H 885 verbessert von Loeper nach dem 
Original noxapov xe "üaviv 27 (Sänge aus ©ängen i? 885 
37 ©efdjtunrtjülltem nach bem H 68B 

Oinomtfdje Söerfe. S 317. 

jjese . g { n fe m B r i e f e an Frau von Stein vom 7. bis 
8. September 1780. 

Erster Druck. Scholl 1, 335. — 2. Ausgabe 1,266. — 
3. Ausgabe 1, 250. (Briefe 4, 284.) 

3 lies SBtinne « 

Übersetzung nach den unter Pythagoras Namen über- 
lieferten Xgvaä sjir/ CGaisford, Poetae minores graeci 1, 484 
V 51-54). 

Canzonetta Romana. S 317. 

Erste Drucke. J 1 : Der Teutsche Merkur vom Jahre 
1780, December S 276 ohne Überschrift und ohne Nennung 
des Übersetzers, unter dem „Canzonetta Romana" betitelten 
italienischen Original gedruckt; beigegeben ist eine Melodie 
„Comp, della Signora C. S***. tf (Corona Schröter). Dem Ge- 
dicht voran geht eine Ankündigung von Wieland, worin es 
heisst: „Die Dollmetschung hat keine andre Prätension als 
das Verständnis des Textes denjenigen zu erleichtern, die 
des Italienischen nicht sehr mächtig sind. Wer diese Canzo- 
nette in gleicher Versart und ohne sonderlichen Verlust 



rten n Bd. 4. 

mit Reimen übersetzen kann, soll mir der grosse Apollo 
sein!" — J 1 : Musikalischer Almanach, herausgegeben von 
J. F. Bernhardt, Berlin 1T9G. Bey Joh. Friedr. Unger, im 
Mars, mit der Überschrift „Der Federschmuck" in vierzeiligen 
Strophen. — C 1 47. 98 in vierzeiligen Strophen, über- 
schrieben: „Mode-Römerinnen". 

;• lies Parnotxtle (ohne Komma) ßnritebatei ''»7 ij 9Jlocuit3 
C'C 49 llnb] Ter J 2 si fodjt] toallt C'(7 

Übersetzungsversueho Voigts und Herders s. Goethes 

Briefe an Christ. Gottlob v. Voigt heransg. von O. Jahn 

s 458 IV. and Berdera Werke heransg. von Saphan 25, fill und 

• ine Übersetzung von J. D. Gries im Neuen Teatschen 

Merkur 1798, Januarheft S 60. 

8ieoc3lteb eine? SKHIben. S 320. 

77 Rfi7 : Quartblatt Conoeptpapier, enthält () dieses und das 
folgende Gedicht; in einem im Grossherzogl. Sachs. Haus- 
archiv zu Weimar befindlichen Sammelbande, der Original- 
handschriften der Beitrage zum Tieforter Journal aus dem 
NachlaBS der Herzogin Anna Amalia vereinigt (vgl. Burk- 
hardt. Das Tiefurter Journal, Grenzboten 1871, 8, 281 ff. und 
Schriften der Goethe-Gesellschaft 7. 1892, Das Tiefurter Jour- 
nal herausgegeben von E. von der Hellen S 358 ff. und 888). 
Eine ebendaselbst befindliche Abschrift der Gedichte von 
Fräulein v. Göchhausen stimmt mit T/ 6 " 7 überein. Die beiden 
Gedichte sind zum erstenmal veröffentlicht worden 1782 
im 38. Stück des nur in handschriftlichen Exemplaren ver- 
breiteten Tiefurter Journals (Schriften der Goethe -Gesell- 
schaft 7, 296 und 303). 

Erster Druck. Zeitschrift für deutsche Philologie, 
herausgegeben von E. Höpfner und J. Zacher 3 (1871), 478 
in einer die Quellen der beiden Gedichte (Montaigne 

is I cap. 30, in der Übersetzung von J. D. Titius, Leipzig 
1753—1754) aufdeckenden Alihandlung von R.Köhler. 

Überschrift: 8tfbe8lteb eine! Slmertfaitifcfien 2ßtlben TT** -1 
so auch im Text zu ändern 

s für üdZ ff 687 7 aitbent ©rhfanam über betnesgfeidftn 
H« 97 b bann über bo* i7 687 



Nachlass. Au Personen. 203 

£obe§lteb ctnc§ befangenen. S 320. 
Jf 687 : vgl. zum vorigen Gedicht. 

Erster Druck. Grenzboten 1871 3. Band S291; vgl. 
auch R. Köhler a. a. 0. 

Stuf bte ©eButt be§ Hpotlo. S 321. 

Erster Druck. J: Die Hören, eine Monatsschrift 
herausgegeben von Schiller. Jahrgang 1705, 3. Band 9. Stück 
S 30. 

Absatz vor 18, 24, 46. kein Absatz vor 123 J 

In einem Notizheft aus der Mitte der neunziger Jahre 
(vgl. 1, 380: H 13 ) findet sich folgende Notiz g x : (Sinige 33ov= 
fdjläge au 33erbefferungen im .^omerifdjen §tjmnu§ auf ben 
Slpotfo. 

Über Goethes Übersetzung der ersten 139 Verse dieses 
pseudo -homerischen Hymnus, den schon Wilh. v. Humboldt 
als eine Kontamination zweier verschiedener Stücke er- 
kannt hatte (an Schiller 17. Juli 1795, Briefwechsel 3. Aufl. S 60} 
vgl. auch Goethes Briefe an Schiller 17. und 18. August 1795 
(Briefe 10, 286, 288), Schiller an A.W. Schlegel 5. Oktober 
1795 (Schillers Briefe 4, 287), an Körner (ebenda S 296), und 
Humboldt an Schiller 30. Oktober 1795 (a. a. O. S 188). 

3Cu3 §omet§ Obtjffee. S 326. 
j/688 . 2 we j Bogen Kleinfolio, g auf den vier ersten Seiten ; 
Überschrift: ©bpffee. VII. 78. 

Erster Druck: Goethe -Jahrbuch 12. Band (1901) S 3, 
herausgegeben von B. Suphan. 

15 #t)pfiaifto§ H 688 18 toofjTgefttdfte, -F7 688 das Komma ist 
auch in den Text zu setzen 3i 9tn nach Vot bcr J? 888 
35 beeren über ( frücr/tc -ff 688 37 g^i* ^ 688 3S e ^ e ^ über 
reifet -FT 688 49 nach Solche ßerrlicr/Fcit qabcn bic (Softer bcm 
Raufe bes Königs. JT 888 

In einem Notizbuch aus dem Jahre 1793, das auch Tage- 
bucheintragungen zur Belagerung von Mainz (33, 372 ff.) sowie 
Aufzeichnungen zur Farbenlehre (II 5 1 , 463) enthält, findet 
sich auch folgende Niederschrift g: 



104 rtem tu Bd. 4. 

TaUamu. bnft Natu, nflcin ifjt. 

noo6 

?lbcr lllufM 

9ta$fc fid) bcr l)ettlid)cn SßJoTjiiunn, UcbUNtl unb c3 beroegte 

Sirf) bn-j .ftetj if)tn t>ie( et ftnub unb badjte et) et 

Tonn tuic bic Sonne Icudjtet übet bet 9J}onb 

So leudjtct e§ um bn? £>ait§ be3 grofjmiitigcu WlcinouS. 

Sitte. Wach bem aftalianifdjen. BS 

jpg». Foliobogen g, ohne Überschrift, links unten: b. 
4 3°" 1813, rechts: ©oethe; im Kcstnermuseum zu Hannover. 

Erster Druck. Folioblatt, datirt: ben 4. 3(anuot 1813, 
gedruckt in Berlin 1858 (Hirzels Verzeichniss 1884 S 154); 
nach der Handschrift des Dichters (wohl H* B9 ) gedruckt 
von Loeper in Hempels Ausgahe 3, 61. 

19 roanbten H 889 ir. n 3Sd) — gelang' idj g zwischen den 
Zeilen nachgetragen I7 889 

Das Gedicht ist eine freie Umdichtung der von A.Bianchi 
komponirten italienischen Bass- Arie: B Una vaga Giovinetta" 
aus dem Quodlibet „Der Kapellmeister und die Prima 
Donna". 

Tagebücher 1813, 4. Januar: antobte bcS ©ebidjt»: (Fine. 
Iiebeu§toütb'ge ©djöne. Set) ben ^ftauenjimmetn, um baffelbc ju 
ptobiten. 

Veni Creator Spiritus. S 329. 

J7 890 : Folioblatt, worauf das Gedicht zuerst g 1 ge- 
schrieben war (iT 890a ), dann über den stark verwischten 
Bleistiftzügen g wiederholt wurde (.r7 890b ). 

H 891 : Briefbogen mit Reinschrift von Krauters Hand 
und Correcturen g l ; auf der ersten Seite die Überschritt 
(die auf der zweiten wiederholt ist) und unten das Datum: 
Skintat b. 10. 9lptil 1820; davon hat Riemer zwei für den 
Text belanglose Abschriften hergestellt. 

Erster Druck. Hempelsche Ausgabe (1869) 3, 64. 

Überschrift Veni errat or Spiritm über Hippel uns (Sonic 
j769o a jr6 9 ob 2 ßomm, beine] Unb olle 7/ 89 °aH e,ob Äomm beine 
g l über Unb alle fl 891 6 .£>odj über rein ff 890 » 9 fiebern 



Nachlass. An Personen. 205 

fältiget H 890a 12 gtebft] teibft H 690a ie fcrj'n aus fetjen ü 69 °b 
22 beä ©ofmä fl 690a 23 Un§, bie] Sie tott l?«oafl»90b y n § 
bte f/ 1 über Die roir H 691 betoberfeitigen fl 690b 

Tagebücher 1820, 8. April: Kräuter betym fatfjolifdjen 
Pfarrer toegen bei; -gnmtne: veni creator Spiritus. 9. April: 
Veni creator Spiritus überfetjt. 11. April: Stbfdjrift ber Uber= 
fetjung: Veni creator Spiritus. — Bei den Riemerschen Ab- 
schriften von H 690 befindet sich auch eine Abschrift der 
lateinischen Hymne. — Vgl. auch Goethes Briefe an Zelter 
vorn 12. April 1820 (Briefe 32, 242), vom 26. October 
1820 (33, 324) und vom 18. Februar 1821 (34, 130: 2tppeU 
an ba§ allgemeine Sßettgenie), sowie den 1823 in Kunst und 
Alterthum 4. Band 2. Heft S 38 zuerst gedruckten Prosa- 
spruch (Werke 42», 129, Schriften der Goethe -Gesellschaft 
21, 32). 

2lu§ aWanaoni'S ©raf ßarmagnola. S 331. 

H 692 : Concept g mit Correcturen g und g 1 auf 
einem Bogen rauhen Conceptpapiers, in der ganzen Breite 
der Längsseite beschrieben; unten ist ein Stück mit Schrift 
abgeschnitten. Eigenthum des Kestner- Museums in Han- 
nover. 

Erster Druck. Hempel (1869) 3,388 nach fl 692 . 

l unb Sog[e] g 1 in freigelassenem Raum nachgetragen 
i? 692 (Senatoren g 1 über tkrren H 692 2 bin] ftef) g 1 über 
bin .H 892 fteb muss demnach in den Text gesetzt werden 
end) g üdZ H« 92 tonnte g aus fann, darnach eiub E 692 
4 toürbe g aus toetbe ü 692 Qdt g 1 aus geittang -H 892 5 ©lanbt 
g aus ©laub -H 892 7 £en g aus Sie H 892 fiobe .ff 692 10 toürbe 
g aus toürben -H 892 u Ob be» (Sntfdjluffe»] zuerst Über meinen 
©ntfdjiufj, g daraus £)b be» ergriffnen ©c&tuffeä H 692 letzteres 
ist demnach in den Text zu setzen u eines] toegen g l üdZ 
H 692 letzteres ist in den Text zu setzen 15 (Sntfcbieben g l 
aus entfd)ieben nach So flar J3 692 Seben§ g 1 üdZ iZ 892 be§ 
©d)maä)= unb ßbrentoertben] ber \g x aus be§] ©dmiad) unb @hre 
[g l über eb.ren»tabclusrocrtr;en] E 692 ber Sdnnad) unb @bre muss 
demnach in den Text gesetzt werden Daran schliessen sich 
in JZ 692 die folgenden noch ganz unfertigen Verse (g und 
9 1 ) an: 



trten zu Bd. l. 

bafj et möge [möge g l ] 

entgegen geb[ii] beut SBe^foK uimnicr oudj 

Sdjtiti tbuc tvo falfdjcr Sinn uub ^ccf*) 

1 eS fJfeinbeS ^lirf. [tXlit ©artet] ein anbei ÜUcg [darüber J$elb| 

(Eröffne! mir fiel) luo id) in Öefabr 

[Baum fllr eine Zeile freigelassen] 

üRafyne iiubanfbiir bcit uncrträglidjcu 

[Des] 9er*fi$a[s]l %d) loci* [ött§] bie Stoffen miffeu 

I I alerw gestr.] 25ie 2lmt Sie [Sie über jn] nujjeu [darnach 
Ibat iidZ] bie fie fclbft ücrrocrtcjt 

nbete 311 überhäufen ben ber fie uollbtacfct 

djtung. 3d) aber bin 

Hier ist der Bogen abgeschnitten; da die letzten zwei Zeilen 
schief (von unten nach oben) geschrieben sind, ist der Anfang 
mit abgeschnitten worden. Der Schluss dieser Rede des Grafen 
Carmagnola in Goethes Übersetzung steht eigenhändig auf 
einem aus Schelliugs Besitz herrührenden Blatt, das von dem 
späteren Besitzer Albert Colin im Goethe-Jahrbuch 8 (1887), 
148 zum Abdruck gebracht worden ist (nachmals im Berits 
von Phil. Braun, Düsseldorf, vgl. Catalog der Rheinischen 
Goethe-Ausstellung 1899 S 252 Nr. 2300; identisch mit dem 
in einem Leipziger Auctionsverzeichnis 15. Oct. 1855 ange- 
f&hrten Mannscript? vgl. Archiv fürLiteraturgeschiche 9,554): 

3JIcin üeben geb id) her, id) geb'3 im fidbe, 

3u eblem 3rocrf, mit Gbrc nidjt umfdjlungen [aR g l 2)a3 

entfd)ieb ben 3Hiff ] 

£em 9cci3 ber Sdjledjten. So fiub mir getrennt. 

3ht gebt mir ba* [darüber g x 9)iein] 2lft)l unb aud) in biefem 

Stellt er mir und) unb alfo bin id) ihm 

9ttd)t3 meiter fcfmlbig. Offenbarem geinbe 

23iu offenbarer fyvxb. Unb loa? euch nujjt 

Sa« förbre id) frei) in meinem freien, eignen, 

@ntfd)iebncu Sinne, mie ber btaoe ÜRann 

Setcchtet Sache fid) uetpfänbet. 

So 

Darunter: 2üle Übcrfetjungcn finb taftenbc 23ctfuche. 

*) Diese beiden Verse g x in freigelassenem Raum Dach 
föeroifj bem 23ct)fall 3itgchc unb ntcmal» [dieser Vers y, ©eroifj 



Nachlass. An Personen. 207 

Tagebücher 1820, 29. Januar: ©cnbung bou 2Jiat)Ianb: 
2>er ©ruf Garmagnola, j£auerfüiet; fotdjeS gelefen unb überbadjt. 
(Vgl. Brief an Cattaneo 28. März 1820, Briefe 32, 210 f.) 
13. Mai (Carlsbad): $er ©ruf ßarmcignola bon 9Jton3oni fteifjig 
beachtet unb barau§ überfe^t. 14. Mai: ©raf (Sarmagnola . . . 
$11 £>aufe ©raf ßarmagnola. 21. Mai: ©raf (Sarmagnola. 

Dem Aufsatz „II conte di Carmagnola. Tragedia di 
Alessandro Manzoni. Milano 1820" (zuerst gedruckt in 
Kunst und Alterthum 1820, 2. Band 3. Heft S 35 ff., Weim. 
Ausg. 41 1. Abth. S. 195 ff.) schliesst Goethe die 2. Scene 
des 1. Aktes, in der die übersetzten Verse stehen, im italie- 
nischen Original an mit der Begründung: (Sine getoiffenljaft 
berfudjte Überfettung mehrerer ©teilen ift un» ntcfot in bem ©rabe 
gelungen bafj man bie Süerbienfte be3 Originale baron erfennen 
mürbe, bestjalb hrir ben ®id)ter in feinem eigenen Sbiom fpredjcn 
laffen. 

2tu§ «üianäoni'g 2lbcld)i. S 332. 
jjaas . Folioblatt Couceptpapier enthält g 1 die Über- 
setzung des Monologs des Svarto, 1. Act 7. Scene (Opere 
poetiche di Alessandro Manzoni, Jena 1827 S 158) im ersten 
Entwurf; sie lautet hier folgendermassen : 

@tn frändifdjer SIbgeorbneter [%\ ! (Sin @reigni§ 
2ßa§ e3 oud) fet) tritt ein — 3m ©nmb ber Urne 
33on taufenb Nahmen überberft liegt tief 
2)er SJJeine. llngefd)üttelt im ©runbe 
5 SSerbleibt er etoig unb in biefer meiner 
Serfinftrnng fterb id) obne bafe nur jemanb 
(Srfüfjre bafj tdj Wutt) geljabt 
— 9tid)t§ bin id). SBenn aud) unterm Sod) 
Sie ©rofjen fidE) berfammlen, fotdtje t>k e§ roagen 

bem Serjfatt if gestrichen] Das Folgende g. Zwischen den 
zwei Versen g der Zeilenanfang ©djreite 

l ©in nach 3rgß"b 2 fet) — ein über bebrorjt 3 über= 
berft aus jugebedt 6 jemanb nach einer 7 id) — gehabt über 
3iun Ausgang füfin geroefen 8 nach 2)acfi, folgt Die (großen 
o über üDie ©rofjen steht ©id) jeijt bie] bie§ e§ roagen über 
erfübnen 



906 urtofl n Bd. 4. 

i lern .Ronig feinb 311 ferm, roeun itjrc ©eheimniffe 
Vluri) mir bestand finb immer bleib id) nictjt». 
BBet benft an Sroarto luer betnerft luoljl 
Raitj Jucldjct ©reiije fid) ber ^»6 lücnbet 
SBei Ijafft, locr fürctjtct miri). Dl) tuenu (frfüljncn 
II 3l)m IWjre gäbe l)ätt ri nicht borber 

Dtl 2d)irffal fd)on beftimmt unb roeuu ba4 Meid) 
s JJJit £d;tücrbter[n] fid) erftritte ibr fülltet jel;eu 
3br flogen dürften luem bon un3 e3 ruürbc 
lern .tuügftcn föuut ei werben, (hid) allen 
M H'e5 id) im ^erjeu mein3 ift eud) ücrjdjloffen. roelcbcä 
^nlfeljcn roürb cud) erfaffen tuelri) berbruff 
9Bemi il)r entberfeu föitntct bafe einzige Regier 
(Sud) mid) [so] berbinbet eine Hoffnung 
(vud) enblid) gletd) 311 febn. — 5Jlit ©olb beliebigen [?] 
25 ©ebenft if»r mid). ©olb 3U ben 3rü& m werfen 
Seine» ©eringern ba* ift ©efebitf bod) unbewaffnet 
£ie $anb bemütljig ftrerfen e§ ju erlangen 
2Bic JBcttler thun — 
H t9i : Abschrift// 1 auf einein Foliobogen Conceptpapi. r, 
überschrieben ©tuarto; über einer radirten Fassung, die nur 
an wenigen Stellen noch zu entziffern ist (vgl. 42 l , 485 : H). 
jjetb . Abschrift von Johns Hand auf einem Quartbogen, 
in der Vorlage für den ersten Druck (vgl. 42 ', 491 : H*). 

Erster Druck. E : Stheünahme ©oetbei an ÜJlan3oni in: 

Opere poetiche di Alessandro Manzoni con prefazione di 

Goethe. Jena 1827, S XLIX (vgl. 42 1, 491 ff.). — C 1 38, 307. 

Das Datum unter der Überschrift ist dem Tagebuch 

zufolge in 9}obember 1825 zu ändern. 

12 2Ben — rooI)l] 2ßcr befümmert fich H M * daraus g\ von 
John mit Tinte überzogen, die jetzige Fassung H t9i 13 3" 
roeldjer ©chroellc fid) mein gfufj betoegt? #«»*#•»» 28 3b«ld)i 
H*»*H ,96 E 



11 3lud) — finb über §u Fcnucn mir gegeben nuro iim 
mer — id)] erst bin ich bennoeb, dann bod? bin ich 13 erst 
Söobin ber gufj fid) ber ©renje roenbet 11 hott — borher aus 
wenn nidjt fdwn borher 16 fd)on beftimmt über gebot 19 £em— 
Werben über @* Wirb aud) Wohl bem fingen (nicht gestr.) 



Nachlass. An Personen. 209 

Tagebücher 1825, 29. November: üftonotog bc§ ©toarto 
nit§ 5lbet(f)t. Überhaupt bo§ ©tüd näljer burdjgegangen imb bc= 
leudjtet. 4. December: Um 11 Uhr «giert imb OJlabattte @bcr= 
mein. 3ch befprad) mit ihm ben Monolog au§ 2tbeld)t. 16. De- 
cember: Monolog au§ 2Ibeld)i. 1826, 10. Juli: Schrieb ben 
Monolog dou ©toarto für gelter jtotfchert 9Jotenlinien. — Goethe, 
der „schon früher, bei näherer Betrachtung des rhythmischen 
Vortrags, wie er im Grafen Carmagnola herrscht" das 
Recitativische desselben gefühlt hatte (Theilnahme Goethes 
an Manzoni, Werke 42 1 , 179), ersuchte Zelter, den Monolog 
in Musik zu setzen (Zelter an Goethe 26. Juli 1826, Brief- 
wechsel 4, 186); er empfahl Streckfuss, dem er ein Exemplar 
des italienischen Originals geschenkt hatte (vgl. oben S 166), 
die Übersetzung des Stücks mit besonderer Rücksichtnahme 
auf den rhythmischen Vortrag. 2Bie id) barüber berde 3etgt 

fid) beutltch ou§ bem Monolog be§ ©toarto 3Me gan^e 

Sragöbte läfjt fid) in 3tecitatib auflösen. 3Iuf beine ßompofition 
bin id) tjödjft bertangenb (an Zelter 12. August 1826, Briefe 41, 
122 ff.; an Streckfuss 27. Januar 1827, Briefe 42, 31). Sie 
mit 2)an? anerfannte Partitur toirb au§gefcbrieben (an Zelter 
26. August, ebendas. S 129). Vgl. auch 42*, 485 f. 

In dem genannten Brief an Streckfuss vom 27. Januar 
citirt Goethe eine Stelle aus dessen Übersetzung des „Adelchi" 
(2. Act 3. Scene, Opere poetiche S 172), von der er zwei in 
Berliner Tageszeitungen gedruckte Bruchstücke kennen ge- 
lernt hatte. Sie lautet: 

Unüberfteigbar hebenb. 9Mf)fam fjalf id) 
2ln ibrem Sfufj mich bin, unb nährte Hoffnung, 
3n§ Sanb herauskommen. §aft fchon fanf 
2>ie britte ©onne, ba erbtidt' id) froh 
5 STen grünen, breiten 9ftüden be» ©ebirgeä 
$m Slbenb cor mir. Sllfobatb nun toanbt' id) 

In dieser Übersetzung sind sicher, wie aus dem Briefe 
Goethes und aus Streckfuss' Antwort (20. Februar 1827) 
hervorgeht, die ersten drei Zeilen, und zwar 3Jiül)jam — herab= 
äufommen eine Einfügung Goethes, die dann Streckfuss in 
seine jenem gewidmete Übersetzung (Berlin 1827, S 61 f.) 
ebenso aufgenommen hat wie die von Goethe vorgeschlagene 
©octfjeS SOBcrfc. 5. ®b. 2. 3Ibtl). 14 



210 rten n Bd. t 

Änderung llnüberflcigbar hcboub für „Der ob den Andern 
Beine Stirn erhob 

Btefiliattifd). 8 
H ,9i ■. Qnartblatt g, erster Entwurf; anf demselben Blatt 
ist anter agendis auch Hioutaigue (die Quelle dieses Liedes, 
rgl. oben s 202) verzeichnet; auf der Rückseite g i Entwarf 

zur Überschrift der beiden Strophen an Friederike von 
Cmnherland (rgL S 44 : Ä m ). 

//*»* : Heinschrift g auf einem Quartblatt, Druckvor- 
lage für Kunst und Alterthum: unten die Notiz von Julius 
Hand: Stiefel f leine (&ebtd)t luünjdjc auf eine bejonbere Seite; 
ti lüärc benn bajj bie üorl)crgel)cnbe nur luenige feilen enthielte. 

Ers ter Dru ck. J : Über Kunst und Alterthuin r .. Band 
3. Heft (1826) S 130 überschrieben: SJrafüianifcfc. 

In der Überschrift ist 1825 in 1826 zu andern. 

i öon bir ab über bid? jetdmen Z/ 896 4 Sid) über IDiU 
7/695 tm aug 5 e j n //«öS 7 jc^enfe über gebe H 9tl 8 nach 
bu folgt immer ii B0S 9 Überall] Überaß über 3mnw»rfort H Bt: ' 
^mttierfott Ä 898 J vor 9 eine gestrichene Fassung von 
9. io: Deiner geidmung rrtjöntyctt [darüber Wohl gcfdunücft vor 
andern Sd?langen] liberal! gepriefen ü 895 

Tagebücher 1836, 12. Juni: ^ra)üianijd)e* öebidjt an bie 
Srfjlange .... ÜJiontaigne fortgelejen. Vgl. die ältere Über- 
setzung 4, 320. 

3toei gtieäjifdjc SRätbfel. S 3:34. 

ü 897 : Folioblatt grünliches Conceptpapier enthält </* 
in umgekehrter Reihenfolge die erste Niederschrift der 
beiden Räthsel. 

Ä 998 : Eintragung des ersten Räthsels g in das Stamm- 
buch Walthers von Goethe mit der Überschrift: Siüthjcl. 
datirt: Söeimar Spril 1825, unterzeichnet: 32Bü@oeff)e. (Vgl. 
auch Unterhaltungen mit dem Kanzler v. Müller 13. Sep- 
tember 1827, 3. Aufl. S 158 f.) 

ü 699 : Foliobogen, Johns Hand, überschrieben: ?llt= 
griechifdje ütäfhfel, Druckvorlage für Kunst und Alterthum ; 
unten die Notiz: NB. 2Benn nod) ettoa* SJtanufcript nötljig 
fei)n follte, fo bittet man toorftcheiibe ©ebiebte auf bie le^tc Seite 
3U fejjen; ba§ fehlcnbe mürbe bet) ber föeöifion naebgebradjt. 



Nachlass. An Personen. 211 

Erster Druck. J : Über Kunst und Alterthurn 5. Band 
3. Heft (1826) S 192 mit derselben Überschrift wie Ä 899 . 

i bort 9iatur über fo natur[lidj?] IZ 697 4 roed)feltoet§ jum 
Untergang] erst cruig mieber unterger/, darüber mccbjelub unter= 
gehe bann, darüber jum Untergang, am Scbluss mit Abtheilung 
der Versfüsse die jetzige Fassung (mit der Form roecfifelroeife) 
aus ©cboBjten toer|be med? | fei — |w— ] 

rjafftigem Untergang 
' mecbfelnb fl" 897 
roecfcfeteroeije H™*!!«» 9 5 boefi befannt] rooblbefannt IT 698 
6 fehlt .H 097 Dieser Vers, der im griechischen Original keine 
Entsprechung hat, ist von Goethe für die Eintragung ins 
Stammbuch des Enkels zugedichtet worden. 

5 Suft über UMen -H 697 unterhalten über cerbreiten 
iZ 697 6 Derftänblidj nach dag täglich, über diesem ocrucrjm 
Ä 697 s lies 3m bernefimhar iZ 697 

Die Auflösungen der beiden aus Athenaeus Deipnoso- 
phistarum libri XV (Lugduni 1612 S 449 und 450) stammen- 
den griechischen Räthsel (Analecta veterum poetarum grae- 
corum. Editore R. F. Ph. Brunck, Argentorati 1776, 3, 320 
und 321) sind: slg vnvov und eis smoroXrjv. Als Auflösung 
des zweiten Räthsels müsste in der Übersetzung, da das 
Wort „Briefe seines männlichen Geschlechts wegen nicht 
passt, „ Epistel" angenommen werden. 

5Jlein S3eid)tiger, mein SBeicfittger. S 335. 
W 00 : g 1 auf einem Streifen Conceptpapier. 
Erster Druck. C 1 47, 90. 

£>ochIänbtfcfc. S 335. 

H 701 : Folioblatt, in der Mitte der Länge nach gefaltet, 
links g das englische Original, rechts g Goethes Übersetzung, 
über dieser die Überschrift -fpodjlänbifdj für die in der Mitte 
stehende 2Iltfdjottifd) , links unten das Datum: Sunt. 1827. Im 
Besitz S. K. H. des Herzogs von Cumberland in Gmunden. 
Ein Facsimile der Handschrift in der Festgabe zur Enthüllung 
des Wiener Goethe-Denkmals, Wien 1900. 

if 702 : Reinschrift von John auf einem Grossquartblatt, 
überschrieben: 2Utfdjottifc6, ganz unten g: 3Jun. 27. ©., Bei- 

14» 



212 Le arten ra Bd. 4. 

u dem Briefe u Zelter von 9. Juni 1827 (Briefe 43, 

i/ 70 *: Reinschrift von John im Briefe an Carlyle vom 
20. Juli 1827, ohne Oberschrift und Datum; vorausgeht dai 
folgende Gedieht. (Briefwechsel swischen Goethe und Car- 
lyle engl. Ausg. S 20 f., deutsche Ausg. S 14.) 

// "' : Reinschrift von John auf einem Folioblatt, Druck- 
vorlage für Kunst und Alterthum. 

Erster Druck. Über Kunst und Alterthum 6. Band 
2. Heft (1828) S 285, überschrieben : £ochlänbifdj. — C 1 47, 82. 

5 aufgeklebt über Äühitlidjer ftcigt er ff 701 9. 10 auf- 
geklebt über ©o melcmcbolijd) .£>at er ben 2ag tiottbracht ff 70 ' 
n Sdjmecft'ä boeb] ©ehmeeft c3 ff 701 W 02 H 103 die jetzige Lesung 
aus der anderen ff TOt 

Hltftbottifdj. S336. 

ff 703 : Johns Hand ohne Überschrift und Datum (vgl. 

vorhergehende Gedicht). 

H 708 : Abschrift von Schuchardt auf einem Foliobogen 
mit Correcturen Riemers, überschrieben: 3ntjcf}0ttifd); Druck- 
vorlage für Kunst und Alterthum. 

Die dem Brief an Zelter vom 17. Juli 1827 beigelegte 
Abschrift (Briefe 42, 259) hat sich nicht erhalten. 

Erster Druck. Über Kunst und Alterthum 6. Band 
2. Heft (1828) S 318 mit derselben Überschrift wie ff 7 » 8 . — 
C l 47, 84 überschrieben : ©utmann unb ®uttoctb. SUtfdjottijrt). 

29 3uiri anbem] 3" biefem ff 703 3um anbern Riemer über 
Qii biefetn ff 708 eine] 3ene ff 703 @ine Riemer über 3 CI,C ff 70s 

Nach [David Herd] Ancient and Modern Scottish Songs, 
Heroic Ballads etc. Edinburgh 1776, 2, 159 mit dem Titel: 
Get up and bar the Door. Bei Carlyle a. a. 0. S 20 (deutsche 
Ausg. S 14) lautet der Titel: The Barring of the Door. 

S)ornbutger Snfdjtift S 338. 

Die Handschrift des Briefes an Kanzler v. Müller aus 
Dornburg vom 28. Juli 1828 (Briefe 44, 213). worin das 
Distichon steht, ist verschollen. 

.H 70 *: Concept des Briefes an v. Beulwitz, Dornburg 
17. Juli 1828, von Johns Hand. Die Handschrift des Mun- 



Nachlass. Au Personen. 213 

dums dieses Briefes ist verschollen; es hat sich eine Ab- 
schrift desselben, von Johns Hand, erhalten. Vorausgeht 
das lateinische Distichon, das Goethe unigedichtet hat. 
(Vgl. oben S 89 ; Briefe 44, 205 und Anmerkung dazu.) Auf 
einem der Länge nach mitten durchgeschnittenen Folioblatt 
sind die Anfänge der beiden Zeilen g erhalten. 

Erster Druck. Vogel, Goethe in amtlichen Verhält- 
nissen, Jena 1834, S 248. 



5tu§ betn 9?ad)Ia£. 

3itgenbg.ebid)te in fremben ©prac&en. S 339—349. 

A Song over The Unconfidence toioard my seif. 
S 341. 
i? 707 : Goethes Briefe an seine Schwester Cornelie aus 
Leipzig, g; im Brief vom 30. März bis 31. Mai 1766. 

Erst er Druck. Goethe-Jahrbuch 7 (1886), 33 ff.- Briefe 
1, 51 f. 

i they .H 707 5 ennemy 6 Bless aus Bliss s Happi- 
ness aus Heapjnness 13 freinds 23 freind tought ebenso 25 
34 Tire 35 runns 37 Freind 39 Freinds 

31u§ einem Sttef an Sluguftin £tapp. S 343. 

.ff 708 : g im Brief an Trapp, Leipzig 2. Juni 1766; früher 
im Besitz des Königs Ludwig I von Bayern (vgl. die Angaben 
im Deutschen Museum und bei Jahn), jetzt in München un- 
auffindbar. 

Erster Druck. Unvollständig, 24 Que l'amour — 
Schluss, mit dem falschen Datum 2. Juni 1769, in: Briefe 
aus dem Freundeskreise von Goethe, Herder, Höpfner und 
Merck, herausgegeben von K. Wagner, Leipzig 1847, S 13. — 
Unvollständig (nach einer Abschrift von i? 708 ), 11 — Schluss, 
in: Deutsches Museum, herausgegeben von R. Prutz, vom 
25. März 1858 S 452. — Vollständig in: O.Jahn, Biogra- 
phische Aufsätze, Leipzig 1866, S 346 f. und Goethes Briefe 



ittn zu Band 4. 

.in Leipziger Freunde, heranegegeben ron O.Jahn, 2. Auflage, 
Leip - 7.-. t — Briefe 1, 57 f. 

i /n'ltr IP* > mfaimtMi i agreahhs srecit 9 m«- 
dimit u eonmoit, ebenso u itrepcmdre itteaU ufaii 

W extreme 16 Est on 20 connoit 21 faut ü enil/rr 
.1 fiirni nmoi. .n ipte 25 J'ecouterni gmder, 29 dqrit 
njtuquela n Ecrivez moi ! H»owoientü moit m\t <l 

<pt'il fehlt :i7 duri 

Vaudevilh ä Mr. P/eil. 8 344. 

i? 707 : g im Brief an Cornelie vom 27. September bis 
18. October 1766, datirt : ce 13 d' Odobre. 66. 

Krster Druck. Goethe -Jahrbuch 7(1886), 45 f. — 
Briefe 1, 76 f. 

1 Otez moi H 707 3 frere kregles drolcs ibarbcmSJa 
8 ecoles 9 epanies 10 tele ecoliers 11 Deesse 13 co£ere 
14 «rrrf sei-ere 15 a 20 a 21 Gramdprdre deesse 
n nois über gestr. na preter 23 -4/in aus Enftn maitresse 
24 rengennt aus rcangcant deesse M '< M "//w: 29 Z>is 
'»1 Maine so aatfl ceans 33 Quelle facon 

A Monsü »r 7e Qiniral-Major de Hoffmann. S 346. 

H 707 : .9 in demselben Brief wie das vorige Gedicht. 

Erster Druck. Goethe - Jahrbuch 7 (1886), 47 f. — 
Briefe 1, 78 f. 

Überschrift Major General vom Rath Goethe umgestellt 
IT 707 2 sentit 5 depeupler fleau 9 baignes 11 Frondes 
13 poussiere vi feux 16 freniit is sitrete 19 e<re 20 OMtrc 
fots aus autres fois 19 ZM e'Ze otons 24 aitf/e /bis 33 a 
/« ceiiir S8 Buntot desolees 29 mausolee ao ^ere 3:1 efr<; 
34 Ott 0» 41 trepas 42 Desola a la haut 

3lu§ einem Srtefe an ßotnetie ©oethe. S 348. 
H 107 : (7 im Briefe an Cornelie vom 11. Mai 1767. 
Erster Druck. Goethe-Jahrbuch 7, 58 f. — Briefe l, 91. 
3 thelescope envain 4 Sphere audessits o su/jfesamenJ 
s homage 11 a realite, ebenso 12 12 hjc/w, ebenso 13 13 repre- 
15 1 'ärgere a n fidele epreuvr 



Gedichte zweifelhaften Ursprungs. 215 

5lu§ einem 33riefe an ßornelie ©oetfie. 
Le veritable ami. S 349. 

H 707 : g im Brief an Cornelie vorn 12. bis 14. October 
1767. 

Erster Druck. Goethe- Jahrbuch 7, 71 f. — Briefe 1, 
113 f. 

Überschrift: veritable ü 707 isevrer 2 seclouisant 3 yieux 
eclatant 4 language 5 deranger 6 bcaute i a 8 oter 
9 wiw meme 



©octfje 3itgefd)tiel6ene @ebicf)te 3toeifelf)aftert 
Urfarungä. S 351-370. 

2ln ßorona ©cforöter. S 353. 
Erster Druck. (J. A. Hiller) Wöchentliche Nachrich- 
ten und Anmerkungen die Musik betreffend. 26. Stück, 
Leipzig 28. December 1767 S 204. Dem Gedichte geht hier 
folgende Notiz voran : „Am 20. und 22. December wurde das 
Oratorium des vortrefflichen Herrn Operkapellmeisters Hasse: 
Sant' Elena al Calvario in hiesigen Concerte nochmals aufge- 
führt, und von einer zahlreichen Versammlung mit gleicher 
Rührung und Vergnügen angehört. Der Demoiselle Schrö- 
ter, welche die Rolle der Helena saug, ist folgendes kleine 
Gedichtchen zu Ehren von einem Unbekannten verfertigt 
und gedruckt ausgegeben worden." Dass Goethe für ver- 
schiedene ihrer Anbeter Gedichte an sie gemacht habe, erzählt 
er selbst in dem Aufsätzchen „Leipziger Theater" (36, 228). — 
Vgl. auch Der junge Goethe 1, 92 ; Jahn, Goethes Briefe an 
Leipziger Freunde. 2. Aufl. S 43; Goethe- Jahrbuch 15, 223 
Anm. 

fteun ©ebidjte an ftttebetife SSrton. S 353—360. 

Diese Gedichte, die nach Heinrich Kruses Abschrift 

(vgl. unten) zuerst im Jungen Goethe als zusammengehörige 

Gruppe veröffentlicht wurden, sind in der Weimarischen 

Ausgabe mit Unrecht unter die „Goethe zugeschriebenen 



_'1<; Lesarten zu I3and 4. 

Qedichte sweifeltaaften Ursprungs* eingereihl worden 
unterliegt keinen Zweifel mehr, dass nur die Nummern 1 
liml B aae Goethei Gedichtsammlung auszuschalten und dem 
Corpus der Gedichte \<>n Jac. Mich. Reinhold Lenz susuwei- 
Ben sind. Von den anderen kann mit grosser Sicherheil 
gesagt werden, dass sie lyrische Ergüsse Goethes sind, her- 
vorgegangen aus seiner Liebe zu Friederike Brion. Grustat 
v. Loeper hat, nachdem Goethes Autorschaft von Nr. 8 
bereits von anderen (Viehoff, Strehlke, Schäfer) angezweifelt, 
worden war, zuerst den durchaus Lenzischen Character 
von Nr. 1 und 8 nachgewiesen (Hempel 22, 245), und ihm 
ist dann Weinhold in seiner Ausgabe der Gedichte von 
Lenz (Berlin 1891, Nr. 14, 15 S 87 ff. und Anm. S 266 f.) ge- 
folgt, ebenso F. Blei im 1. Bande der Gesamtausgabe von 
Lenzens Schriften (München 1909). Bielschowsky (Goethe- 
lahrbuch 12, 211 ff.) nimmt auch die Nummern 3, 4 und 7 
für Lenz in Anspruch, wogegen Düntzer (Allgemeini' Zei- 
tung 1891 Beilage Nr. 252; Grenzboten 1891, 450 ff. und 
G29ff; Friederike von Sesenheim 8 29 ff, 57 ff.) und Goebel 
(Modern Philology, Juni 1903) bei sämmtlichen Gedichten 
für Goethes Verfasserschaft eintreten. (Vgl. auch Weissen- 
fels, Goethe im Sturm und Drang 1, 456 ff. und Siebs in den 
Preussischen Jahrbüchern 1897 Bd. 88 S 407 ff.) Die Frage 
ist nun mit Heranziehung neuer Kriterien (Orthographie 
der von Kruse abgeschriebenen Vorlagen und Reimtechnik) 
wohl endgültig im Sinne Loepers entschieden worden von 
E. Schröder (»Die Sesenheimer Lieder von Goethe und Lenz" 
in den Nachrichten der K. Gesellschaft der Wissenschaften zu 
Göttiugen, Philologisch-historische Klasse, 1905 Heft 1 S51 ff). 
Th. Maurer kommt in einer Kritik von Schröders Beweis- 
führung (Die Sesenheimer Lieder. Eine kritische Studie. 
Strasshnrg 1907) zu einem im Wesentlichen nicht sehr ver- 
schiedenen Resultat. Ansprechend ist seine Vermuthuug, 
dass in Nr. 4 die Strophen 1, 3 und 6 Goethes, die anderen 
drei Lenzens Eigenthum seien; und es muss zugestanden 
werden, dass durch diese Theiluug die Goethischeu Stro- 
phen an künstlerischer Abrundung gewinnen, und das.- der 
Widerspruch zwischen 13. u und iL a glücklich beseitigt 
wird. 



Gedichte zweifelhaften Ursprungs. 217 

H 709 : Heinrich Kruses Abschrift (5 lose Quartdoppel- 
blätter*) mit späterer Paginirung) nach den jetzt nicht mehr 
vorhandenen Vorlagen, die im September 1835 die damals 
80 jährige jüngste Schwester Friederikens, Sophie Brion, 
dem jungen Studenten geliehen hatte ; in Hirzels Sammlung 
auf der Universitätsbibliothek zu Leipzig. Kruse berichtet 
über diesen Besuch in gleichzeitigen Aufzeichnungen, die 
erst im November 1878 in der Deutschen Rundschau (17, 
218 ff.) veröffentlicht worden sind. Die Vorlage von H 109 
enthielt die hier abgedruckten Nummern mit Ausnahme von 
Nr. 6, die Kruse nach mündlicher Mittheilung von Sophie 
Brion niederschrieb (Deutsche Rundschau S 226), ausserdem 
das Gedicht Meine Slumen Meine Stattet (1, 385 f. : fl 18 ) 
und die ersten 10 Verse von (B fcfjtug mein §erj (1, 383 : 
H 16 ). In Kruses Reisebericht (a. a. 0. S 226) heisst es: „Sie 
(Sophie) zeigte mir zuletzt noch einige Kleinigkeiten, die 
sie von Goethes Hand zufällig übrig behalten, und erlaubte 
mir herzlich gern, sie abzuschreiben. Ich fand, als ich zu 
Hause das Bändchen der Rolle öffnete, mehrere Lieder .... 
theils von Friederiken abgeschrieben, theils die Lieder selbst 
von seiner Hand." Schröder hat durch seine eingehende 
Untersuchung sehr wahrscheinlich gemacht, dass dem Ab- 
schreiber Nr. 4 in Goethes eigenhändiger Niederschrift vor- 
gelegen habe, die Nummern 2, 3, 5, 7, 9 sowie Meine ÜBIumen 
und @§ jdjlug mein §etj in Abschriften von Friederikens 
Hand, Nr. 1 und 8 in Lenzens Handschrift. (Maurer a. a. 0: 
3, 5 und Meine SBIumen in Friedrikens, 2, 7 9 und ®§ fdjtug 
mein J^erj in Goethes, 1,4 und 8 in Lenzens Haudschrift.) 
Der in Orthographie und Interpunction normalisirte Abdruck 
von Kruses sorgfältiger und zuverlässiger Abschrift im jungen 
Goethe wird ergänzt und berichtigt durch eine genaue Copie 



*) Das als Umschlag benutzte Doppelblatt trägt auf 
S 1 die Aufschrift „ Niederbronn ", auf S 4 und 5 den Schluss 
von Kruses unmittelbaren Aufzeichnungen nach den Erzäh- 
lungen von Sophie Brion, die fast wörtlich in dem aus- 
geführten Reisebericht (Deutsche Rundschau S 226 1. und 
2. Absatz) wiederkehren; der Rest von Kruses Aufzeichnungen 
ist verloren gegangen. 



218 Lotaiion n Band 4. 

derselben ron A. Köater, die Schröder bei ■einen untersuch- 
äugen benutzen konnte. Für den vorliegenden Apparat ist 
Krosea Abschrift noch einmal ufi genaueste verglichen 

worden. (Vgl. auch E. Wolff, Der junge Goethe. Oldenburg 
und Leipzig o..T. S83ff. und die Erläuterungen.) 

Aus Kruses Abschrift ist schon frühe eine (unvollstän- 
dige) Copie geflossen (ff 709 »). Am 20. Mai 1836 schickte 
nämlich B. R. Abeken eine selbstgeschriebene Abschrift der 
Nummern 8, 1, 4, 9. fi, 3 an den Kanzler von Müller aacb 
Weimar. Tn dem Begleitbrief schreibt er: „Ich nehme mir die 
Freiheit, Ihnen hier abermals einige Reliquien von Goethe zu 
senden, die Ihnen vielleicht noch unbekannt sind. Meine 
Söhne brachten mir dieselben mit von Berlin, wo sie ihnen 
von einem Freunde mitgetheilt wurden, der, in Erinne- 
rung an Coethe, Sesenheim und die Umgegend besucht. In 
einem benachbarten Städtchen fand er eine jüngere Schwester 
Friederiken, Sophie, die die beiliegenden Gedichte, theils 
von dem Dichter, theils von der Geliebten geschrieben, auf- 
bewahrt. Ich überlasse sie ganz Ihrer Verfügung, nach Kr- 
laubniss dessen, der sie mitgetheilt, doch sähe ich nicht 
dieselben in einem unserer gewöhnlichen Tageblätter ab- 
gedruckt." Nr. 1 ist hier überschrieben: 2It§ fie in <Baax- 
brücfen. Nr. 6 geht die Bemerkung voraus: „Im Nachti- 
gallen wäldel (so hiess es, nicht Friederikens-Ruh. ,Die 
Nachtigallen plärren dort so viel; man kann gar uicht 
schlafen', sagten die Bauern) hier standen vier hohe, dichte 
Buchen, wohin die muntere Gesellschaft sich oft vor Regen 
und Wetter flüchtete. An einem der Bäume Hessen sie eine 
hölzerne Tafel mit allen ihren Namen heften. Zuletzt 
kam Goethe's mit folgendem Vers". (Vgl. Kruses Reisebe- 
richt a. a. 0. S 224.) Vor Nr. 3 steht die Notiz: „Sophie 
B. erzählte mir, wie Vater und die übrigen sich nicht ge- 
nug über die Leichtigkeit hätten verwundern können, womit 
dem jungen Goethe alles, auch das Allergewöhnlichste, im 
Gespräch über Tisch in Verse überfloss. In jener alten Rolle, 
aus der das Obige mitgetheilt ist, fand ich hiezu folgenden 
Beleg." Der Freund, von dem Abekens Söhne diese Re- 
liquien erhalten haben, kann niemand anders als Kruse 
sein. Das beweisen auch die mit seiner Abschrift gegen 



Gedichte zweifelhaften Ursprungs. 219 

Stöber (s. unten) übereinstimmenden Lesungen: Nr. 3 ohne 
Strophenabtheilung, 8 gebacfnen (10 liest Abeken galcfet, 
er wusste wohl mit dem auch von Hirzel verlesenen Wort 
nichts anzufangen) ; Nr. 4, 12 bu! 43 ©0 (29 liest Abeken 
füt)I(o», s. unten); 8,1s üTfjal; 9, 20 ftrubelt Abekens Abwei- 
chungen von Kruse, die hier nicht verzeichnet werden, beru- 
hen gewiss nur auf Flüchtigkeit beim Abschreiben; dazu 
gehört wohl auch die andere Überschrift zu Nr. 1. Die 
Nr. 3 und 6 beigegebenen Notizen sind wohl mündliche 
Mittheilungen an Abekens Söhne. 

Zwei Jahre nach Kruses Besuch (1837) hat August 
Stöber in Niederbronn eine Copie der Goethischen Gedichte 
angefertigt; eine Handschrift von Stöber befindet sich im 
Goethe- und Schillerarchiv, doch ist es nicht diese Copie 
sondern eine für den überhaupt ersten Druck von Liedern 
Goethes an Friederike im Deutschen Musenalmanach von 
Chamisso und Schwab auf 1838 (vgl. unten) abgeschriebene 
Vorlage. In einem Brief an Schwab vom 9. März 1837 
(Jahrbuch für Geschichte, Sprache und Literatur Elsass- 
Lothringens 1894 Bd. 10, 106) schreibt Stöber, dass er die 
„vier Gedichte von Goethe" an Friederike, die er übersen- 
sendet, „aus den Originalien, die in den Händen der in 
Niederbronn wohnenden Schwester der Friederike, mit di- 
plomatischer Genauigkeit abgeschrieben" habe. Diese 4 Ge- 
dichte sind in Wirklichkeit 6 Gedichte, nämlich Nr. 4, 9, 8, 
das 4. ist zusammengesetzt aus Nr. t>, 3, 2 (nach 5 Trennungs- 
striche, 3 und 2 sind fortlaufend aneinander gereiht). Einem 
durch Fehler verunstalteten neuen Abdruck (Der Dichter 
Lenz und Friederike von Sesenheim, Basel 1842, S 111 ff.) 
fügte Stöber die Bemerkung hinzu: „Diese Gedichte, die ich 
1838 schon im Musenalmanach von Chamisso und G. Schwab 
mittheilte, waren im Besitze von Sophie Brion . . .; die 
Originalien kamen ihr abhanden; allein sie versicherte, die 
Abschriften seien getreu." Er hatte sich also unterdessen 
vergewissert, dass er es früher nicht mit Goethischen Origi- 
nalen, sondern mit Abschriften von Sophiens Hand zu thun 
gehabt hatte. Ihm lagen demnach nicht mehr dieselben 
Papiere vor, die zwei Jahre vorher von Sophie an Kruse 
gegeben worden waren (vgl. Schröder a. a. 0. S 74 f.). 



220 Lesarten zu Band 4. 

■ die Wertlosigkeil der \ l . -. liriit . nach «reicher 
P. Tli. Fiil.-k (Friederike ron Sesenheim, Berlin 1884, B64 
Nr 3 als Lei» gehörig abdruckt! vgL Schröder a. a. 0, s 

Brate Drucke. J 1 : Blatter für literarische i nterhab 
tnng 5. Januar 1887 Nr. 5) 8 18 weisen In einem »Briefe 
ans Elsasa und Lothringen' 1 zuerst auf die in Sophie Urions 
Besitz befindliehen »Mannscripte Goethes" hin und geben 
als Probe daraus Nr. 1 mit der Überschrift: »Saarbrücken*. 

J 1 : Deutscher Musenalmanach Ar das Jahr 1838. Heraus- 
gegeben von A. w. Chamisso und G. Schwab. S 1 — 7: ©cbidjte 
an f^ricbcrifc. älon öJocthc. (2lu3 bem Original ^.Utanufcript 
mitgethcilt.) 1770V, gedruckt nach Stöben Abschritt; enthält 
nur Nr. 4, 9, 8 und als 4. Gedicht die Nrn. 5, 8, 2 in der 
y '219 angegebenen Form. 

J 3 : Der Dichter Lenz und Friedericke von Sesenheim. 
Herausgegeben von August Stöber. Basel 1842, slll — 116 
(vgl. S 219). 

J 1 : Deutsche Rundschau, November 1878 Band 17 S234 
gibt Nr. nach der mündlichen Mittheilung von Sophie 
Brion. 

C l 56 (1842), 61 ff. bringt Nr. 6 (Überschritt: 9luf einen 
iöauin in bem Sßälbdjcn bei ©efenfjeim.), 5 (Überschrift : ,"yric- 
berife), 2 (^Überschrift : Rodj ©ejcnljeim, in 3dreizeilige Strophen 
abgetheilt), 3 (Überschrift: Übet Sifd), in 4 Strophen abge- 
theilt). 

DjG: Der junge Goethe, Leipzig 1875, 1, 261—270 gibt 
zum ersten Mal einen vollständigen, in Hinsicht auf Ortho- 
graphie und Interpunction normalisirten Abdruck der Kru- 
se'schen Abschriften mit der aus J 3 geschöpften Nr. 6 am 
Schluss; der Text ist durch einige Fehler entstellt, die An- 
ordnung entspricht dem Inhalt der einzelnen Quartbogen 
(▼gl. Schröder a. a. 0. S 55), deren ursprüngliche Reihenfolge 
jedoch nicht mehr festzustellen ist. 

Die Anordnung der Gedichte in der vorliegenden Aus- 
gabe ist durchaus willkürlich. 

1. Die Überschrift rührt nach Dflntsers ansprechender 
Yennuthung (Frauenbilder aus Goethes Jugendzeit S 26) von 
Friederike her. u ©tobt] äBalb J x 



Gedichte zweifelhaften Ursprungs. 221 

2. 9 2Bir tooHm tote bic $tnber fein! -7 2 J 3 2ßtr tootten ftetne 
flinbet fetyi. OC 

3. Ohne Strophenabtheilung R^H^&JW, müsste so 
auch im Text gedruckt sein 7 gefottener iZ 709 8 gebaef» 
item] gebratttem J 2 J 3 10 falber] ftatefe H™»!!™»* (vgl. oben 
S 219) J 2 J 3 falber ist Lesefehler Hirzels in DjG (vgl. Schröder 
a.a.O. S92f.), steht auch schon in C l C fjalfe [Pferdename 
wie Falbe] ist in den Text zu setzen 12 finb't] fanb -H 709 wohl 
Irrthum Kruses, hervorgerufen durch fanb der vorigen Zeile 

4. vor 1 Bemerkung Kruses: „Von nachlässig verstellter 
[über gestr. fremder] Hand" (Schröder a. a. 0. S 53) 12 bu! 
j/709 ^709a s0 muss auch im Text stehen 22 und 24 fdjlagt: 
tagt Schröder (a. a. 0. S 80 f.) nimmt an, dass in Goethes 
Handschrift hier die Umlautbezeichnung fortgelassen worden 
sei. 29 füt)I(o§] fefitIo§ H 709 So deutlich diese Schreibung 
in ü 709 ist, für die Schröder eintritt (a. a. 0. S 57 Anm. 3), 
so ist die Annahme nicht ganz von der Hand zu weisen, 
dass in Kruses Vorlage flthltoä (ohne Umlautbezeichnung) 
gestanden und dass er dieses in fehltet verlesen habe; jeden- 
falls ist an dieser Stelle füfillo§ (das auch .H 709 aJV 3 haben) 
der natürliche, fefiIIo§ ein gezwungener Ausdruck (vgl. auch 
Wolff a. a. 0. S 398). 43 Skmn] ©0 R™*H™»* dieses ist 
auch in den Text zu setzen nun] benn H 109& 

5. vor 1 Bemerkung Kruses: „Von Friederikens Hand 
zwei halbe Bogen" (Schröder a. a. 0. S 54) 

0. Ob der Wortlaut dieser Verse, die Sophie Brion aus 
der Erinnerung mündlich mitgetheilt hat, ganz echt ist, 
kann bezweifelt werden. Der Überlieferung nach hat Goethe 
sie auf eine an einer Buche befestigte Tafel unter die Namen 
der Familie Brion und „vieler guter Freunde" geschrieben. 
Verschonen Stürme und Regen „das heil'ge Holz" (d. i. den 
Baum, der durch die auf der Tafel stehenden Namen, be- 
sonders den Friederikens , geheiligt ist) , so wird dadurch 
auch die Tafel selbst mit den Namen geschützt. Es liegt 
daher kein zwingender Gruud vor, mit Minor-Sauer (Studien 
für Goethe -Philologie S 40) gegen die Überlieferung anzu- 
nehmen, dass die Namen nicht auf der Tafel eingezeichnet, 
sondern in den Baum eingeschnitten gewesen seien, und 
ebenso wenig zwingend ist die auf Minor-Sauers Interpreta- 



Lesarten ra Band 4. 

li.ni beruhende Conjector Schröders (a. n. <>. S 71 f.), in Verl I 
sei zu lesen: bcn obcm. Der Dichter wfinscbt, da<s, wenn 
■ein Name ▼ergehe, die oberen Namen, darunter eben die 
der Familie Brion, rersohonl bleiben. Vgl. übrigem auch die 
Daratellnng von A. Metz. Nochmala die a Geschichte in Besen- 
heim", Programm des Bamburger Johanneums 1894 E 

i l)cilifjc J* 

7. i Mirfa.cn 7/ 709 ä O] 91d) W°> so muss es such im 
Text.' lauten « tficbc] liebe 7i 70 " ts mein] ein J/ 70 * ■ 
im Texte zu lesen (zuerst bei Wolff) 13 jetj aus jetjt // ' 
das erste idj fehlt 7/ 709 

S. j jeljt] ijrf H 709 so ist im Texte zu lesen (v^l. Schröder 
a. a. 0. S 67) 8 bid) nidjt] bod) nicht J*J* i* Iljal] <yoo,cn= 
CJOItg J*J* (Tgl. Schröder a. a. 0. S 76) am] an tf 709 

!». 18 fetjitl fcfjen 7/ 709 so fprubelt] ftmbclt Z/ 709 11" ' ' 
so ist auch im Text zu lesen 24 fie] Sie Ä 709 

s JJläbd;cnS £c(b. 8 361. 

W xo : Octavdoppelblatt, Abschrift von Fritz Sri 
Hand, ohne Überschrift, am Schluss von derselben Bland: 
„Angeblich von Göthe*; im Besitz des Freiherrn A. v. Ber- 
lins auf Stift Neuburg. 

7/ 711 : Octavdoppelblatt, Abschrift von derselben Hand, 
ohne Überschrift, aus Laroche-Breutano'schem Nachlass stam- 
mend. Aus welcher Zeit diese beiden Abschriften herrühren, 
lässt sich nicht ermitteln; doch darf angenommen werden, 
dass sie die älteste Form der Überlieferung darstellen. 
Loeper hatte bereits durch Herman Grimm aus einer dem 
Besitz von Sophie La Roche entstammenden Abschrift 
Schlossers einzelne von dem fehlerhaften Abdruck in Hempel 
3, 94 f. abweichende Lesarten erhalten (Hempel 5, 250, 266 
und 327); es ist anzunehmen, dass ihm dabei H in vor- 
gelegen hat. 

ü" la : Quartdoppelblatt, Abschrift von unbekannter 
Hand, ohne Überschrift, links oben: „Göthe", aus gleichem 
Besitz stammend wie H in , dieser im Wortlaut und wohl 
auch zeitlich nahestehend, beide Handschriften sind aus der- 
selben Vorlage geflossen. J/ 7 " und i/ 71Ia sind für die Aus- 
gabe von Reinhold Steig neu verglichen worden. 



Gedichte zweifelhaften Ursprungs. 223 

H 112 : Foliobogen, g, ohne Überschrift, aus Zelters 
Nachlass herrührend, im Besitz des Freien Deutschen Hoch- 
stifts zu Frankfurt a. M. Diese Handschrift stammt aus dem 
Jahre 1816. Am 31. August 1816 verzeichnet das Tagebuch: 
©enbung öon SBctmar. [Goethe war damals in Tennstädt.] 
frühere? &icb. Am 1. September: (Smeubation be§ älteren Sie= 
be3. ,,5Itet) Häubchen flieh". Durch welche Veranlassung 
und von woher Goethe dieses ältere Lied wieder in die 
Hand gekommen ist, darüber ist nichts bekannt. Am 28. 
September kam Zelter für einige Tage nach Weimar. Da- 
mals wird Goethe ihm das überarbeitete Lied (if 712 ) zur 
Composition gegeben haben. Am 15. December schreibt 
er an Goethe (Briefwechsel 2, 366): „Hübsche Liedchen sind 
auch fertig worden. Darunter werden dir gefallen: Flieh, 
Täubcheu, flieh .... Die Wortstellung deiner Verse ist 
manchmal so wunderlich, dass ich beim ersten Anblick 
denke, das wird nimmer etwas .... Über das Flieh Täub- 
chen muss ich mich selber wundern. Nur der eine Vers: 
Und so soll mein deutsches Herz weich flöten — [diese 
Fassung ist eine von den Emendationen in IZ 712 ] das ist ein 
harter Hund und will sich nicht fügen." Zelter dichtete 
für 32, 33 zwei andere Verse (s. unten). 

.H 713 : Handschrift von Zelters Composition, ganz von 
dessen Hand geschrieben, Breitfolioheft, Überschrift: 5DJäb= 
gen* .£)elb, datirt: „Berl. 3 Xber 16". Die erste Strophe steht 
unter den Gesangsnoten, die andern 6 Strophen folgen fünf- 
zeilig nach den Noten. Das Manuscript befindet sich fius 
Zelters Nachlass in der Königlichen Bibliothek zu Berlin 
(vgl. v. Loeper im Archiv für Literaturgeschichte 1, 500 ft'.). 

H lli : Abschrift von unbekannter Schreiberhand in 
Goethes Brief an den Kanzler v. Müller vom 22. Juni 1827. 
Derselben folgt von Johns Hand mit Goethes Unterschrift 
folgende briefliche Nachschrift : SJorftehenbe» ©ebtd)t toirb mir 
freilich angeschrieben, ich erinnere mich aber nidjt e§ gemacht §u 
haben unb tooilte e3 bober md)t aufnehmen au§ furcht e» mbdjte 
bon bem toahren 2lntor jnrüdgeforbert werben. Sind) jd)etnt e§ mir 
nid)t ganj mit metner ©inne§= unb ®idjtart ühereinjutreffen. %n= 
3tinfd)en Ijabe einige höchjt nothtoenbtge (Smenbattonen baran ge= 
tuenbet. (Briefe 42, 234 f.; vgl. auch Burkhardt im Archiv 



La arten n Hand 4. 

für Litteraturgeeohichte 2 517; Pniowet im Goethe-Jahrbuch 
18, l'M. Die Bmendationen Bind in V n und n, l 

unbekannt, wer * !■ ■«■< In- 1-l!7 da* Gedicht wieder unter die 

Augen brachte. 

// 11S : Breitfolioheft, enthalt eine Composition di 
dichte von unbekannter Herkunft, Noten und Text (letzterer 
in 7 Strophen unter den < iesangsnoten) von unbekannter 

Hand, der Text ist g corrigirt; aus dein Goethe - National- 
Drasenm in der GrosahenogL Bibliothek zu Weimar deponirt. 

7/nta . Doppelquartblatt im Druckmanuscript zum 7. 
Band der Nachgelassenen Werke, eine Abschrift des Gedich- 
tes ron EckennannB Hand von Riemer mit Blei corrigirt, 
6 Strophen; die 7. Strophe ist mit Blei durchstrichen (ein 
Grund dafür liisst sich nicht erkennen) und nachträglich ist 
dem Gedicht, gleichfalls von Eckermann, die durch Weg- 
lassnng der 7. Strophe unverständliche Überschrift ©o ift 
bcr .£)elb bcr mir gefällt vorgesetzt worden. Aus dieser Über- 
Bchrift hat Düntzer 1858 in seinen Erläuterungen (1, 409 f.) 
auf einen Ausfall von Strophen im Druck der Nachgelassenen 
Werke geschlossen. 

Der Druck im jungen Goethe (2, 37 f.) beruht nach 8, 711 
auf einer Handschrift, die nicht nachzuweisen ist. 

Hempel 3, 94 führt G. v. Loeper eine Handschrift mit 
der Widmung „An Wieland" auf. Hier dürfte vielleicht 
ein Irrthum vorliegen. 

Erste Drucke. E: Sechs Deutsche Lieder für die Alt- 
stimme mit Begleitung des Pianoforte in Musik gesetzt 
von C. Fr. Zelter. Berlin, bei T. Trautwein o. J. (1827). 
Dieser Druck beruht auf ü 713 mit der einzigen Abweichung 
in 17. i8. Auf ihn hat zuerst v. Biedermann aufmerksam 
gemacht in der Wissenschaftlichen Beilage der Leipziger 
Zeitung 1867 Nr. 87—90 (separat: Zu Goethes Gedichten. 
Leipzig 1870, S 48). 

C 1 47, 61 nach i?" 1 » mit derselben Überschrift. 

J : Die 8. Strophe hat zuerst v. Loeper veröffentlieht 
im Archiv für Literaturgeschichte 1, 502 — nach welcher 
Handschrift? 36 toenn'3 gegen die gesammte Überlieferung 
(aber 39 toie'«); 3s eurer mit DjG. 



Gedichte zweifelhaften Ursprungs. 225 

DjG : Der junge Goethe 2. Band (1875), 37 f. Die zu 
Grunde liegende Handschrift ist, wie bereits bemerkt, nicht 
nachzuweisen. 

Die Überlieferung dieses Gedichtes, das man jetzt wohl 
unter die zweifellos echten Gedichte Goethes zu stellen hat, 
ist sehr merkwürdig. Es handelt sich vor allem um die 
Frage, in welcher Fassung es gedruckt werden soll, ob in 
der ältesten erreichbaren Gestalt, in der die ursprünglichen 
Absichten des Dichters noch am deutlichsten zum Aus- 
druck kommen (in der Gestalt von U 710 resp. H 7n ) oder in der 
späteren Umgestaltung von 1810, die erkennen lässt, dass 
der Dichter nicht nur einzelne Stellen nicht mehr in ihrem 
ursprünglichen Sinne verstanden hat (V 32, 33), sondern 
dass ihm auch, wie einzelne Abschwächungen des Ausdrucks 
und die Weglassung der letzten Strophe zeigen, die Erinne- 
rung an die polemisch-satirische Tendenz des Gedichtes ver- 
loren gegangen war. Eine dritte Möglichkeit wäre noch, 
es in der Form zu drucken, wie es ihm 1827, wohl gelegent- 
lich des Erscheinens von Zelters Composition, wieder unter 
die Augen kam (H 71i ). Diese Form steht einerseits der 
Schlosserschen Abschrift (H 710 ) ganz nahe, sowohl äusserlich 
in der Gliederung der Strophe wie auch im Wortlaut (3, 7, 12, 
17, 20, 28), hat aber auch Emendationen von 1816 aufge- 
nommen (10, 13, 16, 19, 91, 23, 30, 35, Auslassung der 8. Strophe) 
und bietet in 32 eine Vereinigung von Schlosser ((Soll mein) 
und Zelter (toeid) flöten); in 3h hatte diese Handschrift zu- 
erst die Lesung Schlossers tobten, diese ist g in töthen ge- 
ändert (wie in Z/ 712 ), woraus man wohl schliessen darf, dass 
Goethe bei dieser Emendation eine Abschrift aus -ET 712 vor 
sich gehabt haben muss. Wie und wann im übrigen diese 
Mischung aus H 710 und H 7ii zu Stande gekommen ist, ent- 
zieht sich jeder Beurtheilung. G. v. Loeper hat in der 
Weimarischen Ausgabe eine Fassung zum Abdruck gebracht, 
die auf ü 712 beruht; die beiden Abweichungen 17 (5d)toar3e 
2tugen und 21 fein 2JJunb (beide nach H 710 ) sowie die An- 
fügung der 8. Strophe sind dann aber textkritisch nicht zu 
rechtfertigen. A. Köster hat mit Recht betont, dass „bei 
einem Liede, das Gelegenheitsgedicht im engsten Sinne 
dieses Wortes ist und durch jede Überarbeitung an Klar- 

©oct^c§ aüJcrfc. 5. »b. 2. SU'tf). 15 



Lesarten ra Band I 

licit verlieren musste", anfden ältesten Texl Burflokrogehen 

the-Jahrbuch 1908, 29, 62). Als solcher mnsi // ' 

oderü 711 angeschen werden, <li>- Küster Doch nicht gekannt 
bat; //""' and // 7M weichen nur darin ron einander ab, dass 

in J3 jene füfec, diese fühle liest, während die aus derselben 
Vorlage geflossene H lli * mit H 110 ühereinstiratnt. H 110 ist 
zuerst von Wolrt' (Der junge Goethe S 158 ff.) gedruckt wor- 
den, und ihr folgt auch der am Schluss gegebene Neudruck 
des Gedichtes. 

Die andern Bandschriften kommen textkritisch nicht 
in Betracht. // T1 beruht auf H 11 *; die <j vorgenommenen 
Correcturen darin zeigen, dass Goethe i7 711 oder eine Ab- 
schritt davon vorgelegen haben muss. f/ 271a beruht auf 
ll'' 1 ' 1 mit der einzigen Abweichung in n: jcin 5Diunb. Die 
dem Druck im Jangen Goethe zu Grunde liegende Hand- 
schrift stimmt mit i/ 710 mit Ausnahme von 23 fühle und 
38 wohnet ebles, die beide mit H 111 übereinstimmen; mit 
Z/ 712 stimmt I IDO, ferner auch die ganze strophische Glie- 
derung; mit der Lesung eurer in 3S steht diese Handschrift 
ganz allein. 

Um die Erklärung und Datirung dieses schwer zu ver- 
stehenden Gedichtes haben sich neuerdings Minor- Sauer 
(Studien zur Goethe-Philologie S 67 ff.), Pniower (Goethe-Jahr- 
buch 13, 188 ff., 195 ff.), Seuffert (Zeitschrift für deutsches 
Alterthum 26, 260 ff.), Witkowski (Vierteljahrsschrift für 
Literaturgeschichte 3, 509 ff.), Morris (Goethe-Studien 2. Aufl. 
S. 178 ff.) und Köster (Goethe-Jahrbuch 29, 62 ff.) sehr bemüht, 
ohne dass es ihren scharfsinnigen und geistreichen Ausführ- 
ungen gelungen wäre, alle Dunkelheiten desselben einwand- 
frei aufzuhellen. 

Überschrift: 3Jiäbrhen§ <£)clb fi 713 E stammt also offen- 
bar von Zelter her ©0 ift ber ^)elb, ber mir gefällt H* TI « 
C l C DjG alle andern ohne Überschrift 

1 und 4 fliehe, Häubchen, flieh H 1 " fliehe, läubefcen, flielje 
ü 71 * 3 too] ba ä 710 i/ 711 Ji 711 »fl 7 U W ,6 7 hin] her Rie- 
mer aus hier. i7 271a her C'C ßiebchens Ohre] ßhloeu* Chrc 
Ji 710 77 7n H lll& (in diesen beiden (Thloeni undeutlich, viel- 
leicht ßbloe» zu lesen) DjG Siebdbenä Ohren W lt ßhloes Ohren 
i/ 7 " 7/ 71s ßiebchcnä Ohre Riemer aus Ciebchen-3 Ohren #"'» 



Gedichte zweifelhaften Ursprungs. 227 

s 2(;oren IT 112 7i 714 i7 71s Xfjore Riemer aus £b>ren # 27,a 10 Siebe 
Riemer aus Sieb' i? 271a Siebe C"<7 bang] long H 710 # 711 # 711a 
ZtfG 12 ©tirn # 711a toebet] bebet fi 710 TZ 711 S 711 » fi 714 Z#G 
hiebet to g auf Rasur (erst wohl bebet) ff 715 13 etoiger J/ 710 
#7n #7ii a 15 ^eutfdjer H 710 fl 711 .ff 711 * gleiten # unter 
tDünfen i/ 712 mit # auf Rasur aus mit fl 7 " mit U 271a C l C 
16 und 19 2Öonn'] 2Barm fl 7l0 Ä 711 W"*DjG n ©crjtoarj jeine 
Slugen H'^H 1 ' 3 ©ebtoara fein Stuge E is ©inb] ift E 20 ©leieb] 
3lud) Ü 710 J3 711 H^DjG ©leicfj^ auf Rasur aus Slucb, # 715 
©d)on v. Müller über 21udj JZ 71 * 21 fein] ber i2 712 — H 7ib E 
M Stuf] 23on fi 713 £" ben aus ber # 711 ber [Schreibfehler] J3 711a 
23 füfjle] füfje .H 710 i? 71 'a Morgenlüfte [Fehler beim Abschrei- 
ben] iZ 711 a 28 ebele§] toohnt eble§ H 710 fi 711 aif 714 ebele§ # 
aus tooljnt eble§ H lib toob.net eble§ .ff 711 DjG 30 in feinen 
2lrmen] on feinem Sufen E 110 H" 111 ü 711a DjG 31—35 gestrichen 
IZ ma 3i—40 fehlt C'C 32 ©oll mein bentfebe* £)era mit 
toeid)en flöten H li0 fl 711 H lli &DjG unb-mein] ©oll mein 
-H 714 llnb fo foll mein g auf Rasur (wohl für ©oll mein) H 115 
toeidj] Spatium dafür freigelassen und von Riemer itjm darin 
nachgetragen ü 27,a 33 rötfjen.] tobten. H 1i0 H™* fi 7,la töb= 
ten? DjG rotten? g auf Rasur aus tobten? H 714 iZ 715 32.33 
llnb fo fott mein bentfd)e§ §era ifjn tennen, llnb fo fott mein 
treue» £erj ttjn nennen H 113 für den gestrichenen zum Theil 
nicht mehr lesbaren Wortlaut von £ 712 der von Zelter so 
geänderte Wortlaut auch in E (vgl. oben) 3 r . 3(rl) — ifjn] 3hn 
nertaufebid) ü 710 fi 711 fl 711a J)jG oertaufctjt'i? 714 36— 40 fehlt 
W™—W l6 E 36 toieö] toenn§ J 38 unfrer] eurer JDjG 
(vgl. oben). 

Es dürfte wohl angebracht sein, das Gedicht nach der 
ältesten erhaltenen Fassung als die uns H 110 am wahr- 
scheinlichsten gilt, nochmals vollständig zum Abdruck zu 
bringen. 

fj-liel), jTäubdjen, fliel)! 
(Sr ift nitrjt rjie, 
£er bid) an bem fcfjönften 5 t ü^ui8<3 mor 9 en 
fyanb im Söälbdjen, ba bu bid) berborgen. 
5 ftlitf), Säubcrjen, fliel)! 

6r ift nid)t tjie. 
23öfer Saurer ^ü§e raften nie. 

is* 



uten m Band 1 

viortf), jylötenflang, 

Siebe*gefang, 
SBatU anf Süftdjcn tjin ju Storni Dfjrc 10 

,"yiubt im 3arteit .freqcn offne Xljorc. 

■frord), glötenftang! 

2icbe3gefaitg ! 
.front), cä tüirb ber fiifjen üieb' ju lang! 

#od) ift fein ©djritt, is 

§eft ift fein Iritt, 
SdjtoatpS <£>aar auf runber Stinte bebet, 
9tnf ben Söangen ch)igct 5 r "fjting lebet. 

-frod) ift fein ©djritt, 

9eft ift fein Iritt! 20 

dbler Icutfdjer f$ü%e gleiten nit! 

Sßarm ift bie Stuft, 

Äeufd) feine Suft! 
3cf)tt)at,5c Slugen unter runben Sogen 
©inb mit jarten Ratten fdjön umjogcn. 25 

2öarm ift bie Sruft, 

Äeufd) feine Suft! 
'Jlud) bci'm tJinbttcf bu if)n lieben mufet. 

Dtotf) ift fein «ERunb, 

Ser mid) öertounbt! M 

Stuf ben Sippen träufeln s Uiorgenbüfte, 
3tuf ben Sippen fäufeln füfje Süfte! 

ftotb, ift fein ÜKunb, 

2er mid) berrounbt! 
9iur ein Stitf Don ifjm mad)t mid) gefunb. 35 

Ireu ift fein SBlut! 

©tarf ift fein «Dtutb, ! 
©djujj unb ©tärfe roofjnt in toeidjen Firmen, 
2luf bem ^tntlitj roofmt ebleä (frbarmen! 

Ireu ift fein SBlut! 40 

©tarf ift fein ÜJtutb,! 
©ctig »er an feinem Sufcn rntjt ! 



Gedichte zweifelhaften Ursprungs. 229 

©o ift ber <£elb, 

2)er mir gefällt! 
45 ©ott mein beutfdje* .£)er3 mit rocictjen flöten 

9tajd)e3 23lut in meinen Slbern tobten. 

©o ift bet Sgdb, 

£er mir gefällt! 
%t)n bertaitfd)' id) nid)t um eine 2Mt! 

so ©ingt, ©djäfer, fingt, 

Süie'y eud) gelingt! 
SBielanb foll nitfit meljr mit feine* ©leidjen 
@blen 331ntl) bon unfrer ©ruft berfdjeudjen. 
©ingt, ©djäfer, fingt, 
55 SBte'a eud) gelingt! 

Sie i£)t beutfd)en ©lonj ju ©rabe bringt. 

DB id) bid) liebe, roeif? idj nicrjt. 
2td) hrie fefin' id) midj nad) bir. S 363. 

fl 716 : Abschrift der beiden Gedichte zusammen mit 
SBiltfommen unb 2ibjd)ieb von Johanna Fahimer geschrieben 
in Joh. Georg Jacobi's Nachlass auf der Universitätsbiblio- 
thek zu Freiburg i. B. (vgl. Th. Bergk, Acht Lieder von 
Goethe, Wetzlar 1857, S 32). 

Erster Druck. Iris. Vierter Band (Düsseldorf 1775) 
Erstes Stück S 71, anonym. — Handbuch fürs schöne Ge- 
schlecht zum Nutzen und Vergnügen. Zweytes Jahr, 1786, 
Altona, S 152, nach dem Text in der Iris (vgl. Hirzels Ver- 
zeichnis einer Goethe -Bibliothek 1884 S 31). 

Bergk a. a. 0. hat zuerst diese beiden Gedichte Goethe, 
und zwar der Sesenheimer Periode, zugeschrieben. Jedoch 
sind seine Gründe nicht so stark, dass sie jeden Zweifel 
ausschlössen. Düntzer, Scholl und Gruppe sind für Goethes 
Autorschaft eingetreten; Strehlke, der anfänglich zweifelte 
(Hempel 3, 401), hat später (Hempel, 3. Aufl. der Gedichte 
3, 470 f.) die Wahrscheinlichkeit von Bergks Ansicht an- 
erkannt. Loeper hat zu den Gründen dafür noch einen 
hinzugefügt: Bettina hat das erste Gedicht, etwas verändert 
und erweitert, an Schleiermacher geschickt; Kenntniss davon 
kann sie nur durch ihre Mutter oder Grossmutter erhalten 



230 Lesarten zu Band 

iiiv für 1. chte 5,951.. Als W< 

• liier bekannt Thai- 

beten, da« di<- Abschrift von Johann r, die 

..• in den Jahren 1774 und 1775 besonders na] 
standen bat, herrührl VgL auch Mets in der 8 22S 
geführten Bchrifl S29f. 

91n btc ^etjogiii Don Sod)ieit = 2Ueimcir unb --cnjenad). 
S 364. 

// 717 : Qnartblatt, ?on anbekannter Hand, mit der Über- 
schrift : ?urd)Iflud)t ber £>erjoginn, aus Knebels Nacblass. 

Erster Druck. Hcmpelsche Ausgabe 3,40*. 

6 obnbeffä Ii~ l ~ so muss auch im Druck stehen 

X'ln gr äu tci n üon ©öd)f)oufen. S 364. 

H 11 * : Foliobogen rauhes Conceptpapier enthält von 
Seidels Hand eine Abschrift der von Goethe und Seckendorf 
in der Nacht vom 30. auf den 81. December 1778 verfassten 
Neujahrsscherzgedichte ; Eigenthum des Grossh. Sächsischen 
Hansarchivs in Weimar (vgl. S 7:! zu lu madjft bic Sitten hing). 

H 718a : Niederschrift des Kauzlers v. Müller T aus Goethe's 
Erzählung" in seinen Tagebuchaufzeichnungen am 30. Decem- 
ber 1 

Erster Druck. Goethes Unterhaltungen mit dem 
Kanzler von Müller, herausgegeben von Burkhardt, Stutt- 
gart 1870 S 105; 3. Auflage S 137. — Burkhardt. Ungedruckte 
Neujahrspossen Goethes und Seckendorfs von 1778/79, Goethe- 
Jahrbuch 25 (1904), 53 ff. gibt einen vollständigen Abdruck 
dieser Scherzgedichte nach H lls . Da die Niederschrift Müllers 
nur aus der Erinnerung stammt, ist der Text nach fl 718 zu 
drucken; V 3. 4 müssen demnach lauten: 

Sie ÜJtufeti fjaben bid) befdjüht, 
9hm magft bu fic befcftüfeen. 

Dem Tagebuch zufolge (vgl. S 73) ist in der Überschrift 
statt ettoa 1780 zu setzen: 30. (ober 31.) Secembet 1778. 

Gfiorlieb. S 365. 
Erster Druck. Die Karlsbader Chronik der Gebrüder 
Platzer überliefert dieses Gedicht als ungedruckt mit der 



Gedichte zweifelhaften Ursprungs. 231 

Überschrift: „Chor, welcher am 21. Juli 1795 bei dem zur 
Ergötzung der hohen Kur- und Badegäste gegebenen Frei- 
balle gesungen wurde. Von Herrn von Goethe." Wieder 
abgedruckt in E. Hlawacek, Goethe in Karlsbad. 2. Aufl. von 
V. Russ (Karlsbad 1883) S 19. In der Chronik ist angegeben, 
dass es entweder der verw. Fürstin von Schwarzburg- Rudol- 
stadt oder der regierenden Herzogin von Mecklenburg- 
Schwerin zum Geburtsfeste gewidmet war. Da aber jene 
am 30. November 1752, diese am 1. Juni 1775 geboren war, 
ist diese Angabe falsch, was dazu beiträgt, Goethes Autor- 
schaft als fraglich erscheinen zu lassen. 

2lu§ bem natutfjtftotifdjen 93 übe r= unb ßefebudj 
ton Safob ®Ia$. S 366. 
Erster Druck. J: J. Glatz, Naturhistorisches Bilder- 
und Lese-Buch oder Erzählungen über Gegenstände aus den 
drei Reichen der Natur. Nebst 300 illuminirten Abbildungen 
von Horny und einer kurzen Erklärung derselben in Versen. 
Jena o. J. (1803). In der Vorrede zur 2. Auflage (1808) be- 
merkt Glatz: „Die Erklärung der XIV. Tafel hat einen andern 
Verfasser als der übrigen XIII und zwar einen auch als 
Mineralogen verehrten Dichter". Der Verfasser der übrigen 
13 Erklärungen ist Nicolaus Meyer (vgl. Goethes Briefe an 
ihn vom 4. April und 24. Oktober 1803, Briefe 16, 210, 333 ; 
Freundschaftliche Briefe von Goethe und seiner Frau an 
N. Meyer S XI, 9, 13, 84). Dass Goethe Aushängebogen des 
Werkes an Meyer überschickt — dieser dankt dafür am 
19. April, und am 23. September schreibt er an Goethe: 
„Das Bilderbuch von Glatz ist recht artig, ich habe hier 
[in Bremen] schon manches Exemplar abgesetzt und erwarte 
nun auch für mich die mir von Horny versprochenen Exem- 
plare" — lässt vermuthen, dass Goethe zu dem Werk in 
einer gewissen Beziehung steht. 

2 lies fjeitten nach 5, 6, 15, 20, 24, 39 Absätze und Tren- 
nungsstriche , nach 31 kein Spatium J 7 zu Quarj und 
.ßalf, ebenso 27 zu ©olb und 32 zu SBfei Ziffern zu Verwei- 
sung auf die Tafeln J 26 lies afjnbungöUoüen 3u lies 
iBcttnmbtmig 



ra Band I. 

Oljro $0 fjcit bet $ t i \\\t ff i u 9Jiatie Don G ad; fem 

föetaat mib •Cifettadj. * 368. 

W lt •. Qua rt l il;i 1 1 von Riemers Hand mit derselben Über- 
schrift; unter tlfii Venen Jas Datum, darunter: jir" 
BOgl. Sachs, lithographische Anstalt"; in derselben Anordnung 
i-f das Gedicht lithographirt auf einem Grossquartlil.it t. 

Hier zuerst gedruckt, 

Tagebneb 1820, 2. Febrnar: Söutben bic Oiebirfjte, im Stein« 
brucf, bcr ^rin^ef? Caroline abgeliefert. 3. Febrnar: ©et tBritqefi 
l'mrie ein litfyoo.rapfjifcfje? SBlatt. 

Als Verfasser käme ausser Goethe vielleicht noch Riemer 
in Betracht; jedenfalls ist sonderbar, dass dieser die Verse 
nicht in Q aufgenommen hat, was er doch, wenn sie ihm 
als Goethisches Eigenthum bekannt gewesen wären, höchst 
wahrscheinlich gethan haben würde. 

an .. . S368. 
Erster Druck. Berühmte Schriftsteller der Deutschen. 
Erster Band. Berlin 1854, S 60. Daselbst wird er/.ä hl t. dass 
ein alter Schulfreund Goethes aus Frankfurt nach Weimar 
gekommen sei, einen Tag vor dessen Jubiläum, am 6. Novem- 
ber 1825 Abends ganz allein mit dem Dichter in dessen Ar- 
beitszimmer eine unvergessliche Stunde zugebracht habe. 
wobei Goethe in sehr bewegter Stimmung gewesen Bei 
„ Schliesslich habe er ihn um eine Zeile gebeten zum An- 
denken dieses Wiedersehens nach länger als fünfzig Jahren 
und er sei beglückt worden durch ein Blättchen von Goethes 
Band." Das Tagebuch weiss nichts von dieser Begegnung; 
dagegen ist am 10. November daselbst verzeichnet: HnUcr- 
tnuttjete ^Begegnung mit portale*, einem alten llntDerfttätsfreiinbe. 

21uf bai @tab bei <5d)au\pielex% 5ßtu§ Slejanber 
SBolff. S369. 
Erster Druck. Königliche privilegirte Berlinische 
(Vossische) Zeitung Nr. 147 vom 27. Juni 1861, erste Beilage, 
in einem Aufsatz „Zu meinem Lebensgeschichtlichen" von 
F.W. Guhits; dem Gedicht voraus geht die Notiz: ,Der 
Altmeister Goethe hatte von Dornburg her eine Lyra, aus 
Immergrün geflochten, dem vollendeten Jünger geweiht mit 



Gedichte zweifelhaften Ursprungs. 233 

der Inschrift:" (folgen die Verse). Dies ist die einzige Ge- 
währ für Goethes Autorschaft. 

£er neugebome @ro§. S 369. 

ü 719a : Alte Abschrift von unbekannter Hand auf einem 
Grossquartblatt, in der Kaiserl. Universitäts- und Landes- 
bibliothek in Strassburg; oben von unbekannter Hand: 
„Bei Herausgabe des Eros [einer Gedichtsammlung] von Geh. 
Reg. Rath Meyer, an denselben von Goethe gedichtet. 1 ' 

Erster Druck. Freundschaftliche Briefe von Goethe 
und seiner Frau an Nicolaus Meyer, Leipzig 1856, S 62. 

Da Goethes Verfasserschaft nur durch obige Notiz auf 
j/7i9a belegt wird, ist die Zugehörigkeit dieser Verse zu 
Goethes Gedichten zweifelhaft. 



Lesarteo zu Band - r > 1. Abtheilung. 

s 2lu§ bem 5lo^lafe. 
Söermifdjte ®ebitf)te. S 1—51. 

fiieber für Siebenbe. 

ftür bic ^toedc be-3 Pomponificn unb Sänger* neu pifainmcngeftcüt. 
Sl— 23. 

Diese Gruppe erscheint, unter obiger Überschrift zu- 
Bammengefasst, zuerst C'C 47, 13— 41. Von den 25 Gedichten 
sind 5 schon in Band 4 aufgenommen worden: Nr. 2 2Jtit 
Diäbdjcu ftd) Verträgen (4, 103), Nr. 7 Gupibo, lojer, eigeufiniüger 
Äuobc (4, 104), Nr. 12 3br »erblühet, füfee 9tojcn (4, 96) Nr. 21 
£-3 h)at ein fauler Schäfer (4, 100) und Nr. 25 feiger ©cbaufeu 
(4, 99). 

Tagebücher 1830, 17. December: Mittag Dt. Gcfermoun, 
irjcldjcr bie Sammlung ber au3 ben Cpem au»gejogcnen unb au3= 
rangirten lieber brachte. 

9Hd)t jo eilig, ticbe§ fltnb! S 3. 
C'C 47, 13. — Aus „Jery und Bätely" (12, 16). 

©ern in ftilleu ÜJlelancbolien. S 4. 
CC47, 17. — Aus „Scherz, List und Rache* (12, 139, 
vgl. die Lesarten S 376). 

6 blafeu! C y C vorzuziehen ist btafen, (so im Druck des 
Singspiels) 

ftadjt, o bolbe! f, a Ibe§ Sehen! S 5. 
C'C47,19. — Aus „Scherz, List und Rache« (12,163). 
31 ist ein eigenmächtiger Zusatz in C l C und daher im 
Text zu beseitigen 



Nachlass. Vermischte Gedichte. 235 

$n bem ftitlen 'DfJtottbenfdjetne. S 6. 
C l C 47, 20. — Aus der 2. Fassung von „Claudine von 
Villa Bella' (11,229). 

gs erhebt fi<h eitu ©ttmnte. S 7. 
6 T1 C' 47, 22. — Aus der 2. Fassung von „Claudine von 
Villa Bella" (11, 215). 

9letn, nein, td) glaube ntdjt. S 8. 
C l C 47, 23. — Aus der 2. Fassung von „Erwin und Elmire 1 * 
(11, 303). 

4 lieble im Singspiel 

£öret alte mid), ihr ©ötter. S 9. 
C l C 47, 24. — Aus der 2. Fassung von „Erwin und Elmire" 
(11, 304). 

$ötft bu, er hat gefcbtooten. S 10. 
C l C 47, 25. — Aus der 2. Fassung von „Erwin und Elmire" 
(11, 304). 

ßebet toohl, geliebte Säume! S 11. 
C l C 47,j26. — Aus der 2. Fassung von „ Claudine von 
Villa Bella" (11, 229). 

2ßeld) ein ßiipelu, toeld) ein ©djauer. S 12. 
C'C 47, 28. — Aus der 2. Fassung von „ Erwin und Elmire" 
(11, 310). 

3Jlit bollen Sltbernjügen. S 13. 
C l C 47, 29. — Aus der 2. Fassung von „Erwin und Elmire" 
(11, 321), dort aber mit nur einem Absatz nach 25; in der 
1. Fassung (38, 98) in theilweise anderer Gestalt. 

©teh, mich, ^eil'ger, tote td) bin. S 15. 
C l C 47, 31. — Aus der 1. und 2. Fassung von „Erwin und 
Elmire" (38, 101 und 11, 324; in der 1. Fassung 20 fo netb'fdjt'). 

@nbli<fc! enblid) baxf td) hoffen. S 16. 
C l C 47, 32. — Aus „Jery und Bätely" (12, 28). 



L^ and 5 L Abtheilung. 

Liebt Bttdjl 8 17. 
C 1 ' - Aus der 1. und 2. Fassung von .Erwin 

und Elmire* (38, 102 und 11, 326 mit kleinen Unterschieden). 

2öie fdjöii unb ro ic hertlid), nun fidjet einmal. 

C'(7 47, 34. — Aus der 2. Fassung von „Erwin und Elmire" 
(11, 287). 

Sin Sdjoufpiel für Söttet. 8 19. 

C l C47, 35. — Aus der 1. und 2. Fassung von „Erwin und 
Elmare* (38, 89 und 11, 289 mit kleinen Unterschieden). 

12 fte] uui Erwin und Elmire beide Fassungen 

iü raufcfcet ba3 SBaffcr. S 20. 
C l C 47, 36. — Aus „Jery und Bätely (12, 7). 
U öetgehii Jery und Bätely; hier liegt ein Fehler in 
C'C (oder der Druck vorläge) vor, der gebessert werden mnss. 

Inf, au§ bet 9iuf)! auf, au8 ber ftub! S 21. 
C»C 47. 38. - Aus r Lila* (12,81). 

Hn ber ©eite ber ©eliebten. S 22. 
C l C 47, 39. — Aus „Der Zauberflöte zweiter Theil" (12, 
213). 

l bet] be* Zauberflöte 

©djauen fann ber s Ulann unb toäfjlen. S 23. 
C'C 47, 40. - Aus „Der Zauberflöte zweiter Theil" (12, 
200. 



2lu§ 28il§elm «Weiftet. S 24-31. 

Sd) atmer Jeufel, £)ert JBaton. S 24. 

Aus den „Lehrjahren" (21, 293). — Unter den Herderechen 

Abschriften von Gedichten Goethes (H itl ) befindet sich 

auch dieses Gedicht (vgl. Suphau im Goethe -Jahrbuch 2, 

110 f.); ebenso unter den Abschriften des Fräuleins v. Goch- 



Nachlass. Vermischte Gedichte. 237 

hausen (H ,02a ), in beiden mit folgenden Abweichungen: h fo 
fiodj 5 braue» ©djlofe u mit leidjtcr 2Nüh iß tdj bliebe 
meiner, dagegen die Lesung des Drucks H 102 * 20 ouf bem 
(Sapitel 

2öer nie fein 33rot mit jLbränen afj. S 25. 
Aus den „ Lehrjahren" (21,217: 1—8; 22,13: 9—12); 1—8 
auch 2, 118. (Vgl. Goedeke im Archiv für Literaturge- 
schichte 12, 478.) 

Unb fo heb' idj alte ©d)ö£e. S 26. 
Erster Druck. Söübctm 2Jletftcr§ 2Banberjaf)te ober bie 
Crntfagenben. Grfter J'beil. Stuttgart unb Tübingen in ber 
ßotta'fdjen 3?udjbanbtung. 1821. Aut der 2. Seite des Blattes 
vor dem Titel. — Q 1, 68. 

Söüfjte faum genau 3U jagen. S 27. 
Erster Druck. Wie das vorige Gedicht; auf der Rück- 
seite des Titelblattes. — Q 1, 68. 

äßie ift beut mir bod) 3U SJhttbe. S 28. 
Aus den „Wanderjahren * (24, 306; vgl. die Lesarten 25 n , 
89). Nach Horaz Od. 4, 6. 

3d) fab'§ in meifterlirijen §änben. S 29. 
Aus den „Wanderjahren" (24,307; vgl. die Lesarten 25", 
90). Nach Ovid Metamorphosen 6, 17 f. 

(Sin Sßunber ift ber arme DJ]enfd) geboren, 
ißift nod) fo tief in ©djmerj unb Qual oertorcn. S 30. 
Aus deu „Wanderjahren " (24,320, 321; vgl. die Lesarten 
25», 97). 

SIetben, ©eljen, ©eben, bleiben. S 31. 
Au3 den „Wanderjahren" (25 ',223; vgl. die Lesarten 
25 H, 176). 

11 lies Sitten 



i ben ra Band 5 1. AUheilung. 

Sonett nach iBcnebctto 3ard)i. 8 82. 
Benvenuto Celliui" (43,24')). 
Mit derselben Berechtigung wie dieses hätte auch das 
zw.it«' Sonett aus dem Cellini (43, 371) hier abgedruckt 
werden mOwen. Nach Goethes Bemerkung im Anhang ra 
diesem Werke: iikitigc [Sonette] ftnbct ber i'efer burch($efäüigfcit 
eine* Jhttiftfteunbe-3 überfc^t, rührt jedoch die Übersetzung der 
beiden Sonette nicht von ihm her, und demnach müsste auch 
das eine Sonett hier ausfallen. (Vgl. auch Hempel 3,411.) 

»uä ber Woüelle. S 33. 
C>C47, 75. — 18,342—348; vgl. die Lesarten 477-481. 

23er 2Belt Kohn. S 34. 
Erster Druck. Der Deutsche, sonst Wandsbecker 
Bothe No. 202, Sonnabend den 18. December 1773. Die hier 
anonym gedruckten Verse sind mit noch einem anderen <iV- 
dichtchen aus dem Wandsbecker Boten vom 6. November 
177:1 „Der Autor" zuerst von Düntzer für Goethe in Anspruch 
genommen worden (Neue (ioethestudien, Nürnberg 1861, 
S 8 f. ; vgl. auch Redlich, Die poetischen Beiträge zum 
Wandsbecker Bothen, Hamburg 1871, S 41 f. und Hempel 3, 
406); in seine Ausgabe (Kürschners Deutsche National-Littera- 
tur) hat Düntzer sie jedoch nicht aufgenommen. i£er Sßelt 
!>iohn dürfte allenfalls unter die Gedichte zweifelhaften Ur- 
sprungs aufgenommen werden; bei dem anderen ist Goethes 
Autorschaft ganz unwahrscheinlich. Im ersten Druck sind 
die Verse 4 — 8 nicht eingerückt. 

©legte. S 35. 

jj-ito. Foliobogen g im Besitz der Familie v. Stein auf 
Schloss Kochberg (vgl. E. Schmidt bei Scherer, Aus Goethes 
Frühzeit S 11). 

Erster Druck. Scholl, Briefe und Aufsätze von Goethe 
aus den Jahren 17G6 bis 1786. Weimar 1846 (2. Auflage 
Weimar 1857) S 237. 

7 lies ift ängftlich [tili n blauem II li0 n ficht aber 
uub mit H 120 18 nach heute folgt als er nor IV- M hager» 
über i'tarrcn Ä 710 26 glufj aus gfXuö H 110 23 er aus e§ H li0 



Nachlass. Vermischte Gedichte. 239 

SBtbmung. S 36. 

Erster Druck. (Ph. Chr. Kayser) Gesänge, mit Be- 
gleitung des Claviers. Leipzig und Winterthur, Verlegts 
Heinrich Steiner und Compagnie. 1777. Die ohne Über- 
schrift auf dem Titel als Motto stehenden Verse sind, wie 
es scheint, von 0. Jahn (Goethes Briefe an Leipziger Freunde 
S 229, 2. Aufl. S 278) zuerst Goethe zugeschrieben worden. 
Da Kayser auch dichtete, ist wahrscheinlicher, dass er selbst 
die Verse verfasst hat, ohne sich zu nennen, wie ja auch 
sein Name als Componist der Gesänge nicht genannt ist. 

gr unb fein Warne. S 37. 

H i02 * : Abschrift von Fräulein v. Göchhausen (vgl. S 78). 

Das Gedicht ist zuerst bekannt gemacht worden im 
Journal von Tiefurt 8. Stück. (Das Journal von Tiefurt 
herausg. von E. von der Hellen, Schriften der Goethe-Gesell- 
schaft 7, 72 und 370). In dem Register Goethischer Gedichte 
von Bäbe Schulthess ist es als Nr. 55 aufgeführt (1, 366). 

Erster Druck. Hempelsche Ausgabe 3, 398. Vgl. auch 
Archiv für die Geschichte deutscher Sprache und Dichtung, 
herausgegeben von J. M. Wagner, Wien 1873, S 39 f. 

©efptädj 3toifd)en ©djtlbtoacfte unb gteunb fgain 
am Goburger %f)Ox. S 38. 
Erster Druck. Flora. Teutschlands Töchtern geweiht 
von Freunden und Freundinnen des schönen Geschlechts. 
Tübingen 1793, 2. Bändchen S 92. (Wiederholt in Hoffinann 
v. Fallersleben, Findlinge, Leipzig 1859, S311.) Das Gedicht 
beruht auf einem Erlebniss von J. C. Musaeus mit einer 
Schildwache am Thore der Stadt Coburg, das er in einem 
launigen Aufsatz „ Lästige Polizeianstalten für Spaziergänger. 
Fragmente aus einem Reisebericht eines berühmten Gelehr- 
ten" (Kielisches Magazin 2. Stück 1785, wiederholt in seinen 
Nachgelassenen Schriften herausgegeben von A. v. Kotzebue, 
Leipzig 1791, S 73 ff.) erzählt. Der Name „Freund Hain" 
(eigentlich „Hein") ist eine Anspielung auf das Werk „Freund 
Heins Erscheinungen" in Holbeins Manier von J. R. Schellen- 
berg (Winterthur 1785) , zu dem Musaeus den Text ge- 



Lernten ra Band 5 I. Abtheilung. 

schrieben hat Goethe hatte die Anecdote durch den Maler 
Kraus leiohnen lassen und die Zeichnung Frau Ifusaen 
sandt, damit diese sie in dem Qartenhanse des Dichten 

aufhange. 

üllciu 3?licf mar auf ben £immct Eingerichtet. S 39. 

ff«»: Quartblatt g 1 enthalt die Verse 5i 109, K»— 373 
darunter nach einem grösseren Spatium obigen Vierzeiler; 
im Freien Deutschen Hochstift zu Frankfurt a. M. 

Erster Druck. Augsburger Allgemeine Zeitung. Wo- 
(dienausgabe Nr. f>0, Stuttgart 13. December 1867 (nach 
7/ 7 - 1 ). — Hempel 3, 101, wo treffend auf die Äusserung in 
der „Carupagne in Frankreich* (33, 31, n ff.) hingewiesen 
wird: 6* ging mir mit biefen Gntroicfelungcn natürlicher "$t)ä-- 
nomene roie mit ©cbidjten, ich madjte fie nicht, fonbern fie machten 
nttdj. 

Fragment. S 40. 

H 122 : Streifen Conceptpapier mit l— 4 g, aufgeklebt 
auf einem Bogen Kleinfolio unter \h—n g. Vor i von Mus- 
culus Hand die Überschrift gragment. 

Erster Druck. Q 1, 223 mit derselben Überschrift, 
anschliessend an die zweite Epistel. 

I nimmer lies immer fättgen. -ff 7 " So muss auch ge- 
druckt werden; die 2 Verse bilden offenbar den Schluss 
eines Satzes. 3 nur über uns H 122 4 manicfcfaltiger nach 
ieoer ffl 22 Slnmuth (ohne Punct) H 122 So muss auch ge- 
druckt werden ; die Verse 4.' 5 bilden offenbar den Anfang 
eines unvollendet gebliebenen Satzes. 5 verlangt über be> 
aclnt H 122 - ernährt aus ernähre [?] J7 722 8 e3 üdZ 7/ 722 
<t lies freubeuDertaujchenb erquiefen; mit Blei (Musculus?) aus 
erquiefe. ü 722 darnach in der Handschrift ein freigelassener 
Kaum für 2 Zeilen 14 jenen fehlt W> 22 dafür ein freige- 
lassener Raum (Zeilenende); jenen ist eigenmächtiger Zu- 
satz in Q, daher im Druck zu streichen is läfft R 122 dieses 
ist auch in den Text zu setzen ig ^ausholt über EDolptnng, 
HJ 22 17 eignen t7 722 dieses ist auch in den Text zu setzen 

Die Verse dürfen wohl als Fragment einer unvollendeten 
dritten Epistel angesehen werden und stammen demnach 
etwa aus dem Schluss des Jahres 1794 oder dem Anfang 



Nachlass. Vermischte Gedichte. 241 

1795 (vgl. Goethe an Schiller 28. October 1794, Briefe 10, 
205; Redlich im Goethe-Jahrbuch 15, 5 f.). 

2)ie 3 e *ftörung 2)lagbcburgy. S 41. 

IT 723 : Doppelquartblatt, erste Niederschrift g 1 sehr 
flüchtig, ohne Überschrift; auf der 3. Seite g die erste Zeile 
des Gedichtes ©Kriftel (vgl. 1, 372). 

Erster Druck. Q 1, 21 mit der Überschrift: Sic 3et= 
ftörung 9ftagbeburg§. 

6 SttjUi ebenso 8, 9 H 123 12 ihm über fie H 72a n — 20 
g über einer gestrichenen unleserlichen Fassung g l H 723 
23 ein ©tütfeften über mir H 123 25 -Batet lieb über Bräutigam 
.H' 23 31 qualmt über brennt B 723 flammte heraus für 2 
gestrichene unleserliche Worte (lidjt herauf?) -ff 723 32 fttafe 
H 123 hinauf aus hetau* H 723 35. 36 nur die Versanfänge 
3n flammen %m SBafjet H 723 die Veise sind demnach von 
den Herausgebern von Q ergänzt, wohl von Eckermann 
wie 44 38 nach Die arme Staöt H 723 39 äHinbchen H 723 
e§ nach ift H 723 4i SBetbet über Bürger H 723 44 ©0 tafet 
[aus nutet] Eckermann mit Blei in leergelassenem Raum am 
Zeilenanfang H 723 

Am 29. September 1798 bittet sich Goethe von Schiller 
dessen Geschichte des dreissigjährigen Krieges aus, um sie 
„zum Anfangsliede" (für „Wallensteins Lager") nutzen zu 
können (Briefe 13, 278). Am 5. October antwortet Schiller, 
wenn er Stimmung und Zeit fände, wolle er „das Liedlein 
von Magdeburg" noch machen (Jonas, Schillers Briefe 5, 
442). Trotzdem ist der Verfasser des vorliegenden Liedes 
Goethe; denn die Angabe von Riemer (Mittheilungen 2, 
438), es sei „nicht von seiner Hand geschrieben, aber mit 
Bleistift hin und wieder die Lücken ausgefüllt", ist falsch. 

Seh roüfete nidjt, bafj tih ein ©tauen fpütte. S 43. 
H T2i : In einem am 24. December 1801 von F. Kirms an 
die Weimarischen Junggesellen erlassenen humoristischen 
Rundschreiben wurde denselben mit Hinweis auf die in 
einer beigegebenen Carricatur ausgemalte Höllenstrafe, von 
alten bösen Jungfern in Lucifers Gefilden als Miethklepper 
mit unbarmherzigen Stoccaden und Spornaden herumgejagt 
zu werden, nahegelegt, sich dem ihnen drohenden Lose, 

©octOc§ SÖJcrfc. 5. 33b. 2. Slbtty. 16 



ii. I 5 1. Abtheilung. 

.int einem wichen Bilde portrfttirl m werden, dnrcfa eine 
kleine Beisteuer n entciehen. Aut der Liste Btand Goethe 

fr, lo, der noh durch obige auf den Bogen eingetragene 
Loskaufte. Das Schriftstflck befand sich ehemali im 
des Freiherrn C. von Beaulieu-Marconnaj in Dresden 
(vgL Goethe-Jahrbuch 6, 3ff.). 

Erster Druck. ./' : Frankfurter Iris. Blatter Ar 
Unterhaltung, Kunst und Wissenschaft. l:'>. Jahrgang Nr. 7 
(16. Januar l^"-'9) in: „Ungedrucktes von Göthe 4 . (Mitge- 
theilt von Altred Nicolovius.) Voraus geht die Notiz: J'<- 
merkung bei Präsentation eines Cinularschreibens, mit wil- 
chem (iöthe'n ein Bild vorgelegt worden, das alte Jungfern 
vorstellt, wie sie gesattelte und gezäumte Hagestolz.' im 
Tartarus dem Höllenrichter zureiten." — J- : Preussische 
Ostseelilätter. Königsberg 1> •■_ Nr. 121 in: «Erinnerungen 
an Goethe, von Dr. Nicolovius" mit derselben Notiz. 

i ©raun nerfpürte J l J 2 a rootjlj hier J l .P 

6o fear e§ fcbon in meinen lagen. S 43. 
Erster Druck. Rückblicke in mein Leben. Aus dem 
Nachlasse von Heinrich Luden. Jena 1847, S 55 als Goethes 
Antwort im Gespräch mit Luden (19. August 1806) auf dessen 
Behauptung, das Studium der Geschichte sei, weil das Feld 
unermesslich ist, gewiss das schwierigste von allen Studien, 
eingeleitet durch die Bemerkung: „Wäre Bsephistopheles 
gegenwärtig, so würde er etwa folgenden Knittelreiru pathe- 
tisch herdeclamiren"; unter dem Text Ludens Notiz: .Die 
Verse sind wohl nicht ganz richtig, obgleich ich sie oft 
ins Cedächtniss zurück gerufen habe. Nur den Reim glaube 
ich als acht bezeichen zu können, und den Sinn gewiss." 

Sßaä Sßölfer fterbenb hinterlegen. S 44. 

Erster Druck. Ebendaselbst S 58. Auf Ludens Be- 
merkung: „Wie Menschen späteren Menschen, so lassen 
Völker späteren Völkern etwas zurück, das nicht mit ihnen 
stirbt.* antwortete Goethe: „Sie lassen etwas zurück? Frei- 
lich. Mephistopheles würde vielleicht in seiner Weise 

n :" folgt die 1. Strophe; nach dieser: „Und vielleicht 
setzte er gutmüthig warnend hinzu, der Schalk:" 



Nachlass. Vermischte Gedichte. 243 

Singfdjule. S 44. 

7/ 72s : g ohne Überschrift unter der von anderer Hand 
geschriebenen Coinposition dieser Verse als sechsstiinrniger 
Canon, datirt: (SÜ3 b. 21. 3'Ult 1810; Eigenthum des Goethe- 
Nationalnmseums, in der Grossh. Bibliothek zu Weimar 
deponirt. 

Hier zuerst gedruckt. 

2)a3 10. (Sptgramm be» 3lufontug. S 45. 

Die Übersetzung, zuerst gedruckt in der „ Vergiftungs- 
und Entgiftungsgeschichte, aus einem Briefe des Geheim- 
raths von Goethe. Mitgetheilt von Prof. Döbereiuer in 
Jena" (J. S. C. Schweigger's Journal für Chemie und Physik, 
Bd.6 Heft 4, Nürnberg 1812, S 360 ff.) rührt nicht von Goethe 
sondern von Knebel her (vgl. Goethe an Döbereiner 19. und 
22. November 1812, Briefe 23, 158 und 160, sowie Goethe 
an Knebel undatirt, ebenda 158). 

Tagebücher 1812, 19. November: Ausonius. 33er = unb 
(StttgifblttgSfoK. 

ÜJititonä &uh. S46. 

Erster Druck. Über Kunst und Alterthum 2. Band 
1. Heft Stuttgart 1818 S 14, 15, 26 in dem Aufsatz „Myrons 
Kuh" (vgl. 4, 125 und in diesem Band S 87, sowie 49« 
6 und 13). Die hier mitgetheilten vier Epigramme sind, zum 
Unterschiede von dem in Band 4 gedruckten, wie Goethe 
selbst angibt, Übersetzungen; die ersten drei nach unge- 
nannten Dichtern der griechischen Anthologie, das vierte 
nach dem Französischen des Menage. Bei den Handschriften 
zu oben benanntem Aufsatz liegt eine Riemersche Abschrift 
der drei griechischen Originale (aus Analecta veterum poe- 
tarum graecorum ed. Brunck 2, 21 Nr. 58, 3, 195 Nr. 218 
und 221) mit von demselben Schreiber herrührenden Über- 
setzungsversuchen. 

Söfc Dom ©rob bee (Srtrunfnen. 

5DHd) jerbradj ein Orfan. S 46. 

H 726 : g im Brief an Knebel vom 20. September 1819, 

im Besitz der Königlichen Bibliothek zu Berlin; am Schluss 

desselben die beiden Epigramme mit der Anfrage: Jtcnnft 

16* 



Leearten ra Band 5 1. ahtheilnng. 

In gegeitü&frfh$enbc Sfutteleil gricdnirbcu Ursprung-' (Brief- 
w.ili ii Goethe und Knebel, Leipzig 1851,2,261; 

Briefe 

Erster Drink. Riemer, Briefe von und an Goethe. 
Leipzig 1846, S "_'14. als Nachschrift zu Goethe« Brief an 
Riemer vom •_'•">. Mai 1816 mit der Frage, woher die beiden 
Epigramme seien. Der Handschrift de* Briefe« liegt dae 
Blatt mit dieser Nachschrift nicht mehr bei (vgl. Briefe 27, 
22). Die Epigramme sind übersetzt aus der griechischen 
Anthologie; nach Guhrauers Angabe im Briefwechsel mit 
Knebel rührt daa erste ?on LeonidaiAlexandrinns, das zweite 
von Zelotus her. Es ist zweifelhaft, ob Goethe der Über- 
setzer ist. 

i BBfc com Oral)] Änüpf an baö @rab .H 726 

ßtijmologte. S 47. 
II' 1 ' : nuartblatt Johns Hand mit der Überschrift unserer 
ausgäbe, in den Materialien zu Q. 

Erster Druck. Q 1, 76. — C 1 56, 31. 

©djillexS 33rout non Eleffina. S 48. 

IL'-* : Handschrift zum Maskenzug 18. December 1818, 
beschrieben als li x in Band 16, 470 ff. Die vorliegende 
Stanze steht g als vierte in der Abtheilung .Braut von 
Messina*, ist aber g x und dann g gestrichen worden (vgl. 
16, 480). Das Datum b. 15. Icc. 1818 steht nach der letzten 
Stanze (a. a. 0. S 472). 

Erster Druck. Hempel 8, 68 nach derselben Hand- 
schrift. 

4 minbci flugem über herbem H 728 gute nach einig W" 
5 dx aus er H 12 * ebenso 7 

2Kan ift mit Stecht befchetben. 8 4$L 
Erster Druck. Goethes Gedichte. Mit einem bisher 
noch nicht gedruckten Sonett und Epigramm für deutsche 
Krauen ausgewählt von A. Lutze. Koethen . Verlag der 
LutzeVchen Klinik 1870. (Vgl. auch Sabell. Zu Goethes 
1-0. Geburtstag, Heilbronn 1879 S 78 und Hempel 5, 
Goethes Autorschaft ist durchaus zweifelhaft , das Gedieht 
daher auszuscheiden. 



Nachlas«. Vermischte Gedichte. 245 

31 n ©nmi. S 49. 
Erst er Druck. Die Freude. An Sami. März. Drei 
Gedichte von Goethe als Duetten für zwei Stimmen com- 
ponirt von Dr. C. Loewe. (Nach Angabe der Schlesinger- 
schen Musikalienhandlung 1845 erschienen.) Wie Loewe zu 
diesem angeblich Goethischen Gedicht gekommen ist, ist 
unbekannt. In einer älteren Sammlung: Balladen, Romanzen 
und Lieder mit Begleitung der Guitarre von Carl Blum, 

3. Heft, Leipzig bei Breitkopf und Härtel (1818) findet sich 
dasselbe Gedicht, aber ohne Angabe eines Verfassers. Es 
ist zweifellos unecht und deshalb auszuscheiden. 

®ie ßiebltdjfte. S 50. 

Die hier fälschlich fortlaufend als eine Nummer ge- 
gruckten Verse bilden eigentlich fünf verschiedene Gedichte 
(l — 12, 13 — 16, n — 35, 56 — 3s, 36. 37) und müssen so gedruckt 
werden. Ebenso ist die Überschrift 2)ie ßieblidjfte, die nur 
zu dem ersten Gedichte gehört, irrthümlich auf alle bezogen ; 
sie muss beseitigt werden, da sie schon in der Handschrift 
gestrichen worden ist, ausserdem muss 1826 in 1827 geän- 
dert werden. Als gemeinsamer Titel würde sich empfehlen: 
(Sbinefifd)e3. Die Gedichte sind Übersetzungen aus einer 
chinesischen Sammlung „Gedichte hundert schöner Frauen" 
(vgl. v. Biedermann, Goethe - Forschungen 1, 115; 2, 428) 
und in den in Kunst und Alterthum 6. Band 1. Heft (1827) 
S 1 59 ff. zuerst gedruckten Aufsatz Gbtnefifdje? eingestreut. 
Eine Beschreibung der vorhandenen Handschriften zu den 
Gedichten sowie die Lesarten aus denselben sind bereits in 
Band 421, 230 ff. mitgetheilt worden. 

Tagebücher 1827, 3. Februar: Cliinese Courtship .... 
2lbenb§ für mid), mit ber gbinefifdjen SBerbung fortgefahren. 

4. Februar: 9?ad)t§ Gbine[tfd)e§. 5. Februar: 3Jiit Sobn djtiiefifdje 
5>id)terinnen. 11. Februar: 2lbenb§ £r. ßdermanu .... 3'bi" 
bte djineftfdjen ©ebttijte borgetragen. Vgl. auch Goetbes Ge- 
spräch mit Eckermann vom 31. Januar 1827 (Biedermann, 
Goethes Gespräche ß, 43 f.). 

vor 26 lies $ae=9)tien 

Auf einem Streifen Conceptpapier befinden sich g noch 
folgende Übersetzungen (Riemer links oben : „bleiben weg") : 



Lernten ra Band 5 1. Abtbeilung. 

Dm • toiti) 
Hub tute bie .fiortntiit'ii jcljb ihr 
U*ulb auiit bnlb toll) bnlb blau 
Hm tfube anr miöfätbig 
idj feint ettd) gettou. 

(Änodjel edjcftcit Ring) 
let 8ri)cUcitriiia. um eure -Ituödjel 
v M)t ßiebetlidjen bo* berfflbrt midj uirijt. 

Darnnter ist das Blau abgeschnitten; ea sind noch Bach- 
Btabenreste zu sehen. 



3ln 5perfonen. S53— 70. 

".'lit SJlnbemoifelle Caroline Säjulge. 8 55. 

Erster Druck. Sammlung theatralischer Gedichte 
eebst einigen Gedichten auf Schauspieler um! Schauspieler- 
innen. Erste Sammlung. Leipzig bey C. F. Schneidern 
1770, S 191, überschrieben: "21 tt Einbcmoiiellc Sdjutj. 

W. v. Biedermann hat wahrscheinlich gemacht, dan 
diese Verse, auf die eine Äusserung in dem Aufsat/. .Leip- 
ziger Theater" anspielt (36, 227 f. L von Goethe herrühren 
(Zeitschrift für den deutschen Unterricht 5. Band 5. Beft 
S 3: 4 BF.; Goethe-Forschungen, Neue Folge S 194 f.) und 
sie die Parodie eines von der Schulze und ihrem Bruder bei 
ihrem ersten Auftreten in Leipzig an das dortige Publicum 
vertheilteu Gedichtes seien (Goethe -Forschungen, Ander- 
weite Folge S73f.). Vgl. auch Goethe- Jahrbuch 11, 189 ff. 

An lifabctnot jelle Oefer 3U Seidig. S 56. 
II'-': Zwei in einander gelegte Qnartdoppelblatter '/, 
rechts oben das Datum: ^ranrffurt am 6. 9tob. 17<i s . unter- 
Eeichnet: Öocthe, Eigenthnm der Grossherzoglichen Bibliothek 
in Weimar, deponirt im Goethe- und Schiller-Archiv. 



Nachlass. Au Personen. 247 

Erste Drucke. Q 1, 182. — C 1 56, 54. — Morgenblatt 
für gebildete Leser 1848 Nr. 112ff., 117, 121. — Jahn, Goethes 
Briefe an Leipziger Freunde, Leipzig 1849, 8 136j 2. Aull. 
1867 S 181. — Briefe 1, 170. 

io Slfjfem # 729 u 5flufit il 729 ig lies (Hjiuä, 28 lies 
reifet. 126 (Sigentufim ü 729 172 toat'§ i? 729 

2ln Sf. S. ßeftner. S 62. 

i7 730 : // in einem undatirten Brief an Kestner, Folio- 
bogen mit Adresse auf der 3. Seite (Kestner 'sches Familien- 
eigenthum, deponirt im Goethe- und Schiller- Archiv). 

Erster Druck. Goethe und Werther. Briefe Goethes, 
meisteus aus seiner Jugendzeit. Herausgegeben von A. Kestner. 
Stuttgart uud Tübingen 1854, S 122; 2. Auflage 1855 S 123. 
— Briefe 2, 55. 

g Sugen tufit H 730 8 Södjer i7 730 nad) über unb W 30 
io HTüfir .H 730 13 lies toärt 25 mein nach allein H" 30 

2In eine auswärtige ^reunbin. S 64. 

H^ : Abschrift Herders (vgl. S 115) überschrieben : <Mt 
einer geidmung. 

Erster Druck. 9Iu3 meinem Seben jDidjtung unb 2Babr= 
beit. Son ©oetf)e. 3. Sfieil , Tübingen 1814, im 15. Buch 
S 460. — C 1 26, 304; C 26, 298. (Weim. Ausg. 28, 302.) Die 
Zeichnung, zu der das Gedicht gehört, ist verscholleu (vgl. 
Lappenberg, Reliquien der Fräulein Susanna Catharina von 
Klettenberg S 283). 

5 ©djaue] güfjte H i6i 9 äßeben] @d)toeben H i5i iu Sicfer 
Sämmrung aß gefüllt H 4 " oi 

2ln Sabatet. S65. 
Erster Druck. Erzählung von einer gesellschaftlichen 
Reise durch einen Theil der Schweiz und des obern Italiens 
nebst Auszügen aus Briefen über einige Gemälde. Heraus- 
gegeben von Samuel Gottlieb Bürde. Breslau, bey P. Löwe, 
1785 S 74, mit der Notiz: „Wir fanden an den Wänden 
[beim Pfarrer Däniker in Oberrieden, wo Lavater die erste 
Idee einer Physiognomik fasste und gleich den Entwurf 
niederschrieb] die Namen von vielen seiner [Lavaters] Freunde 



Lesarten ra Band 6 1. Abtheilung. 

.in- Deutschland, antet andern Ooetheni mit folgendem Vers- 
Irin*. Neudruck: Goethe an Larater. 1775. Zur Feier des 

\ igusi 1875. Weimar, Wendelin von Maltzalin. 
5 lies 9)lad)ft mit mit 

VI u i^rau Don Stein. B 65. 

7/ 7 - 11 : Folioblatt blaues Papier mit Goethes Zeichnung 
■ l.r Aussicht vom Kickelhahn bei Ilmenau; auf der Etücs 
seite y 1 am Rande die Verse. Im Goethe -Nationalmuseum 
eu Weimar. 

Erster Druck Rnlaml im Goethe-Jahrbuch 1 IM- 9 

Sa ^tou öon Stein. S 66. 

ffitt. Schmaler Streiten g in den Briefen an Krau von 
Stein (Jahrgang 1778), ohne Überschrift und Datum. 

Erster Druck. Scholl 2, 76; 2. Ausgabe 1, 858; 8. Aus- 
gabe 1, 334. — In abweichender Form, betitelt 23crfud)iuii}, 
gedruckt Weim. Ausgr. 2, 130 (vgl. auch 8 329 . 

2 lies thoriqen .s statt nH lies bot! 

«n Tiefelbe. 866. 

H 733 : ij am Schluss des französischen Briefes an Frau 
v. Stein vom 24. August 1784 nach folgenden Worten: Je 
I'hi'k par mt vert aOemand gut gern place* dems /< Poesse [Die 
Geheimnisse] q'<e je eheris haut, parceque i'>i pourren parier 
de toi, ili DKM it»»»ir pour Joj «ofts m?7Ze formet sans qm per- 
sonne Pentendt gut toi aeule. 

Erster Druck. Scholl 3, 91; 2. Ausgabe 2. 209: 3. Aus- 
gabe 2. 106. 

Xu ©röftn lino 8tft$L S 67. 

7^734. n Miscellanea", ein Folioheft von Graf Moritz 
Brühl mit Aufzeichnungen über das Zusammensein mit 
Goethe in Karlsbad 1785. ohne Überschrift, unterschrieben: 
„Uütlie den 12. August 1785 in Carlsbad" (vgl. Suphan im 
Goethe -Jahrbuch 11, 123 ff.). Uoethe hat die Vene der 
Melodie eines französischen Liedchens, die ihm gefiel, unter- 
gelegt; sie sind dann vou J. G. Naumann, der damals in 
Danemark weilte, in Musik gesetzt worden (vgl. Goethes 
Brief an Christine Brühl vom 4. December 178ö, Brn 



Nachlass. An Personen. 249 

133, 4 ff.). Der Text der Composition weicht in V < vom 
Text in den Miscellanea ab: dieser hat fdjtoebt für jdjtuauft; 
letzteres ist nach Suphan die echte Lesart. 

Erster Druck. Goethe-Jahrbuch 11 (1890), 132. 

4 lies berat) s lies Sebe toofit. 

Wallstein Tragedie en cinq Actes. S 68. 

H 738 : Quartblatt grünliches Conceptpapier g, über- 
schrieben: SöaUftetn £ragöbte in fünf steten. 

il 738 : Grossquartblatt als Brief gefaltet, Überschrift: 
Wall stein Tragedie en cinq Actes, links unten: b. 22. 3" c ^ r - 
1809. © ; auf der Rückseite die Adresse: grau .£>ofr. n. ©dritter 
©naben; im Besitz des Herrn Flodoard von Biedermann in 
Steglitz. Ein Facsimile der Handschrift in W. v. Bieder- 
manns Goethe -Forschungen. Frankfurt a. M. 1879, S3 und 
bei Ettlinger, Benjamin Constant, Berlin 1909, S 194. 

Erster Druck. Goethe-Forschungen S 3. 

2 lies füll! 3 lies niebt; beides nach H 13e 

Die Verse beziehen sich auf: Wallstein, tragedie en cinq 
actes et en vers, precede'e de quelques reflexions sur le 
theatre allemand et suivie de notes historiques par Ben- 
jamin Constant de Rebecque. A Geneve 1809. 

Sin * * *. S 68. 

H 737 : Octavblatt grünliches Conceptpapier enthält die 
Verse von Riemers Hand, darunter g 3 : 3 um 30 Dctbr. 1815. 

Erster Druck. Band 6 S 473 dieser Ausgabe als 
Paralipomenon zu einem für den Westöstlichen Divan ge- 
planten Buch der Freunde. Über die Beziehung der Verse 
ist nichts bekannt. Am 31. October fand die Vermählung 
des Geheimraths Chr. G. v. Voigt mit Amalie Osann geb. 
Hufeland statt (vgl. Tagebuch und Goethes Briefe an Ch. 
G. v. Voigt herausg. von O. Jahn S 111); dass die Verse eine 
Hochzeitsgabe begleiteten, erscheint mehr als fraglich. 

Stn * * *. S 69. 

i? 738 : Octavblättchen g 1 . 

Hier zuerst gedruckt. 

Vielleicht gedacht als Geburtstagsgedicht aus dem „un- 
mündigen Mund" (vgl. Matth. 21, 16) eines der Enkel an ihre 
Mutter. 



Lesarten ni Band B l. abtheilung. 

Kfl bei! li or c t)r I i rf) c lt iyraucitUftciii. 
Erster Druck. Bempelsche Ausgabe 8, 338 nach 
einer jetet im Goethe- und Bchiller-Archiv befindlichen Ab. 
schrifl vnii anbekannter Hand aus Knebel« Nachläse; mit der- 
selben Überschrift wie im vorliegenden Druck, unterzeichnet: 
0. l»i.' uillkiirli.li ragaftgte Jahressah] 1818 fehlt in der 
Abschrift 

ßcflner* 9lgape. S 70. 

Erster Druck Ober Kun^t und Altcrthum 3. Band 
SLHefl 1881 B 80 ohne Überschrift unter .Zahme Xenieu. 11. 
Mit l'.akis Weissagen vermischt*. — >,> 1. 114 mit Titel and 
Jahreszahl wie im vorliegenden Druck. — C l 56, :'>0 el 

Tageböcher 1819. 20. Juli: 1t% <rtrofeifor§ [August] Äcflncr, 
»ucldjct midj früher befucht hatte, ueued ÜBerf bic 9lgape [oder 
der geheime Weltbund der Christen, von Clemens in Rom 
unter Diocletians Regierung gestiftet, Jena 1819] mit ?luf= 
mcrffnmfeit gelegen. "21. Juli: Jlcfhter 9lgape. '22. Juli: ÄeflnetS 
?lgape . . . . ^fottgefebte entoptifdjc arbeiten: inglcidbeii Ccfintg ber 
?lgope öoh ßeftner. 23. Juli: -fteftner? ?lgape unb Sdjlüifcl baju. 
Vgl. auch Goethe an Eichst&dt vom 30. November 1819 
(Briefe 32, 105), an Reinhard vom 24. December (ebenda». 
S 125 f.), sowie Knebel an Goethe vom 5. August (Brief- 
wechsel mit Knebel 2. 259\ 

Sfl bie ftranffurtcr fyreunbe. B 71. 
H 13 ' : Quartblatt grünes Conceptpapier g, ohne Über- 
schrift, links unten: 3on. 1820. 
Hier zuerst gedruckt. 
4 lies Vereine. 

Frankfurter Freunde hatten dem Dichter zum T» >. Ge- 
burtstag einen goldenen mit Smaragden besetzten Lorbeer- 
kranz geschickt (vgl. Briefe 32. 21, 31, 38, 54, 64, 65, 151, 
18 £). 

«n ßatoline t>. Ggloffftein. B 72. 

Die Verse sind, da sie dem 2. Theil Faust (»US — Mir) 

angehören, aus der Reihe der Gedichte auszuscheiden. 

■ hat sie Karoline v. Eglofistein ins Stammbuch ge- 

Bchrieben (vgl. S 104: H*- 1 ), ausserdem hat er sie auch, 

wohl mit noch anderen Versen wie in früheren Jahren 



Nachlass. An Personen. 251 

S 118 zu £cm ££rauenbercin und v. Müllers Brief an Reinhards 
Sohn vom 2. Januar 1828, Chronik des Wiener Goethe-Ver- 
eins 23, 5) dem Frauenvereiu zum Verkauf gespendet. 

Tagebücher 1827, 9. December: 9lbfd)rifteit ber SJlumcns 
gebidjtc für ben gfraitenbevetn. '3- December: $ie ^Blumen» 
gefdjenfe an ben ^rauennercin gefenbet. Obige Faustverse hatte 
Soret gekauft und sie Karoline v. Egloffstein geschenkt 
(Dembowski, Mittheilungen über Goethe und seinen Freundes- 
kreis aus bisher unveröffentlichten Aufzeichnungen des Gräf- 
lich Egloffstein'schen Familien-Archivs zu Arklitten S 29). 

3elter§ fieBaigfter ®ebutt§tag. S 73. 

ZI 740 : Grossfoliobogen enthält auf der 1. Seite g l den 
schwer leserlichen ersten Entwurf der Verse 4i — 75, auf den 
anderen Entwürfe g 1 zu Maximen und Reflexionen (42^ 
340: H 24 ). 

ZZ 2Tla : Foliobogen, Reinschrift von Johns Hand mit 
einigen Interpunctionen g, in der Druckvorlage zum 7. Band 
der Nachgelassenen Werke. Am Schluss der 3. Seite g als 
Custos: Qandbax. 

Erster Druck. C 1 47. 128. — Q 1, 51. 

Überschrift: am — 1828 fehlt H 271 * 29 SDann g auf 
Rasur aus Sod) ü 271a vor 41 Überschrift fehlt -H" 738 ebenso 
vor 45 bis vor 58 45 g 1 aus trübem 9tebel nädjtgem ©trauern 
H lia 49. 50 kaum zu entziffern, wie es scheint hiess es in 
erster Niederschrift: Gelobten fo febön Quellen and) ^axmo- 
nifdj [?] 2Iu§ bet STiefe fie empor H li0 51 31d) fo finb c§ 
©d)meräen§töne fl 740 52 33tttre§ ü 740 ob über bem i? 740 
53 2Bte roentg über Permögen [?] H™ u lies al§bann! (! g 
IT 740 ) 56 lies Tlann. 58 lies 5Jfann. Überschrift vor 59 
über Siebter jf? 740 nach 67 Sie Intentionen lote ba* ©bot 
aÖenfatI§ einfallen fönne finb auf ber Tabelle bemerft. fi 740 
(bezieht sich auf die unten aufgeführten Randbemerkungen 
zu 59 — 67) vor 68 ®td)[ter] fi 740 73 SuSgeroählte aus 2lu§= 
gefudjte -H 740 nach 74 Unb fo [? fid) V] fd)lingen eure ßränae [?] 
fl 74 ° 

In einem Umschlag, der von Kräuters Hand die Auf- 
schrift trägt: „Vorarbeit zu meiner poetischen Theilnahme 
an der zu Zelters 70. Geburtstag von der Singakademie in 



ml ■> 1. AUheilung. 

Berlin bu veranstaltenden Feierlichkeit", liegt «'in Gl 
foliobogen, auf dem von Johns Hand in drei nebeneinander 
itehenden Rubriken (nberschrieben: ^aucube. Tiriteubc. 
Singcnbe.) die Anfangszeilen der einzelnen backe 

mit den Überschriften untereinander geschrieben sind. I 

schrieben sind nur dir Y . wo/u afi 

dir Chor in dieser Arie, wahrscheinlich als Begleitung da 
Solisten, singen sollte, verzeichnet i-t. nämlich swii 
si und r,:i: Singen mir beitet, Einsehen m und ss: Sicf) rein 
liolleubc, -/.wischen 68 und BS; 2n\\ Ifnm unb Caffen, nach 67: 
Sohn il)in bn-3 Wtiicf. Ebenso in I!' in . Ein Entwurf zu cti< 
Schema, g und g y auf einem Foliobogen Oonceptpapier. l>e- 
Bndet sich in der Hirzelschen Sammlung (Universitätsbild in- 
thek Leipsig). Er enthält folgende Änderungen g l : ro» i 
^ouenbe aus Ü*nu vor 9 Singeubc nach (Sefang vor it 
1id)teubc aus Xirf)tung vor r Wria für <I.u\itinc vor 37 
Su brcl) nach Solo vor und in (1 hat die Reinschrift des 
Schemas als Überschrift immer: (Fhot, der Entwurf ■ 
Pl)0t nach g>H uuev mit. darunter 3 U & rct ) ,mt P^or, §* flucti 
mit W)or. 3» bret) mit (Jbor vor BS 3" ^ rel 1 darunter links: 
1 geftgejeinge biefem lag, in der Mitte: 3 Segeuc-roorte biefem 
lag. rechts: 2 ^robgefänge biciem lag Auf der 2. Seite 
g l die Versentwürfe: 

fVeljert ."parmoute unb ladt 

(Jinen foldjcn ÜJiann flu fetjem 

ftetyern mit [aus ^etjre man] gettoft ba§ M 

(?incn fohften Üflanu in feiern 
ifctjrcn mit ba§ ganje Saht 

In dem oben bezeichneten Umschlag liegt auch ein 
Foliobogen mit folgender Niederschrift von Schuchanlts 
Hand: 

3u geneigter SBeatfitimg 

908 tdj benadjridjttgt roarb, bie anfebnlicbe ©tugacabemie ,m 
Berlin gebenfe 3eltet§ fieb^igften ©eburtstag bctgeftalt gu fetjetit, 
bafj fu fidj abenb* berfammeln unb ben roertfyen 2Jlann mit ®e= 
fang begrüben moHc; ging mit bet ©ebanfe bei, eine Pantatc 
aitnu'cljeu, rooburrh bet SBertf) eines fo bebeutcnbcit BebettS ctniger= 
nagen au*gcfprod)en roütbc. Xai ©ebttbt erfolgt biemit \g* au.-. 



Nachlass. An Personen. 253 

tjiebcl)], unb, ob e§ gtcid) bem 3Ruftfu3 fid) felbft crflärcn mirb, 
fo füge bod) nori) einige? tjinsu. 

3d) fjabe bie aufttetenben ^erfonen in brei 6f)örc gcttjcüt: 
Sauenbe, Singenbe, 2>id)tenbe, um bem Übetftanb au§ju= 
meieren, bafj bie berfom'ficirten ßünfie burdjau* meibtidfj finb. 
§ier ift nun bem Diufifer übertaffen mie er bie anfuhr enbc 
5ßerfon jebea Gtjor* beftimmen roill; nur bemerfe id), bafj id) bie 
So(o'3 ber Sauenben bem U3a§, ber ©ingenben bemSenor, ber 
jDidjtcnben bem STi§fant 3itgebad)t bjabe, mie au* ben ©trobfjcu 
felbft f)crborgcl)t. 2Bie benn auch, Diecitatib unb 2Irien für ben 
2)i§fant beabfidjtigt finb, Severe jebod) bon jtoei berfdjicbeuen 
©ängerinnen borgetragen werben tonnen. 

(Srft f)ab' id) bieje Gantate in gemöfjnlidjer $olge gefdjrieben, 
bann aber eine Tabelle beigelegt, morau» bie Symmetrie, ber 
5paraüeli§mu8 be§ ©a^en unb roa» fonft bon Intention in ber 
Einlage gemeint fel;n mag, augenfällig erfdjtene. 

3taä) Überfielt beiber 3Jtittf)eitungen bitte nod) fotgenbe» ju 
bebenfen: id) Ijabe mir ba§ $eft bramatifdj, ja ttjcatraltfd) ge= 
bad)t. Sie 33aucnben treten juerft bon ber linfen ©eite herein 
unb ftetten fid) red)t§ auf, unb fo tragen fie Gfjor unb ©olo bor. 
S)ie ©ingenben fobann fommen bon ber 9ted)ten, ftetten fid) 
linf* unb boltenben ba» SBorgefdjriebene. 3>u bie Glitte tritt fo= 
bann bie Ö'tjorfüfjrerin ber 3)id)tenben recitirenb ein unb trägt 
ifjre Strie bor. 5£a3 2lnbere folgt mie borgefdjrieben. 

35et ben SBorten „Slitj unb ©d)lag" mürbe fid) ba» 
2fjeater berbunfeln; unb einen foldjen büftern ©inn mürbe ber 
ßombonift ber SDiufif ju geben toiffen, toeldje bie»mat bem £)f)r 
bat, ©efütjl bon ginfternifc einzuprägen t)at. ftad) ben Statten: 
„3ft unfer Sftann" mirb baZ Sweater auf einmal mieber §ette, 
meld)e3 ©efüf)l ber Gomponift ber Kantate gleichfalls mirb ein= 
auflösen raiffen, inbem er bon ba bi§ an» Gmbe ßtarb/it unb 
Energie 3U fteigern berfteljt. 

S5et) biefer 2tbfid)t , bafj bie Gantate im bramatifd)en b. f). 
immerfortfd)rettenbem Sinne betjanbelt mürbe, märe ju münfeben, 
bafj bie 3JUtfif fid) nirgenbä ju lange aufhalte, bie 2)cotibe uidjt 
311 roeitläufig ausführe unb im SBebeutenben immer borfdjrcite, 
fo bafj bk @r.f)ibition borüberraufdjeub 31t Snbe märe, clje fid) 
jemanb befiunen fönntc; unb fo mürbe, ot)ngead)tet großer 2)iau= 
nigfaltigfeit nid)t metjr 3ät al« billig erforbert merben. 



d n Band 5 t. kbi beUnng. 

Diel fiub meine Vlnfidjten; in imcfcrn fic fid) mit ben 
j'.nnifi-ii bei SRnfiterl bertaujen lutrb fid) nnr halb hcTV-orthiin. 

Ob mit noch ctlua* für bic l'icbcrtnfcl gelingt, ift ab.uinmrten. 
s .'lnf olle QfAQe tonnte bic leiste Vlric: SBal brondjt el weiter, 
für eiuaitber ontluortciibe Ctyfa gefegt njerben. 

3cf) roünfdje Ijicburc^ meinen niifrid)tig.cn Wntbeil an biefem 
tuirtjtigcn j^eft ciniaranaften bargetban §n bnben. 

Tagebücher 1828, 19. October: 2ie Kantate für geltet« 
70. ©ebnrtStag, fohiobl Icjt aU labellc. 20. October: ftriih 
bie Kantate für gelter* OebattStag weitet geführt. Vgl. aneb 
(ioctho.s Briefe an Rungenhagen, den zweiten Dirigenten clor 
Singakademie, vom 21. October und 18. November, an I><>n> 
/eher vom 21. October (Briefe 45, 25 f., 57 f. und 3:13 f.). 

«n 3nlie uon tfgloffftein. S 77. 

// : " : g, ohne Überschritt, auf einem kleinen Blättchen, 
aufgeklebt auf Jl u » (vgl. S 113) in der Fassung: 
l*ilig, auf bic alte Sükife, 
glet* unb ©lud jur fchönen Steife. 
Die gedruckte Fassung ist überliefert in der S 25 aufge- 
führten Abschrift der Gedichte an Julie von Egloffstein von 
der Hand ihrer Schwester Karoline; den Versen geht dort 
voran: „ Letztes Abschiedswort zur Reise und Cur in der 
Schweis, von wo aus sie die Ärzte, nach einer tOdtlichen 
Krankheit, nach Italien sandten. 1829." 

Hier zuerst gedruckt. 

'Tagebücher 1829, 24. Mai: ©röfin 3uiie (Sgloffftein, ifjrc 
Steife nnd) ber Sdjiueii mclbeub. 25. .Mai: ^eidjenbuch ber Ökäfin 
jjjttlie (in dieses war das Gedicht wohl eingeschrieben worden). 

3n bei» «Stammbuch beä ©chaufpieletä $arl lo Stochc. 
B TT. 
H 7 * 2 : Stammbuchblatt g, ohne Überschrift, unterzeich- 
net: SBeimat b. 28. 2Iug. 1829. 32Bü©oethe, im Freien Deut- 
schen Hochstift zu Frankfurt a. M. (ein Facsimile in Eon- 
neekes lüldcratlas zur Geschichte der deutschen National- 
litteratur S 214). Goethe widmete diese dem Divangediobte 
äJl&rftc rci3cn bid) jitm flauf (6, 75) entnommenen Verse nicht 
Karl la Koche, dem ersten Darsteller des Mephisto- 



Nachlass. An Personen. 255 

pheles, am Vorabend der ersten Faustaufführung in Weimar 
ins Stammbuch (E. Mautner, Carl La Roche. Wien 1873, 
S 23), sondern auch, mit demselben Datum, Adele Schopen- 
hauer (vgl. 6, 344 : H™ und 388). 

7 lies einet (eine» 9Inbten bei Mautner ist wohl ein Fehler 
des Abschreibers) 

©tammbudjblatt für ©bartotte b. Slblefelb, 
geb. b. ©eebadj. S 78. 
iZ 743 : g niedergeschrieben für Charlotte von Ahlefeld, 
unterzeichnet: gaffnadjt 1830 32B©cetbc, 1880 im Besitz von 
P'rau D. Platzmann in Leipzig (vgl. Goethe- Jahrbuch 1880, 
Bd. 1, 371). Die Verse sind dem Gedicht 3)cr (Sölncr ÜDhtmmen= 
jd)an3 entnommen (3, 166). Von H li3 gibt es auch einen 
Facsimilediuck. 

To the Poet. In return. Gift for Gift. S 78. 

Diese Verse sind nicht von Goethe gedichtet sondern 
von Jane Carlyle oder für sie von ihrem Gatten. Sie stehen 
von ihrer Hand geschrieben auf einem grossen Blatt Papier 
unter einer befestigten Locke ihres schwarzen Haares, die 
Rückseite trägt die Adresse: „For the poet". (Eigenthum 
des Goethe -Nationalmuseums zu Weimar.) Carlyle hatte 
sie mit dem Brief vom 22. September 1829 in einem von 
ihr gearbeiteten Portefeuille übersandt mit ihrer Bitte um 
eine Locke von des Dichters Haar „in return" (Briefwechsel 
zwischen Goethe und Carlyle engl. Ausg. S 160 f. , deutsche 
Ausg. S 205). Eine Abschrift der Verse g (mit dem auch 
im Druck wiederholten Fehler in V 4: „dress" statt „tress"), 
g 1 überschrieben wie im Druck, fand sich unter den Papieren 
zum Chaos; wahrscheinlich hatte Goethe die Absicht gehabt, 
sie im Chaos drucken zu lassen. (Vgl. auch L. L. Mackall 
im Goethe-Jahrbuch 1904, Bd. 25, 234 ff.) 

Sin Sfennt) b 0n ^Qbpen^etm. S 79. 

Erster Druck. Goethe - Jahrbuch 12 (1891), 186. — 

Die Gattin des französischen Gesandten, Gräfin Vaudreuil, 

hatte Jenny in Buntstift für sich zeichnen lassen und schickte 

das Bild zur Ansicht an Goethe, der, in der Meinung, diese 



Lesarten m 1 tu ixl . r > 1. Ahtheilung. 

selbst babe et ihm geschickt, ihr ob tukommen 

sii- sind ili>rt in :; Zeilen geschrieben and unter- 
■eichnet: L6 Januar 1832 8. Vgl. auch Liljj Braun, Im 
Schatten der Titanen 8 82.) 



HuS htm ftadjtafc. 

3 Q 1) in c X e n i c n. S 8 1 — 1 5 •">. 

gflhmc Xcnicn. 
Siebente Abteilung. S 8:;—104. 

11'**: i — 4 ohne Oberschrift, g 1 auf einem Folioblatt 
Conceptpapier nach der aus dem Juli 1826 stammenden 
vierten Strophe des Wanderliedes (vgl. 3, 391), auf dem- 
selben Blatt auch .Maximen und Reflexionen Nr. 354 (Schrif- 
ten der Goethe- Gesellschaft 21, 66 und 322 und Werke 
42", 169 und 331: H M ). 

H' 16 : i — i überschrieben SBiebnutng auf einem Streifen 
Conceptpapier, identisch mit Katalog der Berliner Goethe- 
Ausstellung S 19 Nr. 46. 

J/ 746 : ä — 10 von Johns Hand in dein Concept zu Goethes 
Brief an C. L. F. Schultz vom 27. August 1820. In der 
Reinschrift sind die Verse ausgelassen; sie schlössen sieh, 
eingeleitet durch den gestrichenen Satz: golgenbe§ möge bic 
erheiterte s 21nficht benjähren au deu Passus über E. G. Fischers 
Lehrbuch der mechanischen Naturlehre (2. Aufl. Berlin 
an (Briefe 33, 175 und 370) und beziehen sich auf die Be- 
handlung der Farbenlehre in diesem Werk. 

H 19 * (vgl. 3, 409): 19 — 24 von Johns Hand auf einem 
Folioblatt. 

7/7*7; 29 — 32 g au f emem Quartblatt, identisch mit 
Katalog der Berliner Goethe-Ausstellung S 19 Nr. 47. 

ff 748 : 33 — 36 (j, in den Sammlungen auf der Veste Ko- 
burg (vgl. Goethe-Jahrbuch 22, 90). 

]I***: 37-40 g 1 zusammen mit 4, 150 23on tüem auf 
gebenSe unb SBiffenebahitcn (vgl. oben S 108). 



Nachlass. Zakrne Xenien. 257 

jjt4». 41 — 48 von j } ins Hand, g unterzeichnet: 65, in 
der Hirzelschen Sammlung auf der Universitätsbibliothek 
zu Leipzig. 

H 150 : 49 — 52 Entwurf g 1 ohne Überschrift, zusammen mit 
Maximen und Reflexionen Nr. 1234 (Schriften der Goethe- 
Gesellschaft 21, 256 und Werke 42", 260, 374: H 2M ) auf 
dem abgerissenen Schluss eines Actenstückes der Oberauf- 
sicht über die Anstalten für Wissenschaft und Kunst vom 
6. Januar 1829. 

H 397 : 81 — 84 g 1 auf einem Streifen Couceptpapier zu- 
sammen mit 4, 134, i—4 und 135, l. 2 (vgl. S 94), im Kestner- 
Museum zu Hannover. 

# 751 : 85 — 92 g 1 auf einem Folioblatt Conceptpapier; 
dieses trägt g 1 folgende Zahme Xenien: 3, 294, 919 — 922; 

362,1748—1753; 367,1816—1823; 5, 90,85—92; 3, 357,1690 — 1693; 
354,1639—1647; 355,1652—1657; 347,1561—1566; 350,1593 — 1596. 

Säramtliche Sprüche sind g l (einer g) durchstrichen. 

H 1 '"- : 99. iuo g 1 (stark verwischt) auf der 4. Seite eines 
Bogens Conceptpapier, der die Concepte zu den Briefen an 
Reichel vom 28. und 31. März 1828 (Briefe 44, 44 und 46) 
enthält, in dem Fascikel „Acta privata die neue voll- 
ständige Ausgabe meiner Schriften betreffend" Vol. III B. 

jj408 . 101—106 Concept g 1 auf einem Quartblatt zusam- 
men mit 4, 136,13 — 16 (vgl. oben S96, wo 9 — 12 in 13 — 16 
zu corrigiren ist). 

H 19i (vgl. 3, 409) : 101— 106 von Johns Hand. 

jj763 . i u7 — no von Johns Hand auf einem Streifen Con- 
ceptpapier. 

i? 674 : 111 — 114 g auf einem Octavblättchen zusammen 
mit 4, 267 $it baä ©tammbud) beä (Snfeli und 5, 98, 191—194 
(vgl. oben S 161). 

H 7B4 : 115 — 118 g auf einem Blättchen Conceptpapier. 

H i9i (vgl. 3, 409) : 119—122 von Johns Hand. 

if 755 : 1*7 — 130 g mit Überschrift auf einem Blättchen 
(31. Autographenverzeichniss „ Weimars Musenhof von A. 
Spitta Nr. 153 und Auctionskatalog von J. A. Stargardt 
November 1908 aus der Sammlung Zeune- Spitta Nr. 293); 
Verbleib unbekannt. 

jj756 . 13] — 136 g au f e i nem Blättchen. 

Ooct^cS 5S8crfe. 5. St>. 2. Slbtf). 17 



I.c-,irti'ii n H.tiul B 1. AUhrilung. 

//"': 1:17— 1*0 von Johm Hand in dem Briefe Qoetbea 
an Ottilie vom 1 1 . Juli 1824, eingeleitet durch: Seit Outita 
[per Mad. la Duchesse de Dana, Paris 1824] habe irf) olle? 
abgelehnt Sic rooHtcit mir aud) einen $oeteu bc la SHgltt auf= 

brillant uiib bcfjcn ©ebteht: JjVrolr rfr* ririllarris; id) improuifirtc 
boi^eflen {^olcicnbeä: Auch eiu Concept zu diesem Briefe und 
eine Abschrift der Verse, beides von John geschrieben, sind 
vorhanden. (Vgl. auch Riemer, Mittheilungen über Goethe 
2, 657.) 

.H 768 : Hi — H:t g auf einem Blättchen Conceptpapin-, 
im Kestner-Museum zu Hannover. 

//•*• ; 149 — |5j Entwurf g l ohne Überschrift auf der 
Uückseite eines Weimarischen Theaterzettels vom 20. No- 
vember 1824, zusammen mit Maximen und Reflexionen 
Nr. 326 (Schriften der Goethe-Gesellschaft 21, 60 und 322 ! 
H*). Die Verse sind die Nachbildung eines Epigramms, 
das Byron verfasst hatte, als er die Nachricht von dem 
Durchfall seines Marino Faliero im Drury Lane (25. April 
1821) erhielt und zugleich die Mittheilung, dass eine alte 
Dame, die er zu beerben hoffte, voraussichtlich hundert 
Jahre alt werden würde; es war durch Medwin in den 
Conversations of Lord Byron (2. Aufl. London 1824 S 178) 
bekannt gemacht worden: 

Behold the blessings of a happy lot! 

My play is damn'd, and Lady — not! 

H 1S0 : 153. 154 g 1 , 155 — 158 g auf einem Octavblatt Con- 
ceptpapier. 

fl 781 : 163— i7o g, datirt: 3an. 1816, auf einem Quartblatt 
Conceptpapier. 

iJ 782 : 179 — 190 John auf einem Quartblatt Concept- 
papier, zu den Materialien von Q gehörig. 

fl 783 : 191 — 194 g 1 auf einem Octavblatt Conceptpapier. 

ü 784 : 195 — 198 g 1 auf einem Blättchen Conceptpapier. 

fl 786 : 195 — 198 g auf einem Correcturbogen von Kunst 
und Alterthum 6. Band 1. Heft S 168, der das Datum trä^t : 
b. 29 3JJär3 1827 (vgl. den Brief an Frommann vom 9. De- 
cember 1826, Briefe 41, 248,5 — 8); im Goethe-National museum 
zu Weimar. 



Nachlass. Zahme Xenien. 259 

H 700 : 199 — 202 g auf einem Blättcheu Conceptpapier. 

H 767 : 203 — 206 g auf der Rückseite eines Briefumschlags. 

JZ 373 (vgl. oben S 86) : 207. 208 von Riemers Hand auf 
14 des Notizenbuchs. 

fl 768 : 23i — 234 g auf einem Quartblatt Conceptpapier. 

J? 769 : 235 — 248 g mit den beiden Überschriften auf einem 
Quartblatt, im Besitz von Dr. A. Kippenberg in Leipzig. 

H 1W : 235 — 248 mit den beiden Überschriften von Kräu- 
ters Hand auf der letzten Seite des Briefes an Zelter vom 
14. April 1816 (Briefwechsel zwischen Goethe und Zelter 
2, 245.) 

JJ 771 : 253 — 256 (j auf einem schmalen Blatt mit Auf- 
zeichnungen aus dem Mai 1828. 

ü 772 : 257 — 264 von Varnhagens Hand mit der Notiz: 
„Ungefähr 1811 oder 1812, vielleicht noch früher" in Kanzler 
v. Müllers Archiv. Varnhagen hat die Verse in dieser 
Form durch F. A. Staegemann am 17. März 1816 erhalten 
und eine Abschrift an v. Müller gesandt. Staegemann hatte 
in jenem Briefe geschrieben: „ Goethe hat bei Gelegenheit 
der ihm bekannt gewordenen Verfeindungen und Verun- 
glimpfungen der Herren Schlegel und Konsorten schon vor 
einiger Zeit diverse Verse gemacht, wovon ich einige Strophen 
behalten". (Vgl. Aus Varnhagens Nachlass. Briefe von 
Staegemann, Metternich, Heine und B. v. Arnim, Leipzig 
1865 S 27 und Goethe- Jahrbuch 27, 265.) 

iZ 773 : 265 — 268 g auf einem Quartblatt Conceptpapier, 
im Kestner-Museum zu Hannover. 

Die Angabe v. Loepers (3, 442), 269 — 272 und 3, 311, 
ii65 — ii68 befänden sich in IZ 148 auf einem Bogen zusammen 
mit den Gedichten „Zu meinen Handzeichnungen" entspricht 
nicht dem Thatsächlichen. 

i? 774 : 277 — 284 von Kräuters Hand auf einem Blättchen 
Conceptpapier. 

S 775 : 293 — 296 g auf einem schmalen Streifen Concept- 
papier. 

ZZ 775a : 293 — 296 von Johns Hand im Briefe Goethes an 
Zelter vom 4. September 1831 (Briefe 49, 57). 

fl 776 : 297 — 300 g l auf einem Streifen Conceptpapier. 

17* 



teil ra Bind 5 1. AM Heilung. 

ff'": m— SM v 1 hui 'einen Blattchen Oonceptpspier, 
angeklebt an //"". 

y/j7iu : l _i;,s inmeiel spate Abschrift von Schreiber- 
band; 159 — ies von August v. Goetlns Band. 

Brate Drucke. J 1 : Musenalmanach flu* das Jak 
Eeranagegeben von Amadeus Wendt. 8 66: u— i-, s-j.'.i: 

131 — 136. 

./-: Über Kunst und Alterthum 6. Band 1. Holt (1 
S 188: iui — 194, S 168: 196— 198 (vgl. zu fl 786 ). 

J 3 : Chaos, 1. Jahrgang (1830) Nr. 28 Bill: 199—202. 

J* : Franz Hörn, Die Poesie und Beredsamkeit der 
Deutschen von Luthers Zeit bis zur Gegenwart, Berlin 1829, 

4, 160: 257—260. 264. 

Briefwechsel zwischen Goethe und Zelter 2 (1833j, 245 f. : 

235—248 (Vgl. ZU Ä 770 ). 

C l 47, 243—259 (Abtheilung: Zahme Xenien) und Q 1, 
i:iO — 132 (Abtheilung: Zahme Xenien VI): 1— 188; C 1 47, 280 
(Abtheiluug: Politica) und Q 1, 142 (Abtheilung: Poli; 
159—162; Q 1, 136 (Abtheilung: Invectiven) und C 1 56, 97 
(Abtheilung: Zahme Xenien): i«3— i7u; Q 1, 131 (Abtheilung: 
Zahme Xenien VI): m— 178; Q 1, 132 (Abtheilung: Zahme 
Xenien VI) und C 1 56, 98-102 (Abtheilung: Zahme Xenien): 
179—386; Q 1, 133 (Abtheilung: Zahme Xenien VI) und C 1 56, 
102 — 104 (Abtheilung: Zahme Xenien): 257—304. 

1 und 4 Anführungszeichen fehlen H 1 **H' ! * 6 1 höbet 
II 1 ** ftödjfter g aus hoher H 1 * t 4 unter Den tollftcii Dcrfurb, 
Mi gebracht ff*" 6 %U-. s i)öfüon] ber «fabemifet i/ 748 Die 
Lesung der Drucke dürfte wohl eine willkürliche Änderung 
der Herausgeber des Nachlasses und durch die der Hand- 
schrift zu ersetzen sein. 25 lies befliffen! 36 aus 21Mrb nur 
feine Dieljnung finben. M lia 37. 38 ohne Anführungszeichen 
II* 3 *C } 37 @tn neu aus 2>et neue H* s * 5ßrojccft über Pot- 
febjag H* s * vor 39 und nach 40 Anführungszeichen H***C l 
vor 49 Überschrift wohl Zusatz der Herausgeber des Nach- 
lasses, daher zu beseitigen 49 2ßa3 wollt ihr mit eurem 
.£)ohn # 760 51 £er] gin Ä 7&0 88 Sßenn — anbre] 2Benn nur 
and) anbre fie C l CQ diese Wortfolge ist im Text herzustellen 
n lies mcnn'3 (so fl 751 ) 89. 90 für Zinn foll ftd| ber reale 
IVit} bem <£rbcu aneb, erneuern H 751 90 Anführungszeichen 



Nachlass. Zahme Xenien. 261 

fehlen R™- Sßobt — butcb aus £u fannft roobl burd) H 782 
103 ©uten! H* 08 flleiner! H i0 * 104 müb H i0 * 105 vor 
fingt ist e§ üdZ nachgetragen H l0g , dieses ist auch in den 
Text zu setzen 110 tjab' H 163 113 an] in H' oli 1 ts statt 
der Puncte leerer Raum IT 754 134 das erste nodj g 3 üdZ i? 786 
133 toöre H 16e J roäY wohl Änderung der Herausgeber des 
Nachlasses 150 entfetslicb,e] erfdjretflidje H~' a9 Straf üdZ 
nachgetragen H 789 101 ift] toarb H 789 vor 159 Über- 
schrift fehlt Q i6i bie Söfjne Q 169 eifrig über ftcb fl 761 
189 ßinber] *** über Kinber fl" 782 * * * QCW wo 3m 
anbcrn ^C'C nach 192 EDtt qebn jiifammcn eine Streife H 763 
196 geneTgm, gemütfjlidj über am aflcrliebften fl 76 * 19a ©et)] 
SSeifj ff 764 roie aus roer H 764 199 fjinau§] fieraui JS 766 J 3 
200 roar eS] e§ roar. H 768 J 3 201 roa§ er] roie er'§ J3 788 J 3 Die 
drei Änderungen sind eigenmächtig von den Herausgebern 
des Nachlasses eingeführt; die Lesungen der Handschrift und 
des ersten Druckes sind demnach wieder herzustellen. 205 
gelten zur Auswahl über leben i7 767 220 bünft] fübtt Q 
vor 235 und 242 Überschriften fehlen QC*C 259 meinen 
©djriften] mir fl' 772 unfern Siebern J 4 nach 260 Absatz ff 772 
26i £aä] £er # 772 262 £a§ — fte] ©efSHt gar H 772 Siebten] 
©djäfjchen J7 773 In der Druckvorlage für Q (das Blatt ist 
von Eckermann geschrieben) Siebdjen über Sifiätjdicn; gegen 
diese eigenmächtige Änderung ist Goethes Text wieder 
herzustellen. 

3<if)me Xenien. 
Siebte »brtjeitmtg. S 105—129. 

Zu 317. 318 führt Loeper (Hempel 1. Aufl. 3, 270) eine 
Handschrift an , die datirt ist : 12. Januar 1816. Verbleib 
unbekannt. 

H 778 : 323 — 326 von Eckermann auf einem Quartblatt. 

H 778 » : 32.1. 326 gab Goethe als Gedenkblatt an F.W. Hö- 
ninghaus, einen Krefelder Kaufmann, der ihn nach Angabe des 
Tagebuchs am 1. Oktober 1828 besuchte (vgl. Hempel 3, 260). 

H 779 : 327 — 330 g 3 auf einem Octavblatt Conceptpapier. 

ff 780 : 327 — 330 von Johns Hand auf einem Octavblatt, 
g unterzeichnet: &, in der Hirzelschen Sammlung auf der 
Universitätsbibliothek zu Leipzig. 



Lesarten zu Band 5 1. Abtheilnng. 

//"■': 'i;i- SM // auf .-im-iii Folioblatt, ebendaselbst. 

// T81 : 339 — 348 von der Hand (!•■-. Dienen F. Krause, g 
eocrigiri, uhne Überschrift, unten datirt: jum 25. Octobfr 
. auf der Rückseite des abgerissenen Schlusses einei 
Briefes von M. C.V. Töpfer (Landesdirectionsrath in Weimar) 
in (ioethe, mit welchem ein .Blatt mit Benennung der 
ii — Regierungsrath Wittich — und mit Bezeichnung 
des Tags — 25. October" vorgelegt wird. Wittich war Ver- 
fasser eines Commentars zu den „Weissagungen des Bakis" 
(vgl. Briefe 43, 212; Tagebücher 11, 160, 16:3). Die \ 
sind eine Erweiterung des bereits 1815 gedruckten Gedichtes 
VebcnStcflel (2, 284, vgl. auch S 357). 

H 78S : 349—352 q mit dem Datum: 3cno b. 15 3ul 1817 
auf der zweiten Seite eines Foliobogens Conceptpapier, auf 
dessen erster folgendes Citat g verzeichnet ist: 

„Bekänntnisse über die Erzlager besonders die Gänge. 

Bey dergleichen Beobachtungen kann man sich fast nicht 
enthalten, eine Verwandtschaft, einen wechselseitigen Ein- 
fluss des Gebirgsgesteins und der Gänge mehr oder weniger 
auf einander, und eine Eutwickelung des einen aus dem 
anderu anzunehmen. Charpentier. Lagerstätte, p.15. 7." (Iden- 
tisch mit Katalog der BerliuerGoethe-Ausstellung S 18 Nr. 38.) 

H 78t : 353 — 356 von Riemers Hand auf einem Octavblatt 
mit Datum: SBcrfa 8. 3uni 1814; im Besitz von Dr. Kippen- 
berg in Leipzig. 

J3 786 : 357 — 360 g • auf einem Blättchen Conceptpapier, 
links oben g l : 3. 3lug. o [undeutlich, weil oben abgeschnitten] 
— n — u, im Kestner-Museum zu Hannover. 

iZ 788 : 36i — 364 g auf einem schmalen Blättchen, im 
Kestner-Museum zu Hannover. 

fl 787 : 36i— 364#, datirt: 18 %cm 1832, auf einem Quartblatt. 

ü 788 : 365 — 368 von der Hand von Caroline Ulrich in 
Goethes Brief an Zelter vom 22. April 1814, zusammen mit 
1, 26 und 2, 292 £a§ Ököfete toiH man ntdjt erreichen. 

11 rn : 369 — 374 g 1 auf einem Quartblatt zusammen mit 
5, 39 (vgl. S 240), im Freien Deutschen Hochstift zu Frank- 
furt a. M. 

IZ 789 : 373 — 379 Entwurf g l auf einem Folioblatt Concept- 
papier, im Kestner-Museum zu Hannover. 



Nachlass. Zahme Xenien. 263 

Jjt90 . 3 g 4 _389 g auf einem abgerissenen Blättchen. 

J7 790 »: 384 — 389 von Caroline Ulrichs Hand auf einem 
Quartblatt; voraus geht: „d. 22. August 1822. Eigentlich 
muss man reisen um sein Erworbenes anzubringen uud neu 
zu erwerben." 

iJ7oob : 390 — 394 g zusammen mit Paralipomena zum Divan 
(vgl. 6,475 Nr. 13); nach Burdach vor den 26. Juli 1814 gehörig. 

H 191 : 399 — 40R von Johns Hand auf einem Octavblatt, 

überschrieben; (Sttüiebetungen, am Schlüsse g: %, in der 

Hirzelschen Sammlung auf der Universitätsbibliothek zu 

Leipzig. — Ein Paralipomenon dazu g auf einem Blättchen: 

SDßie mir bein 58ud) gefällt 1 

®u fonnft mid) lencfen. 

H 792 : 4H—414 g auf einem Streifen Conceptpapier, da- 
tirt: 2ßehn. b. 23. 3uT. 1824, im Besitz von Frau Oberst- 
leutnant Jahns in Berlin (identisch mit Katalog der Ber- 
liner Goethe-Ausstellung S 19 Nr. 43). Die Verse beziehen 
sich vielleicht auf Dante; im Juli 1824 hatte Goethe von 
Streckfuss dessen Übersetzung des Inferno (Halle 1824) zu- 
geschickt erhalten (Tagebücher 9, 337). 

# 793 : 415 — 418 g ohne Überschrift auf einem Streifen 
Conceptpapier. 

H 794 : 419 — 422 Entwurf g 1 in einem Notizbuch, Eigen- 
thum der Grossherzogl. Bibliothek in Weimar, auf dem 
Goethe- und Schiller- Archiv deponirt. 

U 795 : 419—422 g am Schlüsse des von John geschriebenen 
Concepts zu dem Aufsatz SEßofilgememte (Srhnebetung (in Kunst 
und Alterthum überschrieben $ür junge 2)id)tet). 

_fl r795a : 419—422 John in der Reinschrift dieses Aufsatzes, 
die 2Betmar ben 19. $amwr 1832 datirt ist. Eine andere 
Abschrift war Goethes Brief an Melchior Meyr vom 22. Ja- 
nuar 1832 beigelegt worden als Antwort auf dessen Bitte 
um Begutachtung seiner Gedichte (vgl. Melchior Meyr. Bio- 
graphisches. Briefe. Gedichte. Herausgegeben von Max Graf 
von Bothmer und Moritz Carriere. Leipzig 1874, S 12 ff. ; 
41" dieser Ausgabe S 378, 42^, 343 f.). 

j/i94 ( V gj 3^ 409) : 423—430 von Johns Hand. Einzelne 
von diesen Versen hat Goethe wiederholt zu Widmungen 
benutzt, so 426. 427 auf einem Exemplar von Rosette Stadels 



Lesart. 'ii n Band 5 l. Abtheilnng. 

Zeichnung ron Prankfurt (//*'» vgl. oben B 

Haarmbueh von Nie Meyer am 12. Nov. 1820 (Freund« 
BobafUicbe Briefe von Goethe und seiner Frau an N. Mejer 

. .: mt einer eigenhändigen Zeichnung, das Garten- 
haus im Park zu Weimar darstellend, in der Betenheimer 
i in.tlip-Saniinlung von G. A. Müller befindlich (vgl. Antiqni* 
t.it.n - Zeitschrift vom 1. April 1805 8 250). Es ist nicht 
ersichtlich, aus welchem Grunde diese Verse, die in CC 
(47, 70) und Q (1. 68) in der Abtheilung „Vermischte Ge- 
dichte" stehen, hier unter die Zahmen Xenien aufgenommen 
worden sind. 

H 1 ** : 4SI— 4M und i:;.'— 442, beide datirt: SJerfa b. 21. 3uni 
1814, in umgekehrter Reihenfolge, späte Abschrift in der 
Hirzelschen Sammlung auf der Universitätsbibliothek n 
Leipzig; 431 — 4M mit demselben Datum, von Riemers Hand, 
im Besitz von Dr. Kippenben.' in Leipzig. 

H 1 * 1 : 443—449 g auf einem Quartblatt Conceptpapier. 

i/" 8 : 450 — 453 g auf einem abgeschnittenen Streifen. 

TJ in : 454—457 g auf einem Streifen f oneeptpapier. 

H i0 °: 458—461 g x und g auf einem Streifen Concept- 
papier (auf der Rückseite Entwurf g l zu Goethes Brief an 
Riemer vom 6. Dec. 1821); das Gedieht knüpft an Nie. 
Meyers erläuterndes Sonett zu einem als Ring gei 
Onyx an, auf welchem Jason und die den Zaubertrank 
bringende Medea dargestellt sind, eine Schenkung Meyers 
zum 28. August 1827 (vgl. Freundschaftliche Briefe von 
Goethe und seiner Frau an Nie. Meyer S 54). 

jH 801 : 462. 463 g auf einem Octavblatt Conceptpapier. 

jjsot . 464 — 467 gi au f einem Streifen Conceptpapier. 

H 80S : 46«. 469 g, darunter von der Hand von Caroline 
Ulrich 470. 471 mit der Überschrift „Luther" (diese g ge- 
strichen) in 3 Zeilen, daneben 472. 473. auf einem Streifen 
Conceptpapier. Professor Josef Frank weist 470. 471 als einen 
Ausspruch Luthers nach (Neue Freie Presse 20. Februar 1907): 
„Die Sprachen sind die Scheide darin das Messer des G< 
(das heisst nämlich das Evangelium) stecket, sie sind der 
Schrein, darinnen man das Kleinod trägt" u. s. w. 
auch Goethe-Jahrbuch 29, 178). 

H t0i : 474—477 (j auf einem Quartblatt Conceptpapier. 



Nachlass. Zahme Xenien. 265 

IT 805 : 482 — 485 (48i g\ die anderen g) auf der 3. Seite 
eines Foliobogens Conceptpapier; diesen Versen voraus geht 
das Paralipomenon ©ätet 9Jiäbd)en §anf (vgl. unten Parali- 
pomena). Vom 1. Blatt des Bogens sind die oberen drei 
Viertel abgeschnitten; auf dem Rest steht g 486 — 4*9, vor 
4s<; g: 28., nach 489 g: 29. 

H 102a (vgl. oben S 78) : 490 — 495 unter Fräulein v. Geln- 
hausens Abschriften Goethischer Gedichte. 

jjsoe . 496 _ 501 g au f e i n em Quartblatt Conceptpapier. 

ff 807 : 506 — 509 von Kräuter auf einem Quartblatt, auf 
dem ein Octavblatt mit 502 — 505 in Eckermanns Niederschrift 
aufgeklebt ist. 

H 80s : 510 — 517 von Kräuter auf einem Grossquartblatt, 
darunter g: 2B 1 ÜJiärj 1818. Die Verse beziehen sich da- 
rauf, dass Goethe ein Gedicht von Julie von Bechtolsheim 
„Weimars Meistersänger " mit zahlreichen Correcturen ver- 
sehen hatte. (Vgl. Goethe- Jahrbuch 15, 248 ff. ; Tagebücher 
1818, 1. März: 23or ber $rau bon 23ed)totsf)eim ifire ©onette 
einige ©temjen gefdjrieoen.) 

H* ca : 518 — 521 in 2 Fassungen von August v. Goethes 
Hand zusammen mit dem Paralipomenon f^ltnf fott fid) ber 
2Renfd) beroeifen auf einem Qnartblatt Conceptpapier, datirt: 
25. 2lug. 1814. 

R* 10 : 522—525 von John, g corrigirt, auf einem Streifen 
Conceptpapier. 

E sli : 526 — 529 von Eckermanns Hand (durchgestrichen) 
auf einem Quartblatt zusammen mit 313 — 318. 

i/ 812 : 530 — 533 von Eckermann auf einem Octavblatt. 

JP 13 : 534. 535 von Riemer auf einem Octavblatt. 

H 814 : 536—543 von Eckermann auf einem Quartblatt. 

i? 818 : 544. 545 g auf einem Quartblatt Conceptpapier. 

H*™ : 546. 547 g auf einem Quartblatt Conceptpapier. 
Die Verse stehen zuerst in der Handschrift der Tag- und 
Jahreshefte 1808 bei Anlass von Äusserungen über das 
Zeitungswesen in folgendem Zusammenhang: 3d) erinnere 
inidj nod) gan3 beutlid), bafj td) in ben fdjredlitfjfien Momenten 

[October 1806] ben 9ieim auufprad): 2er 3ettung§tefer 

2Ba3 bon ben Leitungen fett bem 14. October 1806 ju fialten feb,, 
roar offenbar (36, 394). 



1. Al'thrihniL,'. 

77 I,T l von August v. Goethes Band auf MMa 

b m Ml und 790— 793. 

//■ ■ : im Hl von Kräuter auf einem Streifen Concept- 
papier. 

7/ 11 * : mit Überschrift von l!i«'iiier auf einem 

Matt; unter den Versen von derselben Hand di 
merkung: „Marie, Roman. Amsterdam 1812 von Louis Bona- 

' richtiger: Marie ou les peines de l'amour. o. 0. (( 
1812.]. Marie oder die unglücklichen Folgen des er-t<m 
Fehltritts. Dresden 1*12 -. — Tagebuch M. Au-u-t: 

Mari <><< ia f am omr . 30. August: SJiarie Vornan 

bes R. D. £>oQanb. Vgl. auch die Briefe an Knebel vom 
30. September und an die PrmUHÜa Friederike Caroline 
von Solms-Braunfels vom 16. November 1813 (Briefe 24. 13 
und 33) und Suphan, Goethe-Jahrbuch 15, 115. 

77"° : 5Sfl — '•67 mit Überschrift vor 563 von August 
v. Goethes Hand auf einem Quartblatt Conceptpapier. 

77"' : 568 — 571 g mit Überschrift auf der Rückseite der 
Abschrift des Trauer-Reglements wegen erfolgten Ablebens 
der verw. Herzogin Augusta von Braunschweig-Wolfenbüttel, 
datirt : Weimar 10. April 1813. 

77" : von Riemers Hand, mit Datum: SBeimat 

am 7. 3onuat 1814 im Besitz von Dr. Kippenberg in Leipzig; 
eine späte Abschrift in Hirzels Sammlung auf der Univer- 
sitätsbibliothek zu Leipzig. 

S74. 575 sind als zu einem Vierzeiler der Abtheilung 
. Sprichwörtlich " gehörig bereits 2. 247, 546. 547 (mit der 
Variante 3fi statt Söttb^ gedruckt. 576 — 579 sind Verse aus 
.Des Epimenides Erwachen" (16,353,396—399). Beide Num- 
mern sind hier irrthümlich wiederholt worden und m 
aus den Zahmen Xenien ausgeschaltet werden. 

77 8s *: 580. SM g l auf der letzten Seite des Briefes des 
Jenenser Botanikers Batsch an Goethe vom 1. Januar 1793. 

77 814 : im m § auf einem Streifen Conceptpapier. 

77 8,s : 5S6 — 591 g mit Überschrift auf einem Blättchen 
Schreibpapier. Morris (Goethe- Studien 2. 290) bezieht die 
auf Knebels Verheirathung mit der Sängerin Luise 
v. Ru dortf am 9. Februar 1798. 



Nachlass. Zahme Xenien. 267 

H s2i : 592 — 599 g, 6oo von Riemer auf einem Quartblatt 
Conceptpapier; voraus gehen, von unbekannter Hand ge- 
schrieben, die Verse 592.593 (g 3JMuj' aus 2J?äufe). Das Ge- 
dicht ist nicht Goethes Eigenthum, es bildet die 3. Strophe 
eines volksthümlichen Gespräehsliedes zwischen Unkraut 
uud Gärtner und wird von jenem gesprochen (Des Knaben 
Wunderhorn 1. Ausg. 1806, 1, 211). Die 4. Zeile lautet da: 
„So fängt die Katz die Maus". Goethe suchte offenbar 
nach einer anderen Fonnulirung des Schlussverses; welche 
von den sechs verschiedenen Fassungen er schliesslich ge- 
wählt hätte, kann nicht gesagt werden (vgl. auch Morris, 
Goethe-Studien 2. Aufl. 2, 264). Das Gedicht muss aus dem 
Text entfernt und wegen der verschiedenen Gestaltungen 
der letzten Zeile in die Paralipomena verwiesen werden. 

H 827 : 601 — 60s flüchtiger Entwurf g auf einem Octav- 
blatt mit anderen Versen in folgender Anordnung: 
Slbjcfjeuticf) ift [?] unb unerfiött 
£afj man meine Schritte ftött 

2Jtan fudjt mid) Don be» SReerea ©tranb 
23on Sanbe* ©renjen ju entfernen 
5 2)odj boff icb feljr [bein] Satettanb 
©oll mid) aud) nöcfiftens fennen lernen 
5£et ißettler jammert roie ber ^fiirft 
£ie fleinen beulen roie bie ©ro§en 
2 ocb troff icb bafc bu mid) fo bödjtid) greifen rottft 
10 SCßie meine Settern bie 3?ran,i0fen. 



Sie Sßefit an £rn. «poffelt. 
3n 2tften babe icf> ein frerje§ Spiel 
9Jian mid mtcb nur md)t in Europa leiben. 
Durch die Zusammenstellung mit den ungedruckteu Versen 
und durch die Einsetzung von bein (603) — nicht mein, wie 
irrig im Text steht (vgl. Lesarten) — bekommen die ge- 
druckten erst einen Sinn : Das Ganze ist der unvollendete 
Entwurf zu einem Gedicht, das die Überschrift haben sollte: 
Sie 5ßeft an <£>etm Rüffelt. Gemeint ist wohl der Historiker 
Ernst Ludwig Posselt (vgl. über ihn Allgem. Deutsche Bio- 
graphie 26, 461 ff.), 1798 Herausgeber der „Neuesten Welt- 



968 Leearten ed Band 5 I. Abtheilux 

künde* und dar in selben Jahre darauf, entstandenen »All- 
gemeinen Zeitung". Die Vene sind vielleicht angeregl durch 
rincn Artikel Poeeelts über eine der im Vblksmunde Peel 
genannten Beuchen. Da dieser Posselt, den Goethe inBriefen 
an Cotta wiederholt erwähnt, 1*01 starb, urt das Gedicht 
vor diesem Zeitpunci anzusetzen. 

Z/ 8 * 8 : 609 — 616 ff auf der unteren Hälfte eines durch- 
schnittenen Folioblattee Coneeptpapier, sti — 616 g durch- 
strichen. 

H 9i9 : 617 — 619 g auf einem Streifen Coneeptpapier; als 
Zwiegespräch zwischen Rom und Jesus gedeutet von M. 
Hecker, Goethes Sprüche in Reimen, Leipzig 190S, S 2">4 f. 

jj»to . 620 62l g au f ^i an f e inem Streifen Coneeptpapier. 

jjsn . 6 22—625 fl auf einem Streifen Schreibpapier. 

77832 . ß26 — 629 g\ «30 — fi4i Eckermann auf einem Quart- 
Matt Coneeptpapier falle drei Gedichte O 1 durchstrichen), auf 
der Rückseite g i 8, 859, itos— m* and 888,14*1— us 
in anderer Gestalt auch 3, 355. 

i? 1 " (vgl. 3, 442): <U2 g*. 8« — 645 auf einem Blatt, dessen 
Rückseite 3, 300, 1004—1007 trägt und das mit drei Streifen, auf 
denen 3, 300, 100» — 1011 (g) und 1012. 1013 (August v. Goethe) 
steht, zusammengeklebt ist. 

fl 8SS : 646 — R49 flüchtiger Entwurf g x auf einem Streifen 
Coneeptpapier; die letzte, undeutlich geschriebene Zeile 
dürfte eher zu lesen sein: $omm alte 3?*eunbirt fomm an* ^etj. 

Erste Drucke. J 1 : Handbibliothek für Freunde von 
Job.. Casp. Lavater VI (1790) 139: »05— 30« überschrieben: 
„Lump." Lavater gebraucht die Verse schon 1780 in einem 
Briefe an Sarasin (Hempel 1. Aufl. 3, 263 f.), und so ist Goethes 
Verfasserschaft unsicher. 

,7 5 : Musenalmanach für das Jahr 1831. Herausgegeben 
von Amadeus Wendt. S 230: 327—330, S 50: 339—348, S 273: 
399— 4>>6 überschrieben: ©rroteberungen. 

J s : Über Kunst und Alterthum 2. Band 2. Heft (1820) 
S 6: 323—326 als Motto der Abtheilung „Mannigfaltige Kunst- 
anzeigen uud Urtheile* ; 6. Band 3. Heft (1832) S 520: 419—422 
am Schluss des Aufsatzes $üt junge £tcf)tet (vgL fl 795 ). 

•/': Chaos, 1. Jahrgang (1830) Nr. 36 S 142: 339 — 384 
datirt: 3um 25. Cctobet 1828; Nr. 6 (1829) S 22 : 4*3— 43u. 



Nachlass. Zahme Xenien. 209 

Briefwechsel zwischen Goethe und Zelter 2 (1833) 113: 

365 — 368. 

Riemer, Mittheilungen über Goethe. Berlin 1841, 2, 71li: 
395- 398 mit dem Datum 26. Mai 1811 aber ohne Überschrift. 

Riemer, Briefe von und an Goethe. Leipzig 1846, 
S 208: 353—356 zusammen mit äBärc ber 9iubirt mir eigen (4, 105) 
als 2. Beilage zu Riemers Brief an Goethe vom 6. Juni 1814; 
S359: 384-394 wie JZ 79 °a ; S343: 415—418 ohne Überschrift, 

Katalog der Berliner Goethe- Ausstellung 1861 S 18 
Nr. 38 : 349—352. 

Augsburger Allgemeine Zeitung. Wochenausgabe Nr. 50. 
Stuttgart 13. December 1867: 369—37:'. 

Hempelsche Goethe - Ausgabe 3 (1869), 272: 36i — 364, 
357 — 360; 271: 373—379; 5, 265: 380 — 383 nach Mittheilung 
(Handschrift?) von W. v. Biedermann. 

Archiv für Litteraturgeschichte, herausgegeben von 
F. Schnorr von Carolsfeld 7 (1878), 538: 572. 573, 539: 439-442, 
431 — 438 (vgl. Hirzels Verzeichniss einer Goethe -Bibliothek 
1874 S 219). 

Q 1, 133 (Abtheilung: Invectiven) und C 1 56, 97 (Ab- 
theilung: Zahme Xenien) : 305 — 312; Q 1, 137 (in derselben 
Abtheilung) und C 1 56, 104 f. (in derselben Abtheilung): 
313 — 322; Q 1, 82 (Abtheilung: Epigrammatisch) und C 1 56, 
106 f. (in derselben Abtheilung): 323 — 348; Q 1, 132 (Ab- 
theilung: Zahme Xenien VI) und C l 56, 93 (Abtheilung: In- 
vectiven): 399—4to; Q 1, 195 (Abtheilung: Gedichte an Per- 
sonen) und C 1 56, 77 (Abtheilung: An Personen): 411 — 414, 
in beiden überschrieben: 3In .... Sßetmar, ben 23. Sfult 1824; 
Q 1, 68 (Abtheilung: Vermischte Gedichte) und C l 47, 70 
(Abtheilung: Vermischte Gedichte): 423—430 ohne Überschrift. 

443 — 571 und 580 — 649 sind hier zuerst gedruckt. 

Überschrift vor 305 stammt aus Q, fehlt C l C 307 g(oub' — 
je] glaube nie an feinen Sump J x ;ics 9ln] llnb J 1 309 'ne] 
eine Q 339 hübfcfi] gut Ü"W* bübfdj ist eigenmächtige 
Änderung des Herausgebers von Q (in C l C ebenso) nach dem 
Wortlaut der älteren Fassung, gut ist demnach im Text 
herzustellen 342 2Jtujjt — tfyun] @troeifc biet) g über llhifjt 
immer tbun -ff 782 ©rtoeife bid) JV 4 derselbe Fall wie in 339, 
die Lesung von H' li2 J 2 J i ist demnach in den Text zu setzen 



J70 •••n zu Baad5 1. Abtaeflnng. 

Ml eigenem g aus eigenen 7/ Ä * 5 eigenem ■!"■ üetet wob! in den 
Tezl n wtaen 

I er $mbtn quält fieb um Helenen* iöilb, 
Quält $61F unb .£)immet Icibenfdjaftlicb milb. //"-' 
.ät - mir] Befaftf er mid) // TH " 364 mar J/ 787 frieb- 
lieb fehlt # 78 * (vgl. Hempel 3, 272) 369 jumeift] fogern 7/ 71 » 
i.-t in den Text zu setzen 373 zwischen fdmut und 
SÖJcltgcroüblc freier Raum, unterhalb desselben in H 1 ** 
nach befangen folgt befdffifttgl 77 7S9 nach 377 Raum für ein« 
Zeile frei gelassen 77 7 ' 9 m meinen] meinten Hempel - r >. 166 
:.;i7 lies 3"brocbene 407—410 fehlt -V- 413 allem ßlagen] allen 
Allagen 77 79 * und in den Materialien zu Q so auch im Text 
zu lesen 417 ju ÖJcfäfiige] ^fällige 77 798 wohl Schreibfehler 
Goethes U9 über Teuft in euren jungen 3^'ten [nicht gestr.] 
77 79 ' bir, in 3eiten H^W^J* im crbötjt: 77 79 \77 79IS ».7» 
die Interpunction in beiden Versen so in den Text zu setzen 
4*1 3U über jnHK 77 794 geleiten] begleiten 77 79 * [nicht 
unterstrichen] J7 795 .77 79&a J s dieses ist demnach in den Text 
zu setzen 4M Tocb, aus Tabei [?] 77 794 ju üdZ H 19 * 450 
nach aber folgt £auiie [?], darüber drei Sterne unterstrichen 
fl'" ©eroinn über f iuu 77 799 454 jemanb für einem über 
bciu 77 789 nach geben folgt bem bit 77 799 4.™ fd)roer üdZ 
H 199 45.; Äannfi — bod) aus Tu fannft H 199 457 allenfalls 
üdZ II 199 461 Tte — meiner g unter Ö5ar grimmig getjn bic 
Saaten [nicht gestr.] H* 00 465 gur3 ausgeschrieben i/ 80 * 
183 ^Icb! nachträglich vorgesetzt 7/ 805 486 9ld)! über 0! 
i7 80& 487 2ßelch unerträgliche über lU>te lange foll bas H* 0b 
vor 518 — Mi in 77 809 derselbe Spruch in folgender Fassung: 

,S)u bift fo ftolj 

2Bao t)"f]t benn ba§!" 

So nimm boch $013 

Unb mad) aud) roa». 
51«. 519 in Anführungsstrichen H i09 603 Tod) — fcf^r über 
Pein liebes beutfebes iZ s27 Aus dem Gestrichenen ist bein 
(statt mein) zu ergänzen (vgl. oben zu IZ 817 ). 604 nach Iioff 
ich and] tiäcbftcns ja er ... . (unleserlich) 7Z 8t7 zwischen 
604 und 6or, kein Absatz H 827 60s meiner [so!] 77 827 bic 
aus ber 27 8 * 7 616 febeifct ausgeschrieben U i2,i nach 616 
zwei Zeilen, ebenfalls durchstrichen : Scflien if)X folltct roiffcn 



Nachläse. Zahme Xenien. 271 

Sfotfcfjet fottteft bu nidjt tüiffcn H 828 624 Tcnn aus 5>od) II s3i 
630 S3ctrarf)te ry 1 aus 93ctrad)tcft bu # 832 mit #> fidZ 7/ s3 '- 
681 #' nach So weißt bu fo uicl als piato cjcmufjt; .ff 832 vor 
646 5)ie ©tttn, darunter Sdjou fpridjt H 833 649 s. oben zu 

JJ»33 

3ahme Xenien. 
Neunte Slbttjeilung. S 130-155. 

H H3i : 650 — 657, daran unmittelbar angeschlossen (ohne 
Überschrift) 672. 673, 678 — 687 von Eckermanns Hand auf einem 
Quartblatt, 674 — 677 g 1 sehr flüchtig auf einem Streifen, der 
offenbar von Goethe selbst auf das Quartblatt aufgeklebt 
ist, durch Verweisungszeichen g 1 zwischen 673 und 67,s ein- 
gerückt. Auch auf einer späteren Abschrift dieses Blattes 
(beide Blätter gehören zu dem von den Herausgebern des 
Nachlasses zusammengestellten Vorarbeiten für Q) bilden 
beide Sprüche eine ungetrennte Einheit. In dieser Abschrift 
hat Musculus nach 657 den Vers 658 eingeschoben zum Zeichen, 
dass 657 ff. hier eingefügt werden sollten, und hat dadurch 
das Gedicht in 2 Gedichte zerlegt; so drucken auch Q und 
C n C 56. In 677 haben die Herausgeber von Q die ersten 
zwei Worte, die sehr undeutlich geschrieben und kaum zu 
entziffern sind, für Söunbet gelesen. Dies ist entschieden 
falsch, am ehesten könnte gelesen werden: 2öte ba», aber 
auch diese Lesung ist fraglich. Mit einigen anderen Ver- 
besserungen nach der Handschrift stellen sich die Verse nun 
in folgender Form dar: 

„<5ag\ toa§ enttjätt bte JHtcbengefdjidjte ? 
(Sie tottb mir in ©ebanfen ju nickte; 
@£ gibt unenblid) biet ju lefert, 
2Ba§ ift benn ober ba§ atte§ getoejen?" 

5 Qmzx Segnet finb e§, bte ftdj bojen, 
Sie Slttanet unb bie Otfbobojen. 
S)utd) Diele Säda bafjetbe gefd)td)t, 
(53 bauett bi§ an ba§ jüngfte ©ettdjt. 

£et 23atet etoig in 9iufie bleibt, 
10 (St hat bet Sßelt fid) etuöetleibt. 



rten ra Band 5 1. Abtheilnng. 

Irr Sof)ii (jot (VJrofjcd mitctiiDmmni, 
Tic RBeli ,yi ertöten ifi angcfoinnicii; 
$ai gut gclctjrt uub Diel ertragen, 
iliMc ba§[VJ noct) tjeut in unfern logen. 

ll Run aber foinmt ber heilig Weift, 

6t luirft nm '4>fingftcn allermcift. 

Söotjet er fommt, roobiu er rocht, 

Dal Ijat nod) niemanb au^gefpiitjt. 

Sic geben ihm nur eine furje 3r r 'ft« 
n Ta er boch (Srft= unb Setter ift. 

£cfjrocgen roir treulid), unberftoljlcn 
2a? alte ßrcbo toieberholen: 
Wnbetcub fiub toir all' bereit 
£ic croige Jreifattigfeit. 

<»h hier ein Gedicht vorliegt, das nur noch nicht zu end- 
gältiger Fassung gediehen ist, oder ob Eckermann zwei auf 
einem Blatte stehende Gedichte hintereinander abgeschrieben 

and BO irrthiiinlich iu ein ijedicht verschleift hat, bleibt 
fraglich. Im ersten Falle wäre anzunehmen, dass eine 
Ligatur zwischen 7 und i beabsichtigt gewesen sei, die 
unausgeführt blieb. Im letzteren rnüsste die zuerst in der 
Ausgabe von 1840 (2, 258) eingeführte Überschrift „Drei- 
faltigkeit" getilgt werden. 

H ats : 658 — 67i, 688 — 713, 734 — 737 von Eckermanns Hand 
auf mehreren Blättern (zu den iMaterialien zu Q gehörig). 

H* 3t : 66s — 671 g auf einem Grossquartblatt Concept- 
papier. 

H 2iB : 704 — 7o7 g auf einem Octavblatt zusammen mit 
3, 299, 996—999 (vgl. 3, 441) im Besitz von Frau Oberstleut- 
nant Jahns in Berlin. 

fl 837 : 7M — 719 g auf einem Quartblatt Conceptpapier. 
Zu 714. 715 vgl. Goethe an Zelter vom 28. April 1824: UJögc 
ber Job 3«i" Mt auch biefemal ein frohe§ Ofterfeft bereitet 
haben; bic 5ßf äffen haben au» biefem jammerooUften aller C*r= 
cigniffc fooiel Sortheil 3U äiehen geroufet .... (Briefe 38, 122). 

.H 838 : 72u— 733 von August von Goethe, g corrigirt, auf 
einem Quartblatt Conceptpapier. 



Nachlass. Zahme Xenien. 273 

JP (vgl. 1, 366): 738 — 741 g in der Gedichtsammlung der 
ersten weimarischen Jahre (facsimilirt in der 23. Schrift der 
Goethe-Gesellschaft, Weimar 1908). Die Verse stehen auch 
in den Abschriften von Herder (ff 484 ) und Fräulein von 
Göchhausen (# 102 »). 

.H 839 : 742 — 753 von Johns Hand, ^/unterzeichnet: &, auf 
einem Quartblatt, in der Hirzelschen Sammlung auf der 
Universitätsbibliothek zu Leipzig. In dem Concept eines 
nicht abgegangenen Briefes an Zelter vom 21. Juni 1827 wird 
das Xenion als „vor einigen Tagen" verfasst aufgeführt 
(Briefe 42, 378). In geologischen Aufzeichnungen aus dem 
September 1819 findet sich jedoch bereits das Hauptmotiv: 
9forb 2lmerifcmer glücfltd) feine SBafalte ju tjaben. $etne 2ltjncrt 
nnb feinen flafjtfdjen 33oben (Weim. Ausg. 2. Abth. 13, 314). 

H si0 : 77u — 785 g auf einem Quartblatt, datirt: 2. Sftörj 
1815, zur Zeit der Collation in Frankfurter Privatbesitz. 

H Sil : 786 — 789 g 1 auf einem Octavblatt Conceptpapier. 

Ä 817 (s. S 266) : 790 — 793 von August von Goethes Hand. 

IZ 842 : 8io — 813 g auf der inneren Seite eines Couverts 
(Riemer, Von und an Goethe S 350), die Handschrift ist 
verschollen. — Knebel an seine Schwester 22. Oct. 1805 
(Aus K. L. v. Knebels Briefwechsel mit seiner Schwester 
Henriette, herrausg. vou H. Düntzer S236): „Wenn sie doch 
nur Bonaparte für einen Hexenmeister erklären wollten und 
sagten, dass er mit dem Teufel in offenbarem Bündniss 
stehe — dann Hesse ich mirs noch gefallen; aber wenn sie 
ihn klein machen wollen, so zeigt es doch gar zu sehr, dass 
nichts Grosses in sie hinein kann". 

IZ 843 : 826 — 835 g ohne Überschrift auf einem Folioblatt 
Conceptpapier, 836. 837 g 1 auf einem Streifen gleichen Papiers 
in das zusammengefaltete Folioblatt eingelegt; die Über- 
schrift von Eckermann darüber gesetzt. Die Verse 836. 837 
stehen mit den vorausgehenden Versen inhaltlich in gar 
keinem Zusammenhang; sie sind wegen des zufälligen Zu- 
sammenliegens mit ihnen von den Herausgebern des Nach- 
lasses willkürlich angehängt worden, müssen demnach wieder 
abgetrennt und in die Paralipomena verwiesen werden. — 
Tagebücher 1816, 21. Mai: ©ebid)t 5ßurtämu§. 

©octfje§ SBJerfe. 5. 33b. 2. Stbtfj. 18 



Lesarten >n Band 5 l. Abtheünng, 

//■' T - S 261 ton Augusl v. Goethes Hand 

uiul in abweichender Fasrang. 

//"" : BOS -910 '/ auf einem ( ),ta vhlatt . 

//'•: i ii — 942 g x sehr flüchtig auf einem Quartblatt 

Conceptpapier. 

II nit : 951 — 954 g mit Datum: 7. %px. 1816 auf einem 
Qoartblatt Conoeptpapier. 

H sil : 955—958 g, mit Überschrift, links unteu das Datum: 
©Cimet b. 6. <DMt3 1832, rechts: afSffiüÖocthe, auf eben Se- 
dezblatt in der Hirzelschen Sammlung auf der Universität -- 
bibliothek zu Leipzig (facsimilirt in der Schritt „Zur Er- 
innerung an die Feier des 28. August 1849 auf der G 
herzoglichen Bibliothek zu Weimar" und in den Deutsehen 
Blättern aus Thüringen vom 1. Sept. 1849). Der Handschrift 
liegt ein Brief von Goethes Secretär Schuchardt an Georg 
Wigand in Leipzig (Weimar 12. Juni 1852; bei, in dem es 
heisst: „ Dieses Blättchen hat Goethe an demselben Morgen 
geschrieben, an welchem er sich krank zu Bett legen musste, 
um nie wieder aufzustehen.*) Gleich nach seinem Ver- 
scheiden strömte eine Menge der sogenannten Freunde 
Goethes ins Zimmer, um wie es schien nur ein Andenken 
mitzunehmen. Als ich eintrat war alles für diesen Zweck 
beschäftigt, dem ich jedoch sogleich durch Wegräumen und 
Aufmerken ein Ziel setzte. Das fragliche Blättchen war 
den Blicken entgangen und ich nahm es an mich, um es 
später der Familie zuzustellen, wobei es mir aber über- 
lassen wurde." 

H 8 * 8 : 955—958 g mit Überschrift und gleicher Datinmg 
und Unterzeichnung wie H 847 im Besitz von Dr. Carl Geibel 
in Leipzig (wohl identisch mit Katalog der Sammlung Wage- 
ner, versteigert von Lepke 26. Februar 1878 Nr. 728). 

-H 8,a : 955 — 958 g ohne Überschrift, unterzeichnet: 2Bci= 
mar Tfläx^ 1832 3f2Bü©oetf)e in das Stammbuch von Bettina 
v. Arnims Sohn Siegmund eingetragen, dessen Besuche in 
Goethes Tagebuch vom 10. bis 15. März vermerkt sind (vgl. 
(ioethe-Jahrbuch 15, 272). 



*) Irrthum Schuchardts; Goethe legte sich am 16. März 
zu Bett. 



Nachlass. Zahme Xenien. 275 

fl 850 : 959—962 g auf einem Streifen Conceptpapier. 

jH 271a : 838 — 84i mit Überschrift und dem nachträglich 
wieder gestrichenen Datum: b. 3. jjebr. 1814 (Tagebücher 
1814, 3. Februar: 5£age3retmc) von August v. Goethes Hand; 
848 — 85i von derselben Hand auf demselben Blatt. 852—859, 
datirt: b. 2. $an. 1814, von derselben Hand ohne Absatz 
zwischen 854 und 855. 860 — 865 g auf einem Quartblatt 
Conceptpapier, auf dem ein anderes Quartblatt, das 866 — 869 
g trägt, aufgeklebt ist. 870 — 877 mit Überschrift, von 
August von Goethes Hand. 390 — 902, 911 — 934, 943 — 954 
von Eckermanns Hand. 977 — 98ü, 981 — 9S4 (mit Datum: 
b. 1. 3ran. 1814), sio — 813 von August von Goethes Hand. 
959 — 962, 985 — 988 (mit Überschrift) von Eckermanns Hand. 

Erste Drucke. Musenalmanach für das Jahr 1831. 
Herausgegeben von A. Wendt, S 42 : 741 — 753 überschrieben : 
jfert bereinigten ©taaten. 

Riemer, Briefe von und an Goethe S 350: sio— 813. 

Zur Erinnerung an die Feier des 28. August 1849 (s. zu 

#847). 95f ,_95 8 . 

Q 1, 143 — 145 (Abtheilung: Religion und Kirche) und 
C l 56, 107 — 110 (Abtheilung: Zahme Xenien) und 30 (2)m= 
falttgfeit in der Abtheilung Vermischte Gedichte): 650 — 741; 
Q 1, 133 (Zahme Xenien V) und C 1 56, 102 (Zahme Xenien): 
742—753; C 1 47, 223—225 (Politica) und Q 1, 140 (Politica): 
754-785; Q 1, 140 und C 1 56, 111 (Zahme Xenien): 786—793; 
C 1 47, 226 (Politica) und Q 1, 140: 794—809; C 1 47, 238 (Po- 
litica) und Q 1, 140: 810— 813; C 1 47, 227—229 (Politica) und 
Q 1, 140: 814—841; Q 1, 76 (Epigrammatisch): «42—847; C l 47, 
229 f. und Q 1, 140: 848—859; C 1 47, 231 f. und Q 1, 141: 
860—877; Q 1, 141 und C 1 56, 111 (Zahme Xenien): 878 — 889; 
C l 47, 234 und Q 1, 141: 89u — 002; Q 1, 141 und C' 1 56, 112: 
903-910; C 47, 235f. und Q 1, 141: 9U-934; Q 1, 141: 
9!5-942; C 1 47, 237 und Q 1, 141 f.: 943—954; C 1 47, 239 
und Q 1, 142: 959—962; Q 1, 142 und C 1 56, 110 f.: 963—976; 
C l 47, 238 f. und Q 1, 142: 977-988. 

nach 653 kein Absatz QC l C 655 lies Orifioborm 665 
statt ©cf)t lies ©eht 672 — 687 s. oben S 271 672 lies 
bleibt 675 statt er gekommen lies angekommen 677 statt 
äßunber ist etwa zu lesen: 2ßie ba§ 67s lies Ijeilig 690 

18* 






Lesarten in Band 5 1. Abtheilnng. 

Xnjj] SDetifl //- T1 *Q diesei ist demnach in den Texten Beizen 

Behliewen rieh, zwischen Anführungszeichen gl 
unmittelbar an daa Vorhergehende an H* n *, durch einen 
Stern getrennt (sonai iwischen zwei Gedichten immer Strich) 
and ebenfalls zwischen Anführungsstrichen Q, demnach i-t 
ßss— 695 als ein Spruch zudrücken und 694.695 ist zwischen 
Anftthrongsstriche zu setzen m bic it3ibcl g über |'ic ilnicu 
// t.::) all' H* 3 *Q so ist auch im Text zu lesen 7411 

(Kollegen] ©ejellcu //-//'"W/"'' dieses ist auch in den Text 
su M't/t'ii. da tfoflcgcn eigenmächtige Änderung in QC*C ist 
lies 3?rot, 77u ©credjtc aus gercebte Il st0 778 2a aus So 
H* i0 ftürate über ging // 8 *° 774 Wim aus 2>a W 840 nach 
77;, und nach 7si kein Absatz H* i0 QC l C die Absätze sind 
daher auch im Text zu beseitigen 784 fnub mau] fanbrn fie 
//""' die Correctur mit Blei (von Eckermann oder Musculus) 
][-n ia faitbcn fic ist demnach in den Text zu setzen IM 
grofc Q S32 £eut|d)lnnb QC l C 835 bom fremben Q&O 

über die nicht zu dem Gedicht gehörigen Verse 836. 
oben S 273 S47 lies ,m begnügen Absatz nach «5. r . («In- Ziffer 
nmss eine Zeile hinaufgerückt werden) ist zu beseitigen 
862 — ser. 3jt ihnen roa* im (Saiden gelungen 

2)a baben f* aueb eben roenig errungen. 

£enn ba§ Diele, fie werben» jagen, 

Sie mufjteu [aus müfjen] tbun, unb müffeuö ertragen H* li 
669 fransöfifd) QC l C 875 baureub i/ 271a 903 lies ßalan statt 
Galan 909 S3or — blii^enbem über 3 U tanfenb » aberf odjet 
H tu ©etoebre aus Sßebre fl 844 910 fxdjS unter fclbft HH* 
930 fülmlid) über um 5U .H 845 938 un3] ein undeutliches 
Wort das eher nun zu lesen ist i? 848 941 lies ©ein statt 
Sein nur geroiebtig über gestr. unleserlichem Wort Z/ 845 
948 Sic aus Unb f/ 846 951. 952 Anführungszeichen fehlen 
H 848 957 übe doppelt unterstrichen j/»**//»«!/«« 959 toie 
ödZ 7/ 8&0 96i lies Könige statt Könige 968 lies nüc nod) 



Naehlass. Invectiven. 277 

5lu§ betn 3la$U%. 

Snöectiöen. S 157—202. 

Nicolai auf 2ßertt)et§ ©rabe. S 159. 

iZ 2 (s. 1, 366): Eigenhändige Gedichthandschrift aus den 
ersten Weimarer Jahren, facsimilirt in der 23. Schrift der 
Goethe-Gesellschaft, Weimar 1908; Überschrift: ^reubcit beä 
iuitgcu 2öevtber§. 

jjua . Abschrift der Frau von Stein, ohne Überschrift 
(Archiv für Litteraturgeschichte 6, 99; vgl. oben S113), mit 
H 2 übereinstimmend. 

U 4B4 : Abschrift Herders (vgl. oben S 115), ohne Über- 
schrift. 

jjio2 a : Abschrift des Fräuleins von Göchhausen (vgl. 
oben S 78), ohne Überschrift. 

H 486 : Abschrift von derselben Hand (vgl. oben S 115), 
ohne Überschrift. Die Abschriften der Göchhausen und 
Herders sind gleichlautend. 

Eine eigenhändige Niederschrift schickte Goethe an 
Boie 1775 zum Abdruck des Gedichtes im Göttinger Musen- 
almanach. Dieser lies es nicht drucken, sondern sandte 
das Original, nachdem er eine Abschrift hatte nehmen lassen, 
an Goethe zurück (Weinhold, Heinr. Christian Boie S 188). 

Ausser diesen authentischen Handschriften, die von 
Goethe selbst herrühren oder von jhm nahe stehenden Per- 
sonen bald nach der Entstehung des Gedichtes niederge- 
schrieben sind, müssen noch zahlreiche in Einzelheiten des 
Textes von einander abweichende Abschriften verbreitet 
gewesen sein: eine solche aus dem Nachlass des Berliner 
Arztes Dr. Heim druckte Boas in den Nachträgen zu Goethes 
sämmtlichen Werken (Leipzig 1841) 1, 13; eine Abschrift 
von Goethes Leibarzt Dr. Vogel veröffentlichte A. Kühn in : 
Findlinge betreffend die Weimarische Literatur-Epoche (Wei- 
mar o. J.) S 14; v. d. Hagen gab im Neuen Jahrbuch der 
Berlinischen Gesellschaft für Deutsche Sprache und Alter- 
thumskunde 8 (Berlin 1848), 335 die Verse nach einer von 
Zelter herrührenden Mittheilung bekannt, Reichlin-Meldegg 



878 Lesarten zu Band 5 1. Ahtheilung. 

in: l>ir deutschen Volksbacher von Johann Paart and Chri- 
stoph Wagner (Stuttgart 1848) 3, 805 nach einet Abschrifl 
in da Bandschriftensamnilun^ seines lleidflbcru'er Collegrn 
Prof. Panlna Eine Abschrift wird ferner erwähnt von F. Sin- 
tenia in den Neuen Jahrbüchern für Philologie and Päda- 
gogik, Leipng lHT.'l IL Abtheilung S 439. 

Krste Drucke, h? : Kinblattdnuk klein 4° (Schwa- 
bacher Schrift, Titel Fractor), überschrieben: ricrr Nicolai 

nuf 2Bcrtt)cr'-3 törnbc unterzeichnet: 3. 2P. W eh 

Loepers Angabe (Hempel 2. Aufl. 2, 308) 1820 von Henrik 
Steffens veranstaltet, während Hirzel (Verzeichnis einer 
Goethe-Bibliothek 1884 S 121) ohne Angabe eines Heraus- 
gebers diesen Druck nach K 2 ansetzt. F. Meyer (Ver- 
seichnis einer Goethe-Bibliothek, Leipzig 190* S 219) stimmt 
in der Zeitangabe mit Hirzel, führt aber gleichfalls Steffens 
als Veranstalter des Druckes an. 

E* : Eiublattdruck in 8 • (Antiqua-Schritt), überschrieben: 
913 lUicolai bic gtcuben bco hingen 20.ertf)cr* geidjriebcu tjattc, 
unterzeichnet: (Goethe, l s -'>7 von Lachmann veranstaltet. 
Die Exemplare haben in der Regel in der 10. Zeile eine 
handschriftliche Correctur von Lachmann: eratbtnenb aus er* 
ütljinct (vgl. Hirzel und Meyer a. a. O.). 

Zwei Einblattdrucke aus dem Jahre 1775 (der erste von 
Goethe, der zweite von einem indiscreten Freunde veran- 
staltet), sowie einer aus dem Jahre 1777, die Ebeling in seiner 
Geschichte der komischen Litteratur in Deutschland (Leipzig 
1865, 1. Bd. 1. Hälfte S 536 f.) und dann in A. Stöhrs Litte- 
rarischer Korrespondenz (Leipzig 10. März 1877, 1 S 6) auf 
Grund einer „authentischen Privatmittheilung" beschreibt 
— seine Angaben hat sowohl Loeper a. a. O. als Goedeke 
(Gruudriss 2. Aufl. 4, 652) übernommen — haben sich als 
nicht existirend erwiesen (vgl. O. Deneke, Nicolai auf Wer- 
thers Grabe. Der Göttinger Beiträge zur Goethe-Biblio- 
graphie Erster, 1906), während ein vierter Druck, den 
Ebeling in das achte Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts setzt, 
mit E- identisch ist. 

Für die Textgestaltung sind bloss die oben mit Siglen 
aufgeführten Handschriften resj>. Abschriften von Bedeutung. 
/•.■' /•.'-' kommen, da sie keine Antraben über die Provenienz der 



Nachlass. Invectivon. 279 

Vorlagen enthalten, erst in zweiter Linie dafür in Betracht. 
Alle anderen oben angegebenen Handschriften scheiden, 
da ihre Abweichungen wohl nicht dem Dichter sondern 
sicherlich den Copisten zur Last fallen, gänzlich aus. Als 
einzige authentische Fassung kann nur die in H 2 H ii6 vor- 
liegende angesehen werden; daneben muss es noch eine 
andere (H 46 *H 102 ^H tb6 ) gegeben haben, die, ausser einer 
Abweichung in 3, mit jener fast wörtlich übereinstimmte, 
nur die Verse 9. in nicht enthielt. Denn da Herder aus 
Goethischen Originalen abschrieb, und sehr exact abschrieb, 
ist kaum anzunehmen, dass er die beiden Verse übersehen 
habe. Wir geben daher im Folgenden erst die Varianten zu 
dem auf E 2 beruhenden Druck der Weimarischen Ausgabe 
(2 Fehler des Abdrucks in 1 und 12 sind zu verbessern) und 
dann den Text von H 2 H i66 als denjenigen, der an Stelle 
des gedruckten stehen müsste. 

1 statt 9J?ann lies ÜJJenfd) die Gedankenstriche fehlen 
H 2 — H lb6 E 2 und sind im Text durch Kommata zu ersetzen 
Sterftarb] ©tarb einft H 2 —H ihb E x 3 bann oudj] benu aud) 
E 2 H" b fobcmn m o2 ^H i6i H ib6 aud} fo E l a fdjöner] ftarfer E l 
5 ©tublgang] ©tanfrig E 1 e SOßte ifjn] 2öie'§ benn H 2 — J?«» 
7 ®er] (St E 1 fid) — ba§] notdürftig fid) aufS» W—H™ ge= 
mäd)tiäj fid) auf'§ E 1 s legt — reinlich] legte ba fein H 2 —H ib6 
9. in fehlt H l02 *H i6i H" b 9 ©flaut mit SSebagen] «efdjaute 
freunblid) H 2 H iib SSefdjauet freunblid) E 1 10 @ety] (Sing H 2 H* ib 
Itiü^I erattymenb] toofil erafbmet H°-H iiB toot)Ier atfjmenb E 1 
looljt erafbmenb corr. (Lachmann) aus toofil ernffjmet E 2 11 fpradj 
aus foridjt B. 2 foradj H 445 — H ibb 12 gute lies arme 3Jceufd)l 
9Jcauu E l er bauert mid) fehlt, dafür tote f)at er fid) ber= 
borben! H 2 —H i6!i E l u gefdjiffen ausgeschrieben H 2 H iiB 
Das Gedicht ist in folgender Fassung zu drucken: 
$reuben be3 jungen S08erther§. 
@in junger SJtenfdj, ich toeif? nidjt tote, 
©tarb einft an ber <£>tyfochonbrie 
Unb roarb benn aud) begraben. 
5 2>a tarn ein fdjöner (Seift herbei, 
2)cr f)atte feinen ©tuhlgaug frei, 
2Bte'ö benn fo Seute tjaben. 



rten ra Band 5 L. abtheüang. 

Ter fcht' notdürftig fict) attfl 0tob f 

Hub legte bo fein .fräuflein ab, 
La Beföanhi freunblid) feinen Trcrf, 

Öiitg tuot)l cratfjmct roiebet weg, 

Unb fptad) gn fid) bebädjtiglid) : 

„Ter gute 2Jlenfcb, rote bat et fict) üerborben! 

•£)ätt' et gcfdjiffen fo roie icf), 
11 ft märe nicfjt geftotben!" 

, 1 ie Setben be* jungen SÖJertber" an Nicolai. S 160. 

// KM : g auf einem Octavblatt Conceptpapier zu dm 
Papieren von Dichtung und Wahrheit 18. Buch gehörig, ohne 

Überschrift, mit dem daselbst vorhergehenden Satz. 

Erster Druck. s )iu$ meinem ßeben. Tidjtung unb 2öaf)T= 
tjeit. Eon ©oetbc. ©rittet Xbeit. lübiugen, in ber J. ©. GottaU 
fdjen $ud)banblung 1R14. 8 354, im 13. Buch. (Weim. 
28, 231 und 371.) 

6 nach 3br H» bl 

3 — s sind Nachbildung von Versen der poetischen Vor- 
rede zum Sachsenspiegel von Eike von Repgow (vgL Archiv 
für Literaturgeschichte 6, 128: 8. 112 f.). 

Ter bierte Jficil meiner Schriften 
«Berlin 1779 bei Limburg. S 161. 

jjst,! . g m ft big er Überschrift auf einem kleinen Quart- 
blatt unter den Briefen an Frau von Stein (Jahrgang 1779). 

//853 . Von Riemers Hand, Concept in einer Abschrift 
des Anfangs vom 16. Buch Dichtung und Wahrheit, ohne 
Überschrift. 

//8»sa : Von Johns Hand, y corrigirt, in der Reinschrift 
des vierten Theiles Dichtung und Wahrheit, ohne Über- 
schrift. 

Erste Drucke. Goethes Briefe an Frau ron 
herausgegeben von Scholl, 1. Band (1848) S 229; 2. Ausgabe 
1, 176; 3. Ausgabe 1, 167. — VC 48, 16 (Weim. Ausg. 29, 16 
und 202). 

l lies ßaugttcrborrte 4 die Klammern fehlen H* hi und 
siud daher zu beseitigen 



Nachlass. Invectiven. 281 

In Il sb3 Il 8i3 *C l C in folgender überarbeiteter Fassung: 
."polbe 3eugen |ü§ Verträumter ^jatjre 
$albe 23(umen, abgetoeifjte .gmate, 
©ebleier, teidEjt gefnieft, berblicbne Sßäuber, 
Slbgeflungener Siebe Ürauerpfänber, 
5 ©djon geroibmet meine§ -!perbe<? ^ an,tnc11 / 
Diafft ber fredje «Sofia» aufammen, 
(Sben aU toenn 2>id)tertoerf unb @b,te 
3tljm burdj ©rbfdjaft 3ugefaHcn toäre; 
Unb mir Sebenben fott fein Setragen 
10 2Bof)[ am 2f)ee= unb «ffaffetifcb, besagen? 
SBcg baZ ^orjellan, ba% gudferbrot! 
$ür bie §imburg§ bin id) tobt. 

6 ©ofia§ g über Sodas H 853 » richtig: Sosius 9 Seben= 
bem &C 

Gbriftobb Kaufmann bon SBinterthur im (befolge 
ßabaterä. S 162. 

H Bbi : g auf einem Quartblatt Conceptpapier mit 
Überschrift. 

Erster Druck. Galerie von Bildnissen aus Rahel's 
Umgang und Briefwechsel. Herausgegeben von K. A. Varn- 
hagen v. Ense. Leipzig 1836, 1 , 42 in einem Briefe von 
David Veit an Rahel aus Jena 10 Nov. 1794 in folgender 
Fassung (wiederholt: Riemer, Mittheilungen 2, 536; Wei- 
marer Sonntagsblatt 1857 S224): 

3dj §cfo al§ ©otte§ ©pürljunb frei 
9ttein ©djetmenleben ftet§ getrieben; 
2)ie ©otte§fbur ift nun oorbet, 
Unb nur ber -Ipunb ift übrig blieben. 
i Ijat er aus bab id) H 854 

3luf ?abater3 „Sieb eine? Gbriften an 6briftu§" 
gefdjtieben. S 162. 

H 865 : g ohne Überschrift auf dem Titelblatt von La- 
vaters „Lied eines Christen an Christus", in dem von 324 
Zeilen 58 mit „Du bist!" anfangen. 

Hier zuerst gedruckt. 



•:-- Lesarten ra Band S 1. Abthailnng, 

Ilegil iiub Tora. B II 

//-'": g mit Überschrift auf der ersten Seite eines so* 
Bammengefalteten Kleinfolioblattes. 

Erster l>ruck. (▼. Loeper) Zar stillen Feier des Acht 

und zwanzigsten August den Freunden. Berlin 1864, Ni. I 
Antwort .int' einen Dialog zwischen Alexis and Dura 
inGleims Gegenschrift gegen die Xenien »Kraft and Sohnelle 
des alten Peleus". 

X'luf bn§ Septemberfieft bc3 leiten teutfdjcn Hierfür 
con 1802 gcjdjricbett. S 163. 

7/887. y on Schuchardts Hand im Concept des Briefes 
an Zelter vom 1. September 1827; 77 857 »: von Johns Hand 
in der Reinschrift dieses Briefes (Briefe 13, 46). 

Erster Druck. Q 1, 135 mit der Oberschrift: Icutfd)cr 
l'Jcrfur, ncimte« ©türf, 1802. — Briefwechsel zwischen Goethe 
und Zelter 4. 363. 

s— 5 Schuchardt aR für Pater EDielanb E* ' 

Vgl. auch die Briefe an Gabitc vom 10. December 1816 
(Briefe 27, 265 und 432) und an Zelter vom 18. Juli 1829 
(Briefe 46, 15 f.). 

2)e8 neuen ?llcinou§ erftet unb jtociter 26cil. 

S 164-169. 
//- 71;i : Abschrifl von Riemer; beide Theile sind zu- 
Bammengefasst unter der Überschrift (von Eckennanns Hand): 
Ter neue SlrinouS. 

Erster Druck. C 1 47, 261—268. — Q 1, 134. 
7 lies 3ena, 37 « C'CQ 

Sournal ber QJloben. S 170. 
Erster Druck. Q 1, 135. — C 1 50, 81. 

ÜB. unb Ä. S 171. 
Erster Druck. Q 1, 135. — C 1 56, 81. 

Irtumbitat. S 172. 
Erster Druck. Q 1, 135. — (P 56, 
^ lies einuaen B geuiiefeu] bernüefen Drackrorlage für 
Q (Riemen Hand), letztere Form ist demnach in den Text 

zu setzen 



Nachlass. Invectiven. 283 

ß. unb SB. S 173. 

H 858 : Quartblatt g, die Überschrift .#. unb 23. von 
Riemer gestrichen und durch • unb * ersetzt. 

Erster Druck. Q 1, 135. — C* 1 56, 83. Beide mit 
der Überschrift : * . . . unb * . . . 

5 fagten .ff 858 dieses ist in den Text zu setzen 

Auf einem Blättchen steht g l : ß. unb 33. hatten ben 
großen 33ei)faH roetl jeber Sumpenfjunb rrjünfdjte ein foldje? Za- 
hnt ,31t Tjaben um ungeftraft ja mit 3?et)faH [eine] ßanaiQe fetyn 
ju bürfen toie fie. 

©ottfieiten jhJet, idj roeifj ntdjt tnie fie Ijetfjen. S 174. 

i/ 859 : # auf einem Folioblatt Conceptpapier. 

Erster Druck. Q \, 135. — C 1 56, 84. 

7 tanken nach mögen H 859 10 ©ebteeftt fdjtedjten 51 1 über 
Pen febfeebteften [aus fdjledjten] H 859 11 gefdjtffen H 869 12 2>a§] 
®a i/ 869 dieses ist auch in den Text zu setzen 33öttger, 
ßofcbue die Namen sind (wie auch gefdjiffen) mit Blei ein- 
geklammert und für beide * . . gesetzt, so auch QC l C 

2BeId) ein t>ere^renbe§©ebrange. S 175. 

H seo : g auf einem Quartblatt Conceptpapier. 

Erster Druck. Q \, 135. — C 1 56, 84. 

2 SBött'ger] * . . . QC*C nach 4 und 8 keine Absätze 
jjsto s j e gm( j ers {. m j{. g] e ^ eingezeichnet und müssen im 
Druck beseitigtfwerden 

33ift bu ©emünbtfdje« Silber. S 176. 
H* 61 : g 1 auf einem schmalen Streifen Conceptpapier. 
Erster Druck. Q 1, 136. — C l 56, 86. 
1 ben] be§ [wohl verschrieben] i? 861 2 ßo^ebue nicht 
unterstrichen H 881 daher Sperrung im Druck zu beseitigen 
fage] ach ff 861 im Text muss es demnach heissen: fiotjcbue 
ad) toarum 

Ultimatum. S 176. 
Erster Druck. Q 1, 136. — C 1 56, 86. 
In den Materialien zu Q (von Riemers Hand) sind 
die Namen in 3 nachträglich mit Blei unterstrichen, die 
Sperruug ist daher im Druck aufzuheben; in 12 ist 9cad)t= 
ftufil mit Blei eingeklammert. 



■_'-} rten ra Band 5 1. AbtheUong. 

5H l rfl eine bunfle Kammer getnadjt. S 177. 
H***: i—io '/ .int' ein. mm geränderten Octavblatt 

//"" ,1 : g auf einem < )etavl»latt. 

ff m •. Reinschrift g in dem „Notizenhuch enthaltend 
Gedichte and Anderes von Goethe's Hand" (vgl. S 86). Die 
Eintragung wird durch eine nai-hfolgende Notiz au dem 
[ntelligenxblatt der Jenaischen Allgemeinen Litterat ur/.ei- 
tong Nr. 36, 1*06 seitlich fixirt. Der Druck in Q, den auch 
die Wriin. Ausgabe übernommen bat, beruht auf .ff 88 *; als 
die endgültige Fasenng mnn aber die Reinschrift in H* M 
betrachtet werden und nach dieser ist der Druck zu ge- 
stalten. 

Erster Druck. Q 1, 109. — C« 56, 98. 

I finftet C l C eine fehlt H S1 * ist demnach im Druck 
zu beseitigen l (*tft burd) ba3 fleinfte Sörhlein bringe (jtoinge) 
// " : 2urd) nach Dann H* c ' 2 gar roinyg über FIciues //"•' 
bringe nach britiae H"* 3 4 Im] £er ff 88S Goethe über- 
sah die Änderung im Zusammenhang mit der Correctur 
bringe für bringe zu machen. « gebrochen] gcjpnltert 7/ 8 " 
t. b fehlt J/ 882 - ob'*] ob er ff* 73 so muss es im Text 
heissen 9 obaf) länglich H** 2 10 fyerbet)] bu .H 88 * 

9n ti«t itif. S 178. 
7/ 864 : (] mit Überschrift auf einem Quartblatt Concept- 
papier. 

Erster Druck. Q 1, 137. — C 1 56, 89. 

s Troieleien] Iröbcfeljen H 88 * Daraus ist von fremder 
Hand (wahrscheinlich von Kräuter) 5Tröfclct)en gemacht wor- 
den, wohl in Anlehnung an 177,7; da es nicht zu erweiset) 
ist, dass diese Änderung von Goethe ausging, muss Üröbc- 
letjen im Text wieder hergestellt werden. 4 lies erfreuen. 
10 lies gefenbet, 12 =8uft] Suft .ff 8 " 

£em 2B ei fem ad) er. S 1T9. 
Jff 88s : g ohne Überschrift auf einem Qoartblatt Con- 
ceptpapier. 

Erster Druck. Q 1. 137 mit Überschrift. — ' 
89 ebenso. 



Nachlass. Invectiven. 285 

Die von den Herausgebern des Nachlasses zugesetzte 
Überschrift ist zu beseitigen. •.' fogleid)] fo gern H S0R dieses 
ist in den Text zu setzen 5 nun nach man /Z 885 

Versus memoriales. S 180. 

.H 886 : i — ü g, überschrieben : Stiftern ber (Srje bon Ofen, 
auf einem Quartblättchen bläulichen Conceptpapiers, das 
in Goethes Exemplar der „Grundzeichnung des natürlichen 
Systems der Erze von Oken V. Jena bei F. Frommann 1809" 
auf der Rückseite des Titelbatts eingeklebt ist; Eigenthum 
des Goethe- Nationalmuseums zu Weimar. 

.ff 887 : i—6 y, überschrieben: Sfiotürltdje» Stiftern ber 
(Sr^e tion Ofen, auf einem Qartblättchen bläulichen Concept- 
papiers. 

.ff 868 : Abschrift von Riemer mit Überschriften wie im 
Druck. 

Erster Druck. Hempelsche Ausgabe 3, 203 (uach Ä 888 ). 

i entfjalten'3 # 886 5 ®o,] Unb J7"«H" 7 2 §olbe! 
nur JZ 867 im Text ist zu lesen ,!palbe, 

2>em SJudjftabenfparer. S 181. 

H 889 : g, ohne Überschrift, auf einem Quartblatt, auf 
der anderen Seite g 1 die Verse 1 — 4 des Divaugedichtes 
Güfje» $inb, bie 5ßcrlenreidjen (6, 288) mit folgenden Ab- 
weichungen von diesem Druck: 1 Sü§e§] Siebe» 3 üßolltc 
ttaulid)] 2BoHt id) Siebten 4 fOS] ©leid? 

Erster Druck. Q 1, 137 mit Überschrift und Jahres- 
zahl. — C 1 56, 90 ebenso. 

Die Überschrift ist zu beseitigen. 

In den Materialien zu Q Notiz Riemers: „Geht auf Prof. 
Wolke [Anleitung zur deutschen Gesammtsprache oder zur 
Erkennung und Berichtigung einiger, wenigstens 20tausend 
Sprachfehler in der hochdeutschen Mundart, Leipzig 1812] 
und seine Buchstaben- und Tintenersparung". 

2in Äotjebue. S 181. 
.H 870 : 1—8 (der Rest abgeschnitten) g, überschrieben: 
?ln ü., auf einem Quartblatt Conceptpapier. 

2? 871 : g, überschrieben: ßotjebue, links unten: gebr. 1816. 



rten n Band r > 1. Abtheilung. 

: er Druck, g 1, 1S6. — ' 

l taiifeiib — Dienfdjrn] hunbert toufenb antat //"" Sit 

fehlt // 
5— k Deittegcn tjaft bu nidjtö gelernt 

8d) allem Wliicf [bitbj bom föliirf bid) entfernt. 
Dal Iiirt)tigc Ijnt bid) immer lictbrojjeii, 
Unb fo t)aft bu bid) jelber aulgefdjlofjat. Jl 

lemjelbcn. 8182. 

U* n ; Folioblatt y, ohne Überschritt, links unten: Sife* 
und) ia Cdbr. 1817. 

Erster Druck. Q 1, 186. — & 56, 85. Beide Aber- 
schrieben wie im Druck. 

Die Überschrift ist zu beseitigen. ig biejer] beiner 
Q&C 

äüarum befämpfft bu nidjt ben ßofccbue. S 182. 
Erster Druck. Q 1, 136. 
l lies Äohebue (nicht gesperrt) 

@3 hatte ein junget ÜJJann. S 183. 
jj87s . ! — 1S von Johns Hand (mit Interpunctionen p) auf 
einem zu den Materialien von Q gehörigen Quartblatt. i:t — is 
haben mit den vorhergehenden Versen nichts zu thun. sie 
sind als auf demselben Blatte stehend, in Q irrthümlicli an 
sie angeschlossen worden und müssen als selbständiges Ge- 
dicht gedruckt werden. Von Riemers Hand unten die No- 
tiz: „Gehört unter die Invectiven und geht auf Pfeilschifter 
und Cotta, dem er Nachrichten aus Spanien gab". Auf 
den Journalisten J. B. Pfeilschifter, der seit 1816 Redacteur 
des auf seinen Vorschlag von Bertuch in Weimar begrün- 
deten „Oppositionsblattes" war und im Frühjahr 1817 in 
Jena eine liberaleWochenschrift „ Zeitschwingen" begründete, 
dann 1820— 1822 von Holland, Frankreich und Spanien aus 
für die Augsburger Allgemeine Zeitung correspoudirte, hat 
bereits Loeper (Hempel 3, 301) hingewiesen, später aber, 
in der 2. Auflage 3, 338, diese Deutung zurückgenommen. 
Neuerdings ist sie von L.Geiger (Aus Alt -Weimar. Berlin 
1897, S 314) wieder zur Geltung gebracht worden; der 



Nachlass. Invectiven. 287 

„Papa" ist aber nicht Bortuch sondern Cotta als Verleger 
der Augsburger Allgemeinen Zeitung. 

Stuf «DZüllner. S 184. 

.H 874 : g, überschrieben : QJiorgenbtat. 240. 1818., auf einem 
Oftavblatt Conceptpapier. 

77 875 : Quartblatt, Copie von John mit derselben Über- 
schrift, angeheftet an den Brief an Zelter vom 28. Juni 
1818 (Briefe 29, 221). 

Erster Druck. Briefwechsel zwischen Goethe und 
Zelter 2 (1833), 466. — Q 1, 187. — C 56, 91. 

Die Überschrift des Druckes ist in den Materialion zu 
Q zugefügt, daher zu beseitigen. 2 ÜMHner nicht gesperrt 
zu drucken 

Sluf benfelben. 8 184. 

Erster Druck. Q 1, 137. — C 1 56, 91. 
Die Überschrift ist in den Materialien zu Q zugefügt, da- 
her zu beseitigen. 

ü. ßrübener. S 185. 

JE? 876 : g, ohne Überschrift, datirt: 3ena 4 Upx 1818., auf 
einem Quartblatt Conceptpapier. 

Erster Druck. Q 1, 136. — C l 56, 88. Beide über- 
schrieben ö r. 

9 3aubetf(öten aus ^aubetflöte H 87S 10 Propheten aus 
^roptjete fl 878 

SJojj contra ©tolberg. S 186. 

i/ 877 : Abschrift von Johns Hand ohne Überschrift auf 
einem zu den Materialien von Q gehörigen Quartblatt. Für 
9. 10 gilt dasselbe was zu 183, 13— 18 gesagt ist; diese Verse 
bilden demnach ein selbständiges Xenion, das auch besser 
in die Zahmen Xenien einzureihen wäre. 

Erster Druck. Q 1, 137. — C 1 56, 88. 

Die Überschrift ist zu beseitigen. 

Tagebücher 1819, 29. November: Sopbroni^on 3. £)eft : 
Sltoft contra ©tolberg. 1820, 7. Januar: 25o§ contra ©tolberg 
nochmals gelefen. 

2Jcübe bin ictj be§ 2ßtberfpred)en3. S 186. 

i7 878 : g' 1 auf einem Quartblatt Conceptpapier; im Kestner- 
Museum zu Hannover. 



| Lesarten n Band 6 L. Abtheilung. 

ber Druck. Sempelsche Ausgabe 8, 309 m. h //"*). 
i ciuia.cn 11"' i Ritt] Stufe //■ ,7 ' beffinfttgt //■"■ dieM 
drei Lesungen aus der Handschrift sind in den Text in 
a liea tf teurer nitb <3d)oru (nicht gesperrt 

ÜÜaä toilt Don Queblinburg herauö. S 187. 
Erster Druck. Zeitung für die elegante Welt rom 
5. Februar l^liS mit der Einleitung: „Über das Erscheinen 
der bekannten Pseudo -Wanderjahre soll, wie man erzählt, 

dem eehten Wilhelm .Meister im vertraulichen Qespr&cfa 
folgende gemflthliche Sentens entschlüpft Bein", i. s in der 
Form: $u ßueblinburg 311m 2t)ore hinauf Sieht man auefi einen 
tauberer traben, 4: Stann ich aurf) lootjt bie meine l)aben. Ganz 
verballhornt sind die Verse in einer anonymen Besprechung 
der 2. Lieferung der Ausgabe letzter Hand (Bd 6 — 10) in 
Foreign Review 1828, 2, 107. „We have seen an epigram 
im Pustkucher and bis Wanderjahre etc.* Sie lauten hier: 
älMfi beim Don Cueblinbnrg an* Gin neuer ilüaubcrer traben >. 
.£)nt bod) bie [so] ÜHaUfijd) feine ^au«, ÜJhiß and) bie meine haben. 
— Q 1, 137 überschrieben: „Pseudo -Wanderer". — (7 1 56, 105. 

Set frenbige SBerther, Stella bann. S 187. 

H sl * : Eine Abschrift von John, mit der zwei Abschriften 
von Riemer übereinstimmen, enthält dieses Gedicht und das 
folgende: 2>er 2Bctbraud), ber eud) ©Ottern glütjt ohne Tren- 
nungsstrich als ein zusammengehöriges Gedicht. Da jedoch 
diese Aneinanderreihung inhaltlich Schwierigkeiten bereitet, 
dürfte es vorzuziehen sein, die beiden Gedichte getrennt zu 
drucken. 

Erster Druck. ( t > 1, 138 zieht die beiden Gedichte 
zusammen, C x 56, 105 trennt sie. 

©oethe unb ^uftfuchen. S 188. 

jj88o . 9 _ 12 g au f einem schmalen Streifen Concept- 
papier. 

J/ 881 : Abschrift Johns mit Überschrift wie im Druck 
(Interpunctionen g) auf einem zu den Materialien zu Q ge- 
hörigen Quartblatt. 

Erster Druck. Q 1, 137. — C 56, 91. 



Nachlass. Invectiven. 289 

9 SDßitt [über 8äft] nun [aber] $uftmä) Max H**° 

10 Pfaffen ßndjen nach 23ittrc H HH0 h j£eufel*=[3unqcti] $üdjcn= 
3ungen=(£d)aar .ff 880 2eufeI^3mige" : fiüdFn=©d)nar JZ 881 ia be- 
fjuftcn ist, da in beiden Handscbriften zweimal unterstrieben, 
gesperrt zu drucken 

©o ift benn Zitd au§ unjrer ÜJtitten. S 189. 

2J882 . 5 — 7 Qt£t g auf einem Quartblatt Conceptpapier, 
auf derselben Seite Jobn: „Vom 6. bis zum 30. Juny 1822", 
auf der anderen Seite Faust II. Tbeil 5. Act ii7ig ff. (vgl. 
15» 148: Ä 29 ). 

Erster Druck. Q 1, 138. — C" 56, 106. 

Die Sperrung in l rübrt wobl von den Herausgebern des 
Nachlasses her. 6 aus £ie toerben ftd) ber -Kacf)toett ftetlen B 



SS 2 



^auntlero^ unb Gonforten. S 190. 

H 883 : g mit derselben Überschrift und dem Datum: 
See. 1824., auf einem Quartblatt Conceptpapier. 

Erster Druck. Q 1, 138. — C 1 56, 92. 

3 4?exrfcf)exS = ©nabe H 883 n lies toir (nicht gesperrt) 
toanblen ü 883 

-giert ©<J)öne. S 191. 

i? 884 : g ohne Überschrift auf einem Quartblatt Con- 
ceptpapier, darnach auf demselben Blatt Sorb S3ljton ohne 
©cfjnm S 201. Zwischen i und 5 g ein Trennungstrich wie 
nach 8; dieser Strich zwischen i und 5 ist später mit Blei 
gestrichen und den ungehörig zusammengezogenen zwei 
Strophen, die sich auch im Reim unterscheiden, ist mit 
Blei (von Musculus) die Überschrift gegeben worden: „Herr 
Schöne. 1823". Dieser sinnlose Titel ist zu beseitigen und 
5 — s sind als selbständiges Gedicht abzutrennen. 

Erster Druck. Q 1, 137. -C 1 56, 90. 

2 folgern Sefer aus foldjen Sefern H 8Si 

©ex bu fo noch (Srftnbung oangft. S 191. 
Handschrift und Drucke s. zum vorigen Gedicht. 

3 eine üdZ nachgetragen fi 884 

2In grau ßrafft in Göln. S 192. 
J3 886 : g 1 ohne Überschrift, sehr verwischt, g l durch- 
strichen, auf einem Folioblatt zusammen mit Versen aus 

©oct&c§ äBcrfc. 5. 93b. 2. Stötl). 19 



I. - 1! tan .'.u Band 5 1. M>th<-iluug. 

Faust II.TIhmI 5. Ad (rgl. l. r >". 148: //■; im Berits der 
Familie Brockhaua in Leipzig. 

//•• '■■•: Abschrift von John, überschrieben srie < i i « - Drucke, 
unter den Materialien zu Q. 

Krster Druck. Q 1, 144. — C 1 56, 9:?. Beide mit 
der Überschrift: 2ln Qxau St. in 6. (Srroicberung. 

t aus 33efümmert fdjönea Dhibdjcn fid) ü 885 a j}üi 
Um // 8 " 8 3 #erje H»* ftitt aus fcfcon H» M 4 3)cr] Smc 
[undeutlich] über 511m i/ 88R fdjon gerociht aus cingcioeifjt 
// ""'• s ipf arrer » nach gestr. undeutlichem Wort [erftcuV], 
dieses über alten .H 885 5 Süittoe [undeutlich] H** r ' I ihrem 
ans biefem [? undeutlich] JZ 88S 

25te SBoIlc, f ie ift gut unb fein. S 198. 
H HH * : (.Juartblatt Conceptpapier, Abschrift Riemers. 
Hier zuerst gedruckt. 
19 oetbnnft e» g aus öerbanft's H BU 

9tetn getoajdjen in £amme§blut. S 194. 

.H 887 : g auf einem Quartblatt Conceptpapier. 

Hier zuerst gedruckt. 

Der Anfang bezieht sich auf eine Stelle in Zacharias 
Werners Sonett „Der Wittwer in der Brüdergemeinde". wo 
der Betsaal spricht: „Gewaschen bin ich weiss im Blut 
des Schönen* (Sämmtliche Werke, Grimma 0. J. 1, 14<>) ; 
eine Reinschrift des Sonetts von Werners Hand hat sich in 
Goethes Nachlass erhalten. Im Brief an Zelter vom 8. Angusl 
1822 (Briefe 36, 110) spricht Goethe von „Werners unschätz- 
barem Narren-Sonett, in Christi Blut reingewaschen". Vgl. 
auch Düntzer, Zwei Bekehrte S 107. Die 2. Strophe spielt 
auf den Ehebruchsprozess der Königin Karoline von England 
an, der vom August bis November 1820 spielte. 

Sen 6. gebruat 1814. S 195. 
ZJ 888 : Abschrift von Riemer, datirt: b. 6 gebruar 1814. 
Hier zuerst gedruckt. 
Das Datum als Überschrift ist zu beseitigen. 

23om $...t iß bie 9tebe. S 196. 
jI»m . g j^ Überschrift auf einem Quartblatt Concept- 
papier; links oben g: Sq. 2B. Sq. 



Nachlass. Invectiven. 291 

Erster Druck. Zeitschrift für deutsches Alterthum 
26 (1882), 292, veröffentlicht von R.M.Werner in einem 
Aufsatz: „Hans Wursts Hochzeit" nach einer in der Hirzel- 
schen Sammlung (Universitätsbibliothek zu Leipzig) befind- 
lichen Abschrift, ohne Überschrift. Darnach auch bereits 
in der Weim. Ausg. 38, 448 f. als Paralipomenon zu Hans- 
wursts Hochzeit. Die Zugehörigkeit der Verse zu diesem 
Jugendscherz wird auch durch die Buchstaben £). 2ß. .£). 
auf .ff 889 bestätigt. Diese Handschrift rührt aber nicht aus 
der Zeit der Entstehung der Farce her, sondern ist eine 
späte Abschrift wohl aus jenen Tagen, da Goethe Ecker- 
mann „einige seit 1775 sich erhaltene Fragmente von Hans- 
wursts Hochzeit" vorlas (6. März 1831). Werner hat bereits 
auf die Schilderung der „dritten Person" in Dichtung und 
Wahrheit (29, 87) hingewiesen: er hatte ben einzigen 3?eh(cr, 
bat er feinen Flamen nicht hören tonnte unb fo halb er ihn oer= 
nafjm, in eine £)eibentouth , tüte ber Diorbe fie 33erferfer=2ßutf) 
benennt, augenblicftich geriet!), aüe§ recht? unb linfi tobtet* 
fdjlagen brohte unb in folchem Ütaptu§ fheü3 befcrjäbigte, tt)eü3 
befchäbigt ttiarb. Werner deutet diese Figur als Claus Narr, 
Schmidt (38, 436) als Hans von Rippach. Das ^) . . . t in 
der Überschrift könnte auf den im Personenverzeichniss 
vorkommenden „Hundsfutt" bezogen werden, wie denn der 
in einem anderen Paralipomenon (38, 448 Nr. 6) erwähnte 
§ . . . t in der Hirzelschen Copie als Hundsfutt erscheint 
(Werner S 292). Die Verse sind demnach aus den Gedichten 
auszuscheiden. 

3ena'§ 5philifter unb ^rofefforen. S 197. 

Jf 890 : g auf einem Quartblatt Conceptpapier, das in 
der letzten Zeile abgeschnitten ist. 

jET 89 °a : Abschrift von Riemer. 

Hier zuerst gedruckt. 

8 fei) nach b,a[be?] Ä 890 5 an ben über ttjre H 890 7 £te= 
toetl ber für 21uch [über Unb] bag Up H 890 10 (Steht [über 
Stellt iZ 890 ] ©tu^a [ich bebrohten Solchen fl 89 «^ 890 * Dieser 
unverständliche Wortlaut zeigt, dass das Gedicht nicht 
druckfähig überliefert ist; es hätte daher eher unter die 
Paralipomena aufgenommen werden müssen. 12 @r — ein 

19* 



'.'ii zu Band 5 l. Abtheilnng. 
üli.T £* fotnmf bcr iVblimmüc diese Worte und dnrehsehnitten 

und nur theUweiM l<'-kir) II** 

f| i|'t ein fthlccfitct 3eitüextrctb. 8 198. 

i/ m : g auf einem Quartblatt Conceptpapier; naofa 6 
Trennungsstrich, darunter die beiden folgenden Verse, die 
leisten zwei Verse stehen ganz unten am Ende der S.itc: 
(Kr dazwischen frei gelassene Raum war offenbar für die 
weitere Ausführung des Gedichtes bestimmt, dessen Anfang 
(7. «) und Ende f> io) hier niedergeschrieben sind. 1 
wahrscheinlich, dass es sich an l — 6 anschloss. Als unvoll- 
ständig hätten die Verse 7 — io in die Paralipomena ver- 
wiesen werden müssen. 

//s»ta : i — 6 i n Abschrift Eckermanns (auch eine Ab- 
schrift von Riemer liegt vor). 

Hier zuerst gedruckt. 

2 Stambobt aus föambobtä JF/ 891 » ©pät gemeint ist wohi 
der Kunstschriftsteller B. Speth, der an Schorns Kunst lil.it ( 
mitarbeitete (v. d. Hellen). 

Slbfutbet Pfaffe! toätft bu ntdjt. S 199. 
H 892 : g auf einem Streifen Conceptpapier. 
Hier zuerst gedruckt. 
.t bit üdZ nachgetragen H* 9 - s llnb unter 2h\s 11'"- 

9ienne ntemanb! nur netfeftone. S 200. 
2/893 . ^i au f e i nem Blättchen Conceptpapier. 
Hier zuerst gedruckt. Vgl. auch Goethe -Jahrbuch 15 
(1894), 287. 

2 lies 9Jcone (nicht gesperrt) 

#ätte Ofen getoufct toet er fei. S 200. 

J? 8 ' 4 : l — 4 g l (verwischt), g corrigirt, auf einem Quart- 
blatt Conceptpapier; nach 4 Trennungsstrich g, darunter 
5. g g. Diese 2 Verse bilden also ein selbständiges Xenion. 

Hier zuerst gedruckt. 

i statt bet lies toet 2 lies llnb toär ftdj nicht fclber 
Überlei, 3 eher ftänb als ftünb zu lesen gut im g über in 
antern F 89 * 



Nachlass. Invectiven. 293 

3fi8. S201. 
H 896 : g mit Überschrift auf einem Quartblatt Schreib- 
papier. 

Hier zuerst gedruckt. 

Sorb SBtyton ofjne ©djam unb ©djen. S 201. 

H 896 : g x auf einem Streifen Conceptpapier. 

H 88 * : g unter 191 (vgl. S 289). 

Hier zuerst gedruckt. 

l ©djetn iT 896 ©djeu i? 884 letztere Fassung ist als der 
späteren Reinschrift angehörig und auch einen besseren 
Sinn gebend in den Text zu setzen 2 fatauifdjen] be§ 
Rollern fl 898 3 lies 23on Jammer (nicht gesperrt) merft— 
roorjl,] lernt boron: i? 896 

Tagebücher 1825, 1. März: bon Jammer» ^nbectibe gegen 
Sorb SBbron. 2. März: ©djerj über Sorb 93t)ton§ *ßact mit bem 
©atan. 

Zu diesem Gedicht gehört folgende Aufzeichnung von 
Riemer: „Wenn ein Kritikaster eure Schriften mit Unrecht 
tadelt, so lacht; aber ist ein wahrer Aristarch zu streng, 
so sprecht mit Voltaire [Epitre dedicataire ä Mr. Falkener 
zu Zaire (Oeuvres, Paris 1830, 3, 145)]: 

Je sais qu'il est indubitable 
Que pour former oeuvre parfait, 
II faudroit se donner au diable, 
Et c'est ce que je n'ai pas fait. 

3dj toei§ e§ ift gonj aufcer greifet 
2J?an bringt fein 2ftetfterftürf jut SBafm, 
2Jlan übergebe benn ftdj rein bem Teufel, 
llnb biefe» fjab' id) nidjt geffjan! 

Die Übersetzung ist von Riemer (vgl. dessen Gedichte 2, 307). 

ettna§ ift er, mufe oud) roa§ jdjeinen. S 202. 
H 897 : g auf einem Octavblatt Schreibpapier, nachträg- 
lich g überschrieben: 9J1 r 
Hier zuerst gedruckt. 



Nnirton in Band ■'• l. Abtheilung. 

Wenn dieses Epigramm wirklieb gegen Mailner geriehtei 

\n~ Alt - \\'.- i m.i r ethe- Jahrbucb 

7. .l.tnii i-t Qoethe ein [rrthnm nnterlaufen: Ifflllner 

i.uht Mitarbeiter der allgemeinen Zeitung Bonden 

ebenralli bei Cotta aneheinenden Litteraturblatb 

Sertoanbt« jiitb jte uon Wntur. 8 202. 
//■'■: g auf einem Quartblati Conceptpapier. 
Hier zuerst gedruckt. 



Jemen, s 203-302. 

Am 1. Februar 1 7i»G schreibt Schiller über die schwellende 
Xenienmasse an Körner: .Wir haben beschlossen, ni 
Eigenthnmsrechte an die einzelnen Theile niemals aus- 
einanderzusetzen (welches auch bei der Mnthwilligkeit der 

e nicht wohl anzurathen wäre), und sammeln wir 
unsere Gedichte, so liisst ein jeder diese Epigrammen ganz 
abdrucken"; und anHnmb.il.lt: „Es fei aucb zwischen Goethe 
und mir förmlich beschlossen, unsere Eigentumsrechte an 
den einzelnen Epigrammen niemals auseinanderzusetzen. 
sondern es in Ewigkeit auf sich beruhen zu lassen, welches 
uns auch, wegen der Freiheit der Satyre, zuträglich ist. 
Sammeln wir unsere Gedichte, BO laset jeder die Xenien 
ganz abdrucken." Das ist nicht gesehehn: Schiller hat in 
seine a Gedichte" 81 (mit der Wiederholung von 309 sind es 
32 . Goethe in den „Herbst" nur 6 aufgenommen. Gleich- 
wohl muss jene alte Verfügung erfüllt werden, uud Goedeke 

- im 11. Bande der Historisch-kritischen Schillerausgabe 
gethau. Eine Sichtung ist unausführbar, in wie vielen Füllen 
auch die Autorschaft mehr oder weniger fest stehen mag. 
Die ganze Handschriftenmasse, sammt dem Distichen- 
huss des Almanachs, liegt seit dem October 1898 vor: 
, Xenien 17*Jü. Nach den Handschriften des Goethe- und 
Schiller- Archivs herausgegeben von Erich Schmidt und 



Xenien. 295 

Bernhard Suphan" (Schriften der Goethegesellschaft VIII 
und als Ausgabe für den Buchhandel ohne Facsimile im 
Böhlauschen Verlag zu Weimar erschienen). Den ganzen 
Inhalt dieses Buches hier in anderer Ordnung zu wieder- 
holen, ging nicht an. Schillers Weisung kann nur für die 
eigentliche, anonyme Xenienschaar gelten, nicht für die 
Disticha, die im Almanach schon unter seinem oder Goethes 
Namen, ein paar mit einer Schillerschen Chiffre, hervor- 
getreten sind. Sollten etwa die Cyclen der „Vier Jahres- 
zeiten" nochmals abgedruckt werden? oder grosse Schülersche 
Elegien? Es ist demgemäss, nachdem Redlich aufopfernd 
versucht hatte ein anderes Verfahren einzuschlagen, alles 
ausgeschieden worden, was — abgesehen von den eigent- 
lichen Xenien — Schiller und Goethe selbst ihren Gedichten 
einverleibt haben oder was im Almanach mit Schillers 
Siegel ausgestattet ist. In Schillers, nicht in Goethes Werke 
gehört die erste elegische Fassung des Dithyrambus „Nimmer 
das glaubt mir", die Variantenlese zur Elegie „Die Ge- 
schlechter 1 ' u. s. w., aber auch das bisher unbekannte ein- 
leitende Distichon der Fabel gegen Nicolai. Dagegen mussten 
alle loseren Paralipomena, auch solche, die kaum einen 
Zweifel an Schillers Autorschaft gestatten, in die Rubrik 
„Xenien aus dem Nachlass" eingehn, und die Fülle ernster, 
lieblicher Epigramme darin zeugt noch von dem im Alma- 
nach aufgegebenen Plan der Verschränkung „frommer" und 
„lustiger Brüder". Der Almanach bringt den Cyclus „Einer" 
mit der Chiffre „G. und S." ; diese Verse sind aber insge- 
sammt als „Sommer" der „Vier Jahreszeiten" erneuert, kein 
einziges Paar von Schiller wiederholt worden. Dagegen 
bleibt von den „Tabulae votivae", die gleichfalls unter jener 
Chiffre ausgegangen sind, nach Abzug der von Schiller 
und von Goethe („Herbst") verbuchten Nummern ein be- 
deutender Rest. Dieser erscheint hier am Schlüsse, und in 
den Lesarten das Abweichende der Handschriften, während 
wiederum einer Schillerausgabe zufällt, was das grosse ge- 
meinsame Manuscript an Varianten zu Schillers durch ihn 
selbst gesicherten Tabulae bietet. Bei der Auslese „Xenien 
aus dem Nachlass" waren also in den Hss. sämmtliche 
Tabulae votivae des Almanachs zu übergehen ; diese durften 



i Band 5 I. Abtheilung. 

mir in .Irr Igiltigen Gestall de angenommen 

werden. Ebenso w ndlicb ist die Wiederholung 

: Goethisohen Distichen, * 1 i * * im Almanacb mit nicht in 
den »Herbst 1 eingereihten verknüpf! und. 

I»;i daa Buch ,Xenien 1 7'. ^> i und dieser Band möglichst 
beqnem neben einander benutsl werden Bollen, erscheinen 
hier ohne strenge Rücksicht auf die Vorschriften tu 
Ausgabe die gleichen Siglen; nnr dan M alle Disticha des 
Almanachs, auch X (die eigentlichen Xenieu) bezeichnet, 
r aber die Tabnlae votivae. Und da die 8. Schritt der 
Qoethegesellschafl jedem Eug&nglich, ein erschöpfendes 
Studium der Xenien -Überlieferung ohne sie nicht denkhar 
:>t. darf im Folgenden manches knapp zusammengefa— t 
werden. 

Drucke. 

.V : Musen-Almanach für das Jahr 1797, herausgegeben 
von Schiller, Tühingen in der J. G ben Buchhand- 

lung 'am Schluss des Registers: »Jena, gedruckt bey Joh. 
Christ. Gotfcfr.Qöpferdt") 12° S 197— 302 .Xenien*. Antiqua- 
Typen; die Überschriften cursiv. Das erste Exemplar ging 
am 29. Septemher 1796 an Goethe ab. 

."1/-: „Zweyte Ausgabe", im November bei Göpferdt ge- 
druckt. 

M* : „ Dritte Auflage", im Januar und Fehruar 1797 bei 
W. H. Schramm in Tübingen gedruckt; nach M l , wie ge- 
meinsame Fehler zeigen. Die Paginirung der 2. und '■'<. 
stimmt zur ersten. Die Xenien sind nicht uumerirt. 

Winzige Abweichungen der Schreibung und Druckfehler 
sind in den Lesarten nur mit Stichproben zur Unterscheidung 
der drei Drucke vertreten. 

Die lässige Orthographie und Interpunction ist hier 
nach den Normen unserer Ausgabe geregelt, was nicht in 
jedem Falle bemerkt wird; also nicht paffierct, giebt, ttmrlidj. 
idjmaufjt ließt ^mufj, nuSlingen, erfleflid), blatten. Sffeft, $nrce, 
Sttecboten Gomöbic Gomma, 2(rmut, ©trat, Sfadjue geboljrcn, 
Sdjaafc .£>eerb, 93ifdf^off (gdjrifften, treflid) öfnet, lermt, frei) u.>. w. 
Eine Menge Apostrophe wurde eingesetzt: Xitg E5imi geflebnä 
iit->, Majuskel viel häutiger gebraucht, directe Anred« 



Xenien. 297 

in Anführungsstriche geschlossen, französische und latei- 
nische Worte, wo es nöthig ist, haben Antiquadruck. 

S : „Gedichte von Friederich Schiller", zwei Theile, 
Leipzig bei Crusius 1800 und 1803. wiederholt 1804 f. Die 
Xenien 11. 14. 45. 53. 62. 97. 98. 100—112. 180. 288. 309 — 
318. 320-322. 330. 331. 366—368. 371—412. 

G: Goethes „Herbst" (1800, vgl. an Schiller 22. März); 
wir geben die Nrn. der „Vier Jahreszeiten". Die Xenien 12. 
19. 93. 94. 127. 277. 

Handschriften. 

Ich gebe zunächst eine Concordanz des Buches „Xenien 
1796" mit den Nummern unserer Ausgabe; in jenem bilden 
1—522 den ersten Theil, 523—676 den zweiten der Haupt- 
handschrift H b , 677 — 701 geben den Überschuss der Goethi- 
schen Sammelblätter i7 a wieder, 702 — 721 Einzelnes von 
Goethe und 722—724 von Schiller, 725-759 den Überschuss 
von H\ 760. 761 den aus Briefen; 923—925 und Nachträge 
aus H», 926 aus H\ 

Voran steht die Nr. der Hs. , sodass gleich ersichtlich 
ist was fehlt. N bezeichnet die „Xenien aus dem Nachlass", 
T die „Tabulae votivae". 

1-4 : N 1—4 5 : 115 6 : 150 7 : 29 8 : 30 9 : 43 
10:N5 11:124 12:114 13:242 14:67 15-18: 
1-4 19 : N 6 20 : 208 21 : N 7 22 — 26 : 209 — 213 
27—31 : N 8—12 32 : 214 33 : N 13 34 : 215 35 : N 14 
36 : 216 37 : N 15 38 : 217 39 : N 16 40 : N 17 41 : 
219 42 : N 18 43 : 220 44 : 221 45 : N 19 46 : 223 
47 : 225 48 : N 20 49—51 : 227-229 52—55 : N 21—24 
56 : 230 57 : 231 58—61 : N 25—28 62 : 232 63 : 233 
65 : 234 76 : N 29 82 : N 30 83 : N 31 88 : N 32 90 : 
32 93 : N 33 94 : N 34 95 — 99 : 68—72 100 : N 35 
101—108 : 73-80 109 : 87 110-116 : 82—88 117 : N 36 
118:89 119:N37 120:90 121 : N 38 122:95 123: 
N 39 124 : 97 125 : N 40 126 : 98 127 : 99 128 : N 41 
129 : 100 130 : N42 131 : 101 (132 blosse Überschrift) 
133 : 102 134 : 104 135 : 103 (136. 137 blosse Über- 
schriften) 138:106 139:111 140:108 141:112 (142 



Lernten ra Band B 1. AMheilung. 

bloMfl Obanehrifi | 143 : 118 100 : N 43 162 : 89 168 
T 9 164 NU 166 : 'l' 11 167 : TW 168 : T \j 160 
N r. 170:164 171: Ts 172-181:105-174 !-' 
17»; i<:: 185:161—168 188:180 190:T20 191:T80 
193: T81 197:T32 198 : T 15 199:N46 811 :T7 
21 1 : T U 218 - 220 : T 30-38 221 : N 47 2:50 : N 48 
' 1 1 T U I 282 : T 39 233 : N 49 234 : N 50 237 : T 44 
139: T US 240 : X 51 '241 : T 43 244 : T49 
245 : N 52 246 : X r>3 247 : 184 248 : 185 249 : N 5 1 
250 : 186 251 : N 55 252 : 187 253 : 188 254 : N 56 
259 : 1 B9 -193 260 : N 57 261 : N 58 262 : 194 
268 : N 59 264 : 195 265 : N 60 266 : 196 267 : N 61 
268:218 269—276:197-204 2*2:205 283 : N62 284: 
206 285 : 207 286—288 ; 15—17 289 : N 63 (vgl. Xenion 
357) 290 : 125 291 : 116 292 : 26 293 : 23 294 : 117 
295 : 18 296 : 19 297-304 : N 64-71 305 : T 26 806 : 
T25 307:T27 308 : T 28 309:20 310:21 811 
313 : 12—14 :'.14 : 24 315 : 25 316 : 33 317 : X 72 
318 : 34 819 . 35 320—322 : 39-41 323 : N 73 324 : 42 
325 : 45 326 : 292 327 : N 74 328 : N75 329 : 44 330 
X 76 331 : N 77 332 : 48 333 : 51 334 : N 78 335 
N79 :}::<•): 130 :!37:N80 338:145 339:147 340 
146 341 : N 81 342 : N 82 343 ■ 142 344 : 144 345 
143 346 : N 83 347-349 : 267—269 350 : N 84 351 

136 352 : N 85 353 : 141 354 : 151 355 : 264 356 
149 357 : 150 358 : 152 359 : 11 360 : 22 361 : N 86 
362 : 270 363 : 280 364 : 139 365 : N 87 366 : 133 
367 : 126 369 : 65 370 : 64 371 : N88 372 : N89 373 
271 374 : 266 375 : N 90 376 : N 91 377 : 281 378 

137 379 : N 92 380 : 138 381 : N 93 382 : N 94 384 
N 95 385 : 129 386 : T 63 387 : N 96 388 : 156 389 
N 97 390 : 299 391 : 135 392 : 309. 318 393 — 395 
310-312 396: N 98 397-399 : 313 — 315 400 : 317 
401 : 316 402 : 148 403 : 282 404 : 132 405 : N 99 
406:119 407:27 408-410:239-241 411:285 412: 
286 413 : 154 414 : 155 415 : N 100 416 : N 101 417 : 

418 : 291 419 : 293 420 : 287 421 : 300 422 : 396 
423:397 424:66 425:288 426:289 427:283 428: 
284 429 : X 102 430 : 131 431 : 205 432 : 245 433 : 



Xenien. 299 

251 434 : N 103 435 : 255 436 : 254 437 : 256 438 

252 439 : 253 440 : 257 441 : 258 442 : N 104 443 
N 105 444 : 260 446 : 261 447 : N 106 448 : 262 449 
250 450 : N 107 451 : 319 452 : N 108 453 : 247 454 
N 109 455 : 248 456 : 249 457 : 246 458 : N 110 459 
134 460:263 461 : N 111 (vgl. Xenien 414) 462 :N 112 
463 — 466:332 — 335 467 :N 113 468:336 469:337 
470 : N 114 471 : N 115 472 : 358 473 : 359 474-478 : 
N 116-120 479-481 : 338-340 482 : N 121 483 : 346 
484—488 : 341—345 489—493 : 352—356 494 : N 122 
495 : 350 496 : 351 497 : N 123 498 : N 124 499-522 : 
390—413 526—534 : N 125-133 540 : N 134 542 : N 135 
544 : N 136 546 : N 137 554 : N 138 555 : N 139 588 : 
N 140 592 : 153 596 : N 141 597 : T 50 599 : T 51 
600 : T 54 601 : T 55 602 : T 52 603 : T 53 604 : N 142 
606—608 : T 60—62 609 : T 56 610 : 177 614 : T 2 616 : 
T 3 618 : 157 621 : 9 626 : T 1 627 : T 34 628 : T 35 
629 : N 143 632 : N 144 633 : N 145 634 : T 23 635 : 
N 146 (s. u. die Bemerkung dazu) 637 : N 147 639 : T 48 
640 : N 148 676 : N 149 (s. u. die Bemerkung) 

677—679 : N 182—184 680 : 91 681—683 : N 185— 187 
684 : N 189 685 : N 190 686 : N 188 687 : N 193 688— 
696 : N 195—203 

702 : N 204 703 : 92 704 : f 
707 : 224 708—720 : N 207—219 
724 : N 220-222 

725 : N 151 726. 727 : Motto 
744 : 110 745-748 : N 168—171 
N 172—181 

760 : N 223 761 : N 224 

923 : N 191 924 : N 192 925 : N 194 926 : N 150 

M enthält 116 nicht bandschriftlich überlieferte Xenien. 

H 1 : DasBoassche „Xenienmanuscript" (1856), zum 8. Oc- 
tober 1892 von Frau Elise Boas dem Archiv zurückgeschenkt, 
von Boas offenbar so beziffert wie er es aus Eckermanns Hän- 
den übernommen hat, denn 1 und 12 sind als Umschläge 
einer alten Lage sehr vergilbt (Conceptpapier kl. fol., Wasser- 
zeichen: Posthorn, Lamm mit Kreuz); 13, 14 gr. fol. von 
Schillers Hand, zur Beförderung (am 22. Januar? — dann 



705 


: N 206 706 : 50 


721 : 


N205 


722— 


728- 


-743: 


N 152—167 


749 


140 


750—759 : 



rten in Band - r > 1. Ahtheilong. 

Vr.lOS derVorbote) in 8° gefaltet (Papier: C& J Moni-): 
15—20 alte Lage C d •' Honig) theils von der Hand von 
Schulen Schreiber Bndolpn theils von Schiller seihst, 1<; 
unten unetgang zu 17, Folio in 4° gebrochen, gleichmi 
besehrieben, die h-tzten 2 , /j Seiten leer. In der ersten Lage 
ist der Bogen 5 — 8 sicherlich älter, denn 5 f. enthält von 
Hand die Goethischen Urxenien auf die Zeitschriften 
(26. December). 

Der Inhalt ist folgender. Folio, S 5 — 8 (vier Quart- 
Beiten). 5 Geist: 256. 247. 262. N 150. 24*. 261. N 106 
6 (Rückseite) Geist: 260. 259. 258. 257. N 103. 263. N 153. 
Dann von Schiller unten nachgetragen „Weil ein Vers dir 
gelingt" M 178 ,9 1, 323. 7 Schiller hat fünf Disticha dee 
Martialis copirt, hier N 38. N 151. Motto der Xenien M. 
N 82. 8 Schiller: N 154. 43 (erste Fassung). 14. N 155. und 
nachtraglich „War es stets so wie .jetzt" M 49 ,91, 307. 

Lage aus zwei gebrochenen Fol.; nach der alten Be- 
zifferung bilden S 1. 2 und 11. 12 den äusseren, 3. 4 und 9. 10 
den inneren Halbbogen (zu je zwei Quartblättern). 1 und 2 
sind in den Schriften der Goethegesellschaft VIII facsimilirt. 

I Goethe, der auf jedes Distichon vier Zeilen verwendet: 
43 (zweite Fassung). N 95. 15 — 17 (diese drei an Meyer 
25. Januar). 2 Schiller: 268. 34. 152. 13. 267. 44 (erste Fas- 
sung). 253. 3 Goethe: 27. N 89. 18. 125. 319. 4 Goethe: 
N 88. N 205. N 75. N 152. Letztes Viertel leer. 9 Goethe: 
164. N 204 (erste Fassung). Zwei Drittel leer. 10 leer. 

II enthielt 7 Distichen von Geists Hand, Schiller trug oben 
und unten eins nach: N 156. N 157. 45. 116. N 158. 252. 
249. N 159. 288. 12 Geist: 246. N 160- 162. Goethe: 
209. N 79. 

13. 14 Folio Schiller. 13: 44 (zweite Fassung). 218. 
144. N 163 — 165. 207. N 141. T 50. N 39. 95. 14 : 97. 
N 166. N 167. 98. Zwei Zeilen Spatium. 101. 106. 112. 110. 
104. N 168. 103. 111. In einem Spatium von zwei Zeilen 
ist die Parenthese nachgetragen: (£>ier. muff ltodj ju 10 
Distichen ^Iatj [gelaffen] offen bleiben.) 113. 

15 — 20 (s. o.) Rudolph und Schiller. 15: 35. 42. 40. 
N 169, 254. 16: N 170. N 171. 265. 140. N 73. Mit nach- 
träglicher Überschrift Goethes nach einem schon von Ru- 



Xenien. 301 

dolph angebrachten Trennungsstrich N 172. 17: N 173—175. 
155. 154. N 176. 18 : 266. 289. N 177. N 178. 22. N 179. 
19 : 139. N 180 (oben S 7 lateinisch). N 181 (ebenso). Fortan 
Schiller: 149 „Aus der schlechtesten Hand, M 154 Sl, 305. 39. 
20: „Theile mir mit" M 154 S 1, 306. 9. 

H* : Ein Convolut Goethischer Concepte und Geistscher 
Munda, in unrichtiger Lage vorgefunden, neugeordnet (die 
frühere Folge wird in Klammern bemerkt) nach äusseren 
und inneren Gründen, wobei zu beachten ist, dass nur eine 
trümmerhafte Überlieferung vorliegt und manche Mitthei- 
lungen an Schiller verloren sein müssen. Schiller schreibt 
am 27. Januar von Distichen, „die den Newton betreffen", 
besitzt aber deren schon zwei in Goethes Brief vom 10. Oc- 
tober 1795 (gegen Vollmers Note). An demselben 27. Januar 
macht er auf Reichardt aufmerksam: unsre Blätter können 
nicht älter sein; am 30. Jan. hat ihm Goethe „ein Dutzend" 
gewidmet, also noch nicht die vierzig des 4. Bogens (Bl. 7. 8). 
Am 5. Februar meint Schiller, man müsse ihn auch als 
Musiker angreifen; fällt deshalb der 2. Bogen später? Dies 
und mehr ist schwerlich ganz ins Reine zu bringen. — 
Dreierlei graues Papier mit Wappenarabesken, fol. — 1.2. 
(7. 8.) Geist, der zehn oder elf Disticha auf die Seite bringt; 
dann Goethe 1»: N 182. T 14. 51. N 104. N 183. N 184. N 33. 
N 34. Herbst 43. 20. 21. — l 2 : 12. Herbst 58. 91. 151. 
N 185. T8. N186. 165—168. — 2>: N 187. 169.— 171. 174. 
N 105. 32. Nun setzt Goethe gegen Reichardt eigenhändig 
ein: 208. Herbst 72 und 71. - 2 2 Goethe: Herbst 73—75. 
150. N 188. Unfertig: $mmer toaä man nidjt fon ha* treibt 
man am liebften ber 2Kat)tet 3)kd) [Spatium] unb ber SRuftfer 
fdjreibt. N 7. Die Goethischen Nrn. sind, ausser den beiden 
letzten mit Bleistift gekrizelten, zum Zeichen der Erledigung 
(s. u.) gestrichen, so auch im Folgenden meist das ins Mun- 
dum Dictirte. — 3. 4. (3 4.) Goethe fährt fort. Das obere 
Fünftel von Bl. 3 ist weggeschnitten, das untere von 4 und 
die Rückseite leer. 3 1 : 159. 221. N 18. N 10. Nil. Ein 
Anfang: 9tiemanb tuirb beffer boburch bajj er auffteigt ober f)erab= 
ftetgt. N 189. 3 2 : N 190. T 7. Herbst 47. Unfertig: 2ßer 
bid) tabelt unb fdjtlt, ertrag ifjn. @t fteftt bir entgegen [Spatium] 
liegt tu ber 3Ritte baS «Red)t. Herbst 74 (aus 2 2 wiederholt). — 



I.. arten in Band 5 1. Abtheflong. 

4«: Herbei 60. und 49. und 51. X 19. M 102.29. - 5 8 

dem Goethe nach den vorigen Concepten dictirl bat. 
Denn sr and « li<- nächsten i;.iL r ''n dii-tirt sind, be- 

weisen Sehreibnngen wie Tilctnnt, lemocrat, beut ogrntijrfjcn, 
Dlinibcrft, Sltljcm (nthtnen), Gerrit ( iiärint), Rapiere nur glcid) 
(bovinen unb leidjt). 5«: 908. N 7. N 10. N 11. N 189. N IS 
221. X 19. N8. 233. 5*: N 12. 884. Herbei 70-75. Herbai 
IT. Herbei 19. 6 1 : Herbei 50. T 7. Herbst 51. X 191.29. 
N 190. N 192. N iss. N 112. 159. G 2 leer. - 7. 8. (11. 12.) 
Geist. Dieser Bugen ist nicht ganz sieher einzuordnen. 
7 1 : 220. 217 228. N 21. N 9. Herbst 60. N 193. 225. 210. 
211. 147. 7*: N 194. 210. 212. N 195. T 51. X 196. (Neben 
den drei letzten Nrn. Häkchen// 1 .) 227. 229 (gestrichen; verbes- 
sert 8'.) N 197. N 198. - 1 229. 214. 161—168. N I 
N 200. 172. 173. 215. 8 4 : 232. N 29. Herbst 78. 

N 201. N26. Herbei 64 X 15. N 24. 176. — 9. 10. (9. 10.) 
Geist, zuletzt Goethe. 9': 242. Herbst 76 u. 77 u. 80 u. 
79 u. 81 u. 82. 213. 124. N 31 (vorher Trennungsstrich //'). 
9 S (Strich wo Überschrift fehlt u. s. f.): Herbst 67 u. 56. 
239 — 241. Fünf durch die Verse „An die Xenien" C ihr 
necfijdjcit jungen (Werke 1, 470) eingeleitete Distichen zum 
„Frühling* — „Vielen" — (was bier nicht näher zu verfolgen; 
so aueb in H h „Sommer" — „Einer" — und H*H b „Winter" 

— „Eisbahn"). 10 ': neun Distichen zum „Frühling" (das 
neunte: N 202). 10 2 : Herbst 68 u. 69 u. 57 u. 44. X 203. 
281. Dann beginnt der „Winter". — 11 (2) nur zwei Drittel 
der ersten Bogenseite beschrieben, eigenhändige Fortsetzung 
des „Winters". — 12 (1) anderthalb Seiten eines Bogens 
beschrieben: Geists erst nach Ä b fallendes Mundum des 
„Winters" mit Abschluss g. 

Der ganze Inhalt von H a scheint Goethes alleiniges 
Eigentbum ohne jeden Antheil Schillers. 

H b : Die von Geist nach dem 27. Juni auf Grund des 

— für M aufgebrauchten — Schillerschen Exemplars an- 
gefertigte Reinschrift des grossen Distichencorpus; vgl. 
Schriften 8, 221 f. und das Vorwort. Folio. Graues Con- 
ceptpapier mit Wappenzeichen. Zehn Lagen von je zwei 
in einander geschobenen Bogen und ein besonderer liogen. 
In der neunten muss Geist, wie die Versfolge der „Geschlech- 



Xenien. 303 

ter" Schillers beweist, verworren abgeschrieben haben. Die 
Principien, wonach aus H b „Xenien aus dem Nachlass" ge- 
schöpft worden sind, findet man oben formulirt und kann 
sich mit Hilfe der Tabelle S 297 ff. und des Apparats der 
Schriften VIII leicht darüber unterrichten, welche Schiller- 
scheu Bestandteile ausgeschieden worden sind (H b 165 
als die, allerdings ganz anders zugespitzte und darum in 
den Schriften mit einem Sternchen bezeichnete, erste Fas- 
sung von T 10; vgl. 166 und T 11; 227 als erste Fassung 
zweier Schillerscher Tabulae M 172 51, 318; 552. 553. bil- 
den den Abgesang der Distichenfassung des „Besuchs" ; 
669 — s. Goethes Werke 1, 472 — ist ein Schillersches 
Paralipomenon der Frauendisticha). H h enthält an Goethi- 
schen Distichen der „Vier Jahreszeiten" : 64. Herbst 65. 66. 
Herbst 66. 67. Herbst 67. 68-75. Herbst 70-77. 77—81. 
Herbst 78—82. 144—155 zum „Winter", 192. Herbst 53. 208. 
Herbst 47. 209. 210. Herbst 50, 49. 212. 213. Herbst 51, 52. 
235. Herbst 54 (S 1, 320). 556-567 zum „Sommer" (559. 
Schiller „Treuer alter Homer" M 85 8 1, 324). 598. Herbst 
56. 617. Herbst 43. 619. Herbst 58. 630. 631. Herbst 68, 69. 
642. Herbst 57. 643. Herbst 44. 647-662 zum „Frühling", 
697 — 701 (falsch beziffert, es sind nur vier Disticha) zum 
„Winter". Streng genommen hätte auch ü a 695. N 202 als 
Nummer des „Frühlings" entfallen müssen, ist aber wegen 
der xenialischen Beize nicht gestrichen worden. Und die 
ganze Doppelart des Corpus H b bringt es mit sich, dass 
der Titel „Xenien aus dem Nachlass" in dem weiten Sinne, 
der auch „fromme" Disticha umfasst, verstanden werden 
muss. 

H c : Goethische(oderGeistsche) Streifen und Blätter, auch 
einige Mittheilungen in Briefen, beschrieben zu den einzel- 
nen Nummern N 204 — 219, oder in frühern Lesarten ver- 
zeichnet, aus verschiedenen Stadien. Solche, die über die 
Almanachfassung hinausweisen, gehören der Redactions- 
arbeit für die „Vier Jahreszeiten" an und tragen z. Th. noch 
Spuren, dass sie einem Manuscript des „Herbstes" angeklebt 
waren (E ä ). 204 ist später als H 1 ; nicht so sicher 205. 
Auch H h 189 hat Goethe copiren lassen: „Wohne du ewig- 
lich Eines" M167 S 1, 315. 



804 Lernten in Band 6 I. Abtheilnng. 

Motto: Martialia XI, 2, i — i (Ad lectorei // rgLG 
theeWerke 1,481 1 15). i BtonbeSI m»flrf)c*(<i)nraltcr*? //'■ 
8 (16). S (17). SRouty. ff* i Coffcel // '• 4 118 . Äartoort // '■ 
i Coffrd H* l Irogen; bcn Ruberer [ H-eichardtJ bort hinter 
im> — bcn tufitirt. ff* *ßöcten M X M* weil in der Sa, die dem 
e geltenden l'ünktchen ungenau gesetzt waren •"> <762). 2 
©cbredjlidjcn, ein. .1/ 6.7(763.764). 8 (704). Überschritt 
fehlt //' I treibt frifdj] führt und ff" Folgt /y 1 gekritzelt 
"JJun ba» giebt fich beim [rocldjer mehr ober toeniger gelte V sehr 
undeutlich] s Jtod)f[id)t?] . . . unb bu bebarfft fie beim and). //< 
\) (621). l Süidbter corrigirt wohl aus dem gleichen undeutlich 
geschriebenen Wort H x ©djenfen M l felbft. $od) Z/ 1 // 1, 
Tod) ©peife Schiller über Dodj Hnblid U l 10(765). i 2Öor= 
lid) u.s. f. 71/ 11 (359. £2, 190). An Goethe 22. Januar 
17% (fl c ) 2er tnoralijdje Didjtex. S i elenber Goethe für 
Srnüidfet H° 12 (811. Herbst 60.) (Sin brittcä [nach 20. 21.] 
H« ohne DbeiBchrifl # b 13 (812). 14 (313. 52, 190). 
^etne8 lUomanc [nach Schillers Art mit untermischten latei- 
nischen Buchstaben, was wir nicht nachbilden] H l l SBillft 
bu 1P gefallen, #' t Diable i/ 1 äUolluft, nur W aCßoüuft, 
nur — S mahle H x 15 (286. 15—17 Goethe an Meyer 
•2"). Januar 17'.m; muh i/ 1 ). i 2Belche Verehrung g l unter- 
strichen weil die vorausgehende Nr. — hier 207 — mit 
Ucrehrt schliesst R h 2ßeltfd)öpfer verschrieben ff« i fdjuf] 
erfdjuf fl l ff« 16 (287). l erbtieft Q H'H* erblicf H*M könnte 
Corruptel, aber auch zu grösserer Lebendigkeit und Ver- 
gegenwärtigung gesetzt sein 2 3 eul >* H l 3 CÖ ^ H b M 
17 (288). i ü)injoUia = itf 3 18 (295). Verite H l Vmte W>M 
i 93ote! üon // SBotc, Don M 19 (296). Herbst 61. £. ©t. //>' 
2 ©elcgenbeit nur, fd)led)te H b Gelegenheit nur fcblechte M x 
20 (309). 8 » * * H a H h Kreuzchen daneben und zur folgenden 
Nr. J/a 21 (310). (Sin anbereä H 22 (360. S2, 189). Stlop- 
ftoef. iZ 1 2 bas i/ b il/ aber von Schiller unterstrichen H l 
23 (293). l »elfaacr aber im Titel «elfafcer ü* 24 (314). 
# * * * » [Hermes] ÜRomanhelben. H h 25 (315). l verschrieben 
ihren 3ofen franaöfifcb ff >' 26(292). 27 (407). 9t ..• ff • 
t>. 9t*« [v. Racknitz] ff b i Ehemals tfi> ©efehmaef, . . . 
föcfchmäcfe! 11 % mir: too ff 28 (766). 29(7). Doppelt 
ff" (Sinlnbung. r7 a geuerroerf. ff 1 » i Sangc ff fneteten un- 



Xenien. 305 

mittelbar aus fneten H* ' 30 (8). SDie Slrten. W 31 (767). 
32 (90). ©olbne§] 3>a§ gotbene ff a 2>a§ golbne H* i Mttjelti 
ohne Komma fi»>M 33 (316). i S3erfe Hb 34 (318). bem= 
felben] Wan\o H*Hb 35 (319). lieben] folgt bon SJtanfo H 1 
(Zusatz Schillers) und H b l 3U lieben H b Schreibfehler 
oder absichtlich engerer Anschluss an den Titel? 36 (768). 
37 (769). 2tmor, aft M 38 (770). 39 (320). 2)a§ Steblidje. H 1 
1 fann bir H 1 40 (321). «Dlanfoifäe 9teimereü. H*Hb 41 (322). 

42 (324). 2ltt ben Sobrebner 9Jlanfo§. H 1 2 gr H 1 ffiu H 1 

43 (9). Doppelt H 1 Vignette 2)urcft öa§ (Stetreibe liefen mit 
brennenben ©djlcänjen bte 3?üd)fe, 5 euer fi n 9 &a bte ©00t unb 
ber 5ßt)ilifter erfdjracf. Schiller; tüchtig ausgestrichen H 1C< 

2ln bte Xenien g H'ß Hn bte luftigen Genien (folgt N 5) m 

1 ßaufet t)tn tbr luftigen pcfcfe H*ß gort! ütS Hb 44 (329). 
Doppelt H 1 Von Schiller derb ausgestrichen Schlichtegroll 
ber üTobtengräber 2öei§lid) fjaft bu ben $iel mit einer &pabt 
oertaufcfoet, 2öer u. s. w. H 1 a Scr/licbtegroü Schiller 9Mro= 
log g H*ß 45 (325. S 2, 189). ©# [®r JBf>] unb feine 
(gefeiten. H*Hb Sie ©anoiben. S 1 Sahrelcmg H 1 46 (771). 
47 (772). 48 (322). 49. (773). 50 (706). Ohne Überschrift 
Streifen H<= vielleicht erst 1800. 2 mefir. 51 (333). 
91. O. 5ß.] Ä. ß. 2R. Ha «p. «R. SB. fib x aus beboure Ha 
52(774). 53(775.52,193). 2 fbun, iW" 3 54 (776). Jakob. 
55 (777). 56 (778). 57 (779). 58 (780). 59 (781). 1 bocfi, 
bte M 60 (782). 61 (783). 1 2lber, erfd&eint M 62 (162. 
8 2, 193). 1 eine uufterblid)e ©öttin ift fie bem einen, Hb 
63 (784). 64 (370). furatoetlige] gotonte Hb 1 fpafetjofte] 
luftige Hb 2 ernft Hb luftigen Hb 65 (369). 2 Ijatte Hb 
wohl nur Schreibfehler 66 (424). ©ie ptjitofophtfcfie Unter« 
rebung. Hb 67 (14). 3ln bte ernftrjaftett £erren. Hb 68—90 
(95—120). ßitterarifcbe Ecliptik. Hb 69, 2 2lu§ ben Journalen 
tjerauä fticbt fein getounbene« §orn. H b 70, 1 9lat)men§ SBruber 
Hb «Kabmenäbruber M 2 ^attifcbe Hb fcattifö M 1 M 3 71, 1 
©**a [Gotha] Hb 72. Unter bie _3n>ülinge tretet tbr nun, 
bier mögt ihr berroeiten; öküfjet fie höfltd), fie finb toerttje 33e= 
tonnte Don mir. Hb 73, 1 9torbhmrt§ Hb SM H h 74, 1 
Äommt mir bem ßreb§ in S3***n [Berlin] nicbt p nat), H b 

2 üppigen H b 75, 1 ßutinifdjen H b 2 griednfcben Hb 76, 1 
äßeimar Hb 78. Soden] $aax H b i Salzburg 2 ftreidjeln 

©oet£)c§ 2Bcvfc. 5. »b. 2. Stbtl). 20 



806 Lernten zu Band 5 1. AMheilung. 

//<■ Schreibfehler? HO, i jetjt tömmt //'• Sufcft, cmi ben 
giftigen ^rnufrcid) ff b ®— b— n Qiebichensteiu s*2, i Sdjüty, 
nur geruhig, ff b üerftcl;ct and) Spafj //'' s3, 1 W...a //*» 
Leipzig, (ioth;i s t. 1 2Jorbet)ge()en // b iBerliiiifdjcn H* 
•_' uerbtüfet 7I/ 1 Af s 85, 1 33 * ♦ » g 7/ b Braunschweig Grad 
ad Pumauam gesperrt M 86, 1 £t*.*r 7/ b Dresdener 
2 ben ^lata unb 9iit. 77 b 88, 1 ßeipjig 77 b Su^er M- 
89. gliegenbet Sifd). ff b 1 93re*tau 7/ b auch 3/ nicht gesperrt 

gebultig M 3 2 toäfjrichte» H b toäfjertgte* 3/ 3 00. Über- 
schrift fehlt H h 2 Slber ben SJhithigen rütft nidjta au3 bem 
neigen ®lei$! i/ b 01(680). $ie fehlt ff» 1 ba§ öebichtchen 
gehört ff a erfahren 77* 2 Geist üdZ ff« 98 (703). Über- 
schrift fehlt ff c , Foliostreifen, der vielleicht erst in das Jahr 
1800 fällt, sicher die Variante g l unter der nicht gestrichenen 
2. Pentameterhälfte: ehret unb liebt man ihn bod). 1 Komma 
nach Siebe fehlt 03 (Herbst 62). Goethe H* änderte erst 
2Ba3 baö Suthertbum fonft fear ift jefet ba» gfranjthum biefet 
ßetoten Jage u. s. w., strich dann die Nr. und schrieb die neue 
Fassung darunter gfrcmjtfjum bränget [g aus bröngt was aber 
im Druck steht] in biefen berroorrenen Jagen toie ehmal* 2uthcr= 
thum e3 gcUjan, ruhige 33itbung jurürf. 04 (Herbst 6:5). 1 brü: 
ben; M Z G 05 (122). In kleinerer Schrift, aber kaum erst 
nachträglich, am Seitenende H l Seutfchtanb. H 1 1 ligt ff 1 
06 (787). 07—113 (124-143). In abweichender Ordnung, 
mit Lücken und Überschuss; folgt die „Eisbahn" ff b (S 2, 
194—199 ohne 99). 97, 2 bulbenben Strom Schiller über 
Hficfen mit metj H l 98. 9ib,ein beb, Coblenz H l 2 3Jerbin= 
bung beglüft. S 99. in 33 * * fehlt H b 100. Em. i/ b Sonau 
in * * S 2 immer] etoig H b 101, 1 33ürger verschrieben 
i? b 2 her ftet» noch 2Z b folgt blosse Überschrift Metfor mit 
Distichonspatium 77 b 103, 1 fjörte H l 2 führte ff 1 führet 
77 b fjü^rt vielleicht Corruptel — oder empfand man boret 
führet als Kakophonie? 105. Blosse Überschrift mit 
Distichonspatium H b (in ff 1 sind Elbe und Weser zusammen- 
gefasst: s. hier N 168) 2 3fd) S 106, 1 bammlet M'S 

ßefar H l M*M* S 107. wie zu 105. 108. An Goethe 
18. Januar 1796. 2>te ©efunbbrunnen 3U 91. 9L ff c ©ejunb= 
brunnen 3U 3£ 3£ X. [dies Zeichen öfters statt Asterisken] ff b 
©efunbbrunnen 311 * * <S Zunächst ist wohl Gatläbab zu er- 



Xenien. 307 

ganzen. 1 ^lüffe] 33äd)e H c 109. 5ßcgnife. S Nürnberg 
1 id)] in M 3 110. geiftüdjen H 1 i geifttid;er H 1 2 Sanbcn H l 

111, l (5r<5ftift von Schiller mit dicken Zügen aus -§>od)ftift cor- 
rigirt H 1 % 53aiern 8 am H b an ©alj fefir fi 1 Folgt — s.o. — 
Anordnung Schillers für ein Spatium zu 10 Distichen H 1 Auf 

112, das seit H 1 feststeht, folgt blosse Überschrift 3tfer [so] mit 
Distichonspatium i£ b 113, 2 ©djä^djen] «Steine H 1 !!* 
114 (12). 2 gute und oöfe vertauscht # b 115 (5). Über- 
schrift fehlt £ b 1 ungefügen H b M 116 (291). $laton§ 
©efpräd) [so] toon ©toUberg [so]. H 1 1 grieberid) ©tolberg, H* 

© * * *. Jf»M 2 © * * * M 3 117 (294). 2 Sßarnaffe: bafür M 2 
118 (791). 119 (406). 2 ablidjter i? b ablidjer 71/ 120 (792). 

1 einer M einer M 121 (793). 2 ©ety and), an M 122 (794). 
123 (795). 1 ba§ ni$tä M su ettoaS Jf 3 124 (11). 2ln bte 
Xenien H a H b 1 2>eutf djlanb — biet in unnöthigen Anführungs- 
zeichen H ©efeüen ohne Komma H 2 ßärmt g aus ßernt 
H* ßertnt M 125 (290). 1 burd) äßälber unb Serge ff 

2 2lber] a aus 2>[od)] ff 1 126 (367). ßofegarten. # b ft * * 
Druckfehler M 2 127 (Herbst 39). Hoffmeisters Titel 2ta 
einen 3Jloraliften entbehrt wohl handschriftlicher Gewähr. 
128 (797). 129 (385). 1 äöarrtid) E b SBarlid) M wie öfters 
130 (336). ©uter 5ßoet, fdjlecfcter ßunftric&ter. H b 1 hängten 
aud) alle poetifc&e ©übler H b 131 (430). 2 bemannt] gefefin 
H* 132 (404). S5ie ©ebidjtfammlung. H b Beckers 133 
(366). Überschrift fehlt H b 2 Oihhtfnnuä, bo^ einjige I7 b 134 
(459). Überschrift fehlt H h 1 keine Anführungszeichen M 

©pott" H b ©potf? M 135 (391). Überschrift fehlt 
fi b 2 tanst iZ b 136 ^351). 1 graben] Sorben H b ( w0 im Pen- 
tameter der vorausgehenden Nr. — hier N 84 — graben steht) 
137 (378). 1 gefcbäftig, M 2 keine Anführungszeichen M 138 
(380). 139 (364). @f<fienburgs aBetjfpielfammtung. H l 1 äBetifpiel 
Sammlung ff 1 140 (749). 2ßer e3 haben teilt. H 1 141 (353). 
3l[belimg]. ü b 1 Gabatoer, -Hb 142 (343). be§ birfen E> 

9l[eucn]. fehlt vor $eutfd)en H*> 2 meibet iT b 143 (345). 
gribrtd) it^Jf 3 2 aefcen mal jefin # b 144 (344). lies 
Sitteraturbriefe. 1 glauben, M 145 (338). 3i**[eid)arbt]fd)e 
Gompofitionen. ü b 1 höret, gefällt fie H h 2 deinem, 3tuet) ©tun= 
ben barauf -H b 140 (340). Überfdjriften ju feinen 9Mobien. Ä b 
1 werben bie Sefer J3 b 2 2luf befonberm 5ßoftfcript H b 147 



Lesarten ni Band 5 l. A.btheUang. 

i bitte aus bittet H* ihm 7/« 2 Demi bet fdjrocrc Öc= 

fang iicljt nitri) bcin WdjtfW in Örunb. J5P» 148(402). I V) 

i liihltu anf verwischtem $id)[ttmgen J] Schiller //' 

baä Schiller nach Damen 77' ncbft Schiller über Sprnd} 
am Zeilenende //' fjfabeln Schiller über Sücf/Iein //' Kolon 
fehlt 7/' 1ÖO (867). Ohne Überschrift und durchge- 

Btriehen II* (Sin anbreä. i7 b i Äinber, td) 77 151 (354). 
•j llnferer 77 a toem aus toenn H & wen M* geborgen M 
152 (858). Campe ber Uebcrfctjer 77 1 i fremben] galligen 7/ 
2 gebaut i7 b 153 (592). Überschrift fehlt 27 b (wo auf 
neuem Blatt Distichonspatium über und unter der Nr.) 
i toir, einer 71/ oerrinnet H*> 154 (413 . %n XXX 77 > 
S plump] fd)tucr 77 » 155 (414). s 2tn £eroftratu§. 77 » ohne 
Überschrift 77 b i Derjpottet 77 1 2 genannt 77 1 ges 
nauut — 77 genannt, M bergc§ 17 ' 156 (388). Danach 
Distichonspatium 77 b 157 (618). 2 3a, roenn M 158 (798). 
159 (799). Doppelt 77» Überschrift fehlt 77 a « 3Me 3nter= 
puitctioncu 77 al l keine Anführungszeichen 77 al bod) fehlt 
77 al aud) bod) unigeziffert — von ? — JET* 2 Diele 77 a * 

(Suren (euren 77 a2 ) ©ebichten 77 a ©ebicfctgen M 2 9ccin 3U 
27 a brauet - $unct fehlt 77 al 100 (6). 3ln ben Sefer. 77 b 

91bbrcffen M 1 3lHe§, mir fagens üorher, ift nicht für alle, 
bod) 77 b 2 5J3afet M 101—103 (183—185) auch 77 a 162. 
2er Sorjug. 77 1 Sebermaun freute fid) nun bei) fich auch ßaba 
3U fiuben, 77 2 fdjlecht, hier 37 ©cbürg M 103, 2 ent= 
3Ünbenbe 77 b 104 (170). Mit der ersten Fassung von N 204 
auf dem Brief blatt (2?*) an Schiller 10. October 1795, nach 
Vollmer p. VII erst einige Monate später nachgetragen, was 
unglaublich ist (s. nun Briefe 10, 421). Überschrift fehlt 77 c 
Das Distichon in Anfuhrungszeichen II 1 1 SBeld) ein 77 (es 
kann blosses Versehen, aber vielleicht doch metrische Er- 
leichterung sein) M erhabener 77 b J/ 8 2 thetlen] fpalten Il c 
g über fpalten TT 105 (172). 2 fömmt M gegen 77 a 77 b 
100 (173). 27 a 1 taufenbmal! M 3 107 (174). H* 1 keine 
Anführungszeichen geirrt, M s ja boppclt M unb roie M 
108 (175). 1 hilft euch nichts 77 a 109 (176). 77 a 170 (177). 
77 a 77 c aufgeklebt auf späterem Streifen von Geist, zu T 8 und 
„Wohne du ewiglich", das Schiller seinen Gedichten einver- 
leibt hat. Überschrift fehlt 27 c 1 ein 77*77'' ©in Geist corr. 



Xenien. 309 

H c fdjtoaub in ber ftacfit, bu g über farj — bid? i7 c 2 fäjleic&ft 
g unter folgft iJc 171 (178). il» 172 (179). 2 fdjtofj er 
nur, fafi er nitht mehr. #a#b 173 (180). 1 fehen H* 2 ©te 
erjählten nur fort, roa§ er gefehn [gefehen H a ] unb getoähut. E 
174 (181). überall Slriftocraten. H* ohne Überschrift i?b 
2 $elm aus Reimen i?a 175 (800). 1 grün M grün M 

biolbldu 3/ 176 (182). H* keine Überschrift fl"b , keine 
Anführungszeichen E b M 177 (610). Keine Überschrift -H b 
2 nimmer unb nimmermehr E b 178 (801). ©ection§ 2But. 
M*M* 179 (802). 180 (188). «ftronomifche ©Triften. 8 1, 
314 1 3n unenbttche <£)öhen erftrerft fich ba* ©ternengetoötbe, 
J7 b ©0 unermeßlich ift, fo unenbltch erhoben ber §immel! S 
2 £och E b 30g auch ben £tmmet herab. 8 181 (803). £rani= 
fcenbental ^tlofo^en M*M* 182 (804). 183 (805). 2 * * *] 
Meyer (Goethe?) 184 (247). Nicolai] Stnfünbtgung g 1 nach- 
getragen ffb 1 9tifoIai meist E b gegen Schillers eigene 
Schreibung 185 (248). ©efchichte [undeutlich, könnte allen- 
falls auch ©efchaft heissen] unb Söeiffagung g 1 nachgetragen 
E b 186 (250). SBuchhänbler ©etoerbe sehr undeutlich g 1 
nachgetragen E b 187 (252). 1 2lHen g l aus 2IHe fi" 

ßrieg, er E b M 18S (253). 189 (255). 1 «Rtfel E b 
190 (256). 1 unter nicht einmal ein Strich g l wohl die an- 
stössige Betonung ethmal zu bezeichnen H b 191 (257). 
Überschrift fehlt E b 192 (258). Überschrift fehlt E b 
2 am Druckfehler bicr ist M 2 zu erkennen 193 (259). 
31.] Nicolais SBanb. ©. M 1 A 194 (262). 195 (264). 
2 Kommata g 1 das zweite aus Versehn vor gelähmt E b 
196 (266). Ecce homo g x nachgetragen E b 197 (269). 
2 Komma g* E b 198 (270). 199 (271). 2 toarrtich fl* 
toarlich ilf 200 (272\ 2 ernftlich in Kommata g 1 einge- 
schlossen Ab 201 (273). Überschrift fehlt flb 202 
(274). 203 (275). £er SfnftindEt g x nachgetragen H*> 2 Komma 
g 1 E b 204 (276). 2 9Hfel i7 b Folgt 277—281 mit einem 
im Almanach S 142 entfallenen einleitenden Distichon: Schil- 
lers Fabel vom Fuchs und Kranich E b 205 (282). 1 gibft 
(wie hier überall normirt wird) nur M 3 206 (284). Lucri 
fehlt Hb bonus oäor g x nachgetragen E b 207 (285). 3ln= 
fünbigung g l nachgetragen E b aber 23orfat$ schon H 1 2 mein 
fröhlicher H 1 208 (20). Doppelt, g gekritzelt und Geist H& 



Lesarten zu Band 5 I. Ahtht-ilung. 

, y ,citfrf)tiftcn nach Kfafnnen H** i nicht« nntentrichen // 

f n ftt _ (9iucr ober foffei ^ic Renkte 77 al gerooltig nach oic 

finfe 7/" 1 -' 9fl't — borf) über <8&&d für bni Riefen fte 77» 1 

$0*ietC mir g(eid) Hörfehler heim Dictat 77 a4 200 89 . 
ftranrfreid). ff 1 -' Weine in 210 (28). 77» i in ET» 
•_M I 84 1. Englisch im Chaos 1. Jahrgang Nr. 22 S 88: „Aristo- 
cratieal dogswül only bark at a beggar, But Deroocratieal 
dogs bite at a Stocking of silk." SBerfdjicbne 77 a 2 Hofft 77» 
vgl. Deutsches Wörterbuch 5, 896 212 (25). Doppelt 
hintereinander, weil Geist zuerst die 2. Hexameterhälfte 
übersprang 77» 213 (26). i bittt 77» 214 (32). Inter- 
punctionslos 77 a 2 SBattlich II 2Öarlich M 215 (34). l gern 
würde eine gute Cäsur ergeben l öftrer SGßutft, bie 77» 
216 (36). Mit mangelhafter Interpunktion 77» 77c (Streifen 
Geists, später?) i befrhmujt Druckfehler M 3 217 (38). 
s eud) - noefil e§ fefilt euch nur 77 a 218 (268). Überschrift 
fehlt 77 b Die Einordnung in M ist auffällig. 210 (41). 
Überschrift fehlt 77 b 2 Älaoen 220 (43). Ohne Kom- 
mata 77 a 221 (44). Doppelt ohne Überschrift 77» 2 @. 
b. 3- n. a. ^reunb bann tft n. b. über 9tun qerätt) bir glicht noch 
btelleicht ein Journal, was nicht gestrichen 77 al ©eben 77» 2 
2-22 (806). 223 46). 2 nid)t§ nim 77 a 224 (707). Über- 
schrift fehlt 77c ! xwxx immer] fünftig nur 77 c aufl bot 77 c 
2 bie bid) auf eroig fliehn (dies Wort sehr undeutlich, die ersten 
Buchstaben und ein g oder h sicher) 77° 225 (47). Set 
ftanbgriff. 77 a i id), unb M 22« (807). 2 auch, beim M 
227 (49). Interpunctionslos 77 a 228 (50\ £er ©ittentidjtet. 
77 b i mit J/ 3 bir 77 b 2 ^etjltdj 3uf rieben, menn bu, 
gftcunb, mit nicht (ügft unb nidjt ftiehlft. 77 b 220 (51). Dop- 
pelt 77 a l interpunctionslos 77» 2 £et bu ben tücfifdjen ©inn 
fjintet bie ©tobbeit berbttgft 77»' 230 (56). £et ^auffitet. 77» 
l nut fl»JP nun H*M l M* ju — Gntmicflung g über bem 
r-olliacn £nbc 77» ■> ßrömet 77 Gtamet 77 a .(fr * * * . 77 b 

231 (57). 9ftebanche] Heren gc 77 b 2 fpebteten aus fpenbieten 77 b 

232 (62). 2 ©übtet 77» 3U vor ber (Geist) 77» 2 niebt; ver- 
druckt M 3 233 (63). Doppelt 77» 1 £emoctat [Geist aus 
2emocraf] ? in 77 a von Schiller geändert 77^ 2Jcitte 77 a 
OJtitte, B>M 234 (65). 77 a links daneben NB Schiller 77 b 
1 feine 77 235-237 (808—810). 288 (811). 1 9kb,me M*M* 



Xenien. 311 

die Änderung M 2 des Hiatus und der Cäsur wegen au?, M 
2 gieng M 239 (408). Überschrift fehlt H*m i An- 
führungszeichen fehlen E*E b manchen] ben unb jenen Hepta- 
meter H» 2 ®o toie E*E b tabl' Geist aus table F» 
240 (409). Überschrift fehlt H a Hb i Anführungszeichen 
fehlen H*H* fchiEtft H a ©efchmeife H& 241 (410). Über- 
schrift fehlt E*E*> l Anführungszeichen fehlen E^E b mit 
fönnten H a Hb 2 Smmer ju, benn idj [H a 3mmerf)in tfrat e§, 
benn idj H>] ^atte fie felbft nidjt für ftatf. H a Hb 242 (13). 
£te ßrieg§lift. H a 1 hunbett fl b ^mterhalt! £afj H 
2 heftig H ihnen ben dürfen H a entblößt! M 2 243 (812). 
244 («13). 245 (432). Aen. 6, 651. virüm Hb 1 3our= 
Bote! ßalenber!] £eutfche Soutnale! Hb 2 Siebtel M x M* 
24ß (457). Gafenber M 3 (245, 1 M) 2 Pfarrer 51 unter pfaffen 
H> «ßetücfefl 1 247 r453). 3acobi§ Safchenbud). H'Hb 248 
(455). 93ofeen§ H 1 Sntmer fort H ' immerfort Hb 249 
(456). 1 ethebft H'Hb 2 jutfitf! H auriicf, 7tf 250 (449). 
$a§ Sßafet [so auch M] 3«artufcripte. Hb 1 toeit] fern Hb 
2 Anführungszeichen fehlen H*>M 251 (433). 252 (438). 
i fpricht, E*E b M 2 2lbgefchmactt H 1 hineinfdjaltet Hb 
253 (439). 31. b. 5ßh. Annalen der Philosophie] 3ßhilofophifdje 
3Innalen H l H* 1 Stetig Gfetetrt jtefjen ben H 2 9iorf, Sjaioh 
H'M Sacoh Hb 254 (436). allgemeine beutfche 23ibüotfcf. 
H»Hb 255 (435). 91. b. 3. Archiv der Zeit] «Böfe 5Öorbebeu= 
tung. Hb 2 Slglaja Hb 250 (437). ^eutfcfje 2Honat§ s @$rtft. 
H 1 Seutfäje 2Jconat§fd)rift. Hb 2 ?]. fl 1 ^ 257 (410). @eniu3 
ber3eit. H'Hb 2 £od) H 258 . 441). 2 ©ubelgefäfe, H (Stoalb 
Geist aus ©malt H l frßmmlenbe H 1 259 (445). 2 keine 
Kommata E^E h (, feiten ber Seltene, nur von Jenisch in den 
„ Litterarischen Spiessruthen" höhnisch erfundene Lesart) 
feltene normirt 2ßO (444). Sie -£>oren. ohne Grrfter %ai)X-- 
gang HHb 1 manblen E 201 (446). H 1 202 (448). E 1 
203 (460). (Schittet? Sllmanach. H 1 Sdjilleri Sltmanad) Don 1797. 
Hb 1 aud), für EM tyraltd&e H 2 ßalenber HbM 204 
(355). £er 2Mftfche fehlt Hb 2 «Run, ba Hb ihr] ein Hb 
2fi5 (431). «profeffot deiner? in ©öttingen. H 1 2R §. Hb 1 be= 
fdjreibft J/ 3 200 (374). 2tn £errn Seonb,atb XXX danach 
Schiller — zu Goethes Orientierung — (2Reifter) H* 1 ließt 
man H 2 «Rahm* aücin, ben H 207 (347). I. SSanb. fehlt 



.;]■_• Losarten zu Band 5 1. Abtheüung. 

//'//'' i Teiitfdilanb //■ 208 (848). I mir Schüler oaoh- 
tr&glicD 77» flegefr (Schreibfehler) ff* 889 849). Martialii 
14, 188 (wo i ttucibue legae) 870(882). 271 878 . i Wein 
boiioii .V'.V 872(814). 878 (815). S • •] Brnn? Böhmer? 
i $aw M 874 (816). 875 (817). 95* *] Baggesen 

•_>:<; 318). -'77 (Herbst 59). i frantoirft; roafrttid) bu bift Q 
878 820). 279 (821). 2s(> (363). 281 (377). £a3 
SRfijttL B" ohne Überschritt ff*ff« (spiiter Streifen Geists von 
einem Sammelblatt für <len „Herbst" abgerissen) l ÜJJand)e 
ff»ff* Ijabcu verschrieben ff* cjlniib' e§, für jeben f 1 0OT- 
rigirt ff« s 2Bctd)er fie biefjmol .7 corrigirt ff« 888 (403). 
1 erfte* 211 Jtod>te8 M 1 hat and) nirfjt Sa(^ noch 77 •> 888 
127 1. SB.], 2öilt)etm H * 1 roälfrijenl (rriedjifdjen 7/"> roeljrfjcn M 
normirt 284 (428). Seutfchcn ff* 1 heran?; fo M» 886 
(411) $ * *] $..* ff* Platners 888 (412). Tictmn, an M 
1 .fjmnbet mit Jfafe 77'» 2 2öarrtirh 77* SÖatlid) wie auch 
sonst 37 2s7 (420). öoh ber 77'' nüblidjct 2Biffenfd)aften in 
%. (undeutlich, allenfalls <St. , gewiss nicht Pfrfurt]) 77 b 

1 u] Ü. M l M* ü M* Schnorret ff* 2 funfjtß 77* 288(425). 
Nachgetragen von Schiller mit unmittelbaren Correcturen 
im Hexameter, späteren im Pentameter ff 1 05. ©.] Gelehrte 
Gesellschaften, spezieller: Göttinger Gesellschaft, ©clcfjrte 
©ocietäten. ff" ff. ff. Druckfehler 8 2, 189 1 fiefjft bu 
itjit üher ficht er nur 77 1 fiet)t man ib,n 8 uerftänbig ff'ff* 
8 ©inb fie in Corpore unter Sinb fic bekommen dies mit 
Überschreibung von ©inb und beisammen aus Stcbn fic 
3ufammcnff' gleid) aus fogleich 77 1 280 (426). Leichter Blei- 
stiftstrich — g* ? — 77' £ie £ötfäte in © * * * [Göttingen] 
77 1 Tic usw. 77* 1 ben übrigen] gemeinen 77' 1 gefdjieben, 77 
gefonbert, U 2 hier. ff 1 Siet, Jf» ' 290 (417). 291 (418). 

2 Sett' ßettre§ 77 b 292 (326). in 3tyä »erlag, ff* s ge= 
fte^enS 37 3 293 (419). «Budjtjänblet Slnjeige 77 '>37'37* 2 jeat 
37 3 dann Distichonspatium je am Ende des Blattes und 
auf dem nächsten ohen 77* 294 (822 1. 896 (823). 
896 (422). 1 ©edjaig ff* 2 J. K. 77* 297 (423). 2 3n $mn 
Sacobs 5Dloral für 3 tidj 31t £atfe gefehlt. 77 b £alt 37 898, . 
SBraiibtctocinfrau 37 299 (390). 2 2?rob. ff* SBrob! 37 dann 
Spatium für zwei Disticha am Blattende ff* 300 (421). 
1 hüpft, bodj 77* 301—308 (825-832). 809—818 



Xenien. 313 

(392 — 401) ohne Wiederholung von 309 am Schluss und — 
nach 312 — mit dem Paralipomenon hier N 98 77b ^cmtnbe. 
ohne Einzelüberschriften 52, 191-193. 309. nurSeremiabe. 
77" füeidj^tnsetger gegen sonstigen Brauch M 2 3ldj nnb TTW 

geit. H*>M beides nach 318, i iuterpungirt 310. Ohne 
Überschrift Hb 311. Ohne Überschrift Hb 312, i flüstert 
Hb 2 eS] un8 77b 313. Ohne Überschrift Hb i maU 
bität Hb 314, 2 flmd&t. TTbJlf 315. Sitte beutfche fehlt 77'> 
2 6othnrn§. J7W 316. Ohne Überschrift nach 317 H h l ge= 
bullig M 3 317. Seuttiche fehlt 77'> 319 (451). «Rational 
Leitung in bet Slnfünbigung. 77 1 (Mehrte Rettung. Hb i jieht 
man q aus 3iehen tritt 77 1 2 nur] bodj 77 ntemanb — toa§ # 
über leibcr nicht (Einer 77 ' Die Correcturen 77 1 unmittelbar. 
320—322 (833-835). Unter gemeinsamer Überschrift ©rierh= 
fjeit. S 2, 179 322, 1 ihr, MS 1. 2 Fßerftanbe SBitt MS 
323-327 (836—840). 328 (841). 1 anseht M 329 (842). 
1 tiefere turjnete M 330. 331 (843. 844). in umgekehrter 
Folge unter gemeinsamer Überschrift 5Die ©onntag§linber. 
S2, 180 332 (463). 333 (464). 35ie SJcufe 77b 1 <55cfie= 
bert 77i> 334 (465) Acheronta movebo] Aen. 7, 312 Sit mihi 
fas audita hqui (Aen. 6. 266) 77'' 335 (466). Aen. 6, 251 
1 ®te — «JRnnfo unterstrichen 77b 33^ (458). Die Vossiscbe 
Schreibung (Hbänot brauchte um so weniger gewahrt zu 
werden als Schiller selbst gleich unten ^eleu§, nicht *ßateu§ 
schreibt. 337 (469). Sie . . 77" 1 Sich roie fie Freiheit fchrien 
unb ©leirhrjeit, id) hörS, id) null folgen TT"' 1 2 mähtet, fo fbring 
77b 338 (479). 339 (480). 1 ädjtH. 217 340 (481). ©eine 
fehlt 77b 1 fütroaht al§ £ngelöhnet ba§ gfelb harnt, 77b 341 
(484). 1 meinen nodj lehenben «Jceffen, 77 1 ' 2 Sittetatut 77b 342 
(485). $. tu. f. n., au§ bem Saudje be§ fÄoffe? bie etften, Schieben 
fie fbitjige 5ßfeil' auf bie Stojanet f)etah. 77b 343 (486). 
t bem 77b 344 (487). 2 ©tenabiet§ 77b 345 (488). 1 müfjteft 
77 b (i n d en Schriften 8, 240 habe ich bemerkt „vielleicht 
zu halten" ; dagegen spricht auch die Vossische Vorlage) 

nad) bem] hi§ 3um 77b 2 «Recenfton. 77b 34« (483). £an= 
tato§. 77b , gjm$ ben 2antalo§ faf) ich, 311t 77b 2 mottt er 77'> 

3errann. 77b 347 (845). Aen. 6, 618 348 (846). 349 (847). 
350 (495). 2trm. 77 b 2 bctltert, and) rca§ M (kein Komma 
77b) 351 (496). , äUr ] in Hh 2 sgergouf Hb 352 (489). 



314 Lesarten zu Band 5 1. Abtheilung. 

Sfttyt. ff* i Trüben ff* 353 (490). I 9ld) inic 77'> iPänbc] 
8M"irfjcr ff* SM (491). 9Jlcnbclfof)n M ff* bietet die Reden 
deeTodten in Anführungszeichen 2 ficljft ff* :t.">5 (492). 

7/ 1, bietet die Rede Wert hers in Anführungszeichen | qc: 

freut //'■ IM (493). Ceffing. 7/'' 1 keine Anfthnuig» 
zeichen H h graufomen ff* I im 717 357 848). vgl. N 63 
K8 472). Ohne Überschrift IP< 1 finb Druckfehler .17- 
859 173). 9Ititroort. 77b , i„ — nod)] in ber Obertoclt ff* 

umgeht! M* 360—362 (849—851). 363 (852). 2 ® c = 
mälben M 3 364 (853). t nennt M a 365(854). 366-368 
(855—857) unter gemeinsamer Überschrift Tie ^)omeriben. 
S 2, 181 366, 2 lehnen 8 ihn - 8 ' 367, 1 „SJcit .9 

Steift! — S ,,3d) .S' 2 „„OTit .9 flefäaT)!" — .9 369 
(858). 2 ©ebaefenem 3f» 370 (859). 371-389 (860-878). 
Tie 5ßhitofofcben. mit den Einzelüberschriften .9 2, 182—188; 
für 3d). immer Cehtling. <9 371. Zweite Überschrift ?ebr= 
liug. S 1 9?oth wurde nach der Herausgebercorrectur gegen 
M mit <9 normirt, doch kann das alte Adjectivum noffj 
stehen bleiben (DWB 7, 919). 373. Trtngenb] Lehrling .9 
1 #alfe 8 374. ©rfter. S 2 (Sine 376. Sin fehlt usf. 8 

jroetytet M und im Folgenden wechseln Majuskel und Mi- 
nuskel, besonders M a 2 Ting'l SDing M*M 2 S Tinge Jf* 
877,9 e3] er Ä" 380,2 nichts hob ich ein 9Kd)t3dj ge* 
fekt. ,9 bliebt 3dj M 381, 2 auch, macht .9 macht m. b. 93. 
brei). S 382, 1 Ofen! .9 2 fefct! .9 384, 1 ertoiebern? 
3*5, 1 23olf ! ber .9 387. Die alte Nebenform «ßuffenborf. 
1 erfte S 389. gnthheibuug 8 1 muft S 390-412 
(499—521) als ©f)afefpear3 ©chatten, ohne Einzelüberschriften 
81, 275-278 nach dem Mahomet- Gedicht „An Göthe"; 
Shakespeares Reden in Anführungszeichen, nach jeder ein 
Gedankenstrich. 390. ohne Überschrift fl b 1 bie hohe 
$rnft be§ ^erafläa S ^)ercule§; feine H h 1.2 Seinen ©d)atten 8 
©eine Übergebung: fl b 391. ©ein ©efolgc. H h 1 9ting§ um H b 
392. Ohne Überschrift H b Anführungszeichen auf F. Schlegel 
deutend M 393, 1 jefco? H»> 391,2 ben alten Äothurn 5 
3i»5, ■> Sbitcn chu'g umfonft eine ftftbetif berauf. J7<> 398, 2 
Säuft 77'* 402, 1 drriftlich moralifd)c II* djrifttidjmorolifche 
MS 103.1 «efatJ^JIP •-■ «nton] SldriH >9 2 1804 404, 1 
Pfarrer] ^örftcr H b 406. 2Ba§? ©ie fpielen, fic fedjten, fie 



Xenien. Aus dem Naehlass. 315 

liefen, fte Ictjtjen, berfejjen, 9?orgen, ftefjlen oudj ©otb, tongen 
bctt ©atgen unb metjr. H" b 411, 2 cm. H b 412. @r Druck- 
fehler M 413 (522). 3>ie 9flufe H* 1 ©orgone fl" 2 Tjerauf 
H* 414. Ersatz für H*> 461. Sin bie $teb,er. ^rerjer! 6eib if>r 
Metbtgt? .£)ier ift bet 2?ogcn Obtyfjen?! ©bannt itnt roie roir 
ttjn gekannt, fdjnellt bitrcfj bie SIrtc bcn ?ßfetl. Rest des von 
Schiller wieder zerstörten Cyclus „Freiermord"; die Fassung 
H b nach Voss, M — durch Goethe? — nach Bodmer. 



Xenien. 

9iu§ bem ftacfitafs. S 267—302. 

1 (1). Von Riemer nebst ein paar andern willkürlich 
ausgewählten Distichen (hier 10. 11. 19. 105. 204.) zum 
ersten Mal veröffentlicht in der Quartausgabe 1836 Q 1, 206 
2 Ritten Corruptel neuerer Drucke ben $t)tt)on unter 6en= 
tauren (beide Lesarten zur Auswahl über und unter der 
Zeile) # b 2 (2). 3. 4. (3. 4.) H*; ohne Überschriften auf 
der Speisekarte zur Achten Generalversammlung der Goethe- 
gesellschaft, Weimar 25. Mai 1893. 4, 2 Sielmefit m> 
5 (10 nach Xenion 43). 1 mifdjen; nach älterer Art, Be- 
dingungssätze zu interpungiren 6 (19). Daneben Schiller 
NB 7 (21). Doppelt ff» mit Bleistift — von Schiller? — 
durchgestrichen IP> 1 h)ir übersprungen H* 1 fefteng — in 
ITa2#b grcmcft mit 27 at ^roncfretcf) — mit H* 2 ^rcmrreidj? 
mit Hb 2 bom H* 8 (27). Von Schiller mit Blei doppelt 
gestrichen H h 1 bcnn ben g aus ben H* 2 e§ ift eudj H 3 - 
9 (28). ©in anbere§ H* (wo $a§ .ßennaetdjen — hier 21. — 
vorausgeht) Überschrift von Schiller mit Blei eingesetzt 
H b 1 Ü. ift leidjt bom ffumbfen 5ß. ju fonbern i? a bon 
ftumbfen H* 2 begebt] h)iH # a 10 (29). Q 1, 206. Doppelt 
J? a von Schiller gestrichen H h Überschrift fehlt i7 al 2 5ßobel 
über ITTcnqe — der Artikel davor läuft in einen blossen 
Schnörkel aus — J7 al 11 (30). Q 1,206. Doppelt i7 a 
Überschrift und Anführungszeichen fehlen J? al 5ßobet Ibagft 



310 ml 5 1. AUhcilung. 

bn m fngcn: 29o ifl ber [über (Es aicbt nid^t] ^obel 5Pcr^eif)t 
mir 0iebi cö feinen burrf) (*urf) toürben bic 23ofcfcr e3 [nach ba-,ii] 
bolb. ff* 1 3fjr — bayi </ in Bpatinm nachgetragen H - 
l' Wing ff** 12(81). Von Schiller fcren s weis gestrichen ff» 
1 ^firoriömu?' nach äamali hanfiger Schreibung 2 toir 
einzelnen 17 aus ber einzelne //' 13 (33). Überschrift von 
Bchiller mit Bleistift eingefügt //'■ 14 (85). 1 nmrtlirf) ff» 
7 . II* 1 7?tetif)cit? ^tieftet derlei wird nicht weiter 
angemerkt 16 (89). Er Bchiller ans 2SH» 17(40). 18(42). 
Doppell /7 a Ohne Titel über dem verworfenen Anfang Pfoten 
f.itiuft bu mobl iVbreibcn bic ftebett neben ciiuubcr — nach 
Streichung dann der 1. übergeschriebenen Correctur utib 
ülclobieu rcrbiubcn — ÜJMobicn berftebft bu 1:11b Harmonien 
[undeutlich, sieht wie formen aus] yt biuben 77 at 2 9lbct 
bic Sporte, mein ftreunb, qtaub e?, uerbinbeft bu fdjlecfjt. 77» 
(ohne Kommata 77»') 10 (45). ? 1. 206. Von Schiller mit 
vier Strichen durchkreuzt 77 b doppelt 77«, die erste Über- 
schrift /7 1 , beim Dictat verhörte Geist bem ogrcitifcijen . 
q corr. 77»* bemofrotifcf)cn 77 b 20 (48). Von Schiller mit 
Bleistift gestrichen TP> 21 (52). To§ [7 über Die] flenn= 
3eid)cn. 77 a $enn 3 c if^ cn von Schiller mit Bleistift eingetnur'-n 
FD* interpunctionslos. nur mit eingefügtem Fragezeichen 77» 
22. 23 (58. 54). Von Schiller mit Bleistift gestrichen ff» 
24 (55). i bicryg] fimfain 77» Die Rechnung stimmt ungefähr 
für ff»; 77» Bl. 11. 12 hat bis dahin vierzig, die aber nicht 
alle auf Reichardt gehn. tfm] ifim 77» 25(58). 26 (59). 
77» von Schiller gestrichen 77 b 27 (60). Von Schiller ge- 
strichen W> 2 ©cfjlerjr 77 b 28 (61). Von Schiller doppelt 
gestrichen 77 b 3et>? 77 b 2 befing g aus befieg 77 b 29 (76). 
a Filtern Geist aus einem 77» 30 (82). 31 (83). Über- 
schrift Prüfung .7 nachgetragen 77» 32 (88). 33 (93). 
Kreuz vor der Überschrift 77» 2 aus bieberem Sinne? (Geist 
corr. ?) 77» 31 (94). Kreuz vor der Überschrift 77» 2 bitfett 
H» Wahrn? 77b 35 aOO). Vgl Goethe an Schiller Br. 
11.142 2 Fuclacmonin 77b 2ö*]Wien 36(117). 37(110). 

1 800 77b toon j/b 3s 1 121 . Martialis II 8, 7 f. 1 quidem] 
tnmen 77 1 keine Anführungszeichen 77 1 77 b nmt,quatt B 
39 (123). 77' ersetzt durch Xenion 96 40 (125). 41 (128). 

2 Leopoldina W> 42 (130). 43 (160). 44 (164). 45 



Xenien. Aus dem Nachlass. 317 

(169). 46 (199). i lügen, H*> 47 (221). i ©anje! Hb 
48 (230). 49 (233). 50 (234). 51 (240). 52 (245). 
53 (240;. 54 (249). 55 (251). 56 (254). 2 31U Hb 
57 (260). Sßoliaelj £roft. Hb 58 (261). ©tot H*> 1 Bonmots 
H b nach süddeutscher Art als Paroxytonon zu sprechen; 
anders 120, 2. 59 (263). 1 toarrüd) fl b 60 (265). 1 letztes 
Komma g 1 H b jdjmtert toa§ Hb 61 (267). 2 unter dem 
zweiten er Strich g l vielleicht eine verdeutlichende Ände- 
rung e§ zu markiren H b 62 (283). Sem g l vor Der H b 
a am .Hb (vgl. Herbst 46, 1) 63 (289). Ersetzt durch 
Xenion357. Siojcuren. 77 b 64(297). 65(298). 66(299). 
Titel g l fib 67 (300). 68 — 71 (301-304). Die Titel 
g l Hb 71. Aen. 6, 258. 72 (317). 2flanfo] £erfelbe fi b 
wo Xenion 33 vorausgeht * 2ßarrütt) Hb 73 (323). H 1 
2 2ßerf. Hb 74 (327). 75 (328;. Üfloria H 1 1 Gloria tote* 
Diel E> nietjt fehlt H 1 76 (330). 77 (331). 2 33rob. H>- 
78 (334). 79 (335). 23. 2. Di.] Böttiger? Sin bie £errn 31. 
33. 6. H 1 80 (337). 81 (341). 2 anb're mit Rasur aus 
onbere Hb 82 (342). H 1 Martialis VI 61, af. 1 gictäem Hb 
2 Haec Hb 83 (346). 84 (350). 85 (352). 86 (361). 
Epopeen französische Form Hb 87 (365). 88 (371). 
H 1 g 1 ©tridje H 1 wäre auch für die umgearbeitete Fas- 
sung H b regelrechter, doch ist keine Änderung geboten, 
toeg über aus H 1 2 äßoßt icfj toetten hat Boas verlesen 
für llnb [toir] toetten (Goethe ist aus begonnenem toir — wie 
der Punct über dem mit t verschlungenem e zeigt — ins 
folgende Wort übergeglittenj H 1 feine» bon taujenben H 1 
89 (372). H 1 2 r)uni>ifct)e nicht etwa nach 23, 2 in t)ünbifctje zu 
normiren: rjuubifdje Siebe ist Citat aus Heinse (Schüddekopf 
5, 135) 90 (375). a. b. ergänze au§ bem 91 (376). 92 (379). 
93 (381). 94 (382). 1 mir, Hb 95 (384). 1 £oben H 1 
2 tote] nach |'o H 1 toenn verschrieben Hb 96 (387). 97 (389). 
2 ärnte Hb 98 (396). Nach Xenion 312. 99 (405). 100 
(415). Otto Hb Wittdspach H* 101 (416). ©enieä mit 
Rasur aus ©eniuä Hb 102 (429). (S** Ewalds; @t* Stol- 
berg-; ©dj** Schlosserschen 103 (434). Ungtücffelige 3 e it ! 
toenn einft qu§ biefem 9lräjib bid) ©djätjet bie 9lad)toett, toie 
fommjt bu ifjr \o bettelfjaft bor. H 1 104 (442). 1 (Subemonia 
H» 2 £od}berrätb,erijd)e H* 105 (443). Q 1, 2U6 S3ejorgnife] 



■ '•1> Lesarten zu Band B 1. Abtheilung. 

Sorge MU Sorgen 1h i Kolon fehlt ff* I Dienet ff« 

befranst g aus begrönjt ff« 10«; (447). I bcit aus bem //' 
107 460). 108(452). 10» (464). l fteidje. ff » I Saufe. 

//>' 110 (458). 111 (461). Ersetzt durch Xenion 414. 
112 1G2). 113(467). 114(470). 116 (471). l keine 
Anführungszeichen // b wo die unteren zwei Drittel der Seite 
leer sind, ebenso die nächste und die kleinere obere Hilft« 
auf dem folgenden Blatt. 116 (474 . Sfalmoneua Il h toel= 
fdjeu ff* 117(475). 118 (476). Tüyos ff» 119(477). 

1 pift H*> 120 (478). 2 Lücke, schwerlich ClljmpuS, wohl 
ein scabröses Wort, die Schändung der Leto-1'ucelle zu be- 
zeichnen. 121 (482). l Hfpf)obelo3 SÖiefe H*> 122 (494). 
I8S 497). 124 (498). i ajürfdjßcn H*> 2 spätlateinischer 
Vers unbekannter Herkunft; libro für /wtso. 

125 (526\ Alexandriner if b 1 «Setoolf #»> untere 
Hälfte der Seite leer ff» 126-133 (527-5:34). 131 
(540). 135 (542). 136 (544). Pomptffi H*> 1 3eit aus- 
gefallen H* 137 (546). r loben # b 138 (554). 18t 
(555). Danach am Blattende Distichonspatium, doch sollte 
wohl nur der folgende Cyclus Goethes, „Einer* (Frühling), bei- 
sammen bleiben. 140 (588). 141 (696). E. v. 23. Schiller 
nach einem gestrichenen unleserlichen Wort H l @. b. 53. — H b 
Emilie von Berlepsch 142 (604). 1 EktöouoiaamuB H h 
143 (629). 144 (632). 145 (633). 1 feeligfte if b 140 
(635). Aufgenommen als ein echtes Xenion mit persönlicher, 
namentlicher Invective, obwohl im Almanach S 125 ein 
Sdjilier unterzeichnetes Distichon folgt. Die Ausscheidung 
aus der Xenienmasse ist aus Rücksicht auf Goethes Ver- 
wandtschaft erfolgt. 1 Sdjloßer liebt M bcgetjrt M 

2 unb] nur M Es wäre nicht unmöglich, dass Schiller ein 
Goethisches Epigramm auf seine Kappe genommen und 
leicht verändert hätte. 147 (637). Keine Anführungszeichen 
i/b 148 (640). 149 (676). Gedruckt in den Lesarten 
1, 472, hier aufgenommen als ein gemeinsames, die grosse 
Xenienhandschrift abschliessendes Bekenntniss mit dem dop- 
pelten Siegel toir. 



Xenien. Aus dem Nachlass. 319 

Aus dem Boasschen „Xenienmanuscript" H 1 (926. 
725. 728—743. 745—748. 750—759). 150. Süteratur Rettung 

äcbte 151. Martialis XI 17, if. 152. 2Ilroitl 153, i 
Ditdjtirf) vgl. 380, 2 154. Ramler Göttinger Musen Alma- 
nach f)ieng 155. an *t$* Die Beziehung ist dunkel; 
man hat an Kotzebue, Retzer, Wetzel gedacht. l bicfa. 
2 Xenius 156. Von Schiller oben nachgetragen. Weimar 
und Jena. Mangelhafte Interpunction wie öfters, i Berlin 
157. Hesperus 158, 2 SBranbtroeüt aus SBranbteroetn (vgl. 
298,2) I59,i g aus fudjeft beinert Grjaracfter g aus beine 
©cfinnung a g aus füfvrft (verschrieben für fäfyrft) 161, 3 
in§ geheim 163, a IRitgeroirft, ja bn (in der vorausgehenden 
Nr. H 1 — Xenion 144 — auch Frage). 164. Von Schiller 
unmittelbar dick ausgestrichen. l ©djretben Schiller über 
£eer mar 165, l gathre 166, 2 Eiixin 108 (vgl. Xen. 
105. 107). Weser unb Elbe 2 frääjjenben Schiller mit starken 
Zügen aus ßermenben 170, i Don g aus bom SKenfcfjeru 
toittrung g über Pferbegerucb 171, 2 nur Schlusspunct 

jemebr Folgt Xen. 265 und 140 und die obige Nach- 
lassnr. 73, darunter ein grosser Querstrich Rudolphs, darauf 
am Seitenende 172, dessen Titel libergang g mit Verweisungs- 
zeichen ganz unten nachgetragen ist. 173. Charlotte 
174. Von Schiller Buchstab für Buchstab dick gestrichen. 
2ln XXX [Charlotte v. Stein] i 3a id) .Reine 175, 2 
bleibt g nach ift 176. Quidam 2 bitfj, Diele g über alle 
179. Von Schiller kreuzweis gestrichen. l leben, 180, l 
©ejcbtoatj,, 181,i erblaßt, ein geuufier Komma getilgt 



Goethes Skizzen und Dictate £». (677—679. 681— 
696. 923 — 925.) 182. 2) nach <S 183. In erster, den 
Sprüchen Salomonis 11,22 näherer Fassung von Goethe am 
Ende des Briefbogens hinter Schillers beide Disticha (Xen. 11. 
N 223.) vom 22. Januar 1796 geschrieben mit der Variante 
©cfjmmt SLodj [tel)t er, roir fefjen'ä Segücfjer 3Jtenge \o fd)led)t 
aU nur baZ £>alsbanb bem Scf^toein. 188. Doppelt. Über- 
schrift fehlt H &x 189. Doppelt, erst ohne Überschrift und 
Interpunction i bie] ben 7? al bie Seutfdjen g aus Seutfdje 
.ff* 2 2 fo mit [Geist aus mief)] H& 2 190. Doppelt. 



Lesarten n Band 5 L. Abtheüung. 

■nlfidjr onf fehlt flw i eines BM 191 t i Siefe IM. 

Doppelt i 3fyr Ijabt roa* im Sdjiocicjcu gcthan abgebrochener 
Hexameter H* I lu-rmoget B* tob //" lobt //■•«• 19t, 
[nterpnnctionslofl l Stattet gcjdjcut 194, i 4*üd)cr ei. acht 
Icfebegierig Goethe brauchte nur den Btrieb weiter n neben, 

um den Heptameter zu corrigiren, was im Text geschehen 
ist. Neben 195. 196. Haken g* 196, l tob Geist aus 
lobe oder wohl lobi[rf)] 198. ^retiofe — so i.st nach (ioethes 
Art im Text zu lesen — g aus ^tätioje interpunctionslos 
I iljrcu 3ierfül)tet (der Plural ist der an sich einfacheren 
Correctur itjrcm vorzuziehen) 199, l atlmicn g über 2Itbem 
1 aus ißrantä 200, i Sftajoo l Scculum 201, i Stell 
g aus ÜBäre nennte 202. Ein xenialisch-höhnisches Parali- 
pomenon des Cyclus „Vielen" („Frühling"), i 3}elli* g über 
pettts •-' nur Geist über fdjoti p[cüiffimä] bellijfimä [ä aus 
nc] fei)b Zusatz Goethes, der offenbar dem thüringisch mit 
Tenuis und Media ringenden „Spiritus" die Feder aus der 
Hand nahm. 

E i n z e 1 n e s i/c. Goethe. 204 (702. Quartblatt Geist). 
Q 1,20(3 Mit Xen. 164 an Schiller 10. October 1795, ohne 
I berschrift, sonst = H 1 groeifel be» Beobachter». £a3 ift ein 
pfäffifcfjcr (Einfall! benn lange fpnltet bie fiircbe ihren (Sott fidj 
in bret) toie ihr in heben ba» ^icht. 205 (721. Streifen g, Stück 
eines Jenaer Thorzettels o.D., interpunctionslos). 2ln biederten 
.£). 2f- $• -H' i Pumpen rebet H l 2 keine Kommata 7/ 1 
206 705). g 1 mit Xenion 8 auf der Rückseite des Bl.. das 
N 204 enthält (darauf sind gleichgültige Musculus'sche 
Distichencopien für Q ausgewischt) l keine Anführungs- 
zeichen und ausser dem ! keine Interpunction 2 nur] viel- 
leicht mir Jocos 207 (vorher Xenion 224) — 209 (708— 
710) sehr verwischt g l in einem Notizbuch, das Agenda, 
Notizen zum Schlossbau, Naturwissenschaftliches und erste 
Entwürfe zu „Herrmann und Dorothea" (s. Schriften der 
Goethegesellschaft 8,245; Werke 50, 376 f.) enthält, ünsre 
Disticha auf zwei Seiten vor letzteren. Nach 209 unleser- 
licher, im Pentameter abgebrochener Entwurf 23licf auf bie 
bieten [folgt ein verwischtes Wort] bu blicift [?] in [? ja?] 
bein eigene^ üeben Soldi citi [darüber 5i" ocr - Sf rCOT ber'?J 3or= 
fd^cr [?J wie bu Ica.t ]tct> [darunter finb nun?] 207, l ©otüten 



Xenien. Aus dem Nachlass. 321 

210 (711). Streifen g vgl. Xenion 94. l nur ein Anführungs- 
zeichen nach Älttfe oben a interpunctionslos bit fehlt, 
vielleicht mir zu ergänzen 211 (712). Octavblatt g l ©inen 
über Den Komma fehlt Darunter vor (5[oetbc] Slmman 
vgl. die Unterschrift 3uftu3 Slmman Almanach 1799 S 16 u. ö. 
Also vielleicht aus späterer Zeit? Auf der Rückseite Notizen 
zu Diderots Versuch über die Malerei (Schriften 8, 245 f.), 
frühestens Dec. 1796, wahrscheinlich 1798. Aber das Epi- 
gramm stimmt durchaus zu den älteren politischen und die 
Unterschrift könnte nachträglich sein; auch hat Goethe ja 
dieselben Notizblätter zu sehr getrennten Zeiten beschrieben. 
212 (713). Quer g auf einem Octavbogen, mangelhaft inter- 
pungirt ßünftlet] $ aus X? Anbei fand sich ein Zettel g 
(aus einer Jenaer Fremdenliste o. D.) @t füllt bie ßuft mit 
©efang fo fütt idj eilig bie Sogen [Spatium] et) e% bie 5ßarce 
betbeut 213 (714). Streifen g antiqua ohne Interpunction 
l lies befotgeft 2 unter llnb bu crblicf eft nciliebt einig per* 
boppelt bebt 23tlb ©tebt beaugelft Variante bei« eigene? 
unter auf» neue — Sein blieb unberührt — notirt bein] 
Sein 214 (715). Streifen g antiqua l lies betfümmette 

(Sud) betfümmette man über ilus uerbeut ein Ifionara? 215. 
216 (716. 717). Streifen g ohne Spatium dazwischen, das 2. 
ohne Interpunction 215, l ©age 216,2 ©änfehttt ohne 
Puncte darüber Rückseite g l ©bieltoerd botnefimet Älaffen 

getinget öfftl. Sßethältuiffe bet SBebienten ju ben §ettfd)etn 
©djeint bon ben fetten bespotifcfj bann rotebet leidjt jn fet)n (vgl. 
34« 162, i3ff.) 217 (718). Octavblatt Geist, nur Schluss- 
punct 218. 219 (719. 720). Streifen Conceptpapier g 1 ge- 
kritzelt. Das Fragment 218 wurde aufgenommen, weil es 
rund und bedeutend ist und sonst auch 219 hätte in den 
Apparat verwiesen werden müssen. 218, l flehten 219. 
^inanäiet die letzten Buchstaben nur angedeutet t flehte 

Schiller. 220-222 (722—724). Goedeke 11, 159 (nach 
Hoffmeister); die Hs. ist verschollen. 220, t keine An- 
führungszeichen 221. ©octateä l Söeifen, 222 (Dou- 
blette). ©octatei 

Aus Briefen. 223 (760). Schiller an Goethe 22. Januar 
1796 (s. Vollmer 1, 358) i g aus ßantifcbe äBotte füllte 2 g 
aus (Sieht man in hoblet 9htJ3 bod) ben ßalenbet betftecft. 224 
@oetf)e§ SBcrfc. 5. S3b. 2. 2U>tf). 21 



ten zu Band 5 1. Abtheilung. 

(7G1). Nur ein Privatspass Goethes u Bohüler 18. Juni 1796 

Hand. --'*. Aus den Nachwehen der Xenien, g 
Ebelinga BambnigiBche Zeitongskritilc in Distichen 

vgl. auch Briefe 11, 343;, an Schiller 10. December 1796 

, Geists Band). 



Aus den Tabulae rotivae Almanach S 152— 182, unter- 
zeichnet G. und S. Wie oben bemerkt erscheinen in unserm 
Anhang nur die Disticha, die weder Schiller noch Goethe 
in ihre Werke aufgenommen haben, ausser wo der Zu- 
sammenhang die Wiederholung gebot; selbstverständlich 
ohne Rücksicht auf spätere Herausgeber. Die Ziffern zu .1/ 
bezeichnen die, im Almanach nicht beigedruckten, Nrn. der 
Tabulae. 1. M 9. H b 626. unb fdjoue Jf b «Dcenfcfcen ©e= 
meine ii b 2. M 21. ii b 614. i leichtere 2 gewichtige 
Derlei wird nicht weiter bemerkt. 8. M 22. 11 b Ülü. 

4. 5. M 25. 26. Die Abweichung im Stanb bie und im 
Staube bie durfte, vom Komma abgesehen, nicht unifurmirt 
werden: Staub giebt eine gute Caesur, Staube meidet das 
Goethen leidige Zusammenstossen zweier b. Nicht unmög- 
lich, dass Schüler das 2. Distichon beigefügt bat. 6. AI 28. 
2 fchtoüuger 7. (vgl. Herbst 49.) M 32 H* doppelt ü b 211. 

1 nimmer E<* [traft unb ü» 8. il/ 35. H*H* 171. H* 
(späteres Blättchen Geists — 1800? — : unsre Nr. und Jl b 
189 M 68 SBohne bu — von Schiller aufgenommen S 1, 315 — 
darüber geklebt Xenion 170; Vergebene Bemühung. H & SScr= 
geblidje Ükmütjung. H b Keine Überschrift i/<= <>. M ns. 
R* 163. Überschrift fehlt H* ^ertlicher ßünfte HJutter ift 
bas SBebürfnifc geroefen, 3 U & et 233tfienfdjaft nur hat es noch 
feinen geführt. ü b 10. M 39. Ersatzepigramm für die den 
Ärzten gewidmete Nr. H h 165.: ©mpirifer. £af| ihr ber 
fünfte toürbigfte treibt, toer hat e» be^toetfelt? Wber bie toürbigfte 
ßunft ift nur föetoerbe beö eud). 11. AI 40. fi b 166. i ihr 
alle furiren H* 12. M 41. Ä b 168. 13. AI 42. i? b 167. 

2 heraus? i/ b 14. .1/44. H&H*> 214. In bie £erren &. $. 
3. fi 15—17. M 46— 48. 15. fi b 198. mit gleicher 
Überschrift auf neuem Blatt nach Spatium für S Disticha 
äöie fie mit üjrer Floxal, bie fchmufcgcn Naturen uns quälen! 



Xenien. Aus dem Nachlass. 323 

23)ut eud) bie *Peitfd)e fo gar [fogar verschrieben] noth, roa§ 
empfehlt ifir fie un3! Hb 18. 19. M51. 52. 18, i mtefatte 
2 miäfäHt 20. M 53. 21. Jf 54. 22—24. M 55-57. 
23. Hb 634. nach N 145., überschrieben 33r — © — [»ruber 
©emeine] 2 ©eiftiger Sieb' unb «egier H*> 25. M 58. Hb 
306. l fchauet sunt £tnunel ba§ Slnflife Hb 2 in Hb 26. 
Mb9. Hb 305. ohne Überschrift 27. M 60. Hb 307. Bon 
vivants g 1 als Titel nachgetragen H b 2 bem Ijöllifdjen fjeur 
Hb 28. M 61. Hb 308. Horazg 1 als Titel nachgetragen Hb 
29. M 64. Hb 190. 2 e§ bod) @ine£ nur ift Hb 30. it/65*. 
H b 191. 1 mannid)fad)] jaljllog H b 2 SDa& e§ @ine§ bodj 
Bleibt, madjt ja ba§ roechfelnbe fchön. Hb 31. iJf 67. Hb 193 
ohne Überschrift 2 beuten Hb 32. M 71. Hb 197 ohne 
Überschrift 1 Über Hb £a£fern. M^M* 2 burd) Hb 
bod)] nod) Hb 33. M 72. 1 Seit, mir 34. 35. M 76. 77. 
Hb 627. 628. ohne Überschrift 35, 2 afinbet Hb berfefcafft 
verschrieben Hb ficht e§ berförpert ber Süd. Hb 36. M 78. 
Hb 218. 1 beleben Hb 37. M 79. Hb 219. 38. Jf80. 
Hb 220. 39. M 87. Hb 232. 2)er rnagt ju menig, unb jener 
3U biel — in ber 9tüdjternheit mutbig, gromm in ber SBahrfjett 
■ju fetjn, mar [rcarb?] bem ©enie nur berliehn. H b 40. iW 88. 
Hb 231. ©er Unterföteb. Hb 1 2BiH ber SBife ntd)t gelingen. 
Hb 2 Slber, mißlingt bat ©enie, ift e§ Hb 41. M 89. 
42. M 92. Hb 238. (vgl. N 51.) 43. M 93. Hb 241 ohne 
Überschrift 1 jenem] bem fd)Ied)ten H b üerfdjaffen? QaijleH h 
2 biefei] bat ©ute Hb erl)öhn? jähle Hb 44. M 94. Hb 
237. ohne Überschrift 1 fteidje] ©ute Hb ber Slrmutt)] be§ 
®tümper§ Hb 45. M 95. Hb 239. 46. 47. ifef 98. 99. 
48. M 100. Hb 639. 1 fdmnenber Hb beuten gebier ber» 
lleinert? Hb 2 gubedt? Wein, ber bid) felbft über ben gebier 
ergebt! Hb 49. M 106. Hb 244. ohne Überschrift 1 ©ute 
Hb 50. M 108. H 1 ^ 597. an 2) ** W ohne Überschrift Hb 
51. M 109. H»Hb 599. 3)te Mittel Ha 1 20ßiHft bu roirfen att 
Slutor, in Eeutfddanb, H 52. M 110 Hb 602 ohne Über- 
schrift 53. M 111. Hb 603. ohne Überschrift 1 jart* 
anttoortenbe Jf 54. Jf 112 Hb 600 ohne Überschrift 

55. ikf 113 Hb 601. 1 tu ber §öhe Hb 2 nteber Hb 

56. M 114. Hb 609. Sie Sebeutung. 2öai bebeutet bein Sßerf ? 
jo fragt ihr ben Äünftler, ben 2)td)ter, greunbe, fragt tf)r mtd) 

21* 



SM Lernten ra Band 5 1. \l>t in-ilung. 

fo, fennt i()t ba3 ©djöne nodj nicbt. 7/ b 57—59. 3/115— 
117. 57, i Dal] et aber bas //<' [Ha. zum „Herbst"] 63 ö 
58, i bcm 9lrd|iteft Schillersche Form (»0. 61. M 190. 121. 
// k (106. 607. ohne Überschriften 60, i (gaben i? b oben 
nur II b obenber 3/ mir] bu H b beft^en] bcfijjeft II h 2 2ßart= 
lid) IP> Söarlid) 3/ ber] bein //» 62. Jf 122. tf b 608. 
ohne Überschrift i ftlattui 63. 3/ 123. fl»> 386. 9iaö> 
ahmung. fl b 

(Corrigenda zu den Lesarten der Schriften der Goethe- 
gesellschaft VIII: 197, i Sapfern. 3/ >3f» 211, i nimmer H» 1 
232,2 toar Schreibfehler für roarb # b ? 285. Eorfab //'.!/ 
2 mein fröhlicher IZ 1 310. Slmalgama 340, l ©dnger unb 
«Spieler 354, i Unferer fl» roem aus toen H* 366. ©in 
beutfetjed ÜHeiftetftücf. 3/ 374, l Ief id) 3/ 408. fl* Druck- 
fehler st. H* 425. Corpore udZ (nicht: üdZ) 431 3ßro= 
feffor deiner? in ©öttingen H 1 4:3s, 2 Slbgcfchmarft H l 591. 
unterzeichnet ©djifler 3/ 712. Unterschrift, nicht Über- 
schrift. 760, 1 SBorte st. Söerfe 799. Sie ^nterpunettonen 
H** 1 (S 248 Z 1) lies: H» 2 titele H** guren [euren H**) ®c-- 
bichten H* Statt ,84o. — 845.' lies: ,844. 845. in umgekehrter 
Folge' 924,2 toermöget H &i Register: 2lHe* mar 

nur s. freier, feib ihr (Sern erlaben (H*>X) 3fn uneubliche 
§öben (H b XS) ©0 mar» oon jeher (H b M immer *S) Sfyeile 
mir mit {H l H*MS) Unglütffelige 3eit (fl'fl b ) äßarum 
plagen (fl b Z) SöiUft bu in leutfdjlonb s. SBittfl bu toirfen 
^manjig begriffe s. ©echjig) 



Berichtigungen. Nachträge. 
Paralipomena. 



Textverbesserungen zu Band 4 und Band 5 r . *) 
Band 4. 

21 Nr. 21, 5 schlägt Göttling (an Goethe, 27. Juli 1827) 
vor getoanbelt:, was in C (getoanbelt. C 1 ) ausgeführt worden 
ist 42 nach la ist ein Absatz zu machen 46 in der 
Überschrift statt Balter 1. Sßolfgang 47, 18 1. haben f (vgl. 
Goethe an Weller, Briefe 29, 150,20, oben S 276, 863 und 
Suphan, Goethe-Jahrbuch 2, 142) 48 Nr. 58, 3 statt ift 1. fei 
(so alle Hss. und C 1 , C hat die falsche Lesart) 51 In der 
Überschrift statt ^anftein 1. 5ßte£j 4 1. nur baDort erbaut, babort 
ist in C X C versehentlich ausgefallen 55, 8 ist 2öunbertoud)§ 
doch die von Goethe gewollte Lesung; SZBunbertoacbs von ihm 
corrigirt in Göttlings Brief an ihn vom 27. Juli 1827 70 
Nr. 95, 4 statt ^eidjen 1. Beugen 76, 3 1. 2Jcarie 30 1. bte 
3?ebeutung 81, ig 1. 3Jta§fenbnt( 88, 23 statt foüt'8 oud§ 1. 
fou"3 eu<h 30 statt aucfi 1. euch 95, 2 1. !gex% auf quißet 
oder bergauf quillet 97, 2 1. abnbung§boll 22 und 24 1. 
»Ibnbung 103, 1 1. Nabeln 105 3ch bliebe gern. 4 statt 
£ocb 1. 3)enn 111, 21 1. liebte 113, 67 statt am 1. im 
119 ©teile $öben. 2 statt $fab ftnbef 1. 2Deg toanbelt 120 
Reifen füllten. 3 1. belebt 120 Unglütf bilbet. 6 1. bie 
^röblttbfcit 121 Sugenblid) fommt fie. 4 statt bulben l. 
febauen 122 ©rün ift. 3 1. ©cblefien§ 124 ©elbft erfinben. 
2 1. bu ba$ 125 2Hele§ gibt. 2 statt 3Befi£ 1. ©enufj 126 
©eftmerälidj trat. 1 statt berein 1. btnein 140 nach 8 ist 



*) Die Rechtfertigung derselben findet sich in den Les- 
arten. 



Textyerbesserungen n Band 4. 

ein Absatz zu machen 111 33ilb bc? elterlichen .£>aufc3. 
:i. t l. Ten SBottberftat bt*l ferufte Be&enS*8anb 

'•Jinllinft bu getroft au? frommet Stattet .fianb, 
148,1 nuiss wnhl mit der geflammten Überlieferung, der nur 

die Ai'-'lnil'f des Kanzlers v. Müller entgegensteht, statt 
Vinn gelesen werden: greunbin 161 9luf 9JtamfcH 9t. 9t. 
3 gclabencn zu lesen? 168 Sin Dieidjer. 6 1. Hub brum 
164 3Ba8 ift ber .fummcl. t statt un§ 1. cud) •» 1. Seelen* 
5W)agtidifcit? s 1. 2tebe*lcDcn (ohne?) 7 1. Sehr' 167, 20 
1. it)rcn 169. 1:! statt meinem 1. feinem 171,16 Talila zu 
lesen? 173 ist nach 2 einzuschieben: 

@uer Sdjreicn, euer SrüHen 
3tft mir lange fcfjon berhaftt. 
175 3 U einet $anbfd)tift ftriebrichS be§ (tfrofjen. 4 statt freit 
1. 9^rei§ 179, 9 1. abgefeijtc* nach 10 ist zu ergänzen: 
Histim teneabia amieU HoraUua. 17 fällt dann weg 13 1. 
T>er Trieb 30g auch ben 9llcranber 11 statt alt bie 1. alle 
180 Die Überschrift würde besser lauten: 3fn ba? „ßiilbne 
Schotifäfttcin" ber 9Jtutter. 181 2fn ba§ Stammbuch bort 
JPjörftnnb. 8 1. mndjten'S 181 Überschrift 1. 2ln meine 
9JJutter. 2 1. föinmt 183, m 1. fchaurenb 186, 99 1. 9Jtit= 
gefangnen 188,45 1. traurenb y 194,22 I. recfjten 197,6 
1. Tidjterfrcubcn 198 %n ba§ iTalenberlein. 5 1. forgteft 
In der Überschrift 1. ©chüblerifcheu, ebenso im Inhalts- 
verzeichniss 203 $n ba§ ©tammbud) bou Senj. 4 statt 
guten 1. 3toei 9ln ben ^»erjog Garl 9luguft. In der Überschrift 
statt 24. 1. 23. 204 2In Sili. In der Überschrift statt 24. 1. 
23. 2 statt mein' 1. meine 205, is 1. bäuerifdj 26 1. bet= 
fammenhätt. 207,42 1. läng = breiter 53 1. 3?aftnadjt§fptcl 
20!) ?ln £?rau bem ©tein. $ranid)fclb. nach 3 ist einzusetzen: 
Hub roieber rein an ber 9tatur 311 füblen 210 Ter .^erjogin 
Suife. 2 ist in 2 Verse zu theilen: ^Bringen totr 3ln .... 
211,7 statt Tue 1. Tiefe 212,8 1. erroünfchte 214,5 statt 
ftumbfc* 1. bumpfe§ 7 statt in 1. an »6 1. Turcbffreidje 13 
1. ju 215, 19 1. anbren ebenso im 2. Gedicht 4 217 9ln 
grau Slmatie Don ©tein. 1 statt in 1. ber 218, 1 1. ©0 
grof? aU bie Segierbe mar in mir 220, 11 statt nad) tfjrer 1. 
auf ibre 18 1. hier. 221, 16 1. fammlenb 222, 4 1. 3U= 
gefchloffuem 226, 10 statt bu holbcä 1. geliebte? 230 nach 



Textverbesserungen zu Band 4. 829 

4 ist der Absatz zu tilgen 10 1. blüfjcn, 231 9ltt Säjittet. 
In der Überscbrift muss es beissen: mit einer f leinen m. @. 
232 3Kn f^rau b. 2?etg. In der Überscbrift muss es beissen: 
SGeimat, ben 20. 3'uli 1809; darnach ist das Gedicht nach 
dem an Hertha v. Loder (S 238) einzureihen 233 3n ein 
©tammbud). In der Überschrift muss es heissen: %ena, ben 
5. Oftober 1806. 233 Der Titel des 2. Gedichtes müsste 
lauten: ,3 lte 'P un 9 an ^M^ef? Caroline bon ©adjfen Sßeimat. 
©ctobet 1807, es ist somit nach den Versen an Karoline 
Bardua (S 235) einzuordnen nach 6 ist ein Absatz zu 
machen 236, 10 statt lätigfte 1. liebe 22 1. Stauten 239, 23 
1. etfdjetaten 240, 27 1. Sftub, 28 statt nübtt 1. toefjtt $n 
ben dürften ßatl ton ßigne. In der Überschrift ist zu ändern 
in: SBeimat, 9J?itte Samtat 1804 und das Gedicht nach ©tamm= 
budjblatt (S 232) einzuordnen 245 vor t SBibmmtg. ist zu 
beseitigen 4 1. an! 8 1. (Bauen; vor n ist als Über- 
schrift einzusetzen ©onnenblume. 12 1. toenbet; vor 15 ist als 
Überschrift einzusetzen 33etldjen. 246,34 1. Q'teitbe vor 35 
ist die Überschrift zu beseitigen zwischen 38 und 39 ist 
der Abstand zu beseitigen 249 3Tn ein 2Beibnad)t§finb. 

1 1. beü'gnt 3 1. ©cbtanfc 250 2In Stlernnbet b. ^mmbolbt. 

2 51t ist zu tilgen 251 Die Überscbrift des 2. Gedichtes 
muss etwa lauten: 2tn £>egel§ natütttdjen ©ofm. 252 5In 
bie ©ängetin (Satalani. in 2 feinet je ftdj wohl zu ändern in 
man fiäj ntmtnet 255, 16 statt tteu (Semütb. 1. tteugemufb. 
264 In der Überschrift des 1. Gedichts muss die 2. Zeile 
lauten: mit 2Iu§ meinem Seben. gtoettet 9lbff}eihmg fünftet 
STbetL, darunter ist einzufügen : OJfatienbab, ben 24. Sfuli 1822. 
266 ©tttlteit bon ©oettje. 1 1. Südjet! 1. SOßtff ert ! 2 1. 
2Tcb! 3. 4 müssen lauten: ÜHMII e§ nidjt in $obf binetn 5CRag 
e§ bod) im S8ud)e fetm! 271 Im 2. Gedicht ist 2Rat in «OTäts 
zu ändern und es muss demnach vor das vorangehende ge- 
stellt werden 4 1. Sieben 273 In der Überschrift des 2. Ge- 
dichts würde statt Slbolf besser $art zu setzen sein 275 
2ln f^ttebtid) Söagenet. nach 1 ist die Zeile llnb tote fie gütig 
mein gebadjt zu ergänzen 3 statt ®t«m 1. @o 276 2In 
{^etbinanb Rillet. 4 statt libetaß ift bet 1. (St ift übetatt 
277 3ln %xau -gioftätbin Ziemet. 4 1. fjettten 2>em ©djau= 
fbielet Jhüget. 5 1. ^anblen 278 ist im Datum des 1. Ge- 



T m t fpr l ir w m nn gan n l'.and 4. 

dicht« 13 in 12 zu ändern 280 Das 2. Gedieht ist zu 
Bbenohreiben: 9ltt ftrnu Pnrlrite. Wii einet toeiblicrjen Arbeit. 
ÜBkimcir, ben 6. 3ult 1829. und demnach etwa vor dem Gedicht 
an Mi.ki.wit/. (S29i) einzuordnen 283 9(n ftrau C>orlt)Ie. 
7 L benfe befc bcr 286, H I. liefen 290 Siel ante Cebrcn 
ist mit. der Überschrift 3fn bn3 Stammbuch hon ?Iuqiiftc 3<icobi. 
20eimot, ben 26. ÜRät; 1830 vor dem Gedicht an Frau 
v. Willemer (S 296) einzufügen 3 (jetzt 7) 1. SDoblmcinenb 
Jcfccui 294, M l. <5olcf) 2ln «miefietüi^. statt 1829 1. 1828 
Ta? Äfcinob, bn§ SPetnifjmeinnic&t ist etwa nach dem Gedicht 
an J. D. Wagoner (S 281) einzureihen 296 nach 4 ist die 
Zeile 3 ern feinet ©eele £eibenfd)aft unb ©tolj zu ergänzen 
r, 1. Unetgriffenen, füll beftebenben ßemütbä. 299 Im 2. Ge- 
dicht 4 1. bon 300 Im 1. Gedicht nach 4 ist der Absatz 
zu beseitigen Im 2. Gedicht l statt 2öa§ braucht e? 1. 33c= 
barf's noch 301 91 n f?tau non Wottiu?. nach 4 ist Absatz 
zu machen 302 Das Gedicht ist nach ($$eognoftifd)et laut 
(S 304) einzuordnen 7 1. 3abte2gabc, 303 Die Überschrift 
besser: Ten fünfzehn ©ngüfchen gfreunben. s statt iht'» benn 
1. ibt e§ 311,12 1. toofjttfjät'gem 315, 20 statt neu 1. nun 
317 ©nomifrbe Setfe. i 1. btinne 318, 9 1. 0>arnabcüe (ohne 
Komma) 320 Die Überschrift des 1. Gedichts musg 

lauten: £icbc?lteb eine? Wmerifnmfchen ÜHMlbcn. 327. i« 1. 
toobfgeftiefte, 331, 2 statt bin 1. fteb 11 1. Ob bc§ ergriffnen 
<Sd)Iuffc§ U statt eine? 1. toegen is 1. £en 2Bcg bet 
Schmach unb (?fore! 332 In der Überschrift ist zu ändern 
in: «Rotiembet 1825. 333 In der Überschrift 1. 1826. 334 
im 2. Räthsel 8 statt 21m 1. 3fm 355 Nr. 3 ist ohne 
Strophenabtheilung zu drucken 10 statt ^falbet L fValfe 
Nr. 4 12 1. bu! 357, 43 statt $tum 1. So 358 Nr. 7 
I statt O 1. 2ld) IS statt mein 1. ein Nr. 8 2 statt jefct 1. 
ifct 360, 20 1. fttubelt 361 f. vgl. den verbesserten Ab- 
druck S 227 ff. 364, «■ 1. ahnbeft'S Im 2. Gedicht muss 
das Datum lauten: 30. Secember 1778. 3. 4 1. 

£ie 2Jlufen hoben bidj befchüfct, 

9lun magft bu ftc befcfcühen. 
366, 2 1. heitten 367, 26 1. ahnbungäDoHen 30 1. SBetounbtung 






Textverbesserungen zu Band 5 1 . 331 



Band 5 X . 

5, 21 ist zu tilgen 20, 10 1. betgeljn 31, n 1. Elften 
34, 4 — 8 darf nicht eingerückt werden 35, 7 1. ift ängftlidj 
ftiff 40, 2 statt nimmer 1. immer 1. fätt'gen. 4 1. SImmittj 
(ohne Punct) 9 1. freubenbertaufchertb 14 jenen ist zu tilgen 
und dafür ein Spatium zu machen 15 1. ßöfjt 45 2>a§ 10. 
(Epigramm be§ 9lufcmiu§ ist nicht von Goethe übersetzt, daher 
aus dem Text auszuscheiden 49 9In Sami ist nicht vou 
Goethe, daher aus dem Text auszuscheiden 50 Die Über- 
schrift ®ie Sieblictjfte ist zu beseitigen und 1826 ist in 1827 
zu ändern; nach 12, 16, 25 und 35 sind Abtheilungsstriche 
zu setzen 51 Tn der Überschrift vor 26 1. Uae = 9)ben. 
56, ig 1. Ghinä, 57, 28 1. reifet. 63, 13 1. märt 65, 5 1. 
9JJad)ft mit mir 66 Im 1. Gedicht 2 1. tftörigen 5 statt aU 
1. boll 67, 4 1. fierab i 1. Sebe wohl. 68 Wallstein. 2 1. flifl ! 
3 1. nicht; 71 , 4 1. Vereine. 72 ist auszuscheiden 75,54 
1. aisbann! scl.SWann. 76,ssl. Wann. 77, 3 1. einer 78 To 
thc Poet ist nicht von Goethe, daher aus dem Text auszu- 
scheiden 83, 6 $t§=2)&filon dürfte wohl in ber Slfabemifer zu 
ändern sein 85, 25 1. befliffen ! 87 Die Überschrift vor 49 ist 
zu beseitigen 88, 58 1. 2Benn nur auch anbre fie gelten liefen; 
90, 87 1. menn'§ 91, 105 1. llnb e§ fingt 98, 199 1. heraus, 
200 1. e§ toar 201 statt roa§ er 1. roie et'3 102, 267 statt 
Siebthen 1. ©ctjöfechen 107, 339 statt hübfch 1. gut 342 statt 
9JJufet immer fhun 1. (Srtoeife bich 345 1. eigenem 109, 369 
statt äumeift 1. fo gern 111,397 1. gebrochene 113,413 1. 
allen klagen 114, 419 1. bir, in Reiten 420 1. erhöbt: 421 
1. begleiten, 127, eos statt mein 1. bein nach 604 kein Ab- 
satz 129,649 besser zu lesen: ßornm alte ^reunbin, fomm 
an'§ $&%. 130, 655 1. Orthoboren. 131, 665 statt ©eht 1. 
©eht 132, 672 1. bleibt 675 statt er gefommen 1. angekommen 
677 statt Söunber ist etwa zu lesen: 2Bie ba% 678 1. heilig 
133, 690 statt bafe 1. SBenn 694. 695 sind, zwischen Anführungs- 
striche gesetzt, an das vorausgehende Xenion unmittelbar 
anzuschliessen 135, 733 1. all' 136, 740 statt ßoftegen 1. 
©efeüen 1. 33rot, 139 nach 775 und 78i keine Absätze 
784 1. fanben fie 143, 836. 837 ist unter die Paralipomena 
zu stellen 144, 847 1. ju begnügen. 145 nach 855 kein 



10} Textverbosserungen zu Ba&d6 x , 

Ab-:itz 150,901 1. C/alan 152,938 statt unS vielleicht zu 
lesen nun '.'ii L Sein 153,961 1. Könige Ml 1 alle nod) 
159, l statt Wlann 1. SJcenjdj statt der Gedankenstriche sind 
Kommata zu setzen 12 statt gute 1. liebe Doch ist das 
Gedicht i Q der 279 f. angegebenen Fassung zu drucken. 
161, 1 1. Canguerbortte * Die Klammern sind zu beseitigen 
164, 7 1. 3eno, 172, r 1. rjertoiefen. 173, * 1. jagten 174, 12 
statt Ta§ 1. £a 175 nach 4 und 8 keine Absätze 176 
im 1. Gedicht 2 1. Äofeebue ad) toarum 3 Die Namen sind 
nicht zu sperren 177,2 1. aU ägtjptifdje r 1. ob er 178,2 
1. Iröbeteicn, 4 1. erfreuen. 10 1. gefenbet, 179 Die Über- 
schrift ist zu beseitigen 2 statt fogleid) 1. fo gern 180,2 

1. ^>albe, 181 Die Überschrift des 1. Gedichts ist zu be- 
seitigen 182 Die Überschrift ist zu beseitigen 1 (im 

2. Gedicht) 1. ßohebne, 183, 13 — 18 sind als selbständiges 
Gedicht zu drucken 184 Beide Überschriften sind zu be- 
seitigen; im 2. Gedicht beginnt eine neue Zeilenzählung 
2 (im 1. Gedicht) 1. WüKner, auch im 2. Gedicht dürften die 
Sperrungen zu beseitigen sein 186 Die Überschrift ist 
zu beseitigen 9. 10 bilden ein selbständiges Xenion, das 
unter die Zahmen Xenien einzureihen sein dürfte 2 (im 
2. Gedicht) 1. einigen 4 1. 2Jhife besänftige ß 1. Greuier unb 
©djorn! 188, 12 1. bebuften. 189, 1 1. 2ie«f 190,6 1. 
toir 191 Die Überschrift ist zu beseitigen und i — 8 sind 
als selbständiges Gedicht abzutrennen 195 Die Überschrift 
ist zu beseitigen 1 1. SBemer 196 ist ganz auszuschalten 
197 wäre besser unter die Paralipomena zu verweisen 200 
im 1. Gedicht 2 1. 9Jcone im 2. Gedicht 1 statt bet 1. tuet 
2 1. Unb toäY ftd) nicht felber übettei, 3 besser ftänb zu lesen 
201 im 2. Gedicht 1 statt Schein 1. ©cbeu 3 1. Son Jammer 
300,425 1. beforgeft 427 1. berfümmerte 



Nachträge und Berichtigungen 
zu den Lesarten in Band 5 n . 



S 8. SBeifjnadjten. Vgl. Goethe an Carl August 26. December 
1822 (Briefe 36, 246). 

S 9. Sfiro £)of)ett ber ^ßrtnjeffin hattet. 1—4 g auf der Rück- 
seite eines Octavblattes, das 3, 135, 5 — 8 enthält (H 192 ) 
2 llnfrer über meiner, dieses aus ©einer fid) ! nach 
4 Schlussschnörkel 

S 9. 3hxo Roheit ber ^rinseffm Stugufte. Tagebücher 1820, 
29. September: 5ln $rau bon £)obfgarten, mit einem Nahmen 
für ^ßrinäe^ Slugufte. Der Brief an Frau v. Hopfgarten 
gedr. Briefe 33, 268. 

S 14. Sin ©ehetmrath b. äöiüemer. -H 280 ist gegenwärtig im 
Besitz von Frau Anna Andreae geb. Schneider in Wein- 
heim. Erster Druck. Mittagsblatt. Herausgegeben von 
K. F. J. Schütz 1826, Nr. 63 vom 5. November (vgl. Meyer, 
Verzeichniss einer Goethe-Bibliothek S 156). 

S 15. Sie abgefaßten. Lesarten zu 5 1. H^H" 1 ^ Göttling 
beanstandete (Brief an Goethe 27. Juli 1827) aufjU3eidj= 
nen; dazu g: statt aufjuäeidmen 1. nieberfdjreiben. 

S15. 5ln ©rafin 3arac3eto§fa. Eine Handschrift, ©oettje 
unterzeichnet, im Besitz von Frau Helene Dietzmann 
in Stünzheim (Sachsen - Altenburg) , von Prof. Förster, 
Jean Pauls Schwiegersohn, herrührend. Über die Be- 
schaffenheit derselben war nichts zu ermitteln. Eine 
Abschrift stellte Prof. Dr. H. Unbescheid in Dresden zur 
Verfügung. 2 2>a fjaben fie mir armen ßinb 4 S)a§ 
ßleibdjen faft 



Nachtrüge und Berichtigungen zu Band',' 1 . 

5 — 8 Eatauä ermädjft bct SJortbcil nun, 
Um bcn mid) manche roofyl beneiben, 
Dal atme narfte Dläbcben hier 
Hon Äopf ju gfüfeen neu 311 fleiben. 
I nun wohl verschrieben für mir 

S 16. 2er boUfommenen ©tieferin. H™ 1 ist nicht eigenhändig 
sondern von Schreiberhand geschrieben. 

S 17. Gine Sdjadjtcl ÜJUrabcllen. Z 10 1. 20 statt 21 vgl. 
auch Briefe 32, 98 und 309. 

8. 17. 2In gfteunb «Ulellifo. Z 18 1. «DMifcb //"'C'C 1 läfedjen 
C l corrigirt von Göttling im Brief an Goethe vom 
27. Juli 1827. 

S 18. 9ln gfräulein SBolotosfa. Z 1 1. SBototoäfi fl* 1 Wototoita 
C'C 

S 19. ©efenbet Don ÜJJattenbab. Z 10 statt 1828 1. LS23 Zu 
H ut (19, n£F.) vgl. Goethe -Jahrbuch 14, 280. Erster 
Druck. Flora. Ein Unterhaltungsblatt. München 1823 
Nr. 149 (21. September). Im Besitz von Dr. Kippenberg 
in Leipzig befindet sich ein Facsimiledruck (Quartblatt) 
nach Kräuters Niederschrift; solche Drucke wurden 
wahrscheinlich an die Freunde vertheilt. 

S 19. 2u hatteft tängft. Eine Niederschrift dieser Verse auf 
zart gerändertem Blatt sandte Goethe an Lili Parthey, 
überschrieben 2ln £tlt., unterzeichnet: 3H. 33. 23. 7. 23 
(Goethe-Jahrbuch 22, 128 1 Sie hat folgende Abweichun- 
gen: 1 längft] gletcb 2 jefet] nun Parthey, Ein ver- 
fehlter und ein gelungener Besuch bei Goethe S 37, 
druckte jedoch das an seine Schwester gerichtete Ge- 
dicht nach dem in C l C festgesetzten Text. 

S 20. £11 ©cbüler £)ott)arb§. 1, 9. 10, u g l in dem in Marien- 
bad verwendeten Weimarischen Schreib -Calender 1823 
(vgl. Paralip. 23), 9 in der Fassung: £ann feneft fid) grau 
uub immer grauer M ob il nach ober re[gnet] 

S 20. «m beißen Quell. Zu H i9i vgl. Goethe-Jahrbuch 21, 10. 

S 21. 2ln SJtabame ©,jt)manoro*fa. Im Besitz von Frau Marie 
Mickiewitz in Paris, der Enkelin von Marie Szymanowska, 
befindet sich eine Niederschrift des an diese gerichteten 
Gedichts (datirt: IRarienbab b. 18 5lug. 1823 und unter- 
zeichnet: ©oefbe); ebenso eine französische Übersetzung 



Nachträge und Berichtigungen zu Band 5 n . 335 

des Gedichtes, datirt: M. B. Ce 28 Aout 1823, und 
unterzeichnet: Goethe (im Wortlaut übereinstimmend 
mit der von Loeper mitgetheilten Übersetzung, Gedichte 
Hempel 2 2, 394, wo in Z 17 jamais in toujours zu ändern 
ist). Die Abschrift besorgte Herr A. Oneguine in Paris, 
ohne zu wissen, ob beide Niederschriften eigenhändig 
sind. Abweichungen des deutschen Textes: 2 ^>erj ba§ 
ausübtet 3 aHäufdjnett 10 eitriger n in fjöfjerm u fdjlägt] 
lebt (wohl Fehler des Abschreibers) Die Übersetzung 
ist wohl von Goethe, der später, unzufrieden mit ihr, 
Soret ersuchen Hess eine neue anzufertigen (vgl. Goethes 
Unterhaltungen mit Soret, herausg. von Burkhardt S 35). 

S 22. 2er äierlitfjften llnbtne. Zu 7 1. giMeborn fl 271 C l (von 
Göttling beanstandet in dem Brief an Goethe vom 
27. Juli 1827). 

S 22. 31eid)fbum unb SBIüttje. Eine Abschrift von Ecker- 
manns Hand, ein verworfenes Blatt aus der Druckvor- 
lage zu C\ befindet sich in New York Public Library. 

S 23. ÜJttirth' unb Sorbeer. Facsimile von H 292 im Ausstel- 
lungskatalog „Goethe in seinen Beziehungen zu Frank- 
furt" Tafel XVII. Zu den Lesarten ist hinzuzufügen: 
4 obermal -ff 292 

S 23. 2)a§ fjolbe üTbal. Goethe hat die Verse öfters zu Stamm- 
bucheinzeichnungen verwendet, so an Auguste Jacobi 
(Abschrift v. Müllers mit dem Datum: üüßeimar 3um 
nächsten 2)?at) 1824/5 in dessen Archiv ; vgl. auch Goethe- 
Jahrbuch 1 , 382) und an Ernst von Schillers Stieftochter 
Therese von Mastiaux, datirt: ÜZBeimat b. 10 Ocfbr. 1826 
und unterzeichnet: $u fteunblidjem ©rinnern an fünftigen 
2fiat)tagen. ©oetbe (facsimilirt bei K. Schmidt, Schillers 
Sohn Ernst zu S 30). 

S 23. Julien ©räftn Gügtoffftetn. Eine eigenhändige Hand- 
schrift, kl. 8°, überschrieben: Julien un d am Schluss 
datirt: 3) 4. $an. 1819, ist aus der Sammlung Carl Gustav 
Wenzel (Dresden) in Börners Auctionskatalog XCV1I 
November 1909 S 9 Nr. 26 veröffentlicht; daselbst 4 
über ehrig zur Auswahl lauter 

S 24. Serfelben. 9teifefegen. H 296 ist identisch mit Nr. 40 im 
Katalog der Berliner Goethe-Ausstellung S 18; die andere 



Nachtrage und Berichtigungen zu Band ■">". 

eigenhändige Handschrift, aus dem Gräflich Bgloff- 
sti'iiiM-ln n lie.-itz herrührend, ist jetzt in der Anto- 
graphensamuilung des Herrn C. v. Scharfenberg auf 
Kalkhof. 
S2L 2In Julien. In den Lesarten 1. //»«//"»CT 1 
S 27. Sic getcr be§ adjtunbjtoan.jigftcn 91uguft§ banfbar ju et= 
toiebern. Handschrift g, Folioblatt, mit derselben Über- 
schrift, im Archiv. nach 18 Absatz 24 2)a3 — mir aus 
SSJir erroarten ba§ E 2 wurde hergestellt im Juni 1826 
(vgl. Briefe vom 24. Juni und 7. Juli 1826, Briefe 41, 
71 und 82, dazu Anmerkungen S 300). Einen aber- 
maligen Neudruck veranstaltete Goethe im November 
1827 (vgl. Brief an Frommann vou Ende October, Briefe 
4:5. 139 und 361). 
S 28. Meinem gfteunbe bon Äncbel. In den Lesarten 1. tbeilen 

S 29. «n ©räfin Marie Don Giuficbel. Vgl. Goethes Brief 
an Luise von Knebel aus dem November 1819 (Briefe 
32, 98 und 309). 

S 29. SBiegenlieb bem jungen Mineralogen Söalter oon ©oefhe. 
In den Lesarten 1. Sßolfgang H ill EC l C Dieses müsste 
auch im Text wieder hergestellt werden. Loeper hat 
Söalter eingesetzt, weil dies der Rufname des ältesten 
Enkels Walther Wolfgang war. In der nächsten Zeile 
1. (aus Vgl. das Gespräch mit Kanzler v. Müller 

vom 20. Juni 1827 (Unterhaltungen 3. Aufl. S 146). 

S 30. 3 um ©eburtätag , mit meinen f leinen ©ebiebten. H i0i 
jetzt im Besitz von Herrn Gottfried Eissler in Wien. 
Vgl. auch Stahr, Goethes Frauengestalten 7. Aufl. 2, 279. 

S 30. äßen ein guter ©eift befefjen. Eine Handschrift (Octav- 
blatt) g mit dem Datum: b. 9 Sfult 1818. aus dem Nachlass 
von Karoline Lortzing im Besitz des Oberregierungsraths 
Dr. Ermisch in Dresden. 8 ©0 aR für Sic belebe 
nach ble 

S 31. Siel ©ebulbeteä. Eine Handschrift, Quartblatt Con- 
ceptpapier, g, datirt: b. 27 £ec. 1816 im Archiv. 1 93iel= 
gebulteteä 

S 32. 3n ein ©tammbud). H il ° nachmals, im Besitz von 
Professor Biltz in Clausthal, identisch mit Nr. 2118 in 



Nachträge und Berichtigungen zu Band 5 n . 337 

Stargardts Autographen -Auctionskatalog vom 3. Dec. 
1888. Ein Facsimile des Blattes in der Zeitschrift „Der 
Sammler" 1907 November, Nr. 14; auch auf einer 
modernen Postkarte. Vgl. auch 0. Deneke, Goethe und 
Göttingen. 
S 35. 2ln atoet ©ebrüber, eifrige junge 9kturfreunbe. In den 
Lesarten ist die Bemerkung „Dieses dürfte — zu besei- 
tigen sein" zu streichen (vgl. auch S 327). 
S 39. Safjt rtad) oiel geprüftem Seben. In den Lesarten 1. Safj 
H ill C 1 gebessert nach Göttlings Monitum im Brief an 
Goethe vom 27. Juli 1827. 
Zu den Aufklärenden Bemerkungen. 5 ir , 54 Z 8 statt 264 

1.242 
S 40. Nr. 82. Handschrift g im Besitz des Freien Deutschen 

Hochstifts zu Frankfurt a. M. 65, 4 1. ßanbestoetten, 
Zu Band 4 S 80, 28 ff. Nr. 38. Das Inhaltsverzeichniss von 
C'C 4, S VI hat zu dem Titel «ttuffldrenbe Semerfungen 
folgende Anmerkung unter dem Strich: 
*) ^taapträgltdie 9lottj 311 9lo. 38 biefer 53emetf irrigen : 
„2Iu<J) ift hier toohl ber £>rt nod) meutere SBteberhotungen 
einselner ©ebidjte too nicht ju rechtfertigen boch ju ent= 
fchulbtgen. S!a§ erftemal fielen fie im SlUgemeinen unter 
tf)re§ ©leichen, benen fie nur überhaupt burch einen ge= 
toiffen Stnftang berroanbt finb; baZ 3roet)temal ober in 
9fietf)' unb ©lieb, ba man fie benn erft ihrem ©ehalt unb 
SBejug nach erfennen unb beurtheilen roirb. Sßeiterfinnenben 
unb mit unfern arbeiten ftdj ernftttcher befdjäftigenben 
Qaeunben glauben mir burd) btefe Slnorbnung etroa§ ©e= 
fälliges ertoiefen 3U haben." 
(Vgl. dazu Goethes Brief an Reichel vom 18. März 1827, 
Briefe 42, 90 f.) 
Zu Band 4 S 81, 18 — 22. Ein Entwurf der beiden Bemer- 
kungen 41. 42 g 1 in umgekehrter Reihenfolge und 
anderer Numerirung (33. 44) im Besitz des Freiherrn 
von Maucler auf Ober-Herrlingen bei Ulm, mitgetheilt 
von Morris im Goethe- Jahrbuch 25, 66. 20 berfdjlungenen 
21. 22 eine» in ßiebe unb £td)tung metteifernben 3ßaare3 roie 
Jätern unb ©uleifa. 18. 19 44. Qu einem trefflichen S3lumen 
©emalbe in bem retchften Nahmen. 
©octfjeS 28erte. 5. ©b. 2. %bü). 22 



md Berichtigungen ra Band 5 ". 

Zu . r -". 86, Z u stat- L ,WoMF*, statt 982 1. 242 

B 87. „•-Jueionuug. In den Lesarten .statt •_•.-. 1. n 

S 67. fflkhter ©etuifj. Bise für den 8. Band der „Schriften* 

i, mute, v.iii Herder mit lnterpunction ver- 

sehene Bearbeitung g befindet sich in H', üln rschrieben: 
Öeutif}. Demnach ist die Parenthese S 68 Z 4 — 6 zu 
streichen. Diese (schon von Keil, Ein Goethe -Strauss 
S 19 ff. abgedruckte) Fassung lautet: 

©enufc. 
Umfonft bafj bu, ein $et3 ju lencfen, 
Del Wäbdjcui Sdjoos' mit Öolbe füllft, 
£) greunb, laß bir bie ÜßoIIuft faxenden 
233enu bu fie roal)r embfinbeu roifift. 
iycjatjt' ben Stfebfall ganjer Raufen, 5 

Stein einzig £erj etnürbft bu bit: 
1 od) roillft bu eine lugenb faufen; 
©o gel) unb gteb beitt <£>er3 bafür. 

3ft'ö eine ßuft, in feilen Srmett, 

3n bie bu bid) betruncfen roarfft, 10 

Sin einem -ipe^cn 3U ermannen 

£em bu bid) nidjt bertrauen bnrfft ? 

@rgö£en bid) erlogne triebe, 

©in falfcfi gefaltete^ ©efufat? 

Unglürflicfier, bu fuhlft nid)t Siebe, 15 

Sogar bie Sßotluft fühlft bu nicbt. 

Sei) frcg gefinnt, allein berliete 

£en 33orjug eines 3JJenjd)en nie! 

$emt Sßoduft füllen alle 2l)iere, 

£er IRenfcfi allein berfeinert fie. M 

Safe bid) bie SBorte nicht berbrießen, 

Sie hinberu bich nictjt am ©enufj: 

Sie lehren bich mie man genießen 

Unb fich bei Sehen» freuen muß. 

Soll bid) fein heilig SBanb umgeben, 
So fdjräncfc bein ÖJefühl bid) ein; 
Wan fann in roahrer 3xet)i)cit leben 
Unb bod) nid)t ungebunben fcnn. 



Nachträge und Berichtigungen zu Band 5 n . 339 

Safj nur für Sine bidj entjünben, 
30 llnb tft bein £>er,3 bon Siebe tjolt, 

©o lafj bie 3ättlic^fett bid) binben 
2öenn bid) bie *PfIid)t nidjt binben foß. 

©mpfinbe, Jüngling, bann ertoäljle 

j£a§ üftäbdjen bir, fie roäfjte biet). 
35 23on Körper fdjön unb fdjön bon Seele 

llnb bann bift bu beglüdt toie tdj. 

3d) ber id) biefe ßunft berfterje, 

2fd) I)abe mir ein ßinb gerrjäfjtt, 

S)a§ un§ jum ©lud ber fdjönften (Sfje 
40 SlKein be§ 5ßriefter3 ©egen fef)lt. 

£> toie beforgt mid) ju beglüden, 
gür mid) nur fdjön ju fetjn bemüht, 
SBoltüftig nur mid) ju entjüden, 
Unb fittfam toenn bie 2öelt fie fieljt. 
45 j£afj unfrem 33artb bie 3"* nid)t fdjabe 

Üiäumt fie fein föedjt auä ©djtoadjfjeit ein, 
llnb ifjre ©unft bleibt immer ©nabe, 
llnb id) mufj immer bandbar ferjn. 

2jdj bin genügfam unb geniefje 
so 2ßa§ fie mir freuublidj pgebadjt, 

Sßenn fie beb, £ifdj be§ Siebften fjüfee 

3um ©djemmel iftrer güfje madjt; 

S£en Slpfel, ben fie augebiffen, 

Sas ©las, toorau§ fie trand, mir reidjt, 
55 Unb mir hty fjalbgeraubten «ßüffen 

ü£en fonft berbedten SBufen jeigt. 

Unb toenn fie in bertrauter ©tunbe 
So flug bon taufenb ©adjen fprtd^t, 
Söünfdj id) nur SBorte bon bem 3J?unbe 
60 Unb bend an anbre gfreuben nidjt. 

SBeld) ein S3erftanb ber fie befeiet, 
9J?it immer neuem Oteiij umgiebt! 
©ie ift botlfommen unb fie fehlet 
2)arin allein bafj fie mid) liebt. 

22* 



340 Nachtrlge and Berichtigungen zu Band6 n . 

Tic (Hjrfurcbt wirft mich if)r jn Jüfecn, 65 

Tic grcnbc m 'd) an '') rc Btttjl. 

2o lern icl) olntc Sdjmer,} geniefjen 

SUctbittre mit nic^t Sieb utib Saft; 

Die böfen ßaintcn finb Derttiebcn, 

3ch bin ton Ouaal uub 3rttl)itm fiel), 70 

ÜJHt ifl fein anbret Söitnfd) geblieben 

Vi baß mein ®tücf beftänbig fet)! 

4 — 8 von einer Bleistiftlinie umzogen 26 bein nach 
btcb bie 71 aus @3 ift fein onbrer Söunfch mit übrig 
blieben vi mein über Ht% 

S 74. Gupibo, lofcr eigenfinniget ßnabe! Eine Abschrift von 
Herders Hand in der Königlichen Bibliothek zu Berlin 
10 itte gerootben] fann mich nicht finben 

8 76. ©tnrf üon Sauft. 5 — 12 g auf einem goldgeränderten 
Stammbuchblatt, aufgeklebt auf einem Brief des Frei- 
herrn von Spiegel (llalberstadt 17. Febr. 1833): „Euer 
Wohlgeb. übersende ich die lange versprochene Hand- 
schrift " Im Besitz von Frau G. Seelmann in 

Naumburg. 

S 77. Tem aufgehenben SBoümonbe. Das Gedicht steht eigen- 
händig auf dem 2. Blatt des Briefes an Marianne Wille- 
mer. Nach Z 13 ist einzuschieben: Erster Druck. 
C l 47, 66. Z u statt 10 1. 9 Z 16 ist hinzuzufügen: 
fjinnn auch im Briefe an Marianne (Creizenach - S 240). 

S 83. SSMUt bu bie Slütljen bc§ frühen. I >ie Distichen auf 
Sakontala sind hier (4, 122) nach der Fassung abgedruckt, 
in der sie Herder iu der 4. Sammlung seiner Zerstreuten 
Blätter dem Aufsatz „Über ein morgenländisches Drama" 
als Motto vorangestellt hat. (In V 1 ist SBlütfjen in 
23lütbe zu äudern.) Worauf diese Fassung beruht, ob 
etwa auf einer Goethischen Niederschrift, ist unbekannt. 
Dass Goethe die in der ersten Niederschrift (Brief an 
Jacobil gebrauchte 1. Person der drei ersten Zeilen, mit 
der die 1. Person in der letzten Zeile übereinstimmt, in 
die 2. Person geändert und so eine klare Construction in 
eine weniger klare verwandelt haben sollte, ist nicht 
sehr wahrscheinlich. Die alterthümliche Form 2ßtHt, 



Nachträge und Berichtigungen zu Band 5 n . 341 

die allerdings auch im Prometheus vorkommt (39, 206, 
277) ist gleichfalls auffallend; die Herausgeber des Nach- 
lasses haben sie in das übliche Sötöft geändert. So dürfte 
es wohl gerathen sein, die Distichen in der Form zu 
drucken, in der sie der Dichter dem Brief an Jacobi 
beigegeben hat (Briefe 9, 271): 
2ßtE i<h bie SBlumen be§ ftüfjen, bie grüßte be§ fpäteren 

3ahre§, 
2BtU td) toa§ reiat unb entjücft, totH id) toa§ fättigt unb 

nährt, 
2BitI i<h ben <£>imniel, bie @rbe mit (Sinem Manien begreifen; 
9tenn ich ©afontala biet) unb fo ift afle3 gefagt. 

S 89. Waiux unb Äunfl fie fcfieinen fich 3U fliegen. # 379 hat 
v. Müller an Martius übersandt mit Brief vom 6. April 
1832, als Ersatz für das entwendete Stammbuchblatt 
Söemt 5ßf)öbu§ Stoffe (vgl. S 174 und 193 f., Goethe-Jahr- 
buch 28, 88). Goethe hat dem Tagebuch zufolge das 
Blättchen am 6. Nov. 1831 an Müller gegeben, dieser 
aber hat es erst am 6. April 1832 an Martius über- 
sendet. 

S 96. Z 25 (zu H* 07 ) statt 280 1. 279 

S 96. Z 34 (ZU H i08 ) Statt 9—12 1. 13—16 

S 98. ßeuchlenber ©tern. Eine Handschrift g, l — 4 unter dem 
Bildchen mit Datum: Sßeimar 17 «Sept. 1825 und Unter- 
schrift : ©oetfie im Besitz von Dr. Kippenberg in Leipzig. 

S 102. Z 16. n. Vgl. Tagebücher 1827, 24. December: Manche 
©enbungen lamen an ... . non 2>te3ben ^)au§= unb ©orten» 
Slnficbten. 

S 104. SBtlbnifj ber 3ßrinaeffin Wotie bon Sßeimat. Goethes 
eigenhändige Niederschrift dieser Zeilen, und nicht, wie 
Betz im Goethe -Jahrbuch 18, 211 f. angibt, der Verse 
<Sonfte§ SBilb (4, 7), hatte der Erbgrossherzog Carl Alex- 
ander im October 1850 Gerard de Nerval geschenkt 
(vgl. dessen Souvenirs d'Allemagne — Lorely, Paris 1860, 
S 309, Appendice). 

S 105. SBilb bon Cbeffa. Henriette von Pogwisch war mit 
Graf Edling, der früher am Weimarischen Hofe eine 
grosse Rolle gespielt hatte — er war zu verschiedenen 



342 Nachtrüge und Berichtigungen zu Band 5 n . 

Zeiten Theaterintendant, Minister und Oberhofiuarschall 
gewesen — sehr befreundet. Er hatte mit seiner Ge- 
mahlin längen Zeit in Odessa gelebt und kehrte nach 
einer Abwesenheit von mehr als 20 Jahren nach Deutsch- 
land zurück, um gegen Erblindung Hülfe zu suchen. 
Nach wenigen Wochen starb er in Weimar. (Vgl. 
Henr. Ott. Ulr. Majorin Freifrau von Pogwisch, geb. 
Gräfin Henckel von Donnersmarck. Weimar 1852.) 

S 108. 33on roem auf £eoen3* unb SBtffenSbatjnen. Zu H*" vgl. 
Sauppe, Goethiana, Göttingen 1870, S 14. 

S 109. ^orabcl. Eine Abschrift von S. Boisserees Hand hat 
sich bei den Briefen Goethes an Neureuther erhalten. 

S 119. Z 7 ist gej. zu streichen Z 17 statt H*** 1. J7* 68 

S 120. 9tn bie ÜJtuttcr. In den Lesarten 2 1. fömmt nach H m 

S 121. @U)|ium. H* 11 im Besitz von Frau Julia Merck- 
Bucherer in Jugenheim. 

S 122. «pilgert «ERotgcnlieb. H* 78 im selben Besitz wie H lu . 

S 123. Sin ©otter. Der erwähnte J. H. Voss ist natürlich der 
jüngere, gewöhnlich Heinrich genannte Voss. — Man 
darf wohl vermuthen, dass die Gries'sehe Abschrift 
(H* 19 ) dem Original näher steht als der von Creizenach 
überlieferte Text in J und die darauf beruhenden Texte 
in (756 und im Jungen Goethe. Sonach dürfte es gerathen 
sein, den Text von H iie dem Druck des Gedichtes zu 
Grunde zu legen. 

S 137. 2ln ©djiHer. Z 26 1. nach H"»C l C 

S 144. Supplement 3U ©djtller§ ©lotfe. Nach dem Absatz 
über die Handschrift ist einzuschieben: Hier zuerst ge- 
druckt. 

S 155. Sin griebridj fyörfter. Vgl. dazu den Brief Goethes 
an Zelter vom 26. October 1820 (Briefe 33, 322, 16 ff.). 

S162. ©oetbeä ©ebuttetag 1825. Ein Concept der Verse 
13 — 24 (nicht die an Marianne gesandte Reinschrift), 
abgeschnitten von einem Bogen, auf dessen anderer 
Hälfte wie in fl 583 die Verse t — 12 standen, im Auto- 
graphencatalog II von P. Gottschalk (Berlin 1909) Nr. 55. 

S 184. 2ln ©ie. Z 4 (am Schluss der Lesarten) ist anzufügen : 
29 1. ©old) 



Nachträge und Berichtigungen zu Band 5 n . 343 

S 185. 3)n§ ßleinob, baZ SÖergifemetnmdjt. Handschrift g im 
Katalog der Boernerschen Auction von C. G. Wenzels 
Nachlass, November 1909, S 9 Nr. 29. 

S 193. 3ln ^rcut bon 2Jiartiu3. Letzte Zeile der Seite statt 
6. Nov. 1831 1. 6. April 1832 

S 198. 2tn Seltet. Tagebücher 1831, 10. December: #errn 
$rofeffor gelter in SBerlin aroerj WeboiUen. 

S 203. 2lii§ £omer§ Obtjffee. Z 25 statt 12 1. 22 

S 209. 9lu8 Waw^m'Z «beldji. Die 1822 erschienene Tragödie 
Manzonis hat Goethe Ende dieses Jahres gelesen (vgl. 
Tagebücher 8., 24. und 30. December 1822, 2. und 8. Ja- 
nuar 1823; an Schultz 9. December und gleichlautend 
an Knebel 14. December 1822, Briefe 36, 227 und 232 f.). 
Die Verse UmiBerfteigBar — toanbt' id) stehen g x OXn- 
üBerfteigbar bcbenb.) und g (alles Übrige) auf einem Quart- 
blatt Conceptpapier zusammen mit der in demselben 
Brief an Streckfuss bezeichneten „ dunklen Stelle" (Nieder- 
schrift g 1 ), den letzten Worten Adelchis mit Goethes 
Erläuterungen (Briefe 42, 30, 6 — 10); darunter// 1 : bagegen 
prodifeäeli (vgl. ebenda 11 — 17) Diese Aufzeichnung der 
in die Übersetzung von Streckfuss eingeschobenen Verse 
hat folgende Abweichungen von obigem Druck: 2 midi] 
mir 3. 4 zuerst fjerabjuiommett , fnh nuleljt läuleijt üdZ] 
aucrj [enMicb] dann g 1 unb fcfjon fem! ®ie britte — froB, 

S 230. ©borlieb. Der Titel der nur handschriftlich existiren- 
den Chronik lautet: „Sammlung alter Denkwürdigkeiten 
und merkwürdige Begebenheiten der Königlichen Stadt 
Kaiser Karlsbad zusammengetragen und verfasset von 
den Gebrüdern Thaddaeus und Leopold Platzer im Jahre 
1826". Der Titel des Gedichts: „Chor, welcher am 21. Juli 
1795 bei dem zur Ergötzung der hohen Kur- und Bade- 
gäste gegebenen Freiballe gesungen wurde, gedichtet 
von Herrn von Göthe." 

S 261 Z 21 vor ßieBdjen zu ergänzen: 267 

S 262 zu IT 784 zu ergänzen: vgl. oben S 75 zu %ö) Bliebe gern 
berftf)loffen fttH. 

S 264 nach iT 803 einzuschieben: 473 Mittelmäßige nur foHten 
lebren g, gestrichen, nach dem Prosaspruch £a§ ©d)recf= 



344 Nui-litriige und Brrichtigungen zu Rind - r - n . 

lic&fh* für ben Schulet ift (Schriften der Goethe -Gesell- 
schaft 21, 382 n 1182; Wtfkc 42". 390 zu 256,«). 
B 871. Sog', roaä enthält bie flird)engefd)id)te. Vgl. dazu die 
Aufzeichnung g auf der Rückseite von H'** (3, 407): 
Slriancr, bie ber menjchlicben 9catur 3utrouen göttlidj ferjn 
3U fönitcit. Äirdjlidje (Crthoboje) bie ein für allemal einen 
@ott = SRciifcfcen, einen Sftenjcfc = @ott Verlangten um 31t impo= 
niren. 



Nachträge. 



2)a§ Sageoiidj. 

— aliam tenui, sed iam quam gaudia adirem, 
Admonuit dominae deseniitque Venus. 

2Bir t)ören'§ oft unb glaubend toofjl om (Snbe 
£a§ ^flenfcljenfjerj fei etoig unergrünbtidj, 
llnb tote man auä) fid) tn'n unb reibet toenbe, 
©o fei ber Gtjrifte wie ber ^»etbe fünbüd). 
5 5)a§ SBefte bleibt, toir geben un§ bie <g)änbe 

llnb nef)men'§ mit ber £ef)re nid)t embfinblid); 
Senn jeigt fiäj auä) ein 5>ämon, un§ berfuctjenb, 
©o mattet 2öa§, gerettet ift bie £ugenb. 

33on meiner brauten lange geit entfernet, 
10 2Bie'§ öfter§ get)t, naä) irbif(i)em ©etoinne, 

llnb toa§ tdf) audj getoonnen unb gelernet, 
6o fjatt' id) bodj nur immtr ©te im ©inne; 
llnb toie gu 3laä)i ber §immel erft fiä) ftemet, 
©rinnrung un§ umlenktet ferner 2Rinne: 
15 ©o toarb im geberjug be§ £ag§ ©reignifj 

2JMt füfjen Söorten ^r ein freunbtitf) ©leidjnife. 

%ä) eilte nun %uxM. 3er6roä)en fottte 
2Mn Sßagen mid) noä) eine ^adjt berfpaten; 
©äjon baäjt' itf) mid), tote id) ju £>aufe rollte, 
20 SUIein ba mar ©ebulb unb 2Berf bonnötfjen. 

Unb toie id) aud) mit ©djmieb unb Sßagner tollte, 
©ie jammerten, berfdjmäljtett biet ju reben. 
@in jebe§ £>anbtoerf t)at nun feine ©djnurren. 
2ßa§ blieb mir nun? Qu toeilen unb ju murren. 



Nftchtrf '-■ Dm Tagebuch. 

2o ftnub irf) nun. Ter Stern beä nädjftcn Srf)itbe> 

Betief tnicfi l)in, bic 2Bof)nung frfjien erträglirf). 

(in 9Jiäbd)cn fam, bc3 feltctiftcn ftkbilbe?, 

Ta3 £id)t crlcnri)tcnb. Wir ronrb glcid) be()äg(icl). 

.frausflur unb Treppe faf) idej al§ ein OTilbeä, 

Tic 3i mm etd) e il erfreuten mid) unfög(id). :«o 

Ten fünbigen Wcnfdjcn ber im freien fdjroebet — 

Tic Sd)üul)cit fpinnt, fte ift'o bie irm umroebet. 

*Run fetrf' icf) mirf) ja meiner Xafrf)' unb Briefen 

Hub meine>5 lageburf)? Wenauigfeiten, 

Hm fo roie fonft, roenn alle Wenfäjen fddiefeu, .is 

$Rir unb ber Trauten ffreube ju bereiten; 

Torf) roeifo irf) nirfjt, bie Tintentoorte liefen 

9iirf)t fo toie fonft in alle Äleinigfcitcn: 

To§ Wäbrfjen fam, be§ Wbenbeffen» Stürbe 

Sertljciltc fie getoanbt mit ©rufe unb 2öürbe. 40 

Sic get)t unb fommt; irfj fprerfje, fie erroiebert; 
-UJtt jebem SBort erfdjeint fte mir gefrfjmiicfter. 
Unb roie fte leidjt mir nun ba? .ftufyn ^crgliebert, 
3?eroegenb £>anb unb 9lrm, gefrf)itft, gefrfjitfter — 
28a§ auä) bo§ tolle 3 cl ig in un§ befiebert — 45 

©enug irf) bin tierroorrner, bin oerrürfter, 
Ten Sturjl umroerfenb fpring' irf) auf unb faffe 
Ta§ frfjöne ßinb; fte lt§pelt: Saffe, taffe! 

Tie ÜJhtrjme brunten laufet, ein alter Tradje, 

Sie gfttytt bebädjtig be§ ©efdjäft» «ülinute; so 

Sie benft fid) unten, toa* irf) oben madje, 

S?ei jebem 3°Q.ern fdjtoenft fie frifrf) bie SRutfje. 

Torf) fdjliefje beine Tf)üre nirfjt unb toarfje, 

So fommt bie 3Jlitternarf)t un* toobjl *u ©ute. 

fltafrf) meinem 2lrm enttoinbet fte bic ©lieber, 55 

Unb eilet fort unb fommt nur bienenb toieber; 

Torf) blirfenb audj! So bafj au§ jebem Surfe 

Sirf) f)immlifdje§ Skrfpredjen mir entfaltet. 

Ten füllen Seufjer brängt fie nirf)t jurürfc, 

Ter iljren SBufen fjerrlidjer geftaltet. 60 



Nachträge. Das Tagebuch. 347 

3$ fcf)e, bofj om ©fjr, um £crt§ unb ©'nirfe 
©er flüdjttgen SRottje £iebe§bliitf)e tunttet, 
llnb ba fie nidjt3 3U leiften weiter finbet, 
(&ef)t fie unb äögert, fiefjt fid) um, berfdjtoinbet. 

65 ©er Mitternacht gehören -!pau§ unb ©trafjen, 

Wir ift ein weitet Soger aufgebreitet, 
Söobon ben fleinften STt)etI mir anjuma^en 
©te Siebe rätfj, bie ntfe§ tooM Bereitet; 
$d) jaubre nod) bie Äe^en au§3ubtafett, 

70 9htn t)ör' id) fie, toie leife fie aud) gleitet, 

2Rit gierigem SBticC bie .£>od)geftaU umfd)toeif' td), 
Sie fenft fid) f)er, bie SöoMgeftalt ergreif td). 

©te rnadjt fidj lol: SSergönne ba$ id) rebe, 
©amit td) bir nid)t böHtg fremb gefjöre. 

75 ©er ©djein ift toiber mid), fonft war id) Höbe, 

©tet§ gegen 9Jlönner fetst' id) mid) jur Sßetjre. 
2JHd) nennt bie ©tabt, mid) nennt bie ©egenb fbröbe; 
9tun aber toeife id), toie ba§ £>erj fidj fefjre: 
©u bift mein ©ieger, laf; bidj'3 nidjt berbriefjen, 

so 3d) falj, td) liebte, fdjtour bidj 3U genießen. 

©u fjaft mid) rein, unb toenn td)'§ beffer toüfjte, 
©o'gab' id)'§ bir, id) thue toa§ id) fage. 
©0 fd)liefjt fie mid) an tfyre füfjen 33rüfte, 
2ll§ ob tf)r nur an meiner 2?ruft besage. 
85 llnb tote id) Üftunb unb Slug' unb ©Urne füfjte, 

©0 toar id) bodj in tounberbnrer Sage: 
©enn ber fo D,iju'g fonft ben 2Ketfter fbielet, 
Söeidjt fdjülerfyaft jurüd unb abgefriMet. 

%ftx fdjeint ein füfje§ 2öort, ein .ffufs ju g'nügen, 
90 9ll§ toäY e§ aüe§ toa§ tljr §ers begehrte. 

2Bie feufd) fie mir, mit liebeboflem $ügen, 
©e§ füfjen $örber§ ^üöeform ^etoä^rtc! 
(Jntjüdt unb frof) in allen iljren gügen 
llnb rufjig bann, al§ toenn fie nid)t§ entbehrte. 
95 ©0 rut)t' td) aud), gefällig fie befdjaueub, 

yioä) auf ben ÜDJeifter ^offenb unb bertrauenb. 



348 Naohtrlge. l 1 traoh, 

■fcocij (\U td) länger mein Wefdjirf bebodjte, 

Sott toufciib Tvliiciioti mir bic Seele fodjtc, 

5Rid) felbft l)erroünfd)cnb, grinfenb midj betadjte, 

9tid)tS beffer roarb, tote td) and) jnubern iiiodjtc, 100 

£a lag fic fdjlnfeub, fdjöner aU fte toadjte; 

Tic £id)tcr bämmerten mit landein Torfjte. 

Ter Taq.cö=9lrbeit, ju^cnblirf)cr 9Jciil)C 

©efcllt ftd) gern bet ©d)laf nnb nie 311 frtifye. 

©0 lag fte tjimmlifd) an bequemet Stelle, 105 

9113 roenn ba§ £agcr irjt allein geborte, 

llnb an bie 25>anb gcbrütft, gequetfdjt jur .fröHe, 

Oljnmädjtig jener, bem fte nid)t§ üerrocfjrte. 

93om ©d)langenbiffe fällt junäcijft ber Duelle 

(Sin UBanbrcr fo, ben fdjon ber Turft betörte. 110 

©ie atfynet lieblidj rjotbem Traum entgegen; 

@r l)ält ben 9ltt)em, fte nidjt aufzuregen. 

©efafet bei bem rca§ ir)m nod) nie begegnet, 

©pridjt er ju ftd): ©0 mufjt bu bod) erfahren, 

Sffiarttm ber Bräutigam ftd) freuet unb fegnet, tu 

23or 9teftelfnüpfcn fdjett ftd) 31t beroabjen. 

2Bcit lieber ba, too'§ ^eQebarben regnet 

9113 f)ier im ©djimpf ! ©0 mar e3 ntrljt bor Stoßen» 

51(3 betne £>errin btr jum erften $Rate 

93or'§ 9luge trat im pradjterfjeltten ©aale. 120 

Ta quoll betn $et3, ba quollen betne ©innen, 

©0 bafc ber qanje 5Jcenfd) entjütft ftd) regte. 

3um rafdjen Tanje trugft bu fte üon tjtnnen, 

Tie fattm ber 9Irm unb fd)on ber SBufen biegte, 

9ll§ roollteft bu btr fetbft fie abgeroinnen; 125 

SBerbielfadjt mar, roa§ ftd) für fte beroegte: 

23erftanb unb SBifc unb alle 2eben§getfter 

Unb rafdjer al§ bie anbern jener 9Jceifier. 

©0 immerfort roud)3 Neigung unb Segierbe, 
Brautleute mürben mir im frühen 3aljre, 130 

©te felbft be§ SJJaien fd)önfte Blum' unb 3ierbe; 
2ßic roud)3 bie ßraft 3ur Suft im jungen $aare! 



Nachträge. Das Tagebuch. 349 

Unb aU idj enblid) fie jut #irdje führte, 
©efteh' idj'3 nur, toor ^rieftet unb Slltare, 

135 Soor beinern 

33et3eilj mir'3 ©ott, e§ regte fid) ber 2ffte. 

llnb itjr, ber SBrautnadjt reidje Settgeljänge, 
^t)i $füf)le, bie it)r euef) fo breit erftredtet, 
3f)r Jeöbidje, bie ßieb' unb Suftgebräuge 
uo 9JUt euren feib'nen gütigen bebedtet! 

Sftjr Ääfigbögel, bie burd) 3t°itfd)er=©änge 
3n neuer Suft unb nie 31t frül) erroedtet! 
3it)r fanntet un3, bon euerm ©djutj umfriebet, 
üTf)eilnet)menb fie, midj immer unermübet. 

145 llnb rote roir oft fobatm im Ütaub genoffen 

9tad) 3But)lenart be§ @f)ftanb§ tjetltge fRectjtc, 
23on reifer ©aat umroogt, com Siofor umfdjloffen, 
2ln mondjem llnort, roo idj'3 midj erfredjte, 
2Bir roaren augenblidlid), unoerbroffen 

iso llnb roieberbolt bebient üom brauen ßnedjte! 

äkrflucbter unecht, toie unerroedlid) liegft bu! 
llnb beinen #erra um'§ fdjönfte ©lud betriegft bu. 

2)od) 3Jieifter 3fte fiat nun feine ©ritten 
llnb läfjt fid) nid)t befehlen nod) oeradjten, 

155 Stuf einmal ift er ba, unb ganj im ©titlen 

(Srfjebt er fid) 3U allen feinen $rad)ten; 
©0 ftefit e» nun bem SBanbrer gan3 3U Sitten, 
9tid)t led)3enb metjr am Quell 3U übernadjten. 
@r neigt fid) bin, er toitl bie ©äjlä'ferin füffen, 

160 Mein er ftodt, er füblt fid) roeggeriffen. 

2öer fiat 3ur ßraft ibn roieber aufgeftä'fitet, 
2ll§ jeneg SSilb ba3 ibm auf eroig treuer, 
5Jlit bem er fid) in $ugenbluft bermähtet'? 
©ort leudjtet fier ein frifd) erquidlid) geuer, 
165 llnb toie er erft in Dtjnmadjt fid) gequälet, 

©0 roirb nun l)ier bem ©tarfen nidjt geheuer; 
(Sr fdjaubert roeg, borfichtig, leife, leife 
(Sntjiebt er fid) bem fyolben gauberfreife, 



SSO Nachtrage. Das Tagebuch, 

©ijjt, fdjreibt: ,,3d) natjte mid) ber rjeimifdjen Pforte, 
Cntjtnten luoHten mid) bic legten ©tunben, wo 

Iii l)ob' id) nun, am fonberbarften Orte, 
DJJcin treues' ^)et,3 auf» neue bit ücrbuubcu. 
3uni Gfctyfafff finbeft bu geheime 2öorte: 
3)ie flranfljcit erft bcroäljrct ben ©efunben. 
Sicfe SBüdjlein folt bir mand)c§ öute jcigett, m 

3^a» 33cfte nur mu§ id; ßulc^t licrfcforoeigen." 

2)a fräbt bet .jpabn. Ia§ 5Dcäbd)en fdjnelt entroinbet 
Scr $ede ficf> nnb luirft fid) rafd) in'» hiebet. 
Unb ba fie fid) fo feltfam hneberfinbet, 
©o ftufct fie, btitft unb fcfjtägt bie 2lugeu nieber; iso 
Unb ba fie tfim jum legten INal Derfdjtoinbet, 
3m Stuge bleiben ibm bie fd)önen ©Heber: 
£a§ ^oftfjorn tönt, er roirft fid) in ben Söagert 
Unb läfjt getroft fid) 3U ber Siebftcn trogen. 

Unb roeil äulejjt bei jeber 3>id)tung»n)eife 185 

2Jioraüeu itn8 ernftlid) förbern follen, 

®o roitl audj id) in fo beliebtem (Steife 

(fud) gern befennen roa» bie 23erfe rooüeu: 

2Bir ftolpern rcobt auf unfrer ßebcn»reife, 

Unb boctj bermögeu in ber 2öelt, ber tollen, 190 

3roei £)ebel uiel auf» irbifd)e @etriebe: 

©ebr tüel bie 5$fttd)t, uuenblid) metjr bie Siebe! 

Die Idee zum „Tagebuch" scheint bereits aru 30. August 
1808 aufzutauchen, wo Goethe auf der Fahrt von Karlsbad 
nach Franzensbad (Franzensbrunn) mit Riemer „über eine 
Geschichte im Castischen Styl und Geschmack" spricht (vgl. 
Goethes Tagebücher; dazu Riemers Tagebücher, Deutsche 
Revue 11. Jahrg. Band 4 S 33; Riemer fügt hinzu: „und 
höchst moralisch"). Zur Ausführung kam das Gedicht erst 
Ende April 1810 in Jena. Goethes Tagebücher 30. Aprü 1810: 
2ie ©tau3en „ba§ Jagebud)" abgefcfjricben. Riemers Tage- 
bücher 30. April (a. a. 0. 12. Jahrg. Band 3 S. 61): „Schrieb 
ich die Stanzen in Casti's Manier: ,Das Tagebuch' betitelt. 
Das unter den Paralipomenis befindliche Manuscript ist 



Nachträge. Das Tagebuch. 351 

noch das von meiner Hand und scheint keins weiter zu 
existieren, sonst würde G. dieses genommen haben. Wahr- 
scheinlich als sujet de caution scheint er es niemand weiter 
copieren haben lassen". Darnach ist Riemers spätere An- 
gabe (Mittheilungen über Goethe 2, 622), Goethe habe ihm 
das Gedicht in Karlsbad 1810 dictirt, falsch (vgl. Goethes 
Tagebücher 4, 379). Am 6. Mai (Riemers Tagebuch) las 
er das Gedicht in Jena bei Knebel vor, dann in Teplitz am 
1. September (Goetbes Tagebücher; wahrscheinlich ist auch 
die Notiz 3)a§ Jagebud) am 12. August als Vorlesung zu 
deuten). Goethe hielt das Gedicht sehr geheim und dachte, 
da „die Welt dergleichen unsittlich zu nennen pflegt", nicht 
an eine öffentliche Mittheilung (zu Eckermann 25. Februar 
1824). Auch nach seinem Tode blieb es verborgen. Wie 
Düntzer nach einer Mittheilung von Simrock erzählt (Aus- 
gabe in Kürschners Deutscher National-Literatur 2, 169 und 
3 n , 251), hat Eduard Böcking, dem Kanzler von Müller die 
Handschrift in Weimar einmal zeigte, es aus dem Gedächt- 
niss für Salomon Hirzel niedergeschrieben. Darnach veran- 
staltete dieser 1861 in wenigen Exemplaren einen Privatdruck 
für die stille Gemeinde der Goethefreunde. Anders hat 
Hirzel selbst die Entstehung seines Druckes dargestellt in 
einem Briefe an einen Herrn Amstetter (25. April 1868), 
den M. Mendheim mittheilt (Bibliothek litterarischer uud 
kulturhistorischer Seltenheiten. No. 3 b. Goethe, Das Tage- 
buch. Vier unterdrückte Römische Elegien etc. Leipzig 
1904, S 8). Darin heisst es: „Die Echtheit des ,Das Tage- 
buch' betitelten Gedichtes von Goethe steht für mich ausser 
Zweifel, da das Originalmanuscript, von dem Dichter mit 
seinen schönen lateinischen Buchstaben in gr. 4° geschrieben, 
durch einen sonderbaren Zufall schon vor mehr als 20 Jahren 
auf eine halbe Stunde in meine Hände gelangt ist. Diese 
kurze Zeit habe ich damals zu einer Abschrift benutzt, 
deren, wie ich erst nachher erfuhr, schon damals mehrere 
vorhanden waren. Auch die Jahreszahl 1810 und das Motto 
aus Tibull fehlten auf dem Manuscripte nicht." Eine solche 
Abschrift rührt auch von Holtei her, der sie, wohl noch 
vor 1861, Prof. Oscar Schmidt in Graz geschenkt hat; jetzt 
im Besitz von dessen Sohn, Prof. Erich Schmidt in Berlin. 



352 Nachträge. Das Tagebin-h. Xmien. 

(Sie enthält folgende Abweichungen: 13 jnt 15 be3 3°bt3 
17 ©ebtodjen 19 nad) .£>anfe M hat beim :n fiinb'gen t: in 
mit, M oetroottcn gi unb fyali 71 giet'gem 95 auch ich 
104 unb nur 130 im jungen H6 heil'gc um ich mich,'* 1&9 
Sdjläftin 1G9 heimfdjen). Die späteren Drucke, die in Karls- 
bad, Wien, Berlin etc. veranstaltet wurden, beruhen auf 
Missbrauch eines in fremde Hände gerathenen Exemplars von 
llir/t-ls Druck. Eine in Goethes Nachlass gefundene Hand- 
schrift ist sekretirt worden; ob es die von Hirzel benutzte 
eigenhändige oder Riemers Niederschrift ist, kann nicht 
gesagt werden. (Vgl. auch Niejahr im Euphorion 2, 614 ff.) 

Der lateinische Vorspruch ist aus Tibull I 5, 39. *o, den 
Goethe in der Übersetzung von J. F. Koreff (Paris 1810) am 
6. Mai erhalten hat (vgl. Tagebuch); am 23. October ver- 
zeichnet das Tagebuch: Zibuü Don Äoteff mit bem Ctiginal 
betglidjen. 

135 Die Puncte in Hirzels Druck; die Ergänzungen des 
Verses in den Nachdrucken entbehren einer sicheren Ge- 
währ. Holteis Abschrift hat: Slot beinern Jheuje felbft 3efu 
Ghtifte, 



Xeuien. 



1. 33otfd)tag beä 9t. Slnjeigetä, bie 31.2.3- betreffend 
2Beü bet futchtbate SSunb bod) einmal füt jebetman benfet, 
51cfc, fo nehme man ja jeglidje* üiembtum in Pflicht. 

2. Sin bie ftanjöfifdje ©tüdfe, bon £b,f. 
£ungtig famen mit an unb naft aU entlaufne ^ri[öxe f 
2)anf bem 2eip3iget £un§, biet ftnb mit ÜRatqniö unb ©taf. 

3. «philofoph. 
3lfle» nennt fidj jebt fo, id) fann nut ben bafüt halten, 
£et in bet ganjen Statut fütdjtet ben ^ttthum allein. 

4. Set falfche ÜJleffia§ 31t ßonftantinopel an £>*•♦. 
911» bet *Ptophct nicht getieth, ba matb et ein lütfe ju Stambul, 
Ofreunb, fctj betuünftig toie (St, toetbe bu jejjt ^3hilofopb. 



Nachträge. Xenien. 353 

5. ©er (Sfdjenburgifdje ©bafefbeare. 
£)ier ift SBitltam ©fjafefbeare in beutlet ^3rofa 3U lefen, 
Ober 2Bilbelm bielmetjr, beim er ift toatjrtjaft berbeutfdjt. 

6. Sin bie «menge. 
2Ba§ für ein ©üniel! 3>u roagft, roa3 mir alle loben, aufweiten'? 
3fü toeil ibr alle, bereint, auetj nod) fein ©inniger fet)b. 

Diese sechs Xenien haben Schiller zum Verfasser. Sie 
stehen mit 25 anderen, bereits gedruckten, von des Dichters 
Hand auf zwei Blättern (eines in Folio, eines in Quart), die 
Goethe mit eigenen Handschriften am 30. März 1816 an Hans 
Graf Schlitz in Mecklenburg geschickt hat (vgl. Tagebuch 
von diesem Tage und den Brief an den Grafen, Briefe 26, 
321 und 424). Zuerst veröffentlicht von R. Steig in der 
Sonntagsbeilage Nr. 46 zur Vossischen Zeitung (14. November 
1909). Da die Weimarische Ausgabe das Gesamtcorpus der 
Xenien, ohne Scheidung der Verfasser, darbietet, mussten 
auch obige Xenien, obwohl von Schiller herrührend, nach- 
getragen werden. Dies geschieht mit Erlaubnis des Besitzers, 
des Herrn Grafen v. Bassewitz-Schlitz. Zu den in 5 1 gedruck- 
ten Xenien bietet diese Veröffentlichung noch folgendeNach- 
lese an Varianten: 64(370). £er luftige Spijilofoöt) {NB. @rnft 
Pattner), l fpafetjafte] luftige 65 (369). «ßlattner. 2 ©etüjl 
119 (406). 6t)ari§ Don 9t * *. i Sutfan 2 3totürier3 ablidjer 
134 (224). Sin bte ©eutfdjen [©eutfdjen nach £ c fer]. 148 (402). 
©atamann. 270 (362). föeinicfe ^udj§. 271 (373), 2 3teue 
283 (427). fteiajg feiger SB.] 2BUf). i tofilfd&en] griedjijcben 
285 (411). ©er Verleger bon plifc ©ebriften. 287 (420). 
sßreifefrage bon ber Slcabemie nüfct. 2Bi§enfdj. au 6t. 289 (426). 
©ie #örfale auf ber Unib. ©öttingen. 291 (418), 2 SBelleä 
ßettreS 292 (326). Sie franjöfifdjen Sufifbiele in Styfö Serlag. 
296 (422), i ^toanaig] ©ed)aig 297 (423), 2 au— furaem] 2ftoral 
füralid) au £atte 52 N (245). Sin bie 3ett. 90 N (375). 
£err ©d)at5 (au3 bem 9tetd)»anaeiger genommen), i in Sena unb 
Setpaig 2 ©eutfdjlanb! bertraun 1 



©oet^e§ SScrfe. 5. »b. 2. 9U>t(). 23 



Paralipomena. 



Lyrisches. Gelegenheitsgedichte. 
An Personen. 

1. 

llnb fanb aU ich midj aufgerafft 

33erfd)üttct ad) in meinem 33ette 

SDeä Seben3 «alfamä Sütlefraft 

SBomit ein gürfteufinb fieb rootjl begnüget bätte. 

g auf eiuem Foliobogeu, unmittelbar hinter parali- 
pomenischen Versen zum Ewigen Juden ; zuerst gedruckt 
38, 453. Es bleibt ungewiss, ob die Verse zu jenem epischen 
Fragment gehören oder ob sie eine selbständige lyrische 
Improvisation sind; letzteres dürfte wohl das Wahrschein- 
lichere sein (vgl. auch Minor, Goethes Fragmeute vom 
ewigen Juden und vom wiederkehrenden Heiland S 158). 

2. 

Solbatentieb au§ 2Batlenftein§ Sager. 
@§ leben bie ©olbaten, 
!£er SBauer gibt ben traten, 
2>er 2ßin3er gibt ben Üfloft, 
®a§ ift ©olbatenfofl. ^taü'eraaaaau'au'a. 

5 !£er Bürger mufj un§ badfen, 
£en 3lbel mu§ man jtoaefen, 
©ein ßneebt ift unfer Änecbt, 
2a» ift ©olbatenrecbt. 



Lyrisches. Gelegenheitsgedichte. An Personen. 355 

$n Sßälbem gefyn toir pitfdjcrt 
10 9lad) allen alten £)irfcf)en, 
llnb bringen franf unb frei 
SDen ÜJtännern baZ ©etoeifi. 

$eut fdjtoörcn roir ber tarnte, 
Unb morgen ber ©ufanne, 
15 £)ie Sieb' ift immer neu, 
2>a3 ift ©olbatentreu. 

SCßir fäjmaufen toie SDtinaften, 
Unb morgen fyeifjt e3 faften, 
grub *«d) unb Stbenbi blofj, 
20 2)a§ ift ©olbatenloo§. 

2Ber b,at ber mu§ nur geben, 
2Ber nid)t§ bat ber fott leben, 
SDer (Sbmann bat baZ SBeib, 
Unb toir ben ^ettüertreib. 

25 @§ Ijeifjt bei unfern fttften, 
©eftobten fdjmecftä am beften! 
Unred)te§ ©ut matf)t fett, 
2)as ift ©olbatengebet. 

Abschrift von Fräulein von Göchhausen in deren Nach- 
lass. Zuerst gedruckt von Boas in den Nachträgen zu 
Schillers sämmtlichen Werken, Stuttgart 1839, 1, 537 nach 
einer „sicheren Abschrift" aus Weimar; wiederholt in seinen 
Nachträgen zu Goethes sämmtlichen Werken, Leipzig 1841, 
1, 23 f. Die Vorlage von Boas weicht von der hier gedruckten 
Fassung in folgenden Fällen ab: 3 äßinjer] ©ärtner 4 %xa 
ba xa la la la la! 9 bürfdjen 12 ba§] ibr 18 e§ nach 
Boas; Frl. v. Göchhausen schreibt: man 19 am Slbenb 
21 nur] uni 26 ©eftobtne§ fcbmecft 28 von Frl. v. Göchhausen 
in Klammern nach 2)rum finb ©otbaten kt — Ein weiterer 
Druck: „Chor zu Wallensteins Lager mit Guitarre und 
Clavierbegleitung componirt von J. H. Stuntz, Mainz bei 
B. Schotts Söhnen", gibt die 1. 4. und 3. Strophe und als 
letzte die folgende: 2Ber nid)tä §at, bn foE leben, 233er cttoaä 
fyat, fott geben, Glicht adjten toir ben £ob, 2>a3 ift ©olbaten 

23* 



Paralipomen*. 

ftcbot. Der Refrain fohlt hier; sonstige Abweichungen: 
m s ^oi alt' unb jungen .£)irjd)ni 18 Stmo U Siifauua All An 
fangslied für die erste Aufführung von WulleoiteilU Leger 
dichtete Goethe ausser dem Liede „Die Zerstörung Magde- 
burg8 u (5, 41), das aber offenbar als nicht passend bei Seite 
gelegt wurde, einige von den hier angeführten Strophen, 
die Schiller durch andere ergänzte (vgl. Goethe an Schiller 
5. und 6. Oct. 1798, Briefe 13, 281 und 284; Schiller an 
Goethe 21. September, 8. und 9. October, Jonas, Schillers 
Briefe 5, 433, 446 f.; Genast, Aus dem Tagebuche eines 
alten Schauspielers 1, 101 f.; Pasque, Goethes Theaterleitung 
in Weimar 2, 50). 



aik§ fagt bierauf bn§ liebenätoürbge 3ftäbd)en? 
2öa§ jagt fie? 2öaS fagt fie? 

So fingft bu übertrieben, 

2Bte mandjcr übertrieb; 
5 2>od) nimmt ba-i ma()te Sieben 

3)Jit toenigem Dorlieb. 

2öer rciö fid) benn üerbinben 

3Gßct niri)t bem ®lücf üertraut 

2)a§ anbre roirb fid) finben. 
10 ©efeht! iä) roär bie 33raut. 

5ßon allen jenen ßHitern 
3tft fretjlidj gar nichts beut; 
5Dmm finge ben ©emüffeern 
9liä)t eingebtlbte ^ein. 
15 jTafe ich mich gar nidjt fdbeue 
üfcicfj jchroör iä) 9lngeficht§. 
9cur immer Sieb unb Jreue 
llnb rociter brauet e» nid)t§. 
2ß b 18 ftebr 1814 OJoethe 

g auf einem Quartbogen Conceptpapiers; im Besitz des 
Stadtarchivs zu Braunschweig. Zuerst gedruckt: Acht 
Lieder mit Begleitung des Pianoforte oder der Guitarre in 
Musik gesetzt und der regierenden Frau Herzogin von 



Lyrisches. Gelegenheitsgedichte. An Personen. 357 

Sachsen- Hildburghausen zugeeignet von C. Moltke. 1. Heft. 
Leipzig, bey Breitkopf und Haertel (1814). Hier schliesst 
sich das „Mollys Antwort" überschriebeue Gedicht (mit 
dem Anfang 2ßa§ fagt fjierauf baZ Iieben§toürbgc 2JMbd)en?) un- 
mittelbar an die Composition von Bürgers „Mollys Werth" 
an. Es ist also, wie auch der Tagebucheintrag vom 18.Februar 
1814: 2floltfe. Steter bertiollftänbigt zeigt, eine für den Sänger 
und Componisten Carl Melch. Jac. Moltke verfasste Fort- 
setzung des Bürgerschen Gedichtes (vgl. Ein Goethisches 
Lied. Für den Bibliophilen-Tag in Weimar — 11. October 
1903 — in Druck gegeben von Carl Schüddekopf. Als 
Handschrift gedruckt.) 2 2ßa§ fagt fte? bo§ 2JMbd)en? 2ßa§ 
jagt fie? Moltke 

4. 

2Batme§ ßüftdjen toeb/ beran, 
Söefje un§ entgegen, 
2)enn bu fiaft vm% rootjlgetljan 
5Iuf ben 3us en ^ )toe S en ' 

Q I 2. Abth. S 180 und (7 57, 263 (C 1 57, 275) gedruckt 
als Paralipomenon zu Faust 1. Theil. Eine Handschrift hat 
sich unter den Faustpapieren nicht erhalten und so ist 
es immerhin möglich, dass hier ein selbständiges lyrisches 
Gedicht vorliegt (vgl. 14, 309). 

5. 

Unb ^reube fcfjtoebt tüte ©ternenflang 
lln§ nur im üEraume bor. 

3n golbnen grül)Hng3 ©onnen ©tunben 
Sag idj gebimben 
5 2In bie§ ©eficbj 
3n fjolber ©mufenjeit ber ©innen 
ßonnt idj toobl btefcn Zxanm beginnen 
Sollenben nit^t. 

g auf der 1. Seite eines zusammengelegten Folioblattes 
zwischen Faust -Paralipomenis; zuerst gedruckt 14, 293 
Nr. 20. Doch ist die Möglichkeit einer Beziehung auf Faust 
nicht ganz abzuweisen: der Traum, den der Dichter in 



Pfenlipomea*. 

holder Dunkelheit da Sinne beginnen aber nicht vollenden 
konntr, verde .lann eben Fanal wein. i Hang] f deutlich, 
das andere undeutlich, verschrieben für glai^V 

0. 

2Benn pd)3 in meinem 3?ufen regt 

2ücnn fict) mein 9lugc feurfjtct 

9Iud) nocb ein .^>erj ba3 mir entgegen fcblägt 

Woct) ein ®eift ber mir entgegen lencfjtet. 

,\ Ta3 roenige üTalent ha* ich befijje rauben 
Um etroa3 gutä 311 machen unb ju tbun 
2Rufj man erft an bie Ghiten glauben 

g sehr flöchtig auf einem Streifen blauen Concept- 
papiers, auf dessen anderer Seite die Verse 9i— as aus dem 
Vorspiel auf dem Theater zum Faust stehen ; zuerst gedruckt 
14, 255. Wie bei den Versen 2Barme3 Cüftthen tueh heran 
(Paralip. 4) und dem vorangehenden ist auch bei den obigen 
die Möglichkeit vorhanden, dass sie Faust- Paralipomena 
sind (Vorspiel auf dem Theater). 3 ein üdZ nachgetragen 
t befitje undeutlich, aber wahrscheinlicher als befeffen 7 man 
üdZ bie über bas es bleibt unsicher, ob'nach dieser Correctur 
©ute, das stehen blieb, in ©uten oder ©üte zu ändern sei 

7. 

Söater Sater roo ift Butter 
Weinet ©eeten erfte Siebe? 
Sftaben bort toiflrommnes glittet 
üöon geredetem ©djtoerbte? £)iebe 
s 2Jhitter ift bie mich gebobren 

Unb ber ©obn ift auch berlobren 

Unb fte fechten um ba§ (Sifen 
Ta3 gefährlichfte ©efechte 
£och bei 23ater3 ftarfe fechte 
io Rann e* mobt bem ©obn entreißen 

g ' auf einem Foliobogen grünlichen Conceptpapiers; 
auf derselben Seite g l das Zahme Xenion GHnube bich nicht 



Lyrisches. Gelegenheitsgedichte. An Personen. 359 

aü^u gut gebettet (3, 304). — Die Verse gehören zweifellos 
dem Kreise der Paria-Dichtung an, vielleicht aus der Zeit, 
da Goethe an Zelter schreibt: 2)a§ ©ebet be§ 5ßatia bagegen 
bat nod) nicfjt toatiten toollen (1. Januar 1817, Briefe 27, 302). 

8. 
3n tammerboUe ©eetenfteuben 
©et) bet) be» 9(tmen ^tb entjücft, 
Sfbttt fdjuf fein ^>et3 bie bittre Setben 
SDettt» madje 2>oton bid) beglücft. 

©oetbe. 

g auf dem Vorsatzblatt eines Exemplars der Leiden des 
jungen Werthers, 1. und 2. Theil Leipzig 1774, derselben Zeit 
angehörig. Das Buch ist 1896 aus Zürich ins Goethe- und 
Schiller- Archiv gekommen. Es war vorher im Besitz eines 
Züricher Advokaten gewesen. 



a. 

[®oeff)e btetitt toeitet.] 
II. Sura. 
@§ ift fo biel <£)etmtoeb in ber SBelt, bafj etn§ bem anbern 

bie 2Bage tjätt ; 
SPa fttedt et fid) in feinem SBett — benft, o bafc id) mein 

Sßetbdjen Ijätt'. 
3fcb fröne mtd) in meinem ©inn; ?fatt ift bie gute 2Jcet)etin! 
STocI) boffen mir toiebet 2Jcat)en ffteub, 
5 (St lebtet, unb befebtt bie Seut, 

3d) fobt jurn fd)önen ßtefel fjeut. 

explicit Sura. 

b. 

[©oeffje fdjtteb an bie SBanb.] 

SBenn bu batnodj toa§ ftogft, 
2ßit toaten ^iter. 

SDu, bet SEu nad) un§ fommen magft, 
Sgab toenigften? fo ftifdjeB SBInt, 
5 Unb fet) fo leiblid), ftomm unb gut 
Unb leiblid) glüdltä), aU tote tott! 
£en 18 3ul. 74. ©oeffje. 



Paialipomeaa, 

In 1 .iv.it'-rs Tagebuch von der Emser Reise (vgl. oben 
S 124 : //'*' , zuerst gedruckt von Fnnrk, Lavaters Anfzeich- 
llliogea über sein Zoaammi iimmh mit Goethe, Nord und 
Sii.l 1899 Oktober S 63; wiederholt in den Schriften der 
Co.the-Gesellschaft 16, 305. 

10. 

9iur Stift unb Sidjt unb ^Teiinbeälieb' 
(hmübe nidjt, roem bic§ noch blieb. 

Die von Goethe mit Bleistift auf eine Forsttafel beim 
Förster Slevoigt in Waldeck aufgeschriebenen Verse sind 
in ihrem Original Wortlaut mit der Tafel selbst zu Grunde 
gegangen. Die Überlieferung schwankt: 9hir Stift unb Siebt 
unb ^reunbe-Hiebc! (£rmübe ttiebt, toenn bic» noch bliebe! Die 
2. Zeile auch in der Form: (frmübe ttidjt, trenn bie§ bir bliebe! 
('. E. Putsche hat in der Weimarischen Zeitung vom 20. Juli 
1880 obige Fassung als die wahrscheinlichste reconstruirt. 

11. 

99in fo in Sieb ju ibt berfunefen 

9113 f)ätt ich bon ihrem SBlut getrttnefen. 

g im Brief an Frau von Stein vom 23. November 1782, 
eingeleitet durch die Worte: .£eut fanb idj einen alten 93er* : 
Gedruckt bei Scholl 2, 268; 2. Ausg. 2. 92; 3. Ausg. 1. 457. 
l Sieb nach ihrer ju if)t üdZ nachgetragen Wahrschein- 
lich hat Goethe hier eigene Verse aus früherer Zeit citirt, 
es ist aber immerhin auch möglich, dass die Verse einem 
anderen Dichter angehören. 

12. 

SöiU ber Änabe nicht böten tun» bet erf abreite "Kann fpricfct? 
ÜJhtfe ber Jüngling ftet* irren? unb fchtuerbetrogen bie Wänncr 
SDieber 3u Knaben ftd) roünfdjcn nur um fid) felber ju folgen, 
b. 12. Dftbr 83. ©oetfje 

g im Stammbuch eines Monsieur Brak, faesimilirt in 
T Stammbücher vom 16. bis 18. Jahrhundert" f Katalog 41 
von Jacques Rosenthal, München) und von F. von Zobeltitz, 
Zwei alte Stammbücher (Zeitschrift für Bücherfreunde 
1905,6 2, 459). 



Lyrisches. Gelegenheitsgedichte. An Personen. 361 

13. 

llnterfdjteben tft nidjt ba% ©djöne bom ©uten, ba§ ©djöne 
3ft nur ba§ ©iite, ba§ fid) liebltd) berfd)leiert utt§ äeigt. 
aöctmar ben 17. 9tprtl 1793 ©oetfje 

Eintragung # im Stammbuch der Fürstin Galizin, das 
nachmals in den Besitz von Annette von Droste- Hülshoff 
und dann in den ihrer Nichten, der Freifräulein von Lass- 
berg, kam. Zuerst gedruckt von H. Hüffer im Goethe-Jahr- 
buch 14 (1893), 162. 

14. 

©f laben füllten rotr Ijaben in beiner ©egentoart? Sitte, 
gäitftin, madjeft bu frei, alle berbinbeft bu bir. 

Gedruckt von Goedeke in der Goethe- Ausgabe der 
Cotta'schen Bibliothek der Weltliteratur 36, 30, über- 
schrieben: Sin bte -gierjogin Sittfe bon SOßeimar. (fbtf ber %t-- 
burt§tag3rebtmte be§ 29. Januar 1796.) und von Düntzer, Goethes 
Maskenzüge, Leipzig 1886 S 39. Über die Provenienz des 
Distichons geben beide Herausgeber keine Auskunft. Das 
Tagebuch notirt am 28. Januar: 5ßrobe be§ Slufyug?, am 29.: 
Sin ^)of. 65efellfd)aft. 3teboute Slufjüge. Am folgenden Tage 
schreibt Goethe an Schiller: £er erfte Slct toäre überftanben! 
ein Slufjug, ben idj *ur geftrtgen SReboute arrangiren fjalf .... 
£a man jefct blofj in 2)iftid)en fbrid)t, fo ntufjte ber titrftfd)e 
£)of felbft fein ßombüment an bie ^jer^ogin in btefer 23er§art 
barbringen, tote ©te au§ ber SBetjlage fehen toerben. (Briefe 
11, 16.) Die Beilage hat sich nicht erhalten; sie könnte 
wohl eine Abschrift obigen Distichons enthalten haben. Nach 
einem Briefe der Amalie von Imhoff an ihren Neffen Fritz 
von Stein waren Sklavinnen, die ein Sultan (Henriette von 
Egloffstein) und eine Sultanin (Frau von Werthern) von einem 
Sklavenhändler gekauft hatten, von jenen zu Ehren der 
Herzogin frei gegeben worden (vgl. Düntzer, a. a. 0. S 38). 

15. 

Siebe tbettet bte ^reub' unb ben ©djmerj unb fütjlt fid) nur Siebe. 
$pt)rmont, b. 15. 3uli 1801. ©oethe. 



862 Paralipomena. 

g auf einem Zettel, in Berits von Frau Marie Zanders, 
i Hadbacb I Katalog der BhewisoheB <!oethe-Aus8tcllun_r 
in Düsseldorf 1899 S 252 Nr. 2801). 

10. 

|)ödjfte3 Ijnft Tu boirbrndjt, mein 2<olf, Sd)mad)bone§ erbutbet: 

©tetd bir fclber nur gleid) bnft bn ba3 ©rf)ötiftc bclunfjrt. 
üötrft bn beteinft birfj beinet beroufjt: 

Motto auf dem Titelblatt des 1. Bandes von H. Ludens 
beschichte der Teutschen (Jena 1842), mit dem Datum: 
(Jnbe 1813. Dahlmann schreibt an Jacob Grimm, Jena 
21. Februar 1^42, nach einer Mittheilnng fJöttlings sei 
Goethe der Verfasser dieser Verse (Briefwechsel zwischen 
J. und W. Grimm, Dahlmann und Gervinus, herausg. von 
EL [ppel 1. 4681; M.Koch in den Berichten des Freien 
Deutschen Hochstiftes. Neue Folge 7. Band, 1891, S 189). 

17. 

(*in £iebdjen ift ber ^eitbertreib, auf ben irf) jeM mid) fbifce, 
Sic tiat einen gor fo fcblanfen S?eib unb trägt eine ©tart)e[miitje. 

g im Brief an Christiane aus Hanau vom 28. Juli 
1814 (Briefe 25, 4), zuerst gedruckt bei Suphan, Allerlei 
Zierliches von der alten Excellenz, Weimar 1000, 8 18. 
Eingeleitet sind die Verse durch folgenden Absatz: Unb 
nun .... ein £ob ber ßemüfe. SBirfcrjing unb «ßoblrabt roie id) 
fte in bieten 3fabren tiicbt gegeben. 9hm ftefjt meine ganjc .£>off= 
nung auf 2(rttfd)otfcn. 

18. 
(Segen fobtcl fd)öne Tingc 
2öet» id) nidjt roo§ id) bir bringe. 
Späne, bte ftd) letdjt ent3Ünben, 
£id)t, in bumfler 91adjt ju finben; 
5 Sedjer, bie ben Söein berbeffern, 
^etnbe bon gefüllten Raffern; 
©üfjigfett auf Süfjigfeiten! 
9JQea fonn nur Ölücf bebeuten, 
Sßeldje? all, im nädjften 3(af)re, 
10 ^)otbe ©ebertnn, erfabre. 
Söetmar b. 26. Se^. 1814 3 2S b ©oetbe 



Lyrisches. Gelegenheitsgedichte. An Personen. 363 

g auf einem Quartblatt mit reicher gepresster Rand- 
verzierung, in die ein französischer Text eingepresst ist: 
Tel fnt l'Amour Au Ciecle d'Or u. s. w.; im Besitz von 
Frau Lolo Rosenstock-Barnay in Cbarlottenburg. Hier zu- 
erst gedruckt. Die Beziehung des Gedichtes ist unbekannt, 
weder Tagebücher noch Briefe bieten einen Anhalt. 

19. 

(Sba, berju'efjen fei bir, e§ fjaDen ja ©öfme ber 2Bet§tjett 
SRein geblünbert ben SBoum, toetdjen ber 33atet gebflan.^t. 

Der slavische Dichter Jan Kollär erzählt in den Denk- 
würdigkeiten aus seinen jüngeren Lebensjahren, dass bei einer 
Weihnachtsfeier im Hause von Professor Lorsbach in Jena, 
der auch Goethe beiwohnte, zwei Spassvögel den eben auf- 
geputzten Weihnachtsbaum der Äpfel und Nüsse beraubten, 
während Goethe mit der übrigen Gesellschaft im Nebenzimmer 
conversirte. Als dann die Thüren geöffnet wurden und die 
ganze Gesellschaft in Schrecken und Verwunderung vor dem 
nackten Baume stand, habe Goethe obige Verse improvisirt. 
(Zuerst mitgetheilt von Biedermann, Goethes Gespräche 8, 
389 dann von M. Murko. Deutsche Einflüsse auf die Anfänge 
der böhmischen Romantik, Graz 1897, S318) Kollär war 
1817—1819 in Jena (Murko a. a. 0. S 193). Da Lorsbach 1816 
starb, kann Kollär diese Scene nur vom Hörensagen kennen. 
In der Zeit von Lorsbachs Aufenthalt in Jena (1812 — 1816) 
verbrachte Goethe keinen Weihnachtsabend daselbst; 1814 
war er vor Weihnachten einige Zeit dort und besuchte am 
20. December Lorsbach. Es handelt sich demnach offenbar 
um eine nicht ganz sicher verbürgte Anecdote. 

20. 

2In #atl #ttm§ unb (Srnft ßonftanttn b. ©djatbt 
3um 30. Wa\ 1815. 

ffragc rtidjt burdj toeldje Pforte 
©u in ©otte§ ©tobt gekommen, 
©tmbern Meto' am fußen Orte, 
2ßo bu einmal 5ßlatj genommen. 



ilijiuniena. 



Sd)ane bann innrer narf) Steifen j 

Unb nacb Uläcbt'gen. bic befehlen ; 
3(ene lücrbcn untertoeijen, 
liefe Ihat nnb Gräfte ftätjlen. 

2Benn bn uütütrf) unb gelnffen, 

So bem Staate treu geblieben, 10 

BHffe! Wemanb mirb bid) baffen, 

Unb biet) roerben biele lieben. 

Unb bet ^rürft erfennt bie Irene, 

Sie crf)ätt bie Ibat lebenbig, 

Tann bemährt fiel) anefj ba-3 9?cuc 15 

Wärfjft bem eilten erft beftänbig. 

Unb boübtingft bu, fräftig milbe, 

1 einer Caufbahn reine Äreife, 

SBixfl bu aud) jum 2Jhiftcrbilbe 

jüngeren nach beiner SBeife. 20 



So 3b* Stöben, heut gefeiert, 
93or uicl laufcnben erlefen, 
fühlet jene !PfIid)t erneuert, 
Tie (fuef) fjeitig ftct3 geroefen. 

Sei bem fröT)tict)en Stöetne 25 

StiefeS fpäte ßieb entfdjulbtgt, 
Ta§ com alten beutfdjen Steine 
Chirem fehönen läge fmlbigt. 

H l : Foliobogen, g ohne Überschrift, auf der ersten 
Seite unter der den Schluss derselben bildenden, später ge- 
strichenen 6. Strophe (s. unten): jum 30. üftärj 1815; auf der 
2. Seite links unten: bem 30 «Oiatj 2Bie§b. b. 10 3fum 1815. 
Auf der 1. Seite links oben g*: 73 b , wodurch das Blatt als 
zur Reinschrift des Divans (R, vgl. 6, 335) gehörig sich 
erweist. Aus Eckermanns Nachlass in den Besitz des 
Königs Georg V. von Hannover gelangt, jetzt im Besitz des 
Herzogs von Cumberland in Gmunden. Facsimilirt in der 
Chronik des Wiener Goethe -Vereins 16. Band (1902) zu 
Nr. 7 — 8, dazu H. Bück, Handschriftliches aus dem West- 
östlichen Divan ebendas. S32f. 



Lyrisches. Gelegenheitsgedichte. An Personen. 365 

JP : Die dem ersten Druck zu Grunde liegende eigen- 
händige Niederschrift, überschrieben: lfteinem ©ofjne jum 
breifjigften Wat), 1815, unterzeichnet: Süiesbaben. ©oetfje. Da- 
mals im Besitz des Kreisrichters Krackow in Ziegenrück; 
Verbleib unbekannt. Diese Handschrift wird es wohl auch 
gewesen sein, die Sauppe, Goethiana S. 18 f., vorgelegen hat. 

Erster Druck. National -Zeitung vom 26. März 1858 
nach E 2 , überschrieben: s D(einem ©ofjne, jum 30. 3Jtai 1815. 

Am 30. Mai 1815 feierten der Geh. Hofrath Carl Kirms 
und der Geheimrath Ernst Carl Constantin v. Schardt ihr 
fünfzigjähriges Dienstjubiläum als weimarische Beamte. 
Nachträglich , am 10. Juni , dichtete Goethe in Wiesbaden 
dieses Festgedicht, dessen erste vier Strophen er später, 
in der Ausgabe letzter Hand, in den Di van (Buch der Be- 
trachtungen) aufgenommen hat (vgl. 6, 77 und 389). — Tage- 
bücher 1815, 19. Mai: 2)o§ SubiläumSfefl Dom 30. 3Jiat) betr. 

10. Juni: ©ebtcbt jum 30. 2Jkt). 11. Juni: doppelte 2lbfdjrift bei 
©äc. ©eb. [H 1 undi? 2 ] Goethe schickte aus Wiesbaden am 

11. Juni 1815 eine Handschrift an seinen Sohn (Briefe 26, 10): 
Übergieb e§ ben betjben ©efetjerten, mit meiner fdjönften @mpjef)hmg, 
2lbid)tiften bejotge, toie e§ fid) fdjitfen will. 

6 2JMd)tigen aus 2Jiäd)tgen H 1 n 5fteue, H l 16 SWdjft] 
Sftit Erster Druck Sitten, H 1 18 reine über oiele H 1 20 3(ünge= 
ren H 1 nach 20 Schlussstrich auf einem aufgeklebten Blätt- 
chen, das die verworfene Strophe bedeckt H l : 

©iehft bu anbre jäjon bollenbet, 

SCBerbe biefe» Sieb erneuert, 

2>aö, au§ fernem Sanb gefenbet, 

Guex $eft mit Siebe ferjert. 
21 ©0 über Hun H 1 Serben aus 23et)be H l 25 bem über im 
H 1 27 tentfdjen H 1 beutfdjen Erster Druck, wohl Änderung 
des Herausgebers, in H- dürfte auch teut]"d)en gestanden haben, 
so auch bei Sauppe 

21. 

Unb fo 2lbe 

3>em HJiifete, 

Sem jdjroeigfamen Wann, 

2er grau bie reben fann. 



l'.ir.iii|p..iii.ii;i. 

Von der Hand des Jenaischen Bibliotheksclir.il>. r 
M. I bber im Brief u ottilie v. Goethe vom 21. .luli 1818. 
Zuerst gedruckt Briete 29, 253. 



Soll fidj ba3 Beben tuotjt geftaltcu, 
2Mn{3 man ucrftcbn, bic greube fcft 311 galten, 
Su tbnft in Seinem Söirfungäfreife, 
f| ftet* mit lieblich bolber äBcijc, 
Soch roa» Su giebft, bie fjfreube, ba3 (Jrgöfoen, 
Äamt nur bet ©eniiio Sir gaitj erjetjen. 
Süon mit bei id) ju fern Don Sir unb Seinem ©lanje 
güdjt biefe» 33latt mit ein, in Seinem ßebensfranje. 
Sßeimat, ben 15. gfebruat 1822. ©oetlje 

Von Schreiberhand — die Namensunterschrift ist eigen- 
hündig — auf einem mit Goldschnitt versehenen Octavblatt; 
in liesitz von Justizrath E. Meister in Stettin, aus dem 
Nachlass seiner Mutter, einer Tochter des Schauspielers 
Emil Devrient aus der später geschiedenen Ehe mit Doris 
geb. Böhler. Höchstwahrscheinlich ist das Gedicht an diese, 
die Schwester der seit 1820 mit Eduard tJenast in Weimar 
vermählten Christine gerichtet, der Goethe die Verse Sreu 
hJÜnjcb id) bit 311 beinern geft (4, 262) gewidmet hat (vgl. 
E.Meister im Goethe -Jahrbuch 28, 1907, S57f., wo das 
Gedicht zuerst veröffentlicht ist). 

2.$. 

©etoogen fdjienft bu mir ju fetyn, 
Su lädjelteft ber fteinften Gbabe; 
Unb roenu ich beine ©unft nur habe 
©0 ift fein Säfelchen ju flein. 

g 1 in einem Weimarischen Schreib -Calender für 1823 
(vgl. auch Nr. 24 und 138). Auf voran stehenden Blättern 
g 1 zwei verworfene Versuche [g 1 gestrichen]: 
1. %$ [über Scmft] fdjicn bir [über id?] lieb unb roerth ju fetan 

llnb bir gefiel [über Du liebteft auch] bie fleinfte [ausfleine] Qiabt 

Unb toenn ich, beine ©unft noch, habe 

©0 finb bie Safein nidjt ju flein. 



Lyrisches. Gelegenheitsgedichte. An Personen. 307 

2. ©onft fcbien icb lieb unb toertf) 31t fetm 

£idj freute jelbft bie [unter 2tad) bir gefiel bie] fletnfte @mbe 
Unb toenn id) beine ©unft nur [über uocb] fjabe 
©0 tft fein Saferen [aus jinb bie tafeln nidjt] ju Hein. 
Die für Ulrike von Levetzow bestimmten Verse schliessen 

sich den beiden Chokoladen-Gedichtchen (4, 265) an. 

24. 

(Sin Sichtet glaubt er macfjt toa§ gut» 
Sodj mancbutal jttietfelt er am 2Bertfje 
Socb, jetner ©gölten frifdjen 3Jiuttj» 

g x im selben Calender für 1823 anf der Rückseite der 
2. gestrichenen Fassung von Nr. 23. Ansatz eines Gedichtes 
an Ulrike? 

25. 

23cm ber %\ax bit> jum Ütfjein 
Labien mancfje 2ttüfjlen 
SDocf) bie ©erbermürjl' am 2Jcain 
3fti toobin toir jielen. 

Diese Verse schrieb Goethe unter ein Bild der Gerber- 
mühle bei Frankfurt; das Blatt befand sich in Boissere'es 
Besitz. Nach einer Photographie veröffentlichte die Verse 
H. Grimm in der Deutschen Litteraturzeitung 1895 Sp. 1665 
und 1896 Sp. 56 f. (dann in seinen Beiträgen zur deutschen 
Kulturgeschichte S 175). Goethe wiederholt hier mit zwei 
leichten Änderungen in 2 (2)lal)let mar.dje Üliübte) und 4 (ttorauf 
id) 3tele) eine von Marianne Willemer 1823 gemachte Parodie 
der Schlussverse seines „Tischliedes" — denn ihr dürfte 
wohl die Priorität zuzuerkennen sein — , die sie gleichfalls 
unter ein Bildchen mit der Gerbermühle geschrieben und mit 
anderen ähnlichen Denkversen an Goethe geschickt hatte 
(vgl. Creizenach, Briefwechsel zwischen Goethe und Marianne 
Willemer 2 S 184 und den Katalog Goethe in seinen Be- 
ziehungen zu Frankfurt S 131 Nr. 614). 

26. 

3JJein Ätnb, fie totffen'3 niebt 3U macben; 
£od) ^Irtifcfjocfen finb bon allen Sacben 



Paralipon 

£ic jcblimmftcii nicht, bic unter jarten Jyiiigeru 
1) r loibcrjpciiftifl "Jinturcll ücrrincjerii. — 
lliimin liuv bcn 3tndjel mit getiefter fitoft, 
£aä ift bet Sinn Don aller 2Biffeujchaft. 

Aufzeichnung des Botanikers Karl Philipp von Martius, 
mit der vorausgeheiulrn Nuti/.: „Als ich mit meiner l'r.iu 
und Tante Amalie im September 1824 bei Goethe zu Tische 
sass und jene mit den Artischocken nicht fertig wurde 
improvisirte Goethe:". Zuerst veröffentlicht von Geiger im 
Goethe- Jahrbuch 28 (1907), 61. 

17. 

of Oratgertputtock 

Dumfries ScoÜaml 

3m ^etdjcit hier uermag id; nicht 
2)e3 greunbeS 3 U 9 C 3 U entbeefen 
llnb fchnitt er mirtflich folch ©eficht 
@r mürbe bie 9ccttur erjehreefen. 

g l auf einem Quartblatt. 2 aus £ie 3 u 9 e & e » 3freunb>3 
entbeefen 

Carlyle theilt Goethe im Briefe vom 22. Januar 1831 
mit, dass er sich von einem herumziehenden Porträtmaler 
in Dumfries habe zeichnen lassen, dass er aber die Zeichnung, 
da auf derselben kein Zug von ihm zu sehen sei, nicht 
nach Weimar schicken könne; indessen habe seine Frau 
versucht sie zu copiren und zu verbessern (Briefwechsel 
zwischen Goethe und Carlyle engl. Ausg. S 257 f., deutsche 
Ausg. S 138). 

28. 
ßhaos heifjt baZ artge 33Iatt 
Ghao3 fann$ nicht fetm 
©enn toa§ e3 im SBufen hat 
trifft boch überein 
5 Slber 6bao» fann e§ tooht 
Gine SBeile Scheinen 
Derciitcn 



Lyrisches. Gelegenheitsgedichte. An Personen. 369 

g 1 auf einem schmalen Streifen starken Schreibpapiers; 
bezieht sich auf die von Ottilie von Goethe herausgegebene 
Zeitschrift Chaos (1829—1831). 

29. 

2)ie SBIumen fo lange gebütet 
3d) bracbt ifim biete jum ©traufj 
2Bte man§ ber Siebften bietet 
©ie nabmen fiä) aierlicb au§. 

5 S)a ftng§ erft an ju büften 

£>a bob ein frifdjer gtor 

3u leiteten 2letber§ Süften 

3rn Jonen fich, bertior 

g x sehr flüchtig geschrieben, verwischt, kaum lesbar, g l 

durchstrichen, auf derselben Seite zusammen mit Paralip. 129. 

vor i Don £iebe xv . . . betncgt 3 er / brächt itnn gleich, 

3um Strauß (3n Sieb unb üreu beroegt) €r natjm fid? 

jierlirfj aus l SDie über Don fo üdZ 2 ibm deutlich 

biete [?] üdZ 3 man* aus man darnach ttjr [? ilnn ?] 

4 ©ie über (Es nach 4 Da f?ob ein frifdjer ^lor §11 2(etr;ers 
lüften 3>t dönen (ich empor 5 — 8 nochmals, durchstrichen: 

5 ®et erft beginnt ju büften 6 bebt 8 empor 

30. 

©bne beine fü§en SBorte 
Söären meine nidjtj geroefen. 

©oute bir bu febönften 3toeige 
Siefei beitern Äransei geben 

5 9ltmm ifjn ganj er tft unttjeitbar 

g l auf einem kleinen Quartblatt Conceptpapier; zwischen 
2 und 3 Spatium für 2 Zeilen 

31. 

2fahte§3eiten giebti oerfdn'ebne £>erbft unb Sßinter 
S)er grüfyling folgt ber ©ommer 

SDod) meine ^a^re§3eit ift Por allen [?] 
SDte ich, Perbringen fann an beiner ©ette 
©oetfjeS SBerfe. 5. 93b. 2. Slbtlj. 24 



B70 l'.ir.iliiiuin.ii.i. 

</' .s.-iir flachtag auf einem Qoartbl&tt Conceptpapiir; 
zwischen I und :i .Spatiurn für mehrere Zeilen 

32. 

2ami toifl. ich auch Don allernäcfcften fingen 
!J}oetifd) bit bie fchönftc Seite bringen. 

g auf einem schmalen Streifen Conceptpapier 1 lanit 
mill g* über Unb follt aud) nach i>ir über diesem nicht aller 
g* über i>eii 

BS. 

Sieh, mir feguen bicfj, roir bringen 
2ir ein bleibenbes ©efdjicf 
Unb auf himmlifch reinen Schttiingen 
9tubet über bir bas ©lücf. 

©oethe. 

Amalie von Helvig sandte am 10. Juli 1810 obige 
Verse ihrem Gatten mit der Erläuterung, sie hätten bei Ge- 
legenheit der Vermählung der Prinzessin Caroline (1. Juli 
1810) in der Weimarischen Zeituug gestanden (H. v. Bissing, 
Das Leben der Dichterin Amalie v. Helvig, Berlin 1889, 
S 262). Diese Angabe stimmt nicht; im Weimarischen 
Wochenblatt — so hiess damals die einzige in Weimar er- 
scheinende Zeitung — ist das Gedicht nicht zu finden. 



Epistel. Elegie. Epigramme. 

34. 

llnb toa» beine Söhne betrifft fo roeife ich mit ihnen 
23ift bu nimmer öerlegen. Senn frül) bie Slicfe ber ßnaben 
2luf bie lebenbige 2L l elt ju richten nerftehft bu unb jebem 
5£a» ihm eigne Crgan ju fünftiger 2hat au enttoicfeln. 
gfrifch erhältft bu bie Äraft be§ jungen ©emüths, behenbe 
gfafct ein ieglid)e3 Süort ifjt ©ebäcfitnifj, bie troefenfte Sprache 
2Birb im heiteren Sinn unb ifyrer Schönheit lebenbig. 
eijren lehreft bu fie ba£ üergangne unb fchä&en cor allem 



Epistel. Elegie. Epigramme. 371 

Seglidjen Sage» Söertt) unb tu bem neuen bie Soweit 
10 9£ur ba% ©ute b,at ©inn für fie 

Senn unfdjutbtg ift Wenn 3Jienfd^en lefen 
2Ba§ fid) bor Reiten begeben, toa§ biefer unb jener gemermt fjat 
Ober mal ber ßfjaradter befdjlofe jur fjeftigen Sfjat gleid) 
$aubert. ©ie[f)] ba3 trifft unb reget alle ©emittier 

15 (Sine gefäbrlidje ©grifft 

Unb fannft bu biefe werbrennen 

©o ift allen auf einmal ben großen unb Keinen geholfen 
Senn mit gröfjrer SBegicrbe roirb feine gelefen 
Söitlft aber bu bie Meinung befjerrfdjen, befjerrfdje burdj Zljat fie 

20 9iid)t burd) ©efjeifj unb SSerbot ; ber ttadere 9Jlann, ber beftänbge, 
Ser ben ©einen unb ©idj 3U nuijett toerftefjt unb bem 3 u f a ^ 
Älug fid) beugt unb grofc bem 3 u f a ^ lieber gebietet, 
Ser ben 5lugenblid fennt, bem unöerjcfylerjert bie 3 u ^ un f r 
3n ber ftillen .... be§ tjotjen Senden? erfdjeint, 

25 2er reo alle toanden, nocfj fiet)t, 

Ser bef)errfcf)t fein 25otcf unb gebietet ber 9flenge ber Sfteufdjen 
(Sitten foldjen Ijabt tfjr gefetjen Cor furjem binauftoart§ 
3u ben ©öttern getragen, tooljer er fam, ifjm fdjauten 
5lEe 23ölfer ber SCßelt mit traurigem SBticf nad) 

30 lieber fcrjien 

2öed)fe(*roeife bemafjren ©efdmtad unb ©itte einanber. 

Slber ßarjfer unb Dieidj fcrioilegirt fie, ber tyap]t roie ber Soge 
2ftu§ in jebem 6affeet)au§ fie leiben, in jeglidjem ©afffjof. 
5ßater 9Jlamad)tu5 ad) tna» "Cjaft bu nidjt alle» geftridjen 
35 fiein bebendtidje§ SBort ber luftigen Oper entging bir 
Äein fjeroifdjer 3Ber§ be§ übermütf)igen gelben 
2ld) bermod)teft bu bodj bie atfjeiftifdjen 3ftebeu 
Se? berrudjten Gonoent* bem römifdjen Solde Derbergen 

Unb bie Knaben berftefjt fid) Don felber fie führet ein roadrer 
40 ©rabgefinnter 2ftann ins f)eiligtt)um aller @rfenntm§ 
Sie un§ bie ©riedjifcrje SBelt unb bie Sateinifctje barbeut 
Unb fo toären bie Äinber cor allem Unfjeil gefidjert 

©inen bebaure id) nur in biefen fliefjenben Reiten 
spater 3Jlamadjiu§ bidj Sedjant aller Genforen 

24* 



I'.ir.ilijH.mena. 
In magiftcr bc* Ijeiligeu $alaftef 4S 

Tict) bei freit ^aiiaft« Mogifter 

fleiner jammert mid) metjr in bieien fliefienben QtiktM 

211« Wamadjins bu o ledjaut aller Genforen 

In be* heil. JtattafM Diagifter, bei .ttejjer ®erid)te3 

6ttenQR 2lijeijor roa* mußt bn bes hoben lomjniicua] 3ögling so 

Iflei erleben, nachbem bu bie nielen 3fabte gclefen 

unb geftrichen 

fleht bebettrflidjeS 2öort ber luftigen Oper entging bir 

flein beroifdjer UJerö be» übermütigen gelben. 

Folioblatt (1. Seite: 1— 14 g\ 2, Seite: 15 — is g\ unmittel- 
bar anschliessend 19 — 30 g) und 2 Qoartblätter (1. Blatt 
1. Seite: 31—38 g, 2. Seite: 39 — 42 g\ unmittelbar anschlies- 
send a — 46 g; 2. Blatt: 47 — 54 g): flüchtiger Entwurf zur 
zweiten Hafte der zweiten Epistel, die Goethe als dritte 
bestimmte (an Schiller 23. December 1794, Briefe 10, 216). 
Bereits gedruckt: 19 — *9 von Loeper im Goethe- Jahrbuch 

227, alles Übrige von Redlich ebendaselbst 15, 3 — 5. 
Vgl. auch das 5 1 , 40 gedruckte Fragment einer Epistel und 
dazu oben S 240 f. Fast ganz ohne Interpunction, be- 

sonders die Bleistit'tpartien. vor 1 derselbe Anfang Unb 
ruas beine g über roeifj id): tierftebft bu 3 2luf — lebenbige 
über Deinet Knaben 14 Räubert über Stempelt 19 aber üdZ 
•m roatfere 3J?ann über tapfere 21 bem nach fluo, \\A> n fing 
fict) üdZ beugt aus beugen; Goethe hat zuerst geschrieben 
3u beugen roeijj und bei der Änderung beugen in beugt die 
beiden überflüssigen Worte nicht gestrichen roieber nach 
511 '.'4 nach füllen ein unleserliches Wort; Loepers Ent- 
zifferung Qtüc ist irrig, ebenso Redlichs Lesuug 2Jhnute 
•-'7 ff. Friedrich II. 27 (fine üdZ nachgetragen 32 ber £oge 
nach Denebtg 34 Tommaso Maria Mamachi war Magister 
sacri palatii und Büchercensor (Redlich) 35 flein über Htand; 
37 oermöchteft — reben unter nun fiebft bu in l\om 42 roaren 
49 bu nach boeb 50 hoben aus heil 



Epistel. Elegie. Epigramme. 373 



(Jbelfnabe unb Sßahrfagerin. 

.Rennt ihr bie 2>irne mit lauernbem 93tid unb rafdjen ©eberben ? 

ÜDie ©chaffin, fie bcifjt ©elegenfieit ; lernt fie nur fennen! 

©ie erfdjeinet euch oft, immer in anbrer ©eftnlt. 

©ern betrügt fie ben Unerfahrenen, ben SBlöben, 
5 ©djlummernbe necft fie ftet§, SBadjettbe fliegt fie eitenb§, 

Unb bie Unfdjulb betbört fie, ber fömmt fie am teidjtften. 

ßinft erfcbien fie bem Knaben, ein bräunliche? 9Jcäbdjen, bie 5lrme, 

9Jaden unb SBufen unb ßeib nicht aÜ^u fittig oerbüHt. 

gufünftgeä beutenb jeigte ibr Ringer nad) oben, 
10 Sog ibren ^)a(§ fie nad) Dorn; 

UngefIod)tne§ -gmar traufte t>om (Scheitel fid) auf; 

Sodenb fear ibre 9Jiiene, bod) flaute ber 33ube nicht auf, 

2Bie fehr fie fid) mübte be§ |)armlofen 5Iuge ju fangen, 

(Sr r)ört fie nur halb, 
15 $adjt' an fein Sieb. 3>od) ftiHe! — Sie Sirne ift toeg — 

Segen unb ©chärpe berfdjtounben, bie ibm bie Siebftc gab. 

Entwurf zu einer Elegie, aus dem einige Verse in die 
4. Römische Elegie übergegangen sind. Zuerst gedruckt 
von Biedermann im Archiv für Literaturgeschichte 7 (1878), 
538 nach einer Abschrift von einem der Goethischen 
Handschrift Unkundigen (das Original ist von dem Besitzer 
nach England verkauft worden), in der Hirzelschen Samm- 
lung auf der Universitätsbibliothek zu Leipzig befindlich 
(Neuestes Verzeichniss einer Goethe-Bibliothek 1874 S 235). 

36. 

2Beb mir e§ eilet bie 3 exi c§ fürt °i e ©tunbe 
£> toie mödjt id) fo gern greifen in§ roflenbe 9kb 

9iur nid)t heute nicht morgen geboppelte fälüqd id) toeife [?] 
fie ben Sagen bie mid) 

fchlage bie $lügel 
SBringe mid) jur ©eliebten aurütf 

g auf einem abgerissenen Blatt Conceptpapier, der 
Schrift nach in die 90 er Jahre gehörig 



"71 tlipomeaft. 

37. 
a. 

Wacbtgcjpenfter |ie^en nicht mehr bie garfttgen langen; 

Weumonb fünbcft bu an! SHiimitoc, tcbcft bu 2öof)t? 
BaM&tH mit bod) ba* Wemad) Hon t)o(bcm moublidjcm 3d)immet 

2Bohl ba3 Monbengeficht, fcnrftc Dom .£)immct t'idj her. 

b. 

t Mirabellen pffan} ich in meinem ©arten in Weifjen 

Tafe nun bie Söunberfdjöne toanbefnb in ©ejetlfdjaft feto. 

g auf einem Streifen Conceptpapier; zwischen beiden Ge- 
dichten besteht wohl kein innerer Zusammenhang 2 fünbcft 
— an! über fcy es ja ZXadfl t 2Öof)l über Den g noch un- 
rhythmische Prosa 

38. 

©ofbftaub roirf in ba3 Söaffer er roirb jum ®runbe ftdj fenrfen 
SBärlappfamen er berft leicht mie ein .fpäutchen ba3 Wafe. 

g l auf einem Blatt mit Zeichnungen in dem Fascikel 
„Magnet 1799" Aufzeichnung zu dem 1799 geplanten 
Naturgedicht? 



Venetianische Epigramme. 

39.*) 

9lu3 ju gutem 6efd)matf betbrennft bu, Sauger, TOartiafen, 
Siebet Sauger bein ©ebicht leibet berbrännte 6atuff. 

In anderer Fassung zuerst gedruckt 1 , 467. 2 ber- 
brännte 6atuH aus betbrennt ba§ ©enie 



*) Das 1, 436 als H h * bezeichnete Reisenotizbuch (iden- 
tisch mit H 2 der 3. Abtheilung 2, 324 f.) enthält noch 
eine Reihe von zum Theil unvollendeten oder der letzten 
Feilung entbehrenden Epigrammen (Nr. 39 — 56). Sie sind 
mit weichem Bleistift auf rauhem Papier sehr flüchtig und 
eilig niedergeschrieben, meist schon stark verwischt, ganze 
Seiten des Buches sind mit Gummi wegradirt. Der Ent- 
zifferung boten sich daher grosse Schwierigkeiten, manches 
konnte überhaupt nicht gelesen, es musste errathen werden. 



Venetianische Epigramme. 375 

40. 

2Ba§ ift Steifen? ift frö$lid&[e§] Seben 

41. 

©tiften bie Stiften mit -gieil biel unweit fo ftiften bie 3Süd)lein 
§eibnifd) burd) Unheil biet £)eil. 2lber nod) eile bid) nidjt, 

Safe mid) etft nodj bienieben, e§ fann bie SBarcfe toaffiren 
Stimmt fie mid) bie§mal fdjon mit, nun fo leb mofjl in bie SEßett. 

1. 2 gehen in anderer Fassung voran: 
5tber toenn id) tobt bin, fo ftiften nur Unheil bie 33üd)(etn 

SIber [?] bu ftifteft geroifj metjr tjeil aU bie anbern mit Ijeile 
i bie Gfjriften über fie bod? nach i burd) ba§ Unzeit biel fjeil 
[nicht gestrichen] 3 fann nach ftet^t bie Barcfe 

42. 

(Sinft toenbeten im [?] berbtu? [?] bie ©ra^ien fid) nadj Sorben 
©djaubemb tarnen burd) fdjnee bie jierlidjen kirnen [?] 

dine 2t)üre fanben fie offen, fie eilten unb roollten 
fid) ber (Saftfreunbfdjaft erfreuen 

Stunden [?] tritt ein SJtann in bie Sbüre: toer fetjb tfjr 
gfort riff er ©djletoer [?] mit f) ... . md)t auf 

SBttter ift ©cbnee un§, bod) bittrer ber Slnblid be§ 2Jtanne§ 

43. 

S3iele greunbe tjaft bu Sabater, bod) geben fie alte 

^reunblidj bir um 
Seine 5 re "n oe jufammen finb alte unb [?nur?] trügft [?] ein 

©djtoärmer 

SBift bu aber ein reblidjer? Stein. 

44. 

2öa§ id) gefd)tieben tjabe ba§ f) fl b id) bertrauttd) ben Seutfdjen [?] 

Eingelegt unb nun ftefjt e§ bie eroige 3eit. 
SJtandje» bab tdj gefehlt in meinem Seben, bod) feinen 

.ftab id) beliftet. 

Beide Entwürfe (43 und 44) g über dem Entwürfe g 1 zu 
Nr. 5 der Epigramme, jeder auf einer anderen Seite. Viel- 



r.inilipum.-na. 

leicht sind es Theile eines Epigramm«, in welchem sich 
Qoethe als fin Reillicher in < it'^-nsatz zu ilcm unredlichen 
Lavater wtMD wollte. 

45. 

3mmct glaubt id) gut[müthigV] bon onberett ettnaä ju lernen, 
SHexgifl 3<ibr mar ich all, ba mich bcr 3rrtl)um berlieft. 

It)Lirid)t mar id) immer bafj anbre ju lehren id) glaubte 
ßchre jebett bu felbft, ©chjdfat, mie er c» bebarf. 

4ß. 

Ungern brauet) id) meinen ©ebiebten bie anberen ©pradjen. 

2öäre c* fid)er! fo arm ficht fie anmafjlidj [?] 
Slber halb roirb mir? unmöglich, ich habe ber SMftichcn niete, 

3Jlancbe3 jagt id) nod) nicht roeit eä bie ©t)lbc berbot. 
r> SBenn bu e§ ßefer erlaubft, fo braud) id) manchmal ein SBörtcben 

Teutfdjer Sefet erlaube mir nun bei) fremben ju 
2>u berftehft ja [?] bod) alle ©prad)en gefchitft 

ftrembe ©prachen berftehft bu, o beutfeher Cef er, in einem 
flleinen ©ebiebte berftehft bu roohl auri) ein frembeä Söort. 

4 roeil — berbot unter roeil e3 ba$ 2Bort nid)t erlaubt [nicht 
gestrichen] 

47. 

3mmer bab id) bid) heilige ©onne mit 3freube beretjret 
Sßenn bu au§ trübem ©eroöltf ober nach 9cebel mir famft, 

Niemals aber fo fröhlich al§ im Senetifchen $fule f?] 
3Benn bu nach Stegen erfcheinft freubig bie ©onbel bir bampft. 

i mit nach rcrehrt 2 auä über nadj 

48. 

QJcaften ftehen gebrängt an IRaften, e§ trodnet bie ©egel 
3n bem ©onncnfdjein ruhig ber Schiffer an bem ©eftabe ber©tabt. 

teilte 5ßaläfte 3eigen fich hier bu eble» Senebig 



Venetianische Epigramme. 377 

5 hrie brängt ficf> 

Me§ bat fSold 

Sie frembe ßl . . . 

Sitte* berfdjftünbet bem 33ftcfc 3?ettine toenn bu ffeine 
£ifd)e unb 2eud)ter befteigft [oben biet? 3eia.fi] unb s Uiaften unb 

jtoifdjen <£>in . . 
10 £u 35etttna bid) jeigft attei berfd)toinbet bem Slitf 

49. 

5ufj unb £>aubt finb ein§, benn fteb,ft bu über [? ne6cn ?] bevfelben 
©ebjt auf ben Gttenbogen bolb , am ©ttanbe [?] 

50. 

2Bär id) ein 2Jlaf)Ier mit lauter SBettinen 

SBottt id) ben .£)immel mit lauter SBettinen beböldern 



£a§ Griftfinbdjen tuünfdjte fid^ feinen fdjöneren fßagen [?] 
Unb ber $rina in ©tror) [?] 

51. 

2ßa§ ift oben toaZ unten an bir ma§ Dorne roa§ fjinten? 

Sotter ©efafjr fc^etnt jebe Setoegung ©orge 
llnb fo jierlicb, bu'§ madjft roünfdjt bie ©efafjr man erneut. 

52. 

„<5et)b ifjr ein^rember mein £)err? betoofmt itjr Senebig?" fo 

fragten 
3toet) ßacerten bie mid) in bie Sbeluntfe getodt. 
9tatb,et! — „^tjt fetjb ein granjof}! ein 9iaüolitaner " fie 

fdjtoatjten 
^)in unb hüeber bie ^mety fdjtürften ben Gaffee fjinein. 
5 STtjun mir ettoa?, fo fagte bie fdjönfte, fie tjatte getrunefen 
Unb id) füllte fogleid) ifjxc gefd)äftige §anb. 
<Sad)t ergriff id) unb fjtelt fie feft, ba ftredte bie jtoetjtc 

3ier(icfje ^tnflcrdjen au§, unb id) bertoefjrt' e3 aud) üjx. 
2ld) er ift ein ^rember, fo riefen betjbe; fie fdjerjten 
10 SBaten ©efdjenfe fid) au£, bie id) bod) fbarfam berltet). 



Paralipomena. 

Tratif bezeichneten fte mit tf)te entferntere SDohmtng 

Hub ^u bcm toärmeren Spiel fpäterc Stunben her Slad^t. 
Äannten mich biete Q lleich ben ^mben am Söeigern 

. roarum blafc ber Scnetier fcbleicht. 

Vgl. 1, 449 Nr. 7:'. und 1. 461. 9 fte nach unb baten 
w Satcn über Kleine n entferntere ädZ nachgetragen nach 
ÜBohnung folgt nub bontnt l] nach 9ttid) bep ernflerem Spiele 
ber BMt V] }u fehn [nicht ge- 

„Gaffe tooHen toir trinefen mein fytember!* ba mepnt fie branliren; 
^>ab ich boeb greunbe mit Otecht immer ben Gaffe gebafet. 

Vgl 1. 4fil. i ftrember über r*3t,acn branliren vgl. 
5 1 . 195. ii und das 5. Puralipomenon zu Hanswursts Hochzeit 

38, 4 ■'= 

Sagen toir bodj 3> rtone > f * W enx ftembe? @etoäch* 
Unb bie Sacerte [?] fte toächft neben ber Htge [?] nicht leicht 

. Unb bie über Sdj 



2öobl ftnb bie Männer Senebig* gebilbet, man fann e3 nicht 

läugnen 
Sang getoachfen, ber SBlid ftarrf :_? frier?] unb gefällig hetoor 
I ngt bie ftafe, bas ganje ©efic^t boch mäßig [?] fie geben 

Seicht unb cbel einher 

5 Siele feben fo bleich, bie jungen 

3ft ei ber Gaffe, ber St . . . tut ee ba* SBaifer Pielleitht? 
ßerne fuch ich bie llriad) ber Jinge, bod) baju noch fann ich 
Sie nicht ftnben, fte giebt toohl mir ein anberer Jag. 

:,f,. 
Sehen bab ich gelernt, friftet mir @ötter bie 3 eit - 



Venetianische Epigramme. 379 

57. 

Suben unb Reiben foinouä! fo bulbet ber ajriffticlje ©djroärmer 
Grift unb $eibe toerffitdfjt ! murmelt ein jübifdjer Satt. 

Wit bem Stiften an ©pie§ unb mit bem $uben in* Reitet! 
(Singt ein türcfifdje§ $inb ßrjriften unb Suben jum ©pott- 
s SBelcfjer ift ber flügfte. ©ntfcfieibe! 5lber finb tiefe 
Darren in beinern ^atlaft, ©otffjeit, fa gef) id) borberj. 

g 1 in einem Notizbuch (Octav), das 1790 und 1791 be- 
nutzt wurde und neben anderem Entwürfe zu Versen für 
die Bearbeitung der „Theatralischen Abenteuer" enthält 
(vgl. Goethe-Jahrbuch 26, 23). 

58. 
£>a§ errjatme lotft jeben fiefcft bu öon bielem äemufyen 

g 1 im Notizbuch der schlesischen Reise (ff 61 , vgl. 1, 439), 
wohl ein Gegenstück zu dem auf der vorhergehenden Seite 
stehenden Epigramm j£a§ gemeine lodt jeben (1, 468). Zuerst 
gedruckt von Zarncke, Goethes Notizbuch von der schlesi- 
schen Reise im Jahre 1790, Leipzig 1884, S 19 (Goethe- 
schriften S 174). 

59. 

gum grbulben ift§ gut ein $rift 3U ferm nid)t 3U roonden [?] 
Unb fo^modjte fid) oud) biefe Serjre juerft am [ein?] friftlidjen 
[fttftlid)er?] fi . . ein ©d) . . . . [©d)mörmer?] 
Silier ein friftlidjer © . . . . fann ein efirroürbiger 9ttenfdj ferjn 

Vgl. 1, 467. Die Niederschrift, g 1 in ff« 1 , ist fast voll- 
ständig verwischt und nur mit äusserster Mühe hat Zarncke 
sie theilweise entziffert a. a. 0. S 18 (Goetheschriften S 173). 

60. 

Sgcift bu midj 9<?adjt§ geroedt 
früh rtTäbcben . . . w 

g 1 in ff 61 nach den Schlussversen des 94. Epigramms; 
zu diesem gehörig? Gedruckt Zarncke a. a. 0. S 22 (Goethe- 
schriften S 177). 



880 Üpomeua. 

IL 

3ürnct nirf)t il)t ftrniien, bafe tt)it bied IRÖbdjen berounbetn: 
3ht geniest in bct 9kd)t, roa3 fie am Mbenb ettegt. 

Da Hexameter zuerst gedrückt in Hempels Ausgabe 
3, 148 (in dieser Ausgabe 1, 455), das ganae Epigramm, ohne 
Angabe der Quelle, in der von F. v. Biedermann veranstalteten 
Gabe des Berliner Bibliopbilen-Abends .Verheimlicht»- Epi- 
gramme Goethes von Woldemar von Biedermann ■ (1907). 
r Bebst anderen an Knebel mitgetheilt worden in dem 
Briefe aus Venedig vom 23. April 1790 (vgl. Briefe 9, 200 f. 
und 363 und steht auch in der Reinschrift für Anna Araalia 

l geniefjet be§ Wacht* H" 

ücacfenb roiUft bu nid)t neben mir liegen, bu füfje (beliebte, 
©djamhaft hättft bu bid) nod) mit im (Beroanbe üerbiillt. 

£a$ mir: begebt' ich betn filetb? begeht' id) ben lieblichen 

flötpet? 
9htn, bic Sdjam ift ein ßfeib; jmifiben Setliebten binrocg. 

Vgl. 1, 465 (auch in H 69 ). Zuerst gedruckt von Düntzer, 
Kürschners National-Literatur 2, 215. 

«3. 

3dj empfebte mich eud), fetb roaefet, fagft bu unb teiebeft 
■Slix bein 2eHetd)en bat, lächelft unb banfeft gat fchön. 

2ldj empfoblen bift bu genug unb roätfi bu nut ättet, 
Sßacfet tooQten mit fein, roadj bi§ jum £täb,en be3 £)abn§. 

Vgl. 1, 455 (auch in 7/ 59 ). Vollständig zuerst gedruckt 
von Biedermann a. a. 0. Die Verse befanden sich unter den 
dem Briefe an Charlotte von Kalb vom 30. April 1790 bei- 
gelegten (vgl. Hempel 3, 148V Am Kopf des Briefes — die 
Beilage hat sich nicht erhalten — machte Goethe nach 
Abschluss desselben die Anmerkung: a) Mi raeeomemdo 
Signori! da Brwoil fatevi brari ! ift bet 3 uru f *> en ©aurflet 



Venetianische Epigramme. 381 

unb lafdjenfpieler brausen toenn (Selb eiugefammelt toirb. 2 beut] 
ba§ H™ 

64. 

finaben liebt id) toobl aud), bod) lieber finb mir bie ÜJläbchen; 
$ab id) als 2Mbd)en fie fatt, bient fie als -ffnabe mir nod). 

t? 1 im Notizbuch der schlesischen Reise (# 61 ). Zuerst 
gedruckt von Zarncke a. a. 0. S 24 (Goetheschriften S 179). 

65. 

ftöfflidje atinge befitj id)! ©egrabne fürtrefflidje (Steine 

.froljer ©ebanfen unb Stnl§ faffet ein lautere» GJolb. 
Steuer bejahlt man bie 9iüige gefdjmüdt mit feurigen (Steinen 

Slinfen baft bu fie oft über bem Spteltifd) gefetm. 
5 s Äber ein SRingeldjen fenn id), bas bat fidj nuberS getoafdjen 

2)03 §an§ Garoet einmal traurig im 3llter befafj. 
llnftug fcbob er ben fleinften ber jetjen Ringer in3 üiingdjen, 

9tur ber gröfjte gebort mürbig, ber eilfte, binein. 

Vgl. 1. 464. 1 — 6 zuerst gedruckt nach einer mangel- 
haften Entzifferung der Niederschrift in H ei von Loeper im 
Goethe-Jahrbuch 2 (1881), 234; 7. 8 nach iZ 61 im Grimmschen 
Wörterbuch unter „ Eilfte" (3, 110); dann das ganze Epi- 
gramm bei Zarncke a. a. 0. S 25 (Goetheschriften S 180) in 
zwei Fassungen (H 8,a , H ei *>). 1 Äöftltdje] Sdjöne iZ 61a 
id) E 61a H eib gegrabene [aus gegraben, darnach tu] föftlidje 
Steine Ä 61a gegraben öon tunftlidjen §änben -f/ 61b 2 §oben 
Sinnet an Stnl tote fie bas alter [?] ä 61 * faffet— ©olb] ecbte 
gefällig in [für eingefetjet in] ©olb für aus ber ertrferntefteu 
§eit # 61a 3 ütljeurer finb bie SJinge fie tragen bie ütetdjen 
H* ib gefcbmüdt mit] mit [über t>on] toeifjen H 61 * 6 einmal 
über beretttft i? 61a traurig] tbörig H 61 * traurig — 3111er] 
aber nur unflug iZ 61b 
7. 8 Sthörig ftedt er einen ber jeben Ringer burcbä Stiugdjcn 

*ftur bem eilften gejiemt biefer föftlicbe Sdjmud. .H 911 » 
8 toürbtg nach glaub [?] mir i2 61a 



Pamlipomena. 



Übersetzungen und Bearbeitungen. 

<;<;. 
Aus Homer. 

Die folgenden Übersetzungsversuche aus der Ilias und 
der Odyssee sind, wie auch das 4, 326 ff. mitgetheilte Stück 
(vgl. oben S 203 f.), in der ersten II, Ufte der neunziger Jahre 
entstanden. 17!*3 war Vossens Übersetzung der llias und 
die Umarbeitung seiner Odyssee erschienen. Im Herbst 
und Winter 1794 las Goethe in der Freitags^esellschaft aus 
ereterer vor, und die bei dieser Gelegenheit besonders 
deutlich hervortretenden Mangel der Vossischen Arbeit 
mögen ihn zu eigenen Versuchen angeregt haben. (Vgl, 
Schüddekopf, Goethe-Jahrbuch 19, 14 ff. und Supban ebenda 
22, 3 ff.) 

I. Ilias. 



2lber burcfjbrodhen toaren numnebr bic Steiften ber bcuben 
§eere, fie fämpften getoaltig im gelbe hierhin uub borthin 
©egen einanber bie ßanjeu in fcinblicfjen Rauben erhebenb 
otoifchen bemSanthus jerftreut unb jmiichen be* Simot* glutb/n. 

23racft bie Utciben ber 2roer 

VI. Gesang Vers l — 6. — g auf einem Octavblatt Schreib- 
papier (Reinschrift) Ein Octavblatt Conceptpapier ent- 
hält 2 Entwürfe g; der erste lautet: 

Unb nun fämpften [über jrritten] jerftreut bie £rojer mit bcn 

2lchaiern 
Unb [e3] toaren bie SReihen ber Irojcr unb bet 5lcftaier 
Jurchgebrodjen, im gelbe jerftreut bie -£>eere 

Darunter ein obiger Reinschrift zu Grunde liegender Ent- 
wurf mit folgenden Varianten: i Unb burchbrochcn aus burch= 
gebrochen 2 getoaltig über jerftreut 3 gegen nach Htttyteteti 
ßanjen über Speere in — $änben über tjetraltiij 4 bem 
aus bee jerftreut über (Seuüffcru 



Übersetzungen und Bearbeitungen. 383 

b. 

Ginem 23ogel glaub er fjeifjt bidj ba§ 33aterlanb retten. 

XII. Gesang Vers 243. — g auf der Rückseite von a 
(Reinschrift) 

c. 

Stlfo fprad) er unb trieb unb alle borten unb [türmten 
9cad) ber üttauer gebrängt fie 3U erfteigen, bie fdjarfen 
(Speere füfjrenb. Unb ^ecftor ergriff ben (Stein ber am Zt\oxe 
3lufjen ftanb nad) unten breit unb fpitj nad) oben 
5 2en jroet) Männer uidjt leicht bie ftaxdften mürben bom Söoben 
Stuf bm 2ßagen ergeben roie jeijt ber Sterblichen Äraft ift. 
liefen fdjmang er allein benn Qem erleichtert bie £aft if)tn. 
2öie ein Sd}äfer bequem ba* gell be3 SGßtbberö in einer 
£anb e» ergreifenb t)inmeg 

XII. Gesang Vers 442 — 452. — g auf einem Quartblatt 
Schreibpapier 1 ftürmten nach brannten 2 3lad) nach llu\ 
gebrängt nach Zittau 6 toie nach \o ber — ift aus bie 
Sterblichen leben 7 fdjtbang über trug 3eu£ nach leidjtcr 
madjt ihn Kronion. 8 bequem nach bas in über mit 9 e§ 
gestrichen und wieder hergestellt 

d. 

Sd)ämt eueb, 'älrgiber, ifjr fetjb nur ßnaben; id) fjatte eud) immer 
Sa tfjr ftrittet, bertraut baB Sßobl ber fämmtlidjen Sdjiffe. 
9?un bergest itvc auf einmal be» grimmigen $ampfe3, 
Unb fo fommt aud) ber Jag, bafj eud) bie £roer befiegen. 

5 £) fürtoat)r ein geraaltigeg äßunter erbtief id) mit 5lugen, 
©rimmigeö toa§ id) rtic^t badjte bor mir boEenbet ju fetjert. 
ütroer, auf eure Schiffe fie bringen, bie ebmaU toafrcfjaftig 
glücfjtigen £)inbinnen gleid) erfctjienen mie burd) ben 2ßalb fie 
Sucbfen, Marbeln unb äBölfen bequem 3ur Speife gereichen, 

10 Scbttanfenb, irrenb, ol)umädjtig feines ©eftreite». 

Ratten 2roer rool)l fonft bie straft unb bie £)änbe ber ©rieben 
Slbjuroarten bermodjt, ju ftefjtt aud) nur im geringften? 
9hm entfernt bon ber Stabt beb unfern Sdjiffen fie ftreiten, 
Söeil e3 ber gürft berfab, unb toeit fief) bie Golfer bergeffen, 

li *Dtit itjm jürnen unb nidjt fict) mader 3U betfen befinnen, 
^l)ren Sdnffen unb fid), unb laffen fid) lieber erfdjlagcn. 



684 I ]i «nana, 

XIII. Gesang Vers d.s — 110. — Abschrift von der Hand dei 
Sehreiben < i »-ist auf einem Foliobogen Conceptpapier, mit 

d Spatien iwieenen den Zeilen 1 Sterinen i 1a iljr 
frrittet //' übtT Sttcitcnbcn fouft [nicht gestrichen] 3 vor 9bn 
eine Bchl&ngellinie 9 Komma nach Sudjfeu n x 11 Ratten g l 
üImt iPäriMi 11 WojiHontten — yt g* über Sletbenb ernxtrten 
nub oud) nach entgegen [<j x gestr.j im gettngftei» g x über 
ein menig 

e. 
Tod) bettüglid) fagte barauf bie mäd)tige 3uno: 
■£)ot)et (Sohn bei ©ahmt*, meld) eine JHcbe üetnabm ich? 
£>iet begehtft bu bet ßuft unb eblidjeu Cicbe ju pflegen 
3ln ben GJipfct gelehnt bei offenbaren Ö5ebirge*. 
dürfte nun ber göttlirijen eine auf unfre Umarmung, 
(Bing unb fagt c* ben £)immlifd)en an, id) fäute nidjt roiebet 
Son bem Saget etluadjt ju beinern ewigen £>aufje. 
Rein cl ftändte ju feht. 2 od) Wenn bu meinet begehteft, 
Sfiknn bein .£>etj eö gebeut, jo lafj in beinern ©emadje, 
iü 1a-j SUulfau beul Sohn mit fingen Sinnen etbau[te], 
geft mit Ibütctt oetfd)lofj, un3 mit eiuaubet oetgtiügcn. 

3^t antwortete btauf bet SZßoltfenfammlet ßtonion. 
3funo feinet bet ©öttet unb feinet bet ftetblidjen OTenfdjen 
©oll uni ieben, fütdjtc bal nid)t, mit golbenem 9icbel 
15 £etf id) bein ßaget umher, ee foll bie Wanblcnbe Sonne 
l'iit bem SJlitfe bet alle* butdjbtingt bie £)ütle nicht butchfehn. 

Sptad)» unb fafjtc fein 2Beib in ©öttlidjen ?ltmeu be,jWingen[b]. 
Untet ihnen I)ub fid) bet SBoben oon fptoffenben fltäutetn, 
feuchten Soto* unb Ätofui unb ^)tja3inten etjeugen[b] 
20 Statd unb meid) bie göttlichen ttug ba* fchwetlcnbe Öager 
©olben wallte bet hiebet umhet unb ttäufclte glänjeub. 

XIV. Gesang Vers 329— 351. — g auf einem Quartbogen 
Conceptpapier s unb über ber 4 an — gelehnt unter 2luf 
bem naefteti [uacftcit üdZ] (Sipfel offenbaten nach Bergs 
B bet aus einem unleserlichen Wort (eine?) 6 £)immlifd)en 
über übrioieit B frandte Wenn nach was b[u] ig 33licf — 
butdu'ehn aus fchdtfften SEUirf nid)t butd) bie £>ülle hinbutd) fehn 
17 ©öttlidjen nach (eine atmen die ersten zwei Buchstaben 



fÜbersetzungen und Bearbeitungen. 385 

durchstrichen, dann durch Puncte unter dem ganzen Wort 
wieder hergestellt 18 Unter ifjnen unter dem Versanfang 
Unb bie <£rbe fjub fict» über fprofcte pon fproffenbeu Kräutern 
aus bie fptoffenbeu fträuter für non lebenben Pftatt3en 19 geuzten 
üdZ 20 bic göttlichen üdZ eingefügt nach es ba» nach fie 
empor 21 maßte — glänjenb für lag bie Wold e barauf es 
träufelte dban 

f. 

©tanb nun fdjnelt fid) erf)ebenb, unb fab bie Xxozx unb ©riedjen 
^edtorn aud) fab, er im gelbe liegen unb um it)n bie greunbe 
©itjen 

XV. Gesang Vers 6, 9, 10. — g auf einem Streifen Schreib- 
papier; links oben g: O. (Omikron, griechische Zählung des 
Gesanges) 

II. Odyssee. 
a. 

©inge *Dtufe mit Suft ben 2iebe§b,anbel be§ 2lre§, 
£en et einft fid) erfütmt mit SXptjrobiten ju toagen. 
Grft Perbanben fie fid) im <!paufe be» alten §epbäfto§ 
§eimlid), mit Pielen ©efdjenfen geroann fid) 2lre3 bai> Sager 
5 S)e§ abtoefenben ßönig§, bodj biefer erfuljr ba» ©ef)eimni§, 
Senn bit ©onnc öerrietlje, bie itjre Spiele gefefjen. 
2U3 nun aber ber 2llte bie traurige ÜJtätjre Pernommen, 
Schritt er ber SXßerfftatt ju im Sinne Söje» beroegenb. 
Unb er fetjt auf ben SBlocf ben gtcßen s 2lmbo§ unb fdjmiebet 

10 fyeffeln bie fefteften aus" bie immer unb eroiglid) gelten. 
9113 er im 3 orne nun f D & em ^ r ^ böfe» bereitet, 
©ing er jur Kammer fjinan, roo ba» liebe 23ett ihm geftetlt mar. 
9tun umfdjlang er bie Pfeiler mit SBanben alle, Pon oben 
^Breitet' er Ptete Ijerab tote luftige Spinnengewebe, 

15 Sie audj niemanb bemerfte unb toenn es ein göttlidjer toare, 
Senn fie roaren ju fünftlidj. Unb ba er alle§ bereitet, 
©d)ien er nad) Semno»' ju gefjn, ber fdjönen (Stabt ber ©eliebten. 
3lber 2lre§ bemerfte fogleid) ben Söanbernben, eilig 
©ing er in§ £au» be§ s Uianne», ber fü§en ßtjtljere begefjtenb. 

20 Siefe mar eben Pom Söater, bem grofjen fironion, gefommen, 
■£mtte fid) niebergejetjt; e§ fam ber greunb fie ju grüben, 
©octf)e§ SBerte. 5. Sb. 2. SlbU). 25 



Paimlipoi 

te fw bot) ber .tyanb unb fprad) bie rei^cnben iÜortc: 
ßomm, nein l'icbdjcu, gelju mir jinit Seite iiifamineu 311 fdjlafeit, 
;i <*>emat)l i|"t hiuiueg, id) fal) uad) BeftUWi itjn loaubcrn. 

M Rlfll fprnd) et; nud) fic begehrte bet füßoit Umarmung. 
J^cijbc befttegeu ba-i Säger imb freuten fid). Wber bie ittaube 
| [engen fid) über fic tjer, bie lunftlidjen 2öerfc bcö Utciftcrä; 
s JJid)t 311 bemegeu mar mehr ein ©lieb unb nidjt 3U berniden. 
Sie erfannteii fogleid), e* feg bie 5' uc ^^ ,,u11 unmüglidj. 

30 SDieber ju ihnen bewegte fogleid) ber tjinfenbe ©ott fid), 
Um fid) roenbeub nod) et) er bie ©egenb bon Semuo» erreichte; 
Demi bie Sonne hatte gefpaht unb baä 3eidJ c " gegeben. 
Unb er maulte 311m .jpaufc, im ^)er,)en fdjmerdid) beroeget, 
Staub an ber Pforte; ba fafjte ber 3°™ it)n milb unb gcloaltig 

35 Unb er erbub ein cntfe^lid) ©efd)ret), bie ©ötter bernnhmcnä: 
3et>* mein i'ater unb ihr anbem ihr feeligen ©ötter jufammen, 
ßommt, bafe it)r fehet bie ilöerfe bie lädjerlid) finb unb nu= 

erträglich, 
2Die mid) binfenben Dcann bie lodjter 3et>3 Slpbrobite 
@mig entehrt unb in ßtebe ben fdjäblichen "ilxti umarmet, 

40 2Beil er fdjön ift unb grab, id) aber frerjlid) bagegen 
23in gebrechlich, geboren; bod) id) unb niemanb ift fdjulbig, 
s Jcur bie (Jltern ber>bc, o tjätten fie mid) uidjt gehöhten! 
Slber fehet nun f)er, roie fie in Sieb fid) umarmen, 
kleine Säger befteigenb, id) aber fefje fie traurig. 

45 2lbet id) hoffe, fie follen nidjt lange fo roünfcfcen 311 liegen, 
©0 berliebt fie aud) finb, unb roieber jufammen 3U fcblafen. 
diesmal aber foü fie bie Sift unb bie f^effetn mir galten, 
23i» ber ÜJater mir alle bie |)od)3eitgefd)enfe 3urürf giebt 
£te id) it)tn roegen ber lodjter, ber unberfdjämten, gereidjet. 

50 herrlich fd)ön ift fie root)l, bod) unbe3tt)ungnen ©emüthe*. 

2Ilfo fprad) er; e* langten bie ©ötter im efjetnen <£)auö an, 
^ofeibaon ber fdjtetflidje unb ber geroanbte 
$etme?, unb fo fam aud) ber treffenbe flönig Apollo. 
Söeiblid) aber betfdjämt bie ©öttinnen blieben 3U ^jaufe. 
55 3n bem Söorhnu* ftanben fie nun bie ©ötter üerjammelt, 
Unter ihnen entftanb fogleid) ein unenblid) ©elädjter 

VIII. Gesang Vers 267 — 326. — Von Geists Hand auf einem 
Foliobogen Schreibpapier Die ersten zwei Hexameter sind, 



Übersetzungen und Bearbeitungen. 387 

um dem aus dem Zusammenhang herausgehobenen Stück 
einen selbständigen Anfang zu geben, die freie Umformung 
eines Homerischen Verses (vgl. Suphan a. a. 0. S 8). ig 
für 2lber UTufe Dcrfdnnäfye mir nict/t 3U fingen bes £iebes=| 
£?anbels ben nach bes 2 er einft g über JTtars 6 SDenn 
g über Durch nerrietb,§ g über perfiiubet 8 ber — 3U g aus 
in bie SBerfftatt 9. 10 fchmiebet — hielten g über fjeffeln ^efte 
fdnntcbet er bann [nur dieses gestr.] um unauflöslich 3U bleiben. 
11 in 2lre<3 g gestrichen, darüber g ein unleserliches Wort 
böfe§ über übel [nicht gestr.] 12 S3ett g aus 23ette ifom 
g üdZ 16 ba nach liftig 29 ©ie über Unb 32 gefpäbt 
g aus gemacht 3 e 'ä) en Sieben g über IDort ttjtn gefprocb.cn 
44 Üfteine nach 3» 52 ^ßofeibaon nach Wo 

l). 

£)! gefchähe ba$ boch SlpoH! Umfdjlängen bie 3?effetn 
jDre^fad), um unb um un§, unenbliche, ©äljet ihr ©ötter 
2lHe gegenmärtig auf mich unb bie (Göttinnen alle 
2)ennod) trjünfcijt id) ju liegen bie fchöne 23enu3 umfcfjliefenb. 

5 2llfo fpracb er unb unter ben (Söttern entftanb ein (Mächter 
yiux 3ßofeibon mar ernft, unb bat inftänbig ben ßünftler 
$af} er löfe ben 9Jcar§ unb fprach bk geflügelten SBorte 

VIII. Gesang Vers 339 — 346. — g auf einem Folioblatt 
Conceptpapier 2 uni über mich 

Obtaff. VIII. 350 

©chraacb ift immer bie Sürgfchaft bie einem ©djroadien gelobt 

tüirb. 
Unb mie fönnte ich,, mächtiger ©ott, jum (Srfaije bich jmingen 
Söenn mir 9lre§ entflog ber ©chulb unb ben f^cffeln entmeichenb? 

Söf ihn! Seh aber bespreche, mie bu e§ felber begehreft 
5 ©oll er ba§ billige bir bor allen ©Ottern erftatten. 
$hm antwortete brauf ber herrliche hinrfenbe ßünftler: 
(Srberfcbüttrer 9ieptun tote fannft bu mir biefe§ gebieten 

VIII. Gesang Vers 351 — 353, 347 — 350. — g auf einem Quart- 
blatt Conceptpapier 2 mächtiger nach bicb jum nach bicb. 
feffelu 

25* 



lipomena. 

<;:. 

Maurische Romanze „Alhama". 

a. 

@3 ritt bet .ftönig bet bauten 
Tutet) feine Stab[t] ötanaba 
£er Don (JtDiraä Ühoren 
llnb t)in ju 39iDarambla 

s SBriefe toaren gefommen 
5llhama fet) genommen 
2)ie Söriefe toarf et in'» geuer 
Unb motbete ben SBoten 
SCBetje mit ^llbarna 

10 6t ftieg herab Dom IRauttbier 
Unb reitet auf einem ^ferbe 
£urd)3 3ocatin gelangt er 
©ar eilig jum 5Uhambra 

2ßie er nach 9lthambra gelangte 
15 $m gleiten ÜJtoment unb befahl 
trompeten füllten erftingen 
Unb filberfne] ßumbeln unb Raufen 

Unb follten bie Irommlen be3 ßriegei 
3fn§ loeite fchlagen ben 2ärm [?] 
20 £amit es hören bie ÜJioren 
3m ganzen Se^irf ton ®ranaba 

5£ie ÜJlaurcn fie hörten bie fllänge 
3um blutigen ßriege fie rufenb 
Unb (Siner mit einem unb jmene mit 3toe^en 
25 ©ich bilbeten ©chaaren ju ©cbaaren 

j£a fpradh ein alter 9ftohr 

Unb fagte 

2ßas rufft bu un§ fiönig 

2üa§ foH benn biefe SJerfammlung 

10 
30 £u erfchlugft bie SBenjeraien 
©ie bie Slüte Don ©ranaba 



Übersetzungen und Bearbeitungen. 389 

11 

Unb baljer toerbieneft Äönig 
Gine Strafe toof)t oerboppelt 
Safe bein Äönigreicf) berliereft 
35 llnb berloren feh, ÖJranaba 

1). 

2Inf unb ah bet 2Jioljren fiönig 
S!urcf) ©ranaba reitet 
Unten toon bem Jfjor (Stbira 
Stuf 3u SBribarambta 
5 SCßefje mir um Stltjama 

2?riefe toaren iljm gefommen 
'§ ferj 3tIt)oma berlohren 
2Barf bie SBriefe in« geuet 
ÜJlorbete ben SBoten 
10 2B. 

San bem 3J?aulff)ier ftieg er ab 
SReitet auf einem 5ßferbe 
Surct) bie «Strafe gafatin 
©prengt er nacf) Slltjambta 
i5 2B. 

c. 

106 Stnbre gittern bo? ju fdjauen 

104 6 gin unb (Finet ;$toeb, unb 3trjel5 
SBilbeten ein gro§ ©e?d)toaber. 

8 ®ie entriffen un§ Slltjama. 

10 ©ünftigenb bie ^Tbgefatlnen 
23on ßorboba ber genannten 

a. g 1 auf 2 Seiten eines Foliobogens Conceptpapier, 
dessen letzte Seite von Jobn und g x die Aufschrift trägt: 
„Tectur enthaltend was sich auf die Oberaufsichtliche Haupt- 
Casse bezieht vom Jan. 1822." 31 Sie bie unter tParen 

b. f/ 1 auf der ersten Seite eines zusammengelegten 
Folioblattes Conceptpapier 7 §' vor Seb, zugesetzt 



390 Paralipotmna. 

auf der ersten Seite eines Foliobogens Concept- 
papier über xMlniofolliicit steht (^ini^rirtcn zur Auswahl 

Tagebacher 1822, 10.8eptember: Dil mouriidje JRomamc 
Ul üboriejjcn iiiia.cfana.eii. Damit .stimmt auch das Datum 
auf der Handschrift von a. Die Papiere liegen in einen 
lilag, der die Aufschrift g triij^t: kleinere ©cbicfite 33attn= 
find) -1// dt nn Alliuinn P()aron Alle drei Übersetzungen 
entstammen dem Schlnea dos Jahres 1822. Herder hat die- 
selbe Romanze in seine Volkslieder aufgenommen (2. 
Suphans Herder - Ausgabe 25. 494). Goethes Versuch einer 
Bearbeitung beruht auf der Übersetzung von Beauregard 
Pandin (Pseudonym für v. Jaritjes), die in den „Spanischen 
Romanzen' (Berlin 1823) S 103—107 gedruckt ist. (Die in 
<• g vorgesetzten Seitenzahlen 106 und 104 beziehen sich auf 
diesen Druck; die Ziffern 6, 8, 10 bezeichnen die Strophen- 
zahl.) Goethe hatte spanische Romanzen in Pandins Über- 
setzung in Gubitz' Gesellschafter November 1822 kennen 
gelernt (vgl. Tagebuch vom 28. December 1822) und dann das 
Werkchen selbst erhalten. Eine Anzeige verfasste er für 
Kunst und Alterthum, sie ist im 2. Heft des 4. Bandes (1823) 
erschienen (Weim. Ausg. 41 n , 69 ff.). Obiger Tagebuchnotiz 
zufolge, die sich wohl auf nichts anderes als die vorliegende 
Romanze beziehen kann, muss er von Pandins Übersetzung 
schon vor dem Erscheinen des Buches Kenntniss erhalten 
haben. 

68. 

©Stet OJiäbcfjett £anf 

9ln bem ^)errengartcn 

©pridjt ju ihr ha% Setdjelein 

SCßotum alfo traurig? 
5 Äonnt id) ober fröfittd) fetjn 

aUerUebfteS ßetdjtein 

£en (Mtebten führten fic 

0?ort 3um gelfenfchloffe 

g auf der 3. Seite eines unvollständigen Foliobogens: 
H 806 (s. S 265) zusammen mit dem Zahmen Xenion An §K ; 
unter letzterem g: ®aetet 5Räbgen $ani im gelbe, darunter g: 
2Ilte-3 loutinamefi 1329. 9leue3 loutinameh 1600. Diese orien- 



Übersetzungen und Bearbeitungen. 391 

talische Sammlung von Erzählungen (übersetzt von Iken, 
mit Anmerkungen und Zugaben von Kosegarten, Stuttg. 1822) 
las Goethe, dem Tagebuch zufolge im Juli 1822 (vgl. 14. 
und 27. Juli). Diese Verse sind nach M. Murko's Nach- 
weis eine Umbildung des letzten Gedichtes der Königinhofer 
Handschrift „Die Lerche" (Die Königinhofer Handschrift. 
Aus dem Altböhmischen metrisch übersetzt von Wenzel 
Swoboda. Herausg. von Wenzel Hanka. Prag 1819, S 62.) 
Goethe erhielt von dieser Handschrift, deren Echtheit er 
nie bezweifelt hat, schon Anfang Januar 1819 Kenntnis (vgl. 
Tagebücher 14. Jan. 1819); 1822 hat er durch den Grafen 
Sternberg Hankas Publication geschenkt bekommen (Tage- 
bücher 8, 322; wohl nicht erst im August, wie hier angeführt 
ist, sondern schon früher) und daraus „Das Sträusschen" 
„durch Umsetzung hergestellt" (Tagebuch 28. Juli). So fällt 
auch, wie der äusserliche Zusammenhang mit Toutinameh 
zeigt, der Ansatz zur Bearbeitung des Gedichts „Die Lerche" 
in dieselbe Zeit. Die entsprechenden Zeilen in Swobodas 
Übersetzung lauten: „Sieh, ein Mägdlein jätet Hanf, An dem 
Herrengarten; Eine Lerche spricht zu ihr: ,Warum also 
traurig?' Ach wie könnt ich fröhlich seyn, Liebe kleine 
Lerche! Den Geliebten führt sie Fort zum Felsenschlosse ". 
l ©ätet über Häuft ein §anf nach reifen 

69. 

Aus Byrons Manfred. 
a. 
£ie Sambe toitt gefüllt fetm bodj aitd) bann 
SBrennt fie fo lange rriäjt a(§ icfi roadjen mnfj 
Wein ©cfclummer — 5ffienn idj fdjtummre, '§ ift fein ©djlaf 
9tur ein Verfolgen baurenber ©ebandfen 
5 Sem irf) mä)t toiberftehe. 3n meinem ^erjefn] 
3ft§ immer toad). 2Bte iä) bie Slugen fd)Itefc[e] 
©ie fetm tjinein. llnb lebe bod) unb führe 
$05 SInfetjn bie ©eftalt be§ Slffjmenben 
£od) follte ßumtner niefot be§ SBetfen Sehrer 
10 ©orgen finb «ftenntnifj: bie am meiften fennen 
Vertiefen fidj bejammernb ber bertoünfefiten SBafirfiett 
@rfenntni§ Saum ift nidjt ber SBaum be§ 2eben§. 



H92 ParalipometML 

g* in grossen Zügen quer über die erste Seite eines 
Poliobogeni grünlichen Conceptpapieri; raerat gedruckl 
von Brand] im Goothe-Jahrbuch 20 (1899), 9. — Di« Man- 
ti.'l Papiere liegen in einem blauen Umschlag, der die Auf- 
schrift g trügt: SRonfceb Xec. 3ena 1817. Obige Verse bilden 
den Anfcaig von Manfreds Eingangamonolog Act 1 Scene 1. 
s uid)t verechrieben für fdftt? Original: But grief sbould be 
the instructor of the wiee 10: aus dem Original eingesetzt 
n verschrieben für bie berroünfd)teV IS PrfenntnU 33aum 
unter Per Sotttn ocs tüiffens uidjt ber unter fein 

b. 

[SHanfreb] £ör mid) Jpör mid) 

9tftartc meine ßiebfte fpridj ju mir. 
So Diel bob ich gebulbet bidbe noch 
Sieb l)er auf mid)! £a§ ©rab [reränberte] 
901 id) für bid). 5 

Jobjünblichft roie mir liebten 

Wntroorteten mir — üftandje§ antroortete mir 
©eifler unb ÜJIenfchen. £u alleine fdjroeigft 

£od) fprich mir ju. Sie Sterne Übermacht id) 

£en .^immel überblirft tri bich ju fuchen io 

Sprich mir! So hab id) bod) bie 2öelt burchroanbert 

llnb beine§ ©(eitlen nie gefunben. Sprich bodj! 

Sieb btefe 9?öfen — Sie bebauren mid) 

Sie fürdjt ich ntdjt für bid) allein empfinb id) 

Spridt) mir unb roäri im 3 or " o rebe nur 15 

3ch roeifj nid)t roa§ bid) einmal nur ju boren 
Ta* einemal einemal noch. 
[»faxte.] «Dlanfreb. 

[Wanfreb.] Wur ju! ftur ju! 

3fn biefem Jone leb ich — beine Stimme iftS. 20 

«fL 
3u borgen ÜJtanfrcb fdjlieft bein irbtfdb 2etb 
Seb roobl. 
:eb.] Sag jehen mir un* mieber 

[«ftorte.] Ceb ttobl * 



Übersetzungen und Bearbeitungen. 393 

[SJtenfreb.] SBarmfyratgfett ! @in Sßort! 3>U liebft midj 
[2lftarte.] ÜJtenfreb 

g 1 in grossen Zügen quer auf drei Seiten eines Folio- 

bogens grünlichen Conceptpapiers; zuerst gedruckt von 

Brandt a.a.O. S 11 f. — Stücke aus der Scene zwischen 

Manfred und Astartes Geist Act II Scene 4. 2 ßtebfte] über 

der letzten Silbe e, also Siebfte und Siebe zur Wahl gestellt 

15 hxtr§ iß bid) über noch nur 3U über möd?t idj bicb 

17 ehtemal beide Male aus einmal vor 21 Zeilenanfang 

IHanfreb 

c. 

SDetm bie 9laä)t 

bot mir ein freunbltdjer ©ejtcbt 

31I§ Üttenfdjen 

g l auf einem Quartblatt grünlichen Conceptpapiers; 
zuerst gedruckt von Brandl a. a. 0. S 12. Aus Act III Scene 4. 

70. 

©inb bieg ßenforen toarum fteb, tdj an 
6Jtebt['§] folcbe ßrtttfer roer trägtä fortan 
llnb bodj fo naf) 

2ßem man fid) anfdjlie^t, toem ben dürfen febrt 
5 2Bo fott man fcbonen treffen ba borfbin 
9frd)ter unb SBarbe finb einanber toertb 

Aus Byrons „English bards" (V 87 — 92). — g l auf einem 
Folioblatt Conceptpapier, auf derselben Seite auch g 1 ein 
doppelter Entwurf des Zahmen Xenions ©et beinen Söortcn 
ßob unb @bre (3, 262). Zuerst gedruckt von Brandl a. a. 0. 
S 15 1 fteb für t/alt über fyielt 2 ßbritbter 4 nach Wen 
foü man (neben wen nermeiben 5 Sffio aus 2ße[n] 

71. 

Sllfo batten bie ^remben am borgen gut ftcb, gebalten 
9tübtger aber tarn ju §ofe ©ab ba§ (Befuge 
S3eibentr)eile§ jerftört unb meinte innige Srtjrärjnen 

g auf einem abgerissenen Blatt Conceptpapier Diese 
nach Bodmers Vorgang unternommene Unidichtung von 



HO 1 Paralipomena. 

NibelungenTeraen in Hexametern (nach von der I! 

lea Nibelungenliedes, Berlin 1807, dir Goethes 
Btndieo iu Grunde lag, die erste Strophe dea SS abenthi 
wird wohl aus der Zeil von Goethea intensivster Beschäf- 
tigung mit dem Gedichtet Herbst 1808 bis Mitte Januar 
1809, herrühren. Vgl auch Par. 188. s Wefiigc . . . .yrftört 
BÜBSTerständniai von von derHagens „die ungefüge Schwer*. 

72. 

2öer roifl nidjt fonn muf} ben Grfotg ucrmiffen 

Unb bcr mir faim bcr prüfenb im ©ettriffen 
33or allen fingen forfdjct foas er fottc. 

<i x auf einem Streifen Conceptpapier, der einen Passus 
aus dem Aufsatz B Dentsche Sprache" enthält (s. 41 1 , 463); 
wie M. Hecker (Goethe-.bilirbuch 25, 220 ff.) wahrscheinlich 
macht, der Versuch, Gries Übersetzung eines Sonetts von 
Lionardo da Vinci zu überarbeiteu. Tagebücher 1818, 18. Ja- 
nuar: ©rie* Überfettung be-3 Sonette« oon Sinei. 

73. 

Jem 28ten2lug. 1827. 
@in Ucarmor jetgt ben gelben 3fafon Jir, 
SJlebeen aitdrj, ben 3 au ^ et ^o"t ju bringen. 
9lm Saum be* Jradjen toarhfame* llmfcblingen 
Unb über if)tn be§ golbnen 23ltefje§ Qiex. 

5 SBebeutenb febt ibr biefe x$ahd hier 
2lm fyeft, ba* günftige -Iporen frob, umringen, 
2Benn foldjem Jag ber 2Jlufe ßieber Hingen, 
©lud" aud) bem 3?ilbenben ein ©leicbnifc mir. 

Jen Jidjter mit! id) in bem gelben feben; 

io Ja* golbne üüliefj am 8eben«baum mar Jein! 

Ten Settftanb modjte Jir bie üflufe meihn. 

%üäj mufjteft 1u be-> J rächen gähne ftreun; 
Jod) mie bie 5f'nblid)cn Jir aud) erfteben, 
©crufyg fiehft Ju fpurto» fie Vergeben. 

Von Johns Hand, g und g* corrigirt, auf der 1. Seite 
eines zusammengelegten Folioblattes. Das Souett ist von 



Epigrammatisches. Zahme Xenien. 305 

Nicolaus Meyer, der es einem als Geburtstagsgeschenk über- 
sandten Ringe beigab (vgl. oben S 264 zu H 300 ). Die obige 
Fassung ist eine Umarbeitung Goethes. Im Folgenden sind 
die Abweichungen von Meyers Original (vgl. Freundschaft- 
liche Briefe von Goethe und seiner Frau an N. Meyer S 54) 
angegeben: Überschrift g i SJtarmor] Ontn; Meyer 5 95e= 
beutenb— föabei] £ie§ 3MIb fenb' tdj bem 3>iäjterb,elben 6 tum — 
günftige] 3um ^ a 9'f bm lettre günftige g 3 über frorjc frof) 
g 3 über t]olb 7 folcbem— 9Jhtfe] f>extt* ber ^Inie ^efte»= 8 audj— 
SBübenben] an ber SCßefer nur 9 2>tdjter] ÖJoeffye 10 toar g 3 
aus toatb] toarb n £en — modjte g 3 über Die fjülfc burfte, 
dieses Meyers Fassung u g 3 unter der Meyerschen Fassung 
Du ftebft, tu Hube, fpurlos fie ner^ebcti. 

Ein von Goethe corrigirtes Gedicht von Julie v. Bech- 
tolsheim T Weimars Meistersänger" hat Redlich veröffentlicht 
im Goethe-Jahrbuch 15 (1894), 249 ff. 



Epigrammatisches. Zahme Xenien. 

74. 

Sßrobft £ee. 
SBalb leudjteft bu o ©ruf, in engelbettetm ©cfiimtner. 

©rof Sranbt. 
2Jletn lieber Sßaftor, befto fdjltmmer. 

Quartblatt altes vergilbtes Schreibpapier, früher im 
Besitz von Dr. M. Schubart in München, jetzt Dr. Kippenberg 
in Leipzig gehörend. Über den g l geschriebenen Versen 
eine Bleistiftzeichnung, darstellend einen mit Ketten be- 
schwerten sitzenden Mann im Kerker, vor demselben einen 
Geistlichen im Talar, in der Linken eine Schrift (wohl die 
Bibel) haltend, mit der Rechten nach oben zeigend. (Vgl. 
das Facsimile und Heuers Aufsatz dazu „Eine Goethesche 
Recension" im Jahrbuch des Freien Deutschen Hochstifts 
1903 S 296 ff). Mit Struensee wurde sein Freund, Graf 
Enewold Brandt, am 28. April 1772 enthauptet. In der seine 
Bekehrung im Kerker darstellenden Schrift: ..Zuverlässiger 



396 ipomena, 

Unterricht von dei hingerieht woldt Brandt« Ver- 

halten und DenknngMii in Beisein Gefängnisse, bis zu ieinea 

Tode auf dem Gerüste den 88. April 1792. Verfasset von 
.1. Hee. Ans dem Dänischen Bbenetet Kopenhagen 1772." 
spricht Hee von den himmlischen Geistern, die des Grafen 
Seele gleich empfangen würden, um sie zu jener freuden- 
vollen Versammlung vieler tausend Engel heimzuführen 
u.s.w. Darauf beziehen sich die Verse des jungen Goethe, 
die wohl kurz nach dem Erscheinen obiger Schrift ent- 
standen sind. 

"». 
Tic .fierren blenbt gar offt *u biete? Siebt, 
(Sie febn ben 2öalb bor lauter Säumen mct)t. 

7 1 auf einem Blättchen groben Papiers, aus dem Nachlass 
von -Misanna v. Klettenberg, im Besitz des Freien Deutschen 
Hochstifts zu Frankfurt a. M. Zuerst veröffentlicht von 
R. Junjj in den Berichten des Freien Deutschen Hochstifts 
Neue Folge 7 (1891 \ 65. Vgl. auch Goethe in seinen Be- 
ziehungen zu Frankfurt S 2£ Nr. 143. — Minor (Goethes 
Fragmente vom Ewigen Juden S 162) nimmt die Verse als 
Paralipomenon zum Ewigen Juden in Anspruch. (Vgl. auch 
Dechent, Goethes schöne Seele S 158.) 

76. 

Sinb Könige je jufammengefommen, 

©o bat man immer nur Unr)eil bernommen. 

Dieser Spruch steht in B 1 , der Ausgabe von Goethes 
Werken, Wien 1816 (Bey Chr. Kaulfuss und C. Armbruster) 
— über ihren textkritischen Werth vgl. 13 c , 11* ff. — im 
2. Band S 243 in der Abtheilung ,Gott, Gemüth und Welt* 
zwischen den Versen 70 und IV, er fehlt dagegen in der auf 
derselben Druckvorlage beruhenden Ausgabe B und in allen 
folgenden Ausgaben. Von der Hellen hat ihn im 4. Band 
der Jubiläumsausgabe S 6 an der gleichen Stelle wie B 1 
wieder aufgenommen (vgl. dazu S260f). Es ist möglich, 
dass die Verse in B versehentlich ausgefallen sind; i 
aber auch nicht unmöglich, dass sie wegen des schlechten 



Epigrammatisches. Zahme Xenien. 397 

Anschluss an den folgenden Spruch (3, 218, 7i) mit Ge- 
nehmigung des Dichters in B hier ausgeschaltet worden 
sind und dass dieser dann vergessen oder unterlassen hat, 
sie an einem andern Orte einzureihen. (Vgl. auch Goethe- 
Jahrbuch 28, 224 f.) 

77. 

SBebenft, man will euch hören; 

©o fet)b nicht xebefaul; 

llnb tooßt itjr euch erflehen, 

©o net)mt nicht 33ret) tni 2ttaul. 

Von Riemers Hand (g gestrichen) in dem „Notizenbuch 
enthaltend Gedichte und Anderes von Goethes Hand" (ü 373 ) 
S 10 nach Zahme Xenien III 731, gedruckt 3, 440. 

78. 
SBtft ju fchroach gehaftet 
fiannft bich fetbft nicht tragen 
6rft an§ fireuj geheftet 
2>ann aufä 9tab gejehtagen 

y 1 auf der Rückseite von IZ 206 , gedruckt 3, 422. 

79. 

2Ba§ hiefje rooht bie ^ftatut ergtünben? 
©ott ebenfo aufjen a(3 innen ju ftnben. 

Eintragung Goethes in das Stammbuch des Botanikers 
Karl v. Martius im Jahre 1827 ; zuerst mitgetheilt von Geiger 
im Goethe-Jahrbuch 28, 84. 

80. 

£ettn mit bem himmliidjen ßüihenjettel 
Sft'ä immer nrieber ber alte SBettel. 

Von Johns Hand im Concept zu Goethes Brief an Zelter 
vom 7. September bis 5. October 1828, und von derselben 
Hand in der Keinschrift des Briefes. Die aus Worten des 
Wachtmeisters in Wallensteins Lager (Vers 768—770) umge- 
bildeten Verse sind zuerst gedruckt im Briefwechsel zwischen 
Goethe und Zelter 5 (1834), 115 (Briefe 45, 9 und 326 f.). — 
1 2)enn] Soch Concept SLenn g über Dodj Reinschrift 



Paralipomena, 

81. 

üOnr bic QftttU uierft? ober »Dar ba» (*i) bot bcr $eane1 
Sei bicJ Wäthjcl crlöft fcblicljtet bcu 5treit um ben (Üott. 

g ant einem kleinen Bl&ttohen in Visitkartenformat in 
einer „Probleme" betitelten Abtheilung der Sammlung -<"■• 
dankensp&hne*, zuerst mitgetheilt von Suphan im Goethe- 
Jahrbuch 15 (1894), 9. 

82. 
SÖcr iöebinguiig früt) erfährt 
©elongt bequem jur 3frel)t)eit 
2Bem ^cbingung fich fpät aufbringt 
©etoinnt nur bittre gre^eit. 

f/ 1 auf einem .Streifen Conceptpapier Als l'rosaspruch 
zuerst gedruckt Q 1. 458; C66, 143; C 56, 144. Der metri- 
schen Form wegen in den Schriften der Goethe-Gesellschaft 
21 weggelassen (vgl. daselbst 3 295). l bequem unter letdft 

3 aufbringt aus aufbrängt 

83. 

3d) b]abe bic läge 
2er gretyheit geformt 
2Sd) t)ab fie bie 2age 
5£et Öetben genannt 

g 1 auf einem in Italien beschriebenen Kleinfolioblatt 
(vgl. 32, 443 Par. 14) 4 Setben über £ reybeit 

84. 
@a hange eben nicht jufatnmen 
Wicht mit 2Bartburg» Sucher kommen 
Wicht mit Verruf [?J Don ©eor[gia?] 
£a§ flehe alles nur einjeln ba 
llnb muffe jebermann fich. fchämen 
Sie ©adje gar für Grnft ju nefjmen 

fß auf einem Quartblatt Schreibpapier Die auf das 
Autodafe" beim Wartburgfest (18. Oct. 1817) anspielenden 
Verse sind wohl gedacht als eine aus dem Sinne der Dema- 
gogen gesprochene Entgegnung auf den Vorwurf, dass ge- 



Epigrammatisches. Zahme Xenien. 399 

wisse Ereignisse des öffentlichen Lebens mit den Eisenacher 
und Jenaer Vorgängen jener Zeit in Zusammenhang ständen. 

85. 
@in abgeftumpft ©efidjt 
$eig bodj ben SBlojen. 
2ßer ohne 9iaje fpricfjt 
Jpat bie granaofen. 

g in einem Foliofascikel, das Notizen von der Rück- 
reise aus Carlsbad 1819 (25. und 26. September sind notirt) 
enthält. An der Seite neben den beiden ersten Zeilen g die 
Fassung: Skrftümmelt 2lngefid)t, ©leid) einem Slofen! — In 
einem Weimarischen Schreibkalender für 1819, der in Carls- 
bad und auf der Rückreise verwendet worden ist (vgl. 8, 403 
und 421: i/ 182 ), steht die erste Niederschrift g l , 1.2 in der 
Fassung: llnb toa» toitt beitt ©efidjt 3^9 boü) bett Slojen Obiges 
Fascikel enthält auch die in H IS2 stehenden Verse aus Sie 
äßeijen unb bie Seute. 

86. 

2öie tnagft bu rutjtg fort erfahren 
SEafj fie bid) freiten. 
3d) rebe au! 3n fwtfaig 3fQ^ren 
SBixb e§ fd)on gelten. 

g x in einem "Weimarischen Schreibkalender für das Jahr 
1821 (£ 250 , vgl. 3, 442) 

87. 
2Ba§ einer benn toüfjte? toa§ toiffen man fann? 
Sarob öertoirrt fid), übertoitft fid) ber 2Jtann. 
„2Ba§ Sinex toiffen fonnte, unb toas er nun toei§ 
@r felber toiff tV. Slidjti macfot iljm bann fjeijj. 

g auf einem Streifen Conceptpapier Durch Bleistift- 
striche (</'), welche die Zeilen in 2 Hälften theilen, scheint 
eine Anordnung in 8 Versen beabsichtigt zu sein. Die 
Anführungsstriche nach fietfj fehlen. 



400 

88. 

r bcn .ftammerbiener 
Mcbtl (einen gelben" 
£elb ift fein .ftammerbiener 
Bai mufj ich mclben. 

( lieuer ober betneift 
3id) bienftbar gegen ben gelben 
Statu biefer p . . . unb fch . . . . 
Unb miß auch roaS gelten. 

g l auf einem Octavblatt Conceptpapier Poetische 
l'araphrasirung eines Spruches in Ottiliens Tagebuch (20, 
262, 10 — u ; vgl. dazu Hecker in den Schriften der Goethe- 
Gesellschaft 21, 299 Nr. 47). 1.6 für Denn ber Kammcr- 
biencr rieht nur ben {gelben 

Auf der Rückseite des Blattes g: (Sine alte Slcttice ju 
einer jüngeren ber fie einen -£>nt abgiebt: Sejje ihn auf bu ßcu 
naille, er ftel)t bir beffer als mir. 

Iheatcr. £afj in compticirten fällen jroen abräumen not 
bem changiren. 

89. 
D! QMeibe ruhigen Sßeurcfen 
Ireu, beiuer Campe ;ftacht Ütcüier, 
"3luf ÜJlenfdjcn ift nicht leicht 31t toirefen, 
Tod; auf ba-> rotflige Rapier. 

g auf einem zu Faust II. Theil 1. Act gehörigen Folio- 
blatt (15 n , 11 : H* 1 ); daneben g eine durchstrichene Fassung 
mit folgenden Abweichungen: O! bleibe] Sßleib [nach Iren 
dieses über 2lus] beinen 2 %xt\x über 2lus 3 leicht] unleser- 
liches Wort etwa mehr [?] 4 SÖohl aber aufs Rapier 

90. 

^Befiehl unb biene 
Sien' unb befehle 

©egen jeben Jag 
2JJu§ man fictj brüften 

y 1 auf der Rückseite von Ä 8 " (oben S 186) 



Epigrammatisches. Zahme Xenien. 401 

91. 

llnb fo im Sßanblen eigentlid)ft belebrt 
Unfdjätjbar ift toa§ niemals toieberfefjrt. 



llnb bätt er'3 aud) gefebn ber fiöäjfte SBIidE 
tfebrt nur in§ §erj jur §errlid)feit jurücf. 



5 Unb toie ber 2ttenfcf) bem Üttenfdjen 2öeg' bereitet 
Sern 2Jienfd)en ift§ ber Sftenfdj ber fie beftreitet. 

g auf einem Folioblatt vor l: III 5 2ßeg' bereitet 
aus SBege bafint 

92. 

@§ ift niäjt bübfd) toenn man ben -£>of fofeftr 3um beften bat. 
S3ef)üte ©ott ben §of! @§ gibt and) Sanb unb ©tabt. 

<7 auf der 1. Seite eines zusammen gelegten Foliobogens 
Conceptpapier 

93. 

äöiltft bu toircffam feön 
SBebiene bidj betner firaft 
^ung in Gkfeüfdjaft 
2ilt aEein. 

g 1 auf einem Blättchen Schreibpapier 

94. 

SBenn eud) bor unfrem 9?abmen graut 
©leidjgültig ift§ toie er beifit 
2Bir baben bie 5latur mit einem Slicf befdjaut 
£er Suft unb Sieb ©opbia§ betoeift. 

g 1 sehr flüchtig und verwischt auf der Rückseite von 
#894 (ygi s 292) i unfrem über ib,rem 2 er nach einem 
gestr. unleserlichen Wort (nennt?) 3 2Uir über 3^? mü 
einem 33ltcf üdZ Die letzte Zeile macht besondere Schwierig- 
keit; ber <5opftia§ [ziemlich deutlich] betoeift über 3ur rCetsrjcit 
(cor?) bc3cugt ber gehört vielleicht zu einer vor der letzten 

©oetfccä SCBcrfe. 5. 33b. 2. 216«). 26 



I'.inilipomena. 

Änderung gemachten Correctur: bet 2Bci*f)eit und ist, all 
für 2iki*t)cit Sophias gesetzt wurde, versehentlich nicht ge- 
strichen worden. „L>er Name, den Goethe hier vertheidigt, 
ist Naturphilosophie: Wir haben die Natur in einer Art 
beschaut, die Liebe (q>do-) Sophias beweist." (Morris.) 

95. 

.ftirfcfjfernc roirb nicmanb feinen 

2Jlan tonn fie üerfdjlucfen bod) nidjt Derbauen. 

g auf einem schmalen Streifen vergilbten Schreibpapiers 

2 1'itlIUt 

96. 

3u roünfchen h,ab idj md)t3 midj fötbert alles' 
2)ocb benef id) jetjt be» ganj befonbern f$aüeä. 



£od) fann fid) einet pfiffiger erroeifen 

Dlein guter 5«u.tib fo IdiQ oudj ba* nidjtä betfen. 



s $en ftätfften fo ben Taumen 

Traumen 



Unb finbet toa§, ihr hrifft roohl toa» am Daumen. 



£u f)aft fo Dielen fd)on ben $al* gebrochen 
llnb feiner bat foöiel für bid} gethan 



10 ®o toiflft bu teufet bod) einmal uneigen — 
Uneigennützig biet), ber Teufel! 3eigen. 



3d) h)ünfd)te roobt bid) anber? ju ftofftrert 
£od) »eil bu's" bift, fo lafj id) bid) paffirert 



Wü Sdjnäbeln Römern fllauen 
15 ©id) ausgetnahlt gar gtäälicf) anjufdjauen. 



Epigrammatisches. Zahme Xenien. 403 

Sod) imfer §an§ mar nid)t bon jenen Raufen 

ÜJJanfen tan3en SBanjen 



2ll§ h)äre fd)on ber Teufel felbft 31t frljilbetn 
äBöttdjexifä) in fredjen ^««bitbevn 

20 §an§ ßarbet tjat 

llnenblirfjen Profit baDon gebogen 

£er Teufel felbft ertoiei fid) itjm geroogen. 



9JJan toei§ nict)t hrie, nton tfme nur ba§ Ütedjte 
$lm @nbe fällt, am (Snbe bient ber ©(t)led)te. 

1 — 19 g auf der 1. Seite eines Quartblattes Conceptpapier; 
auf der Rückseite g das für ähnliche Verse bestimmte 
Reimschema: getoöhnen jum ©d)önen £eftatnent Orafel 
©pectafel 5ßintafel jutn Sofjne SBarum nidjt eine ßrone 
darunter g 20—24; zu 8. 9, 10. 11, 21. 22, 23. 24 an der linken 
Seite je eine zusammenfassende Klammer 19 SBottdjerifd) 

Auf einem zusammengelegten breiten Streifen Concept- 
papier stehen g nochmals die Verse 20 — 22 darunter noch 
der Vers $enn um be§ göttlid) ©djönen rottten vor diesem 
Vers steht 1, vor 22 2 dann folgt ein Strich und darunter die 
Verse 8 — 11 unmittelbar hintereinander, ohne Zwischen- 
strich. — Zu diesen Reimen eines Gedichts auf Hans Carvel 
vgl. Paralip. 65. Zu 23. 24 vgl. Zahme Xenien 3, 328, 1358 f. 

97. 

Sag nur toa§ fyaft bu in beinern ©inn 

Säj betrübe mid) bafe ich, ju alt bin 

lim mid) bei großen Vergangnen ju freuen 

g l auf einem schmalen Streifen 2 ju über fo dieses 
nicht gestrichen 

98. 
5ßreffe bu Btft toieber fretj 

3eber toünfd)t bie ^rerjtjeit fid) 
9lnbre btaö 3U preffen 



404 Paralipomena. 

1 //. I, I '/' nach grösserem Spatium, auf einem Quart- 
Matt Conceptpapier I bie — fidj für Rd) i'elbü t'o frej Die 
gehören in die Reihe der gegen die l'nssfreiheit ge- 
richteten Zahmen Xenien und dürften wohl im Jahre 1816, 
das dem Weimarischen Staate die Aufhebung der Censur 
brachte, oder in den nächstfolgenden bis 1818, in denen 
sich mancherlei unerquickliche Folgen dieser freiheitlichen 
Einrichtung kundgaben, entstanden sein. 



£a§ £muä ift roobl gegrünbet 
3n bem ficb ein Sinab ober ÜJlägblein finbet 
1a* rociö mit teblirhem Öetnübn 
Ter ßltern Of f b[le*] jurecbt ju jiefjn 
g l sehr flüchtig auf einem Octavblatt Conceptpapier 

100. 
a. 

Rotten fie nidjt — Sßeldje Suft 
9iadj überftanbnen .£)inberniffen 
9ln mir fooiel ju tabeln gemu§t 
berounbern muffen 

b. 

£a§ ift bod) toirtf(td) eine 2uft 
91acb footel «g>inbcrniffen 

tabeln getou§t 

berounbern muffen 

a. g l auf einem Blättchen Conceptpapier, aufgeklebt 
ein schmaler Streifen mit b g 1 Auf einem Quartblatt von 
Riemers Hand Paralip. 93, darunter obige Verse a, i ergänzt: 
£a# fie nun [darunter julefct] berounbern muffen 

101. 

%.{% 2öir bab icb, micb, niemals angefünbigt 

9llg 2Bir non 

Unb bab xd) je aU 2Bit mid) einft üerfünbigt 



Einzelnes. 405 

£>enn feiten bab id) mtct) aU SEßtr 
2ll§ föecenfent tum ... . 

p 1 , ganz verwischt, kaum noch zu lesen, in dem als 
E" (1, 380; vgl. auch oben S 203) aufgeführten Notizbuch 

102. 

2Befonber§ guten, bie berbriefjt 
£afj etroa§ STag in bte Vitien fliegt 

g zusammen mit Zahmen Xenien in H 238 und von Ecker- 
manns Hand ebenfalls mit Zahmen Xenien in der Druck- 
vorlage für Q, hier mit Blei gestrichen. Zuerst gedruckt 
3, 441. 



Einzelnes. 

103. 

3«tn bequemen (Sebädjtmfj ber 15 natürlichen (Haffen 
Sßie fie unä Sfuffieu fliebt, berfudjt idj folgenbe 33erfe. 
£>bne ©amenftüa* feinten: bie ©cbluämme, bie 2Ilgen, bie Seber= 
Unb bie übrigen 5ßoofe, bie garten unb bte 9iajaben. 

5 ©infadj ift ber ©aantenfern unb bie ©tamtna 
©teben über ber gmdjt in einfad) blühenber SBlume 
2II§ ber 2Irum§, ber Stöben, ber 6t)toero§ unb bte ©räfer. 
lim bte $rud)t finb bte gaben geftettt bet) Jahnen unb ©bargein 
Rubren, ßilien unb SBromelien aucb 2I§bbobeIen 

10 S3erj Karaffen unb ^xiZ, unb unterfrücbtig bie gaben 
58et) ben 5ttufen unb Sannen, beb, Qxä)i% unb SBaffererfreuten. 
©rofj ift bie 3°bt & c * ^flanjen mit bobbeltem fiemftücf, fie 

folgen 
Cbne SBlumen 9?Iat unter ber gruebt bie gäben, fie ^eiffen 
5lriftoIod)ten allein, unb nur bie 

g auf einem Octavblatt (l — 9) und einem Quartblatt, 
fast ohne Interpunction Das Fragment umfasst nur die 
ersten fünf der fünfzehn natürlichen Classen in Antoine 
Laurent de Jussieu's Genera plantarum seeundum ordines 



Panilipomena. 

naturales disposita (Paria 1789) mit ihren 23 Ordnungen: 

1. 1. Fungi, 2. Algao, 3. I Ii-paticae, 4. Musci, 5. Filices, 
8. Nauiil.s; II. 1. Aroideae, 2. Typhae, 3. Cyperoideae, 

4. Gramineae; III. 1. Palmae, 2. Ajpaimgi, X. Iunci, 4. Lilia, 

5. Bromeliae, 6. Asphodeli, 7. Narcissi, 8. Irides; IV. 1. Musae, 

2. Cannae, 3. Orchideae, 4. Hydrocbarides; V. 1. (unicus) 
Aristolochiae. Die von Goethe nicht mehr versificirten 10 
Klassen VI— XV enthalten noch 77 Ordnungen. 3 ©amen= 
ftiicf aus ©amenfern 3. 4 zu den Namen Ziffern 1—6 g über- 
geschrieben B nach 9cur mit vEiuem 

104. 

2ßenn mir jttrücf fctjcrt 
Wach langen Keifen 
2llle Sefcbroerben 
Tann erinnern mir un§ auch 
5 Ter ©efäbrten 
Tie bülfreich unb theilncbmenb 
litt? geleiteten 

2Benn roir bie fröhlichen 3etten 
?lnerfennen bie un§ gegönnt toaren 

10 3m Xbun unb SMrfen unb 
©enufj be* ©uten 
Wie märe bann [?] roieber 
3Jctt ftxcube baran ju benfen [?] 
Sil» mit betten bie ftd) mit 

15 ÜEBirfenb freuten 

Unb menn an ber läge 5Ibenb 
Sjmmcr noch mit un§ 
Geleitet [?©eleitenb?] rotrfen 
arbeiten O^fl 6 
20 Tann hat man nicht gelebt 
Tann lebt man 

g l sehr flüchtig auf der 1. Seite eines Foliobogens Con- 
ceptpapier s Ter g l in Te3 corrigirt, doch ist die Cor- 
rectur im Folgenden nicht durchgeführt worden n mit 
nach neben 19 zwischen arbeiten und golge ein grösseres 



Einzelnes. 407 

durch einen Strich theilweise ausgefülltes Spatium Zu 
einem geplanten Logen-Gedicht gehörig? 

105. 

2Inttoort eine§ Suben bon (Sortona [?] an goriüan bie ibn eiuft 
imbrobifirenb ermahnt batte bte Gfjriftltd)e Religion 31t ergreifen. 

5Do§ ßeben ift er alle? 8eben§ ift 
SDer ©inn bon jebem ©inn 
5 £od) ba% toober ba% tote unb ba% SBarum 
Verbirgt er un§. 2Ba§ foHen toir un§ biet 
Um eine 3 u ^ un ft aufregen [?1 toenn bte 
©egentoart fdjon etne§ üflenfdjen (Sinfidjt 
überfteigt 
10 3IHetn ben ©djtetjer ber fo biete? Sßefen 
©obiel ©efcbitf berbirgt, ©ieb, bin 
5ln feinem ©aume ftebt gefcbrieben 
SBet an unb fd)toeig. 

SBerüfmtte $rau toie [?] ber fäjöne 9labme 
15 3m <OTunb ber 9tubme§ ©öttin tiebtid) Hingt 
ßafj im ©efange beinen fübnen ©eift 
au§ freier 9?ruft bon beinen Sibben ftrömen 
ein lieblidj ßieb ba§ un§ bte ganje 2B[eIt] 
mit neuer ^arbe mablt 

g l sehr flüchtig auf einem kleinen Foliohogen Schreib- 
papier Zwischen der Überschrift und dem Anfang des Ent- 
wurfs ist ein Zwischenraum von Vs der Seitenlänge. 1 60= 
riUan [ziemlich deutlich] nach eine 

106. 

Unb foÜ bem 2Beifen offenbar toerben 
!£af! ©ute§ unb ©ottgef5Kige§ immer getoefen 
©eit er e§ toerbe ßid)t gefbrodjen 
2)e§baTb audj unberfebrt bie Pergamente 
5 S)ie un§ bermetben toie ber ©eift gefd)toebt 
2Iuf ber £iefe unb fie belebt 
llnb ftnb un? genugfam ©djriften übrig blieben 
STofe toeife gute 3JJenfd)en ftd) bemüht 



408 Taralipomena. 

3m Sinn bc? 6$tyfeti heiter fort ju tuircfen 
10 Die Xt)Stiflfcit bed ©eifteä 3" beteben 

Unb bie irbifdjen ^uftänbe fittlid) au«jubilben 
SBetai it)ticn gleid) bie urfprüngtichc 
ftfortgeerbte 3iot)eit immer in ben 2öeg tritt 
Unb biet 31t fcfjaffert modjt. 

'/' auf einem Quartblatt Conceptpapier Zum vorher- 
len Paralipomenon gehörig? 

107. 
a. 

2Bärft bu 20 3abre jünger 
SBürben roir biet) lieber feben 
£0(6, roir feben burdj bie Ringer 
Unb e§ joll bir trefflid) geben 
b 3n bem ©orten in bem Baal 
9Iuf bem 93crg unb in bem Ifjat 
SBifi [£>aft?] bu mir jum 2tcn ma( 
^nblid) [Ißänblid)?] mie [?] bo§ erfte mal 

b. 

■£>aben roir e§ bod) befprocfjen 
10 ^aben roir e§ bod) gebadjt 
£afe bid) bieje furjen 2Bodjcn 
SBirdtid) roieber tjergebradjt 

Unb bie Sdjmeftern alte t» . . . [Dorn ? alten rjorau?] 
3ogen aud) an ibrem Üb/it 

n g x auf der oberen, b g auf der unteren Hälfte eines 
Quartblatts, letzteres über der Bleistiftskizze einer Land- 
schaft, beides sebr flüchtig: neben aaR«? 1 : ©urlitt $etatI(B. 
Dem Metrum nach scheinen die beiden Stücke zusammen 
zu gehören. Auf der Rückseite mehrere zum Theil ganz 
unleserliche Verszeilen und Zeilenanfänge. 11 Jafj bid) über 
fabelt 12 SBirtfticb über Dieb, fdjon 

108. 

O So riab ber 5«unb Don ber unb jener Seite 
— Unb immer idt) gebunben an ber Stelle 



Einzelnes. 409 

O Son reo idj gern [?] in§ SBreite unb in§ [?] SBeite 

— 5J?icrj oft erfübnte roiber StteereSroefle 

5 J) Unb roenn id) fo 31t mandjcn Suchten bringe 

— Entgegnet mir bodj feiten frifetje Quelle 

3 ®ie bon be§ ^reunbel innrem [?] reichlidj fpringe. 

£ 3)ie Strömung bridjt an Reifen, fdjäumt an Uttffen 

J) Unb ... ein ©äjaum [Tj um[T]roogen fdjnelle 

10 £3 !üer finge ©egler eilt borbet) ju fdjiffen 



g ergriffen 

o 

1.9 ©0 — gebun= g, ben bis Schluss #' auf einem Quartblatt, 
auf dessen Rückseite der Entwurf g 2 zum Zahmen Xenion 
hiermit nur mein ßeben fjin, in SBaufd) (3, 305) steht. Der obige 
Entwurf zu einem Gedicht in Terzinen bietet durch flüchtige 
Schrift und vielfache, theilweise nur angedeutete, nicht aus- 
geführte Correcturen der Entzifferung besondere Schwierig- 
keit. 3 gern [?] über freylieb ini SBreite — SBeite aus 
in ba§ SBreite unb Söeite 4 TOid) und roiber gestrichen und 
wieder hergestellt 5 Unb roenn idj gestrichen, die Änderung 
(Unb fo[mm?]) ist nicht ganz ausgeführt bringe über ftröme 
dieses für reiche 6 frifdje Duelle für jene Quelle, darüber 
belle 7 ftoringe für fäme [?] 8 nach HTidb 31t eremiefen 
bic erfebnte Quelle 9 ein nach als 10 £er— eilt unter Sidf 
mobl bebenefet meit, über diesem bie Segel aufflecft 

109. 

3Iu§ nädjtger ^infternifj, am Jpügel roo 
©efeHig ftill ber 9Ihnen roürbige Dteibe 
©id) ernft unb brundfo§ in ber ©ruft gelagert 
9Ruft fanft ein Requiem ben Srauernben 
5 6in ftarre§ Stlb bertritt an biefem Ort 
© 

g 1 auf einem Streifen starken Papiers 3 bruncJto§ nach 
fünfter] voraus geht g l ein Entwurf derselben Verse: 2 roür= 
bige] lange 3 gelegt darüber gelagert 4 9tuft fanft] SDortfjin 
aR für Da ruft ein — Ürauemben] mit fünfter ©timme ein 
Requiem 2Iu§ nach 5. 6 fehlt 



410 P.u.ilipomena. 

110. 

Tic lobten ferjer 311 begeben 
Tem tfieutcn ^fremtb, ging irf) tjiminter 
Ta folgte mit bn3 33oIcf fo mimtet 
9113 tjätt eä nie ein ©tnb gefeben 
l 3d) ftanb am Satg gat ehrerbietig 

ÜJlit ibten Stengeln if)ten .f)iitf)en 
Sab e§ berjnab aU roenn fie Mütben 

g ;mf einem Quartblatt Schreibpapier zwischen 5 nnd 
g Raum für 2 Zeilen 

111. 

UnglücHtd&flet r>on allen tiebft [?] bu [?] Sie [?] 
SOöenn mit bie 3 e '* °' e Ciebfte täubte 
Sie fiotben gteuben triebet ftemb mich glaubte 
Ten Stadjet netgefe ich nie. 

9hit gut fid) mit bet 2Mt ju meffen 
Unb jeben einzelnen uetgeffen 

2öof)tfiaftig Sie ftnb [?] afle S 

ein unbebentenbet [?] .... 

g l flüchtig geschrieben, verwischt, schwer zu entziffern 
in dem S 203 erwähnten Notizbuch aus dem Jahre 1793. 

112. 

SBin idj mit fetbet 
©injig genügfam 
Wicht mill id) ©olbe§ 
9iodj bet (£f)te Cobn 
5 ©elbfl ba% llmteudjten 
SDÖetterteucfjtenben 9htbme§ 
Sdjtoinbet in§ Tunfet 

g auf einem Octavblatt Conceptpapier 4 (?bte über 
Halmes .s Selbft g l über "Denn Dieses Blatt ist aufgeklebt 
auf die untere Hälfte eines Quart blatts gleichen Papiers, 
das auf der oberen Hälfte dieselben Verse g trägt, darunter 
vun der Hand F. A. Wolfs ein zu obigeu Versen nicht passen- 



Einzelnes. 411 

des metrisches Schema; Wolf hat auch in der 1. Zeile der 
oberen Niederschrift in fetter die letzte Silbe gestrichen und 
darüber geschrieben fetbft fdjon mir. Die obere Niederschrift 
hat noch folgende Abweichungen: 3 ©elbft] 2)enn 6 23litjen= 
bcn 9tid)me§ Vielleicht gehören diese im Eddarhythmus 
abgefassten Verse zu einem Singspiel. 

113. 

ferner t)db id) ifjm ben flügften 
(Sbelfnaben jugefeßt, 
5£er, toenn ibm bie anbern bienen 
$n bem billigen unb redeten, 
5 i^fim fid) roiberfetjen fott 
2Benn unbiHge§ er berlangt 
2)a§ man balb erfennen möge 
2Ba§ ju fioffen toa§ 31t fürchten 
23on bem roilben ©eifte fet). 

10 9Jitr ba%1 einem (Sbelfnaben, 
2)er fo abtid) tote ber ßöntg! 
9lein mir fann baZ nidjt gesehen! 

g auf 2 Octavblättern Conceptpapier (1 — 9, 10 — 12), die 
auf der Rückseite kurze Aufzeichnungen von Riemers Hand 
zu „Philipp Hackert" (Reise nach Sicilien 1790 und Fahrt 
nach Livorno, W. A. 46, 307 u. 317 ff.) enthält, also in den 
December 1810 oder Januar 1811 gehörig. Tnterpunction der 
Verse (ausser g) zumeist von fremder Hand mit Bleistift 
(Riemer?). 

114. 
©ilt e§ ftdjerfjett ber ©taoten [?] 
SRub ber SBürger 

(Segen 5fleutrer gegen SBürger [?] 
5IKe Söaffen finb bie redeten 
5 $te nid^t mirtfen [?] bie ntdfjt treffen [?] ' 

©inb bie fatfdien finb bie ©djtedjten 

9ttan erflärt mid) [eudj?] in ^Belagerung 
2ltfo nieber bon ben dauern 
2ßo ©efd)ii3 [?;@efd)rel)?] 



■11J Pur.ilipomena. 

10 fallen (Steine fiebenb SDaffer 

Sicbenb Od 

Ob ib,r fie betfengt f?] Der [brennt?] 

mich [? euc^?] felbft berfengt [?] Der 

[brennt?] 

©chabet itid^t hinab mit ihnen 
ls SBi§ [?So§?] fie einer [?] Tl 

untergeben 
öfrerjtid) feine 5Jcenfd)en Ceben [?] 
2lber mandje Stenommcen 

<HlIe3 muffet [?] itjr 

20 ftetotfion [?] 

2ltt 

Unb befonberä einen 
<Pfaf [?] 

g sehr flüchtig auf der 1. Seite eines Foliobogens blauen 
Conceptpapiers, die meisten Wörter kaum zu entziffern 
2 zwischen SRub und ber Spatium 6 ©inb nach I>as 
7 nach 2llfo wirb 9 2öo nach ( febl [?] zwischen is und ie 
grösseres Spatium n freilich über guxit 

115. 

©el)$ 5" e ^ en °^ er Ärieg 
ober ©ieg 
Unb nichts ift gefehlt 
©obalb fich in Siebe 
©in Härchen bermählt 

2Iu3 ©p[anien?] jiefjen mir froh hinauf 

Unb jiefjen mitunter [?] toerbriefjjUch nach $au3 

Soch haben mir f)ter get . . . [getrunfen?] gefdjerjt 

Unb toarlich mit einer uertraulich geberjt 

Sa ift e§ gelungen 

Sa h.at e» gef . . . en [geft . . . en?] 

Hoch alles gef . . . [geft . . .?] e§ hat nicht gefehlt 

2ßir haben ein liebenbe» Sßärdjen oermäbtt 



Einzelnes. 413 

(Sin liebenbeä ^ärdjen e§ banft eud) ]o fcbön 
2Bit tjatten ben [bie?] Sitten fo ftot) nidjt gefehlt 

(Sinem [©inet 1 ?] jeben ergefj e» fo gut aU ei fann. 

Tillen Slnftonb allen «nftanb 
9lbet bod) ein buchen fc^ön gethan 

g 3 äusserst flüchtig und schwer leserlich auf einem 
Folioblatt das auch Paral. LXXI zu den Wanderjahren ent- 
hält (vgl. 25H 287). 

116. 

«Sagt mit bod) [gefdjtoinb?] unb fd) [fdjtoöten? 

fdmelle?] 
Gebern fteht bie 3tebe frei) 

Stiles tüiü id) getne boten [?] 

Unb id) fing mein Sieb babet) 

5 3ft ba3 benn fo gar 2kt . . . 

Safe id) ein ©efangnet fei) 

(Sagt mit bod) mann toat id) fte^ 

g l sehr flüchtig und schwer leserlich in dem Notizheft 
von 1807 (s. S138: Ä 524 ); darunter ebenfalls mit Blei — von 
Goethe? — das metrische Schema zu den Versen 4 Unb 
nach Daß 

117. 
a. 

3d) ging mit bem (Snfel nn§ Sotf hinan 
Sem guten finaben bem lieben 
Sa beuten bie £mnbe gat luftig un§ an 
<£mben unb btüben. 

5 ©eljt einet butdjs Sotf ju jebet ©tunb 
ÜJian hött ei fommt ein Söanbtet 

b. 

(Sin SCßanbetimann mit feinem ßnaben 
©in (Snfel toat e§ 30g bntd)3 ßanb 

Set ßnabe bet ben Sthnfjettn liebte 
10 Sen biefe 3Hiffethat bettübte 



414 Paralipomena 

Wief roeinenb au4: fogar auch bich 
Verfolgen fte mich 
Dal fann iä) begreifen. 

Solange mit im Sßaubctu ftnb 
15 ©cbulb unb Hoffnung unjte 2Öaffen 
©o jung loie alt getoöljnc fich ans ftaffen 
ü£a3 merfe bit mein ßinb. 

a. g l auf der Rückseite eines Weimarischen Theater- 
zettels vom 4. März 1822 b. g x auf einem Folioblatt Con- 
ceptpapier, zwischen 4 und s, 8 und 9, 13 und u grössere 
Zwischenräume 9 91nbertn 

118. 

33on bem beiffen, bem Duell, ^>eil Jttaft allen ©liebem berletht 

et gern, 
3d) fehte bet be§ 33etg? ©chluchten unb bet SBolcfen ©e3ug hinein 
fjlietjenb , toie fic beä Jag* ©tunben unb ber s Jiadjt Detttübt, 

Derftürmt. 

g auf einem Folioblatt Conceptpapier; dazu ein Quart- 
blatt mit einer Niederschrift dieser Verse g * in metrischer 
Gliederung: 

S3on bem | beißen | bem Quell | $eil Ätaft 

allen | ©liebern i netleiht | et gern 

3fcb fei) te bet | beä SJetgö | ©chluchten 

Unb bet | Sßolrfen | @e3ug | hinein [über langhin] 

^liehenb | mie fie | be* lag* i ©tunben 

Unb bet | Wacht ©tunben | oerttübt [aus gettübt] betftütmt 

Auf der Rückseite des Quartblatts: 
g l : ßomm fontm in* 
g: Sende ju tubn ba fühtt gleich tajdj 

mich betmunbetten [aus bettuunbettet] 9kla3 

119. 

3ch aud) einmal techt glücflich ma§, 

£aS toat aU ich ben 9iofc mit bem Öteto, fräs. 



Einzelnes. 415 

2ßa§ fie einanber fagen 311 jroerm 
Hermen» fie roären ganj allein. 

3ä) roär aud) gern e'mal bumm geroefen 
Jpätten nur bie Gummen nit fo oiel gelefen. 

2öa§ aEe» fetyn foll bae ift bir 311 toett 
2)u bteneft etjrfam bieneft bu ber 3eit. 

<7 auf einem Quartblatt zusammen mit 2, 283 und 2, 284 
SBreit roie lang (vgl. 2, 356 : H l *\ identisch mit H li0 ) sowie 
den zum 15. Buch von Dichtung und Wahrheit gehörigen 
Hofversen, die 28, 374 theilweise abgedruckt sind. Der 
vierte Spruch, bereits 2, 359 zu dem Epigramm 3"* u n ° 
Leitung gedruckt, zu dem er jedoch nur eine ganz äusser- 
liche Beziehung (Gleichklang der 2. Halbzeile) bat, auch g 
auf einem Quartblatt. 

120. 

3tur im SGßiberfctjeirt ba§ ©djöne 

Sehen lieben unb begehren 

$ft benn ba* fo große ©cfjulb? 

g auf einem blauen Octavblatt, das auch die Hofverse 
zu Dichtung und Wahrheit: SöiEft bu bid) an -£)of geroöfynen 
(28, 374) trägt. 

121. 
<Sinb benn alle reiren triebe 

9tur bie Semuth, fdjafft bie Siebe 
9hu bie Siebe fdjafft ben @ott 

3rn bem ^er^en roohnt Vertrauen 
5 Unb baZ fdjliefjt fid) fefte[r] an 
@eit auf unf. . 

g 1 auf einem Octavblatt Conceptpapier 2 Semuth über 
ZTeigung 

122. 
Sie Sonne Ieudjtet über Sänber, 2fleere 
roie ftarr fie grünen ober fdjroanfenb milb ♦ 

llnb 93lumen mögen fie be§ Sehen» lefen 
311» mar e§ triebe immerfort getoefen 



II''. l'ir.ili poriK-rn. 

4 1 auf einem <.2nartblatt Conceptpapier l grünen ober 
über i>ie auitmi toie ftarr fie scheint später zugefügt 
worden zu sein 

r_»:j. 

BoUen SRaffen SBeUtm SBnUen 
Steigen büfter au* bem Dcccrc 
Äl . . . . 6 . . . [er j ?] unb ^örner [?] fcfcatlen 
2öie öon aufgeregtem .jpeere 
6 $reht fidjö bn unb mirbelt heftig 
81 L»lfift?J unb j [lauft?] [oder «lafenb faufenb] 

y l sehr flüchtig, kaum zu entziffern, auf einem Streifen 
Conceptpapier, der von einem grösseren Blatt abgeschnitten 
worden ist, wobei von dem verlorenen Theil das Datum: 
Weimar den 28. Aug. 1880 (Johus Hand) erhalten ist. Dieser 
Streifen ist aufgeklebt auf der Rückseite einer grossen An- 
kündigung der Menagerie und Schlangensammlung von 
J. v. Dinter, die auf dem Weimarischen Schiesshausplatz 
sich sehen Hess, unter einem noch weniger leserlichen Ent- 
wurf g 1 für dasselbe Gedicht mit folgenden Abweichungen: 
•-' Steigen büfter] 2Bettcr(eucf)ten 3 Unb im Greife [?] oon ©e= 
fdjtüabern [?] nach dieser Zeile folgt SBirbelminb und dar- 
nach eine Zeile: St ... . fern unb nah [?] gebrobt [?] 

124. 

3toar beine Äronen finb berabgefunfen 
3n)ar beine Saiten Ieiber finb berieft 
^ntjünbe bidj nidjt mehr in franefen glantmen 

g l auf einem Foliobogen Conceptpapier 

1 •.».'). 

£a ©ott ber fytxx einmal 

^ernieberftrebte 

2Rit übermäfiger Qual 

Unb neu belebte 

g* auf einem Blättchen Conceptpapier 4 Unb ver- 
schrieben für Uns? 



Einzelnes. 417 

120. 

Ser ©ruft in ben Singen ift cht felteneä Sing 

2Bir fc^ä^etx bte Singe ju bod) $u gering 

llnb toenu toir nur toüfjten toomit toir gebnbren 

g l auf einem Octavblatt Conceptpapier 

127. 

Saco. 

Senn toer nur mafrjematifdje Regeln fennt 
Söirb ©cblüffe finben tnetdje 2ßunber toircfen. 
Sie ber gemeine ©inu nidjt faffen fann. 

g auf einem Quartblatt, das auf der Rückseite einen 
Krankenbericht ohne Namensnennung, datirt vom 24. Juli 
1824, trägt. 

128. 

Sod) qU er nun bte ©tufe brächt [?bridjt?] 
Su lieber ©ott btö toar nidjt recbt 
. . . [3en3V] ift ju nieber unb ju fcbmal 
ßurj eö fdjänbirt [?] ben gan3en Saal 

5 ytMt er e» fiier fo pafjt? nidjt bort 
2tud) mit ber <^>ötje toiE3 nicbt fort 

Sa§ ßriftfinb aber brüben [?brunten?] ftanb 
33radjt ein ©tüd nadj bem anbern tjerju [?] 

g l sehr flüchtig auf der Rückseite von H 863 (oben S 284); 
die letzte Zeile ist durchstrichen 3 nach Das aati3e Wetd 
mar oicl 311 fdmtal 

129. 

Ser fjeflfte (Stanj gefdjmücfter äöänbe 
Ser ftarfte Saut ber türmen Harmonien 
3toar fagt er toir oermifften [i] . . . 5im @nbe 
2ßie er [e§?] un3 täglid) erfdjien [?] 
SBir füflen§ freubig au§ 

|)at un§ [?] toie er früt) gepflegt [?] 
©0 jdjmütfen toir fein .£>au§ 
©oet$c§ Sffiertc. 5. 33b. 2. St&tf). 27 



i L8 

</' M'hr fifichtig geschrieben uud verwischt, g* doreh* 
itriohen auf der Rfickseite eines zu Wilhelm Ife 
Wandeijahren gehörig» d Blattei -•>". XIV, Nr.40), zaaammeo 
mit Parali| b ron dem Ausgeschriebenen ist vieles 

mehr erratln-n all gelesen« 

180. 

3fch bin gefangen! 2öie! 3n tiefet ftruft, 

60 Unit irf) nlfobnlb in freljer 8uft 

g in dem Weimarischen Schreib -Calender für 1823 
(vgl. Nr. 23 und 24), also wohl auf das Erlebniss mit Ulrike 
v. Levet/.ow bezüglich. 

131. 

63 ift gan^ einerlei) toa§ man befiht, 
6ä fragt fiel) mir ob inan-:- ttevftebt. 

g auf der Rückseite eines Titelblattes zu „Göthe's 
neueste Gedichte. Berlin. Bei Johann Friedrich Unger. 
1800". Zuerst gedruckt, als positive Wendung des Prosa- 
spruchs 2Ua* man nid)t üerfteljt, befi^t man nicht in tleu Schrif- 
ten der üoethe-Gesellschaft 21, 306 zu Nr. 106 (42n S22 . 

132. 

Hub trjte eud) erft ^omer gefangen 
(Erfreut itjr euch ber Nibelungen. 

Von der Hand des Jenaischen Schreibers Michael Färber 
zusammen mit mehreren Prosasprüchen, wohl aus dem Oc- 
tober 1821 (Schriften der Goethe- Gesellschaft 21, 852 und 
Werke 42 u , 346: H li ). 1 evft ^omet durch Zittern g aus 
dornet erft 

133. 
£e§ Eilten ©chatten toar noch toa§, 
2)e» ©otjne* ftörper toa* ift ba?? 

g auf einem Foliobogen Conceptpapier, der die eigen- 
händige Abschrift mehrerer Prosasprüche und Marien 
Taschenbuchnotizen aus dem Juni und Juli 1822 enthält 
(Schriften der Goethe-Gesellschaft 21, 310 und Werke 4-2", 
322: #')• 



Einzelnes. 419 

134. 

Gnu bürrc§ Statt im Sötnb getrieben, 
©iebt öftere einem 53oget gteicb. 

g 1 auf einem Folioblatt „Agenda den 24. Dec. 1828" 
(Tagebücher 13, 245); eine 2. Niederschrift g 1 (die 1. Zeile 
in der Fassung ©in Statt bom Sßinbe Eingetrieben) zusammen 
mit dem Spruch @5 gibt biete SRenfcben bie fidj einbitbeit 
(Schriften der Goethe-Gesellschaft 21, 192; Werke 42 n 223). 
Nach dieser zweiten Niederschrift zuerst gedruckt Q 1. 455 
(C56, 127; C 56, 130); in den Schriften der Goethe-Gesell- 
schaft und in der Ausgabe als Gedichtansatz unter den 
Prosasprüchen nicht gedruckt. 

135. 

SBeil er ba recfjt mar too er mar 
Unb nicht bon ^ebbiretten [?J graumge 
23on niebts ju nicbt§ getragen toarb. 

g auf einem schmalen, von einem Blatt Schreibpapier 
abgerissenen Zettel, auf dessen anderer Seite g die ersten 
drei Verse des Liedes „An den Mond" (1, 100) in ältester 
Fassung — wie es scheint eine erste Niederschrift — 
stehen; durch die dritte Zeile geht der Riss. Über obigen 
Versen flüchtig, unleserlich// ein Wort wie ^)on (ein Name?) 
2 SEraumge nicht ausgeschrieben 

136. 

1. aßovverou yäg nag xic, ev Jigdaacov tiXeov 
Sßertoeicblicbet bod) jeber ber gu toobj gebeifit 

2. llnb mie fid) nun ber ©taub bor bem ©eroitter 
3um tetjtenmale bebt ber nun auf tange 
©etitgt febn jott 

3. Gs bort boeb, jeber nur roa§ er berftefjt. 



4. grbe, 

2ßo niebt be§ 2Beltreid)§, @rbe großen üttifegefebiefä. 

g im „Notizenbuch enthaltend Gedichte und Anderes von 
Goethes Hand" (# 373 , vgl. oben S 86) 1. 8 81; 8. S 25, 

27* 



ipomena. 

>iml < l.t uii in eisen Prosasprucb umgewandelt 
worden (42 n , 117,7—9 and 821); :; - und 4. untereinander 
B51. Vg] Goethe • Jahrbuch 11. 142, wo 4. zuerst ge- 
druckt i>t. 1. i-i Vera 1159 (ed. Kirchhof}*) aus Aescliylus 

Atramemnon. 

l:',7. 

aCßcnn ich frol) uitb guter Dinge 
s ?ln bie büßten Scheiben Hinge 
Iljuii [ie moljl 

g x auf einem Folioblatt zusammen mit Versen zu laut 
II. Theil 2. Act und Fauitparalipomenifl (vgl. I5 n , :;7 : //«) 

138. 

Iiiö 91Q Ca mirb fo hingenött)igt, 
Det l'ii-njch allein er hat bte liüaljl. 

g auf einem Octavblatt grünlichen Conceptpapiers 

119. 

Unb menn bie ^XnW) bich noch fo norroärt* fü^rt 
SLie (Sbbe glcid) mirb biet) jurfiefe reiften. 

g auf einem Streifen Conceptpapier; voraus gehen kurze 
Notizen g: Marie darunter baue Iflux refUtx iylut() u. 
Qtbbe Verwandt sind die Verse im Faust ioj»i f. und Paralip. 
188 und 189 (15 n 240 f.). 

140. 

2ßo fämen benn bte perlen her 
2öcnn ber ^iinmet nicht meinte? 

p 1 auf einem Quartblatt Conceptpapier 

141. 

2ßie meinft bu-? benn, inte mein ich* benn? 
Unb reiften mir tna* mir mollen? 

g l auf einem Octavblatt, auf dessen Rückseite eine 
vom 3. Nov. 1820 datirte Quittung steht 

142. 

2ie ächten Jhränen ju erregen Sie mabre [Rührung ,}ii bemirfen 
3kaud)t* nietjt uicl Umftänbe 33ebarf* feine Snftalien 



Einzelnes. 421 

g 1 auf einem Folioblatt Conceptpapier Durch die Ma- 
juskel in der Mitte der Zeilen (£ie, 33eborf§) soll wohl eine 
Theilung in Verse bezweckt werden. 

143. 

3u feinem 9?eften toifl er nid)t genötfiigt, 
$u feinem graben trotil gelungen jeün. 

g auf der Rückseite von 77 803 (vgl. S 264) Vgl. den 
auch schon rhythmisch gegliederten Spruch ©o etgenfinnig 
toibetfptechenb ift ber üttenfd) (Schriften der Goethe-Gesellschaft 
21, 24 und 309; Werke 42n 123 und 321). 

144. 

SBüfjteft bu btd) brin 311 finben 
2Jlüfeteft glauben tote üerbltnben. 

g, g 1 durchstrichen, auf einem Folioblatt mitten zwischen 
dem Entwurf g 1 zu einem Promemoria über die Sendung 
des Zeichenlehrers Lieber nach Dresden zum Erlernen des 
Gemälde-Restaurierverfahrens (Mai, Juni 1827) 2 3JHiftet 

145. 

2)en ^unbertfältifgen] au§ ©inem «Sinn 
©ntfpringe bUb(id) fter3lid)[er] ©etoinn 
2ß 

g x auf einem Blättchen, das von einer vom 10. October 
datirten Nota der Cotta'schen Buchhandlung über Lieferung 
von Exemplaren der Ausgabe letzter Haud an Goethe ab- 
gerissen ist, also aus dem Schluss des Jahres 1831. Auf 
einem Streifen, der von einem Weimarischen Theaterzettel 
(17. Mai 1830) abgeschnitten ist, steht g 1 und g 3 : 

£a§ ßunbcrtfadje 
2fu§ (Knem (Sinn unb Stner §anb [?] 

146. 

gebof)ren ftnb 
£er £eutfä)e aber aKermeift 
©oldjer 3lffenrünfte fid) befleift 
5ßefd)Ioffen toir. 
g 1 auf einem Streifen Conceptpapier 



422 P.ualipomena. 

147. 

SLMflft b» nur roenig bidj bemiibn 
In Ijaft Hl uim Wrün 

g auf einem sehmalen, aus einem grösseren Blatt heraus- 
geschnittenen Stre ifen Conceptpapier a zwischen baft und 
rrösseres Spatium 

148. 

3fcf) tuetft jtoar nidjt roobct mir fommen 

9Ibet in* leufeU Wabmen 

JKcdbtet mit SEiiron unb . . Inlent 
fetncin 

g auf einem bei den Byron -Papieren liegenden Quart- 
hlatt, abgedruckt von Brandl im Goethe-Jahrbuch 20 < 
13, wo die Verse als eine Vorabwehr der Tadler von Byrons 
Don Juan, den Goethe das „Unsittlichste was jemals die 
Dichtkunst hervorgebracht" nannte, erklärt werden. 

119. 

3d) tuet* e§ roohl! .Ipter braudjt e§ feine 2öotte 
Söcnn un? ein .£)immel>3rotncf erfdjeint. 

g auf einem durchgerissenen Octavblatt. das links unten 
von Kräuters Hand das Datum: Weimar d. 22. Dcbr. 1818 
trägt. Dieses Datum gehörte wohl zu einer Aufzeichnung 
auf dem oberen, abgetrennten Theil des Blattes. 

150. 

Die beften bie ich fenne 
©tnb alle geftemmt. 

g auf der Rückseite der abgerissenen unteren Hälft-- 
eines Weimarischen Theaterzettels Darunter g: £e§potifcb 
gebtücft Cbne 9tnerfennung be£ SJe^poten 

151. 

£ie Dämonen fpotten meinet 
Tn§ roeift idj reebt gut 

g auf einem Quartblatt Schreibpapier 



Einzelnes. 423 

152. 

Söenn fie nidjt getoefen toären 
3Mfjtet iljr bodj toacfer fcljn 

g 3 auf einem Zettel Schreibpapier; darunter q 3 : tRätf)feI= 

hafte ®cf)idtfa(3Dcrfnotung llnb 93ertoicftung§ Sßtrrungen; auf 
der Rückseite g: Sief)t benn fdjon jemanb bo§ ßinb an. 

158. 

<£djon lange füfilt icb, ?d)on 
©o toa§ an mir bon einem ßönigSfofin. 
g 3 auf einem Octavblatt Conceptpapier 

154. 

S)u nimmft mir* borm 5J?unbe toeg 
(5§ ift att bätt id)§ felbft gefagt 
<7* auf einem Quartblatt Conceptpapier: darüber g 1 : 
STu nimmft mir§ toeg — ba* rattl [?] icb, nid)t [?no<h?] 
3a liebe* ßtnb — 

155. 

9Iber fagt et un§ auä) toa§ benn bem $at)fet gehört 
g 1 auf der Rückseite von H 363 (5 n , 82) 

156. 

SBo alle? anber* berieft ftcf) ^u berfteben 
<7 auf einem schmalen Streifen Conceptpapier 

157. 

ßein umroHenber flräufel fein .öa?bel roireft in bem Drfu§ 
g auf einem Streifen Conceptpapier 

158. 

SBrüber füngt e§ nidjt amön 
g auf einem Octavblatt Conceptpapier 

159. 

2 er befte dienet ift ber gröfte Scbetm 
g auf dem abgerissenen Stück eines Quartblattes Schreib- 
papier 



ParaUpomena, 

160. 

,\rf) liebe maiid)c-:- nber lobe nirl)to 
</ auf einem Quartblatt Conceptpapier. 

101. 

So tote c-3 ^frünben unb ftnaben giebt fo tft bic Sadj toftfobrett 

g auf einem Streifen Conceptpapier; Entwurf zu einem 
/.ihuien Xenion? 

i 62. 

3br fet)b ju rocit t>on mir entfernt 
3d) berroetjr eud) nidrjt aufuttaueb/n 

g x auf einem Octavblatt Conceptpapier 

168. 

©an,} ou-jcicbtlbet aufroärt* quellen 
Unb ftolj fiefj hoch als ©ipfet [teilen 

g auf einem Blättchen Conceptpapier 2 tjod) — ftelleit 
unter auf bie <5i 



Alphabetisches Verzeichniss 
der Gedicht anfange.*) 



*) Aufgenommen sind nur die Anfänge der in Band 1 — 7, 
13 1 (Theaterreden), 16, 37 und 38 gedruckten, sowie der in die 
Prosaschriften eingestreuten Gedichte. Dagegen ist alles Lyrische 
innerhalb der Dramen ausgeschlossen. Auch die Paralipomena sind 
aufgenommen mit Ausnahme von Nr. 155 — 163. Die mit einem 
Stern versehenen Gedichte sind in dieser Ausgabe zuerst gedruckt. 



A propos Tübingen! ©ort finb 9ttäbd)en, 5^,233 

3t6et ba meinen bic ^fufeber, ein jeber ©djwarärocf . . 5 X ,222 

Sfber ba§ f)a6t ifyr ja atte§ bequemer unb beffer ju §aufc, 5 1 , 265 

*3fbcr burd)brod)eu roaren mmmebr bie SRcibcn .... 5 11 , 382 

Wtetj erfdicint fte fet&ft, f)'man§ öor bie Sljüre, ©efmfce! 5*, 213 

Sfber id) bitte bidf), JJ-reunb, wa§ lann benn biefer SJJiferc 5 1 , 264 

916er jc£t ratb/ id) eud), ger)t, 5 1 , 265 

Sfber nun fommt ein böfc3 ^nfeft au§ ©-b-n r^ev, . . 5 1 , 216 

Sfber febt ir)r in 23** :;; ben Grad ad Parnassum, jo bittet 5 1 , 217 

*3tber Ult)ffe§ nabte ftd) ber berrlicben SBobnung . . . 5 n , 204 

Sfber menn ber 2ag bie Seit 3, 364 

Sfber roie bin id) e§ miibe burd) lauter 5 ra ^ cn un *> &wt>en 5 1 , 294 

Sfbgefd)toffeu fei ba§ Sud) 4, 38 

*3fbfurber «ßfaffe! märft bu nid)t 5\ 199 

Slbwcfenb ift lein ^reunb ju ad)tcn 4,56 

Accipe faeundi Culieem, studiose, Maronis, . . . 5 1 , 244 

*3fd)! auf roicfcnreicbcn Sfucn 4,239 

Sfd), bift bu fort? 3fu<S welken gütbnen träumen . . 4,358 

Sfd) Snprcffe, f)od) ju fdiaucn 3, 225 

Sfd) ba§ ift ^reronä unftcrblidier ©ebnabef, 5*, 286 

S(di, ba§ ift nur mein £eib, ber in Sttmanacbcu nod) umgebt 5 1 , 257 

Sfd), bafj bie innre ©d)öpfung<§ traft 2, 185 

Sfd) id) fann fte nid)t erroibern 6,299 

Sfd)! id) mar aud) in biefem ^atte: 4,163 

Sfd) ! if)tn mangelt (eiber bic fpannenbe Äraft unb bie ©djnefte 5 1 , 255 

Sfd) if)r ©ötter! grof3e ©öfter 2,86 

Sfd), man fparte tief, 2, 259 

Sfd), mein i>af<§ ift ein menig gefebw offen! fo fagte bie 23efte 1, 330 

Sfdi! mein 9JJäbdicn oerreift! Sic fteigt §u ©d)iffe! . 1,329 

Sfd)! 2Rir gefd)iebt gans reebt! 5*, 286 

„Sfd)! mit biefen Seelen, wa§ mad)t er? ^efu§ ÜDZaria! 1,318 

Sfd)! fte neiget ba§ £jaupt bic Ifjolbe $no§pe, mer gießet 1,468 

Sfd), fo brücft mein ©dneffat mid) . 5 r , 65 

Sfdi, um beine feuebten @d)mingen, 6,187 

Sfdi! unauffialtfam ftrebet ba§ ©d)iff mit jcbem Momente 1,265 

Sfd), ma§ fett ber 9ttenfcb »erfangen? 1,65 

Sfd) mer bringt bic fd)öncn Xage 1,56. 12,403 

*3fd)! roer bod) nneber gefunbete! 5 1 , 118 



eichniti <1<t Oedichtanfti 

une bift bu mir, I 

wie strumpfen aUhier bic bieten SBttnbe jufammen 5 

Brie febu' idi mich nacf) bir, I 

mit fic 7\- r o i b o 1 1 jdu-ieu uub OMcicbbeit, . . . 5 1 , 264 

bau' idj gefegt, nun ift bic nenne gebogen . . . 1, Hl 

&en bringen Scttpp$en ...... 5 1 , 122 

*$ngfHgen mag eu$ oö 3ßenf$en bor $faffe . . . . l, l<'>7 

Srgerlta iemaub, bajj el ©ott gefallen 6,112 

Hjar, Eelamoni 5o$n! So mnftefl bu fettfl nadj bem lobe . r >', 255 

Vllcranbcv unb Cfifax unb $einri<$ unb Tyrietricf) . . . 1,245 

KD ihr anbern, ihr forest mir ein Äauberroelfdj. . . . 6 I ,220 

SO unter reblUWeS Bemttljn 3, 279 

»He 8lfltb>n muffen öergeb>, baft A-rüduc beglücfen; . 1,352 
Äffe bie anbetn, fic haben ja tragen, \u tbun, *u bebeuten, 

Äfft Freiheit» Spojtet, fU »raren mir immer jurotber; . I 

Jfffe A-reube befl Dufter«, ein gute* Webidu |U erföaffen, 1,349 

Xtte Wenigen groß unb Rem 6,234 

»Renn, fte lrintten mir oft, idi meine bic ÜMujcn; . 1,318 

•Jltle Ivnuvtu hedi in Viiften 4,8 

Äffe ruhen, bie gelitten II 

Äffe fagen mir icinb baf? bu mirb bctricqoft 1,468 

Stffe f*"öne 2iiuberinnen ' 2,270 

Äffe Sd&öwnng hl ffierl ber Staut 1,351. 

Sfffe fiub fte entmiebeu bei 8ebenS Sdjatten, tcrfdwuubcn 5 

Äffe ftreben uub eilen unb iuebeu unb fliehen cinanber . 1,358 

Äffe riere, mebr uub minber 1,". 1°. 

*«ffe SBetbex fiub Staate 1, 165 

Äffegire ber Urne nur falirb, ba febreiben ibm jwan^tg . 5 

•?l((en formen macht er ben frrieg, er »eiß trohl, zeitlebens 5 
äffen habt ihr bic (5brc genommen, bie gegen euch jeugl 

äffet Tinge Schalt, er rcirb burdi bieb nur cutfdiicben . 5 1 , 276 

?[{lcrliebfidutc SroAäen 

Ätfefl an bieiem fflebiebt ift rottfommen, Sprache, (Gebaute 5 

Sitte* au* SReinenbe 

Äffefi beginnt ber Teutfche mit Jycicdichfcit unb So siebt auch 

,.-?(tte-3 ertlärt ftcb mehl", f o fagt mir ein Schüler, „au§ jenen 1 , 325 

ÄffeS geben bic Wetter, bic uneublichen 4,99 

ÄffeS in ber ffieß läßt ftcfi ertragen 2 

SffeS in Teutidilanb hat ftcb in «frefa .... 5*,250,251 

3Ittc§ ift nicht für äffe, bafl uriffen mir fefber, boeb nicht? ift •"-', 228 

StffeS farai mipfingen, mir !önueu'§ ertragen, »ergeben; 5 1 , 210 

?Ittc§ fünbet bich an! ' I 

?(tte-5 miiebt bie ??atur fc einzig uub innig, boeb hat fte E 

SffeS nennt ftcb icf?t fc, idi fann nur ben bafür halten. ."•' 

Äffe« fchreibt, t& [dbreibt ber Änabe, ber ©reis, bic üWatrone 5 

?Ttte$ feb' ich fo gcnie reu bir: boeb ich' ich am liebften 1,318 

?(f(c« mar nur ein Spiel I ^br freier lebt ia noch aüc, 5 I ,265 

Äffe* n?a8 bu benfü unb finneft 2,160 

*2Cffe8 n>pj ihr »rettt, ich, bin euch, wie immer gemärtig . 1, 167 



Alphabetisches Verzeichniss der Gedichtanfänge. 429 

«ueS null rcbcn 3,334 

alles ituiufd)t' id) 311 baben, um mit il)r allc3 §u t^cilcn, 1,350 

9US äflerfdjönfte bift bu anerfatmt, 4,114 

913 an ber Elb' id) bie SBaffen ihm fegnete, .... 4,257 
3113 Kentauren gingen fte einü burd) poetifdie SBälbet . 'ß, 222 
2113 ba3 beiltge Statt Den i'iaro'S ©rabe getrennt roarb, 4,123 

■Jus ber Knabe nad) ber ©d)ute 4,22 

2113 ber ^ropfjct nidit geriet, ba warb er ein Surfe . . öP-, 352 
2113 ber Uubautbare floh, o ©ötttn einiget Xreue, . . 4, 121 
älä bie Sage ncd) mudjfen, gefiel ba3 Seben mir wenig, 4,126 
2113 SDiogeneS [tili in feinet lernte fi<±> jonntc .... 2,12'.» 
Vüv bu bie gricebifdien ©öfter gcfd)mäbt, ba warf biet; 2lpotto 5 1 , 221 
2113 ein roafjrcr 9tarcifj beforgft bu Karicatnren, . . . 5 1 , 300 
(2113 er, Samt, mit bir jüngft Staaten brad) in bem ©arten 5 J ,49) 

2113 ©ellert, ber geliebte, fdjieb 2, 148 

813 ©otteS 2pürbunb fjat er frei .... 5!,162. (5°, 281) 

2113 bdttc, ba mär' icb fef;r erftaunt, 3,252 

2113 id) auf bem (Supljrat jd)ifftc, 6, 149 

2113 id; bid) in iWeifien fegnete 5 n , 156 

2113 id) einmal eine Spinne crfd)lagen, 6, 126 

2113 id) noeb, ein Änabe mar 1, 13 

2113 id) ftitt unb rubig foattn, 1, 184 

813 flehten Knaben f> a b' id) bid) gefefm 4,251 

2113 Ilcinc3 art'gc3 Äinb nad) J-etb unb 2tuen .... 2, 7 

2113 Knabe nabnt idj mir'3 jut ?eb,re, 3, 292 

2113 Knabe cerfcbloffcn unb trutjig, 2,289 

SMS £'utbcr3 Jett, mit gläubiger 2d)aar, 4, 24 

2113 man ifju traf ben Gfel, ba feblug er au3, .... 5 r , 299 

211S üttinert-a, jenen 8iebling, 2,169 

3U3 nod) »erfannt unb jeb,r gering 16, 117 

2113 fte ba3 Küblcin erfal), bein eljerneS, . . . 5!,46. 49n, 13 
2113 fte bie Sorte geföroäjen, entfernte fidj "4m da 3 iltbene 4,326 

8ÜS rcenn ba3 auf Tanten ru()tc 6, 102 

913 trenn icb auf ben iNaSfenbafl fäme 2, 248 

*2HS iöir bab id) mid) niemals angefünbtgt 5 n , 404 

21lfo ba3 wäre Serbredjen, baß einft ^Jroöerj mid) begeiftert, 1, 293 
21lfo eure "Dtatur, bie erbärmlidie, trifft man auf euren. 5 I ,265 

*21lfo Ratten bie 5«mben am 9Korgen gut ftcr) gehalten . 5 11 , 393 

%[io luftig fab c3 au3 4, 69 

21lfo ftebt man bei eud) ben leiditen Xaxv 6 ber Xfjalia . 5 I ,263 

*Sllfo iprad) er unb trieb unb alle borten 5^,383 

Sllfobalb fuallet in®** bc3 9icid)e3 wfirbiger 2d)n?ager 51,215 

21lte, bärtige, fogar fdjmarje ©efidjter . 4, 131 

2lltc ißrofa fomm roieber, bie atte3 fo efjrlid) f)crau3fagt, 5 1 , 251 
2tlte Skfen unb Urnen! 2>a3 3cug root)l fönnt' id) entbehren; 5 1 , 2( '7 
2(lter gefettet ftdi gern bie Qugenb, 3 u 3 cn ^ 3 um 21ltcr;. 4,124 

2llter Selb fdjflfet alte Sütbtt 4,135 

„211tcr SDfcmb, in beuten Isafen 3,271 

2llt=3:f)ümcr finb ein böfc3 Xing 3,271 



Km fewW Dtoo« »etfierft I 

•Jim ftluffe toimfl tu ftemmen unb heteiiu 

-.'im beißen Ducti berbringß bu beute Jage l, 3 ! 

Hm [üngften lag, Di |n:on 5 1 , 141 

'.'im jttngften tag, trenn t>ic $ojaunen flauen. ... 

-.'Im Vclu-liiKi nialcltcu fio 

Bmetita, tu baft efl beffet 

Smetifanerin lteuufi bu bafl löduerdieu, attet $$antafte . I, \'>\ 
Vliuor bleibet ein 2 ball, unb »et ihm certraut, ift bette 

Jtmot, bet beu idibnften Bogen i 

Jtmot, nicW bafl Ämb, bet (jüngting 2, 1 

Vlit Ellbein idilcppt ihr bin unb her 

■Jiu Deinem tage read fidi 16, l'ihi 

3bi bem oben ©ttanb befl Vebcn« 

An bem reiufteii ,"yrüt)iiug$niorgcu 1,20 

■.'in bea bolbeu SJüngung benfenb, I 

8n ben ©urjeln fettiger Sic$e 4, 14ö 

•Jiu bet A-infteniifi »nfammeugefcfoittiben, 2,218 

An bet ©rite bet Getieften 51,22.12,213 

x'in befl Stibanufl Ufetn umgebt mit r> ' , _* 1 7 

8n befl luft'geu Ötiamenfl Staub f., 177 

jln bie Stelle befl ©enuffefl 4,67 

In bie Ilnieen irill id> jdileidieu 2,117.22,222 

-.»in biefem Brunnen baft audi bu geipieit. (Sine SctooeOe) 4, 141 

8n Etauertagen 

-Jln liniorr- buiinitiidieu ^atcr-3 lud? 

Vln rollen SSüfcbeljttJeigeu 

Stnac&arftfl beut erften nahmt U)t ben .Hopf »eg, bet jroeite 5 
Snatomiren magü bu bie Sötadje, bodi mit ihr Eabaüet; ."• 

Anbete bu bafl greuet bunten JJaljt, 

„Httbetfl leieu Knaben beu Icreuj 3,292 

Stnbte gn (ernten, bafl rauft bu probiueu ■_', -_M^ 

Xngebenlen an bafl (Bitte r»', 1 1 1 

Ängebenlen bn betttungnet fjreube, 1,96.29,130 

8nmuti)ig Jbai! bu immergrüner .£jaiu! 2,141 

9nfd)aun, trenn efl tir gelingt, 4,137 

anjtatt bafj ilu- betädnig ftebt 5i,98 

Uta genug bab' ia)'fl gemacht, icti habe niemanb gefebonet, 5 
Xnftottaten mögen nodj geben, ihr Stolj ift boöj höfiidi, 5 
'.'Uiücfratiicb getarnt ift mannet (Belehrte, beim gteta) ifi 
•Jlriftofrativte' .vuinte, fte fnurren auf 'Sortier, ein edrter E 

Vlrm am Beutel, traut am fietjen 1,181 

Ätm an (Beißt foinnu beut i'pät beiit @efiebtet tor bid>, 1, 121 
8rm in Anne mm geW ihr uu §ettticbfeit ein, . . . " 
Htm unb tteibettofl mar, alfl iaj fte gewotben, bafl SKäbajen I 
Atme baialtiirfie Säulen! 3ftt folttet bem Tyouer gehören, 5 I ,228 
Htmet emtMrijdier teufet I Xu feunft nicht einmal . 
ärmer Stieget, bu ftogfl mitunter artig butcb, 5)eutfä)tanb 5 
Atmet 9Rotu}l ffiie oiel Ijaft bu nicht int geben erlitten 



Alphabetisches Verzeichniss der Gedichtanfänge. 431 

Ärmer Sßafo, tjättcft bu bod) wie 2D?aufo gcfd)ricocn, . 5 1 , 210 

Ärmer Xob\§, tappft am Stabe ö 1 , 178 

Ärmel Halb, rcaS naijft bu biet) mir &,4G. 49 n , 6 

Är8, ÄreS wirb ber icnegeSgotf genannt 5 1 , 47 

Strt'gcS .fjäuSdjcn Ijab' ici) lieiu, 3,55 

Slftronomcn jeib ifw uub leimet inclc Ojeftimc, . . . . 5 1 , 307 

Stud) ben lob' id) ben :l>iaun, ber, wie |>oratiu3 £octc§, 5 1 , 2'jS 

Stud) bie unbautbare Sßatat ber mcufd)(id)en Seele . . 5 1 , 4o 

Stud) btefe wiß id) nietjt oerfeboneu 3,257 

*2lucb, enblid) warb id) ©rofjpapa! 4,174 

Stud) erfdjcint ein |>err pf* rfyetorifd), grimmig-ironifd), . 5 1 , 302 

Äudj gut! ^fyilofopfyie b,at eure Qiefüfjlc geläutert, . . 5 1 , 263 

*Äudj tdj öer^arre meiner ^füdjt, 5 1 , 119 

Stud) in ber gerne bir fo nab,! 6,172 

*Stud) in bie aßcrgröbfte Sflgen 37,47 

Äudj in Sollen ijab' id) mid) 6, 53 

Stud) mid) bratet it)r nod) al§ §uß t>iclleid)t, aber waf)rt)aftig ! ö 1 , 229 

Stud) Nicolai fdjricb an bem rrcftidjen SSerl? .... 51,225 

Stud) nod) r;icr nid)t gur 9ht£), bu Üuglücfjerger ! . . . 5 I ,256 

Stud) Vergangenes §cigt eud) 23aft3; 1,338 

Sind) »ernenntet im ©ebränge 2, 111 

Studi Don be§ fjöcbjten ©cbi'rgS beeilten . . . 1,281. 34 I ,424 

Stud) jum hieben bebarfft bu ber Ä'unft? Ungtüd'tid)cr üttanfo 5 1 , 210 
Ättf, aus ber «Ru$! auf, aus ber 9?ufy! . . . . 51,21. 12,81 

Auf Sergen, in ber reinften £>öf)e 2,219 

Auf ia§ empfinbfame Soll b,ab' id) nie . . . 1,354. 5*, 207 

Stuf bem Umfd)lag ftef)t man bie Charitinnen, bod) leiber 5 1 , 242 

Stuf ben Stuen wanblen wir 5 1 , 67 

Ättf ben Sßtnfel, auf ben Atel 4,139 

Stuf ben Sjßtbbcr floßt itjr jnnädjfl, ben Jyüb,rer ber Sdjafe, 5 1 , 215 

Stuf ber Stfpf)obclo3=2öiefe oerf otgt er bie brängenben Spiere 5 1 , 286 

Auf ber redjt' unb linfen Seite 3,139 

Stuf biefen Krümmern l)ab' id) auch, gefeffen .... 4, 51 

Auf ewig f)ab' icb fte üertrieben, 3,257 

Stuf großen unb auf Keinen Srudcn 2, 209 

Ättf, Oft Xiftidien, frifd)! $jfft muntern tebenbigen Knaben! 1, 345 
Ättf Xiejelu im SBadjc ba lieg' td), wie r)cüe! .... 1,64 

Stuf Pergament £ieb' unb §afj gefdnieben 3,274 

Ättf fd)wcrc§ ©ewitter unb Sfrgcngujj 3, 191 

Stuf tt)eoretifd)em 5 e '° ift weiter uid)t3 meljr 511 fiubcu, 5 1 , 261 
Aufruhr an ber ©rän^e ju beftrafen .... 5 1 , 51. 41 n , 274 

Stugen teit)t bir ber Stinbe ju bem, 5 1 , 239 

Stiigcn fagt mir, fagt wa§ fagt if)r ? 3,34 

Stugeubtidlid) aufzuwarten 4,279 

3tu§ bem 3 au &ertM bortuieben 4,211 

31u§ ben ©ruften, l)ier im ©raben, .... 5 1 , 33. 18, 342 

ÄttS ber Stftfyetif, wof)in fte gel) ort, »erjagt man bie £ugcnb 5 1 , 250 

StuS be§ SRegcuS büftrer £rübc ..." 4, 136 

ÄuS büftern fttofterijaßcu fdjaßen 4, 258 



Uphabel ii ler Gedieh! ml 

einet großen ©efellfdjaft heraus 

Hui jenen räubern cditeu S>onnenf$einel 4,12 

Bergen jtröm' idj, bat Srjjttft ju faljcn, 5 
Sud Äötfdjau'l I boren reubet emh 1,216 

nädjtget Jinftetnig, am $ügtl too &n # 109 

Hui tiefein ©emün), aal bet vhtttet Bdicos .... 2,216 

Hui urie Dielen dementen <;, 1 1 

*Sul ',u efiem 0efdbmad o c t fe t auut t SKauget. . i, 167. ."» ' [ , •' ; 7 J 
Hn*geberrfd)d bat bie Borate, . . '..... 
•Huljufparaten befiehlt bet Batet bie 3>a)entel . . . . 1,465 

.:r,iebeu Dcrftol)' nb, unb |U bofttiniutjcu bie rdn'iftett, •">', '-'-'{T 
Hutocb/tyouifd), autebibaitifcb, &i,84 

$. 

Baedjul bet luftige fflljtt mich, unb ftomul bcr fette. . 5 1 , 219 

Bäume leudnenb, Bäume bleubenb 4,6 

„Saft! ift toiebet aufetftanben!" 3,249 

Balb, tS tarnt nur jebet ben eigenen, gönne bem anbetn 1,356 
Balb ift bie SWenge aefättigt Don bemottatifdjem gfuttet. ■"■ ', _*T l 

Balb leudjteft bu o ®raf . 5^,395 

Balbe feb' id) Rtef$eu toiebet 

Bebede beuten öimmel, Reu! 2,76. 39 

Bebenf, o Amol »ob>t ftub btefe ©aben? 2,262 

♦«ebenft, mau will euch boren 3,44u. . 

*8efte$l unb bieue 5^,400 

Befbtbet ftd) einer heiter unb gut, I 

Beftei' uns ©ort oon unb ung '■'•, 157 

inbelt bie grauen mit '.iiadifidu! . 6 

Begramgur, fagt man, bat ben Äeira crfunben, . . . 6, 180 
Bei allen JDZufen unb ©tagien fagt an mir, ü)t &eutfd)en 5 1 , .'57 

Bei beut ©lange bei- HoeubrStye 1, 21 

Bei einer gtofjen SBajfetlnotlj 5 1 , 138 

Bei gefeffigem «beubtot^i .">',.">". ti",_'7i 

„Bei mancherlei ©efdjäftigleit 

Bei üföonbefdjein im $arabei£ 6, 

*S3ei Saabi gebenP ich atid), 5 1 , 129 

„Bei fo o etwottu em Spiele 3,283 

Bei £ag bet SBoRen fotmumfotmenb Soeben! .... 4,132 

Bei'm 2 taube beute* SSegl 3 

BetenutUQj heif;t nadi altem Trauer) 5 1 , 108 

Bemettt: bet hinten femmt 49P, < 1 

Betrage teblidj beine ^\ch\ 2, 22 1 

*Befonberl iruien bie'S oerbrieft 3,441. .V, vi> 

BefonbetS meint bie liberalen 5 1 , 152 

Beffet betteln all borgen! .'1306 

fem, heuern feil uns ber Ticbter!" 2c batf beim 5 1 , 230 

„Setrogen bin bu juni (Erbarmen 

^errnbr euer) itidjt, ir)r guten 2eelen! »j, L82 



Alphabetisches Verzeiehniss der Gedichtanfänge. 433 

Seugc, 2iafo§, bcm fafäa, 3,215 

Semäbrt bcn gorfd)er ber Statur 2,200 

„Sibtiotbef für ba§ aubre ©cfdrtecbt, nebft gabeln . . 5^226 

»Übe, ÄttnjHcr! 9icbe nitbt! 2,167 

Silben roobt fann ber Serftanb, bod) bcr tobte . . . 5 1 , 309 

«Über fo wie Seibeuföaften 1,263 

Sin id} für 'ne ©adje eingenommen, 5 1 , 105 

*Sin id) mir fclber 5^ 410 

Sin fo in Sieb §u iljr »erfüllten 5 n , 360 

„Sift in benn nid)t aud) ju ©ruube gerichtet? . . . 2,242 

Sift bu ©emünbifd)c§ ©Über, fo ffirdjte 5!,176 

Sift bu bier &, 65 

93tft bu Sag unb «Radjt beftiffen 5 1 , 77 

Sift bu dou beiner ©ctiebten getrennt 6, 171 

Sift bu'S niebt, fo fei »ergeben, 4, 293 

*Sift eingraben! 2tber betn ©eroinn 5 1 , 116 

Sßtft nod) fo tief in @d)mcrs unb Duat oertoren 5 1 , 30. 24,321 
Sift unbantbar, fo ^aft nid)t gteebt, 5% 104 

*Sift ju febmad) gefd)äftet 3,422. 5^ 397 

Starter nad) Statur geftammelt, 4, 130 

Staf? erfebeineft bu mir, unb tobt bem 2tuge. Sie rufft bu, 1, 339 

Steibe, bleibe bei mir, 4, 96 

bleibe ba3 ©ef)eimnij3 tbeucr! 4,137 

bleiben, @eb>n, ©eben, bleiben 51, 31. 25i, 223 

Steibt fo etrcaä bem mir bulb'gen 3, 264 

Stiebe ba§ (Scbte nur fter)en auf beinen Sotumnen . . 5 1 , 291 
Slinbe, metfj tdj roobt, füftlen unb Saube fetten oiet f^ärfer, 5 1 , 213 

Stößen gibt nur ba§ Steige bem Säbel, 5i,311 

Stumen reicht bie Statur, e§ roinbet bie $uuft fte jum Äranje 4, 229 

Stumen fab idj, (Bbetftcine, 4, 288 

Stumen unb ©otb sugteid) 4,35 

Stumenfetcbe, Stumengtoden 4, 67 

Söde, jur £infen mit eueb! fo orbnet tünftig ber Sticbter: 1,320 
Sreiter roirb immer bie SBett unb immer mebr . . . 5 1 , 248 

„Srid) bod) mit biefem £umü f ogteid) 3, 321 

Sriugft bu bie Statur Ijeran«. 3,103 

Süd)er unb SJtenfcbcn oerfebtudt unb gange ^roütnjen . 5 1 , 277 
Surfet eud), mie fid)§ geziemt, cor ber siertieben Jungfrau 5 1 , 216 
Sürger ergebt iljr ber fitttid)en Söett; mir roottten eutb. 5 1 , 309 
Sürger DbßffeuS ! 2Bobt bir ! Sefdjeiben ift beine ©emabtin, 51, 256 

Sutbutä Stad)ttieb burd) bie ©djauer 6,228 

Sunte Stumen in bem ©arten 4, 269 

Suonarotti fing an ben Stod jur Süfte ju bitben, . . 5 1 , 300 

<£. 

Säfarn mär' id) mobt nie §u fernen Sritannen gefolget, 1,253 

Gaffee f. Äoffee 

Satan empfaljt fteb. Stteranbern, 5 1 , 150 

©octt)C§ SBcrlc. 5. »b. 2. Slbtl). 28 



UphtbotuckM Veneiohnui der floditihtmffciigw 

♦iSamyer fror (SnoBC trog in -Hern bic Petyrc bc« S3atcr3 1, lt •'• 

Coto wollte 10091 anbre (trafen; 

»tbool beifu tu* artge Watt 5°, 868 

Gtjloe fdno&ret, fie liebt mictj; irfj glaub'« uicb,t. . . . 1,822 

tfbrifttiubleiu tragt bie BfiWOI bei: JÖclt 2,238 

libnftiicbcr .fterculcö, bit erftiefteft fo gerne bic ÜRicfcn . 5 1 , 221 

*iSluneuc lebt in taujeub Sorgen 37,47 

CofferS führen mir ntdjt. Sir führen nicfyt mebr . . 5 1 , 205 

Cogito, er^o sum. 3$ "btnlt uub mitlitt fo bin ich, . 5 I ,260 

iSonftitutiencll ftnb mk alle auf ©rben, 5 1 , IM 

Conoerfaibn6«$exifon rjeifjt'3 mit ^Rcdjt, 3,317 

ßupibo, lofcr eigenfnmiger Äuabe! . . 4,104. 11,230. 82,213 

& 

2)a ba3 WÜtC, roie roir roiffen, 3, 165 

2>a baS fterne ftdjer ift 4,264 

25a bie Jrattjofcn mtnmcbr ir/r 2ljeater eröffnet, f läßt $err 5 1 , 283 

Xa bic i'JctapbnÜf oor turpem unbeerbt abging, . . . 5 1 , 248 

25a broben auf jenem Jöcrgc 1, 85 

25a broben auf jenem 8agt 1,93 

25a bu gereift, rote bu mir jugefagt 4, 863 

25a bu nun Sulcifa rjcijicft, 6,146 

25a er nun feine Straße ging . . • 16,114 

*25a ©ort ber #err einmal 5 11 , 416 

25a t^att' ich, einen Äcrl ju QJaft 2,204 

25a icb, oiel allein oerblcibe, 3,351 

25a ift fein auberer Statt?, bu mußt filmen, fte ju oeraefoten 5 1 , 262 

25a fann man frauf unb fröblid) leben, 3,296 

25a fommen fte oon rerfdncbencn Seiten 3,263 

25a liegt ein ©p, e<3 ift fein ®p. 92etn! 6,467 

25a loben fte ben gauft 5 1 , 102 

25a reiten fie b,in! roer b,emmt ben £auf! 3,241 

25a ftcbjt bu nun, roie'3 einem getjt, 2,236 

25a fiefjt man rote bic i'ccnfcr;en finb: 4,23 

25a finb fte nun! ba t)abt i^r fie! 4,87 

25a fmb fie roieber 4,16*3 

2)a jteb/ icb, in ber jj-rembe ganj allein 13 1 , l v -' 

25a ftcrjt man benn »on neuem ftill 3,267 

*25a roäcbj't ber 2Bctn roo'S 5 a B *P 4> 1^° 

25a roirb mein §erj Don Jammer oott 4, 180 

25a roirb nid)t metir nachgefragt! 6,204 

25a, roo ba§ SSaffer ftcb entjrDeit, 2,216 

2>ac*ot' icf)§ boef)! Sßiffen fte nicrjtä Vernünftiges mefrr. 5*, 261 

Xämmruna. fenfte ftcf> oon oben, „ 4, 113 

2)agegen bie Säuern in ber (Scfjenle 2, "^18 

25agegen man aueb niebt gerne jjbrt, 3,308 

Jainit locf* icb, tt>r $errn, noeb, feinen £unb au§ bem Ofen, 5 1 , 261 

Xaun ift einer burdjauS oerarmt, 2,232 



Alphabetisches Verzeichniss der Gedichtanfange. 435 

*Sann mit! id? audj öon aöernä'djften fingen .... 5 U , 370 

Sarf man bag SBolf betriegen? 2,291 

Sarum bafjt er biet) eroig, ©enie! 2in bie neue (Jrroerbung 5 1 , 276 

*Sag 2M e§ toirb fo fnngenötfngt f>n 420 

Sag aüe-3 ift nic&t mein 93ereid? — 3,294 

Sag alles ftetjt f o luftig aug 3, 136 

Sag 2ütcr ift ein Ijöftid) SRaim: 2,288 

Sag 23ect föon lodert 3, 38 

Sag SBefte in ber SBelt 3,280 

Sag Sefte mödjt' id) eud) oertrauen: 3,262 

Sag SÖtatt, »o ©eine £anb geruht, 4, 175 

Sag baucrt fd)on 1800 %af)V 2,246 

Sag erhabne lodt jeben 5 11 , 379 

Sag crfte gibt mir fuft genug 4, 168 

Sag ©änglcin rotb, im Somino 4,218 

Sag geb,t fo fröfjlid) 3, 145 

SaS ©emeine lodt jeben fiefejt bu in Äürje oon oielen . 1,468 

Sag ©lud beiner Sage 2,234 

Sag ©röfjte it-itt man nief/t erreichen, 2,292 

*Sag ©ute su beroirfen ungebulbig 4, 296 

*Sag £aug ift roofjt gegrünbet 5 11 , 404 

SaS böten mir aüe§ olme @d)erj 5 1 , 198 

Sag f)olbe Sfyat bat fd)on bie @onne roieber .... 4, 35 

Sag Interim 2, 230 

Sag ift bein eigenes Äinb ntcfjt, roorauf bu bettelft, . . 1,314 

Sag ift bie roafjre i'iebe, bie immer unb immer . . . 1,349 

Sag ift bod? nur ber alte Sred, 3,330 

Sag ift eine oon ben alten Sünben, 3, 335 

Sag ift eine Don ben großen Xifattn, 2, 228 

Sag ift einmal ein iptnlrfter^ab, r ! 4,174 

Sag ift Italien, bag id) »erlief?. 9?odb ftäuben bie Sege, 1, 308 

Sag ift mein ?eib, nebmt Inn unb c»fet 4, 180 

SaS junge $olf, eS bilbet ftd) ein 2, 233 

SaS tleinob, baS SBergifjmeinnidjt 4, 294 

SaS £eben ift ein ©änfefpiel: 6,82 

SaS ?eben ift ein fd)ted)ter ©pafj 6,81 

*SaS £eben ift er alles £ebenS 5n 407 

Sag ?eben roofjnt in jebem Sterne: 3,363 

SaS mad)' id) mir benn gutn reiben ©eroinn, .... 3, 260 

Sag SDceer fluttet immer, 6, 117 

*SaS muf3t bu als ein Änabe leiben 5 1 , 117 

Sa§ C»fer, baS bie £iebe bringt 5 1 , 108 

Sag 9fted)tc, bag idj »iel getfjan, 2,245 

Sag ©d)led)te faunft bu immer loben, 3,325 

Sag ©djlimmfte, roaS ung roiberfäljrt, 3,312 

SaS eegel fteigt, baS ©egeUdmntlt! 4,309 

Sag ftnb ©rillen! Ung felbft unb unfre guten »efatmten, 5*, 264 

Sag ftnb mir alljuböfe Siffen, 2,228 

*Sa3 foll nun aud) in meinen ©inn 5 1 , 116 

28* 



486 Alphabetische! Veneichniai der 'ledichtanfiinge. 

liiduigc, unb ireun and) fatfd) .i, J»i7 

Da* Uni ov Batet ein f&Bn Oeoet, 2,215 

Dal Unvernünftige |n pet o te it en 3,344 

verlauft et rat .v>umanität y ßnfantmen abbircn . 5 1 , 278 

verlohnte M auch ben belptnfcfyen Wort ju bemühen, .">', 225 

Da* Dcrtpiiitjdjte (Gebettet! ks* haben bie öorbercu .nutfdjeu 5 1 , 206 

Da* rode' bir ein fä)8nefl Wartcugcldube, 2, 228 

Da* ©äffet raufet', ba« ©äffet fctyrooll 1, 169 

Da* ©etttearaient — über Jcadjt 8, 297 

Da* roirft bu ftc ntdjt überreben, 3,357 

Da* Sohl bc* (Sinjclncn bcbenlcn, 4,57 

Da* 3citung*.©efcbroifter 3 

Daß Araber an ifyrem Db, eil 6, 12 

Dajj bein ?eben Ci^cftalt, bein ©cbante i|cbcn gewinne, . 5 1 , 810 

Daf ber Dcutfcf/c boep. alle* ju einem Äußerftcu treibet, 5 1 , 252 

Da§ bc* §aufe* QUanj fid> mcf>re 6,281 

Daß bu ber Jejjlct fdjlimmftcn, bic üJcittctmdßigfeit, mcibefi, 5 1 , 310 

Dag bu bic ante Sache liebft, 5 1 , 155 

Daß bu bic #crrlidn'tc bift, l'lbmeto* ^cerbeu 4, 125. 49 11 , 13 

Dag bu nief/t euben faunft, ba* madjt biep. groß . . . 6,39 

Daß bu juglcicb, mit bem t/ciligen Sfjrift 4,249 

Da| GHiicf ihm günftig fei, 2, 25< I 

Daß iö) bejahe 5», 115. 6, 367 

Daß ich, mit bunten Äränjen rcidjtidj au*gcfd)mücft . . 13 1 , 172 

Daß icb, fdjroeigc, oerbrießt bieb,? 2öa* foü icp. reben? . 1,327 

Daß ihr benrtd?crften s .pfab gerodelt, roermödbte ba*ldugueu? ~>K 31 16 

Daß ib,r fer/t, roie genau mir ben Ditel bc* Sudje* erfüllen, 5 1 , 245 

Daß im großen 3ubeljafjre 4,267 

Daß man in ©üter biefer ©rbc 4, 265 

Daß ftc bie Äinbet erjicljen tonnten, 2,233 

Daß fie mit einanber ftrciteu (onneu 2, 221 1 

X>a% Sulcita pou .Juffupr; entjücft mar 6, 144 

Daß Betfaffmtg flcf) überall bitbe! 2Bie fetyr ijt* ju roünfdjcn 5 1 , 238 

X)a^ Don biefem roilben Seimen, 2,249 

Daß mir foldje Dinge lefjrcn 6,264 

X>a\i ju Ulrich* ©artenrdumen 4,52 

Dauert nicht fo lang in ben ?anben, 2, 246 

Dein geben!' ich, Apollo, bu Jcrncrreffcr, unb roerbc . 4,321 

Dein Dftgcjdjcnt roeiß idb, ju jd)ä&en 4, 251 

Dein leftament Dertfjcilt bie Ijolben ®aben . . . 4,27. 5 1 , 18 

Deine Soßcgcn Derjdjrcift unb plünberft bu! .... 5 1 , 238 

Deine ©röße, Berlin, pflegt jeber 5 temiic 8 U rühmen; . 5 1 , 292 

Deine ©ruße b>b' iaS roob,! erhalten 4,213 

leine £icbe, bein $uß mich, entjücft! 6,257 

Deine liebliche Äleinf)eit, bein t/olbc* 2tuge, ftc fagen . 1,347 

Deine iRufe beftngt, roie ©ort fid) ber 2ftenjcf/en erbarmte, 5 1 , 208 

„Deine Serie ju ljöd?fter SSeleb^rung 5 X ,83 

„Deine 3°glingc möct/teu bich, fragen: 3,231 

Deinem 2?lid mieb, ju bequemen, 6, 181 



Alphabetisches Yerzeichniss der Gedichtanfänge. 437 

deinen beiligen tarnen fann nid)t§ entehren, unb menn il)n 5 1 , 242 

Seinen Manien lef id) auf äman^ig ©Triften, unb bennod) 5 1 , 243 

©einen 3Sort!>eit $roar oerftebft bu, 3, 327 

*Seinen 2Bad)§tbum p begrüfien 4,368 

Selo§ emftcr 93eberrfd)cr unb 9D?aja'§ ©olm, ber geroanbte, 2, 134 

Sem 9Ir*t »ergibt! Senn bod) einmal 3,323 

Sem Siebter mibm' id) mid), ber ftd) erprobt .... 4,294 

Sem Summen wirb bie ^Iia§ jur f^tbet 5 1 , 191 

Sem feftüa^cn Sage begegnet mit Äränsen .... 2, 32 

Sem ©eier gleich, 2, 61. 33, 217. 41*, 330 

Sem Zeitigen 93ater pflegt man, mie mir roiffen . . . 4,301 

Sem Ferren in ber Sßfifte brad)f 4,231 

Sem $immet madjf' entgegen 4,357 

*Sem §ülf§bebürftgen immerbar bereit 5 1 , 128 

Sem ift eS fcf>lecf)t in feiner £aut, 3, 300 

Sem ©cbeibenben ift jebe (Sah mertl), 4,21 

Sem @d)nee, bem Stegen 1, 84 

Sem febönen Sag fei e§ gefdjrieben, 2,164 

Sem ©cbüfeen, bod) bem alten nidpt! 1,54 

Sem Sßeruünft'gen finb £odfpeife @d)ebfd)aai'3 ©ebidjte 7,87 

Sem mir unfre Rettung banfen 4,247 

Sen Stbcnb brauf nad) ©cbrittfdmbfabrt 4,202 

Sen beutfdjen Scannen gereiebf § ptn SRuljm . . . . 5 1 , 135 

*Sen Siebter fönnt ifjr mir nid)t nehmen 5 1 , 121 

Sen (Sinnigen, ?iba, meteben bu lieben fannft, .... 2,109 

Sen erften Slpril mußt überftefjn 3,148 

Sen ^rieben fann ba§ SBoOen nidjt bereiten .... 16,331 

Sen ©ott ber ^Sfufdiercien *u begrüfien, 5 1 , 172 

Seit ©rufi, ben mir *um Anfang fdmlbig blieben . . . 13 1 , 163 

Sen ©rufi be§ Unbef annten ebre ja ! 6, 73 

Sen bodbbeftanbnen pbrenmatb 3, 232 

*Sen ßunbertfättigen au§ (Sinem @inn 5 11 , 420 

Sen «einen ©traufi, ben id) bir binbe ... 4, 202. 38, 69 

Sen 2«ufen=@d)meftem fiel e§ ein, 3,175 

Sen 9tot»ember, ben breifiigften, 4, 45 

*Sen offnen 9ttann befd)ämt ein ftefjter nidjt .... 3,440 

Sen ^bilifter oerbriefie, ben ©cbmärmer nede, ben §eud)ter 5 1 , 235 

Sen Steiebtbum mufi ber 9leib befeuern: 3,301 

Sen SSortb,eit b,at ber Siebter: 3,286 

Senjenigen, ber meine ©cbeitet 7,86 

Sen!' an bie 5Kenfcben niebt 5i, 97 

Senf id>, fo bin id»! SBobn Sodj mer mirb immer . 5!,260 

Senf, o |jerr! menn bu getrunfen 6,218 

„Senfft bu niebt aud) an 'ein Seftament?" 3, 282 

Senft niebt, id) gel) eud) bummem SSol! §u £eibe . . . 5 1 , 200 

Senn bei ben alten lieben Sobten 2,231 

(Senn ber Körper t-ertangt unb ift bequem ju erfätfgen 5 1 , 40) 

Senn bie 9cad)t bot mir 5^ 393 

*Senn freilieb, ftnb'S bergleid)en Ate? unb Pfeile . . . 5i, 119 



\]phabetisches Verzeichniss der GedichtanfUn^e. 

Denn mit bem bimmlifcben Ä1l*cn,^ertet 5 ir , 3!»7 

Denn ftebt ba$ Irübfte bw ber Sonne, 2,219 

Teim boI bal Pkmt lebeubig erfaßt 2, lM7 

Tonn mal ber 9/fotfö in feinen lirbelcbranfen . . . . 3,44 

* Teint mer nur matbematifebe Regeln leimt 5°, 417 

Ter BtatoUbett 2, 157 

Der 2lcbfc mirb mancher Stoß tterfefet, 3,884 

„Der alte reiche AÜrft 51, 154 

Ter Amtmann fcfmeU baS Übel ftillt, 2,218 

Der Anfang ift an atlcit Sachen febmer 13 1 , 156 

Der 9?crgc benlc gern, aueb be-? (Heftein«, 4,21 

Der Damm zerreißt, ba§ Jelb erbrauf't 2,36 

Ter DcutfaV ift gelehrt 3, 141 

Der Dicbter freut ftcb, am Talent, 5^90 

Ter Dicbtcr fiaut in Scltgeroüblc 51, 110 

Der Dichtung ^aben läßt ftcb fjeut nid?t faffen; . . . 4,33 

*Der biefeS 93ilb ber Sinfamfeit gemaebt, 4, 217 

Der bu bc§ Üob§ bi# billig freuen follteft 51,68 

(Der bu früb.c fcb,on ba§ ©rojje rootltcft 4,246) 

Der bu mit beinern «Wob, ne 4, 153. 37, 38 

Der bu fo nacb Srftnbung bangfl 5 1 , 191 

Der bu Don bem £immci bift 1,98 

Der eebte üftoSlcm fpridjt Dom «ßarabiefe H, 247 

*Der einmal ein 3 au & m ^ic§ 5 1 , 120 

Der entföliefjt ft$ bod> gleid), 2, 250 

*Der (£mft in ben Dingen ift ein felteneS Ding . . . 5 11 , 417 

Der freubtge 2Bertt>er, Stella barat 5 1 , 187 

Der Frühling grünte jeitig, blühte frob, 4,5 

Der ©orte« »®rbe liebten Saal 51, 102 

Der ©uefuef roie bic Wacbtigall 4,112 

Der ljat'3 ben (Sngelu, ber ben Teufeln abgelaufen . . 5 1 , 123 
Der Reiben =Äaifer $alerian 4,256 

*Der rjcüftc ©lanj gefcbmücfter ffiänbe 5°, 417 

Der £ßpocbonber ift batb curirt 2,235 

Der ift &u furebtfam, jener ju füfm; nur bem ©cniu« . 5 1 , 310 
Der Äaifer febafft, bei tbm ift alle« fertig . . 5*,51. 41° 275 

Der Äauj, ber auf 2ftineroen8 Sdutbe ftfct 4,364 

Der langerfefjnte ^riebc naljet roieber 16, 208 

Ter üiebenbe roirb niebt irre gelm, 6, 148 

Der Piebften 33anb unb Schleife rauben 1,46 

Der 2)caf)ler roagt'S mit ®btter * Silbern . . . .3,120.6,457 
Der Stfcenfcb erfährt, er fei aueb roer er mag . 2, 234. 41°, 118 

„Der üRonb fotl im Äalenber fteb,n; 3,329 

Der 2>iorgen fam; e§ febeuebten feine Tritte .... 1,3 

Der SfJruffi ( a s be« S0ci§ri ®ebicbte 6,38 

Der SDcutter feben!' ich, 2,229 

Ter Ctompo«, ber ÄiffaooS 3,219 

Der Oft f^at fte Jcbon längft terfcblungcn 3,251 

Der ^fau febreit Ijäfjlicb,, aber fein ©cfa>rci 4,111 



Alphabetisches Verzeichniss der Gedichtanfänge. 439 

Der *pt)t(ofopr), bem tcb fo gern pertraue 5 1 , 109 

Der <j>oet ift ber SSirtt; unb ber lefete 2(ctu§ bic 3edje . 5i, 265 

„Der ^jeubo = 2Banbrer, mie aucb bumm, 3,344 

Der fetter fommt auf weitem ®runb geritten ... 4, 217 

Der ©cbelleuring um eure tnöcfiel. . . . 5° 246. 42 J ,235 

Der ©egen wirb gefproeben ! 4, 166 

Der ©inn ergreift unb benft fieb ma§, 3, 279 

Der Spiegel fagt mir icb bin fd)ön! 6,91 

Der fteigt über beu üflenfeben hinauf unb jener hinunter; 5 1 , 281 

Der ©toreb, ber ftd£> »on ^rojet) unb SBurm .... 4,149 

Der ©traufj, ben icb gepflticfet, 1, 79 

Der Dempet ift eud) aufgebaut 2, 1 78 

Der Deufel tyoT ba§ 5Dcertfcr)eugefcf)tec^t ! 2,273 

Der Deufct! fte ift nuf)t gering, 3,302 

Der Stürmer ber ftfjaut ju bitten ber 9iad^t . . . . 1, 208 

Der troefne iBerfemann 3,327 

Der SSater emig in SfJu^e Bleibt 51,132. 5 n ,27l 

Der 33oget ift frob, in ber £uft gemutet, 2, 225 

Der SSorfjang febmebet Inn unb l^er 1, 29 

Der Sßeibraucb, ber eueb ©öttern gtür)t, 5 1 , 187 

Der SBürbige, Dorn Riftm *um Seit 5*, 85 

Der 3aubrer ferbert teibenfebafttieb milb 5 1 , 109 

Der 3 ß it, be3 ©cbrccfenS Darren ftnb mir! Dage . . 3, 199 

*Der 3eitung<Slcfcr fei gefegnet, &, 122. 36, 394 

Der'§ gebaut »or fünfzig ^ab^ren 4, 143 

Derfelbe fefct ftcb %vl ©e'rid}t 5*, 198 

De§ 2flaurer§ Sßanbeln 3,61 

*De§ Sitten ©cbatten mar noef) ma§ 5 11 , 418 

De§ SNenföen ©eele . 2,56 

De§ Sdfenfcben Dage ftnb toerftocfyten 4,274 

Defftatb er ftcb jur Unjeit 3,307 

Defto beffer! ©effügelt mie tf>r, btmnleibig unb luftig, . 5*, 253 

Defto beffer! @o gebt mir, idt> geb eueb niebt efyer t»om £eibe, 5 1 , 259 

Deutfcb in Äüuften gemöfmlicb beißtmittetmäfng ! unb bift bu 5 1 , 242 

Deutfcbe SBären nannte man fonft bie beutfeben 53aronen; 5 1 , 298 

Deutfcbe, galtet nur feft an eurem S&efen unb baß eueb. . 5 1 , 274 

Deutfcbe treiben ba§ Sßerf — mir feb,en'§. _ ... 51, 270 

Dcutfcbtanb? aber mo liegt e§? 3<f) meifj ba§ £anb nieb, t 51,218 

Deutfcbfanb fragt nacb ©ebiefiten nitbt Diel; 5 J ,222 

Deutfd)tanb§ größte 9Mnner unb fteinfte ftnb r)icv . . 5 1 , 244 

Dieb beglücfte ja mein ©efang, 6,296 

*Dicf> betrügt ber ?Regente 1,458 

Dieb ergriff mit ©emalt ber alte £errfd)er be§ 5Wfe§ . 2, 123 

Dieb erhärte ber ^tjtfiia 3J?unb für ben meifeften ©rieben 5 1 , 302 

Dieb bat 2tmor geroifj, o ©ängerin, füttemb erjogen . 2,128 

Dieb Hein geblümt ©efäß 16, 314 

Dieb, o Dämcn! ermart icb unb beine b,errfcbenben Faunen, 5 1 , 242 

Dieb fäb' icb lieber fclbft, boeb fönnt' icb, nur »erlieren . 5 1 , 79 
Dieb, üerroirret, (Seliebte, bie taufenbfältige SDIifdnmg 1, 290. 3, 85 



440 /klphabefciaehw Veneiohniai der Qedichtanftngfc 

Tiditeu ift ein luftig 5D?cticr ; mir finb' tef; c« tbeuer: . 1,819 

Daten iu ein übermutb ... 6, 24 

Didjtet, bitte bie SRttf eil, tter ibm bettt SMcb ju beroafjrcn, 5 1 , 226 

Tiditev Reuten Öftren, 2, 2f)<) 

Tirbtcr, 'ihr armen, roa« müßt ihr nicht alle« fjören, . . 5 1 , 211 

Tidner lieben nicht ftit fehmeigeu • 1,12 

Tiditcr tuib Äinbcr, matt giefct ftrb mit beiben nur ab, . 5 1 , 214 
Tiduev inib Viebeubc febenfen ftrb fclbft, bod>Speife »oll Stell 5 1 , 206 

Duft Sucher, Ptclc« ©tffen . 4,266 

Tic ?lbgcldnebncn betraft' ich, gern 2,277 

Die abgeftubten, angetauchten 4,22 

■Die Hrt crflittgt, ba blinlt febon jcbe« ©eil 3, 232 

*Die ächten Irjräncu ju erregen 5 11 , 420 

Die beiben lieben fieb gar fein 3,355. 5M28 

Die S8ergeSböf)it roarum fo febroar}? .... 3,221. 491,360 
Die bellen ^rcitnbe, bie mir fabelt, 3, 154 

*Dic beften bie ich fenne 5 n , 422 

Die SBlttmcn, in ben SÖMntertagen 4,10 

"Tic Blumen, fo bief? reiche ??ü{lf)orn beut . . . 5i,68. 6,473 

*Dic 931ttmcn fo lange gehütet 5" 369 

Die SBöfen foQ man nimmer fcbcltcn, 3,322 

*Die Dämonen fporten meiner 5 U , 422 

Die bctttfcf)c Sprache roirb nun rein 4,244 

Die Deutfcben finb ein gut ©cfcblccfyt, 3,253 

Tic Deutfcf/cu finb recht gute £eut' 5 1 , 146 

Die Dinte macht un§ motjl gelehrt, 2,225 

Die bu ber 9Thtfen reinfte äöft gefogen 13 1 , 167 

Die cebte Sonocrfarion 3, 271 

Die cnblicbe föube roirb nur ocrfpürt, 2,217 

Die (Sngcl ftritten für un§ ©cremte 5 1 , 139 

Die fteinbe fic bebroben bieb, 3,348 

Die ftluth ber Peibcnfcbaft fte ftürmt bergeben« . . . 6, 132 
Die franjöfifchen i8onmot§ befouberS, fte nehmen fteb. . 5 1 , 277 

Die ftranaofen oerftebn un§ nicht; 5 r , 146 

Die ??reunbe r/aben'3 rooblgcmacht, 4,275 

Die ftreunbin mar hinaufgegangen 2, 165 

Die ©egenroart roetß nichts Don fic^ 3, 384. 4, 262 

Die gefcbicbtlicben Spmbote — 3,354 

Die ©eftaltcn gelm oorüber, 4,58 

Tic grünblicbft'en Schuften, bie ©ort erfdntf 5*, 173 

Die gute Sache tommt mir tor 5 1 , 155 

Die bcil'gen brei Äönig' mit ihrem Stern 1, 149. 42 n , 458, 460 

Die Ferren blcnbt gar offt ju »tele« Sucht 5 11 , 396 

Die Kolben jungen ©eifler 3,290 

Die ibr greifen uub Zäunte bercohnt, o heilfame Wpmpfjen, 2, 126 

*Dic ibrem ÜJcann allein gewährt oergnügte Stunben. . 5i, 125 

Die ftabre nabmen bir, bu fagft, fo t>iete§ : 6, 83 

Die 3ab> finb allerliebfte PeuV: 2,288 

Tic 3ugenfc ift tergeffen 3,320 



Alphabetisches Verzeichuiss der Gedichtanfänge. 441 

Sie ^ugenb t-erwuubert ftd) fer)r, 3,273 

Sie flehten S3üd>lctn fommen frof; 4, 243 

Sie flugen Pciitc gefallen tniv nid)t .3, 292 

Sic Königin ftef>t im fwben ©aal 1,202 

Sie Pampe nnü gefußt ferm bodf> aud) bann . . . . 5 n , 391 
Sic Pcibcnfdjaft bringt Reiben! — Ser bcfd)Wi<f/tigt 3,27. 4,32 

Sie Picbticbcu fmb biet jufammen 3,127 

Sie ?uft ju veben fommt ju rechter Stunbe, .... 2,223 

*Sie SQcäcbtigett wollte ©ort ocrfd)önen, 5i, 122 

Sie Wad>tigatt fte war entfernt 3, 135. 3, 224 

Sie bliebet jerreijjen 1,66 

Sie ^erle bie ber SDJujtftet entrann, 6,230 

(Sie ^ßflanjcn fämmtlid), bie bir angehören .... 4,245) 

Sie reitenben gelben com feften £anb 5^,140 

Sie fd)ön gefd)riebenen, 6,159 

Sie frönen grauen jung unb alt, 5 1 , 100 

Sie @dfjönr)ett f/atte fd)öne Softer 3,190 

Sie ftd) Ijerätid) oft begrüßten 4,24 

Sie fte an ber treuen ißruft 4,239 

Sie @onue, §etio§ ber ©rieben, 6,184 

Sie ©onne fommt! (Sin ^rad)terfd)emen ! 6,154 

*Sie Sonne leuchtet über Sänber, Speere 5 n , 415 

Sie ftiüe greube wollt Hjr ftören? 4,115 

*Sie Sobtenfeier ju begeben 5 n , 410 

Sie 2Bäd)ter fmb gebättbiget 7, 125 

Sie SBanberjabve jinb nun angetreten 3, 160 

Sie 2Belt burcbau§ ift liebtid) anpfef/auen, 6, 196 

Sie SBelt ift ein Sarbetten* Salat; 4,150 

Sie Bett ift nid)t au§ Srei unb SDtoS gefd)affen ... 2, 250 
„Sie SSelt fte ift fo groß unb breit, 3,97 

*Sie Solle, fte ift gut unb fein, 5*, 193 

Sie Jenien fte manbetn jaf/m, 3,309 

Sie 3eit fte ntäljt fo SRofen als Somen, 2, 239 

Siefe Gebern, weiß' unb fd)warje 4, 317 

Siefe ©onbel oergteid)' id) ber fanft einfd)au!elnben SBiege, 1, 309 

Siefe 9Rid)tung ift gewiß, 3,222 

Stefe Stimmen fte crfcballen 4,245 

Siefe merjig lann einer ftd) nehmen, wofern ifm gelüftet; 5 1 , 272 

Siefe Sorte ftnb nid)t alle in Sacbfen, 2,251 

Siefem Stmboß oergteid)' id) baS ?anb, beu Jammer . 1,310 
Siefen ift atteS ©enuß. Sie effen ^been, unb bringen 5 1 , 307 

Siefcr alte SBeibenbaum 4,142 

Siefer ift mir ber 5«unb, ber mit mir ftrebenbem wanbelt; 1, 353 

Siefer finge SRatb ben 2Bcttbeberrfd)er 6,463 

Siefer fd)redlid)e Sftaun recenftrte für ^ena, für Pcipjig! 5 1 , 282 

SiefeS Saums Statt, ber öon Dften 6, 152 

SiefeS ©efd)(ed)t ift Ijinroeg, jerftreut bie bunte ©cfeüfd)aft 1, 360 

*Siefe§ §eft <ßerföntid)feiten 51,124 

„SiefeS ift baS 33ilb ber SBelt, 4, 179 



VeneiohaiM der GedichtanfRn^e. 

* ift e*, ba3 .fttfrofte, vi gleicher fjtit ba« Wemeinfte; 1,341 

Tiete>? Stammbudi, iric man'S and) nimmt I 

Tieie? ©er! ift burdian* triebt m (SefeDfcbaft vt lefeu . ■' 

Tief? Kbtm lag fp mantbefl ^abr "' Bctnben .... 4, 268 

Tief; btxrfte mobl ber Tiditer einmal febilbern . . . . 5 1 , 48 

Tief? feffle teilte reebte ftanb ', 

Tief? tfl -JJhxRT ffir*i Teufen! ?o lang man ftc bort, . 51,226 

Tief? f leine Stfid gebort, fo flcin c« tfl, 4,220 

Tief? unftbulbrolle fromme Stiel 4,272 

Tief? nrirb bie lebte Tbrän* niebt fein, 4,95 

Tief? |ü beuten bin erbbtig! 6,150 

Ticfimal ftreuft bu, o .fierbft, nur leiebte rDeffcnbe Starter 1,357 

'Tu- alter Bafon noch fo fpät 51,116 

Tir barf bief? Blatt ein tt erleben bringen 1,76 

'Tir bat, tote bu mir fetbft cr$ät)(t 37,45 

Tir in'§ ?cben, mir }mn Ott 4,270 

Tir mit Soblgerucb }H feien 6,139 

„Tir warum bod> verliert 3,243 

Tir §a eröffnen 7,131 

Tifticbcn finb wir. BHr geben un3 nict/t für mebr . . 5 1 , 205 

*Toch al§ er nun bic Stufe 5P, 417 

Todi am borgen warb tS Aar 4,68 

Todi bebingt in'§ allerengftc 6,471 

*Tocb betrüglicb fagte barauf bic mä'cbrige ^funo . . . 5 n , 384 

To* ba? ift gar fein grofi Serbien« 2,239 

Todi immer bbber fteiqt ber eble Trang! 3,100 

Todi rrürbcu fte, fSratf c$ gelingen 3, 353 

TonncrStag nad) Selreberc, . 1,151 

„Touuerftag nacb Sctrebcre!" 4,300 

Teppelt gibt wer gleicb gibt 2,240,349 

Träugt ftdb niebt gar 9tmatbufia fetbft 5 1 , 273 

Trauficn am Crte, 6,255 

TraitRcn %u wenig ober }H riet 2,242 

Tveibunbert ^abr'e bat fidb febon 3, 140 

Treibunbert Csabre ftnb Por ber Tb»™ 3,277 

Treibunbert £?abrc finb Porbci, 3,277 

bringe tief *u ©etfltf («ruften 3,32 

Trobenb bätt eud) bie Scbtang' iefet Opbiucbu§ entgegen, 5 1 , 216 

Trucfen förbert eud» niebt, e§ untcrbrlicft eud) bic ®cf>ule; 5 1 , 229 

Trum bautet («ert, ibr 2 ebne ber 3cit, 2,217 

Tu aber batte bieb mit ?iebe 2,219 

Tu beftrafeft bie iWobe, beftrafeft ben ÜurttS, uub beibe . 5 1 , 243 

Tu bift aueb am SRbcin gemefen, 4,68 

Tu bift auf immer geborgen 6, 130 

*Tu bift! bu bift! fagt ?apater. Tu bift! ! 5 T ,162 

„Tu bift ein wunbcrlidber ^caun, 3,293 

Tu bift ftpuig unb bitter unb famtft befebten uub ftreiten 1, 356 

Tu bift mein unb bin fo verlieb 3,149 

Tu bift febr eilig, meiner Treu! 2,232 



Alphabetisches Verzeichniss der Gedichtanfäuge. 443 

„Du Hfl f o jlolj (f. 2Ba§ f ott ber ©totj) 5°, 270 

Du, bem bic 9Jhrfen Don ben 2tcteu=@töcfen 4, 197 

Du ber ©efällige 5*, 113 

Du cr^cbeft un§ cvft p ^bealen unb ftürjeft .... 5 1 , 241 

Du erftauneft, unb jeigft mir ba3 97?cer; 1,329 

Du gefältft mir fo roo'bi, mein liebes Ätnb, 2, 257 

Du gebft ! 3$ murre 4,184 

„Du gcbjt fo freien »ngejic&ts, 3,299 

Du gingft oorüber? SBie! idj fat) bidj nidjt; . . . . 4,31 

„Du Ijaft an fronen Dagen 3,238 

„Du Ijaft bicij bem aüerrerbriefjticftften Drieb . . . . 3,271 

Du Ijaft e§ lange genug getrieben, 5 1 , 182 

„Du Ijaft gar öielen nid)t gebanft 6, 132 

„Du Ijaft nicfyt rec^t!" ba§ mag roofjl fein; .... 3,263 

Du t)aft fo manche Sitte gemährt, 6, 133 

Du t;aft un§ oft im Draum gefeljen 1,45 

„Du t)aft Unfterblicblcit im Sinn; 3,278 

Du rjatteft längft mir'3 angetan, 4,29 

Du irreft @alomo! 3,280 

Du «einer Scbelm bu! 6,211 

Du fommft bod) über fo niete lunauS 3, 155 

„Du fommft nict>t in'<§ 3been4>anb!" 2,237 

„Du träftiger fei nieftt fo füll, 3, 238 

Du maebft bie 2t(teu jung, bie jungen alt 4, 100 

Du magft au bir ba§ 5 a *W e nähren, 2,238 

Du mit beinen braunen £ocfen, 6, 209 

Du mußt biet) niemals mit ©d&rour »ermeffen: . . . 2,228 

Du «Rarr! begünftige bie ^ßfuföperci 5i,99 

*Du nimmft mir'3 oor'm 9Runbe roeg 5° 423 

*Du nimmft jule^t bod) aud) 5 1 , 125 

Du nur bift mir ber roürbige Diopter ! e§ f ommt bir auf eine 5 1 , 249 

Du propljeffdjer Söget bu, 1,111 

„Du fagft gar tmmbertiebe Dinge!" 3,299 

Du ©djüter §omarb§, romtberttöp 4,30 

Du! fdnoeige fünftig nidjt fo lange, 4, '257 

Du fcfynft biet) roeit f)inau§ ju roanbern, 3, 311 

Du feubeft ©cr/äfce, mi$ gu febmücten . . .5*, 50. 41° 273 

Du fiebft fo ernft, ©etiebter! Deinem SBilbe .... 2,6 

Du foüft mit bem Dobe aufrieben fein, 2, 236 

Du forgeft frcunblict) mir ben $fab 4,229 

Du ftauneft über bie SönigSpradjt 2, 220 

Du tan^eft leicbt bei Wrftcb^tor 5*, 50. 41^,272 

Du toller 2Sicf,t, geftefj nur offen 3,333 

Du trägft fefir teietjt, wenn bu nichts b,aft; 2,230 

Du treibft mir'S gar ju toll 2,232 

Du oerad)tcft ben 2trmen, er tcfjne ftd) überall nieber. . 4, 120 

Du öereinigeft jebc3 latent, ba§ ben Stutor üottenbet . 5 1 , 311 

Du üergebjt unb bift fo freunbtid), 6,60 

Du oerflageft ba§ SSeib, fie fä)rcaufe oon einem jum anbern! 2, 131 



444 Alphabetisches Verzeichniss der Gediehtanfänge. 

Tu rerfünbige mir oon meinen jungen Wepotcn . . . 5 1 , 254 

Tu rovhidiu, o renne, t-ergebens 4,61 

Tu iiMifeft Ruft, afleS bleibt fo ftumpf 2,240 

Tnimmer ift ntcfitö *u ertragen, 6, 122 

Dumme! (tafi fann vum t>tcl reben, 3,256 

Tnnfcl ift bie 'ttarbt, bei (Mott ift ?irbt 6,126 

Tunfet fmb |le aufteilen, oiclleicbt mit Unrccbt, o liefet! 5 I ,288 

5>0t* alten 2rbaü unb Slang 6,87 

Turct) einanber gleiten Tic ber, bic ©rbttler unb ÜWeifter, 1,358 

Turcb A-clb unb Salb |it febmeifen 1,23.29,14 

Turcb Vermittlung einer Xbeuren 4,27 

2>urcb Vernünfteln roirb Vecfic oertriebeu 2,243 

Tuvcblamttigftcr! GS nafjct ficb. 4,205 

Durt&fi$tig crföeint bic ?uft fo rein 2, 217 

<$. 

Ecce rubet quidaru, pallet. stupet, oscitat, odit. . 5 1 , 281 

Gbcl=cruft, ein Salbtbjcr tiegenb, 3, 124. 49*, 320 

Gbcl fei ber SDcenfcb 2, 83 

Gblc beutfebe §äu§ticbfcit 4,280 

„Gbtcr ©ebatten, bu jürnft?" — 5 T ,257 

GbleS Organ, bureb melcbcS ba§ beutjcb,e fReirf) . . . 5 r ,241 

Gbc mir nun meiter febreiten 4, 19 

Gbmate h,atte man Gincn ©efrbmacf 5 1 , 209 

Gbrc, Teutfcber, treu unb innig 4,175 

Gbre, bic nn£ boeb ergebt 4,270 

Gfjrct, meu ibr aueb trollt! 'iftuu bin idb enblicb geborgen 1,234 

Gigcnfjeiten, bie merben febon b,aften; 2,245 

*Gigue§ ©efrbicf gebt mir niebt nab,, 5 1 , 119 

(Site, Jreunben bieg ju reiben! 4,271 

(Site *u ^b.r, 4,295 

*Gitigft fegnenb treuer Seife 5*, 77. 5^,254 

*Gin abge'ftumpft ©eftebt 5n 399 

Gin ?lbler§iüngting bob bie fttttgel 2,74 

Sin alter ftrcunb erfebeint maSfirt, 2,164 

Sin alter Slcann ift ftets ein löuig ?ear! 3,232 

Gin afpfjaltifrber Sumpf bejeirbnet bier noeb bie Stätte 5 1 , 209 

gin bebenflieber ftafl! £ocb bie Grftc «ßoffeffan föehrt 5*, 261 

Gin bemeglicber Körper erfreut midb,, eroig gemenbet . . 1,341 

Gin bißeben ffluf, ein rcenig Gb,rc, 5 1 , 92 

Gin Vlicf ton beinen Slugcn in bie meinen 2, 10 

Gin 3?lumenqlocfcbcn 1,26 

Gin braoer 3Jcann! id) !enn' ibn gauj genau: .... 2,226 

Gin ©ruber ift'S ton tielcrt ©riibern, 2,287 

Gin Gat-alier Pon Äopf unb £cr$ 2,263 

*Gin Tirbtcr glaubt er maebt ma§ gut§ 5 n , 367 

Gin bürre§ Statt im 3Binb getrieben 5n,419 

Gin Gpigramm, ob roob,l e§ gut fei? Äannft bu'§ cntfdjetben? 1, 322 



Alphabetisches Verzeichniss der Gedichtanfänge. 445 

Sin Gpigramm fei ju lurj, mir ctroaS §erslidi§ . . 1, 349, 472 
(Sin enrigeS Sodjen ftatt fröf;ltd)em Sdnnau» ! . . . . 5 1 , 144 
Gin freunblid) Sort fommt eines nad) bem anbern 4, 18. 42 1 , 103 

Gin frommer iDiafjler mit meiern gleiß 2, 192 

Sin Jüllfyont öon 93lütf)en 4, 306 

(Sin ©la§ §u bem Sd)mat3 4, 169 

Sin grauer trüber 2JJorgen 4, 360 

Gin großer Xeid) mar zugefroren 3, 181 

Sin guter ©eift ift fdjon genug, 4,37 

(Sin |>erre mit jmei ©eftnb 6, 1 28 

Sin |)ünbdjen wirb gefugt 5 1 , 111 

Gin jeber ben!t in feinem 2>unft 5 1 , 95 

Gm jeber f»at fein Ungemad) 4,215 

(Sin jeber fefjre tor feiner £f)ür 5 1 , 153 

*Gin jeber lefe roaS ber Sine jcfyrieb, 5 1 , 128 

(Sin junger Sttenfd) — icb, meifj nidjt mie — . 5 1 , 159. 5 n , 279 

Gin ftaifer fyarte jmei Gaffiere, 6,232 

©in fleiu Rapier t^aft bu mir abgeroonnen, 4,241 

(Sin fluge§ 25olf roofmt nab, babei 2,250 

Gin Äränj ift gar oiel leichter binben 2, 224 

(Sin £iebd)en ift ber ßeitoertreib 5 n , 362 

(Sin 9Jiägbtein trug man §ur Üljfit b,inau§ 3, 183 

(Sin Sftaim ber J^ränen ftreng entrobfmt 3,278 

(@in üftarmor jeigt ben gelben ^afon bir . . . . 5 n , 394) 

(Sin 2fteifter einer tänblidjen ©dmle 16, 113 

©in munter i'ieb! 2ort tommt ein ©fjor 4,223 

„Sin neu ^roject marb oorgebrad)t, 5 1 , 86 

(Sin paar Qafjre rühret eud) nun, bann tommeu roir roieber, 5 1 , 285 
Gin Ouibam jagt: „$07 bin dou teiner Sdmle; . . . 2,276 

(Sin rafdjer Sinn, ber feinen 3roeifel tjegt, 4, 295 

(Sin reiner SReim nrirb mob,l begehrt, 3, 338 

(Sin bitter roofmt in biefem £au§ 28, 78 

Gin Sabbucäer miß id) bleiben ! — 5 1 , 133 

Gin 2d)aufpiel für ©öfter 5*, 19. 11, 289. 38, 89 

„Gin ©dmippdjen fdjlägft bu bod) im Bad 3, 339 

Gin fd)öne§ ^a, ein fd)bne§ 9iein, 2, 2^6 

Gin Spiegel er ift mir geworben, 6,193 

Gin ftrenger iDiann, oon Stirne frauS 5 1 , 184 

Gin Strom entraufdjt umroölftem gelfenfaale .... 2, 3 

Gin Talent ^a% jebem frommt, 4,276 

Gin tfjeureS 23ücf)lein fiebjt bu fjier 4,200 

Gin treuer grcuub, ber allen frommt 16, 191 

Gin unoerfcf) ämter 9}aferoei3 2, 207 

Gin 33eild>en auf ber SBiefe ftanb . . 1,164. 11,294. 38,84 
Gin oor allemal roillft bu ein croigeS £cben mir fdjaffen? 5 1 , 245 
Gin SBerfjeug ift e§, alle £age nbtfjig, .... 3, 153. 6, 297 
Gin SBunber ift ber arme Sftenfcfj geboren, . . 5 1 , 30. 24,320 

Gin rounbcrbareä ?ieb ift eud) bereitet 16, 171 

Gin järtlid) jugenblidjcr Äummer 5 1 , 35 



im Alphabetisch« Veneiobni« dar Qedichtaniftiige. 

Gin Raubet mobl jicfjct nad) Sorben 1 

Sine ©ref<be if) iebec tag 2, 

Sine Cottection von ©ebbten? Sine lotterte. . . . 5*,224 

Gute einzige ~.'iad)t an beinern fta$enl — 2)a8 anbre . 1,327 

Gute Jtau utadu oft ein bös (Ncüdtt 2 

Sine aefaribe Surau empfiehlt tieft pocrifdjc ©ert btr, . 5 1 , 282 

Cinc Qtamate, o ftenft, in beut Mixten ftpqiictjcit fflcidbe! 5 l , 284 

Sine ato|c Gpocbe hat ba>5 3 a ^ r ^ ui ^ crt geboren . . . 5', 209 

Cinc hohe SRobfeffe bedien' id) heut mit ber f^tötc, . . r» ' , _M 7 

(Eine temnf id), fic mar mic bic Vilic ffblattt, ttiib ihr 2tol$ 1, 846 

G ine Veiter ju Sott tu bie Biete, fte f*iitgt bei bem Gffcn 5 1 , 278 

Güte 8iebe f)att' id), fte mar mir lieber tat alles! . . 1,309 

•Sine 8iebe miutfd)t' id) uub fountc fte niemals gemimten 1,467 

Güte i)tafd)inc befttj' id), bic fclbcr beult, maS fte tnicfet, 5 1 , 246 

Güte nur i|"t He für ade, bod) fielet fte jcber öcrfdjicbcn 5 1 , 308 

Shtt 2d)ad)tet 8Äitabetteu 4, 2t! 

Güte fd)äblid)e $rud)t reid)t' uufere ÜRuttcr bem (hatten. 5 1 , 66 

Sine Seemeile biefs in*! Beben 4,141 

Güte fpaßfjafte SciSfjeit boctrt f)ier ein luftiger 2)octor . 5 1 , 214 

Gute Stelle fttdne ber riebe Sdmter* 6,60 

(Sine roürbigc Sadjc »erfechtet ifjr; nur mit Serftanbc . 5 1 , 252 

Sinent tft fte bie f)ot)c, bic f)immlifd)e ©ötthi, bem anbent 5 1 , 214 

Gittern Ääfcljanbel oerglid) er eure Q5efd)äfte? .... 5 1 , 246 

Süicm möd)t' id) gefallen! fo beult baS l'cäbcbcn; . . 1,339 

Sinem utmcrftänbigen 2Bort 3,305 

*Sinetn Sogcl glaub' er Ijcijjt bid) 5 11 , 383 

©inen Scbicutcn roünfdjt man ju fjabeit, ber leferlid) f einreibet 5 1 , 247 

Sitten Gtjütcien fah id) ittSRom; bie gefammten (Mebaube 2,132 

Sitten gelben mit Üujt »reifen unb nennen 6, 124 

Sitten .'pelbcn fud)teft bu bir um beinen Gfjarattcr . . 5 1 , 292 

Güten langen jag über lebt' id) febön, 3,231 

Guten Üpranncn ju Raffen »ermögen aud) fncd)tifd)e -Seelen, 5 1 , 300 

Sitten rccnigftcnS Ijofft' id) ton cud) fjier unten ju finben, 5 1 , 257 

Güten roof)lgcfd)ntt3tcn »ollen s -8cd)er 2, 106 

Sinen jterlid)en Ääftg crblicrt' id); Ijütter bem ©itter . 1,450 

Siner, baS fjöret matt mof)l, fprtd)t nad) bem anbem, . 5 1 , 214 

Siner Sinjigcn angehören 3,45 

*Süicr machte baS JpocuS pocuS, 5 1 , 129 

Siner rollet bafycr; cS fteljen ruhig bie kernte: . . . 1,340 

SincS ift mir oerbrießlid) oor allen Singen, ein anbreS 1,257 

SincS fenn' id) »erefjrt, ja angebetet ju ?|uie;. • • • 1>341 

Sitten ü)£cnfd)eu Vebett, ma§ tft '3? 2)od) Jaufenbe Iönnen 1,316 

SineS fcv^eib' ich mir nid)t. $d) »crjcif)e mir ntd)t, . 5 1 , 290 

SineS mirb mid) »erbric&ett für meine lieben ®ebtd)td)en: 5 1 , 284 

Singefroren fahren mir fo $al)rljunbcrte ftarren, . . . 1,358 

Sütpcit ercigen üid)t§ ju fpalteu, 3, 355 

Siitige fletgen als leuebtenbe Äugeln unb anberc jünben 5 1 , 209 

Sittige manbeltt ju ernft, bic anbern fdjrciten oermegen, . 5 1 , 243 

Sittmal nur in unferm ?ebctt 3, 67 



Alphabetisches Verzeichniss der Gedichtanfdnge. 441 



(Siumat fotfft bu bid) nur unb nur (Sincm, o @d)öne, . 5 1 

(Siufam jdnnüctt ftd), ju §aufe, mit ©olb unb ©eibe . 1 

(Sinft ging id) meinem s Diäbd)cn uad) .... 4, 154. 37 

* (Sinft wenbetcn im söerbrufj bie ©rajicn 5 n 

(Siusetne ©aiten begrüben mid) nod) an beinern ©cftabe 5 1 , 

(Smfig wallet bei* s .J3ilger! llub wirb er ben |>eiligcn ftnbcn? 1 

En fait d'amour un favori des Muses 4, 

(Snblid)! enblid) barf id) l)offcn! 51,16.12, 

(Snblid) erbücft' id) and) ben gewaltigen §erfute3 ! ©eine 5 1 

(Snblid) ift es t)erau3, warum uns fandet fo anjicljt, . 5 1 

(Snblid) jog man fie wieber in£ alte SBaffer herunter, . 5 1 , 

„(Sntferne bid) itict)t gang unb gar,. 8, 

„(Sntfernft bu biet), bu liebe ©eele, 3 

(SntljufiaSmuS fud)ft bu bei beutfa)en £efern? 2)u Slrmer, 5 1 

(SntljufiaSmuS oerglctd)' id) gern 2 

(Sntweid)t wo büftre 3)ummt)eit gerne jd) weift .... 3 

(Snwert fagtS, ein §errlid)fter ber SMnncr, .... 6, 

(Sntwidle beiner stifte ©laug 4 

©ntwö^nen follt' td) mid) com ©lang ber 23ltd"e ... 2 

(Sntjwei' unb gebiete! £üd)tig 2Bort; 2 

(Spljeu unb ein järtlid) ©emütt) 2 

(Sr, ber einzige ©ered)te, 6 

(Sr fliegt ^inweg, biet) §u umfangen 4 

(Sr j)at eud) bie ©eftirae gefegt 6, 

(Sr ift nod) weit com ©d)lufj entfernt, 5 1 

(Sr fommt! (Sr nai)t! — 3Bie fül)lt bei biefem ©d)atle . 16 

(Sr war — unb wie, bewegungslos 3 

(Sr wirb jebe ©efetlfdjaft ftören: 5 1 

*(Srbe, wo nid)t be§ 2Beltreid)§ . . . 5 n , 

*(Srt)abne ©roS 2)cama! 2)e3 QatjreS erfter Sag ... 37 

*(Srl)abner ©ro§ tyayal (Sin neues 3at)r erfdjeint ... 37 

(Srinnr' id) mid) bod) fpät unb früt) 3, 

(Srfenne bid)! — SBaS t)ab' id) ba für ?olm? .... 2 

(Srfenne bid)! — 2SaS fotl baS Reißen? 2 

(Srlaubt fei bir, in mancherlei ©eftalten 4 

(Srtaud)te Sedier t)ab' id) gefannt, 3 

(Srlaud)ter gürft unb S)oge! ©enatoren! 4 ( 

@rlaud)ter ©eguer aller Sulcanität 4 

(Srleud)tet außen t)et)r t>om ©onneugolb 4 

(Smftt)aft beweifen fie bir, bu bürfteft nidjt ftet)len, . . 5 1 , 

(SroS, wie fei)' id) bid) ljier! Qu jeglid)cm §änbd)en. . 2, 

(Srft ein 2)eutfd)er, bann ein @d)weiäer 2 

(Srft (Smpftnbung, bann ©ebanfen, 4, 

(Srft r)abt it)r bie ©roßen befdjmauf't, nun wollt üjr . . 5 1 , 

(Srft fingen wir: ber £irfd) fo frei 3 

Srft fitjt er eine SBcile 4 ( 

(Srwadjc, fy r i e ^ cr ^ e / 4 

(SS barf fiel) einer wenig büden, 3 

(SS ert)ebt ftd) eine ©timme; 5 1 , 7. 11 



289 

337 

46 

375 

275 

312 

348 

28 

262 

253 

228 

275 

278 

289 

285 

281 

121 

112 

8 

246 

238 

10 

198 

9 

124 

323 

204 

196 

419 

2 

1 

135 

248 

248 

242 

306 

331 

263 

132 

276 

125 

159 

66 

236 

272 

159 

355 

328 

215 



448 Alphabetische! VeneichniM der Gedichtanfloge. 

1*8 flattert um bic Cuclle L,6S 

,d)t eint nad) tan mbem bin, <;, tu 

jiW ein wcibiid) ffiefen 4, 334 

cjing ein Atnäblcin wotjl übet ba8 Vanb, 4, 168 

Bangt eben ntd)t sufammen 6 n f 898 

IH narr ein Muab' eine taufte jart 2,206 

(58 blatte ein junger SRam 5', 188 

I ort bod) jebcv nur roaS er oerftetjt .">", 119 

(58 ift bod) meine Wacfybariu 1,86 

•(BS ift ein jd)led)ter 3citocrttcib 5 1 , 198 

Cfl ift ein ©djucc gefallen 3,33 

„(58 ift ein 3d)uß gefallen! 2,261 

nt ganj einerlei roa8 man befttjt 5 11 , 418 

(58 ift mein cinjigcS luugniigeu 4, 180 

*(58 ift nidjt gut bic formen au8$ufd)licßcn, 4, •_'''>.") 

*(58 ift nid)t tjübfct», wenn mau ben £jof 5 11 , 401 

es ift nid)t ju freiten, 5 1 , 112 

(58 ift nichts in ber §aut 3,119 

(58 ift fetjr fd)mcr oft ^u ergrünben, 2,241 

(58 ift f o Diel Jpcimrccb, in ber 2ßclt 5 11 , 359 

(58 fliugt fo prädjtig, lueun ber 2)id)tcr 6, 186 

(58 lacrjt ber SRoi! 1, 210 

(f£ leben bic ©olbatcn 5 n , 354 

(58 let)rt ein großer *J>t)t/ftcu8 5^87 

(58 ließe flcf; alie8 treffttdt? fd)(id)tcn, 2,227 

(58 mag ganj artig fein, wenn ©leid)' uub ©leidjc . . 4,229 

(58 mag ftd) 7jfciublid)e8 eräuguen 3,284 

*(58 nannten it)re Söucr/cr 37, 13 

(58 rauftet baS ÜBaffer 5i, 20. 12, 7 

*(S8 ritt ber tönig ber üRauren 5^ 388 

(58 fd)lug mein £crj, gefdjnnnb ju "^ferbe! 1,68 

(58 fcfynurrt mein Jagcbud) 3,287 

(58 fegne ©ort bieß «anb bcS eblen @lanje8; . . . . 7,247 

*(58 ipricr/t ftcf) au8 ber ftumme @d)mcrs 5 1 , 129 

(58 ftet)t ein junger Jeigcnftocf 2, 199 

*(58 roäre fd)ön roa§ ©ut8 ju fauen 4, 170 

(58 mar ein fauler Schäfer 4, 100. 12, 12 

(58 mar ein tinb, t>aS rootltc nie 1,204 

(58 mar ein tnabc fred) genung . . 1,165. 11,248. 38,156 

(58 roar ein tönig in £fmle . . 1, 171, 405. 14, 136. 39, 259 

*(58 mar einmal ein .^agenfiols 37,39 

*(5troa8 ift er, muß auch, rca8 fer/eineu 5 1 , 202 

(5troa8 nüfcet if;r bod), bie ÜBcrnunft tergißt bc8 93crftanbe8 5 1 , 213 

(5troa8 roüufdjt' id) ju felm, id) roünfdjtc einmal . . . 5 1 , 250 

(5udi bebaur' id) am meiften, ifjr mähtet gerne ba8 ©ute, 5 1 , 212 

(5ucö bebaur' id), uugtiiefferge ©ternc 2, 108 

(iiut erhabne ©eftaltcn t/at nidjt ber tünftler gebilbet, . 5 1 , 291 

(Sud), o ©rajien, legt bic roenigen SMätter ein 2)id)ter . 1, '246 

(5ud), ^räconen bcS $fujd)er3, "be8 2Neiftcr8 9)erfteinercr, 1, 359 



Alphabetisches Verzeichniss der Gedichtanfänge. 449 

(£udf> üerfümmert man ba§ Mgemetnc be§ SitcbS ; . . 5 1 , 300 

*@ucr Schott mad)t mid} fre&cr 37, 18 

*@uer ©epfter unb leife« gifpetn 51, 123 

(Sure ©är tu er et 31t lernen 3, 224 

(Sure ^fabc 511 bereiten 16,249 

@oa »ergießen fei bir, c§ fjaben ja ©ötnte 5 n , 363 

ewig ftrcbft bu umfouft, btd> bem ©öttlidien . .... 6^ 309 
(Sroig nrirb er cud} fein ber (Sine, ber fid) in SBiete . . 1,342 

Bf. 

*gafjre fort im ©ünbcntcbeu 5 1 , 124 

gafyrt nur fort mü) eurer SBeife 3,238 

fallen ift ber ©terbüdjen 800S. @o faßt t)icr ber ©djüler, 1, 359 
gaflen oer§cif)' id) bir gern, nur ftrebe immer nad? oben, 5 1 , 279 
gatfd)bett nur unb SBerfteÜung ift in bem Umgang . . 5 1 , 290 

gaffeft bu bie SKufe nur beim 3ipfef, 3, 118 

gaftenfpeifen bem £ifd) be§ frommen 93ifd}of§ ju tiefem, 5 1 , 221 
gauft bat fid) teiber fdjon oft in 3)eutfd)lanb . . . . 5 1 , 244 
geltet bie @infid)t oben, ber gute SBitte t>on unten, . . 1, 355 

geäfft bu, lafj bidj'S nidit betrüben: 3,273 

gep ber &aht gteid) ba§ 9?eue 4,283 

geierüd} fcljn toir neben bem 2)ogc ben Kundus geb>n; 1,309 

geiger ©ebanfen 4,99.12,62 

geht genug ift bein ©eljör, auf Stnefbotcn %vl Ijordjcn . 5 1 , 277 
geinbfdjaft fei gtntfctjeit eud), uod) tommt ba§ SBünbuiß . 5 1 , 231 
getfen füllten nid)t getfen unb SBiifteu Söüften md?t bleiben ; 4, 120 

§cnt erbtid' id} ben 9)cotm; er gtütit 1,346 

gern oon gebilbeten 9)ccnfd)cn, am @nbc be3 SReidjcS, . 4, 122 

ferner l)ab id) it)tn ben ttügften 5 n , 411 

ferner finb alliier ju finben 6, 444 

getd) 2lti ©d}al) ber 2ürl ift 2)fd)cmfd}ib gleid) ... 7, 245 

fetter grüne, bu ?aub, 1, 83 

gtnb' in biefer SSüdjlem SReib> 4, 290 

girfteme finb au§ jenen £öf)cn 16,213 

glad) bebedet unb leidet ben gotbenen ©amen . . 2,123, 324 
gtad) ift mein Ufer unb feid)t mein 23äd)lein, .... 5 1 , 220 
fliegen möchte ber ©trauft, allein er rubert oergebüd}, . 5i, 237 

glieb, Säubdien, ftte^ ! 4,361. 5n 227 

gjtttjc, wenig (Srj entbatten f, 5 1 , 180 

gtora Scutf d}tanb§ 2öd}tern gennbrnet. D! bräd)te^omona, 5 1 , 284 

gtora, roeldfye $ena'§ ©auen 4, 53 

gtüdjtlinge, fagt wer feib if)r? . . . 5 1 , 284 

gtufj unb Ufer, 2anb unb fetym 4, 70 

(For tb' Heaven-gifted still an earthly Gift have I! 5 1 , 78) 
gorfdje ber Wtofopb, ber Scttmann b>nble! . . . .51,273 

gort, in§ £anb ber ^b^ftcr, if;r güdjfe 5V211 

gortjct3tib>-9ftufen! gort Wie! Su ©öttin be§ 3)Jarfte§, 51, 277 
gortäupflanjcn bie 2Bclt finb alte üernünft'gen 3)i§curfe. 1,353 

©oetljeä Sfficrfc. 5. 58b. 2. Slbtt). i!9 



\ 1 1 >h.i li.-t isches Verzeichnis da < J'ilichtanfiingo 

l nicht buvil) meldie Werte 6,77. .">",:;»;:; 

. mdn uaii) mit unb mal id) im $etjen Dermalste, l, r_'<» 

fraget nun, meu ihr auch moStl 1,418 

fr cid) faft et mit einer, bai> arme T eut ich laut) 5 

,vi'anhvuriö traurig Weidiicf, bie 0to$en mögen'* bebenten; l, 390 
jjranjtyuoi braugt i» btefea benvortenen lagen, . 1,354, 17."> 

j|rauen Jollen nidu* oerltercn, 6, 251 

ifchi bin id> geworben; es ift (ein Sunber. . . i 
freier! 2ctb ihr bei'eibigt? Mior iü bet Sogen Dbbffeu 

freigebig in bei mit fernen Stritten, 2 

freigebiger rntrb betrogen, i 

Aicthcit tft ein berrlidier 2dimucf, bet idiönfte Don allen .">>, 296 

Arcibeitspriefter! 3 lu ' &*&t Wl ©ötttn niemals geiehen: &I,271 

rrteilufi tonn idi biäj nidu in fdiiangeinbeu Stellen umfpieieu, 6 1 , "_' ss 

jjreüim laufe met narft als uugeftümer i'upercus, . . . & 1 , 300 
Aiedid) taudiet bet Statu titbn in bie liefe tcö ~.\Kcc: 

ffteiliäj »alten fie noch unb bebräugeu hart bie Irojaucr 5 1 , -'>'> 

ttrembe .Hinber, mir lieben fie nie je febr als bie eignen: 1,353 

fftenbtg trete bereut unb froh entferne bid? mieber! . . 4,338 

Jvreubig mar, bot kneten fahren, 

ffteuet eudi bes mabreu Steins 

wreunb, mer ein Vump ift, bleibt ein l'ump 5 1 , 105 

wteunbe, bebenfet eudi mobi, bie tiefere, tübnere iiJabrbeit 5 1 , 253 

Tyrcuitbe, flieht bie bimfle .Hammer 3 

gretmbe, treibet nur alles mit Stnf) unb l'icbe; bie beiben 1,351 

/"vieunblich empfange bas Sott 4, li'4 

Tyreunblidi merben neue Stauben 4,36 

Stent eudi be» Schmetterlings nicht, bet ^öiemiebt . . 5 1 , 240 

triebe! 3ettei§t midi nur nidu! 51,259 

$n\ä)\ ©et Sern fofl reidHicb fliegen! 1,140 

^reiuidi bleuen mir eines! bem aubent, 5 1 , 288 

,"yrömmigieit cerbiubet febv, 3,324 

Tyrcb einpuub' idi mich nun auf ftaffifef^cm 33obcn begeiftert, 1, 239 

mbfft ^eidiett $u gemahren 4, 136 

Tyromm ftnb mir Piebenbe, üill beteb/ten mir alle Xämcncn, 1, 287 

jjtontme gefunbe Statut! SBie (teilt bie i'ieral . . . . 5 1 , 307 

fromme 2Bunfd)e, JtennbeS Sott i,:;<i»; 

jjroftig unb herbes tu bei (Gelang, bcdi Sänger unb Spieler ö 1 , 226 

^•nichtc bringet baS Beben bem Statin; becb bangen ftc feiten 1, •'-"•] 

Tyrüti meun Ihal, ("^ebirg unb Satten 4, 109 

Tyrüblingsblütben futb pergangen, 4, 266 

JyüUcft mieber 8ufö unb Ibäl 1,100 

gfinf Tinge bringen fünfe nicht berpor, 6,68 

Sttt bafi Wüte, für bat Schöne, 2, 161 

*j*ttt ben .Hammcrbicuer 5 11 , 400 

wfit bie biftcriiehe Äunft hau bu reichlich gefdet, nun fei aud) f> 

»tut midi bab' ich genug erworben 3, 

?yüt unb mtber jn biefer Staube 51,106 

^ürdue niebt lieblidies i>idbdieii, bie Sdilangc .... l,4.j't 






Alphabetisches Verzeichniss der Gedichtanfange. 451 

ftürd)tcrtid) bift bu im fampf, nur braud)ft bu . . . 5 1 , 223 
• gürfteu prägen fo oft auf faum t>erftlbcrtc£ Tupfer . . 1, 321 

gunfsig 3 a b l ' e f mo öoniber, 4, 311 

guriofc ©clicbten finb meine gorcen ttn ©d)aufpiet, . . 5 1 , 248 
*gufj unb £aupt finb eins, beim ftefjft bu 5 11 , 377 



©abc oon obenfjer ift, xoa§ n.nr©d)bnc§ in fünften befiljen, 5 1 , 313 

©änfeblumcn beifjet tfjr beutfd) unb 53eüi§ lateinifd), . . 5 1 , 298 

*©ätet 2fläbd)cn §anf 5n 390 

©ans t)»pod)onbrifdi bin id) Dor langer Seile geworben, 5 1 , 220 

©anj unb gar 2, 229 

©ar mand)er f)at fid) ernft befliffen 5 1 , 110 

©ar manches artig ift gcfd)cf)n 3, 135 

©ar nicb,t§ ^ftcueS fagt i6r mir! 3,315 

©ar »ielc £änber f)ab' id) bereift, 6, 280 

©ebilbcteS fünüaljr genug ! 4, 146 

©ebraten ober gefotten! 2,229 

©ebt mid) §u tfjun, 2, 245 

©eburt unb £ob betrachtet' id) 5 1 , 154 

©ebeufft bu nod) ber ©tunben, 4, 176 

©ebid)tc finb gemabdte gfatfterfdjetben 3, 171 

©egen ben Slufgang ftrem' id), ber greifjcit, . . . . 5 1 , 293 

©egen grüßte aller Sitten, 4, 301 

*©egen foöiel fdjöne Singe 5 11 , 362 

©ef) bod), ein t)cftifd)c§ 23ürfci)d)cn, baS mit bem Ringer 5 1 , 287 

,,©ct) bod)! ©ein ?eben ift feufd)." ®a§ möchten Wtr . 5^299 

©eb! gcljord)e meinen SBinfcn 1,131. 17,379 

©et)' id), fo rcirb ber ©djabc größer ! 3,288 

©et), Ä'art 3tcmf>arb, bu lügft. Sa3 ift beine, . . . . 5 1 , 291 

&ei)a£i bid) n>ot)t bei ben t)uubert Patern 4,203 

„@ef)t bir beim ba§ üou ^erjen 3, 282 

©el)t einer mit bem anbern bin 3, 161 

@ef)t mir bem Sreb§ in 23** aus bem 3Bcg, .... 5 1 , 215 

©ef)t'<3 in ber Seit bir enblid) fd)led)t, 2, 227 

©cb^t $u meiner Stnfen, Üjt 23ödc! fo fagte 1,456 

©eiftige 2icbc, fie ift ber (Seelen feligfte Äette, . . . . 5 1 , 290 

©elbrotb, unb grün mad)t ba$ ©elbe, 5 1 , 230 

,,©clb unb ©croalt, ©en?alt unb ©elb, 5 1 , 154 

©emütb muß oerfdilcifen 2,249 

©enicfjc bteß nad) beiner eignen SBcife, 4,265 

©emcßc, it>a§ ber @d)merä bir b, intertieß ! 2, 239 

©ern erlaffen rcir bir bie moralifajc Selifatcffe, . . . 5 1 , 238 

©ern ijören wir allerlei gute £ef)r', 3,304 

©ern in füllen 9ftcland)otien &, 4. 12, 139 

©ern überfdjrcif id) bie ©ren-je, mit breiter treibe . . 1,318 

©ern reär' id) Überliefrung lo§ 3,367 

©ernc bien' id) ben greunben, bod) tbu' id) c§ leiber . 5 1 , 262 

29* 



•!.'>_' Mphabetisdb.ee Verzeichnisi der Gedicbtanf&nge. 

Werne lütt' iii> fertgei\hricbeu 1 

©erne bort man bir gu, nenn tu mit ©orten äWufU . 5j 

©erne plagf idj and) bid), t>oct> ei toifl mir .... 5> 

iebt roobt, t a ü man einen tag 2, 

tten eter «braten I 2, 

Ij'il bie Tuiiter bei Drienti «;, 

Weitem mar ei noch, nidn, unb meber Ijcutc noct) morgen 

(Setretnet Ouar! 6 

©ewig td) wäre i'd)on jo ferne, ferne, 5f 

*@emogen [ä)ienfl bu mit in feün 5 U , 

Wib ".'hin! ei Wirb bit allerlei begegnen 4 

©ib bai lagmerf meiner .vüubc 1 

©tb eine 9torm jnr Bürger ,"yübruug 8 

*©ifi nur ftatt bor 1 

©ibfi ein ©efprfid), menu mir nni nicht betrügen . . 3, 

©iebidjenfteilter, fei andi peiiöulidi in bebten 2atiren, . 5 1 , 

©iejje nur, tränte nur fort bie retbbemänteltcn ^-röjdje, . 1 

SHfttranl rei.iue bem eiferab e n (hatten ein bufUerijdi . .">' 

*Wti ei Sidierbeit 5 11 

©big }um 9ßttü)ui, bich ut fd)ilbern 4 

©tätigen üb idi bai SDteer, unb binden bie liebliche Seile 1 

(Glaube bidi nicht all;ui gut gebettet; 8 

©taube mir gar unb ganj, 2 

©laube nur, bu bau fiel getrau, 2, 

©tauben fie nicht ber -Jcatur unb ben alten ©r ie d jen, . 5 1 

Wlaubft bid) ju tenucn, roirft ©ort nicht erlernten, . . 2, 

Wiaubft bu benu nid)t, man tonnte bie fcfyroadjc Seite . 5 1 

Wlaubü bu benn: Don SDfamb }n Chr 6 

©laubt tttdjt, bajj ich fajele, bafj id) bicfyte, 5* 

©laubt nid)t ber arme -JJieuidi mit Jupiter* Iod)tcr ju leben, 5 1 

(bleich ben SSittten bei l'iäbcbcuS, bc§ eitenben, . . . 1 

©ieich ift aüc§ »cvföfmt, 2 

©leidi fei feiner bem anbern; bod) gteid) jci jeber. . . 1 

©leid) §u fein unter Wleidjen, 2, 

Wieich uir Sache, mein Jy^cunb. 2öir galten . . . . 5 1 

Wieidmiffe bttrft ihr mir triebt berme$ren 5 1 

©tekc freblidi babiu, gib 'JRatb bem roerbenben Schüler, 1 

[©tficttidj ift bie beftäubige, bie) -Jllle Stoiber finb Saare 1 

©tftctlidj 8anb, attoo Gebraten 4, 

Wiüdlidi neun' id) ben Autor, ber in ber §öf)c ben Söcifatt 5 1 

ländlicher .Hünftter! in himmlifdjer Suft 3 

Wiücfieiig in, mer Viebe rein genießt, 

©öttnera retd)e bai 8ud) unb reich,' c» Jrcuub unb Wcfpielen, 

©öimct immer fort unb fort 3, 

Wetter, mie feil ich cud? bauten! 3fa t) a bt mir aUc§ gegeben, 1 

lidjet ^RotpqtaS, umfenft beroegft bu 1 

*©otbftanb mirf in bai Baffer 5 n 

©Ott ©anf! baf nni fo rootjl gcfd)at), 5 1 , 

©ort grüß' eint, trüber, 3 



Alphabetisches Verzeichniss der Gedichtanfange. 453 

©ott ffaV id) unb oie steine 3, 303 

©ott bat bcn 2Jceitfd)cn gemalt 3, 250 

©ott bat bie ©rabbeit fctbft an'3 §erj genommen, . . 3, 311 

*©ott, ^ctßt eä, fäteb bic ftmftermf öoni Sid&t . . . . &, 128 

©ott fanbte feinen roben Ätnbcrn 3,172 

©ott fegne biet), junge grau, 2, 170. 49i, 309 

©ottcS ift ber Orient! 6, 10 

©Ortzeiten amet, td) meiß nidjt mie ftc Reißen — . . . 5 1 , 174 

©räufjlofe ?cbcn§pein 3,295 

©ranit, gebübet, anerfonut 4, 130 

©rau urib trüb unb immer trüber 4, 136 

©rauf am ermetfet fidj Stator an mir! D fpietet, U)r 9JJufen, 1, 348 

©rieebbeit, ma§ «ar fie? IBerftanb unb 2Raß . . . . 5 1 , 252 

©röblid) baben mir bief) bcfianbclt, ba§ brauche jumSBortbett 5 1 , 234 

*©ro§ gftern, ba big ^abr 37, 3 

*@roße £eibenfd)aft mattet aßba! 4,255 

©roße Statu«, mä'cbt'ge ©öttin! 4,92 

©roßen fttuß fyab 1 id) bertaifen 4, 140 

©roßer 93rama, §err ber üüftäcbte ! 3, 9 

©roßer 23rama ! nun erlernt' id), 3, 16 

©rün tft ber 95oben ber SSSobmmg, bie ©ornte. . . . 4,122 

©ut! 93raü, mein #err! 2Wcht 2,186 

©ut, baß id) eud), if>r §crreu, in pleno.beifammen ffter finbe, 5 1 , 259 

©ut t>erloren — etrcaS toertoren! 5 1 , 107 

©ute Scanner, mit s Jcotb, r)abt it>r bem Seil eud) entzogen, 5 1 , 272 

©uten SRuf mußt bu bir machen, 6,132 

©Uten fd}reibt er, ba§ gtaub' id), bie 9)?enfd)en . . . 1,458 

©uter 2tbter, niefit ttt'S Seite 4, 133 

©uter 2tbler! nid)t fo munter 4,133 

©ute§ $ena, bid) mäfdjt bie Neutra jmeimat bie 2Bod)e . 5 1 , 277 

©ute§ tfm' rein au§ be§ ©uten ?icbe! £>a§ . . . . 6,121 

©utc§ tf>u' rein au§ be§ ©uten Sieb e, S55a§ . . . . 6, 124 

©ute§ ju empfangen, -$u ermeifen, 3, 232 

fr 

§a, bu"bift mir ber freebfte t>ou alten @d)maro£ern . . 5 1 , 285 

£a, id) bin §err ber 2Bctt! mtd) lieben 2,86 

£ja! id) fenne bid), 2lmor, fo gut at§ einer! 2)a bringft bu 1, 327 

§a! nun baben mir eud) 9Iriftof raten! @l foff eud) . 5 1 , 296 

$ah id) eud) benn je geraden 6, 105 

$ab' id) gered)ter Söeife Dcrfd)ittbct 3, 235 

£jab' id) taufenbmat gefebmoren 4, 171 

^ab 1 oft einen bumpfen büftcru ©inn 1, 18 

£jabe nid)t§ bagegen, baß ibm fo fei; 3,330 

|jabcn ba unb bort ju mäfcln, 3, 347 

£>aben fie oon beinen bebten 6, 74 

$aben'§ getauft, c§ freut fte baß; 2,232 

§abt it)r US ctHcS red)t bebad)t? 3, 272 



\ lpliatx-t iscbts Verzeichnis! der Gedieht;infan^f>. 

ftoft ibr gelegen in ©Ort unb rdirift : 

fiobt een Sirenen gehört? — SWetpomenenJ lörbtcr . 4, 196 

»äugen aurf> tili« ^mietet unb Renner fid) an birb, . 5 1 , 228 

tdj gejaubcrt ju werben, 8,887 

id) irgerib lvciii Bebeitten 6,158 

fiätte beute iWitfit bodj ben |Jartfern gefallen, .... 5Z,271 

fiätte ©otl ini* anbete" gewollt. . 

*©ätte Dien genra§t »et er fei .'s ' , 2< k » 

fiättefl t-n Uliautaüe ottb Ott) unb CJtnpfintuug unb llrtbeil .'■', 206 

fiafis ©icbterjüge Tic be^eidmen 6,86 

Safte", bit fidi gfeidj \n neuen 6,279 

fialt, $affaqtete! ©et feto «fc? ©e§ Stanbe* . . . Ö^aOS 

Malte baS üüb bet Bfltbigen feft! Sie leuebtcnbc Sterne 4,124 

fialtt t^icfi mir im Stufen rein, 3,311 

Maltet ibr beim ben Tcutfdicn fo bmnm, ihr ^rcibeitSapoftcl! fß, 270 

Maltet, lafn um? hier an bor Stelle 6,461 

fianb in fianb ben £anj jn idnrcbeu 4 

fianb in ©anb! mtb Vira 1 ' auf l'ippc! 1,55 

fianfl Sbam mar ein ffrbenflc-s, 6,16 

fiattc [iebttdj im .Hr>aucufrair,c 3,225 

Marreu febt ibr üc, bic Sdumcn 3,123.491,314 

Mart eridn-int ncdi bie fämpfenbc Äraft, 5 1 , 283 

fiaSlaa'fi Orfbtbe, ^clieuüeilc 4,304 

Man betne (Saftenden }u lange gebtaten; 2, 2-28 

ßafi ben Kniet fefl im Rheine liegenb 4,249 

Man bit an liebenber '-Prüft ba£ ftmb ber ömpftubung . 5 1 , 312 

fiafl bn an* toenig genug r-erbient um bic ©Übung . . 5*, 236 

Maft bn Bajfi gefclni, fo icnm't bn bat- SReet nnb bie 7yiic£>c 1, 313 

„Maft bn baS Olle« nidu bebadit? 3,320 

.v>ai"t bn ba-S SMäbdjen gefelm 3, 149 

Mau bu bic ©eile gefeben, bie über boJ Ufer einher fd)tug? 1, 339 

Maft bu einmal ba§ Redjte getban, 2,234 

Mau bu tS io lauge Wie icb cjctricbcn; 3,234 

Man bu midi 9?acbt$ geroceft 5° 379 

„Maft bu uidit gute ©cfellfcbaft gefelm? ®3 jcigt uns . 1,325 

Mat alle* feine 3eit 4,161 

Mat ber alte ©ereumeifter 1, 215 

Mat ber lag üdi faum erneuet 2,154 

£>at bid) £nmen geftofin 1, 463 

„Mat mau baS «mite bir enribert?" 2,247 

fiat i^älidier-Mafm au feinem ftropf 3, 240 

©arte fenft einer ein Unglüd getragen, 5 1 , 145 

Matten fte ntebt — Sekte ?uft 5 n ,404 

nebe fcibft bie ©inberuiffe, 3,224 

1 »fite mir nidjtS? ^br tjabt mein ?eben begleitet, 5 1 , 294 

3 waren forbem bic 3:f)ore, fte ftefien bebeutenb . . 5 1 , 288 

©eilige Tyrcibeit! (Srbabener Irieb ber 2>?cufcben . . . 5 1 , 236 

©eilige «Ute, fagt man, fic trollten befenber§ bem ©ünber 1, 324 

©eiliger (Sbufuub, tjaft's getroffen! 6,37 



Alphabetisches Verzeichniss der Gedichtanfange. 455 



ßetttget, lieber Shttfjcr, 5 T 

£cif3 mid) niefit reben, fieiß mid) fd)Weigctt . . 2, 113. 22 

©eitern äßeinfcergä Sujlgennrnmet 4 

fiefate, Äeufd&e! 2)ir febtadjt' id) bie fiuttfi 31t lieben . 5 1 

*©elben berrtid) 31t femt bcfd)äbigcu taufenbe. Nabelt. . 1 

©etnntet ibr uerfcbmäf)tcn freier 3 

*©erau§ mit bem Sficitc bc§ §erm, heraus mit bem Steile 1 

©erbftlid) tcud)tct bic flamme com länbtid) gcfctligcu £>crbe 1 

©ereilt, o bu ©uteri bit 2lltcr l)ercin! 3 

*©err 33rubcr, 2Md) ein Puber 5 1 , 

£crr @cift, ber aßen Sicfpcct berbient 3 

©err ^efttS, ber bic SBett burd)wanbert, 7 

©err, laß bir gefallen 6 

*©err SBerner ein abftrufer SMcbtcr 5 1 

©errnt, fag' wa§ fjciftt ba§ Aftern? 6 

©crrlidj bift bu wie 3JJofd)u§: 6 

©crrlid) ift ber Orient 6 

$er*, mein ©erj, wa§ fot( ba§ geben? . . . .1,70. 29 

©crslid) bat id) bic 9J?ufe mid) liebliche SBortc ju teuren 4 

©eraltd) nnb freubcbotl 16 

©eudjfer ferne bon mir! 93cfouber§ bu wibriger £>eud)ter, 5 1 , 

©euer, at§ ber SD^at, beflügelt 4 

©citte geb' id). Äomrn' idj wteber, 2 

©eute ijaft bu gut gegeffen, 6 

©eute nod) im <ßarabtcfc 3, 124. 49 1 , 

©eute ftcb id) meine ^adit . . . „ 6 

teren taffen fieb wobt burd) fd)ted)te ©briitbe citireu . . 5 1 , 

„iette biefen frübcu @cgen 1,119. 3 

©ietteft bu beiuen 9?cid)tbum nur batb fo~p 9?atb,e, rote jener 5 1 

*©ier aber folgt nod) aüpbtctcS 5 1 

©ier bilbenb nad) ber reinen ftiHen 4 

©ier bat Sifcbbein, nad) feiner %A 3 

©ier bilft nun weiter fein 23emübu! 2 

©ier im Stillen gebatbte ber Piebenbe feiner ©eliebteu . 2 

*fiier ift mein ©orten bcftetlt, bicr wart' id) bie §3 (unten 1 

©ier ift äßeffe, gefebwinb, »aeft au§ nnb fd)miidct bie 9?ube 5 1 

fiter ift SßMttiain ©b,ate§pcar in bcutfd)er <ßrofa 31t lefen 5 n 

©ier ift'§, wo unter eignem tarnen 2 

©ier liegt ein überfd)lcd)tcr 9?oct! 3 

©ier fab id) fjin, f)ier fab tcb 31t 4 

©ier fd)id' id) bir ein tf)eurc§ ^Pfanb 4 

$ier finb, fo fdjeint c§, SBanbrer wof)l bebaebt, 3,134. 49 1 
©ier fittb wir benn borerft gart* ftill . 3,132. 33,271. 49 1 

©ier ftnb wir berfammett 31t töbltebem 2Tr)urt, .... 1 

©ier, wo nod) £vf)r s ^3tat3 genannt wirb, 4 

*©ierbergctrabt bie 33ruft soll tiefem 2öüf)tcn .... 4 

©ic;m fjaben wir $Rcd)t unb Sitel, 3 

©raunet aä}\ fo ruft man axx§, 2 

©immetan flögen ftc gern, bod) r)at audj ber Körper. . 5 1 



136 

256 

302 

254 

460 

354 

446 

244 

3 

126 

189 

72 

129 

195 

l f '0 

286 

130 

39 

119 

212 

238 

254 

247 

215 

315 

2n3 

"09 

79 

210 

118 

208 

128 

294 

127 

4*3 

206 

353 

201 

336 

66 

195 

335 

334 

144 

14 

209 

345 

158 

308 



\1 {diabetisches Veneiehnia der Qediohtaaftoge. 

.friugeMiuTeit alten Träumen 4,115 

■«inten int BKnW bei hartem? Da l'tanD id) Der letzte . 1,424 

c jenem Serge roobnt 

auf Dem alten Iburme (tetyt l r 96 

vgliioft in Deiner Wtbt 6, 147 

vuvrimürDiger, 'i iü eine alte gtyrtft 4, 206 

u-> bau Du vaMlbradit mein ^clt SP, $62 

fiöfle, iebt nimm Didi tu B$t, ei fontuit ein Weiiebeidireiber, ">', 258 
'nöflengefpettßet feoD ibr tiuD feine übrifteu ibr 2dtrepcr 1, l»'«7 

»5r' auf Die Sorte biran horum: 2,293 

fifit' auf bot$ mit JBeiSbeit gn prablen, ^tt prangen, . 9 

»&¥ id) Dodi in Deinen VieDeru, »i, 277 

»ör 1 idi über WeDulD Did), eDler t'eiDcnber, reDctt, . . . 5 1 , 227 

«6t muri fibr midi 5 11 , 392 

»Sr' utiD bemalire 6,49 

»8tt Den Raty Den Die ?cicr tönt; 6,67 

»8re Den laDier! Tu iatutft, toai er nod) »ermißt, . 6 1 , 228 

«3refl Du, Viebdieu, bat muntre (iiejdjrci 1,247 

.fröret alle midi, ibr Wörter, 5', '.• 

»8rfl Du, er t)at gefdiivereu; 5 1 , 10 

.frönt Du reine {Hebet fingen, 4,60 

..frört mir in mit gutem BKOea 4,173 

Hoffnung befdmnitgt WeDaufeu, l'icbc Hoffnung, . . . 3,46 

öober Eugenben uuD 4,315 

fiolbf Vili, trarft fo lang 4, 2<>4 

fiotbe ^eugen fftfj m-rträumter 3ab> . . . .29,16.50,281 

nomer iü lauge mit obren genannt, 3,117 

.fruDbuD auf Dem "Kalmen -2tectdicn, 6,294 

.fruDbuD fpracb: mit (Einem öfide ,, 6,295 

«üben über Den Urnen! Sie anberS ift'8, als nur Dachten! ".', 256 

fcflpfe nur, leiebttfl Weicfilecbt, i* Wefeffelte 5 T ,287 

.fruuDerte Deuten cm fidi bei Dieient Kamen, er gilt nur . 5 1 , 294 

«unbertmal ©erb' id)'? eudi fagen uuD taufenbmat: . . 5 1 , 229 

.frungrig famcu mir an unb naeft als cntlaufne 5 r 'f° rc . 5 n , 352 

*%i) attcf) einmal reebt glücflicb roa§ 5 n , 414 

3cb armer Teufel, .frerr Baron 5*, 24. 21,293 

3q begegnet' einem jungen 2Kawt 2,206 

3di beiäuft'ge mein |jerj, mit l'üfjcr Hoffnung .... 4, 125 

^rb bin Der tüobtbcfannte Sänger, 1, 183 

"'od 1 bin eben nirgcnD geborgen, 4,209 

bin ein armer iOtann, 3,306 

3» bin eudi fämmtlicben gut 8aß 3,309 

•3$ bin gefangen I Siel JJn tiefet ©ruft 5°, 418 

Tut bin idi, uuD fetje mid) ielbft; unb fc^' id) mid) fetber 5 1 , 260 

bin [o outer Tittge 3,248 

bin fo febr geplagt 5 1 , 152 



Alphabetisches Yerzeichniss der Gedichtanfänge. 457 

Scf) bliebe gern t>crfcf)toffcn fÜß 4,105 

Seh bacbt' ich, tjabt feinen Scbmcrg 3,28 

Seh. bacbtc bein, unb färben bunt erfcf)icncn . . . . 4, 13 
Seh beute bein, rcenn mir ber @onnc ©Zimmer . . . 1, 58 
Seh, ©goift! — Senn icb/§ nictü beffcr müßte! . . . 2,241 

Seh efjrc mir bie Stürbe ber grauen; 5 1 , 100 

Seh, empfehle mich euct), fcib rcacfer, fagft bu . 1, 455. 5 n , 380 

*3cf) faub mein Scäbgcn einft allein 37,29 

Seh führt' einen ^-reunb pm Sffkibel jung 2,187 

Seh gebachte in ber 9Jacf)t, ' 6, 141 

3ch ging im Syelbe (Seh. ging im SBalbe) 3,49 

Sd) ging im SSatbc 1, 25 

*Seb ging mit bem Snfet an§ £orf t)inan 5 n , 413 

Set) ging mit ftofjem ©eift§=3Sertrauen 2,268 

Seh gönnt' ifmen gerne £ob unb @h,re, 5i, 88 

Seh hah' ih,n gefeiert! 1,39.12,225 

^ch hah' mein <2ach, auf «MdjtS gefteüt 1, 132 

*Scb. habe bie Xage 5 n , 398 

Seh habe gar nichts gegen bie ÜJcenge; 3,253 

Seh habe getiebet, nun lieb' ich erft rerfyt! 1,124 

Seh habe nichts gegen bie ^römmigfeit, 5 1 , 133 

Seh habe nie mit euch geftritten 5 1 , 101 

Seh bätt' auch tonnen ©emeinbe fagen, 5 1 , 131 

Seh hart' ifm einzig mir erforen 22,284 

„Seh hielt mich, jtetS r-on SWetftern entfernt 5 T ,84 

Seh hör' c§ gern wenn auch bie Sugenb plappert . . 3,236 

Seh fam bou einem ^rätaten 4,25 

Seh fann mich nicht bereben {äffen 5 1 , 141 

Seh lenn' ein SBIümtein Sßunberfd&ön 1, 172 

Seh tenu', o Süngüng, beine ftreube 1,377 

Seh fomme halb, ihr golbnen Äinber, 4, 354 

Seh liebe mir ben heitern Sftann 2, 282 

Seh möchte biefe§ 23uch wohl gern jufammen fdjürjen, . 6,175 

Seh neibe niebte, ich laff' e§ gefm, 3, 291 

Seh rufe bidt) üerrufne« SBort 3,229 

Seh fah. bie SDBelt mit tiebeDoOen «tiefen ... 3, 131. 49*, 333 

Seh fah mich um, an bieten Orten; 2,223 

Seh fah mit Staunen unb Vergnügen 6,231 

Set) fah roie ®oriS bei Samöten ftanb, ... 4, 181. 37, 45 

Seh fab'§ in meiftertichen fiä'nbcn, 51,29. 24,307 

Seh fotf nicht auf ben SJceiftcr fchrcören 2,236 

Seh tabt' euch nicht, 3,298 

Seh träumt' unb tiebte founenftar; 2,239 

Seh trat in meine ffiartentfuir 4, 152 

3fdj rcanblc auf meiter bunter ^tur, 2,215 

Ich war auch gern e'mat bumm geroefen 5 n , 415 

Seh mär' noch gern ein fljättg SJcann, 2,278 

Seh war ein Snabc »arm unb gut, 4, 165 

Seh, roeifj, bafj mir nichts angehört, 1,103 



*<y 



Uphabetiflohea Verzeichniss der Gtediehtanftagft. 

•M mein c? mobt! ftier braudit tS feine ©orte . . . 5n, 423 

toetfi efl motu nnb \pottt öte! 4, 160 

ttttfi nidit, read nrh Met gefällt, 1,102 

M weif J»ot uidit mober lvtr fommeu 5", 423 

&$ »oflt' eudi große tarnen fagen r>','.i7 

-ollt' idi mar' ein Jyifrf) 1,32 

3di moiite gern fie gelten (äffen, 

M müuidie mir eine bübniio rjtatt, 3 

3$ miiftfc nidit, bafj idi ein ©tauen fpilrtc 5 1 , 43 

MdV in'« 3fetb! 3,259 

jroeifle bodi am Gruft t>erf*ränftcr 3 c ^ lcn • • • • 2,17 

3bm färbt bor ^Joraniionue Vidit 51,25.22,18 

\>r ^eftien, ibr wolltet glauben, ."■', L27 

gljt ebten Teutfdicn miftf nodi nidit 3,845 

3br (Staubigen! riibmt nur nidit euren (Glauben . . . 6 1 , 131 

3för guten JHajtet ihr 3,258 

3^t guten «inbet, 3,349 

3Bt ßeta ift gleich 4, 161 

9mt tonnt mir immer ungefrfieut 5 1 , 103 

3br tommt WcbilbetcS adbier ftu frfiancn, 4,60 

3*r laÜ nidit na*, ibr bleibt babei, 2, 281 

3bt lieben Beute, bleibt babei 6,128 

3fir liebt, uub fdireibt Sonette! SD8ef) ber (Mriße! . . 2,16 

3br meint, i* fjä'tt' mi* gemattig betrogen 2,231 

giji mbdnet gern ben bruberü*en ©di leget n . . . 5 1 , 171 

3br mftft midi nidit bur* Sibcrfpru* bermirrcu! . . 2,279 

3br nennt mi* einen fatgen 2>Jann; 6,127 

Tshr fdnnäbet meine 2>i*tung; 3,347 

3br fdimaneu tugeteittl 1,152 

3fet febt nn§ an mit f*cctem 9?licf, 3, 326 

3br judit bie SKenfdjen |u benennen, 2,247 

3or »erblühet, ffl§e 5Rofen, . .4,96. 11,308. 29,160. 38,90 

3br t-erfafirt na* (Sefefeen, an* mürbettbr'S ft*crli* treffen, 5f, 306 

7s b r öerfdjweiget ein SBuä), menn eu* bafl SSudj ui*t besagte; 5 1 , 297 

3br *äblt mi* immer unter bie 5 ro ^ cn 2,235 

3hrer fedr,ig bat bie Stunbe 4,267 

3brcr biete miffen nie! 2,245 

3m ?(tbcmb,otcn finb dreierlei ©nahen: 6, 11 

3m Auslegen fetb frif* unb munter! 3,258 

3m Torfe' mar ein groß öetag 3,182 

*3m büftem SBalb, auf ber gcf'pairnen (Si*e . . . .37, 33 

3m ernften Weinbau« toav'i mo i* behaute . . . . 3,93 

3m A-etbc f*tei*' i* ftitt unb rcilb, 1,99 

3m ©r&njentofen fi* p ftnbcu 3,81 

3m bolben lhai, auf f*necbebecfteu ftöben 4,204 

3m Innern ift ein Unifcrhim au* 2,216. 3,74 

Jtn Kanten beffen, ber 2i* fefbft ciirfmf ! 3,73 

3m 9tebelgeriefet, im tiefen 2*nee, .... 1,156. 39,140 

3m neuen 3aln-c ©tücf unb §eit; 2,223 



Alphabetisches Verzeichniss der Gedichtanfänge. 459 

£vm ©cbtafgemacb, entfernt tont ^efte 1,50 

3tn füllen "83ufö ben ©acb, f)inab 34*, 444 

3m SSatertanbc 2,242 

$m SSatican bebient man ftd) 3, 187 

^m 3>orbeigebn ftu^t mir ben alten 93erttnif ct)en . . 5 1 , 217 
$m weiten kantet bi§ an'§ Sinn »erfüllet 2,4 

*^m Seieben fiter tfermag icb niebt 5 n , 368 

i^m 3immer tuie im fyofien Saal 4, 252 

Qmmer bellt man auf eueb! bleibt ftfeeu! 5 1 , 235 

„^mmer benf' icb: mein Sunfcb ift erreicht 2,242 

Stornier für Sciber unb finber! ^cb backte, .... 5 J ,226 

*3totmer glaubt' icb gutmütbig f on anberen 5 n , 376 

*3tomter fjab' icb bieb, beilige ©ernte mit ^reubc . . . 5 n , 376 
Stornier balf icb bie ?iebftc begierig im 2trme gcfcblcffen, 1, 308 
^runter im ©rofjcn gefergt, bamit ba§ Steine aueb fruebte 5 1 , 301 
Stornier hn Steinen geforgt, bamit e§ im ©rojjen niefit febfe 5 1 , 301 

Summer mv.% man trieberfjoten 3,265 

Smmer niebtieb,, immer Reiter, 3, 151 

Smmer ftrebe jum ©an^en, unb tannft bu felber fein ©anjeS 1, 352 
Smmer treibe bie ftuv&t ben ©etafcen mit eifernem ©tabe, 5 1 , 308 

Smmer mar mir ba<§ ftelb unb ber Salb, 1,348 

Smmer mieber in bie Seite 3,30 

Smmer ju, bu reblicber SPofj! Seim neuen Salenber . 5 1 , 241 
Stmmer pm ©(tiefe bc§ 25otfe3 beförbert Gmbämonia . 5 1 , 284 

Smmerf)in unb immerfort, 3, 223 

Sn allen guten ©tunben 1, 117. 29, 49 

*£?n Stfien fiabe i* ein freies ©piet (»gl. man fuebt mieb . .) 5° 267 

Sn brauner Sapp' unb .$ utte tret' icb an 4, 284 

$n ba§ ©ewö'ff b,inauf fenbet mieb niefit mit^upiterS Stilen, 5 1 , 287 

Sn beine 9?eimart fioff' icb mieb, p ftnben 6,40 

Sn beinern £iebe »alten 3,150 

Sn bem engften ber ©ä'ßcben 1, 442 

Sto bem Syrüfiting gar &n füfje 4,176 

Sn bem ficblicfiften ©ercirre, 3, 127 

Sn bem ftitten 9Jconbenfcbcine . . . . 5>>6. 11,229. 38,140 
Sn ber 5lrt üerfprecben wir cueb bie fämmtticben 2)orfer 5 1 , 283 
Sn ber Sämmrung be§ Borgens ben fiöcbfien ©ipfet . 1,328 
Sn ber ©icbtfunft 'bat er mif Sorten fierstoS geffingett. 5 J ,222 
Sn ber ©onbet lag icb geftreeft, unb fufir burefi bie ©cfiiffe, 1, 309 
Sn ber ©cfiönfieit ©ebiet ftub wir bie freieften S3ürger. . 5 1 , 287 

„Sn ber Urzeit feien SfJccnfcben gercefen 3,322 

Sn ber Stiften ein beitiger 3ftann 2, 202 

Sn be§ ^apittonS ©eftait 1,51 

Sn be§ Scinftocfe bcrrlicfie ©aben 2,241 

Sn bie Seit fimanS ! 5 1 , 111 

Sn biefen lefeten ©tunben, bie ibr un§ 13 1 , 161 

Sn ein Tnioüenfpict fiatt' icb mieb Suabc berüebet . . 1,466 

Sto einer ©tabt einmal 4, 248 

iQto einer ©tabt, reo Rarität 2, 211 



460 Alphabetisches Verzeicbniss der Gedichtanfänge. 

9tn früncr 3?ti> ""di treu unb frei 4,240 

gn gottmen Frühlings Bonnen Stauben. . .14,293. 6^,857 

3n atofeti Btfibten lernen früh, 4,156 

harren tmb Ärieg 4,131. 49^,82 

3n ßpgiea'S Rfotni wÜReotM Scmiben 4,28 

*3n l a n un ctpoac reeieufreuben 5 U , 359 

3n feiner QKIbc fann man fein, ."., 868 

gM iangmeiiia.cn Betfen unb abgcfdnnarftcn ©ebanfen . 5 1 , 210 

3n meinem Retria . . . •_', 2 81 

3n feiner 35?ortftatt Renntag« früf) 16,128 

3n tanfenb formen magft bu biet) rerfterfeu, .... 6, 197 

3n irelcbem «Bebte 6,301 

jjn wenig Stauben 2,215 

3n'§ f/olbc ?ebcit roenn biet» (Möttcr fenben, 3 

„3n's 3nnrc ber «Ratut — " 3,106 

3n'S Sichere roillft bu biet) betten! 3,243 

gfn'S Senfe!* Warnen 5', 168 

3nt»alibcn Beeten iü bieier ©pittet geftiftet, 5 1 , 211 

Invocavit mir rufen laut 2,269 

3ftgenb ein ?(ntr>eit ber üuft gehört jum 3ttl)mcn . . . 5 I ,298 

„ovr=Xt)ümcr follcn unS plagen? 3,274 

3fllUj»uui beriäfjt ttltS nie: bod) hiebet ein böber ^cbürfnij? l f .'!.">:: 

3rrttmm mclltefr bu bringen unb Soweit, o $8otc . . 5 1 , 207 

w 39 Ccnccrbat unb Äirdicnplan 5 1 , 136 

3ft baet EbaoS bom, bei'm .fmnmcl! 4,292 

39 baS ftnie nur gefebmeibig, fc barf bie 3" n gc fd)on läftcrn, 5 1 , 272 

„3ft bein ©efebenf reofit angefommen?" 3, 301 

39 betn (Sejttdjt 23crbicnft ein Xitel? 3,346 

„39 beim baS Rag unb mobl getban? 3,229 

39 beim bic Sßatjvncit ein tyovibü, r-on bem man . . 5 1 , 213 

39 benn fo groß baS ©cbeimniß, roa§ ©ort unb ber SDicnfd) 1, 322 

39 ber Satec auf fflclb erfeffen 5*, 96 

39 bieg bic ftrau bc§ ÄünfHcrS Sultan? Sic fpridjt . 51,222 

39 bod] feine Menagerie 2,87 

39 enbüd» ber Ütbcr rein unb ftar, 2, 219 

3ft erft eine bunflc Kammer gemacht, 5 1 , 177 

39 tf and) nidrt ber Sdmeibcr bc§ 33ud)§, 5V292 

39 eS beim trabr, vaS man gefagt? 4,227 

39 Öl bir ©rnft, fo ^aubre nun länger nid)t; .... 1,327 

3ft eS möglieb, Stern ber Sterne, 3, 75 

3ft e§ möglidi! Stent ber Sterne, 6,188 

39 nur erft SMelanb bcran§, f o f ommt'3 an cueb übrigen alte, 5 1 , 246 

39 uns 3ugcnbmutb entriffen, ......... 4,368 

,Ista quidem mala sunt?' Quasi tarn manifesta . 5^274 

„39'S in ber Wäb? äatn'S ans ber ?ferne? . . . . 3,310 

39'S möglidi, baß idi ftebeben biet) !ofc 6, 148 

3a ba§ fcbltc nur noeb *u ber Gntreitflung ber Sadje . 5 1 . 238 

3a baS ift ba§ redite ©lei§ 3, 248 

3a ber 2>icufdj ift ein ärmlid)er $GHd)t, \ä) rceijj . . . 5!,206 



Alphabetisches Verzeichniss der Gedichtanfänge. 461 



3a bie 2(ugcn rcaren'3, ja ber iMunb, 6 

3a! 2u ftebjt mid) unftcrbtid)! „2a§ t)aft bu . . . 5 1 

3a, ein berbcr unb trodener 2paß, nid)t§ gcfjt un§ barüber, 5 1 

3a td) liebte bicb, einft, bid} roie id) feine nod) liebte, . 5 1 

3a! 3^ rechne mir'S gur öf)re 5 1 

3a, in ber 3d)enfe f)ab' id) aud) gcfeffen, 6 

3a, hieben ift ein groß SBerbtenft! 6, 50. 

3a, freite nur unb f(ucf)C fort, 2 

3a, fo roenig a(<S im }ynkn ... 4 

3a, Dom 3 u Pto r roßt ibr, mäcf/tig ftrömenbe guttuen, • 1 

3a! 2ßer eure Screening nict)t fcnnte: 2 

3a, mie 23Ueamge£)tmir3, nurumgefefjrt; mitticb eud) (oben, 5 1 

3ab,re lang bitbet ber Sflcifter unb fann ftd) nimmer. . 5 1 

3at)re lang fd)ör>fen mir fdjon in ba3 Sieb 5 1 , 

3af)re lang id)ou bcbien' id) mid) meiner Tcafe gum güedjen, 5i, 

3af)re lang fteb/ id) fo fner, gur §ippofrcne gebüdet, . 5 1 

*3af)re3geiten giebt» Derfd)iebnc 5 11 

3ambe nennt man ba§ 2f)icr mit einem furgen unb langen 5 1 

3anuar, Jebruar, ÜMrg, 2 

3e mebr man fennt, je ntcfjr man meiß, 3, 

3ebe SSafyrbeit Dcrtrag' idi, aud) bie mid) jelber . . . 5 1 

3ebe, mof)in fte gefjört! Grfyabene Seelen nur fleibet . 5 1 

3ebem Sefi^er ba§ Seine! unb jebem ^Regierer ... 5^ 

3ebem reblid)en 23emüf)n 5 1 

3eber Sb(e 93enebig§ fann 2)oge merben; ba<§ mad)t if)n 1 

3cber gef)t gum 2f)eater l)mau3 5* 

3eber ift bod) aucf) ein i'Jenjd)!! 2 

3eber 3fängtmg fefint ftd) fo gu lieben, 4 

3eber, ftebjt Du ifnt einzeln, ift leibtid) flug unb Derftänbig, 5 1 

3eber folcber ['umpenbunbe 3, 

3eber treibe fein £anbroerf, bod) immer ftcfj' es gefd)rieben: 5 1 , 

3eber roanble für" ftd), unb miffe nicbt» Don bem attbcrn, 5 1 , 

3eber 2Seg gum redeten Qxvtdt 5 1 

3eber geigt bier, rca§ er Dermag : nicbt ?ob unb md)t Jabet 1 

3ebermann fdiürfte bei ftd) aud) nacb öafaltcn unb 2aoa, 5 1 

3eglid)en 2d)märmer fernlagt mir an'S Äreug . . . . 1 

*3ena'§ ^fjilifter unb ^rofefforeu 5 1 , 

3ene garftigc SBettel, 6, 

„3cne mad)en Partei; meld) unerlaubtes beginnen! . . 1 

3ene Stftenfdjen ftnb toll, fo fagt if)r Don heftigen Sprechern, 1 

3ener fobert burd)au3, baß bir ba$ GJute mißfalle, . . 5* 

3cner mag gelten, er bient bod) als ftcifiiger Ättedit . . 5 1 

3encr ftef)t auf ber Grbe, bod) fd)auct ba$ 'Jlugc gum |jimmel 5 1 

3ener miß un§ nariirtid), ber ibeal; mir Dcrfudjen . . 5 1 

3et?o if)r Xifticben nefjmt eud) gufammen, c§ tf)ut ftd) . 5 1 , 

3e^o neljmt eud) in 2Id)t Dor bem madem 5 1 

3e^o märe ber Ort, baß ib,r bie Sage beträtet, . . . 5 1 

3eCo matten fte gufammen 3, 125. 49 1 

3e^t ba jcglidjer tieät unb Diele ?efer ba§ Sud; nur. . 



52 

256 

263 

•J94 

89 

201 

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337 

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854 

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: ;< ir, 

308 

283 

214 

215 

216 

323 

297 



\ I ) . i ;i l >.t isohes Ver/.fii-lmi-- da Gedichtanfl i 

M fühlt bei Engel mal i* fühle I 

&$t fein ©ort mehr ihr ,\iüije. STOan fieht«, . . . 5*,221 
; no$ bifl bu 2 ihnllc, bau wirft tu ?arje, bod) fiirdn' id), 5 

3cyt mar ba£ SBetgbotf abgebrannt, 

3ot>ainio^ erft iu bet Stöße btebigt: 8,129 

;u'!ianm. freuet fei unoermelnt, . ' . . 8, 324. 35, 177. 4J", 159 

*3uben uub Reiben hinaus! jo bulbet 5n,879 

3üngliug merfe bir, in Reiten 5i, 114. II",. "7s 

yttugfl pflürtt' ich täten SBiefenfitang 4,151 

ftttngj) jduuii ia) meinem äRäbgen xuxd) 37, 16 

3ugcnblid) tonnst fie botn .sjinunet, tritt bot ben ^tieftet I, 121 

Jjunge .s>ureu, alte Statuen 5 

*3ungfet tief idj bat SKäbtben 1,459 

Jupiter Sßlubitt«, heut erfdieinft bu ein freunb lieber 2>ämon; 1, 312 
gnp bat (BegentyeU iprcay id). ©8 gibt (ein 2)ing . . 5 J ,260 



Ääm' bet liebe SBoblbctauute, 1,166 

"jtaffee ©ollen ton trinten mein fiett .... 1,461. 5 U , 378 

Jtanttfä)abalif$ lel)rt mau eud) halb bie ^iminer Detjieten, 5 1 , 209 

•'Manu bie ©otfkbt gtöfet fein 5 1 , 122 

.Hanuft beut Sdiirtjat iviberfter/en, 2,283 

ftanttf) bu bie Skbenmng lejeu, 4,188 

.Hanuft bu, o Gfotnfametl mirf) in fcldieu Statten . . 1,240 

.Hanuft bu, fd)ßne $&a)ttin chue gleidum 1,199 

.Haum an best blaueren .Fimmel erblicft' id) .... 1,807 

.Haum bafj id) biet» toiebet Ijabc, 6,178 

.Haum hat bafl falte Riebet bet ®aIonianic unS ocrlaffen, 5 1 , 251 

.Haum hart" id) midi m bie Seit gcjpictt 2,237 

.Haum meubet ber eble Seruer bcü Würfen, 8,859 

.Hehre nidjt in biefem Steife 1,103 

.Hehre uidit, lieblidie* ftntb, bie sßeindjen hinauf . . . 1,317 

.Hein 2tüubdien fdiieidie bir betgebenS 3,313 

.Hein teuere* 8etfe$n (ann fein, 2,236 

•Hein SBefen kam ju Widit* jerfaüeu! 3,82 

.Heine ölutljen, feine SWeete 3,361 

.Herne locft midi, Siauuufetn, »ou eud), uub feine begehr' id); 1, 347 

.H einem ©ärtner perbenf id)'-*, baß er bie Sperlinge jd?eucr/ct, 5 1 , 240 

Seinen Sutmenffot beneib' id) 5 1 , 72 

Seinen Weimer trirb man finben 6,97 

•Heiner befdunbet ftd) gern mit bem 2f)cilc, ber it)m gebühret, 1, 356 

.Heines bonbeibenl lluS fann nur ba§ Gf)riftlid)moralijd)e 5 1 , 264 

.Henne irehl ber SKännei Stufe, 6, 151 

Scnnu bu baS herrlidie ©ift ber unbefriebigten SMebc? . 1,349 

.Hennft bu bofl 8anb, too bie Gitronen 1,161. 21,233. 24 

■Henuft bu bafl Spiel, ipp man im luft'gcu &rci3, . . . 3,239 

.Hemm bu bie herrliche SBirfung 1,849 

Rennt ibr bie Xiruc mit laucrubem 33lid 5 11 , 373 



Alphabetisches Verzeichniss der Gedichtanfänge. 463 

Scnnt ib> im SRcinede gud)3 bic appetitliche |>öfjte?. . 5 1 , 281 

Sinbcr werfen ben 33aß an bie SSaub, unb fangen if)u nrieber ; 1, 352 

*$irfd)ferne roirb niemanb faucn 5 n , 402 

Slarfter Stimme, frol) an ©um, 4,298 

Äleib' eine «Säule, 2,229 

Stein ift unter ben dürften ©ermanien§ freilief) ber meine; 1, 315 

Steine SSlumen, Heine Stätter 1,74,385 

Jungem t)ör' ic£> : e§ finb bie luftigen ©d)littcngctäute. . 1,341 

Stopftod, ber ift mein 9ftann, ber in neue trafen geftoßen, 5 1 , 223 

Stopftod nntt mt§ üom 5ßtnbuS entfernen; 2,186 

Stug unb tfjätig unb feft, befannt mit altem, nad) oben 1,356 

Suabc faß xd), gifd)erfnabe, 3, 31 

Suabcn liebt' xd) n?of)t audi, bod) lieber ftnb mir 1, 468. 5 n , 381 

Sönig SBclfaljer fd)mauf't in bem erften Sitte, ber Sö'mg 5 1 , 208 

Sönige wollen ba§ ©utc, bie Demagogen be<3gfeid)en . 1, 320 
Königen, fagt man, gab bie 9iatur cor anbern ©ebornen 2, 108, 320 

•Äöimt' xd) cor mir fclber fticfjn! 5 1 , 118 

könnte 2)?enfd)cnt>erftanb bod) ofme Vernunft nur befielen, 5 1 , 234 

Söpfe fd)affet eud) an, ifjr Siebben! £l)ut e§ bei geiten! 5 1 , 256 

Söftticbe Sfiinge bcftlj' id)! ©egrabue . . . . 1,464. 5^,381 

Somm ^eiliger ©eift, in ©d)affcnber, 4, 329 

Somm |er! wir fe£cn umB ju £ifd), 3,325 

Somm Somöbie wieber, bu ehrbare Socbcnüiftte, . . . 5 1 , 251 

Somm, ?icbd)en, foinm! umnunbc mir bie 9J?ü£e! . . 6,155 

Somm mit, d ©d)öne, fomm mit mir jum Sau^c . . 1, 27 

Somm nur doii @iebid)enftein, t>on2)catcpartu§ ! 3)u bift bod) 5 1 , 302 

Sommft bu au§ Seutfcblanb? ®iet; mid) bod) an, . . 5i, 258 

Sommt, SBrübcr, fammclt eud) im §ain, 3, 107 

Sommt ein wanbernber fttitijt, auf fatter ©ebwette gu fdjtafen, 1, 336 

Sommt it)r ben gnnttmgcn uaf), fo fprcd)t nur: . . . 5 1 , 215 

Sommt nur füfjntid), tommt nur alle 4, 320 

Sonnte bein ftartc§ latent bie £>eutfd)en niemals entjüden, 5 1 , 'J97 

Sonnte beim bie 9?abct bid) ntd)t, uid)t ber fiobet ernähren, 5 1 , 280 

Sränfcn ein liebenbe§§er3, unb fd)tr>cigeu muffen; gefd)ärfter 1, 350 

*Srebfe mit naeften ^intern 1,444 

Sried)enbcr ©pljeu, bu ranteft empor an Jclfen unb SSäumen 5 1 , 280 

Äünftler! bieb felbft ju abcin 3,291 

ftünftler, wirb '8 im ^nnern fteif, 3, 120 

Sünfttcr! geiget nur ben 21ugen 3,281 

Surg ift mein Sauf unb begrübt ber 5 ür f tclt f • • • • 5 1 , 219 

La mort, en sortant du Tartare, 4, 346 

Sädjelnb feljn wir ben Sänger auf glatter ©bene ftraudjem, 5 1 , 310 

£äd)erlid)fter, bu nennft ba§ Sttobc, »am immer uon neuem 5 1 , 234 

Sängft febon l)ätt' xd) eud) gern »on jenen £l)ierd)en gefprodjen 1, 323 

Säfet mid) ba§ Sllter im ©tid)? 3,266 

*£ä|3t ftd) einer gur £afct läuten 5 1 , 121 



üphabetisohee VmeiohiiiM der Qediehl m Hinge. 

Bang W fiofe, lang bei ftUM 28 

Bang mit [cb/mal ifl ein feeg. Sobalb bu ihn gebejt, 

Bang oerborrte, baiimermefte Blattet Dornet Jafyre •'>', L61. 29, L6 
Bange babeu bie ©tofien bei gfrataen Spraye gefprodjen, l, 821 

Bange tonn man mit hatten, mit Reibenpfemrigen labten, :">', 218 

Bange nedt xhv um? fdiou, bod) immer heimln!) unb türftfd), 5 1 , 212 
Bange judu' id) ein Seit mir, üb fudne, ba faul? id) . 1,466 
Bange tag' mit? StäAte ftaub mein 5d)if| befrachtet; . 2,72] 

Bange merbeu wir enco noA ärgern unb Derben cud; fagen: 5 1 , 236 

Bangmeile ift ein bfffe0 JErant, 2,283 

Bafj beineu fußen Rubinerammb 6,170 

Bai ben 93eltettfptegel Hieranbern: 6, 195 

Van bidj ben lob nidu reuen, i'ldiid. GS lebet beiu Warne ;">', J 1 
Ba| bim, (Beliebte, nicfyt reun, bafj bu mir fo fctmctl . . 1,286 

Bai bid) nur in feiner Qt'it '">, 125 

Van bir gefallen 4,217 

Baf bir bon ben 2piegclcicn .'!, 1<»1 

„Vafj boä), na» bu balb boabradjt, 3,293 

VaH im 3n'tf)um fic gebettet 3,242 

Ba| OMOT '.'lug' ben '/lbfd)ieb jagen 1, 43 

Baf midi ruhen, id) fduafe. — „3db aber traeije." . . 1,388 

Paß -.'ieib unb SRrgcjtmfl fict) perjetyreu, 2,280 

\'a\] nur bie Sorge fehl, 2,232 

Van regnen meint c3 regnen teil! 4,161. (5 11 , 112) 

Baf He fl nur immer fingen, 2, 246 

Baffet ettd) ja md?t ju UngerS attbcurjd)cr Sid)c »erführen, 5 1 , 274 
Vaiiet (^elet)ite [id) saufen unb [tretten . . . 1,130.17,879 

Baffet beut am ebten Ort 4,291 

Paffet beut im ebetn ÄrctS 1, 126 

Paffet un« bie töaebt erbeflen. 16,317 

Baffet malten, taffet gelten 3, 350 

Paßt cueb einen ©ort begcifteni 2, 277 

Paßt cud) mit bem 8ofl nur ein, 5 1 , 151 

Paßt cueb nur eott Pfaffen fagen 5 1 , 134 

Paßt euet), o Diplomaten 6, 191 

Paßt fabreu bin bat aSfen Jyiücbtige 3, 68 

Paßt gefebaffne Rittet fätupfen, 4,172 

Paßt mid) nur auf meinem Sattel gelten! 6,9 

Paßt mid) meinen! timfcbränit Don &ad?t 6,290 

Paßt mir ben ^l)äafer fdUafcn! 5 I ,164 

Paßt mir bie jungen Peutc nur 2, 234 

Paßt ttad) Piet geprüftem Pcbcu 4,62 

Paßtfobanu ruhig bie (Sana in 8*** g unb %** a gagagen, 5 1 , 217 

Paßt jaf)tnc Semen immer matten, 3,286 

Bebe mobt auf g&ieberfebn! 4,61 

•Beben tjaV ich gelernt, friftet mir ©ötter bie $t\t. . . 5 n ,878 

Beben muß man unb lieben; cS enbet Pebctt unb Picbc . 1,350 

Bebenb ucdi ete nte i iieii fte ettd), unb feib itjr geftorben, . 5 I ,230 

Beber ift uid;t mertb, be§ SdnualjeS 5 1 , 180 



Alphabetisches Verzeichniss der Gedichtanfänge. 465 

*Sebet, ift Scben in eucb, unb erjagt nod) . . 1,472. 5 1 , 291 

Sebet roof)l, geliebte SSäume! 5 1 , 11. 11, 229 

Sebft im SJolfc; fei gcroofmt, 2,221 

Sekret! 3)ag jiemet eud) rool)I, aud) mir . . 1,351. 5!,312 

Sefyrling, bu fdjroanfeft unb jauberft unb fdjeueft ... 1, 359 

Seidjte Sitberrcolfen fcfyrceben 3, 35 

Setber öon mir ift gar nid)t§ ju fagen, aud) ju bem lleinften 5 1 , 220 

Seiblidj l)at ^eroton gcfcfyen, unb falfd} gefcf)loffen, am @nbe 5 1 , 230 

Ütdjtlcm fdjroimmcn auf bem (Strome, 3, 48 

Sieb' um Siebe, ©tunb' um Stunbe, 6, 161 

Sieb' unb Scibenfcb,aft formen verfliegen, 3,278 

Siebten, ad) ! im ftarren SSanbe 6, 56 

Siebten, lommen biefe Sieber 1, 104 

Siebe flößeft bu ein, unb 23egier; id) füf)l' e§, unb brenne. 1,327 

Siebe leibet uidjt ©ef eilen; 3,234 

Siebe 3Nutter, bie ©efpielen 3, 54 

*Siebe üDiutter, e§ roirb ju arg 5 1 , 69 

Siebe tl)eilet bie greub' unb ben Schmers 5 n , 361 

Siebe mill id; liebenb toben 2, 1 

Sieber ^eiliger großer Äüffer,, 2,316 

Sieber mbd)t' id) f urmaln: bem 2irmften abS 2tdcrfned)t bienen, 5 1 , 254 

Siebe§büd)er unb 3 a ^ r gebic£>te 2,251 

SiebeSquat t>erfdnnät)t mein §erj, 2,271 

Siebeooll unb fraut unb frei 3,225 

Sieblid) ift be3 2Räbtf)en8 SBticf, ber mintet, 6, 71 

Sieblicf) ift'3 im ?5rü^ling§=Qiarten 4,49 

Sieblid) unb jart ftnb beinc @efül)le, gebilbet bein StuSbrud, 5 1 , 249 

Sieblid) unb jierlid), 4, 142 

Siebten §onig geb' er bem Jyreuub, bod) nal)et fief) täpüifd) 5 1 , 239 

*Sieblid)en Sofjn fyaft bu bir Don ber Schönen fdjönfter . 1,472 

Siebt' id) biet) at§ & leine, kleine, 3, 226 

Sief ba§ 33rot, roie bie §afen laufen 2, 227 

Siegt ber ^W^nt nur erft, roie ein ©runbftein, . . . 5 1 , 229 

Siegt bir ©eftern flar unb offen, 3, 312 

Sie§ un§ nad) Saune nacb, Suft, in trüben, 5 1 , 221 

Siege bie 2Bal)rt)eit ftd) fdmieidjeln, ber fd)meid)elt' id), . 5 1 , 297 

Sina, bir jum neuen ^aijt 4, 143 

Sobt if)n, er furniert ein 93ud) eud) ju toben, »erfolgt il)n, 5 1 , 278 

Soden, galtet mieb, gefangen 6, 168 

S ob lieb, ift ein totle§ Streben 5 1 , 78 

Söfe tiom ©rab be§ Srtruntnen getroft bie £aue be§ ©duffeä 5 1 , 46 

*Sorb SSnrou of)ne 'Bdjam unb @d)ein 5 1 , 201 

Suna, foleber l)oI)en Stelle 3,224 

Suftrum ift ein frembe§ SSort! 4,44 

SETJac^e ber ©djroä'rmer ftcb, Schüler, mie @anb am SDieere 1, 310 

2Jiad)e jum §errfd)er ftd) ber, ber feinen 23ortf)ei( Derftef)et: 1, 311 

©oettjes -liierte. S. 33b. 2. 2lbtt). 30 



üphabetiaohea Veneiohniai der Qediohtanffcage. 

„Vfcuty ihr ciid) gfeinbe p Vuft?", f. . .~\ . . .51/298 

: :'* etnanbet nur nutu fauer, 2,248 

btig bifl bu! gebübet jugUüb,, unb alles oerueigt fid) i 

tig erhobt fid} berbeufjdjt vtyein unb mädnig bte beutjdje 5 1 , l'7"> 

rig fuhit et ben Bogen, bodj feine Vuft ift bietetet, 5', 289 

SWäbgeu, fejjt eudj |n mir triebet 37, 14 

"A'iatuiiion, noeb, fo nntuberbar 1, 159 

SWärtte reiben bieb jum .Hanf; 6,75 

il'iäufe laufen ^ijanunen auf offnen lUartte; ber Saubrer 1,336 

STCag bet ©riedje Jemen Ir,on 6,22 

äRag jener büuteibafte SWami 51,160. 28 

SWag fie fid) immer ergänzen »;, 172 

SWag'8 bte Seit §nt 3eite meüeu :i, 837 

SDIagneteä ®e$eintni§, erlläre mir ba$\ 2,218 

SRagf) eu einmal mtd) hintergehen, 2,246 

*2Jiagfl bu jemanb Tveüc geben 5 1 , 116 

IRababöb, bet $ert bet «tbe, 1,227 

'.l'iamfell, So (annifd) Wie ein fthtb ba§ jafjnt, . . . 5 1 , 56 

9Ran hat ein 3d)uupf-Vieb auf cid) gemad)t; .... 2,246 

IRan ift geroofmt, baß an ben Ijöd^ftcrt Jagen .... 4, 4 

Sföan ift mit :Kedu befebeibeu 6*, !'•' 

SDtan tonn uidu immer jufaranten ftebn 2, 238 

2)can tonnt' erjogene Sttnoet gebären, 3,306 

ÜDian lauft, man bräugt, mau reißt mich mit! .... 1, 165 

JDtan mäfelt an bet Sßetfbnli^leit, 3,269 

2)can jagt: 3ie ftub ein SRifantyropl 2,274 

SDJan fotl nicht ladjcn! 3,336 

Man foll fid) nidjt mit ©pöttern befaffen; 2 

•SRan fudit midj Don (f. 3n Slficn ijab kb . .) . 5 1 , 127. 5^,267 

*iDcan roeifj niebt rote, man tfjue nur baS iRcdbte . . 5 n , 4U3 

Ulan milt'io ben 2>amcu übel beuten 4,21 ■'■ 

SDcan 3iebt ben lobten tt)r chrenc-eUcS ©eroanb an . . 3,319 
SDcand) gutc§ Seit t)aV \d> »erriet .... 3,167. 13° 306 

2)Jand) nerroanbtcS Wemütb treibt mit mir im ©trom . 5 1 , 290 

2Jcaucbe ©cfabren umringen euch nod), 5 1 , 218 

SDcand)c Jone ftnb mir ©etbrufj, bod) bleibet am meiften 1, 256 

SRandjen Vatai febou berfauftet ihr un3 at§ SDcann . . 5 1 , 238 

2>caucbcrlci b^ft bu nerfäumet: 2, 247 

SRandjeS ^crrlidie bet Seit 4, 1<5 

„SJlandbeS tonnen ttrir nicht pcrftefm." 3,249 

9Randje£ 2eeleuregifter enthalten bic Sänbe, bod) roabrtieb 5 1 , 277 

SOSandjeä roarb inbefj erfahren 4,268 

3)cann mit jugefnöpften Jafcbcn 2, 2y2 

SDcauufcripte b'cft^' id?, roie fein (Mefjrtcr nod) Äönig; . 1,348 

SDcarienS £>ulb unb Stmnutr) rootlt' id) febaueu . . . . 5 1 , 69 

Spartiol, n?enn ifyr'S nid)t roifjt, beroirtbete etuft fo bicüRömcr 5 1 , 269 

*5Kaften neben gebtängl au l>caftcn, e§ troefnet . . . . 5 n , 376 

SKatt unb befditucrlicb 4,335 

SRaaetn fch.' idj geftürst, unb 2)iaueni feb^' id) erridjtet . 1,337 



Alphabetisches Verzeichniss der Gedichtanfänge. 467 

Sftatyow »rügte baS fa>u t>or r)unbcrt i^at/rcn, unb Ijatf fein 5 1 , 298 

SDiebfdmun Reifst — id) will nid)t jagen 6, 104 

*SD?ef;r als id) afmbcte fd)ön baS ©lud es ift mir geworben, 1, 412 

2Jief)r al§ jwanjig^erfoncu fmb in bcm SDJäfjrcfyen gejdjäfttg. 5 1 , 224 

SDlein altes e-ßangclium 2,190 

2Retn 23eid)tiger, mein ä3cid)tigcr 4,335 

ÜDfein ißlid war auf bcn £)immet t)in gerietet . . . . 5 1 , 39 

Stein 6rbtf)cil wie ^cvrttdj, weit unb breit! 6,121 

2)iein £anS bat fein' £f)iir, 3,57 

2)Iein itinb, fie wiffen'S nidjt ju madjen 5 n , 367 

9J?ein SDJäbcfjen warb mir ungetreu 1,22 

*9)fein SDJäbgen im ©Ratten ber £aube 37,42 

*9Jiciu 9Jtäbgeu fagte mir: Sic fdjön 37,46 

SDfevn füfjcS £iebtf>en ! £icr in ©d)ad)tctwänben . . . 2, 14 

SDieine S3urgeu gcrfaücn jwar, bod) getröftet erblid' id) . 5 1 , 219 

9J2eine 2)id)tcrglutf) war fcfjr gering, 2,237 

Steine $reube Derbarb er mir garftig, bie toerftfteirte . . 5 1 , 281 

SDieine £iebfte wollt' id) f)cut befd)lcid)en 2, 101 

ÜDJeinc Seif ift ein £yaben, an bem id) brei ?uftra bie £>eutf d)en 5 1 , 232 

Sftciuc Ufer finb arm, bod) boret bie teiferc Seile, . . 5 I ,219 

Steine 3Bat)rt)cit beftef)et im Seilen, befonberS wenn irgenb 5 1 , 235 

äJteiue garte Sahir fd)odirt baS grelle ©emäljlbe, . . . 5 1 , 249 

üKcincu feiertief/ bewegten 4, 269 

„Stteiuft bu beim atleS wag bu fagft ?" &, 93 

9)tonft bu, er werbe größer, wenn bu bie ©dmftern . . 5 1 , 211 

„Sfteiuft bu es rcblid) mit fold)em ©djmcrg? — ... 5 1 , 103 

SRctbe mir aud), ob bu Simbc Dom alten ^eleuS üernafmaeft 5 1 , 255 

SKclobien öerftc^ft bu nod) teiblid) elenb gu binben, . . 5 1 , 271 

Memento mori! gibt'S genug, 4,134 

ÜDienjd)cnf)at3 ! Sein baoon üerfcürt' id) bei'm heutigen ©rüde 5 1 , 244 

2ftcujd)licrit'eit feuneft bu nid)t, nur 9Jccnfcbticf)feiten; . . 5 1 , 279 

„SSepfyifto fdjeint gang naf) gu fein!" 5 1 , 95 

Messieurs ! @S ift ber ©ebraud), wer biefe ©trage bereifet 5 1 , 205 

9)iid) ängftigt baS 33erfänglid)e 4, 114 

9)Ud) erbaute guerft ein ÜDenfer, weihte ber £iebe, . . . 4,119 

SDiid) ergreift, id) metfj nid)t wie, 1, 121 

üftid) freuen bie öicten ©uten unb £üd)t'gen, .... 2, '237 

SKid) nad)= unb umgubilben, mif5gubilbcn 6,283 

SDüd) umwoljnct mit gtängenbem 2lug' baS SSolf ber gajalen, 5 1 , 219 

2)iid) öerwirren will baS Sfwen; 6,10 

SDHcr; gerbrad) ein Drtan 5 1 , 46 

*2)iirabct(cn pflang' id) in meinen ©arten 5 n , 374 

Wm fef,lt ein §clb! — „(Sin §clb er füllte fehlen . . 3,197 

Wix gab' eS feine gröfjre ^ein 2, 226 

SDhr genügt nidjt eure £et)re: 3,362 

2Kir rjer, id) fang ber Könige ßwift! ^d) bie ©cf,Iad)t . 51,258 

SSir ift baS Solf px £aft, 5 1 , 152 

*9J?ir unb bir ift niemanb f)otb 5 1 , 117 

SJiir will baS tränte 3<^g uict;t munben, 3,238 

so* 



468 Alphabetisches VeneiehffiM der Gedichtanfange. 

Rrl Botanil gib» bn biet) ab? mit Cptif? Sa« tyuft btt? 1 

OÜt bem bunocnftou Ibeil fmb mir jufricben, es $cigt ftd) 5 1 

Kit bor Teutfobeu Tviciuibidiaft 6 

i'tit bet (Eule geflegelt? Da dum Dancroa uic^t weit fein! '>' 

•.Ui'a bei Vitifen regiert er bic i'epcr; 5 1 

■j.'iit bei ©ett nra£ ntemanb leben, 3 ( 

Kit bei 8ifintigani4 Belagen 1 

SDttt biefem SerfatUea 3, 

SWü biefen iiJcnfcbcn umjugcbcn 3 

-J.'iit tiefer SeU ift'S feiner s JBcgc richtig; 3, 

SRtt einem Sperren ftebt cS gut, 2 

WH Jylammeufcbrift mar iunigft eingetrieben .... 2, 

s JD?it b,artb,crs'ger Äritif r;aft bu ben Siebter entleibet, . 5 1 

2Jcit .Hirdjengcfcb,tcb,tc roa« f/ab' icb ju fdjaffen?. . . . 5 1 , 

3J2it Viebc met/r, nur mit 9tcfpcct, 3, 

2)ht s Didbcf)cn fidj oertragen, .... 4, 103. 11, 216. 38 

2Nit meinem Söillcn mag'« gefebebn! — 2 

l'cit Stauen leben roirb bir gar nicb,t fet/roer, . . 2, 235. 3 

Kit ;Katb, unb Scbrocrt umfaßt uub fcbüfcct er .... 7 

l'tit Säulen i'cbmücft ein 2lvd)itcft auf'3 befte, .... 4 

SDtit icltjamcn ©ebärben 3, 

üflit ftcb fclbft ju 5Ratbe gebn, 3 

„2>cit unfern menigen ©aben 3 

mt »ollen Slt^crnjügcn 51,13.11,321.38 

Kit mibcrlcgen, bebiugen, begrimmen 3 

Kitteünäjjigttit ift Don allen Gegnern ber fdjlimmfte . . 5 1 

Hatten im ©etümmcl mancher Jreubeu 1 

bitten in bem Sßafferfpicgel 3, 123. 49* 

Kittemacbt« meint' unb fdjtucbjt' icb,, 6 ( 

Üftobcrgrün au§ Dante'« ^ötte 3 

Hlöcbt' icb boeb roofjl beffer fein 2, 

Köcbte gern luftig ju eud) treten, 5 1 , 

üJcögc bein £eben«faben ficb fpinnen, rcie in ber 'ißrofa . 5f 

2)?öge biefj ber Sänger loben! 2, 

ÜJibget if)r ba« fidjt äerftücfeln, 3 

Hiögt U)r bie fcf/lecbten Regenten mit firengen SSorten . 5 1 

SDiögt 5ur ©ruft ibu fenfen, — 4 

2)corjameb Scbemfebbin fage, 6 

Korgenbämmrung roanbte ftd) in'« §etle 7 

üftorgeimcbel, 2ila 4 

SWofcbu« bift bu! 2Bo bu roarft 6 

2)cübc bin icb be« Söiberfprecben« 5 1 , 

Kübc mar td) gemorben, um immer ©emäfjlbe ju feben, 

Kfiffet im ^aturbetraebten 3 

i^üjjig gelt' icb bir nicfyt«, icb, gefalle bir nur menn icb, trage, 5 1 , 

Muller! je suis fache de ce malicieux; 4 

Kuntre (Härten lieb' icb mu *» 2, 

Kufe, rco fiibrft bu un« bin? 2Sa3, ga* P ben Kanen 5 1 , 

Kufen unb ©rajien! oft f/abt i^r cudj febreeflieb. »erirret, 5 1 , 



826 
274 

282 

241 

282 

21)4 

176 

318 

331 

233 

226 

18 

281 

131 

332 

181 

229 

240 

93 

59 

290 

809 

324 

98 

357 

276 

76 

313 

57 

281 

260 

93 

245 

21 

103 

212 

369 

33 

104 

192 

454 

186 

316 

88 

288 

343 

163 

253 

241 



Alphabetisches Verzeichniss der Gedichtanfänge. 469 

SJhtfterftuljl für ©cbmerj unb Sorgen 4, 271 

SWufj id) bid) f)ier fdion treffen, Slpenor? 5 1 , 254 

SWufjt ntdjt üor bem Sage flieben: 6,143 

Saufet ntdbt miberftelm bem ©cbidfal, 2, 283 

5Wm-on formte, Sanbrer! bie ßuf); . . . . 5 1 , 46. 49^,6 

SDtyrt' unb Lorbeer Ratten fidt) »erbunben 4,35 

Wad) (Salabrien reift er, baS Slrfenal ju befeljen, . . . 5 1 , 212 

Wad) £orintbu§ bon Sitten gebogen 1,219 

Wad) biefem Jrüfjlinggregen 1,113. 3,40 

Wacij Mittage fafjcn mir 1, 15 

Wadialjmung ber Watur 3,118 

Wad)bem einer ringt 3,231 

Wacbt, o Ijolbe! bafteS ?eben! 5!,5. 12, 163 

*Wad)tgefpenfter gießen nid)t mebr 5 11 , 374 

Wad)t§, toenn gute ©eifter fcr)roctfen, 3,364 

WacbnMote, bid) gebt man am btenbenben Sage rorüber; 1,346 

Wadenb rcitlft bu ntdjt neben mir liegen . . 1, 465. 5", 380 

Wädjft baran ftredet ber 23är gu £** "bie bleiernen £a£en 5 1 , 215 

Wärrifd), ba§ jeber in feinem %aUe 6, 128 

Wab> »orfi bu bem (Sbeln unb bliebft bod) ber Silberne? 5i, 278 

Statur c\ah bir fo fd)bne ©aben, 5 1 , 181 

Watur unb fünft fte föetnen fid) ju fliegen, . 4, 129. 13*, 84 

Sieben an gtetd) empfängt eud) fein Wameu§bruber . . 5 1 , 215 

Werft eud) in S3re§lau ber flicgenbe fttfd), errcartet'3 gebulbig, 5 1 , 21 7 

Webmt nur mein £eben t)in, in 93aufd) 3,305 

Neigung beftegeu ift fcb>er; gefettet fidt) aber ©erooljnfjeit, 1,349 

Wein baä ift bod) %vl arg! 2)a läuft aud) felbft nod) . 5 1 , 236 

Wein, ba^ tnirb mid) uiebt fränlen, 3, 342 

Wein! 2>u erbitteft mid) nid)t. 35u ljörteft bid) gerne . 5*, 227 

Wein! fredjere SBette 4,244 

Wein! für ben Poeten ift'S *u öiel 5 1 , 95 

„Wein! b>ut ift mir ba§ ©lud erboft!" 2,233 

Wein! r>ter r)at e§ leine Wotf): 2,271 

Wein, idj Ijabe nidjt§ üerfäumet! 2,247 

Wein, nein, id) glaube nidt)t, 5 1 , 8 

Weifen, mie ftnb' id) eud) fd)ön! 25odj alle gleicht il)r . 1,346 

Wenne ?efftng nur nidjt, ber ©ute f)at oiele§ gelitten . 5 1 , 233 

*Wenne niemanb! nur oerfebone 5 1 , 200 

Wennen bid) ben großen 2nd)ter, 6,216 

Weu ift ber ©infaü boeb nicf)t, man b>t ja felber . . . 5 1 , 299 

Weu=2flonb unb getilgter ÜHunb 2, 226 

Weufter (Stoff pm £>rama, pm .fjelbengebidjte : . . . 5 1 , 297 

Wetr-ton f)at ftd) geirrt? ja boppelt unb 'breifad) ! . . . 5 1 , 229 

Wemtonifd) SBeißben Sinbern oorpjeigen, 5 1 , 179 

Wid)t alles ift an eiu§ gebunbeu 2,243 

Widjt am iWorgcu allein, nod) am SWittag einzig begliidt fte, 4, 125 



470 Alphabetische- V.tzi i -hniss der Gedichtanfänge. 

Webt am rmSauebanna, ber burrb ©üficn fliefit . . . 4, 236 

«Ricbj an Weij noaj an Äraft feint'* beinern ^iufel, . . 5 

auf bet grünen Crbe nur I 

Riebt Ängenbtide üeh' idi nill :.', 89 

Bliebt bloß ^oifpieifammlung, nein, 6 1 , 225 

■A'idit bor gemaltige SDtt, midi tobtet' ".'igiftbo« nnb braute 51,286 

9iidu bocbl Sber e< fdimädncu bie bieten mäff'rigteu . B 1 , 258 

•«elegenbeit nuutjt Diebe 6, 146 

-Jiidu gröfiem Öortrjeil müfit' idi gn nennen, .... 2,246 

9Kd)t rjt afltf Wölb »ai gleißt 4,67 

Wißt [ebet tonn alles ertrogen 3, 256 

-.iiidn [ebet maubeit nur gemeine Stege 2,224 

\'iidn mein - auf Beibenblätt 6,293 

Oiidit nur att ftabttfl bau bu mieb, belehrt 6,473 

\i;idn fo eilig, liebe« Untbl 51,8. 12,16 

SKdjt fc, niebt fp, ibr .VSerru. Sollt ihr cutanber |n Gbren 5 r , 294 

9tid»t lolPa teil JJt/ret Seite fommen, 4,275 

9W<t)t üerblirb, niebt uuftcrblidi, aber uon 9iatur . . . 4, 334 

Webt über ;}eit= neeb l'anbgenoit'en 2,241 

Stiebt riet feblt bir, ein jRetfter naeb meinen Begriffen . 5 r ,249 
"'cidit ßntfttrftigefl nur bertanbet ©aftt; aueb jebt norb . 1,335 

9K$bl att bebt GrüeS fohlt bir, fo märe bein ^meiteS . 5 I ,246 

Oiidu-? in ber SDcenföbett fo miebtig, al§ ir)rc Seftimmung :">',•_' 17 

S&idjtt tjt jerter att bie Bergangenljett; 3, '277 

iRicbtf taten er leiben mal groß ift nnb mäcbrig, . . . 5 1 , 232 
9cicbt§ Iciebtcr att bem Tiirnigen febmciebeln; .... 2,248 

9Mcbt3 ! OTan ftebet bei mtt nur Sfatret, Gommer$ienrätr;e, 5 1 , 264 

Wcbt§ mebr Pen biefem rragifebeu 2ruf 5 1 , 263 

ftidjti feil ©erben bat Ctoa«, bau nichts ficb . . . . 5 J ,222 

9cicbts taugt Ungebnlb 2, 249 

Ocicbts rem Bergangtufct 3,235 

92id}tt mirb recbtS nnb linfS mieb tränten 3,350 

Nicolai entbeeft bie Duetten ber Sottanl SBetcb Sunbcr! 5i, 232 

Wcotai reifet npcb immer, nod) lang mirb er reifen, . . 5 1 , 231 

Webcrgaugcn ift bie Samt, 6,220 

9cieberfrärbtiger§ mirb niebts gereicht 

Wemanb Betty bu, unb mieb, <ßb,ilard)o8, liebft bu fo Ijeftig. 1, 322 

9hetnanb muß berein rennen 3, 267 

gKentanb feil in'« tftofkr gefin, 5 1 , 134 

„Wcmanb fofl mieb befteebeu!" — %A) glaub' efl,. . . 5V298 

9Kemanb mirb fteb felber fenneu 5i, 84 

Sftientanb mollte ftc frei'n, ibn niemanb lefen; fo fei benn 5 
gftifia«, n-erfii ter SRnsa, bu 8r|t bcS 8eife . 1, 288. 34i, 373 
Stimm bem StomettjenS bie Syacfel, beleb', o Wufe, . . 1,351 

9Kmm'£ niebt übel, bau nun aueb beiner gebad)t mirb! . 5 1 , 225 

Wmm'-S niebt übel, mein .fieroS 5 1 , 265 

Zimmer mill irb bieb ferlieren! 6,169 

Wmmü bu bie üftenfeben für fcblccbt, bu tannft . . . 5 1 , 274 

9iod) bin \i) gtcicfc ton eueb, entfernt, 3, 320 



Alphabetisches Verzeichniss der Gedichtanfänge. 471 

9coch ein Phantom fticg ein. 2)a§ fa§ un§ eine ©cbäd)tniß= 5 1 , 285 
9^ocb einmal roa^ft bü, Dielherocinter Schatten,. .3,19. 19,341 
9?od) half ich mein Urthcil gttrifcf, ba§ ift bal 33cquemfte; 5 1 , 2'7 

9coch ift e§ £ag, 1>a rühre ft* bcr 9Jcann, 6, 119 

9hch fpuft ber '93aht)lon'fd)C Shurm, 2,231,349 

9torb unb Sßeft unb ©üb *erfp(ittern, 6, 5. 41 1 , 86 

9htf) lehrt heteu, man fagf§; roiCt einer c§ lernen, er gct)c 1, 311 

9hm auf unb lafjt »erlaufen 3,69 

„9hm benn! Grh/ wir t>on Rinnen eilen 4,115 

9hm enbet meine Dual 3, 193 

9hm erwartet benn auch, ffa feine herzlichen ©ahen, . . 5 1 , 243 
„9hm, ?freunb, hift bu Dcrföhnt mit ben ^hifof opt)ert ? . 5 1 , 257 
9hm iff§ gefchefm! 2)ir hat ein herher Streich . . . 4,253 
9hm faßt auch uiebern?ärt§, burch Grrbgciualt .... 3, 100 

9hm fi£t ber 9httcr an bem Drt, 4, 355 

9hm fo fegt euch, liehe lieber, 6,271 

9hm oerlaff ich biefe glitte 1,44 

9hm rceifj mau erft, tr>a§ 9Menfnofpc fei, 4, 114 

9htr ba§ feurige 9ftofj, ba§ muthige, ftür^t auf ber 9?ennhahn, 5 1 , 311 
9hrc ba§ leichtere trägt auf leichten (Schultern ber Schöugetft, 5 1 , 305 

9htr ba§ienige ©eftcht 7,85 

9htr bie ^Iärf)e heftimmt bie freifenben 59ah.uen be§ 2ehen§ 1, 358 

9htr fort, bu hraune £ere, fort! 1,195 

9hrr heute, heute nur tafj bich nid) t fangen, 2, 227 

*9htr im SBiberfchein ba§ Schöne 5U, 415 

9htr ?uft unb Picht unb ftreunbe§lieh 5 n , 360 

9htr ftiße! nur hiS morgen früh: 3,340 

9hir wenig iff § rcaS ich bcrlange, 6, 156 

9cur roenn ba§ $er^ erfchloffen 5 1 , 108 

9hir roer bie Sehnfucht fennt, 2,114. 22, fi7 

9htr mer Pon Slllalj hegünftiget ift, 6, 89 

O. 

*D! »leihe ruhigen 93e*irfcn 5 n ,400 

D, baß ber Sinnen boch fo oiele ftnb! 6, 172 

D be§ fußen Sinbe§, unb o ber glücf liehen 9Jhitter . . 2, 1 31 
D bie 9catur, bie jeigt auf unfern 33üh.nen ftd) rcieber, . 5 1 , 263 

D bu, bie in bem £>eiligthum 5 1 , 55 

D bu lofe§ IcibiglieheS 9Jiäbch,en 2, 98 

D fänbe für mich 4, 155 

D Freiheit füß ber treffe! 3,255 

*D! gefchähe ba3 boch ?Ipolf! umfdjlängen bie geffeln . 5n 387 

D gih, fcom »eichen Pfühle, 1, £8 

O ipäubel, i, effm $ utnn 27, 140. 37, 58 

D ich £hor! $$ rafenber £f)or! Unb rafenb ein jeber 5 1 , 255 
*D ihr neefifchen jungen! n>a§ jerrt unb fchleppt ih.r . . 1,470 

D ihr 2ag§= unb Splitternd) ter, 3, 329 

D, ih,r werbet SSunber felm 23, 304 



172 Alphabetisches Verzeichnis der Gedichtanfange. 

:iber, ftifl! reicht meinen i'ehrcu 4,219 

Ol (ofi btt JatnnUS Miauen 3,242 

C liebluhc Ibcrefc . .' 1,17 

\ibeburg bie Btabt . 5', 41 

(fette mit tem meifjeu rtabc 4,226 

O Schöne« ^iäbdieu bu, 2,94 

D 93atcr alle« mabreu Bamf 4,164 

C ferfdireicu müdrtct ihr gerne bie SBücbcr; begierig. . 5 1 , 297 

O wären wir weiter, o war' ich |n .ftauS! 1,906 

O SEWt, von beinern bäfilidicn rdiluub 3,332 

O Sktt! wie fcbamloS nnb boshaft bu hift! .... 6,89 

O, wie achtet' ich fünft auf alle Betten be« ftabre«; . . 1,328 

O wie fühl' ich m R»B1 mich, fo frof)! gebent' ich, ber 3citcn 1,242 

C wie ift bie Stabt fo wenig; 1,146 

*0, wie lallt baS Sinb fo faiit! 5*, 44 

O mic fchätj' ich euch hoch ! 3b r hürftet forglicfy bie Äleiber 5 1 , 226 

O mic fetig marb mir! : . 6, 59 

Ob ber Äoran ton Cfwigfeit fei? 6,203 

Ob bich ber (WcniuS ruft? Ob bu bem rufenben folgeft? 5 T ,227 

Ob bic2Kenfchcn im Sangen fich beffem? 3<h glaub' es, 5*, 209 
Ob bu ber Ätiigfte feift: bavan ift meuig gelegen:. . . 1,356 
Ob bu machft, ba§ fümmert uns nicht, mofern bu nur fmgeft; 1, 357 

DB ein SRenfdj gemohnt ift mit rechtlichen IJccnfcbcn *u leben, 5 1 , 301 
Ob erfüllt fei wa§ 3Jcofc§ unb bie ^roph,eten gefprocfycn 1,465 

Cb ich bich liebe, weife id) nicht 4,863 

Ob ich ^rb'fchcS beut' unb finnc, 6,10 

Ob ich liebe, ob ich Baffe! 5*,98 

Ob aihitter? Xochtcr? Schmefter? (Sufelin? 3,130 

Obgleich fein ©rufj, obgleich fein 23rief »on mir . . . 4, 181 

Obern Seqe, laugen Stauben . 4,278 

öbimtf reifet bie klugen ftch au§, Qofafta erhenft ftch, . b l ,2b2 

Öffnet bie Söffet*. 3hr habt boch nichts SontrebanbcS B 1 , 205 

öffnet bie 2dirautcu! bringet j»ei Särge! .... 51,248 

Öfter« nabmft bu ba§ SDcaul'fcbon fo t-oll 5^237 

Offen ftcht ba§ ©rab ! Selch bmlicb SSunber! 3?er $err ift 1, 446 

Offen ficht fiel boch geheime öaben 4,138 

C ffen neigt fich bie Pforte bc§ bergabftür^enben 2Balbfrrom§ ; 4, 124 
Oft erflärtet ihr euch att Tvreuube be§ Dichter^, if;r ©ötter! 1, 315 

Oft in tiefen »cittcrnäcbteu 2,96 

Oft, menn bir jcber Sroft entflicht, 2,244 

Oftmals hab' ich geirrt, unb habe mich miebergefunben, 1,330 

Cbue ba8 SWinbcftc nur bem gebauten ju nehmen, . 5 r ,208 

"Cime beinc füfeen 2Borte 5 n , 369 

Ohne ftaftnacbt§tan$ unb 2)cummenfpiet 3,148 

Oute menichliche (Mcbrcchen 3, 126. 49*, 326 

Ohne Schrittfchuh unb Schellengeläut 3, 148 

Ohne Umfchweife 2, 249 

OminoS ift bein 9?ame, er fprid)t bein gan$e§ Sßcrbienft au§: 5 1 , 239 

Otez-nioi la grammaire! 4,344 



Alphabetisches Verzeichniss der Gedichtanfänge. 473 

pfeifen fior' id> fern im 93ufd)e ! 4, 70 

pflegten mir frbftatlcn ©la§ 4, 297 

^fjilofopfyen berberben bie ©prad)e, <poeten bie £ogif, . 5 1 , 2nO 

9ßbtlofopb'fd)er Vornan, bu ©tiebermann, ber fo gebutbig 5 1 , 251 

„yöheV. roagft bu ju jagen, mo ift ber $öbcl?" ^fir mattet, 5i, 270 

^räcfytig l)abt ifj/t gebaut. 3)u licber|jimmet ! SBietretbtman, 5 1 , 306 

prangt mit ben färben 2Iuroren§, SRammfeltt, Sulpen . 1,346 

greife bem tiube bie puppen, 1,354. 51,245 

treffe bu bift lieber frei &n 403 

*J3riefter werben 9tteffe fingen 3, 104 

^ringen unb ©rafen ftnb t)ter bon ben übrigen §örern . 5 1 , 247 

$rüft ba§ ©efd)td biet), weiß e§ rcobj maru'm: ... 6, 119 

Ruften, grobes bcutfdjeS SßBort! 5*, 188 

(OL 

Duerfopf! f freiet ergrimmt in unfern SSälbern §err 9iidel 5 1 , 232 

Qui gravis es nimium potes hinc iam lector abire 5 1 , 291 

SRafd) b, erein unb nidjt gegaubert 16,228 

SRaubJetftg n>ar'<§ ba, roo mir nieberftommen . . . 42 n , 71 

Staunt unb $eit § ai man mirftid) gemault, . . . . 5 1 , 224 

Sftaum unb 3eit, id) empftub' e§, finb bloße gormeu. • 1>348 

9ted)t gefagt, @d)toffer! ÜJtan liebt waä man bat, . . ^,290 

SRebe leifer, mein $reunb. ^roax l)ab' icb, bie Darren . 5 1 , 258 

Stebe niajt mit bem iBolf, ber Äant b,at fte alle berroirret, 5 1 , 261 

SRebet, Pumpen, lumpig bon mir, bod) faget: e§ mar if)m 5 1 , 29D 

Sfteget ftcfj wa§, gleich fließt ber ^dger, "ib,m feb, einet . 5 1 , 234 

SJeid) ift an 931umen bie ^ivx; bod) einige ftnb . . . 1,345 

Steicbcn 33eifaH t)arteft bu erworben 4,62 

SReieber SSlumen golbne SRanfen 4, 20 

SReicbtc bie fcb,äblicb,e $rud>t einft Butter @ba bem ©arten 2, 130 

Stein juerft fei baS §au§, in meinem bie Königin eingießt, 5 1 , 213 

Steiner 23ad>, bu entfteüft nid)t ben tiefet, h\ 231 

*9fteingetbafd)cn in £amme§blut, 5 1 , 194 

Steife bebutfam, o SBabrbeit, ber febroarje ^afob mit feiner 5 1 , 280 

Steiteft bu bei einem @d)tmeb borbei, 6, 72 

Stepräfentant ift jener ber ganzen ©eiftergemeinc, . . . 5 1 , 305 

Stepubtifen f)ab' icb gefebcu, unb ba§ ift bie befte ... 1, 355 

Steud)lin! wer will ftcb if)tn bergleidjen, 3,341 

Siebter in Bonbon! 2Ba§ mär' er geworben! .... 5 1 , 281 

Stieltet ben berrfebenben Stab auf ?eben ... 1, 351. 5i, 223 

Stinge, £>eutfd)er, uad) römifdjer traft, 5 1 , 313 

Stingteüt lauft! gefdmnub it)r ^raun! 3,225 

StingSum fd?rie, 'nric 3?ögelgefc^rei, baS ©efcfyret . . . 5 1 , 262 



474 Alphabetisches Verzeichniss der Gedichtanfange. 

ffiemifdi mag man'« immer nennen 4,143 

;. Piniol, Röfetfl Mtol 4,140 

unb Cilie morgentyaulia) 6,20 

ntnofpe, ba bift bem biübenbcu Weibchen gemibmet, 1,846 

Wüiut fonfl einen bet 2d>lag, fo ftoeft bie 3 un 9 e Qtto'6ffld\d), 5 1 , 233 

»Stuf id\ ba »ifl mir feiner bordieu; 3,287 

Rubig am Krfenal fteim itoei altgtiea)ifd)e £öwcn. . . 1,312 

Wnbig fofl idi hier D erpaffen 3, 234 

bullig SSJaffer, graufc £bfttc, 3/127. 49^,329 

6. 

©ämmtüdje fünfte fernt nnb treibet ber 2)cutfd)c; J« jeber 1, 314 

©ag' boch, Dbtjffen*, ba? muß ein tüchtig gefegneter Äerl 5 1 , 286 

@ag', bu fjaft mofyl mcl gebiebtet, 6,153 

Sag' iä)'S emh, gefichte 93äumc, 4,101 

,,©ag' mir boch, ! t»ou beineu (Megucrn 3, 315 

©ag' mir, warum bich feine 3t»img fr'cut ? .... 2,293 

Sag' mir, was ein ftnpocbonbrift .' • 2,235 

©ag' mir, reo ift beim bie Älicfe? „2)a brtlhcn ift fte . 5 1 , 300 

„2ag'mir, worauf bie 33öfcn fmnen?" 3,230 

„Sag' nur, warum bu in manchem »falle 3,266 

*©ag' nur ma§ haft bu in beinern ©ran 5 n , 403 

,,©ag' nur wie trägft bu fo behaglich, 3, 236 

„©ag' mtiS boch warum beinc (Satte 5 1 , 88 

,,©ag' un§ jungen boef) auch was *u £iebc." .... 3,291 

„©ag, tva§ enthält bie ftirmcugcfcnüfyc? . . . 5 1 , 130. 5^271 

©ag', \va§ fönnt' un§ SJcanbarinen, 4, 110 

@ag', wa§ säf)fft bu? — „Qfch sähfc, 1,339 

©ag', wie fommft bu 311 bem S^cfcn 5 1 , 163 

,,©age beutlicher, wie unb wenn ; 3, 305 

©age, 5vreunb, wie finb' id) beim bid} 5 1 , 257 

©age mir, 6, 47 

©age mir ein weifer 3Jiann, 3,326 

©age mir feiner: 3,271 

©age mir, mit wem p fpreeben 5 1 , 98 

,,©ägc mir roaZ ba§ für <ßrad)t ift? 5 1 , 153 

©age, SWitfe, fag' bem dichter 3,164 

©age, tf)un wir nicht recht? SSir muffen ben <ßöbet . 1, 321 

„©age, warum biet) bie SDccnftfjen Pcrtaffen?" .... 3,288 

„©age wie c§ bir nur gefäüt 3,289 

©age, wie fchft bu? $<*) febe! unb wären Ijunbert . . 1,328 

*©agen wir bod? Zitrone 5n ' 3 78 

©aget, ©teinc, mir au, o fpreebt, if)r hohlen <ßaläfte! . 1,233 

©aget, wann nttfet mein ©cbicht, o 9P?ufen! 5 1 , 300 

©agft bu: ©ort! fo fpricbft bu Pom ©anjen, .... 5 1 , 144 

©agt c§ uicmanb, nur beu SBeifen, 6,28 

*©agt mir bodj 5 U , 413 

©agt nur nidj t§ I)at6 : 3, 274 



Alphabetisches Yerzeichniss der Gedichtanfänge. 475 

©agt! rca§ füllet ba3 Bimmer mit SBobfgerücben? $efeba, 1, 347 
©agt, wem geb' ict) bie§ Süd&tcht? ®cr ftürftm, 1, 467. 4, 121 

©agt! wie fömttcn wir ba§ itfafjre 3,264 

©agt, wo fte^t in ©eutfötanb ber ©anSciilott? . . . 5 1 , 238 

©at) ein $nab' ein 9Jö§lcin ftet)u 1, 16 

©al) gemabtt, in ©otb unb SRabmcn, 4, 42 

©aiten rühret 9tpott, boeb er fpannt auet) 5 1 , 269 

©artet $ot)annc§ im $otr) Ijeißt jene .firct)c; Senebig . 1,312 
©anft wie ein SDiorgentraum fdt)reit icb, t)eroor . . . .16, 195 

©anfteS SSilb bem fanften Silbe, 4, 7 

©angreift war bein (£t)renweg, 4,298 

©arat) toct)t' unferm §erregott, 4, 198 

@artopl)agen unb Urnen »eruierte ber §eibe mit Sieben . 1, 307 

©atj ict) fritt) auf einer ^clfenfpitje 2, 182 

©aturnu§ eigne Äinber frißt 3, 146 

*©auber b^ft'bu bein Soll, 1,452 

@ct)abe baß bie 9iatur nur ©inen 9ftenfct)en au§ bir febuf, 5 1 , 208 

©cbabc bat] ein Talent r)ier auf bem fatbeber »erbauet, 5 1 , 214 

©dt)abe für'« fdiöne Salent be§ berrtict)en$ünftter<§ ! D bätf er 5*, 245 

©cbabet ein $rrtl)um wobt? Webt immer! aber ba§ $rren 1, 352 

@cbäblidt)e 2ßat)rt)eit, ict) siebe fic oor bem nüt|tidt)en $rrtt)um 1, 352 

*©d)ämt eueb, Strgioer, ifjr fetib nur Äuaben 5 n , 383 

©cbaff', ba§ Sagwerf meiner |jänbe, 1, 102 

©cbaffen wot)l lann fie ben ©toff, boct) bie wilbe . . . 5 1 , 310 

©cbarfftnnig r)a6t ibr, wie tr)r feib, 3,159 

©cbaucn fann ber Warm unb wählen! . . . 5 1 , 23. 12,200 

©ebauertiet) ftanb bo§ Ungetüm ba. ©efpannt war . . 5 1 , 262 

©cbenfe fomm! Wod) einen Sedier! 6,217 

©ebeufat! 2ßa§ beUft bu? 90?ein §err, e§ ftnb unferer gwei 51,285 

©cbide bir r)ter ben alten ©ötjett 4, 193 

©cbide bir t)ier in altem Äleib 4, 195 

©cbilt nict)t ben ©djelmeu, ber eifrig bemüht . . . . 5 1 , 96 

©ebläfft bu noeb immer? 9?ur ftill, unb laß mict) rut)cn; 1,313 

©ebtaf ict), fo febtaf icb, mir bequem 2, 229 

©eblange, f>atte fülle! 4,333 

©cblangc, warte, warte, ©eblange, 4,320 

@d)lect)te§ %u fertigen ift bod) fo leiebt, unb f eiber . . 5 1 , 272 

©ebtimm ift e<3, wie boct) wob! gefct)ief)t, 6, 134 

©cblüffel liegen im Suct)e jerftreut, ba§ SRä'tftfet p töfett; 1, 338 

©eblummer unb ©eblaf, jwei Srüber, -mm 2)icnfte . . 2, 124 

©cbmeicbelt ber SWcnge nur immer! 3)er $arorti§mu§ . 5 1 , 270 

*@cbmenficb trat icb berein, getroft entfern' ict) mict) wieber, 4, 126 

©cbmücft bie priefterlicben fallen 5 1 , 73 

„©ebneibe fo lein «cftcfit! 3,321 

©dmeibet, febneibet ibr fterrn, buret) @ct)neiben lernet . 5 1 , 231 

©ebnet!' icb ben $feil auf biet)? 9?ein, bu feaft ©nabe . 5 1 , 292 

©cbön erbebt fict) ber Wglei, unb fenlt ba§ $öpfdt)en herunter, 1 , 345 

©cböu unb löftlicb ift bie @abe, 6,298 

@cf)ön unb menfdjtid) ift ber ©eift 3, 123. 49 1 , 310 



\lphabetischcs Verzeichniss der Gedichtanfiinge. 

nt ftiubcr tragt ihr, unb ficht mit pcrbccftcn ffieftcbtern, 1, 814 

•ic -.'uiirctät bor Stubcumäbcbcn *u Pcipvg, . . . !">', -j.Vi 

Mbcit ift cmig nur Criuc, bocb, mamiicbfacb mcdjfclt . "»' 

:\m lugenb einer Seele 1,52 

Schon Uin Irrlicht fah icfi entfebmiuben, birfi, "ißblogifton! 5 1 , 229 

Schon cutrumclt fieb icbcS Qicftcbt; bie ^urthen ber üftülje 1, 319 

J 2Aion lange fühlt ich 5«, 423 

(Schon fo lang umarm' ieb bic lotbaringi'cbc Jungfrau, . 5 1 , 219 

Schon fem Wirte burcbmühlt, qebiffen unb micberqcbiffen 4,123 

(Scbon mälzen fdmeüe 5Räber raffclnb ftch unb tragen 2, 149. 37, 36 

ScbrerfeuSmänner mären fie gerne, bocb lacht man . . 5 1 , 236 

Schreib* bie Journale nur anonpm, fo fannft bu . . . 5 1 , 237 

Schreiben mollt' er unb leer mar ber fiopf, ba befab, er 5 1 , 293 

(Schreibt er in WeSti 6,292 

Schroffe ftelfcn, weite IReere 4,144 

(Sdbülcr macht ftcb ber Scbroärmcr genug, unb rühret . 1, 311 

Schütte bie SMumen nur ber *u meinen Ruften unb beinen! 1,272 

(Schüttle beu Staat mie bu mufft. 9cic Wirft bu . . . 5 1 , 271 

*Schmacb ift immer bie 3Mirgfcbaft bie einem Schmalen . 5 n , 387 

Scbmänbcn bem inneren ?htge bic 5Mlber 1,347 

«Scbmärmt ihr bocb *u ganzen Scbaaren 3,351 

(Scbmarj unb ebne ?icbt unb Schatten 4, 144 

Scbmar* unb Scifi, eine Xobtenfcbau 2, 219 

<Scbroar$cr (Schatten ift über bem Staub ber ffictiebten . 6, 286 

ScbmarjcS ftahrjeug tb,eilt bie Seile 3,214 

(Schmer erhalten mir un§ ben guten tarnen, benn ^ama 1, 258 

Schmer, in SalbeS 9?ufcfi unb" Suchfe 3,180 

Schreeftcr pon bem erften ?icht 1,49 

Schmimme, bu mächtige (Sdioflc, nur bin! 1,360 

(Sechs ü?egünftigte beS ftofcS 6,267 

<Scrb§ unb s^anjig Wroicbcn gilt mein Xbalcr! . . . 2,250 

Sechzig Xucaten erhält, mer ein gutes Selbcngebicht febreibt, 5 T , 283 

Seele legt ftc auch in ben ©enufj, noch ©eift in'S Sebürfnifj, 5 1 , 279 

Seh' ich an anbern grofje ("rigenfehaften, 2,241 

Seb' ich ben "^ilgritn, fo !ann ich mich, nie 1,309 

<Seb' id) bie Serie ber 2Jcciftcr an, 2,279 

Seb' ich ;um Sagen heraus 5 1 , 111 6,475 

(Sehen möcbt' ich bieb, Widel, meim bu ein Späficben . 5 I ,233 

Sehet auch, mie ihr in S** ben qroben Rauften entfcblüpfet 5 1 , 216 

(Sehet mie artig ber 5 r °W n ^ ^üpft! 5 1 , 248 

(Seht ben folfen quell 2,53 

Seht ben SSogcl! er fliegt ton einem 9?aume *um anbern, 1,341 

Seht ihr bic luftigen SBrübcr in« Crrbgetümmel fich, mifcfcen, 5 1 , 266 

Seht ihr in Ücip^tg bie ^ifebtein, 5 1 , 217 

Seht, UM* Periucbt nicht ber 2>cenfcb, 5 J ,288 

Sei baS Sertbe folcher Senbung 2,253 

Sei ba§ Sort bie 9?raut genannt, 6,31 

„Sei beinen Sorten Üob unb Gljre, 3,262 

Sei bic 3ierbc beS ©cfdbledt)t§! — 4,36 



Alphabetisches Verzeichniss der Gedichtanfänge. 477 

«Set bu im Seben roic im SBiffen 3,365 

„©et einmal cfyrltd) nur : 3, 289 

©ei gcfüf}llo§! 4,185 

©ei nid)t fo heftig, fei nid}t fo bumm! 5 1 , 133 

*©ei'§ ^rieben Doei; Ärieg 5 n , 412 

„©eib bod} nid}t fo fred), Epigramme!" SBarum nidjt? 1,322 

*©etb, geliebte tleine Sieber 37,48 

©eib il}r ba glüdlid} Dorbei, jo ualjt eud} 5 1 , 216 

*©eib ifyr ein grember, mein £err 1,461. 5 n , 337 

©eib irjr Derrüdt? rcaS fällt eud) ein, 5 1 , 94 

©eib if)r, lüie fd)ön geputzte Sraut 3, 262 

©eib, o ©etfter be§ §ain§, o feib, if)r ftrmiptjeu be§ gluffeS, 2, 127 

©eib roiltfommen, eble ©äfte, 3,117 

©eien fte ftet§ roie Späne gefpaltcn 7, 106 

©eine Meinung fagt er Don feinem Qafjrljunbert, £r j t ^ ^ 231 
©eine @d)üler f)örtcn nun auf $u fefyn unb ju fdjliejjcn, 5 1 , 230 

©eine lobten mag ber geinb betrauern: 6, 248 

©eine llnfterblidjfeit tfyeilt mit bem fterblidjen SBruber . 5 1 , 278 

©eit einigen Sagen 5 1 , 115 

©eit jenen 3eilen bi§ jum heutigen Sage 4, 33 

©eit fed)jig ^a§ren feto/ id) gröblid) irren, 3, 253 

©eit Dielen 3 a ^ r £" *) a °' id} ftiH 3, 144 

©eitroärtä neigt fid) bein §äl§djen. $ft ba3 ein Sunber? 1, 317 
©elbft ein fo i)immlifd)e§ s .paar fanb nad) ber SSerbinbuug 2, 130 

©elbft erftnben ift fd)bn; bod) gtiicfltcfj 4, 124 

©elig bift bu, liebe tleine, 2, 110 

©elten ergaben unb grofe unb feiten iDürbig ber Siebe . 5 1 , 218 

©eltfam ift $ropl)cten Sieb 1,333 

©ettfameS Sanb! £ier baben bie glüffe ©efdjmad . .51,220 

©efce mir nicf>t, bu ©robian, 6, 208 

©e^e nur immer Mottos auf beine Journale, fie seigeu 5 1 , 237 

©ibntlinifd) mit meinem ©efid)t 3,310 

©id} im SRefpeft ju erbaltcn 6, 123 

©id) in erneutem Äunftgebraud) ju üben 2,255 

©id} läßt bie junge grau als §eloife malen, .... 5 1 , 100 

©id} f elbft su loben ift ein gebier, 6, 108 

©id} 5U fd}müdcn begierig Derfolgte benrinnenbeu 93adj etnft 2, 133 

©id}er ruljft bu auf un<3, unb rcarum? 5 1 , 288 

,,©ie betrog bid) geraume $eit, 3, 303 

©ie entwirft mid}, unb täujdjet Dietteidjt. D, 2)id)ter . 1,349 

*©ie fäljrt in alles rafd} hinein 5^201 

©ie glauben mit einanber ju ftreiten, 2, 232 

©ie baben bid}, beiliger §afi<5, 6,41 

©ie b^aben un§ l)erau§gefd)icft 13 1 , 159 

©ie fyaben tt>egen ber jtrunfetüjeit 6, 210 

©ie fauen längft au bem fd)led)ten S3iffen; 3,335 

©ie liebt mid}! 51,17.11,326 

©ie madjen immerfort (St>auffeert, 3,316 

©ie maltraitireu bid} fpät unb frülj 3,323 



\ 1 pliiiln t isches Verzeichniss der Gedichtanftnge. 



SKc möchten gentC frei join, 

2ic jagen: bafl mutbet muh nicht an! 

Sic [äugt mit (Biet Derrät$rifä)ei ©etronfe 

Bie iduitcn einanbet Cgoißen: .... 

2 u- ftreiten mit bei Äötgertrelt. . . . 

Bie tiutcu gern große Swbmex bereiten, 
•Sie »erben fo lange botiren unb jdjuarfeu 

„Sie wollten t*ir (einen OetfaQ gönnen, . 

Sieben gelm verhüllt, unb fteben mit offnem @efu$te 

Sieben ^abre nur mährte bei Krieg, t>on mcUtcm bu fui^oft ? 

Sieben Stfibte janlen fieb bram. dm geboren ju baben, 

Sieb! ba0 gebänbigte 8ofl bet lw)rf dien mndfenben Stange 

Bien bort erblaßt ein ©ettnffer, errötet, cntfcfcct fid), • 

«Sieb in biejem 3 au t»cvipi^gci 5 1 , 64. 

Sien mid), §eifger, wie id) bin . . 5 1 , 15. 11,324. 

©icl), nur fegnen bid), nur bringen 

©icljc, fd)ou nabet ber J-rübding; ba§ jtrömcnbc SSaffcr 

2ieheft bit SBielanb, jo jag üjm: id) laffe 

2iebft bu baS mic id) c§ jar), 4,67. 

Biebf) bu bie ^omeranjc? 

2iebt man beu jdjöuftcn Stern bie 9iad)t erhellen . . 
*Sino beim alle reinen -Triebe 

2iub bie im Uuglüd, bie nur lieben, 

2uub bie 3imiucr fammtlid) befetjt ber 23urg toon Dtrauto 

<2Hub bieg Senjoren 

©inb eS Mampfe, bie id) jelje? 

2 inb (^efilbc türfijd) morbcu, 

2 inb Könige je sujammeugefommen 

*2iugc 3)hije mit Shtft ben ?iebe§banbel bc§ 2!re§ . . . 

Singen ftc ©turnen ber linblid)cn 9iul) 

finget niebt in Srauertöucn 2, 119. 

Sinnreta) bift bu, bie ©prad)c Bon fremben SBörtern . 

©üj' id) allein, 

©f laben jolltcn mir Ijaben in beiuer ©egenroart? . . . 
*<2o ber Seftcn mic ber Cfteu 

So ergaben, jo groß ift, jo weit entlegen ber §immcl! . 

©o groß at3 bie 33egicrbe mar in mir 

So bab' id) enblid) bon bir crljarrt: 

©o bab' id) mirtltd) bid) oerlorcu? 

©o ljätt' id) mid) beim mieber angezogen 

©o j)od) bie 9Jaje reicht, ba mag'3 »pobd geljen, . . . 

So ift beim £ied au§ uujrer bitten 

©o fomnit beim aud) ba§ £)id)tcrgeme 

©o lang mau uüdjtcvn ijt, 

,,©o laß bori) aud) noch biejc gelten, 

©o laßt mid) jcbeinen, bi§ id) roerbe:. . . . 2,115. 

©o laßt mir ba§ ©ebäd)tuiß 

(@o leitet ju bc3 ©d)loffc§ Pforten 

•So nah, ber jjtowib bon ber unb jener ©citc . . . . 



8 

1 

r.i 

51 
4 
& 
28 
38 
ßn 
1 
:V 

2, 

L6 

&n 

2 

1 

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2 

8 

55 

4 
22 

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6 

r.n 

6 

5i 
4 
6 
1 
13' 
3 

r.i 
8 
6 
8 

23 
3 



, 295 
,281 

, L76 

, 288 

,220 

,882 

,121 

,848 

,386 

,244 

,248 

, 128 

,295 

,303 

, loi 

,370 

,869 

,257 

,42 

,96 

,327 

,435 

,290 

,469 

,393 

,104 

,213 

,396 

,385 

,46 

,193 

,227 

,202 

,361 

,275 

,231 

,218 

, 223 

,60 

,165 

,288 

,189 

,242 

,205 

,327 

,159 

,303 



4, 246) 
5 U , 408 



Alphabetisches Verzeichniss der Gedichtanfänge. 479 



©o flauet mit bcfdjcibnem 33licf 3 

©o jcfylicjjett wir, bafj in bic Säug' 2 

©o jdjluntn fteljt c3 roatn-üd? uod) nicfyt 5 1 

*©o fefyr bir aud) ber £opf gefädt, 5* 

,,©o fei bod) böflid)!" — §bfüd) mit bem tyad? . . . 5 1 , 

©o finget laut ben s }Malu 3 

@o fod bie ortfyograpfyifdjc 9iad)t 5 1 

,,©o ftid unb fo finnig! 3 

*©o traurig, bafj in ÄrtegeStagcn 6 

@o umgab fie nun ber hinter 6 

©o üerrcirret mit bumpf widfürtid) üerwcbteu ©eftalten 1 

©o roälä' id) olnte Unterlaß, 2 

©o lüanbelt bin lebeubige ©eftalten 4 

©o mar es> fdjon in meinen Jagen 5 1 

©o weit bracht' cS 9Jiutep, ber 3>ieb, 6 

,,©o unberftrebe! Sa§ wirb bid) abetn; 3 

©o wie ber $apft auf feinem £b,ron 5 1 

©o wie 93iofe§, faum geboren 3 

©o wie Sitania im gfcen* unb 3 a ubcrtanb .... 2, 270 

©ogar bieft SDBort fjat nidjt gelogen: 2, 

©otjn ber Gürbc! ©o tief liegft bu ba, 5 1 , 

©otdjer Öaube barf fid) niemaub rühmen 6, 

©od aud? i>a§ Sßort fid) boren laffen 4, 

©od bein Sompaß bictj richtig leiten, 2 

©otl benn bein Dpferraud) 3 

©oH ber Leiber jerpla^en, 3 

©od bid) ba$ Sllter nid)t Dcrncinen, 4 

©od e§ reiebdid) §u bir fließen, 3 

©od id) bir bie ©egeub geigen, 6, 

©od id) dou ©maragben reben, 6 

©od man bid) nid)t aitfS fdmiäbdid)ftc berauben, ... 6 

©od man cud) immer unb immer b;»lappem? ... 3 

©od fiefy ba£ £ebcn wof)t gcftaltcn 5 n 

©öden bid) bie 2)of)tcn nid)t umfd)rein, 3 

©öden bie 932enfd)en nid)t beiden unb bieten, .... 2 

©öden immer unfre lieber 4 

©odt' einmal burd) ©rfurt fahren, 6 

©odt' c§ wabr fein, tta§ mtS ber rolje Söanbrer öerfünbet 2 

©odt' id) mid) beun fo ganj an ©ic gewölmen ... 2 

©odt' id) nidjt ein ©tcid)ntf3 brausen 6 

©oüte $antifd)e Sorte ber f)ol)le ©djäbet nid)t faffen? . 5 1 , 

©onft war id) $reunb dou Darren 3, 

„©onft warft bu fo weit com ^raldcn entfernt ... 3 

©onft, wenn mau ben tjeiligen Äoran citirte .... 6 

©onft wie bie Sitten fuugen 5 1 , 

©orge! fte fteiget mit bir p SRofj, fte fteiget §u ©djiffe; 

©orgeub bercaäjt ber S>erftanb 5 1 

©orglog über bie ffi&djt weg, 1 

©pät erflingt, wa3 frülj crllang 1 



92 

251 

271 

124 

106 

211 

181 

244 

285 

137 

317 

272 

59 

43 

202 

292 

83 

129 

354 

215 

286 

475 

9 

218 

1*8 

301 

135 

301 

127 

55 

124 

299 

366 

319 

291 

132 

278 

264 

5 

286 

302 

192 

245 

111 

149 

348 

276 

67 



480 Alphabetisches Verzeichniss der Oediehtanfänge. 

©paltet immer ba§ £id)t! 2Bic öfters ftrebt iljr ju trennen, 5 1 , :>0<> 

2pau'fd)c3 Ijaft bu mir gefanbt, 1 

©pradie gab mir cinft Hantlet unb 2toff mein Sä'far, . 5 I ,220 

©priefy! unter meinem ^immclSjcidjcn 6,287 

,,2pvui)! mic bu biet» immer unb immer erneuft?. . . 3,158 

£prict>, roie roerb' ich, bie ©perlinge lo§? 1,340 

©pricbjt bu Don 9iatur unb tuuft 3, 147 

©pridjt man mit jebcrmaim 3, 156. 3, 310 

2prid)roort bcjcidjnct Nationen; 2,248 

2pubc bid), ÄronoS! 2,65 

©tämmc roollcu gegen ©tämmc podjeu, 3,240 

*@tanb nun fdjncü fid) erhebenb, unb fal) bie Srocr . . 5 n , 385 

©tarf öon jfauft, gcroanbt im SRatf) 4, 106 

©tatt ben üftcnfdjcn in ben Sljicrcn 2, 162 

©taub ift eiu§ ber Slcmentc 6, 26 

©tefm un§ biefe weiten galten 2, 121 

©tebt üor bem ^ytnfteru mildjig ©rau, 2,219 

©teil rooljl ift er, ber 2ßcg jur 2Baf)rl)eit, 5 1 , 212 

©teile §öl)cn bcfudjt bie eruftc forfdjeube 355et^r)ett, . . 4, 119 

©teine ftnb jroar talt unb ferner 4,261 

©tente roerben immer fdjeincn, 4, 138 

*©tiften bie S^riften mit |>cil öicl Unzeit 5 n , 375 

©tili bod) öon beinen ^aftoren unb iljrcm ßofcnfransöfxfdj 5 1 , 208 

©rille fneteten mir ©alpctcr, $of)lcn unb ©djroefel, . . 5 1 , 209 

©trctdje jcber ein Sufticfyon roeg, ba§ ifym etma mijjftele, 5 1 , 282 

©trenge gräulcin ju begrüßen 3, 142 

©türjt ber rüftigfte Käufer ber 93al)n, fo lad?t man . . 1,359 

©udje nid}t verborgne Scib,e! 3,354.4,137 

©udjc nicfyt üergebne Teilung ! 2, 236 

©udjt iljr ta§ menfdjlidjc ©anje? D fudjet e§ . . . 5 1 , 276 

©übmärtS hinter cud) Reuten ber §cfate nädjtlidjc §unbe, 5 1 , 274 

©üjj ben fproffenben Älec mit roetdjltdjen güßen im Jrüljling 1, 310 

@ü|c greunbin, nod> (Sinen, nur ©inen Äu§ nod) geroäl)re 1, 287 

©üßc§ fiub, bie Ferienreisen, 6,288 

Säbeln ift leidet, (Srfdjaffcn fo fdnuer; 5*, 312 

Säbelt immer bie dürften! jroar jcber politifdje geiler . 5 1 , 296 

Säbelt man bafj mir un§ lieben, 4,29 

Sable nur md)t! 2Ba§ tabelft bu nur! 3,322 

Sage ber SBoune 1, 81 

Sali3man in Sameol 6,7 

SaliSmane merb icb, in bem 33ud) serfrreuen, .... 6, 117 

Saufenb fliegen b>tt' id) am Slbenb erfdjlagen; . . . 2,227 

Sb>t unb £eben mir bie 33ruft burdjbrtngen .... 7, 104 

Steilen fann id) nidjt ba§ £eben, 3,369 

Sfjeilt eud) mie Srüber! ®8 ftnb ber Söürfte gerabe . 51,259 

Sljörig mar cS ein 93rob ju »ergotten, mir beten bodj Sitte 1, 467 



Alphabetisches Verzeichuiss der Gedichtanfänge. 481 

Sporen gärten wir wofyl, wir Jjättett 5 ra <? en t>\t Stenge 5 1 , 224 

Thou knowst how happily thy Friend 4, 341 

£lm nur ba§ Siechte in beinen ©adjen; 2,225 

Xi)vm bic £immet fict> auf unb regnen, fo träufelt ba3 SBaffer 1, 338 

£b>ft beinc ©ad>e unb tfmft fie redjt, 3, 261 

£l?ut bir jemanb xoa$ p i'ieb' 2, 240 

£Ijut ein ©dnlf ftcfy bod? fyeroor, 6,29 

£ief au§ bem ^jerjen Inngefungen 5 1 , 36 

£iefe ©tiHc fyerrfdit im SBaffer 1, 66 

2itiu§, (Saju§ bie woljt Sefannten! — 3,260 

Stobte ©pradjen nennt if)r bic ©pradje be3 $laccu§ . . 5 1 , 313 

Stobtcngräberä Softer fat) id) gclm 5 1 , 99 

SDödjterdjen, beiu ©efd)äft ftnb nidjt bie SBerfe be§ $riege§, 5 1 , 273 

£öd)terdjeu! uad) trüben ©tunben 4, 45 

£öd)tern ebter ©eburt ift biefe3 Söerf p empfehlen, . . 5 1 , 207 

£öne Sieb au§ weiter $erne 3, 1 

%oUt fttitm^ah 1 ity erlebt, unb Ijab' nidjt ermangelt . 1,321 

£rage bein Übel, wie bu magft, 3,352 

£raucrfpiele »oll @alj, coli epigrammatifdjer Nabeln . 5 1 , 251 

traurig, 9JJiba§, war bein ©efcfyid: : in bebenben §änben 1, 330 

£refflid?e fünfte banlt man ber Wort) unb banft man . &, 306 

*£reib e§ mit ih> wie bir'§ gefällt, 5*, 123 

treibet ba3 §anbwerl nur fort, 5 1 , 212 

£reu wie bem ©c^wei^er gebührt, bewad)' id) . . . . 5 1 , 219 

£reu wünjd)' tcfj bir ju beinern i$tft 4,262 

„£rtebft bu bod) balb bieg balb ba§! 3,243 

£rierifdt)e §ügel bef)errfd)te SionpfosS, aber ber 33ifd)of . 4, 122 

£rinf, o Jüngling! fyeit'geä ©lüde. ....... 1,48 

(Triste supercilium, durique severa CatoDis . . . 5 1 , 204) 

Sritt in rect)t »ollem Haren ©djetn 3, 184 

SDroden bift bu unb ernft, bod) immer bie würbige ©öttin, 5 1 , 243 

SErocfnet nid)t, trocfnct nicb,t, 1,97 

£rüge gern noct) länger be<§ £el)rer§ Würben, .... 2, 278 

ütrunfen muffen wir alle fein! 6,204 

Suberofe, bu rageft Jjeroor unb ergefceft im freien; . . 1,346 

£ulpen, iljr werbet gefdjolten oon fentimentalifctjen Kennern; 1, 346 

lt. 

Über allen ©ipfeln 1,98 

Über SBerg unb £t)al, 3, 239 

Über ba§ §erj ja fiegen ift groß, id) oere!t)re ben Sapfern, 5 1 , 309 

Über bie SSiefe, ben $8ad) fyerab, ........ 2, 203 

Über ein 2)ing wirb biet geplaubert, 2,233 

Über (Suropa tjinweg, bg§ it;m fyulbigte, lag er gebreitet, 5 1 , 286 

Über meine§ £iebct)en§ kugeln 6,62 

Über 2Kofe§ Peidmam ftritten 3, 349 

Über £f)al unb g-tufj getragen • ... 1,91 

Über 2ßetter= unb £erren=£aunen 2,280 

©oetljeS SScvfc. 5. 33b. 2. SUUlj. 31 



482 Alphabetisches Veneichniae der Gedieh! 

•fikr ©iefe, Main uub Da* 1,186 

Überall biit bu ?oet, im (Betyr&d), in ©efdjäften, . . . 5 

Überall rrinft mau outen ©ein . '. 

überall nrifl (eher obenauf fein, 6,128 

ubermac&t, ib/r Kirnt c* jpüren, »;, 99 

Übcrmütbtg liebt'* mdit au3 3,136. 1,142 

Übcrrai.tu bidj ber Härtere Sinn, bu er^cbeft bidj uneber, ;"i>, l'T'.i 

Über'« 9Keberrrfo$tiae 6,106 

Überjpriitgt ficb ber fiMt?, jo lachen mir über ben Xfjorcn, EP, 310 

Überzeugung fofl mir niemaub rauben, ;'>, :; ,K > 

Überzeugung jonberf) bu leicht »cm ftumpfen ^arteigeift, 5 1 , 270 
Übrigen« haltet eud; ja uou beut Sr***r JBaffennaun ferne, 5 1 , 217 

Ufra öergti 1, 163 

Uli ftbon auf ber Eerroffe 6, 168 

Um •JJiitteruaebt ging ich, iiict)t eben gerne, . . 3,47. 41', 869 
Um SDMtternacOt, id) jeblief, im 8ufeu markte, .... 4,107 
Um JDfitternadJt, mcuit bie SSenf^en erft jdiiafcn, . . . 4,101 

■Um niemaub ju fcbcltcn, um niemanb in preijen . . . .">', 1-1 
Um jo gemeiner e§ ift, uub näher ben SRetbe. ber licifjgunft; l, 322 
Um bor bic Seele btr, mein $crr, ju bringen . . .1 
Umfonft baf bu, ein .perj ui leufen . . . 4,89. 5 n , 68, 

Urnftülpen führt nidn tnM {Bette; 3,266 

„Uubebeuteub ftnb boeb audj manch, e Pon euren (\kbichtcbcn !" 6*, 228 
Unbeeidigt irr' idj nod) ftets, midi »erjriimäbct ber Jyäbrmanu, .")', 285 
Unberufene 2dnvärmer! SBir (Derben eud; croig »erfolgen, 5 1 , 278 
Uubejcuueubeit »iett bie Sfugenb, 5 1 , 1U2 

•Ungern brauch' ich, meinen ciicbic^tcu 5 11 , 376 

Uub al§ bie Jijcbc geietten Baten 5 1 , 1-"> S 

Uub ba§ bcjrfyäftigt biet) jo jebr 3, 148 

Uub bie ?iebc, bie 33lumcn, ber Ibau unb bie 3ugenb • 1,350 

Uub boch bleibt roaS Biebeä immer, 3,264 

Unb boeb h,abcn fte 5Rccf>t, bic ich jchcltc: 6,43 

•Uub ein Qkroebc fotlt' e§ emig jeiuV 5 1 , 120 

Uub Gffcr nicht? — Unfdige fein ©ort 131,177 

Unb fanb als ich mich, aufgerafft 5 n , 354. 38,453 

Unb ,3-rcube jehroebt roie gtententtang 5 11 , ■>'>i 

Unb friidic Nahrung, neues Ölut 1,78.29,111 

•Unb bätt' er'*? auch gefebn ber fyödjfte 33ücf 5 n , 401 

Uub ich geh' meinen alten ©ang 4, 210 

Unb morgen fallt 2 anet SDiartimS geft 4,336 

Uub nimmer ju rufm 4, 239 

Unb nun ergebt ficf> baS größte (Mädjtcr 6, 472 

Uub jelbft ben beuten du bon ton 2,251 

Uub fte in ihrer roarmen Sphäre 5 1 , 99 

Uub jo Sbe 5 n , 3»J5 

Uub jo bleibt auch, in ewigem Jricbctt, 2,220 

*Unb jo fang' ich oben 4,260 

Uub jo gej$af>'§! Sem friebenreieben Älange .... 16,165 
Uub jo galtet, liebe Söhne, 3,282 



Alphabetisches Verzeichniss der Gedichtanfänge. 483 

Unb fo Ijeb' id) alte ©djäfce, 5 1 , 26 

»Unb fo im Sanbten 5^, 401 

Hub jo tommt wiebcr jur @rbc ljerab 2, 217 

Unb fo fag' id) jum legten SDMc, 3, 106 

Unb fo tänbeit' icb, mir, Bon alten ^reunben gcfd)ieben, . 1, 331 

Unb jo war t>a§ Senigc 3U mclben 6, 250 

Unb jo will id), ein* für allemal, 3,251 

*Uub f oH bem SBcifen offenbar werben 5 n , 407 

Unb fotten ba§ galfdje fie umtfjuu, 3, 267 

Unb joltft and) bu nnb bn unb bu 3, 230 

Unb warft bu and) jum feruften Ott, 2, 227 

Unb mar um gefjt e§ md)t 5 1 , 183 

Unb warum fenbet 6,291 

Unb \va§ beine @öfmc betrifft fo weift id) 5 n , 370 

Unb ma§ bic 9ftcnfd)en meinen 3, 246 

Unb roa$ im ^enb=9<iamcf) ftef)t 6,71 

„Unb wa§ ftd) jtmfdjen beibc ftetlt?" 2,218 

Unb weil iljre SBiffenfdjaft eract 3, 335 

Unb weil fte fo mel «Rcdjt gehabt, 3, 335 

Unb weiterhin im 2)?ai, wenn'S glürft, 3, 148 

Unb wenn barauf ju Innrer 2ttmofpI)äre 3, 99 

*Unb wenn bic glitt!) btd) nod) fo »orroärtS füfirt . . . 5 n , 420 

Unb wenn bie Zfjat bisweilen 3,246 

Unb wenn bu'S t>oÜbrad)t r)aft 4,317 

Unb wenn er ganj gewaltig nief't, 3, 298 

Unb wenn man aud) ben Stfiramten erftid)t 3, 295 

Unb wenn fie gittert erfrieren 2, 151 

„Unb wenn \va$ umjutljuu wäre 3, 266 

Unb wenn wir unterfd)ieben b^abeu 3, 102 

Unb wer burd) alle bic (Slemente 2,217 

Unb wer franset ober britet, 6, 110 

*Unb wer mit Äa^cn adern will 5 1 , 126 

Unb wie ba§ Srübe oerbunftet unb weid)t, 2, 219 

*Unb wie ber SKcnfd) bem 2Jienfd)en Sßeg' bereitet . . . 5 n , 401 
Unb wie bie £orteufien fet)b ib,r .... 5^ 246. 42 1 , 235 

•Xlnb wie cud) erft §omcr gefuugen 5 n , 418 

Unb wie ftd? nun ber ©taub bot bem ©ewitter . . . 5 11 , 419 
Unb will ba§ £id)t ftd) bem Xrübften entwinben, ... 2, 219 

Unb wirb ba§ Sßaffcr ftd) entfalten, 2, 216 

Unb wo bie gfveunbe »erfauleu 3, 319 

Uncrfd)öpflid) wie beine ^ßfattljeit ift meine ©atire, . . 5 1 , 293 

Ungebilbet- waren wir unangenehm; . 2,235 

Ungesäumt fo wie id) war 6,88 

Ungcjogen genug ftnb fd)on bie SDtcnfdjen unb jeber . . 5 1 , 297 
Unglüd bilbet ben 9Kenfd)en unb jwingt Ujtt . . . . 4, 120 

*UngIüdlid)fter »on allen 5 n ,4l0 

*Ungtüdfelige 3 r °fd)e bie if)r SSenebig bewohnet. . . . 1,445 
Unglüdf elige ßeit ! 2Benn aus biefem 2lrd)i» bid) bie ftadjwett 5 1 , 284 
Unmöglid) ift'3 ben £ag bem Sag 51t jeigen, .... 3, 163 

31* 



484 Alphabetisches Yerzeichniss der Gedichtanfänge. 

Uh« gaben bic ©öttcr 4, 189 

linier Tauf, unb wenn aucti trm)ig, 3, 64 

Unjcr einer liats haltet gut tu ••Ott Ferren .... 5 1 , 220 

Uujere Reihen ftöi-tcft bu gern, boeb, werben wir waubclu, 5 1 , 233 

Hufere stimme jum .Honig bat jener 3)rad)c, mit Dielen 5 1 , 278 

Uujenn üJiciftcr, geb, ! t»crpfänbc 7, 258 

„Untre ©cbidjtc nur trifft bein ©pott?" 5 1 , 224 

Unfrc ^oeten ftnb feiebt, bod) \>fx§ Unglüd ließ' fid) öcrtufdjen, 5 1 , 250 

Unjve Xragöbic jpridjt jum Scrftanb, brum jerreißt fte . 5 1 , 252 

Unfrer liegen nod) taufeub int |)intcrbalt, baß if>r nid) t etwa 5 1 , 240 

Unter allen, bie Bon uns berichten, bift bu mir ber liebftc, 5 1 , 211 

Unter bem Reifen am Söegc 7, 12 

Unter bem leidsten ©efeblcdjt crfdjeiuft bu fd)mer . . . 5 1 , 2S7 

Unter biefen i'orbccrbüfcben 2,23 

Unter f)alb Dcrwclftcn ütfaien 3,51,389 

Unterfcbicben ift nidjt baS 2d)bne com ©uten .... 5 n , 361 

Unwiberftcblicb, muß bie 2d)bne un§ entjüden, .... 4, 353 

Urfprünglid? eignen ©iun 3,359 

Va te s£vrer des baisers de ta belle, 4, 349 

*Sater Satcr wo ift 2Kutter 5^ 358 

Seilten bring' \i) getragen, 4, 187 

Serbammen wir bic ^efuiten, 3,345 

Serboppette fieb, ber ©terne ©djein, 2,218 

Serfafyre rubig, ftill, 5 1 , 85 

Verfließet, vielgeliebte lieber 1,61 

Serflucfyt fei wer nacb fatfebem 5Ratb,, 5 1 , 147 

Serfluditc§ SSolf! faum bift bu frei, &, 144 

SerirrteS Sücbteiu ! fannft unfieb, re dritte 4, 54 

*Serliefyet ibr ben golbnen Äranj 5 1 , 71 

Serpflanje ben febönen Saum 4, 182 

Sßerfdwn' un3 ©ort mit beinern ©rimme! 6,123 

Serie? 2So irret ib,r bin? 3u ben 2obten? .... 5*, 289 

Serftänbige ?eute fannft bu irren feb,n, 3, 324 

Serftanben b,at er t»iele§ red)t, 5 1 , 155 

Scrtbcilet eueb naety allen Legionen 1, 128. 3, 77 

*Serwanbtc ftnb fte öon ftatur, 5^,202 

*Serwcicblict;ct boeb jeber ber ju woljl gebeult . . . . 5 11 , 419 

Serwcilc niebt unb fei bir fclbft ein £raum, .... 2,249 

Serweilft bu in ber Seit, fte flieb. t als Sraum, . . . 6, 90 

Serwünfcbter weiß icb nid?t§ im Ärieg 1,134 

„Serjcibc mir, bu gcfällft mir uiebt, 3,289 

Scrjeibt einmal bem rafeben 2öort 3, 230 

Siel ©ebulbcte§, ©enoff'neS 4,49 

Siel ©cwobnbeiten barfft bu b,aben, 2,245 

Siel gute ?ebren ftcbn in biefem Sucb,e 4,290 

Siel ilJänner ftnb fweb, ju Dereb,rcu 2, 156 



Alphabetisches Verzeichniss der Gedichtaofänge. 485 

SBtet «RettungStntttei bieteft bu! tvaS b,ei§t'§? . . . . 2,232 

Siel t>on fünften unb Äünftlern wirb immer .... 4,231 

SBtet SBunbercuren gibt'3 jefcunber ■ 3, 331 

Siele Siicber genießt djr, bie ungetanen, oeraeifjet, . . 5 1 , 221 

Sßiete ber Seilcben aufammen gefnüpft, ba§ ©träuSdjen . 1, 345 

Stele buftenbe ©tocfen, o £t)acintlje, bewerft bu; . . . 1,346 

Siele folgten bir gläubig unb b,aben be§ irbifcfyen ?eben§ 1, 441 

*Siele ftreunbe rjaft bu i'aoater 5 n , 375 

SSieTe ©äfte roünfcf»' idf) r)eut 1,137 

*Siete finber, unb fcftöite, »erben gejeugt 5 1 , 117 

Siele löcfte r>erfal*en bcn Srei; 2,231 

Siele £äben unb Käufer ftnb offen in füblidjen Pänbera, M, 241 

Stele ?ieb' b,aV icb erlebet, 2, 239 

Siele rübmen, fte bäht Serftanb ; icb gtaub'S, für ben einen 5 1 , 246 

Siele fafm bieb mit SBonne, bid» münfeben fo ftiele *u feben 4, 230 

Sieles gibt un§ bie Seit unb nimmt'§ aueb, aber ber Seffem 4, 125 

Siele§ bab' icf) oerfuebt, gewidmet, in Tupfer geftoeben . 1,314 

SiefeS baft bu gefebriebeu, ber £>eutfcbe wollt' e§ niebt feien; 5 1 , 237 

SieleS lann icb ertragen. 2)ie meiften befdjwerltdjen 2)inge 1, 323 

Sieles reiebt' icb meinen hieben; 2, 139 

SietjäbrigeS bürft' icb eud) TOofjt »ertrauen! 3,2^5 

Sier ^Tamofen nenn' icb eueb erft, fte faben ben ^rrtfjum 5 1 , 296 

Sier gefällige Äinber baft bu ^um ©auflen erlogen,. . 1,454 

Sier Sbieren aueb berbeifjen war 6, 262 

Söllig cbaraftertoS ift bie ^oefie ber iücobernen, . . . 5^252 

Söfligen llnftnn ftegett' icb bier, gefcbriebneS ©efd)reibe, 4, 25*< 

Solf unb .^ed)t tmb Überwinber 6, '62 

Sott Pocfen frau§ ein $auöt fo runb! 6,54 

Solle fecb§ unb fiebrig ^abre ftnb gefebieben, .... 3, 274 

Som ftranfen ein ©efanbter! ©roß Sreignifj, 4,332. 5° 207 

Som beut'gen £ag, teon beut'aer 9bdit 6,117 

Som ßimmel fanf in witber ÜJceere ©djauer .... 6,227 

Som Simmcl fteigenb $efu§ bracht' 6, 235 

Som Sater bab' icb bie ©tatur, 3, W : 8 

Son aßen fingen bie gefcb,eb,n 4, 243 

Son allen feböuen SBaa'mt 1, 41. 12, 209 

Son SergeS £uft, bem $tt)er gleid) ju adjten, . . . . 4,15 

Son beinern SHebeSmafjt 5 1 , 70 

Son bem Serge p ben $tigeln, ... 3, 58 25i, 66. 73. 190 

Son bem 2)ing roeifj icb nid)t§, unb weiß aud) nidjtl . 5 1 , 2"0 

*Son bem b,eifien, bem Duell 5 n , 414 

Son bem unfterbtidbeu ftriebrieb, bem einjigen,. . . . 5 1 , -^ö 

Son ber Sliitbe p ben ftrüdjten 4, 305 

Son ber ftfar 6i§ sum föbein 5 n , 367 

Son ber 5Rofc meine? £er*en§ 3, 226 

Son ber ©onne fliegen wir weg, bie ©ra^ien fdjeuen . 5 1 , ; 94 

Son ©ort bem Sater flammt Watur 4, 273 

Son beiligen Männern unb oon weifen 3, 233 

Son ^ab,ren §u ^atjren 3,261 



bei V. ./, bluiiss der Gedichtanfiinge. 

Ben mehr a(>5 einer Bette m-maif't 4,214 

Bon Öften ir-ill bal Iicito Vidu 4,9. 51, 10 

Sängern hat man viel cr^ä^tt 

Bon fo »arten SDcbnataten 4, 38 

•Bon ftüiov Btoflbrfl eiugeiabeu 87,27 

Bon ©attfcnrga fityn 1(5,219 

i^on mein auf Bebens« unb BKfTanVBa&sten . . . . 4, 150 

Bon Man üxj ei habe, boJ iag' idi cndi uidn, . . . . l, 186 

Bot bew ?lrifti?fratcu in Vumpen bemabrt midi, ihr (Götter, M, 228 

Bei bew Raben nur fehet oud) bor, bor hinter ihr ft&b/jet, •'.', 218 

Bot ben Siffenben fidi fteOen •'.,-( 

Box bet nörblidien ftrone unb tfor ber jüblichen habt mir 5 1 , 274 

Bot bei gerftoreaben 8*H unb t i cr betn $erftörenbcn öotfyen 5 1 , 288 

Bot bie lägen meiner Viebeu 4, 299 

Bot r^ibrbuuterteu hätte ein 2)icf)ter bie^cS gelungen? . 5 1 , 244 

Bot vierzehn Zagen harrten mir I, 222 

Bot ffierttjerfl Veiten 4,162 

Botoei ßttt, bei ber Auf» nnb beine ^lötc frfweige! 5 1 , 46. 49", t> 

Botntatt im Veten ehrten mir bidi, mie einen Der © öttet, 5 1 , 254 

i^ern herein lieft fidi ba§ Vicb nidit jum heften, . . . 5 1 , 249 

Bontebm uenuft bu ben Ion ber neuen ^ropheten? . . 5 1 , 214 

Bomepm jebaut ihr im Wlücf auf ben btinben Gmpirifcr 5 1 , 306 

Borftethmg toenigßenS ift: ein BorgefieOteB ift alfo; . . 5 1 , 261 

Botfibet führt ein bcviiid^e-? («efdiicf 4, 9. 5*. 10 

Bog o'ntru 3telbcrg! ein ^rojefj 5 1 , l v <"> 



2BaV im ein fiäu§lidic§ Seit, nnb bättc, roa§ id) bebürfte, 1, 324 

*8tör' ich ein SKafyer mit lauter 33crtincn 5^,377 

ffifir' nidn ba3 Sage fonueuhaft 3,279 

ffi&re ber Ohtbin mir eigen, 4, 1(>5 

^äve bo* boJ glätteten größer! 4,247 

SBärt (Sott nnb (Sine 3,303 

SBfire Watur unb (Starte non allen SDtavfdtai bcrcfyrct, . 5 1 , 245 

Störe fie uncermetflicb, bie Schönheit, 5 1 , 309 

Stören ber Seit bie äugen ju öffnen! 1,468 

:: StörR bu 20 Jfapre jünger ...... 5n, 408 

Stört ü)r, 2dimärmcr, im 2 taube bie ^ealejuf äffen, 1, 352. 5 1 , 305 

Sage ber gemanbte Steifet 4, 289 

Stögfl bu berttfd) ut fdireiben, unziemliche @ad>cn? 1,441, 461 

Staat ihr, aQa bereitet, bie le(jtc Stufe *u fteigen . . 3, 89 

SSaonfmn ruft man bem ÄalcbaS, unb Üi'ahnftnn ... 1, 335 

Wahrheit ift niemals fchäblicb, fie ftraft 5 1 , 306 

vheit fag' idi eint, Wahrheit unb immer SBaf)rt)cit, . 5 1 , 235 

vlidi, c§ fiittt mit Staue bal fietjL 5*, 223 

Sabrlidi, eS fdieint nur ein Iraum! SBcbeutenbc Silber 1,358 

„Sabrlidi, nieb/tt fttftigerJ meifj ich, al§ roenn bie £ifcb,e 5 X ,259 

Samt magft bu bief; am liebften bücfen? 2,239 



Alphabetisches Verzeichniss der Gedichtanfänge. 487 

„ffianu wirb ber £crr feine ftreubc fcbn?" 3,287 

SBar bie |>cnnc gucrft? ober war ba§ (St) 5 n , 398 

2£ar bod) geftcra betn ^Sanpt nod) fo braun wie bie £ocfe 2, 137 

9Bar fdjönev at§ ber fdjönfte £ag, 4, 113 

2Bar unerfättlicb, nad) biet taufeub Äiiffeu 2, 9 

*3BarmeS ?üftd>en rr»ef) fieran 5^ 357. 14, 309 

Tarnung reibet un§ oft, id) feb' c§, benu jeglidje ©d)öne 5 1 , 293 

Spartet nur! »HeS wirb ftdf> fdjiden 5*, 93 

„SBarutn befämbfft bu nid)t ben .fo ^ebue, . . . 5 1 , 182 

SSarum bin id) bergänglid), o 3eu§? fo fragte bie ©djönfycit. 1, 350 

„SSarunt bift bu, ©cliebter, nidjt beute §ur SSigue gefommen? 1, 255 

„Sarum bift bu fo bpdjmütbig? . . .' 3,300 

„SBarum beim aber bei unfern ©i£en 5 1 , 150 

„2£arum benn wie mit einem 33cfen 5 1 , 153 

SBarum bu nur oft fo unbolb bift? 6,206 

„Sarum erftärft bu'§ nidit unb läßt fte gebn?" . . . 3,236 

„SSarum fät>rft bu niebt jtt? ©§ «arten bie ©ötter, . 5 I ,284 

Sarum gabft bu un§ bie tiefen 2?tirfe, 4,97 

„SBarurn' bat bid) ba§ fdiönc Äinb berfaffen?" . . . 2, 244 

Sarum id) SRobalifte bin, . . • 3,343 

2Sarum id) wteber pm Rapier mid) wenbe .... 2, 11 

Sarum ift atCe§ fo rätf)fclf)aft? 2,272 

*„2Barum ift benn ba<§ Urteil at^ufurs?" 5\ 117 

„SBarum ift SBabrbeit fern unb weit? 6, 125 

SBarunt tedft bu bein OTäufcbeu 1, 314 

„2öarum magft bu gewiffc ©djriften nid)t lefen? . . , 2,248 

„Sßarum man fo mand)e§ teibet 3, 249 

SSarum mir aber in neufter SBett ........ 3,296 

„2Barum nur bie fjübfdjen £eute 3,241 

„SSarum, o ©teuermann, beinen fiel 5 1 , 89 

Sükrum ülagcn wir einer ben anbem 2>a§ ?eben gerrinnet, 5 1 , 227 

3Barum fagft bu un§ ba§ in Werfen? 3)ie 3Serfe ftnb wirtfam, 5 1 , 230 

2£arum fduftft bu bie einen fo bunbertfari)? .... 5 1 , 240 

Sarum ftcbft bu Sina berbammt, ben ©brubel ju trinfen? 4, 223 

SBarum fteben fte babor? 4, 141 (5 U , 102) 

SBarnm tabetft bu manchen niebt öffentlich? .... 5 1 , 239 

Sarum tanken SBübden mit Wäbcben fo gern? . . . 2,218 

SBBarutn treibt ftd) ba<§ SSolf fo, unb fd>reit? .... 1, 310 

SBarum un§ ©ort fo wobl gefällt? -2,243 

S3?arttm bereint man ^wet Picbcnbc nidjt? 5 1 , 293 

95krum bergest mir Stmanba ben @d)erg 5 1 , 245 

SBarum werben bie ®iditcr beueibet? 2, 242 

ffijarum will ftcf) ©efebmad unb (Metrie fo feiten bereinen? 1,353 

„SBarum wiüft bu ba§ junge 93lut 3, 290 

*2£arum witfft bu ben (Sänften bc3 ©taubenS feelige SBonnc 1, 460 

„Sarum wiüft bu bid) bon un§ allen 3,229 

„90?arum wittft bu triebt mit (Gewalt 3, 237 

„Sarum sauberft bu fo mit beinen ©djritten?" . . . 2,240 
Sarutn jiebjt bu mid) unwiberfteb,lid) . . . .1,71. 29,40 



488 Alphabetischen Verzeichniss der Gedichtanfange. 

Bttl ärgcrft hl *<* »6cr fälfeblicb ®rf»obne? . . . . 2,244 

Bai au »ollen, meiftf bu föon 6, 43. 7, 134 

Bai alle« |eta fotl ba« ift bir ju rocit . . . 2,359. 5^ 415 

Sa« ?llte luftig funken 5i, 91 

aueb al« Sabrbdt ober ftabel 3,279 

Sa« au* .fcetben qctrjau, Mal Atluge getebrt, c« oeraebtet« 1, 452 
Sa« bebäcbtlicb Watur fouft unter riete oertbeitet, . . 2,126 

„Sa« bc beutet beiu Scrf?" fo fragt iffx 51,312 

Sa« bebeutet bic 93ctr>cguug? 6, 182 

Sa« betontet ben 3flciftcr? 5^,312 

Sa« braute Sfofmatt niebt fierror, 6,130 

Sa« braudri e« ein Diplom beflcqelt? 4,300 

Sa« ba« Sutfctjticbfte fei r-on allen entfefetieben Dingen? 5 1 , 210 
Sa« ba« üutfjertlMm war ift jefet ba« Jranjtbum . . b\ 218 

Sa« bem 9lugc bar fiefe fteact 3,52 

Bai bem einen roiberfäfjrt 3,258 

Sa« bem ©nfet fo roie bem ?(b,n frommt, 2,249 

Sa« ben confufen Äopf fo ganj befonber« bejeidmet . 5 1 , 277 
Sa« ben Jüngling ergreift/ben 2ttann bätt, .... 4,124 

Sa« ber 3lugtift iiicbt tbut 4,247 

Sa« ber berübmtc 3?erfaffcr bc« mcnfcb,lidjen gtcnb« . 5^226 

Sa« ber Siebter biefem 93anbe 4,277 

Sa« ber für Käufer Mafien foltte 3, 185 

Sa« bic Sitten pfeifen 3, 124. 49*, 317 

Sa« bic ©rojjen ©utc« tbaten 5i, 149 

Sa« bie 9totur bebarf, bie bebürftige, nimmt fie ftd) fetber, 5 1 , 279 

Sa« bie Seibcr lieben unb baffen, 5 1 , 99 

Sa« boeb Stinte« bort oerbinbet 6,18 

Sa« boeb bie größte ©efcflföaft beut? 51,150 

Sa« bu bem publicum gefagt 5 1 , 34 

Sa«? Du fjier in ber Dual 51,285 

Sa« bu mit Seiften oerborbett, ba« bringft bu . . . 5 1 , 272 
Sa« bu mit $änbeu nid)t greifft, ba« fcbcittt bir 33lmben 5 1 , 234 

Sa« eben mabr ift aller Orten 2, 249 

Sa« ein ebrifttirbe« 9luge nur ficbt, 5 T ,207 

Sa« ein meibtieb £er$ erfreue 1,37.12,412 

*Sa« einer beim roüfjte? 5^,399 

Sa« erfebriefft bu? — „.fnttmcg, b'nrceg 1,340 

Sa« erft ftifl gefeimt in ©ad&fen, 4,276 

Sa«? (*« bürftc fein Säjar auf euren 93übncn ftcb jeigett, 5 1 , 264 

Sa« cud) bie beitige ^reßfreibeit 3,255 

Sa« fragft bu trief: mo miß'« binau«, 2,231 

Sa« für ein Dünfel ! Du magft, roa« mir alle loben, . 5 n , 353 
Sa« für Saare bu ibnen gebracr/t, ba« triff en bic ©ötter, 5 1 , 271 

Sa« gebft bu, feböne Wacbbarin, 1,109 

Sa« giebt im« roobt ben febönften ^rieben 2,234 

Sa« ®ute§ $u benfett, märe gut 2,278 

Sa« babett mir bemt ba gefunben? 3, 318 

Sa« baben mir nidjt für Äränje gemunbeu! .... 5 I ,148 



Alphabetisches Verzeichniss der Gedichtanfänge. 489 

2Sa§ bätte man t>om 3ettung§traum, 3, 312 

„2öa§ baft bu benn? llnruf)ig bift bu nid)t . . . . 3,285 

„ffiaS Ijaft bu un8 abfurb genannt! 3,260 

„2Ba§ bat bid) nur öon urt§ entfernt? 3,307 

2Ba§ bat bir ba<S arme ©la<S gett)an? 2, 251 

2Ba§ beißt benn 9tod)u)um? (Sine märmenbe @onne, . 6,89 

„9£a§ tyeifjt bu benn ©ünbe?" 3. 269 

Söa§ beißt jätffid&et Säbel? ®cr beinc @d)mäd)e . . 5 1 , 311 

2Ba§ betfen ben Jungfern aCe ©aben! 5i, 100 

2öa§ Reifen mir bie Dielen guten $e\d)tn? 18,249 

2öa§ bieße wob,l bie «Katar ergrüttben? 5 n , 397 

3Ba§ bilft'ö bem Pfaffen =Drben 6,124 

ffiaS $ör' kb braufjen cor bem £b>r, . . . 1,162.21,205 

*2Ba§ id) am mciftcn beforge Settine 1,455 

2öa§ id) bort gelebt, genoffen, 4,65 

*2Ba§ id) gefdjrieben r)a6e ba§ Ijab id) oertrautid) . . . 5 n , 375 

25a§ id) in meinem §auf ertrag' 3,308 

2Ba§ id) läugnenb geftefje unb offenbarenb oerberge, . . 4, 1 1 9 

SffiaS id) mid) aud) fonft erführt 4, 273 

Sa§ id) mir gefallen laffe? 2, 241 

2ßa<3 id) nid)t »ei§ 2,244 

$2ßa<3 id) jagen aottt' 3, 254 

2Ba§? ^b,r mißbilliget ben fräft'gen ©türm . . . . 6,113 

2Ba§ im £eben un§ ocrbrießt 2, 197 

2Ba§ in ber @d)enle maren b,eute 6,212 

2ßa§ in ber 3eiten Sßitberfaat 2, 224 

Sa§ in ^ranfreid) oorbci ift, ba<S fpielen 2>eutfd)e . . 5 1 , 270 

2Ba§ ift ba<3 §eitigfte? 2>a§, tua<3 Ijeut unb eroig . . 1,355 

2ßa§ ift ba§ @d)merfte »on allem? 5^,275 

2Ba§ ift benn aber beim ©cfpräd) 3, 155 

„2Ba§ ift benn beine 2lbfid)t gemefet 3, 231 

„SBa§ ift benn bie SBiffcnftbaft?" 3,316 

„2Ba<S ift bemt tunft unb 2tltertf)um? 3, 158 

S03a§ ift ber £immel, ma<3 ift bie Sßelt 4, 164 

2Ba§ ift ein «Pbilifter? 51,104 

2öa§ ift b, eilig? 2)a§ ift'S, ma§ tncte Seelen gufammen 1,355 

*2Ba§ ift oben roa§ unten an bir 5n 377 

*2öa§ ift Reifen? ift fröb,lid)e§ ?eben 5^, 375 

2Ba§ ift fcbmer 5U oerbcrgen? ®a§ geuer! .... 6, 13 

3Ba§ ift 2Qßciße§ bort am grünen SBatbe 2,49 

2Ba§ llagft bu über getnbe? 6, 122 

2Ba§ frä'bft bu mir unb tbuft fo groß 2, 258 

„Sag laffeu fte benn übrig ple^t 3, 2«4 

„2ßa§ lebr' id) bid) cor aUm fingen? 3, 294 

28a§ ntad)ft bu an ber 2Belt? fte ift fd)on gemad)t, . . 6, 120 

2Ba§ mid) bcroegt, ba§ kleine mit @öott unb mit (Srnft 5^280 

2öa§ mid) tröftet in fold)er Won): 3,275 

2Ba§ mir in topf unb ^erjcn ftritt 4, 99 

2ßa§ mit gtüljenbem @rnft bie liebeube (Seele gebilbet . 5 1 , 282 



490 Alphabetisches Verzeichnis« da Sedichtanftaga. 

SPa« mit mir ba-? rrfiicffaf getrollt? (53 tötet fermegeu, 1,826 

mit mir bie Tsvcitiitc motten, 4,350 

rtubl [jrt ift, fagft bu, ift mir ein Ri(b>3f<$. . . 51,291 
nid'i infatntnen gebt, ba« f ott ftrfi nteiben . . . 2,276 

mu.<t mc giübenbe Ratet 2, 189 

nur (Einet fermag, bal feilte nur einer un>5 faulbcru, 5 1 , 222 

Bttfl väurberft bu nun beinem Tobten? 2,230 

reidi uub ann! Bai darf unb frbmarl)! .... 2,256 

reimt bev ftmuje, Ott ^tangot, 5*,94 

jaat iiiemuf bafl iiebem?mürbge SWäbdjen? . . . 5 1 
J&Ot fdnnücfft bu bie eine fianb benu nun .... 6, 181 
„®a* febnitt bein A-rcuub fftt ein OkfätV . . . . 2,247 

Sa§ fich naef) ber Crrbc teufte 3, 126. 49*, 325 

*2£a§ fic einanber fagen )fl ernenn 5 TI , 415 

Bai fie geftern gelernt, bai meflen fic beute frbon lebten, 5 
2Da8 fie im .sSinimel mobl f neben, ba8, A-reunbc, . . .5 
Bai? 2ie macben Sabate, fie leiben auf ^fänber, . . 5 1 , 264 

[oll ber Starts, 5i,12(i 5°, 270 

Bai TolT icb nun fem SßMcbcrfebcn boffeu, . . 3,21. 41» 163 
2Pa« feil icb fiel lieben, toal foH idi fiel Raffen; . . 2,248 

Bai (oll mir euer .fiobn 5 r ,87 

2ü>a$ Sbelmtfc nun (ei, betlangt ibr *u miffen? . . . 1,324 

„Bai trauern beim bie einten Jfinbcr, 8, 127 

Bai ttnfi ärgert, bu gibft mit langen entfetjlicben 9?otcu 5 1 , 234 
Bai tmi beluftigt, bii mußt un§ anJ eigenem üaben . 5 1 , 278 

Bai tmi fm'tnftigcs in fernen Banben " 4,232 

Sa§ betfutat mir bie Seit? 6, 69 

Bai fiele finden unb jagen 5 1 , 91 

Bai Helfer fkrbenb binterlaffcn 5 1 , 44 

Bai fem Gbriftcntbum gilt, gilt fen ben iteifem, . 1,467 
Bai mär' ein Wert, ber nur tum außen ftiefjc . 2, 215. 3, 73 

35?a§ brate» bai für f ebene Seiten! 5 J ,99 

Bai teeifi icb ma§ mir bier gefällt 1, 394 

Bai ir ibert bir ber Tranf fc f Aal? 2, 275 

„Bai mi« bie «Rabcl na* Sorben gc!eb,rt?" . . . . 2,217 

„Bai min f du Oueblinburg berauS 5 1 , 187 

„Bai millft bu bafj fon beincr ©cfmnung 3,243 

9®a3 millft bu lange bigiliren 2,240 

Bai millft bu mit ben 'alten Tröpfen 3, 242 

„Bai w'm bu, tebenb jm Stenge 3,307 

Sa 3 millft bu unterfueben 6, 126 

„Bai mir berat feilen? 3,237 

Bai trat Ticbtcr in'i Crngc bringen, 5i, 92 

Sa§ mir frob unb banfbar fübleii, .... 3, 125. 49*, 322 

Bai mir in Wcfeflf Aaft fingen 1, 105 

Sa§ mir fermögeu, 4,210 

9Sa§ mirb mir iebe Stuube fc bang? 6,118 

Sa? )iebt mir bai $eq fc? 1,89 

Raffet bclcn gebt bie reine 3, 10 



Alphabetisches Verzeichniss der Gedichtanfänge. 491 

Saffcr ift Äörpcr unb 93obeu ber fttufj 1,358 

Safferfütlc, ?anbe8a,röf?e, 4,69 

Saffcrftrab>n rcicfiftcn ©djwatteS 4, 282 

Sedc ben Slmor nid)t auf! 9?od) fdjtäft ber licblidje . 2,125 

Segen SÜrcftaS mußt' id) Ijcrab, bcn ©efjer ju fragen . 5 1 , 262 

Seijet ein Süftäfat 3, 209 

*Sel) mir e§ eilet bie Seit 5^, 373 

Scidjct, Sorgen, öon mir! — 35odj adj! 2,93 

SDBett ber furditbarc 93unb bod) einmal für jcbcrman . 5 n , 352 

Seit bu bod) aüeS bcfd)ricbft, fo bcfd)rcib' uns . . . 51,243 

Seit bu öic(c§ gefdjlcppt unb fditcppft unb fd)leppen wirft, 5 1 , 234 

*Seil er ba rcdjt mar mo er mar 5 n , 419 

Seil er unmiffcnb ftdt) rühmte, nannf if)n Wpotlo . . 5 1 , 301 

Seil c§ 3)inge bod) gibt, fo gibt e§ ein 2)ing . . . 51,260 

Seil iljr in Raufen cud) ftcttt, fo glaubt ifjr . . . . 5 1 , 294 

Seil fo tiel ju fagen mar, 4,253 

Scimar, ba§ öon bieten ^freuben 4,288 

Sein er tann bir nid)t besagen, 6, 300 

Sein mad)t munter gciftrcidjeu SRann, 3, 304 

Scinct nid)t, geliebte Äinbcr, 4, 166 

Scint, SWäbden, fiicr bei SlmorS ©rabe; l)ier .... 1,53 

Seife bie 9?ofe nid)t ab öon beinern S3ufcn, ftc blühet . 4,232 

Seiß bat 9temton gemacht an§ allen färben 1,325 

Seife id; bod) ju meinem ©lud 3,225 

Seife mie Milien, reine Serben, 4, 110 

Seifet bu morin ber ©paß be§ ?eben§ liegt? .... 3,244 

Seit unb fd)ön ift bie Seit, bod) o mie banf id) . . . 1, 466 

Seite Seit unb breitet ?ebcn 3, 71 

Seid) ein äftljctifdjer fram rfjapfobifcfyen 3)enlcn§ . . 5 1 , 301 

Seid) ein ©etümmet füllt 3$aftad §auS? .... 16,133 

Seid) ein glä'n^enbcS ©eteite! 4,276 

Seid} ein heftig ©ebränge nad) biefem ?aben! Sie emfig 1,311 

Seid) ein f)immtifd)er ©arten entfpringt au§ Ob' . . 2, 129 

Seid) ein SMfpcln, meld) ein @d)aucr .... 5 1 , 12. 11,310 

Seid) ein luftiges @picl! @3 minbet am gaben . . . 1,328 

Seid) ein Sfläbcben id) münfd)e ju b>bcn? .... 1,313 

Seid) ein »erebrenbe§ ©ebränge 5 1 , 175 

„Seid) ein Saljnfinn ergriff bid) müßigen? .... 1,319 

Seid) ein munberlid) (Srcmpet! — 5 1 , 103 

Seid) ein 3uftanb! §crr, fo fpäte 6,213 

Seid) eine bunte ©emeinbe! 6, 127 

Seid) erbabner ©cbanfe! UnS tef)rt ber unfterblid)c . . 5* 228 

Seid) ©etöfe? mo cntftcr)t e§? 3,217 

Seid) l)ol)cr ®anf ift bem ju fagen 5 1 , 113 

Seid) ungcmöb,nlid)e§ ©ctümmel! 37,4 

„Seid) unnüt$e§ ©efebmätj!" Unb läugnen mir benn, . 5 1 , 295 

Seid) 9?ermäd)tnife, ©ruber, fottt' tnd) tommen . . . 6,239 

Sc(d)C grau f)at einen guten «Kamt, 2, 226 

Seltne §offnung id) Ijabc? •Kur eine 1,466 



■hos Yerzcichniss der Gediehtanfange. 

fc no* fiibnere Tbat, Ungtiicflkftcr, roageft bu fefeo, P, 262 

o 2 iiuift id) gtofi>, [o breinml hinter ciuanber . . 1,349 

': U ! erebrung fcrbiont bet Selteufrfiöpfcr, bor guäbig 5 1 , 207 

Scldicn Äofmatm i* ebre? Ten flärftcu unb feinften! . 1,856 

Scldicn i'eier i* müufdic? Ten unbefangenften, ber mich, 1,868 

Scl*cr Unftcrblicben " 2, 58 

Sel*e$ Genie bftJ grefrte mobl fei? TaS qröf^tc ift . 51,276 

©cldic-? Treiben uialei* na* reiner Vernunft, . . . 5', 275 

Sem bio 8etfe geboren! 3br merbet c§ fcbroerli*. . . 5 1 , 218 

Sem i* cht beffer 2*icfial qönntc? 3,304 

Sem roobl ba§ Glücf bic fdibnfte "Palme beut? . . . 2,240 

Sem nu glauben ift, reblitter Jyrouub, ba3 famt i*, bir 1,352 

Scn bic Tantbarfcit anritt 5 1 , 104 

Scn bu ui*t eerläffcft, (Betritt, 2,67 

Scn ein guter Gcift befeffen 4, 4* 

Scnbc bic ftüfi*en pta ßiramel nur obne Sorge! . . 1,817 

Seuige Treffer ftnb gcmöbnli* in fotdbcu 23outiquen . 5 1 , 2<K5 

Senn am Jag ^enitb unp Rrttne 4, 135 

Senn au* ber peft ft* felbft genug ift 5 1 , 140 

Senn auf bef*merli*cn Weifen ein Jüngling .... 1, 326 

Senn bem ^apa fein ^Pfcifcben f*mccft 5 1 , 62 

„Senn ber ^reunb auf btantem Grunbe 4, 283 

Senn ber Jüngling abfurb ift 3,260 

Senn ber Sörpcr ein geriet ift, 6,207 

Senn ber SRenfö bie <5rbe f*äfeet, 6,243 

Senn ber üttonb ift auf ber Seile 3, 201 

Senn ber Stafd ibm bie Seit erfcfjuf 4, 139 

Senn ber f*rccr Gebrücftc Hagt: 6,120 

Senn ber uralte 2, 81 

Senn bic üicbftc jum Grmiebcrn 3, 63 

Senn bic SJcbcu mieber btiifien, 1, 57 

Senn bie S™ '^ Sur^cln f*lagen 2, 151 

Senn bir'§ bei'un? nun ni*t gefällt 3,302 

Senn bir'S in Äopf unb Serben fcfjrcirrt 2, 282 

Senn bu am breiten ftluffe wofmft 3, 177 

Senn bu auf bem Guten rubft, 6, 100 

Senn bu barna* ma§ fragft 5 n , 359 

Senn bu bi* im Spiegel beftebft 3, 53 

Senn bu bi* felber md*ft *um .$ne*t, 2, 280 

Senn bu baft, ba§ ift mobt f*ön 3,336 

Senn bu laut ben Gemeinen f*iltft, er nürb ft* . . . 1,356 

Senn bu mir fagft, bu babefl al§ Äinb, Geliebte, . . 1,243 

Senn bu f*clten nritlft, fo motte fein ^eiliger f*einen . 1,442 

Senn bur* ba§ SSotf bic grimme Scu*e trütr)et . . 2,13 

Senn ein Crbter gegen bi*' feblt; 2, 236 

Senn ein fluger Wann ber %ran bcfteblt, 2,226 

Senn ein frerftänbiger Äo* ein artig Gaftmafjl bereitet 1,466 

Senn einem SDttQxtyen, baS un§ liebt 4, 158 

Senn einen reürbigen 2?iebermann 2, 265 



Alphabetisches Verzeichniss der Gedichtanfänge. 493 

Senn einer aud) ftct) übcrfcbäfct, 3,237 

Senn einer fcbiffct unb reifet, 2,234 

Senn etnft nacb, überftaubnen ?eb en£ 2Mlj= unb ... 4, 194 

*Senn er an unfre Statur mit alten 9ieijen ftd) fdjmteget 1,443 

*Senn eud> cor unfrem tarnen graut 5 n , 401 

Senn ©ort fo fd)ted)tcr 9Zad)bar wäre 6, 122 

Senn ©ottfyeit Samarupa, l)od) unb l)ef)r, 3,98 

Senn icb, auf beut üÄarfte geb/ 3, 173 

Senn icb, bein gebenfe, 6, 174 

*Senn id? ben Sieben gebellt, ?iebb,abeni fiab' icb, . . 4, 121 
Senn xö) ben ©cfyerg null ernftljaft nehmen, .... 2,223 

Senn icb, bod) fo fd?ön roär' 1,30 

Senn icb, bumm bin, laffcn fte mid) gelten; .... 3,300 

*Senn icb, frob, unb guter Singe 5 11 , 420 

Senn icb, lennte ben Scg be§ §erat, 3, 261 

Senn icb,, liebe 8iß, bieb niebt liebte, 1, 79. 29, 112 

Senn icb, 'mal ungebulbtg rcerbe, 2,290 

Senn icb, mir in [titler ©eele 4,107 

Senn id) nun gleidj baä roeiße 33latt bir fajide . . . 2, 12 

Senn \d) nun im halben |>atne 5 1 , 167 

Senn it)r'§ fyabt unb roenn ifyr'3 ttnftt; 4,66 

Senn im Unenblicfyen baffelbe 3, 363 

Senn in Sätbern, Saum an Räumen, ... 3, 123. 49 1 , 312 
Senn, in Solfen unb Sünfte t>erf)üttt, bie ©onne . . 1, 326 

Senn jemanb ftd? wob,! im kleinen beudjt, 2, 225 

Senn ÄinbeSblid begierig febaut, 3,366 

Senn Äranj auf Äran§ ben Sag umroinbet, .... 4, 48 

Senn linte an 93ad)e<§ 5Ranb 6, 19 

Senn man aueb, nad) 2)cecca triebe 6, 131 

Senn man für'<§ künftige rcag erbaut, 2,225 

Senn man öon einem Drte ftd) entfernt 13 1 , 157 

Senn mit jugenbltdjeu Scfyaaren 4,278 

Senn nid)t alle§ mid} trügt, fo b,ab' icb, befagte Segriffe 5 1 , 248 
Senn työbnS Stoffe ftcb. ju fönett .... 4,282. 5^, 174 
Senn'3 jemanb jiemt ju fpred? en mit Vertrauen . . . 4, 1 1 

Senn feböneä 9JMbcb,en forgen rciü b\ 192 

Senn ftd? auf b,ob,er 2)ceere§ftutb, ein (£d)iff . . . .13 1 , 169 
Senn ftcb, ber §al§ be§ ©djroane^ »erhitzt, .... 1,335 

Senn ftd) lebenbig ©übet neigt 4,31 

Senn ftdb, '§ in meinem 33ufen regt .... 5 n , 358. 14, 255 

Senn fte au<3 beinern Äorbe nafdjen, 3, 318 

Senn fte gleid) bein geft »erfäumt, 4, 277 

*Semt fte niebt gcroefen rcären 5 n , 423 

Senn fte, oon Sittenfcbemmttrung gelodt, 5 1 , 294 

Senn über bie emfte Partitur 4,261 

Senn um ba§ ©öttcrtinb Sluroren .... 3, 126. 49 1 , 325 

Senn ton bem ftiHen Safferfpiegel^lan 3,99 

Senn oon ber 3tubmt»erfünberin begleitet .... 16,210 
Senn oon @ro3 erften Sunben 4,369 



494 Alphabetisches Verzeichniss der Gedichtanfiinge. 

©erai bot beut Wauj, bcr um bie §errin fdnvcbct . . 16,816 

Kenn mai traento ift geföeien, 4,71 

©erat Bit bid), o Bater, jctjeu 4,259 

*©erai roit utrücf jcfyen 5 11 , 406 

©erai gu ben Reihen bcr '•.Utmipfycn, berfanttnett . . . 2, 128 
©enn v' bei Steaemoanb 6, 17 

•Set aber boJ Viitit in Rauben »ifl fpaiten 5*, 1-".» 

©et aber redu bequem ift utib faul 2, 228 

©et auf bie ©elf tommt baut ciu ucuc§ £au3, . . . 6, 129 

©n Sebiiiamxg frity erfahrt 5^,898 

See befehlen tarnt mirb loben 6,86 

Biet bejdieibcn ift, rang bulöeu, 2,284 

©et ta? 3dj biu greuub £>ain b\ 38 

©et ba§ Siebten miß Pcrftcfycn 7, 1 

(©er 000 fcttne ®tttd erfaßten 5 n , 171) 

©et ben publicum bient, ift ciu arme3 £r/ier . . . 2,237 

Skr beu liditcr ttrifl bcrftcljm 7,211 

SBcr bie Jtöruer trollte jäb,lcn 4, 17 

©et geboren in böfften lagen 6, 117 

2Ber («ort atmet ift bod) ju galten, 2,243 

SBcr ©ott oerttaut 2,215 

2ßcr bättc auf beutfdie «Blattet 3td)t, 5*, 94 

©et t)at'§ gewollt, roer fyat'S getrau 4,54 

©et in cor ^eltgcfdiid)tc lebt, 3, 230 

SBcr in mein £ait3 tritt bet barf fcbeltcn 6, 129 

©er ift DOS ivürbigftc Äfieb be* Staats? 1,855 

©et ift beim bei fourcramc ilJann? 2, 246 

SBcr ift beult mirtlidi ein jyürft? $$ r)ab' e§ immer . 1,855 
©et ift bei eblerc Scann in jebein Staube? 3>er ftet§ ftd) 1,355 
©et ift bet glürflirbüe SRenfö? 2)er frembeS Serbtötft 4,125 

3Bcr ift bcr 2Biitl)cnbc ba, bcr burd) bie .'pölle f o brüllet, 5 1 , 255 

„SBcr ift ein unbtaudjbatct Üiann?" 3,287 

SBcr ift äum «Rietet bcftctlt? «Jiur bcr S3cffcrc? . . . 5 1 , 311 

©et fattn gebieten ben Vögeln 6, 61 

©et fömmt! mer tauft con meiner SBaar'! . ... 4,93 
©er Facetten gefefm, bcr fann ftd) bie jicrlidjen üftabdjen 1,333 

•©et lebenslang bir roofyl getrau 5 1 , 119 

*©et mag benu gteid) SWrrefflidicS bören? 5 1 , 117 

©et ilcarmor btcv uub Srj unb Glfenbcin erbtieft . . 4, 10 

©et mit bem ?ebcu fpiclt, ö 1 , 106 

33er mür/t ftd) rooljl im Giartcn bort 4,40 

©et nie fein ©rot . . 2, 118. 51, 25. 21, 217. 22, 13. 42n 136 

©et Obren bat, foü $8ten; 2, 229 

28er rccfjt rcill tfmn, immer unb mit £uft, 2,239 

Set reitet fo fpät bureb, «Rad)t unb SBinb? . . .1,167. 12,89 

©et febmeigt fyat roenig ju forgen, 6, 127 

SBcr fub bcr Giufamtcit ergibt 2,116.21,219 

SBer ftd) nidjt nad) bcr 3>ccfe ftreeft, 2,225 

©et fub, felbft unb aubre fennt 6,276 



Alphabetisches Verzeichniss der Geclichtanfänge. 495 

SDBev unS am ftrcngften fritiftrt? 2,243 

Ser »ertäumbct fie benn? Ser fo clcnb wie bu . . . 5 1 , 279 

Ser öcraimmt mid?? ad), wem fotl icf)'ö Itagen? . . 2,92 

Ser Don eud) ift bev ©äuger ber ^liaS? 5 1 , 258 

Ser roill benn atteS gleich crgrüuben? 2,294 

„SCßcr untt ber SD'iengc roiberftelm?" 3,236 

Ser null nid)t fann mufj ben (Srfolg üermiffen . . . 5 n , 394 
(Ser wirb unS tröften, Jreunb? Ser . . . 5 I ,32. 43,245) 

Ser roirb »on ber SBett »erlangen 6, 107 

Ser Siffeufcbaft unb tunft beftfct, 5 1 , 134 

Scften mag bie ?uft regieren, 3,362 

Sichtig rooljl ift bie tunft unb fdnrer, ftcf) fctbft ju . . 5 1 , 305 

„Sie aber fann fid) §auS »an @örf 3, 121 

Sie alte bid) »erebren muffen, 4,364 

Sie a(te§ mar in ber Sett entjroeit, 5 1 , 151 

Sie an bem Jag, ber bid) ber SEBelt öerticb>n, 3,95. 411,215 

Sie aueb, bie Seit jtcb ftcUen mag, 3, 308 

Sie auf bem u fortan ber tfyeure ©djnörM §u fpareu? 5 I ,246 

Sie auS einem Statt uujäblig 4,296 

Sie beftag' id) eS tief, baß biefe l)errlid)e ©eele . . . 1,353 

„Sie bift bu fo ausgeartet? 5 1 , 102 

Sie baS erbaut war, rcie'S im ^rieben lag . 3, 133. 49* 335 

Sie baS ©eftirn 3,247 

Sie 2)aüib föniglicb, jur §arfe fang, 4, 133 

Sie bem tfotfm Slpoftel ein Sud) öotte £f)iere gegeigt . 1,322 
*Sie ber 2RenJc&. baS ^fufd)en fo liebt, ftaft glaub' id) 1,457 

Sie beS ©otbfömtebS Sajarläb^cn 6, 164 

Sie bie Stützen beute bringen 4, 238 

Sie bie Hummern bei ?otto, fo jiefjt man l)ier . . . 5 1 , 251 

Sie bie Spangen p roaebfen belieben, 2,224 

„Sie bod), bctriegerifd)er Sid?t, 3, 237 

Sie bod; ein einziger Sfteicbcr fo fciele SSettler . . . . 5 1 , 212 

Sie bu mir oft, geliebtes Sinb, 2, 109 

Sie bu Vertrauen erroedft, o ©eniuS anberer Selten, . 4, 123 

Sie einer benft ift einerlei, 3,261 

Sie einer ift, fo ift fein (Sott, 3, 288 

Sie e3 bampft unb brauf't unb fprül)et 4,232 

Sie c§ bir nid)t im £eben giemt, 3,235 

Sie eS Innter bem lieber befebaffen unb unter . . . 5 1 , 292 

Sie eS in ber Sett fo gef?t - 3, 297 

Sie etroaS fei (eid)t 6, 117 

(Sie gelb unb 2Tu 1, 388) 

Sie fruchtbar ift ber fteinfte ÄretS . 3,365 

Sie gerne faf)' id) jeben ftoljiren, 3, 241 

„Sic baft bu an ber Sett nod) ?uft, 3, 276 

Sie fjaft bu'S beim fo rocit gebraut? 5 1 , 92 

Sie benrtieb ift bie Seit! roie fd)ön! 3,128 

Sie berrtid) leuchtet 1,72 

Sie id) fo efyrticb, roar, 6, 76 



496 Alphali.tix lies Vcrzeichniss der Gedichtanfange. 

Bit ihr beult, ober beuten (oft 3,247 

BHc in Vluge mit ftiegenben üMücfcu, 

Bic im SRorgenalonu 2, 79 

Sic im Butter Me Staat nur laugfam leimet, . . . 1,348 

Bit irrig ivatmcft bu: 6,58 

„Sic ift beim n?ot)l ein Xt)catcrbau?" 8,817 

Jffiie ift bir'8 boct) fo balbe 3,241 

Bie ift heut mir bo* }a -JJhithe! 6*, 28. 24,806 

Sie Mirjctien unb beeren belogen 2,244 

Sic tommt'8, baß bu jo traurig bift, 1,86 

Bit lommt'S bafj man an jebem Orte 6, 125 

„Sic tonnte ber beim ba§ erlangen?" 2,248 

Sie laug roirft ofme £anb unb 5 U 6 7, 85 

Bit lange harren mir gereifter Äunbe! 16,320 

„Bie mag ict) gern unb lange leben?" 3,273 

•Bie magft bu rut)ig fort erfahren 5 11 , 399 

Sic man bic Äönige »erlebt, 3,358 

SQ5ic mau ©elb unb 3 cit Dcrtt)an 1,305 

Sie mau mit 23orfict)t auf ber Grbc roanbelt, .... 7,222 

„Sic mau nur fo leben mag? 3, 162 

Sic mancher auf ber ©eige fiefcett, 3,334 

Sic mancher Diitjmilligc fdmüffclt unb ruittert . . . . ö 1 , 108 

*BU meinft bm§ benu, mie mein iet)§ benn? 5 n , 420 

Sic mir bein 33ud) gefällt? Xu o 11 , 263 

Sie mir bein £uct) gefällt? 3ct) 5 1 , 112 

Bic mir bein 23uct) gefaßt? Sill 51,112 

BU mit innigftem Sebagen, 6, 194 

Sic nimmt rat lcibenfct)aftlict) ©tammelu 1,11 

„Sic rci^t boct) ba§ bic £eutc fo fet)r? 3, 317 

*Bie fdilimm tii einem ^cuub ergangen 4,264 

Bic fct)ön unb mic t)crrlict), nun ficr)cr einmal . . . . 5 1 , 18 
Sie feit feinen 3üngling§= gafren . . . .3,122.491,807 

Bic fid? am SReexe 3)cann um Üttanu befeftigt 3, 134. 49*, 336 

Sic fic bie ©lieber Derrcnlcn, bic Sinnen! 2lber nact) . 5 1 , 237 

Sie fic tliugcln bie Pfaffen! Sic angelegen fte'3 mact)en, 1,310 

Sie fic tnaücn, bic ^eir|ct)en! §ilf |>immet! Journale! 5 1 , 240 
Bit fte mit it)rer reinen 2)?oral un§, bie 3ct)mub,igcn, . öyJO? 

Sic fic fict) quälen, ba§ Sble mit it)rcm ©emeiuen . . 5 1 , 279 

Sie fmb bie Sielen boct) befliffen? 5 1 , 85 

Sie jtfct mir ba§ ?icbct)en? 3, 56 

Sie fo bunt ber Äram gemefen 2,47 

Sie? Zv ift mirtlicb, bei cudr) ber alte Äott)urnu§ . . 5 1 , 263 

«Bic foQ id) meine Äinber untemcr)ten? 3, 321 

Sie f ollen mir benn ta gefunben? 3,318 

Sie foöt' id) t)citcr bleiben, 6, 173 

Sie ungcfct)icft t)abt it)r euet) benommen, 6, 120 

Sic unterfebeibet fiel) ©robb,cit oon SBieberteit? . . 5*, 272 

Sie »erfährt bie iflatur, um §ob^cä unb 9ciebre§ 1,354. 5 1 , 206 

Sie Diel Sipfel Dcrlangft bu für biefe 23lütt)cu? — . . 1,340 



Alphabetisches Verzeichniss der Gedichtanfange. 497 

Sie oiel fmnbert ©elefjrte, oernünftige Scanner . . . 5^296 
Sie, t>on ber fünft tieften §anb gefdmujt, ba§ liebe . . 1,317 
Sie? Sann? unb So? — 2)ie ©öfter bleiben ftumm! 2,216 

„Sie roeißt bu bicf) benn fo ju faffen?" 3,249 

„Sie weit foü ba§ nod) gefm! 3,254 

Sie wir bid) in unfrcr SKitte 4,235 

Sie wir einft fo glütftid) waren ! 1,231 

Sie wollten bie giicber fiel) näfjren unb retten, . . . 2,243 

SBte'3 aber in ber Seit gugebt 5 1 , 86 

Sieber einen ^higer fd)lägft ^ mir em! 6,261 

„Sieberbolt eud) bod) nidrt!" 3a! §unbertmal . . . 5!,296 
Sielanb, wie reid) ift bein ©eift! 3)a§ fann man . . 5 1 , 210 
Sielanb geigt ftd) nur feiten, bodj fucf)t man gern . . 5 1 , 242 

Silbe ©türme, Äriegc^wogen 4, 136 

Sill ber geber jarteS Saiten, 4, 139 

Sit! ber Änabe nid)t frören maä ber erfahrne SJcann . 5 n , 360 

Sill ber 9?eib jicf) bod) serreißen, 6, 123 

Sitt einer in bie Süfte preb'gen, 2,230 

Sill einer ftd) gewönnen, 3, 328 

Sill icf) bie «turnen be§ früben (f. Siüt bu) . . . . 5^ 341 

Siü icf» eud) aber gebauten benennen, 3,260 

Sil! in 2llbion§ SSegirfcn 5*, 190 

Sill 2id)t einem Sörpcr fiel) Dermalen, 2,219 

SiH fid)'§ wobl fernen Sir jum sweitenmale .... 4, 39 

Sill Vogelfang bir niebt geraten, 2, 228 

„Siüft bid) nidjt gern com 2llten entfernen? .... 3,291 
Siüft bu aüe§ oertilgen, xva§ betner 9latur nid)t gemäß 5 1 , 232 

Siüft bu ba§ ©ute tfjun, mein ©obn, 2, 234 

Siüft bu ben SJärg nid)t gaits Derberen 3,148 

Siüft bu ber getreue Gdart fein 2, 281 

Siüft bu bicf» al§ Siebter beweifen .3,268 

Siüft bu biet; am ©an^en erquiefen, 2,216 

Siüft bu bicf) an §of gewönnen 28,374 

Siüft bu bicf) bcineS Scrtbeö freuen 2, 230 

Siüft bu bir aber ba£ Scfte tfjun, 2, 224 

Siüft bu bir ein gut ?eben simmeru 2, 357 

Siüft bu bir ein f)übfd) ?ebcn simmern, ... 2, 284. 5 1 , 107 

Siüft bu ©rofjeS bicf) erfüllten, 4, 139 

Siüft bu immer weiter fd)weifcn? 1,67 

Siüft bu in Seub'düanb wirfen als Stutor, . . . . 5* # 311 

Siüft bu in'§ Unenbücbe fcfjreiten, 2, 216 

Siüft bu jenem ben ^ßrei§ toerfd)affen, jäljle bie gebier, 5 1 , 310 
Siüft bu, mein Sofjn, frei bleiben, fo lerne ma§ $Recf)te§ 1, 354 

Siüft bu mtd) fogleicf) oerlaffen! 4, 108 

Siüft bu mit mir Raufen, 2, 235 

Siüft bu mit reinem ©efübl ber £iebe $reuben genießen, 1, 326 

Siüft bu nichts UnnütjeS laufen, 2, 232 

*Siüft bu noef) bie Zeufet bannen 5 1 , 127 

*Siüft bu nur wenig bicf; bemüfm 5 11 , 422 

©oetfje§ SSJcrle. 5. 33b. 2. 3tbU). 32 



498 Alphabetisches \ fr/..i. liniss der Gedichtanfange. 

©iQfl bu fdjon jietfidj cn'djcinoit, unb bift nid)t fid)cr? . 1,869 
„Silin tu an* benn iricbj oudj toat gönnen? . . . . 

„ffiifljl bu, wa& bod) Öenefene Petiten, 3,252 

©iaji bu Öetbtawb* ©erudj erregen 

•SGßiafi bu »trffam ienn 6", 403 

ffiiafl luftig leben, 2,223 

©iOfJ uidü 5al| unb SkteiaTj Dcrlicrcn, 3,179 

©ÜU bu bie ^lütljc be§ früljeu, bie ,"yriicbte .... 4, 122 

SQJtt begegnen beut Sutjüdcn 4,241 

Ott bie Teiiieit 1*3, 197 

Sit totalen, mir fua)cn fein Job in Kämpfen . . . 6 1 , 275 

Sir baben bir .uiatfd) auf ©cflatjdjc gemacht, . . . . 5 1 , lul 

Sir baben nun ben guten Sfcatfj gefproeben, .... 7,259 

Sir bbreu'3 oft unb glaubend jro^t am ISnbe . . . 5 11 , 345 

JSBKt Kennen bid), bu 2d)aU! 3, 106 

IBit tonnten aus$ bem 2eituenlaub 1 6, 232 

2Bir tomnten in vereinten (Stören 16, 189 

Söir litten fdjon burd) Äofcebuc 5 1 , 184 

Sir iDlobernen, wir gclm erfebüttert, gerührt .... 5 1 , 252 

w ©it quälen uns immerfort 3,305 

Sir reiten in bie Altena unb Oucr 2, 208 

Cht finb cmfig, nacfjjufpüren, 6,63 

Sir ftnb DieUcicfn ju autif geroejen 3, 245 

Sir fingen unb jagen Dom ©rafeu jo gern .... 1, 178 

Sir (outen benu boeb, audj einmal 5 1 , 170 

„Sir ftreben nacb, bem Slbfotuten '-'>, 152 

©tt oerficbern auf ©fjre, bajj mir cinft roifcig geroefen, . ö 1 , _'1T 

Sir roanbetn feiner auf befanntem ©runb, . 3, 132. 49 1 , 334 

Söir rcerbeu nun rcd)t gut geführt, 4, 197 

Sirb bei ^oet nur geboren? 3)er ^bilofopb .... 5 1 , 213 

©ttb nur erft ber §immel Reiter, 2,213 

Sirb uns eine rechte Oual ju Xfyeit, 2 

Sirfet ein 2Öud>, mir beroeifeu eud) ftar, e3 founte . . 5 1 , 2*0 

ffiitfet Stnnben leichten Sebenä, 3, 126. 49*, 327 

Sirft bu bcineS ©letdjen fenneu lernen, 2, 218 

Sirft bu bie frommen SabrfyeitS -- Sege gefjen, . . . 3,311 

©ttfi bu in ben Spiegel bliden 4, 280 

„Sirft uid)t bei jcbem Sauber = 2d)ritt 51, 90 

Siffe haß mir febr mißfällt 6, 134 

Siffen möchtet ibr gern bie geheime ©truetur . . . . 5 1 , 275 

Sinen mollt ihr unb banbeln, unb feiner fragt |td), . . 51,278 

©tfjt Ujt benn, auf tuen bie jeufel lauent, 6, 35 

*SBt§t ib,r benn roaS 2iebd)en beiße? 6,301 

BH§t ifjr, roie aud) ber Kleine roaS ift? @r madje . . 1,355 

Sifjt ihr, nrie id) gemifj ju ^unberten eud) Spigramme 1,320 

So 3lnmaBnng mir rooblgefäüt? 2, 235 

So bift bu ujt mein unoergcßlicb SDläbdben? .... 4,353 

So bie 9lofc Ijicr blüfjt, roo Sieben um Lorbeer ... 2, 124 

So baft bu ba£ genommen? 6,95 



Alphabetisches Verzeichniss der Gedichtanfänge. 499 

So id) bcn beutfdjen Äörber 311 fudjen l)abe, .... 5 1 , 275 

*So id) tu